Ärzte-Funktionäre drängen (schon wieder!) darauf, Maskenpflicht an Schulen zu streichen – Virologin Brinkmann: „dumm“

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BERLIN. Der Streit um die Maskenpflicht an Schulen tobt weiter. Ärztevertreter – die seit Beginn der Pandemie die Corona-Folgen für Kinder und Jugendliche verharmlosen – plädieren für einen generellen Wegfall der Maßnahme. Eine bekannte Virologin stellt sich mit deutlichen Worten dagegen.

Freie Bahn für das Coronavirus? Immer mehr Bundesländer streichen die Maskenpflicht im Unterricht. Foto: Shutterstock

In der Debatte um eine Maskenpflicht an Schulen hat sich der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Thomas Fischbach, gegen eine allgemeine Fortführung der Maßnahme ausgesprochen. «Ich halte eine generelle Fortsetzung einer Maskenpflicht in Schulen für unangemessen», sagte Fischbach den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Er sehe etwa keinen Grund, warum Grundschüler im Unterricht grundsätzlich weiterhin Maske tragen sollten, zumal sie erheblich weniger zum Infektionsgeschehen beitrügen als Jugendliche und Erwachsene. Die Entscheidung müsse sich jeweils an den Inzidenzwerten und am Lebensalter der Kinder ausrichten. Fischbach kritisierte, es könne nicht sein, dass den Jüngsten das Maskentragen «weiterhin von der Gesellschaft zugemutet wird, um auf diejenigen Rücksicht zu nehmen, die sich einer Impfung verweigern».

«Es ist völlig unangemessen, dass Kinder und Jugendliche stundenlang im Unterricht eine Maske tragen müssen»

Fischbach hatte schon im vergangenen Jahr Stimmung bei den Kultusministern gegen Schutzmaßnahmen an Schulen gemacht, wie News4teacheres berichtet. Im August vergangenen Jahres behauptete er dann, Infektionen an Schulen gingen nur von Lehrern aus – weshalb Schüler keine Masken zu tragen bräuchten. Noch im März 2021 wandte sich der BVKJ-Präsident öffentlich gegen Corona-Tests an Schulen.

Der Ärztepräsident Klaus Reinhardt – der sich im Juni gegen eine Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ausgesprochen hatte – äußerte sich ähnlich. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte er: «Es ist völlig unangemessen, dass Kinder und Jugendliche stundenlang im Unterricht eine Maske tragen müssen, während die Erwachsenen abends maskenlos ins Lokal gehen können.» Er betonte: «Die Maskenpflicht im Unterricht muss jetzt bundesweit in allen Schultypen entfallen.»

Reinhardt polemisierte bereits im vergangenen Herbst gegen die Maskenpflicht – er sprach von einem „Vermummungsgebot“. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach bezeichnete das seinerzeit als „unentschuldbar“ für den „ranghöchsten deutschen Ärztefunktionär“. „Aus meiner Sicht ein Rücktrittsgrund, wenn er das nicht sofort zurücknimmt“, schrieb er seinerzeit auf Twitter. Reinhardt trat nicht zurück – und macht weiter gegen Masken mobil.

Und das zeigt jetzt Wirkung: In Bayern beispielsweise soll die Maskenpflicht ab nächster Woche im Unterricht wegfallen, in Baden-Württemberg ab dem 18. Oktober. Auch in Sachsen und Schleswig-Holstein wird ein solcher Schritt für die nächste Zeit erwogen. Im Saarland muss seit Freitag generell keine Maske mehr in der Schule getragen werden. An Berliner Schulen wird sie bis zur sechsten Klasse aufgehoben. In Brandenburg ist das bereits der Fall.

Der Deutsche Lehrerverband bewertete das Vorgehen skeptisch, die Bildungsgewerkschaft VBE rief ebenfalls zur Vorsicht auf. Das Coronavirus geht nach RKI-Daten besonders stark bei Kindern ab dem Vorschulalter und Jugendlichen bis 19 Jahren um. Lauterbach warnte zuletzt vor einer Corona-Welle im Herbst und Winter.

«Bei der hohen Anzahl an Nicht-Geimpften, und hierzu zählen die Kinder, halte ich diese Entscheidung für verfrüht»

Die Frage der Gefährdung von Kindern und Jugendlichen durch Covid-19 wird kontrovers diskutiert. Befürworter strengerer Sicherheitsmaßnahmen an Schulen argumentieren, dass auch Kinder schwer erkranken könnten, und weisen auf mögliche Langzeitfolgen («Long Covid») hin. Kinder- und Jugendmediziner hatten Anfang September dagegen in einem offenen Brief für weniger strenge Maßnahmen geworben: Es sei wissenschaftlicher Konsens, dass Kinder und Jugendliche selbst nur in seltenen Fällen schwer durch eine Corona-Infektion erkrankten und dass sie in der Regel schnell genesen würden.

Die Virologin Prof. Melanie Brinkmann vom Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, die zum Beraterstab der Bundesregierung gehört, hält die Abschaffung der Maskenpflicht an Schulen für verfrüht. «Wenn man etwas abschaffen möchte, dessen Nutzen wissenschaftlich erwiesen ist und das fast nichts kostet, kann man das machen. Die Frage ist nur, ob es klug ist», sagte sie der «Rheinischen Post». «Bei der hohen Anzahl an Nicht-Geimpften, und hierzu zählen die Kinder, halte ich diese Entscheidung für verfrüht – und ehrlich gesagt auch für ziemlich dumm.»

Aktuelle Studien bestätigen, dass die Maskenpflicht im Unterricht eine recht wirksame Schutzmaßnahme ist. Das „Ärzte-Blatt“ berichtet von den übereinstimmenden Ergebnissen zweier US-Untersuchungen, dass es «in den USA nach dem Ende der Sommerferien an Schulen ohne Masken­pflicht deutlich häufiger zu Ausbrüchen von COVID-19 gekommen als an Schulen, die den Empfehlungen der Centers for Disease Control and Prevention folgen und alle Schüler und Lehrer verpflichten, in Innenräumen eine Maske zu tragen. » Die Wissenschaftler schätzen das Infektionsrisiko ohne Maskenpflicht im Unterricht um den Faktor 3,5 höher ein als mit. News4teachers / mit Material der dpa

Kommentar: Wenn sich Nichtstuer für ihr Nichtstun noch als Kinderschützer aufspielen

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94 KOMMENTARE

  1. Hallo,
    in BaWü ab 18. Oktober auch gefallen. Wie das mit dem 5-Tage testen laufen soll ist mir unklar. Warum: mehrere positive Fälle, nur das Gesundheitsamt hat die Schule in den meisten Fällen nicht! informiert. Selbst nach 7 Tagen noch nicht. Ich freue mich schon wieder auf die Fernunterricht.

  2. Ich mag Frau Brinkmanns klare Worte. Nicht nur Kinder tragen stundenlang Masken, Lehrkräfte tun dies auch. Sehr gerne würden wir darauf und auf das Frieren verzichten. Und hey, es gäbe ja auch eine Lösung. Hätte bei der Bundestagswahl auch nur eine Partei im Programm gehabt, alle Klassenräume mit Raumluftfiltern auszustatten, ich hätte sie gewählt (also abgesehen von den nichr wählbaren).

    • Würde alles Geld, dass in den Maskenkauf seit über einem Jahr fliesst in mobile Luftfilter gesteckt, wären diese jetzt bezahlt plus die so herbei geschrieenen Folgekosten. Wenn man dann noch die Heizkosten dazunimmt, würde man noch die Putzmittelräume mit Luftfiltern ausstatten können.

      In Schweden wurde auf Luftfilter gesetzt und bisher fahren sie gut damit. Bei denen ist die Maskenpflicht so gut wie überall gefallen – weil man auf Luftfilter gesetzt hat, also die Dinger, die in Deutschland nur “laut und nutzlos” sind. Bisher sind die Inzidenzen dort niedrig. Wäre die Übergangsjahreszeit noch abzuwarten.

      Deutschland dagegen mimt den harten Germanen: keine Masken, keine Filter, nur die Harten kommen in den Garten. Kinder sind sowieso immun und die Familie kraft Aussagen von den meisten Ministern sicher.

      Winter is coming.

