GEW: Schulen auf Omikron-Variante einstellen – Distanzunterricht vorbereiten

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MAINZ. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Rheinland-Pfalz fordert von der Landesregierung, die Schulen noch vor Beginn der Weihnachtsferien auf die neue Situation mit der Virusvariante Omikron vorzubereiten. Dazu gehörten neben der Einhaltung von Abstandsregeln und dem Maskentragen auch Corona-Tests für Schüler, Lehrer und andere Beschäftigte an mindestens drei Tagen pro Woche, sagte der Landesvorsitzende Klaus-Peter Hammer in Mainz. Die Schulen müssten dazu mit ausreichend Tests und auch FFP2-Masken versorgt werden.

Offenbar ist es nur eine Frage der Zeit, bis Omikron Deutschland überrollt. Illustration: Shutterstock

„Viele Lehrkräfte, Schüler:innen und Eltern sind angesichts der drohenden massiven Ausbreitung der neuen Covid-19-Variante Omikron sehr besorgt. Es müssen noch vor den Weihnachtsferien Entscheidungen getroffen und Maßnahmen ergriffen werden, um die Schulen auf die neue Situation Anfang Januar einzustellen“, sagte GEW-Landeschef Hammer.

Sollten die Schulen ganz oder teilweise in den digitalen Unterricht wechseln, müsse sichergestellt sein, dass alle Lehrkräfte, pädagogischen Fachkräfte sowie alle Schülerinnen und Schüler mit einsatzbereiten digitalen Endgeräten versorgt seien. Das sei, „entgegen der Pressemitteilung aus dem Bildungsministerium“, noch immer nicht der Fall.

„Selbstverständlich bleiben die schon seit Beginn der Pandemie bestehenden Forderungen nach kleineren Lerngruppen mit der Möglichkeit, mehr Abstand einhalten zu können und dem Einbau von Luftfilteranlagen, wo immer dies geboten ist, aufrechterhalten“, so heißt es in einer Pressemitteilung. „Den anstehenden Abiturprüfungen im Januar muss ein besonderes Augenmerk gelten und eine sichere Durchführung für Schüler:innen und Lehrkräfte gewährleistet werden. Es ist zu vermeiden, dass Schüler:innen durch unzureichende Vorgaben bei den Schutzmaßnahmen während ihrer Prüfungen in Quarantäne müssen.“

Hammer warnt: „Schon vor den Weihnachtsferien ist der Krankenstand an fast allen Schulen so enorm angestiegen, dass in einzelnen Schulformen kein verstetigter Unterricht mehr möglich ist. Die Omikron-Variante lässt ein weiteres Anwachsen der Krankheitswelle bei den Lehrkräften befürchten. Jetzt nur zögerlich zu handeln, könnte fatale Auswirkungen haben.“ Am Mittwoch (22. Dezember) ist in Rheinland-Pfalz letzter Schultag vor den Weihnachtsferien, im neuen Jahr geht der Unterricht am 3. Januar wieder los. News4teachers / mit Material der dpa

Wegen Omikron: Niederlande gehen wieder in den Lockdown, auch die Schulen

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Georg
11 Monate zuvor

Die GEW fordert nicht mehr als den Status Quo. Ganz offenbar hat auch sie kein Interesse an Distanzunterricht. Entspricht aber ihrer Linie entlang der aktuellen Schulpolitik.

S.
11 Monate zuvor

Tja, der Krankenstand ist so hoch, weil nichts für die KuK gemacht wurde, lieber Herr Hammer. Aber schön, dass die GEW RLP jetzt überhaupt einmal etwas sagt – nachdem sie in den letzten 21 Monaten fast durchgängig geschwiegen hat.

