Deutlich mehr Corona-Infizierte an Brandenburger Schulen – zwei Schulen geschlossen

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Entsprechend der rasant steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen in Brandenburg – oder andersherum: als deren Treiber? – gibt es auch an den Schulen im Land deutlich mehr Corona-Fälle. Nach Angaben des Bildungsministeriums vom Freitag lag die Zahl der positiv getesteten Schülerinnen und Schüler bei 1267 (Stand: 4.11.). In der Vorwoche waren es mit 557 positiv getesteten Schülern weniger als die Hälfte.

Corona ist wieder auf dem Vormarsch. Illustration: Shutterstock

Auch bei den Lehrkräften waren es mit 124 Infizierten doppelt so viele wie in der Vorwoche, als 56 positiv Getestete gemeldet waren. 102 Lerngruppen an 61 Schulen sind in Quarantäne, in der Vorwoche waren dies nur 23 Lerngruppen an 14 Schulen. Zwei Schulen sind sogar komplett geschlossen, in der vergangenen Woche gab es keine geschlossene Schule. Insgesamt 215 Lehrkräfte sind in Quarantäne, mehr als doppelt so viele wie in der Vorwoche (97). dpa

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4 KOMMENTARE

  1. Die Zahlen steigen. Im Bildungssauschuss verlangt die Linke wieder einmal Luftfilter für die Schulen, und zwar unabhängig davon, ob sich die Fenster nur auf Kipp stellen lassen: abgelehnt. Die Fortführung des Schulkrankenschwesterprojekts: abgelehnt. Es gibt überhaupt keinen Plan, was bei den steigenden Inzidenzen in den Schulen und Kitas geschehen soll, damit will sich die Landesregierung auch nicht befassen, denn als sichere Orte sind die Schulen um jeden Preis offen zu halten. Um jeden Preis, das ist leider wörtlich zu nehmen. Vom persönlichen Risiko und persönlichen Leid der Betroffenen und Angehörigen, die sich mit COVID-19 in den Schulen infizieren, einen schweren Krankheitsverlauf und/oder Spätfolgen erleiden, mal ganz abgesehen, bürdet diese realitätsverweigernde Regierung der Gesellschaft eine kaum zu stemmende Last auf: die Kosten für die permanente Verlängerung der Pandemie und die Kosten für die Behandlung der Langzeitfolgen der Erkrankung. Ein zehnjähriges Kind hat hoffentlich noch gut 70 Jahre Leben vor sich. Das bedeutet im schlimmsten Falle 70 Jahre, die Einschränkungen durch Longvovid mit sich bringen, welche behandelt werden müssen oder beim Auftreten von Fatique bzw. ähnlich gelagerten Folgen eine enorme Minderung der Arbeitsfähigkeit bedeuten. Warum handelt eine Landesregierung so? Am Geld kann’s nicht liegen, für Tesla weden locker mal zweistellige Millionenbeträge bereitgestellt.

  2. Die Zahlen in Rheinland-Pfalz liegen noch darüber wie sich der täglichen Statistik des ADD entnehmen lässt. Nimmt man nur mal 1000 Infizierte SuS pro Bundesland an, liegen wir bei 16.000!!! Und vermutlich ist die Zahl eher höher.
    Ein ganz normales Schuljahr?

  3. Vielleicht wird es durch die 4. Welle endlich klar: Es sollten – wie von mir schon seit Anfang an gefordert – nun endlich an jede der 40.000 Schulen in Deutschland ein fest installiertes, von Fachkräften geführtes Impf- und Testzentrum. Damit können Lehrkräfte sich um ihre Kernkompetenzen kümmern und es kommt zu weniger Reibung um das Thema Corona im Unterricht.

    Der Bund sollte wenigsten 100.000,00 Euro/Schule investieren, damit der Betrieb einigermaßen sicher weitergehen kann. Das ist Gesundheitsschutz mit allerhöchster Priorität. 4 Mrd. für die Bildung könnten längst investiert sein.

    Scheinbar dachten wohl alle, mit der partiellen Impfung ist alles im Griff. Das Virus sieht das aber anders …

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