    • Klare Worte? Weil sie ihnen gefallen? Und was ist mit der Null-Covid-Strategie, die auch Frau Brinkmann vertrat? Das war ja wohl eine Luftnummer.

      • Bitte unterscheiden Sie die unterschiedlichen Strategien: es gibt die Null-Covid- und die No-Covid-Strategie. Frau Brinkmann machte sich für die No-Covid-Strategie stark.

  3. Die Ärzte sehen Umsatzrückgänge aufgrund ausbleibender Infektionswellen. 2020/21 sind ja schon einige Stämme des Grippevirus ausgestorben…

  4. https://www.welt.de/regionales/nrw/article234142544/Warum-Kinderaerzte-gegen-ein-Ende-der-Maskenpflicht-in-NRW-Schulen-sind.html
    Da machen sich zwei Funktionäre mal wieder wichtig und drängen pressewirksam auf Abschaffung. Der Praktiker an einer Kinderklinik sieht in der Maske eine bzw. die funktionierende Maßnahme gegen eine Ausbreitung der Pandemie. Die Funktionäre vertreten offensichtlich nur ihre Meinung und nicht die der Kinderärzte generell. Selbst Schüler:innenvertreter sind erschreckt, angesicht der Forderung zur Abschaffung der Maskenpflicht. Gerade gelesen: Abruch einer Klassenfahrt eines Gymnasiums wg. 13 Neuinfektionen; in Roststeigen die Fallzahlen vor den Herbstferien auf über 200 und es gibt viele, viele Berichte mehr von weiteren Infektionsgeschehen.
    So wie sich Gesundheitsminister H. Laumann in NRW geäußert hat, werden die Masken auch nach den Herbstferien auf jeden Fall weitergetragen- erstmal. Dann kommt der nächste Anstieg, wie im letzten Jahr jahreszeitlich bedingt. Sollte sich Fr. Gebauer gegen ihren Gesundheirsminister stellen? Dann dürfte weiterer Unterrichtsausfall garantiert sein, was wohl niemand möchte!?

  5. Der Fischbach zieht immer wieder die falschen Schlüsse: wenn er ein Ende der Maskenpflicht für Kinder in Schulen fordert, nur weil man ohne Maske im Lokal sitzen darf, dann muss die korrekte Schlussfolgerung sein, die Maskenpflicht im Lokal einzuführen (oder die halt wieder dicht machen, niemand braucht Lokale).

    • Genau. Ins Lokal dürfen doch meist nur 3Gs. Impfung für Kinder unter 12 gibt es gar nicht. Also was soll dieser blöde Vergleich mit Lokalbesuchern. Bei uns in Thüringen wird schon seit 2 Wochen nicht mehr getestet und genauso lange ist die Maskenpflicht im Unterricht schon weg. Es gibt keine Luftfilter und keine CO2-Ampeln, das Lüftungsverhalten vieler KuK entspricht leider dem vor der Pandemie. Und da war es in Anbetracht von „dicker Luft“, schlechter Konzentration, Erkältungsviren usw. auch schon absolut unzureichend. [Aber Hauptsache, keiner friert (Ironie!)] Wir haben überhaupt keine Kontrolle darüber, mit wie viel Infizierten wir uns im Raum befinden. Viele KuK sind um die 60 oder darüber, teils mit Vorerkrankungen, und der Impfschutz dürfte jetzt nach 4-5 Monaten, je nachdem, wann man eine Impfung ermöglicht bekam, schon erheblich nachgelassen haben, was Impfdurchbrüche befördern dürfte. Selbiges dürfte auch für Großeltern und andere vulnerable Familienangehörige der SuS gelten. Klassenfahrten und Exkursionen finden lustig statt, ebenso Elternabende uneingeschränkt, ohne Tests und Maskenpflicht im Raum, dicht an dicht. Die Schüler sitzen hustend, niesend und schnäuzend im Unterricht, und ohne Masken hat jeder im Raum etwas davon.
      Die Ärzte, die jetzt nach Aufhebung aller Maßnahmen schreien, hatten monatelang Zeit, genauso laut für Schutzmaßnahmen trommeln sollen, die der Schulbetrieb hätten sicherer machen können. Aber daran hatte man ja offenbar kein Interesse… ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Aber eine andere logische Erklärung kommt mir nicht in den Sinn. Einfach nur frustrierend. Und verringert natürlich die Akzeptanz von noch dringend benötigten Maßnahmen, um die Herbst- und Winterwelle einigermaßen im Zaum zu halten. Kein Wunder, dass sich viele an nix mehr halten. Und wir werden wohl auch noch bei Inzidenzen von ??? und Minustemperaturen im Virusnebel vor den SuS stehen dürfen (Kleine Challenge: Wie gut ist dein Impfschutz?“), die sich wieder in Decken hüllen und heißen Tee schlürfen müssen…einfach nur traurig. Die Linke wettert in MV gegen die bisherige Schulpolitik der SPD, aber in Thüringen waren sie die Ersten, die faktisch alle Schutzmaßnahmen an Schulen aufgehoben haben. Genützt hat dieses Anbiedern an die AfD- und Querdenkerklientel nichts, Thüringen und Sachsen monatelang Hotspots, bundesweit niedrigste Impfquoten und höchste Todeszahlen, färben sich erschreckend umfassend blau. Und Kretschmer aus Sachsen macht die Bundenotbremse für das Wahldebakel der CDU verantwortlich… man habe ja deshalb die Schulen leider nicht offen lassen können, obwohl man nicht schließen wollte… wer weiß, wie viele Tote es dann noch mehr gegeben hätte.

    • Vergleichbar wären wohl eher die Erwachsenen in den Universitäten. Hier gilt im nächsten Semester 3G und Maskenpflicht.

  6. Das verwirrt natürlich uns alle, die wir den Fachleuten glauben können wollen. Wer hat denn nun Recht, wer ist denn nun „dumm“? Die Ärzte oder die Virologen (sind Letztere keine?)? Es kann ja nicht sein, dass nur die einen Ahnung haben und die anderen nicht?!?

    • Ahnung werden beide haben, wirtschaftliche Interessen nur die Kinderärzte. Das macht es vermutlich schlimmer als nur „dumm“.

  7. «Es ist völlig unangemessen, dass Kinder und Jugendliche stundenlang im Unterricht eine Maske tragen müssen»

    Das finde ich allerdings auch.

      • @Anne: Ich fürchte die Masken können längst nicht den Schutz bieten den Sie erwarten. Auch wenn jüngstens eine US-Studie aus Arizona belegt haben will daß Masken das Infektionsrisiko um Faktor 3,5 senken, ist das noch längst keine Sicherheit. Es kann und wird immer noch zu Infektionen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit kommen. Deswegen ist das Ganze abzuwiegen und Masken in möglichst vielen Situationen ablegen zu dürfen und andere Massnahmen wie Abstände, bessere Belüftungen usw. zu fordern, was leiderorts immer noch nicht erfolgt ist.

    • Raumluftfilter könnten hier eine sinnvolle Investition sein. Aber waren es nicht auch die gleichen Ärztevertreter, die auch das abgelehnt haben. Ich erinnere mich dunkel.

  8. Wir sollten auch mal wieder daran denken, dass es insbesondere für jüngere Kinder wichtig ist, dass ihr Immunsystem trainieren kann. Ein dauerhaftes Leben unter „sterilen“ Bedingungen kann nicht die Lösung sein!!!

    • Ihr Immunsystem können die Kids gerne zu Hause beim Spiel (am besten auch mal richtig schmutzig machen) mit ihren Freunden trainieren. Oder bei ihren (ungeimpften) Eltern.
      Die Kinder tragen schließlich nicht 24/7 einen Mundschutz.

      • @Mary-Ellen: Selbst 7/5 (sieben Stunden an fünf Tagen) oder 3/5 sind schon eine ganze Menge. Und Sie dürfen nicht vergessen daß die Masken mit den Kindern doch etwas macht, selbst wenn man das aktuell nicht merkt. Und wenn wie viele hier auch berichten man häufiger deswegen Kopfschmerzen hat oder über Unwohlsein klagt dann ist das Mass des Zumutbaren längst überschritten. Dass Ärzte das erkannt haben, sagt es schon viel. Ein Virologe sieht häufig nur die virologische Sicht.