Peter Ebert
11 Monate zuvor

Lieber Klaus-Peter,

endlich sprichst Du einmal, zwar zögerlich aber immerhin, die Missstände an, die ich Dir schon vor vielen Monaten mitgeteilt habe. Deine Aufgabe als Vorsitzender der GEW in Rheinland-Pfalz ist auf die Umsetzung der Fürsorgepflicht unserer Arbeitgeber hinzuwirken, notfalls im Klageverfahren. Es geht um unsere Gesundheit und unser Leben.

S.
11 Monate zuvor
Antwortet  Peter Ebert

Auch ich habe als Elternteil Herrn Hammer im Sommer 2020 zur Vernetzung angeschrieben – in Einverständnis mit unserem damaligen Bundeselternsprecher Wassmuth. Wir haben nie eine Antwort von dem hohen Herren Hammer bekommen. Noch niecht mal eine Eingangsbestätigung.

Lehrerin Berlin
11 Monate zuvor

Schön, dass ich einer rechtzeitigigen Booster Impfung hinterher rennen konnte. Jetzt mit einem Monat Verzögerung kommen Angebote, die da lauten, dass es nicht für alle reichen wird.
Ich fühle mich damit in meiner ach so systemrelevanten Rolle ziemlich verarscht! Wenns sowieso keine Rolle spielt, ob LehrerInnen den Betrieb irgendwie am Laufen halten können, dann könnte ich mich theoretisch auch vom Dienst abmelden und auf meinen Gesundheitsschutz dann besser achten. Von politischer Seite kommen ab und an mal nette Worte, aber organisatorisch wird so oft eine andere Sprache gesprochen!

Aleidis, von edlem Wesen
11 Monate zuvor
Antwortet  Lehrerin Berlin

Sie hätten sich vielleicht eher auf die Socken machen müssen. Ich vermute eher Sie haben die Zeit vertrödelt. An meiner Schule sind alle Impfwilligen schon das 3. Mal geimpft. In Berlin.

Mika
11 Monate zuvor

@Aleidis
Und wieder zeigt sich: „von edlem Wesen“ hat nur selten was mit edlem Gemüt, sprich Empathie zu tun…
Kennen Sie die persönliche Situation der Foristin, der Sie unterstellen, sich nicht gekümmert zu haben? Und gehört es nicht eigentlich zu den Aufgaben des Dienstherrn, sich um eine für den Weiterbetrieb von Schule essentielle Impfung für die ihm anvertrauten Mitarbeiter zu kümmern? Viele Betriebe in der freien Wirtschaft bekommen die Organisation von Impfangeboten im Betrieb hin, sollte also auch für die Kultusministerien möglich sein (und damit meine ich nicht ein Impfangebot, zu dessen Wahrnehmung ich erst mal 150km einfache Strecke fahren muss, so wie hier in Brandenburg).

Verärgert
11 Monate zuvor
Antwortet  Mika

Nicht nur das, in BW wares z.B. mehr als schwierig überhaupt an Impftermine zum Boostern zu kommen. Berlin (das Pleitebundesland) ist stets am Besten ausgestattet worden mit Impfungen, gilt es doch die Politiker nebst Anhang zu schützen. Unglaublich, dass hier Kollegen solche Unterstellungen vorbringen, man wäre zu langsam gewesen. Es gab schlicht keine Termine, es wurden in BW zunächst die älteren Jahrgänge geimpft.

Lessi
11 Monate zuvor

,,Eure Hoheit“ sollte sich nicht so derart im Ton vergreifen! Ein bisschen Solidarität täte Ihnen gut!

Susanne
11 Monate zuvor

Ich sehe Sachsen jetzt schon wieder ignorant stur grade Ausblicken: Die Schulen und Kitas bleiben offen

LAMALAMARAMA
11 Monate zuvor
Antwortet  Susanne

Ich auch. Betriebsärztliche Boosterimpfung Ende Januar. Befürchtung, mich erneut in der Schule zu infizieren. Unterrichten mit Präsenzpflichtaussetzung bis 9.1., Coronafällen und vielen kranken Kollegen kaum möglich. Irrsinnig, dass sich noch immer 19 Personen ohne Mund-Nase-Bedeckung (Kl. 5-10 Lernförderschule) auf rund 33 Quadratmetern Klassenraumfläche gleichzeitig aufhalten dürfen, dass das gewollt ist.