        • Nicht schwurbeln Dirk, Belege liefern. Deine Vermutungen sind nicht zielführend. Wir warten seit Wochen darauf, dass du hier Mal mehr lieferst als Vermutungen. Kommt diesmal was? Ich bezweifle es sehr.

        • Ach Dirk Z…..
          Geht das jetzt schon wieder los??

          Bei deinen letzten argumentativen Irrungen und Wirrungen hat sich sogar die Red. eingeschaltet, um deiner Position, die du immer wieder beharrlich einwirfst entgegenzutreten.

          Ich schätze Leute mit Durchhaltevermögen (eigentlich) aber wenn sich dieses auf das Beharren auf Dummheiten bezieht, dann werte ich persönlich so etwas als Starrsinn, Ideologiesierung, Lernunwilligkeit und / oder Boshaftigkeit.
          Welches dieser Motive für dich gilt kannst du am besten selber beurteilen…ich persönlich finde es scheiße!

        • @Dirk Z.:

          Auch Ihr Vortrag bereitet mir Kopfschmerzen und Unwohlsein.
          Kann meiner Ansicht nach also weg….um bei Ihrem Lösungsvorschlag zu bleiben.

          • Erinnert mich an die Wackelhunde in Autos…
            Da kommt auch immer die gleiche Reaktion, Verhaltensweise. Die Tierchen können auch nicht anders. Ohne Sinn, mit Luft im Kopf wackeln sie so vor sich hin, schaukeln mit den Erschütterungen von aussen, und immer wieder, immer wieder, stetig das Gleiche…

    • Von sterilen Bedingungen sind Schulen WEIT entfernt! Auch mit Maske!
      Die Nasenbohrer-Selbsttests sind einfach nur lächerlich, bei 20-40% Zuverlässigkeit!
      Vor allem, weil auch die Zusicherung der Eltern genügt, den Test gemacht zu haben, um das Kind zur Schule zu schicken. Klar, viele Eltern sind in der Hinsicht zuverlässig, aber halt nicht alle!
      Und, die Tests sind eben NICHT zuverlässig!
      Schulkinder gelten in SH generell als „getestet“, auch wenn sie einige Tage nicht in der Schule waren, also sich nicht selbstgestaltet haben!
      Wenn in einer Klasse ein Kind positv getestet wird, gibt es keine weiteren Testungen für Sitznachbarn oder Klassenkameraden, auch keine Quarantäne.
      Wenn ein Kind Symptome entwickelt, gibt es auch beim Arzt keinen PCR Test, da der letzte Test in der Schule ja negativ war!
      Erst bei 2 Krankenhauseinweisungen unserer Grundschüler wegen akuter Atemnot stellte sich heraus, dass sie infiziert waren!
      Passiert ist weiter trotzdem nichts! Keine weiteren Testungen, keine weiteren Quarantänen für Sitznachbarn. Die Schule wurde noch nicht einmal informiert! DATENSCHUTZ!
      So gerne ich auf die lästigen Masken verzichten würde, sie sind im Moment der einzige kleine Schutz! Ohne Luftfilter, ohne Abstand, ohne IRGENDEINEN Schutz, das halte ich für unverantwortlich!
      Auch wenn ich die Existenznöte der (Kinder-)Ärzte verstehe, aber das muss anders aufgefangen werden als durch die Gefährdung der Kinder, die noch nicht einmal geimpft werden können und durch die Präsenzpflicht keine Möglichkeit haben, sich zu schützen!

    • @Bellabolli
      Immunsystem stärken?: Dann bitte jederzeit bei Wind und Wetter raus gehen und im Matsch spielen etc., dort gibt es bestimmt keine „sterilen“ Bedingungen und hilft auch gegen Gewichtszunahme und Depressionen bei Kids. Auch in den Klassenräumen stärken wir demnächst bei kalten Temperaturen das Immunsystem ihres Kindes, Stoßlüften wird nicht abgeschafft.

    • Gelesen, was In Sorge geschrieben hat? Zwei Grundschüler kommen mit akuter Atemnot ins Krankenhaus. Läuft das unter Training fürs Immunsystem? Und wie nennt man die Situation der Eltern? Resilienztraining? Mal trainieren, wie es ist, wenn das Kind in Lebensgefahr ist? Kann ja auch anderswo passieren, beim Schwimmen zum Beispiel. Da sollte man doch froh sein, wenn man das auf der Notfallstation gelegentlich üben kann. Das Immunsystem der Kinder mit Corona zwangsweise zu trainieren halte ich fürs eine ganz böse Idee.

  9. Es ist völlig unangemessen, dass es Schulträger und Bund versäumt haben, die Schulen für den zweiten Corona-Winter auszustatten.
    Es ist völlig unangemessen, dass die Schüler/innen sich 1,5 Jahre extrem kooperativ verhalten haben und man ihnen einen zweiten Winter mit Durchzug und Temperaturen um die 10 Grad im Klassenraum zumutet.
    Es ist völlig unangemessen, dass in den letzten 12 Monaten absolut NICHTS passiert ist, um ihre Situation zu verbessern.
    Es ist völlig unangemessen, dass sich bornierte Kultusminister dann auch noch hinstellen und ihnen sagen, sie sollen sich mal wärmer anziehen und frische Luft sei gesund.
    Es ist völlig unangemessen, dass der Arbeitsschutz (19 Grad im Klassenraum) für Lehrkräfte ausgehebelt wird, aber keine Luftfilter gekauft werden, weil diese angeblich zu laut sind und gegen den Arbeitsschutz verstoßen.
    Es ist völlig unangemessen, dass Millionen von Erwachsenen meinen, sie müssten sich nicht impfen lassen und die Politik nun versucht, die „Herdenimmunität“ über die Kinder und Jugendlichen herzustellen.
    Es ist völlig unangemessen, dass Schüler/innen das Tragen von Masken zugemutet wird, aber Arbeitnehmern an ihrem Arbeitsplatz nicht.
    Es ist völlig unangemessen, dass die Entwicklung in Kanada, den USA, Israel…nicht berücksichtigt wird.
    Es wäre angemessen, sich gegenüber Jugendlichen und Kindern respektvoll zu verhalten.
    Es wäre angemessen, den Satz „Schulen haben oberste Priorität“ endlich mal mit Inhalt zu füllen und nicht nur eine Phrase an die andere zu reihen.
    Es wäre angemessen, Schulen zu sicheren Orten zu MACHEN.
    Verdammt noch mal!

    • @Kara, Lehrerin
      Unterschreibe ich in der Form sofort, auch wenn ich aus dem Bereich Elementarpädagogik komme….aber die Hilflosigkeit und die Gedanken…nach sooo vielen Monaten….einfach nur noch absurd, was hier auszuhalten ist….wo bleibt der gesunde Menschenverstand??!

    • Liebe Kara…langanhaltende und besonders lautes Handgeklapper für deine Ausführungen!!!

      Ich würde mir wünschen, dass die Verantwortlichen Entscheidungsträger sich solcherart gut formulierten Vorwürfen jeden Tag stundenlang stellen müssten…

      ….was? Die haben keine Zeit dafür??
      Da die doch sowieso nix Sinnvolles tun können die sich diese Zeit ruhig nehmen.

  10. Die Dummheit spricht in BW und von Frau Schopper als KM ausgesprochen ab 18 Oktober wird
    die Maskenpflicht aufgehoben!https://www.tagesschau.de/inland/corona-schulen-maskenpflicht-101.html Die KM haben sich in dem Ausnhmezustand nicht von erfahrenen Menschen beitragen lassen und auch erneut in der vierten Welle nicht. Die Leichtfertigkeit die Frau Schopper vertritt ist nach dieser langen ausgebremsten Zeit der heranwchsenden Generation nicht gerechtfertigt. Der Herbst beginnt und die Wahrnungen und Signale die mit aller Klarheit ausgesprochen werden, werden erneut schamlos übergangen. Diese Machtposition geht alles auf Kosten von Schülern. Wir wissen noch viel zu wenig über die Folgen bei Kinder und Jugendlichen und man bezieht sich auf leichte Verläufe. Wenn nur ein schwerer Verlauf dabei ist, ist schon zu viel. Schwere Verläufe gibt es auch bei Kindern und dieses Leid wünscht man Kindern nicht die ein Leben vor sich haben.