Lehrer_sachsen
11 Monate zuvor
Antwortet  Susanne

Logisch, oder?
Herr Piwarz hat Delta durch rauschen lassen.
Da liegt der Verdacht nahe, dass er ebenso mit Omikron verfahren wird – warum auch nicht, die Gegenwehr von SLV, Eltern und KuK ist minimal.

Susanne
11 Monate zuvor
Antwortet  Lehrer_sachsen

Ja leider. Ich höre mehr Eltern schreien, das alles auf bleiben soll, als das geschlossen werden soll.

Schlimm, das den meisten die Arbeit wichtiger ist, wie die Gesundheit der Kinder.

Piwarz war ja selbst erkrankt, wahrscheinlich zu mild, um Verständnis zu haben. Aber dann frage ich mich echt nach dem Sinn der anderen Maßnahmen. Nirgendwo kommen mehr Haushalte ungeschützt für solange Zeit am Tag zusammen wie in den Schulen und Kitas.

Silvia
11 Monate zuvor
Antwortet  Susanne

Ich bin ehrlich gesagt ziemlich sauer auf solche Kommentare. „Eltern ist ihre Arbeit wichtiger“. Nein! Den Eltern ist eine vernünftige Bildung wichtig! Weil wenn wir ehrlich sind, Kinder lernen in der Schule effektiver als Zuhause. Wir haben jetzt schon viel Zeit aufgebracht in Home school. Wie lang wollen wir noch vor jeder Infektion davon rennen? Corona geht nicht weg.

Mika
11 Monate zuvor
Antwortet  Silvia

Sie fragen, „wie lang wir noch vor jeder Infektion davon rennen wollen“. Nun, ich frage, warum in den letzten 24 Monaten die übergroße Mehrheit der Unterrichtsräume nicht infektionsvermeidend ausgestattet wurde. Das wäre das Minimum gewesen, um Schulen offen und Kinder gesund zu erhalten. Die bisher für die Schulen getroffenen Maßnahmen wie Fenster auf (und jetzt wieder Maske auf) waren nicht sehr erfolgreich, wie man an den hohen Inzidenzen der Schüler sieht. Und ich frage mich immer mehr, was das für Menschen sind, die wie Sie sagen: Corona geht nicht weg, also setzt Schüler, Lehrer, Eltern endlich dem deutlich erhöhten Risiko der Infektion in den Schulen aus. Menschen, denen es anscheinend absolut egal ist, was mit denen ist, die keinen leichten Verlauf haben. Menschen, denen egal ist, dass das Gesundheitswesen jetzt bereits über dem Limit ist, denen auch egal ist, dass auch junge Menschen an Krebs sterben oder erblinden, weil ihre dringend notwendige OP nicht durchgeführt werden kann. Wenn es tatsächlich „Eltern“ sein sollten, die derart empathielos „Augen zu und durch“ fordern: nun, dann sind deren Kinder aus meiner Sicht tatsächlich in ihren Familien nicht gut aufgehoben.

xy
11 Monate zuvor
Antwortet  Silvia

Weil 100.000 Tote genug sind?

ProSchule
11 Monate zuvor
Antwortet  Susanne

Hoffentlich!!!

Mika
11 Monate zuvor
Antwortet  ProSchule

Ja, hoffe ich auch, wird bei Omikron aber nicht lange dauern, bis sie aufgrund erkrankter Lehrkräfte und SuS geschlossen werden. Gibt ja bis auf offene Fenster und mehr oder weniger korrekt getragene Masken kaum Infektionsschutzmaßnahmen in den Schulen. Prävention wäre sinnvoller, ist aber ein Fremdwort für Kultusministerien. Im Distanzunterricht könnten die Lehrkräfte die Schüler wenigstens noch unterrichten, bei Erkrankung fällt dann eben alles einfach aus.

Verärgert
11 Monate zuvor
Antwortet  Mika

In unserer Schule wurden heute gerade die nächsten drei maroden Fenster verschraubt und verklebt, da sie drohten ins Klassenzimmer zu fallen. Soviel zum Thema lüften.
Ach ja, die Gemeinde hat davon abgesehen die teuren Luftfilter zu kaufen (im Sommer) da ja Corona sowieso gleich rum sei.

Privat
11 Monate zuvor
Antwortet  Susanne

Na hoffentlich in dem Fall mal nicht. Herr Piwarz kann uns das echt nicht antun. Thüringen geht voran. Vielleicht orientiert sich Sachsen mal an positiven Beispielen.

naste
11 Monate zuvor

Hier muss gar nichts vorbereitet werden. Es ist für Januar von einigen Einschränkungen die Rede. Aber von Schulschließungen oder Distanzunterricht habe ich bisher nicht mal zwischen den Zeilen gelesen. Eher das Gegenteil. Alles dafür tun, dass die Schulen geöffnet bleiben….Es ist zum ko…. So wird das nix mit Omikron.

Georg
11 Monate zuvor
Antwortet  naste

Falsch. So wird das ein großer „Spaß“ mit der neuen Variante. Es bleibt zu hoffen, dass die schweren Verläufe trotz höherer Infektionszahlen in der Summe seltener auftreten als bei den bisherigen Varianten. Die Politiker spekulieren ja darauf.

Leseratte
11 Monate zuvor

„[…]Gleichzeitig werde es notwendig, dauerhaft FFP2-Masken „ordentlich über Mund und Nase“ zu tragen und diese nach zwei bis drei Stunden zu wechseln. Sogar das Tragen eines Augenschutzes wäre demnach sinnvoll, „da es womöglich zu Infektionen über die Augen kommen kann“, so Schneider.

https://www.focus.de/gesundheit/news/rechnung-von-mathematiker-4-szenarien-moeglich-das-passiert-wenn-die-omikron-welle-deutschland-erreicht_id_27652291.html

Da kommt in den Schulen was auf uns zu… auch wenn nicht der allerschlimmste Fall eintreten sollte. Aber bei der zögerlichen Reaktion unserer Politiker wird es wohl auf das schlimmste hinauslaufen. Und Lauterbach, der vorsichtige Mahner, ist dank der FDP kaum noch wiederzuerkennen…

Susanne
11 Monate zuvor
Antwortet  Leseratte

Geil….da beschlagen durch die Maske noch die Brillengläser und man stürzt noch unglücklich und sieht die Schüler noch unschärfer.

Hier hilft nur kollektives Krankmelden…Schüler, sowie Lehrer

Grottenolm
11 Monate zuvor
Antwortet  Susanne

Liebe Susanne,
Wenn Ihre brillengläser durch das Tragen einer FFP2 Maske beschlagen, sollten sie deren Sitz überprüfen. Denn nur wenn der Bügel falsch oder gar nicht gebogen ist, kann die Atemluft oben entweichen. Dann brauchen sie aber auch keine FFP2 Maske tragen, denn diese soll ja luftdicht abgeschlossen werden.
Und auch FP2 Maske zusammen mit einem Visier, hat selbst bei meinem 6 jährigen Kind -chronisch krank- keine Probleme verursacht. Damit kann man sogar rumrennen und spielen und das seid Frühjahr 2020!

Dirk Z
11 Monate zuvor
Antwortet  Grottenolm

@Grottenolm: Daß Ihr sechsjähriges Kind mit einer FFP2 Maske keinerlei Probleme hat, klingt unglaubwürdig. Haben Sie hier schon mal reingeschaut?