  11. Ganz ehrlich, ich glaube es den Maskengegnern (weder Ärzten noch Politikern noch anderen) nicht, dass sie es auch irgendwie ansatzweise gut mit den Kindern meinen könnten (so von wegen unerträglich, Mimik, Immunsystem etc.). Monatelang wurde die Maskenpflicht im Impfprozess der (erwachsenen) Gesellschaft auch in den Schulen für unentbehrlich gehalten (bei weitaus besseren Pandemiebedingungen). Jetzt, wo rein rechnerisch klar ist, dass es noch fast drei Monate dauern würde, um auf eine Impfquote zu kommen wie in Dänemark, wenn die Impfunwilligen sich doch noch umentscheiden würden (was sie freiwillig aber seltenst tun) – dann wären wir bei Anfang nächsten Jahres – lässt man die Durchseuchung (kurz vor Impfstoffzulassung für die Jüngsten und anzunehmenden zwei Wochen vor Beginn der 4. Welle) in den Schulen durchsausen, indem man jegliche Schutzmaßnahmen wegnimmt.

    Jetzt muss es mit den Infektionen scheinbar ganz schnell gehen und zwar auf den kleinen Rücken der Kinder. Nee, das ist eine riesige Sauerei, die da meiner Meinung nach läuft, einfach nur, weil sich nicht genügend erwachsene Menschen impfen lassen wollen. Früh beginnen mit der Welle, um Druck aufzubauen auf die Impfunwilligen, früh Infektionen „abarbeiten“ … zu Lasten der kleinen, jungen Menschen, die sich nicht wehren können.

    Das ganze scheinheilige Gelaber ist nichts als Kalkül aus allen Richtungen (ob Ärzte, Politiker, Eltern) … Heuchelei mit Heiligenschein! Jeder hat da so seine persönlichen Profitpunkte und Beweggründe … viele unterschiedliche Motive. Und die armen Kinder müssen es einfach nur wieder ungefragt aushalten! Und zwar alle – unabhängig davon, ob sie gerne noch die Maske zu ihrem Schutz bis zur Impfung eines größeren Kreises beibehalten möchten oder nicht. Die Kigas und Kitas übrigens sind eh maskenfrei … von wegen sterile Umgebung und fehlende Stimulanz des Immunsystems. Lügen, Lügen, nichts als Lügen!

    • @Viva: Das sehe ich anders bei Leuten, die jetzt die Maskenpflichten aufheben möchten. Fehlende Mimiken Lerndefizite, Wohlergehen usw. sind schon Punkte wo wir nicht wissen welche Defizite die Masken verursachen werden. Es ist eben Fakt daß Masken die Sinnesaufnahme massiv beeinträchtigen können und das kann sich erst in ein paar Jahren erst bitter rächen. In sofern machen sich die Leute schon massiv Gedanken um soetwas zu vehindern. Auf der anderen Seite ist eben eine Unsicherheit was passiert wenn man alle Schutzmassnahmen zurückfährt. Man kann keine Schüler bestrafen mit Maskentragen wenn sie selbst und ihre Eltern einen Beitrag zur Pandemiebewältigung (z.B. durch Impfung) geleistet haben und aus Rücksicht noch das ein wenig länger erdultet haben.
      Vielleicht wäre es auch wichtig spezielle ortsspezifische Faktoren zu berücksichtigen. Wenn eine Klasse zum grossen Teil durchgeimpft ist oder die Schüler unter 12 Jahre sind und die Lehrer auch geimpft, dann stelle ich die Notwendigkeit des Maskentragens schon massiv in Frage. Und es wäre auch wichtig Richtung Dänemark und Schweden zu schauen ob es wegen der maskenfreien Schule überhaupt zu Problemen gekommen ist- mir ist da nichts bekannt daß das in die Hose gegangen ist.

      • Masketragen ist doch keine Bestrafung, es ist eine Schutzmaßnahme, die verhindern soll, dass es zwangsläufig zu einer Covid-19-Erkrankung und damit zu einer Zwangsdurchseuchung der Kinder kommt.

        Covid-19 ist noch nicht abschließend so erforscht, dass man ausschließen kann, dass sich nicht auch viel später noch Folgeschäden zeigen können. Das steht einer etwaigen Problematik bei jüngeren und vereinzelten Schülern gegenüber, die sich durch das Masketragen im Unterricht beeinträchtigt fühlen könnten und es vielleicht auch sind … so sind sicherlich diejenigen sogar stark beeinträchtigt, die z.B. nicht gut hören können und die zwingend auch unterstützend visuell die Mimik und die Bewegungen der Lippen ihres Gegenübers wahrnehmen müssen. (Gesunde) Jugendliche haben mit den Masken in der Regel keine Probleme … so wollen z.B. in der Stufe meines Kindes trotz Impfung sogar aller Jugendlichen einvernehmlich alle gerne die Masken beibehalten (und ich hoffe sehr, dass sie es auch weiterhin dürfen), da sie verstanden haben, dass die Impfung keinen sterilen Schutz bietet und gleichzeitig die Impflücken in Deutschland noch kilometerweit klaffen. Einst war ja auch seitens der Bundesregierung gedacht, die Grundschulen (oder die Klassenräume von Kindern bis 12 Jahren) flächendeckend mit Luftfiltern auszustatten. Das ist offensichtlich nicht gelungen. Und jetzt sollen sich – zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt nämlich kurz vor der Impfung der Grundschüler und bis 12-Jährigen und in Hinblick auf ein exponentielles Wachstum der Infektionen dem Herbst/Winter geschuldet (und dem Zurückfahren der Maßnahmen) – aufgrund des politischen Versagens die Kinder anstecken? Das soll die Lösung in der Not sein? Wir tun einfach so als hätten die Kinder keine Probleme mit einer Covid-19-Infektion und etwaigen nicht sicher auszuschließenden Langzeitfolgen sogar noch unbekannter Art? Statt das Maskentragen (in der jetzigen Situation und ohne Infektionsschutz) abzuschaffen, sollte man entweder über Nacht für die Grundschulen Luftfilter anschaffen (von mir aus auch mit Leihgeräten) oder mindestens eben bis zur Impfmöglichkeit unter Beibehalten der Schutzmaßnahmen warten. Es sind nur noch wenige Wochen. Statt zum jetzigen Zeitpunkt gegen die Masenpflicht zu wettern oder diese aufzuheben, wäre eine Aktion der Luftfilterbeschaffung und Plexiglasscheiben für die Jüngsten viel, viel sinnvoller.

        In Dänemark liegt die Impfquote so hoch, dass es dort wahrscheinlich nicht zu einer Überlastung der Intensivstationen kommen wird. Aber auch in Dänemark werden zurzeit Impflücken (die viel, viel kleiner sind als in Deutschland) geschlossen. Das sieht man dort an den Krankenhauseinweisungen (die im Verhältnis ähnlich hoch sind wie derzeit hier in Deutschland, wo die Maßnahmen noch nicht vollends abgeschafft sind). Hören Sie doch mal den NDR-Podcast mit Drosten bitte. Man kann die Situation in Dänemark nicht mit der Situation in Deutschland auf eine Stufe stellen.

        Hören Sie doch mal, was die Virologen sagen … und haben Sie dabei die Ärzte-Funktionäre im Hinterkopf! Es ist doch kein Hexenwerk, sich die andere Seite mal anzuschauen.

        Die Masken müssen sicherlich wieder weg, aber man muss es auch verantworten können! Hätten die Jüngsten Luftfilter und Trennwände oder die Möglichkeit zur Impfung, wäre für mich persönlich der Zeitpunkt in den Grundschulen da. Bei den Älteren und gesamtgesellschaftlich müsste man die Impfquote erhöhen … das läuft ja schon mit Druck (2G, kostenpflichtige Tests etc.). Ein bisschen Zeit muss man dem – gerade in Hinblick auf den Herbst – noch geben, finde ich.

        • @Viva:
          >Hören Sie doch mal, was die Virologen sagen … und haben Sie
          >dabei die Ärzte-Funktionäre im Hinterkopf! Es ist doch kein
          >Hexenwerk, sich die andere Seite mal anzuschauen.
          Auch die Virologen sind sich nicht einig:

          Melanie Brinkmann hält die Abschaffung noch für verfrüht

          Klaus Stöhr: „Weg mit den Masken an Schulen“ vom 2. Oktober auf diversen News-Plattformen

          Beiden Virologen traue ich schon eine gewisse Kompetenz zu. Ich glaube wir haben aktuell eine sehr angstgetriebene Debatte von Maskenbefürwortern und denen, die sie sofort verbannen möchten. Und es gibt jede Menge gute Gründe für ein Exitsstrategie. Wie auch immer die Kinder werden auf alle Fälle immer die Verlierer sein.

          • Sehr geehrter Dirk Z,

            hier gehen wir mal wieder rein: Klaus Stöhr ist kein forschender Virologe (mehr), sondern ein freier Berater, der vor allem für „Bild“ als Experte auftritt. Zuvor war er für Pharmaunternehmen tätig. Prof. Melanie Brinkmann ist eine der führenden Virologinnen in Deutschland, die zum Beraterstab der Bundesregierung gehört – im Gegensatz zu Stöhr, dessen Benennung für das Gremium vom Kanzleramt seinerzeit abgelehnt wurde. Im Gegensatz zu Brimkmann hat Stöhr durchaus ein Eigeninteresse, sich in der Corona-Debatte zu profilieren.

            Die Debatte ist auch nicht „angstgetrieben“, sondern wissenschaftlich fundiert. Es werden absehbare Folgen aufgezeigt.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • Stöhr meint auch, der Impfstoff für die Kinder würde bereits im kommenden Jahr keine Rolle mehr spielen. Und dann liest man jetzt, dass es in Kalifornien nach Zulassung des Impfstoffes für die Kinder eine Impfpflicht geben wird gegen das Coronavirus. Zwischen Impfpflicht und Bedeutungslosigkeit liegt auch kaum ein Unterschied.

            Überhaupt. Er haut alle Atemwegserkrankungserreger in einen Topf. Er meint, die Kinder sollten sich wie bei Influenza und anderen Viren natürlich mit dem Coronavirus infizieren, u.a., weil es doch nicht im Interesse der Länder der Erde sein könnte, jährlich 100 Millionen neugeborene Kinder weltweit zu impfen. Da frage ich mich echt, wie man sowas behaupten kann, wenn man noch gar nicht weiß, wie sich die Pandemie weiterentwickelt von der Krankheitslast in Deutschland, weltweit und auch bei gravierenden Mutationen. Mir baut das, was er sagt, zu sehr auf Annahmen und Opferakzeptanz bei einem fast noch völlig neuen Virus auf und nebenbei, wüsste ich von einem Influenzafall in meiner Umgebung, würde ich doch nicht wollen, dass mein Kind (oder sonst wer) sich mit Influenza ansteckt (eher würde ich bei einem erhöhten Ansteckungsrisiko wie bei dieser besonders schlimmen Welle vor ein paar Jahren impfen, obwohl der Impfschutz da keinesfalls so wirksam ist wie bei der Covid-19-Impfung).

            Fakt ist doch, je mehr Kinder sich mit dem Coronavirus infizieren (und nicht geimpft werden), desto größer ist auch der Anteil an schwererkrankten und folgekranken Kindern. Noch sind die Kinder in Deutschland zumindest etwas vor der Deltavariante geschützt worden. Wie sich das in Deutschland entwickeln wird, wird sich erst noch zeigen, dann besonders schnell, wenn man auf Stimmen wie die von Stöhr hören wird/würde.

            Stöhr meint ja auch, dass insbesondere Menschen ab 50 sich durch eine Impfung schützen sollten. Trotz bisherigen Maßnahmen sind in Deutschland an Covid-19 bereits ca. 1200 Menschen unter 50 gestorben. Wie das bisher wohl aussehen würde ohne Maßnahmen und (weiterhin) zu einem beachtlichen Anteil an nicht ernstgenommener Impfung bei Erwachsenen unter 50, die sich in falscher Sicherheit (bezüglich ihres Erkrankungsrisikos) dank solcher Positionen wie die von Stöhr glauben? So wird doch seitens des RKI immer wieder auch betont, dass es auch nicht Vorerkrankte und Jüngere schwer erwischen kann und auch, dass (insbesondere auch bei Kindern) eine Vorerkrankung oftmals noch gar nicht bekannt ist.

            Es gibt weitaus mehr gute Gründe für einen bei Kindern vorsichtigen Weg als für eine Exitstrategie zumindest zum jetzigen Zeitpunkt! Wir stehen kurz vor der Impfung für alle und obendrein vor der vierten Welle, die man sicherlich nicht noch mit voller Absicht in Bewegung bringen muss, wenn es nämlich doch anders gehen würde! Stöhr akzeptiert einen Teil in seinen Augen nicht abwendbarer Infektionen … nämlich den von Kindern und Impfskeptikern. Und doch sind sie abwendbar! Bei Kindern durch Impfung, bei Impfskeptikern durch Überzeugung und/oder Druck. Ab einem gewissen Punkt aber gebe ich ihm Recht, nämlich dann, wenn in Sachen Impfquote trotz Kapazitäten gar nichts mehr (weiter)geht.

      • Deine Gefühle und Vermutungen bringen niemand weiter Dirk. Wir warten auf Belege und Studien von dir, die deine Meinung untermauern. Die hast du in den letzten Wochen nicht geliefert, schwurbelst aber munter weiter hier jedes Mal rum. Das ist wirklich langsam lächerlich.

      • In Schweden sind Luftfilter überall Standard.
        In Deutschland wird nicht mal Abstand in den Schulen eingehalten.

        In Schweden gibt es kleinere Klassen (15 bis 20).
        In den Grundschulen knubbeln sich die KInder in Klasenzimmern in Massen (teils über 30)

        Aber es ist echt grade absulut hipp, das Ausland mit dem Inland zu vergleichen, wenn es grade einem ins Konzept passt.
        Wahrscheinlich hatten Schulschliessungen ab der 10. Klasse in Schweden auch weniger Auswirkungen auf die Inzidenzen als bespw. in Frankreich, Österreich und Deutschland, weil eben seit der Schweinegrippe Luftfilter installiert wurden, die auch dafür sorgten, dass Lehrkräfte/ Schüler weniger krank waren.

        Und da wird doch wieder ein Schuh draus: Weniger Kranke = weniger Einnahmen bei Ärzten und Apotheker.

  12. @Bellabolli

    Sterilität sieht anders aus. Die Maske führt nicht zu einem sterilen Umfeld.

    Mich beunruhigt die zunehmende Meinung, wir müssten uns stärker abhärten. So sehr die Sagrotangesellschaft übertrieben hat (Stichwort Allergien), so sehr übertreiben nun die, die ausschließlich auf die natürliche Widerstandskraft setzen.

    In welche Richtung geht das, denkt man es bis zu Ende? Gestählte, robuste Körper … so dass sich die Stärkeren durchsetzen. Eine solche Richtung des Denkens bereitet mir Unbehagen und schwächt uns leider. Denn was treibt die Menschheit positiv an? Doch nicht, dass sich der eine Stärkere gegen den anderen durchsetzt.

    Die Masken beeinflussen Erkältungswellen, das ist klar. Nicht mehr und nicht weniger.

    • … sind und bleiben eine der Maßnahmen gegen eine noch andauernde Epidemie, die umso länger Einschränkungen mit sich bringt, umso weniger sich impfen lassen. So einfach ist das.
      Gerne hätte ich mich erst nach einem Jahr drittimpfen lassen. Nun geht das Gerangel um die Drittimpfung für Lehrkräfte bald los. Erst recht nach Ende der Maskenpflicht während des Unterrichts.

    • Liebe Forumsleserin,

      Sie müssen nicht gleich auf Darwin (oder schlimmeres?) verweisen…

      ich meine nur, es gibt auch andere Krankheiten zB. RS-Viren, die Kindern auch gefährden, insbesondere wenn sie ihr Körper nicht oder wenig mit Krankheitserregern auseinandersetzen…

      Ich glaube es lohnt sich, die Dinge differenziert zu betrachten:

      https://www.rnd.de/gesundheit/rs-virus-wie-gefaehrlich-ist-der-erreger-fuer-kinder-und-babys-TEA4AEY22RDN3PDN4M7VMNLM5I.html

      Im übrigen teile ich Ihre Meinung, dass sich gefälligst mehr Erwachsene gegen Corona impfen lassen sollten.