Alle FFP2-Masken für Kinder fallen im Test durch:
https://www.rtl.de/cms/ffp2-masken-fuer-kinder-geprueft-deshalb-fallen-alle-durch-4881548.html

Und das schlimme ist daß alleine auch gut sitzende FFP2 Masken spätestens wenn Omikron das Geschehen übernommen hat auch nur noch Infektionen hinauszögern kann, also nicht verhindern wird.

Und gerade FFP2 Maske ständig zu tragen ist für jeden mit einem gesunden Menschenverstand eine Qual unabhängig von einer Notwendigkeit. Und zum richtigen Tragen gehören auch regelmässige Wechsel und eine streng korrekte Handhabung. Und da habe ich Zweifel, ob das die Masse der Schüler und auch Leherer so eingehalten bekommt.
Und selbst wenn alle das Maskentragen so einigermassen hinbekommen, sind als zusätzliche Massnahmen Abstände und gute Lüftung erforderlich:

Aerosol-Forschung : „Bei Superspreadern nützen auch Lüften und Masken nichts mehr“
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-bei-superspreadern-nuetzen-auch-lueften-und-masken-nichts-mehr-17654439.html

Sie müssen sich einmal im Klaren sein, was man den Schülern aktuell zumutet. Unterricht kann man das nicht nennen. Und da fordern die Masken schon ihren erheblichen Faktor an Unwohlsein zusätzlich zum Schockfrosten beim Lüften der Klassenräume.

Leseratte
11 Monate zuvor

Interessanter Artikel, in dem Schulen zwar nicht vorkommen, aber die Reaktionen der Politik insgesamt auf die Pandemie hinterfragt wird.

„[…] Die Messlatte für den Erfolg des Pandemiemanagements wurde Stück für Stück tiefer gelegt, so stillschweigend wie möglich. Zu Beginn griff gesamtgesellschaftlich der Reflex, möglichst viele Menschen vor einem qualvollen Tod bewahren zu wollen. Bald schon galt es durchaus als akzeptabel, dass Menschen sich anstecken und auch sterben, solange nur in den Krankenhäusern ein geordneter Betrieb herrschte. Davon kann mittlerweile keine Rede mehr sein.
Parallel tritt die Omikron-Variante ihren Walzzug an – und doch wird die Messlatte noch einmal nach unten verschoben. Plötzlich ist von kritischer Infrastruktur die Rede, und es steht konkret infrage, ob in ein paar Wochen noch genügend Busfahrerinnen und Feuerwehrmänner im Dienst sind, um das Land funktionsfähig zu halten.
Die vergangenen fast zwei Jahre haben gezeigt, wohin die Strategie führt, die Infektionszahlen immer dann zu drücken, wenn es gar nicht mehr anders geht, und zügig zu lockern, sobald irgendwo ein Silberstreif am Horizont auftaucht.
Deutschland ist in einen horriblen pandemischen Strudel geraten. Schritt für Schritt gerieten Schicksale aus dem Blick: zuerst die der Vorerkrankten mit besonderem Risiko, denen bei hohen Inzidenzen nur der Gang in die Selbstisolation bleibt, zuletzt die der Menschen mit anderen schweren Krankheiten als Covid, die nicht mehr behandelt werden.
Wenn Bund und Länder nun Beschlüsse verkünden, sollte die neue Regierung sich offen der Debatte stellen, welches Ziel sie im Pandemiemanagement eigentlich verfolgt – und welches nicht. Große Freude, dass noch Wasser aus der Leitung kommt und unter der 110 noch jemand abhebt: Das kann nicht die Zielmarke sein.“

https://www.tagesspiegel.de/politik/vor-dem-bund-laender-gipfel-immer-nur-das-schlimmste-zu-verhindern-kann-nicht-das-ziel-sein/27911184.html

Andre Hog
11 Monate zuvor
Antwortet  Leseratte

Liebe Leseratte…
Vielen Dank für die äußerst passende Einschätzung..