  13. Wir können noch keinen Normalzustand erzielen, denn es sind noch zu wenige geimpft von den
    Kindern und die Masken in der vierten Welle voreilig aufzuheben ist verantwortungslos der jungen Generation und deren Eltern gegenüber. Auch unter den erwachsenen Menschen gibt es noch zu viele die nicht geimpft sind und keine Bereitschaft mitbringen ihren Beitrag zu leisten.
    Die Dummheit spricht und Fau Brinkmann hat es mit aller Klarheit angesprochen. Leider bekommen diese Leute kein Gehör und man setzt die Kinder und Jugendlichen einem unnötigen Risiko aus. So lange haben wir Entbährungen getragen und ausgehalten und jetzt für die letzten in der Reihe setzt man die Maskenpflicht aus. Die junge Generation hat die ganze Belastung mitgetragen und setzt sie einer Erkrankung ohne Schutz aus. Diese Generation hat soviel Leid erfahren und alles wir beschönigt…. Kinder und jugendliche haben Großeltern oder sogar Eltern verloren und haben erfahren, dass diese Krankheit sogar das Leben kosten kann oder Langzeitfolgen zu tragen haben. Die Verunsicherung ist bei Kindern und Jugendlichen groß und die Glaubwürdigkeit hat Frau Schopper als KM in BW verspielt. Die Verfassung und Notlage der jungen Generation hat Frau Schopper immer nocht nicht mit aller Ehlichkeit anerkannt. Kliniken sund Therapeuten sind am Anschlag und haben lange Wartezeiten und dies zählt auch nicht. https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/prof-fegert-kinder-und-jugendliche-nach-der-pandemie-100.html Frau Schopper sollte sich mit einem Long Covid Patienten unterhalten ob alt oder jung um dieses Leid zu verstehen. Bereitwilligkeit zeigt Frau Schopper nicht über ihren Tellerrand zu schauen.

  14. „zumal sie erheblich weniger zum Infektionsgeschehen beitrügen als Jugendliche und Erwachsene. “

    In welcher Parallelwelt lebt der Mann?

    In unserem Stadtkreis liegt die Inzidenz unter 5-14jährigen (da sind ganz eindeutig die Grundschüler mit dabei) bei über 500. Laut Gesundheitsamt sind auch schon Kinder wegen Corona im Krankenhaus gelandet, allerdings werden dazu leider keine Zahlen genannt.

    Wie kann man in so einer Situation ernsthaft erwägen, die einzige dürftige Schutzmaßnahme, die es noch gibt, auch noch zu streichen?

    Wenn man die Masken lästig für die Kinder findet… wie wäre es dann mit dem flächendeckenden Einsatz von Luftfiltern, die das Raumluftvolumen pro Stunde wenigstens sechs Mal durchfiltern können? Sinnvoll ist „Maske UND Luftfilter“, aber die Alternative „weder Maske noch Luftfilter“ sollte man doch nicht im Ernst erwägen! Dann wenigstens „Luftfilter statt Maske“!

    Ansonsten muss immer wieder gesagt werden: Es wird nicht mehr lange dauern, bis es eine Impfung für Grundschüler gibt. Kann man mit dem Streichen von Schutzmaßnahmen nicht wenigstens so lange warten? Dann können sich diejenigen, die das wollen, wenigstens schützen und somit die anderenfalls höchstwahrscheinlich unausweichliche Infektion vermeiden.

    • Gestern lagen deutschlandweit 24 Corona-Kinder im Alter von 0 – 17 Jahren auf Intensivstationen.

      Quelle: https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/altersstruktur

      (runterscrollen bis „Altersentwicklung der ITS-Belegung durch Covid-19-Fälle“ und dann kann man rechts der Grafik auf die Alterszahlen klicken um es übersichtlicher zu sehen.

      Und 27 tote Kinder/Teenager (0-19 Jahre) lt. Statista, Stand 30.09.2021

      Schrecklich.

  15. Ganz einfach: Ärzte verdienen nur Geld, wenn Leute richtig krank werden, Vorsorge mal ausgenommen. Warum machen diese Funktionäre sich denn eigentlich nicht auch stark dafür, alle anderen Vorsorgemaßnahmen und -untersuchungen abzuschaffen? Das wäre dann konsequent… >:(

    • Diese böswilligen Unterstellungen, die wohl ins Reich der Verschwörungstheorien gehört, konnte man hier ja schon einige Male lesen: Ärzte wollen angeblich, dass Kinder krank werden (auch an Corona oder nur an Corona?), weil sie sonst weniger verdienen. Mein Gott, wie hilflos ist man, wenn man sich solche Dinge ausdenkt?!?

      Ich und viele andere unterstützen, dass die Maskenpflicht aufgehoben wird. Das wollen manche nicht wahrhaben. Masken haben eben auch negative Effekte !!! Das kann niemand bestreiten.

      • Der BVKJ-Präsident Thomas Fischbach hat sich im Februar 2021 über die „existenziellen Nöte der niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte“ beschwert.

        Weiter heißt es in dem Artikel:
        „Als Grund für die akuten Einnahmeausfälle wird ein Corona-bedingter Rückgang der Behandlungen um „zwischen 20 und 40 Prozent“ genannt. Das liege daran, dass wegen der Schutzmaßnahmen weniger Grippepatienten kämen, aber auch viele Arztkontakte mit chronisch Kranken Kindern und Jugendlichen sowie Vorsorgetermine aufgrund der aktuellen Pandemie-Empfehlungen nicht wahrgenommen würden.“

        https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/2227590/kinderaerzte-warnen-vor-praxen-sterben-wegen-corona-brandbrief-an-jens-spahn

        Herr Fischbach ist in den letzten 1,5 Jahren etliche Male damit aufgefallen, dass er sich gegen alle möglichen Maßnahmen zum Schutz von Kindern (aber auch von Großeltern!) ausgesprochen hat.

        Ich zitiere hier einfach mal einige Überschriften, die ich in der NOZ bei der Suche nach „Fischbach“ präsentiert bekommen habe:

        12.03.2020:
        „Kinder- und Jugendarztpräsident gegen „Großelternverbot“ wegen Corona“

        30.04.2020:
        „BERICHTE STIFTEN UNNÖTIGE VERWIRRUNG“
        Neue Kinderkrankheit durch Covid-19? Kinderärztepräsident gibt Entwarnung

        06.05.2020:
        Kinderärztepräsident fordert: Kitas und Schulen öffnen, Behördenwillkür beenden

        19.05.2020:
        VIELE ANTRÄGE AUF CORONA-ATTEST
        Ärzte verärgert über Lehrer: „Es ist schon unverständlich“

        06.01.2021:
        Kinderarztpräsident kritisiert Verlängerung von Schulschließungen

        22.03.2021:
        Kitas wieder dicht? Kinderärzte warnen vor Folgen einer Testpflicht für Kleinkinder

        13.04.2021:
        SCHULSCHLIESSUNGEN „FATAL FÜR DAS KINDSWOHL“
        Kinder- und Jugendärzte warnen vor Corona-Notbremse

        Am erschreckendsten finde ich, dass Herr Fischbach selbst ganz am Anfang von Corona – als man überhaupt noch nicht wusste, wie gefährlich es wird – die Kinder schon nicht schützen wollte. Wieviel erbärmlicher kann ein Kinderarzt-Präsident eigentlich noch agieren? Wann wird dieser Coronaleugner endlich abgelöst?

        • Liebe Tina, danke für den Überblick.
          @Senkrechtstarter: du hast bzgl der Einschätzung einiger Foristen* auf angebliche Verschwörungstheorien gegen das Berufsethos von Herrn Fischbach verwiesen.
          Die Auflistung der von Fischbach in die Öffentlichkeit geladenen Thesen und Forderungen (s.o.) sprechen eine recht klare Sprache.

          „Sieht aus wie Scheiße…
          Fühlt sich an wie Scheiße…
          Riecht wie Scheiße…
          Schmeckt wie Scheiße…
          ….ist also kein Nougat !!“

      • @senkrechtstarter Negative Effekte? Mag ja sein, aber mangels Alternativen (Luftfilter, Impfung u12), überwiegen m. M. nach die positiven.