Krisenqueen
11 Monate zuvor

Schulen auf mit Omikron wird wohl ein Oxymoron….

heitergehtsweiter!?
11 Monate zuvor
Antwortet  Krisenqueen

Dito! Mit Omikron werden die Labore im Januar heillos überfordert sein. 2-3 regelmäßigen Pool-, also PCR-Testungen an unseren GS in NRW und Ergebnisse am gleichen Abend? Ein Wintermärchen. Aber vielleicht kann man in RLP zaubern?

S.
11 Monate zuvor

In RLP gibt es noch nicht mal PCR-Pool-Tests. Eltern wie ich mussten auf die Barrikaden gehen, um überhaupt einen zweiten Antigentest zugebilligt zu bekommen für unsere Kinder. Und auch hier gilt: nur für Ungeimpfte! Es ist zum K—zen.

LangsamWirdsBitter
11 Monate zuvor

LOL
Die GEW ist so ein Witzverein.
Wenn man als Gewerkschaft nie was erreicht, darf man dann überhaupt noch Gewerkschaft heißen?

Aleidis, von edlem Wesen
11 Monate zuvor

Was erreichten Sie bisher? Welche Aktionen starteten Sie? Zählen Sie mal auf, bitte.

Mika
11 Monate zuvor

@Aleidis
Sie haben tatsächlich den gleichen Tonfall drauf wie ‚Die Berlinerin‘, seeeehr faszinierend!

Bauer
11 Monate zuvor

Ein frohes 2022!
Last es knallen!
Keine Masken und kein Abstand!
Mal sehen ob es Corona wirklich gibt.
Alles zum Wohle der Kinder!
Sie haben oberste Priorität!

Und wenn wir nicht testen merkt es auch niemand, alles klar Kinder.

Koogle
11 Monate zuvor

Die ständig zu späte Impfkomission STIKO verbietet eine Booster Impfung bei Kindern zwischen 12 und 17.

Sie wurde mal wieder überrollt von den Tatsachen.

Tatsache ist, dass die Booster Kampagne gut vorangekommen ist. Fast alle Erwachsenen die vor 6 und mehr Monaten geimpft wurden, sind bereits geboostert.

In Hannover wird daher nun nach 4 Monaten geboostert, in Braunschweig und Berlin nach 3 Monaten.

Es ist genügend Impfstoff da.

Die Booster Impfungen würden an den Schulen helfen, Omikron und Delta unter Kontrolle zu bekommen.

Ash247
11 Monate zuvor

Ohgott WARUM JETZT ERST?!
Mit einer Kultusministerin namens Hubig lässt sich NICHTS planen, warum ist jetzt wieder vom Distanzunterticht die Rede?!
Sowohl vom Großteil der Schüler:innen als auch der Lehrer:innenschaft ist dies die ineffizienteste und unbeliebteste Form des Unterrichts! Wir hätten längst in den Wechselunterricht gehen sollen (eine Woche dir eine Hälfte der Schüler:innenschaft Mo,Mi,Fr- die andere Woche Di,Do) Unterricht und an allen anwesenden Tagen werden ALLE Schüler:innen getestet (ach und weil die Gesundheit von und ja „zu teuer“ ist, notfalls auch mit Pooltestungen wie es bereits Bayern macht. Mit einem kompletten Distanzunterricht wären wir wieder am Anfang eines Komplettdesasters, bei dem wieder mehr Schüler:innen zurückfallen würden und vor allem die Kinder in etwas schwierigeren Verhältnissen wieder denselben Problematiken wie die letzten zwei Jahre bevorstehen würden! Wann kümmert sich die (Landes-)regierung endlich mal EHRLICH und DURCHDACHT um die Bildung? Wirklich enttäuschend, dass man nicht ein stichfestes Konzept hervorbringen kann nach verdammten ZWEI JAHREN Corona-Pandemie!

xy
11 Monate zuvor
Antwortet  Ash247

Es ist Aufgabe der Eltern oder im besonderen Fall des Jugendamtes sich um diese Kinder zu kümmern. Schule ist keine therapeutische Einrichtung. Warum sollten sich Kinder mit intaktem Elternhaus infizieren, weil andere besser keine Kinder bekommen hätten?
Ich verlange für unsere Kinder Sicherheit!

Defence
11 Monate zuvor
Antwortet  xy

Lieber xy,

so treffend formuliert. Du sprichst mir aus dem Herzen.

Erna Miok
11 Monate zuvor

Wo bleiben die Luftreinigungsgeräte???? Die werden doch auch vom Staat bezuschusst. Zweimal wöchentlich Pooltests, die Lehrer boostern und es kann ein Präsenzunterricht stattfinden, oder wieder mal mit den Erstklässern experimentieren!!!!

Rudi Richtig
11 Monate zuvor

Ja, genau und am besten wäre es, jetzt einfach die Weihnachtsferien zu verlängern. Ich unterstütze das voll und ganz. 🙂

Lena
11 Monate zuvor

Man soll die Schulen weiterhin offen halten, schließlich müssen die Kindergärten auch geöffnet bleiben. Wohlgemerkt in den Kindergärten tragen Kinder nicht mal eine Maske und der Mindestabstand kann auch nicht eingehalten werden. Die Kleinen müssen von den Erziehern gewickelt, getröstet werden ,bekommen auch ihre Nase geputzt, weil sie das alleine nicht können. Warum schicken wir auch die Kindergartenkinder und ihre Erzieher nicht auf Distanzbetreuung. Das ist genauso sinnvoll wie der Distanzunterricht in den Schulen.

Virus
11 Monate zuvor
Antwortet  Lena

Genau! Kitas und Schulen auf! Und Kindergartenpflicht für alle!

A. H.
11 Monate zuvor

Ja! Und in den Kliniken und Pflegeheimen nur noch Distanzpflege. Ist eigentlich nicht zumutbar, dass die Krankenhäuser weiterhin offen bleiben, schließlich haben die Ärzte und Pfleger dort täglich Kontakt mit so vielen Haushalten, lüften ist schwierig, und die Inzidenz unter den Patienten übersteigt auf einigen Stationen die Inzidenz in der Gesamtbevölkerung um ein Vielfaches!

xy
11 Monate zuvor
Antwortet  A. H.

Ärzte und Pfleger freuen sich ganz besonders über ihre Kinder, die infiziert werden.
Wie kann man nur so eindimensional denken?
Wollen Sie wirklich, dass sich das Virus so in Pflegeheimen und Krankenhäusern verbreitet?

Volker Schneider
11 Monate zuvor

Ich verstehe die Politik in RLP nicht und in den anderen Bundesländern auch nicht. Die Ausnahme bildet zumindest nun Thüringen. Alle geimpften Erwachsenen dürfen nur mit 10 Personen zusammen kommen und sobald ein Ungeimpfter dabei ist nur ein weiterer Haushalt. Das gilt für Erwachsene, für Schüler soll das momentan nicht gelten, da dürfen wohl nach den Ferien 30 Schüler geimpft oder auch nicht zusammen kommen. Das die neue höher ansteckende Variante Omikron da zu und die vorsätzliche Ansteckung der Kinder ist perfekt. Für mich ist das vorsätzliche Körperverletzung an unseren Kindern. Am liebsten würde ich Frau Hubig dafür anzeigen. Das geht allerdings erst wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Ich verstehe das nicht, das ist mir zu hoch warum man sich derart hartnäckig dem Wechselunterricht oder anderen Möglichkeiten verschließt. Warum werden die Kinder derart preisgegeben? Für die Kinder sollte doch das gleiche gelten wie für die Erwachsenen.