      • Welche negativen Effekte?
        Die Dummheit ist inzwischen weit verbreitet in Europa und den USA und das nächste Jahrhundert wird genau aus diesem Grund ein asiatisches Jahrhundert werden. Die Querdenker und Enthirnten haben sich bei uns durchgesetzt.

      • @ senkrechtstarter : Ja, ohne Maske wäre schöner, aber dann bitte Abstand unter Schülern überall gewährleisten. Das wird schwierig bei 30 Kindern in einem Klassenraum.

  16. Grundsätzlich verstehe ich nicht, warum die Debatte über die Maskenpflicht in den Schulen immer erst Richtung Herbst/Winter aufkommt???? Gerade dann, wenn die Gefahr sich zu infizieren besonders groß wird. Fühle mich echt veräppelt.
    Warum wird geschrieben, weil Arbeitnehmer am Arbeitsplatz keine Maske tragen müssen, sollte den Kindern die Last der Maskenpflicht in Schulen abgenommen werden??? Bei uns in der City tragen in den Geschäften ALLE Masken….ggf. trifft das für Büros etc. zu, wo die Zahl der MA durch Homeoffice heruntergefahren wurde und diese dadurch nicht mehr eng an eng sitzen! Ich fühle mich schon wieder veräppelt. Warum gibt es überall dort, wo sich keine Schüler aufhalten, Raumluftfilter? Ich fühle mich verars….!
    Warum wird immer nur über ungeimpfte Kinder unter 12 Jahren gesprochen? Hat nicht jeder das Recht, sich über den Risiko/Nutz Faktor einer Impfung Gedanken zu machen? Warum müssen Kinder geimpft werden, um eine Herdenimmunität zu begünstigen, ohne zu Wissen, wie es um die Langzeitverträglich des Impstoffes steht? Es gibt anscheinend keine Alternative dazu…, andere Schutzmaßnahmen werden komplett ausgeblendet. Ich fühle mich bedrängt und genötigt (alle Erwachsenen in meinem Familienkreis inkl. mir sind geimpft).
    Ich habe habe kein Verständnis mehr für diese “ MIR geht es gut, nach mir die Sinnflut, ich alleine kann eh nichts ändern,Konsum- Party- Gesellschafft“.

  17. Eben in der Tagesschau: Zitiert wurden nur Reinhardt und Fischbach, die Position von Brinkmann fand keinerlei Erwähnung.

  18. Sehr interessant ist dieses ORF-Interview eines Mitglieds der österreichischen Impfkommission, Dr. Karl Zwiauer, der sich aus folgenden Gründen für eine Impfung auch von jüngeren Kindern ausspricht:

    „Keine der herkömmlichen und derzeit durch Impfungen bekämpfbaren Kindererkrankungen hat eine so große Krankheitslast wie die SARS-CoV2-Infektion. Wir können nicht Kinder mit Erwachsenen vergleichen und sagen, Kinder haben eh kein Problem. Wir müssen die Erkrankungen der Kinder mit anderen Kinderkrankheiten vergleichen. Und wir kennen keine Kinderkrankheit, die so belastend ist, so viele Hospitalisationen, so viele schwere Fälle, so viele Intensivstationsaufenthalte verursacht wie die Covid-Erkrankung.“

    https://noe.orf.at/stories/3121901/

    • @Tina+2
      Wer wird darauf hören?
      Für mich ist es absolut unverständlich, dass man gerade die Gruppe Menschen( U12, noch keine Impfmöglichkeit) dazu verdonnert, sich zwangsläufig zu infizieren.
      Es gibt keine andere Gruppe Menschen, ausser unseren SuS und Kita Kindern, die gezwungen sind, sich in engen, nicht ausgerüsteten Räumen, mit vielen anderen ohne jedweden Schutz, über Stunden, aufzuhalten.
      Und wieviele schenken den Aussagen, Kinder erkranken nicht, Glauben. Die Folgen einer Infektion, nach neuestem Stand jeder dritte mit Longcovid, werden einfach ausgeblendet.
      Mit Ländern die eine viel höhere Impfquote und eine deutlich bessere Ausstattung der Schulen haben dürfen wir uns nicht vergleichen.

      Welcher Irrsinn leitet euch, dass ihr Kinder solch einer solchen unüberschaubaren Situation, was Krankheitsfolgen und Auswirkungen betrifft, ausetzen wollt. Und das noch mit Hurra und Juchhee Rufen!

  19. Die Virologin Brinkmann ist bekanntlich auch eine Verfechterin der 0-Covid-Strategie gewesen. Damit ist sie gnadenlos gescheitert. Diese Strategie war anscheinend auch „dumm“.

    • Nein aber leider unrealistisch weils zuviele Idioten gibt die nicht aufs Reisen verzichten können.Das Leben ist heute zu global,da kann ein Land allein keine Null Covid Strategie fahren.

      • Verzichten Sie bitte auf alle Konsumgüter, die ihnen das Leben angenehm machen und auf dem Ausland kommen. Verzichten Sie bitte auf Ärzte, Krankenschwestern, Erntehelfer, billige Schlachthof-Mitarbeiter aus dem Ausland.
        Erst wenn sie das tun, dann bitte bezeichnen Sie andere Menschen als Idioten.

        • Was hat das eine mit dem anderen zu tun?Wen Firmen von wo einstellenkann ich nicht beeinflussen.Aber in einer Pandemie munter in Urlaub fahren und Viren verteilen ist halt einfach dumm.Punkt.

    • Das ist aber schon gewagt sowas zu behaupten. Es gibt Länder, die sehr gut mit dieser Strategie gefahren sind. Einfach Mal informieren bevor man hier beleidigt.

      • Neuseeland beendet nun die Null-Covid-Strategie. Die Idee dahinter ist gut, aber anscheinend doch nicht so realistisch durchzuführen…

    • @Leisetreter: Diese Strategie war und ist nicht „dumm“. Allerdings lässt sie sich in Europa aufgrund vieler „Dummer“ nicht umsetzen. Leider. Sonst wäre uns viel Leid erspart geblieben und wir hätten seit anderthalb Jahren ein fast „normales“ Leben trotz Pandemie gehabt.

      Aber anscheinend nehmen Menschen wie Sie ja eine Duchseuchung mit all ihren Konsequenzen gerne in Kauf, um ohne Schutzmaßen „normal“ weiterleben zu können: Long-Covid mit Organschäden (vor allem Herz, Niere), neurologischen Ausfällen, monatelangen Fieberschüben, Erschöpfungszuständen, Gefäßerkrankungen (z.B. Schlaganfällen), mit Depressionen aufgrund der oben genannten Schäden, über 90.000 Todesfälle etc. Und nun wächst eine junge Generation heran, von denen nicht wenige durch Covid-19 molekulare Veränderungen im Gehirn haben werden (https://www.sciencedaily.com/releases/2021/07/210716112443.htm). Es gibt Ähnlichkeiten zwischen neurologischen Dysfunktionen nach Covid-19 und Demenzerkrankugen wie Alzheimer.
      (https://alzres.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13195-021-00850-3)
      Wer ist hier „dumm“? Diejenigen, die Menschen schützen wollen, oder diejenigen, die das Virus ignorieren möchten und damit der Durchseuchung Tür und Tor öffnen?

      BETTER SAFE THAN SORRY!

      • @S.
        Ich gebe Ihnen so Recht.
        Diese kurzsichtig Denkweise, keine größeren Krankheitszeichen, wenig Symptome, ergo alles nicht schlimm, lässt mich verzweifeln, ist einfach nur DUMM!

  20. Während China große Quarantänezentren baut, um die eigene Bevölkerung zu schützen, bekommen unsere Kinder und Jugendlichen freien Zugang zur Infektion. Die Abschaffung der Maskenpflicht ist ein weiteres Stück aus der Idiotenparade.
    Leider hat meine Frau aus Freude an ihrem Beruf wieder zu arbeiten begonnen. Wir sind ein Hochrisikohaushalt und die Impfung schlug bei einem Mitglied mit Immundefizienz nicht an. Sie begann trotz Freistellung mit der Zusicherung, dass auf ihre spezielle Situation Rücksicht genommen werde. Davon ist nichts zu bemerken. Während Schwangere immer noch keine Schule betreten dürfen, wird meine Frau ab Montag Hunderten von ungeimpften und unmaskierten Jugendlichen gegenüberstehen, die das Wochenende in Discos verbracht haben.
    Meine Wut und mein Unverständnis wachsen.
    Im Pausenzimmer essen und trinken die Lehrer, intellektuell limitierte, ungeimpfte Lehrer dicht an dicht mit Geimpften. Die Schüler sind in kleine Klassenzimmer gesteckt und in den Klassen meiner Frau ist nicht einmal die Hälfte geimpft.
    Corona existiert an Schulen nicht mehr.
    Es ist eine riesige Sauerei, die auf dem Rücken von ungeimpften Kindern und vulnerablen Lehrern ausgetragen wird. Wieder einmal wurde auf die wissenschaftsfeindlichen und lauten Stimmen gehört. Frau Brinkmann ist vollumfänglich zuzustimmen. Es ist die Dummheit, die regiert.

    • Ähnliche Erfahrungen auch bei uns. Lehrerzimmer voll mit unmaskierten und auch ungetesteten ungeimpften LuL. Viele sind zwar geimpft, aber durch den gänzlichen Wegfall der Tests in Thüringen vor zwei Wochen stellen die ungetesteten Ungeimpften eine besondere Gefahr dar. Ich finde übrigens, gerade in Schulen sollten auch die Geimpften weiter getestet werden, denn sie können unwissentlich auch zum Überträger werden. Und da wir überhaupt keine Ahnung mehr davon haben, mit wie vielen Infizierten wir uns in den schlecht zu lüftenden Räumen befinden… wäre ich nicht Atheist, würde ich beten…
      In der jetzigen Phase quasi alle Schutzmaßnahmen in Schulen aufzuheben, ist einfach nur Wahnsinn.

    • Also alle ins Quarantänezentrum???
      Ich verstehe nicht, wie man China auch nur ansatzweise als positives Beispiel erwähnen kann.

        • Definitv nein.
          Aber manche mögen ja einfach weggesperrt zu werden, aufgrund einer vielleicht möglichen Gefährdung anderer.

          Statistisch gesehen, passiert jede 1 Mio gefahrene KM ein tödlicher Unfall. Ich würde daher das Autofahren verbieten.

  21. „HEILIGENSTADT. Das Infektionsgeschehen an der Riemenschneider-Schule in Heiligenstadt ist diffus. Erst am Montag wird getestet, alle Schüler befinden sich in Quarantäne.
    An der Heiligenstädter Regelschule Tilmann Riemenschneider sind mehrere bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus aufgetreten. Da hiervon mehrere Lernende aus verschiedenen Klassenstufen sowie auch Lehrkräfte betroffen seien, die in allen Klassen unterrichtet haben, gelten wegen des diffusen Infektionsgeschehens nun alle Schüler der Regelschule als Kontaktpersonen.“

    https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/eichsfeld/alle-schueler-einer-heiligenstaedter-regelschule-in-quarantaene-id233469692.html

    Das dürfte nicht die einzige Thüringer Schule sein, wo es ein diffuses Infektionsgeschehen gibt. Schließlich gibt es quasi keinerlei Schutzmaßnahmen mehr außer Maske im Flur. Keine Tests in Phase Grün, keine Maskenpflicht im Unterricht. Beim Essen in der Mensa durchmischt sich alles, ebenso in den Sprachen, Wahlpflichtfächern, Religion und Ethik und den AGs. Es gibt auch keine vorgeschriebenen Laufwege mehr, um zu viele Begegnungen in engen, nicht zu lüftenden Fluren zu vermeiden. Von den vollen Schulbussen nicht zu reden. Dass da zwar Maske getragen werden muss, dürfte aber nicht wirklich eine große Rolle spielen, wenn die Kinder dicht an dicht stehen, sitzen, quatschen, lachen, husten, niesen…
    Es ist also klar, dass Infektionsketten überhaupt nicht nachvollzogen werden können. Wenn überhaupt Infektionen festgestellt werden, dann nur, wenn Eltern mit ihren Kindern bei Symptomen zum Test gehen. Viele setzen aber darauf, dass es eh nur ein Schnupfen ist…
    Man will also von offizieller Stelle gar nicht wissen, was sich da in Schulen abspielt…
    Thüringer Impfquote unterirdisch im Bundesvergleich, auch bei den SuS über 12. Aber zweithöchste Todesrate bundesweit. Und monatelanger Hotspotstatus. Da will man offenbar wieder hin.

  22. Die Herren Reinhardt und Fischbach nehmend billigend die Durchseuchung nicht geimpfter Kinder unter 12 Jahren in Kauf. Ohne Raumluftfilteranlagen lässt sich ein derartiges Vorhaben ohne ein erhöhtes Risiko für Grundschulkinder und Kindergartenkinder nicht realisieren.
    Mögliche Risiken in Form von Langzeitschäden durch SARS-Covid-19 werden schlicht ignoriert und heruntergespielt.
    Das die Herren auch noch diese Forderungen kritiklos aus den eigenen Reihen als Verbandsvertreter erheben, ist aus meiner Sicht beim bevorstehenden Winter unerträglich und grob fahrlässig dumm.
    Offensichtlich benötigen die Herren eine fachkundige Nachschulung.

    • @A.H.
      Stimmt, muss man gehört haben!

      Das vom Onkel Doktor angeführte „Infektionsloch“ ist wohl nicht so sehr ein Problem für die Kinder, denn die Kinder, die ich so kenne, sind am liebsten gesund!
      ( Die verzichten sogar gerne auf die vom Onkel Doktor so genannten „harmlosen Infektionen der oberen Atemwege … oder die eine oder andere Bronchitis“ )
      Und um die Kinder geht es doch … angeblich.

      Und der Onkel Doktor meint
      – die Virologen würden nicht im Leben stehen, die sehen nur ihre Viren ( später sagt der Reporter auch “ nur zur Ehrenrettung von Frau Melanie Brinkmann, der Sie eine gewisse Weltfremdheit vorwerfen“. Das verdreht der Doktor später, so ab Minute 2,30: ER habe Frau Brinkmann nichts unterstellt, das hätte jetzt ja der Reporter getan. – Aber Frau Brinkmann hätte das den Ärzten unterstellt, die seien dumm. – Habe ich! aber so nicht verstanden, dass sie Personen als „dumm“ bezeichnet, sondern eine Entscheidung auf bestimmte Art zu handeln … https://www.news4teachers.de/2021/10/aerzte-funktionaere-draengen-schon-wieder-darauf-maskenpflicht-an-schulen-zu-streichen-virologin-brinkmann-dumm/ – Er sieht auch keine Gefahr für weitere Schulschließungen, WEIL die Kinder ja NICHT von einer Infektion bedroht sind. UND wir würden bei den Kindern zur Zeit hohe Inzidenzen sehen „Und warum sehen wir sie? Weil sie getestet werden.“ – ACH SO, ich! dachte, weil sie sich infiziert hätten. DANKE Herr Doktor. )
      – „wir“ ( wen er GENAU von den vielen Facharzt-Richtungen meint, sagt er nicht ) sehen die Menschen, dennn die kommen bei „uns“ an, zusammen mit den Viren
      – „wir“ ( vgl. oben ) sehen die Menschen auf den Intensivstationen ( sagt er auf Nachfrage des Reporters ) Arbeiten normale Kinderärtze in Praxen UND auf Intensivstationen? Wusste ich noch gar nicht!
      – dann redet er wieder von „wir“ als Kinderärzte
      – im Moment wäre Corona ein für Kinder nur ein harmloser Infekt ( so ab Minute 4,55)

      Und dann schwadroniert er noch von den Erwachsenen die Parties feiern – gibt es eine Party-Pflicht oder eine Schulpflicht???
      Würde er den Unterschied erkennen, wenn man ihn darauf hinweist?
      Ist der Onkel Doktor vielleicht jetzt schon überarbeitet oder hat er zu viele Parties gefeiert?

      Vielleicht ist das auch nur Comedy?
      Immerhin heißt er Jakob MASKE …
      Und die Bedeutung von Vornamen kann jeder selber googeln.
      OK, ist wohl Comedy.

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