Schon sechs Kommunen verzeichnen Kinder-Inzidenzen über 5.000 – Lauterbach: Sind „einigermaßen gut unterwegs“

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BERLIN. Deutschland sei gerade „einigermaßen gut unterwegs“, so befand Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gestern mit Blick auf die Omikron-Welle. Die Schulen kann er nicht gemeint haben – dort rollt ein Tsunami ungebremst durch die Klassen und Kurse. Mittlerweile sechs Kommunen in Deutschland verzeichnen Kinder-Inzidenzen von über 5.000. Konsequenzen? Praktisch keine. Der Bundestag schränkt nur für sich selbst die Präsenzpflicht ein.

Hatte früher stets vor einer Kinder-Durchseuchung gewarnt: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Foto: Karl Lauterbach

Eine Inzidenz von 5.000 bedeutet, dass sich 5 Prozent der darauf bezogenen Bevölkerungsgruppe mit dem Coronavirus infiziert haben – und zwar in nur einer Woche. Auf Schülerinnen und Schüler bezogen heißt das: Im Schnitt sitzt in jeder Schulklasse der betroffenen Region ein neuangestecktes Kind. Angesichts des zu erwartenden exponentiellen Wachstums der Ausbreitung dürfte es sich lediglich um Wochen handeln, bis zumindest alle Ungeimpften sich mit Covid-19 infizieren. Mit einem Wort: Durchseuchung.

Genau so sieht die Situation in immer mehr Städten und Landkreisen in Deutschland aus – für fünf- bis 14-jährige Schüler. Insbesondere die Grundschüler sind noch immer größtenteils ungeimpft, und ihre Inzidenz ist mit einem bundesweiten Durchschnittswert von 2.365 den Daten des Robert-Koch-Instituts von allen Altersgruppen in Deutschland am höchsten, wie News4teachers aktuell berichtet. Wie das mit Durchschnittswerten so ist: Die Spitzenwerte liegen deutlich darüber. Und dieses Bild lässt sich derzeit erkennen.

Sebastian Mohr, Physiker und Statistiker in einer Wissenschaftler-Gruppe um die Max-Planck-Forscherin Viola Priesemann, sammelt aktuelle Corona-Daten und veröffentlicht sie fortlaufend in einer Übersichtskarte mit Inzidenzen in den Städten und Kreisen in Deutschland, die sich auch nach Alter spezifizieren lässt. Das Bild, das sich dort zunehmend für die Fünf- bis 14-Jährigen zeigt, ist erschreckend: Immer mehr Regionen sind dunkelblau gefärbt. Die Farbe markiert Inzidenzen über 4.000. Sechs Kommunen in Deutschland reißen sogar die 5.000er-Marke. Trauriger Spitzenreiter ist die westdeutsche Stadt Remscheid – mit einer Inzidenz in der Altersgruppe von 5.944. Das benachbarte Solingen schafft 5.470.

Berlin kratzt mit 4.687 an der 5.000er-Marke. Dort sind aktuell 16.677 Schülerinnen und Schüler nachweislich mit dem Coronavirus infiziert

Ansonsten sind die Kinder-Hotspots gut über die Republik verteilt: Der brandenburgische Landkreis Uckermark gehört mit 5.548 genauso dazu wie der bayerische Landkreis Dachau mit 5.043. Der Landkreis Starnberg (ebenfalls Bayern) schafft 5.454, Hessens Landeshauptstadt Wiesbaden 5.413.

Berlin kratzt mit 4.687 an der Marke. In der Bundeshauptstadt sind aktuell 16.677 Schülerinnen und Schüler nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Hinzu kommen 1.856 schulische Mitarbeiter, vor allem Lehrkräfte. Das heißt, momentan sind 4,6 Prozent der Belegschaft der Schulen infiziert und deshalb in Isolation. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Statistik der Senatsbildungsverwaltung hervor. Die steigende Tendenz bei den Infektionen setzte sich an den Schulen demnach fort – wie in allen anderen Bereichen auch.

Die Zahl der infizierten Schüler liegt um gut 3000 über der vor einer Woche. Die Zahl der Schulbeschäftigten mit Corona stieg binnen einer Woche um knapp 400. In 659 von 675 allgemein bildenden Schulen in öffentlicher Trägerschaft steht die Corona-Ampel laut dem geltenden Stufenplan auf grün. 16 sind gelb – dort greift also wegen der Zahl der Infektionen Wechselunterricht oder Unterricht in kleineren Gruppen.

Da an den Schulen relativ engmaschig getestet wird, gilt das von der Statistik vermittelte Bild als vergleichsweise realistisch. Fachleute gehen davon aus, das die Dunkelziffer hier geringer ist als in vielen anderen Bereichen. Die Inzidenz, also die Zahl der Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, ist in den Altersgruppen der Schüler weit höher als im Durchschnitt der Stadt. Wegen der Omikron-Welle war die Präsenzpflicht an den Berliner Schulen am Montag aufgehoben worden. Eltern können also selbst entscheiden, ob ihre Kinder in der Schule oder von zu Hause aus lernen. In der kommenden Woche sind erst einmal Ferien. In den meisten anderen Bundesländern – auch Nordrhein-Westfalen mit seinen Hotspots Remscheid und Solingen – gilt weiter Präsenzpflicht.

„Je besser wir die Welle in der Gänze begrenzen, desto schneller und besser kommen wir auch für die Kinder durch“

Für Politikerinnen und Politiker gelten andere Regeln. Angesichts neuer Höchststände bei den Corona-Infektionen dünnt der Bundestag seinen Sitzungskalender aus. Am Dienstag, den 15. Februar, werde die Präsenzpflicht für die Abgeordneten aufgehoben, sagte Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) am Freitag in Berlin. In den beiden ersten Februar-Wochen waren ohnehin keine Sitzungstage vorgesehen.

Zur Situation an Schulen erklärte Bundesgesundheitsminister Lauterbach gestern: „Je besser wir die Welle in der Gänze begrenzen, desto schneller und besser kommen wir auch für die Kinder durch.“ Es werde an vielen Stellen in Schulen noch getestet, sonst wüsste man auch gar nicht, wie viele Fälle es gibt. Hierfür seien Antigen-Schnelltests gut, weil man Ergebnisse sofort habe und nicht erst später nach der Auswertung von PCR-Tests. Generell gelte es, konsequent Masken zu tragen, nach jeder Stunde zu lüften und positiv getestete Kinder sofort zu isolieren. Insofern habe man nicht die Kontrolle verloren. Das Problem sei aber, dass die Fallzahlen so hoch seien. News4teachers / mit Material der dpa

Wochenbilanz des RKI: Vier weitere Corona-Todesfälle unter Schülern, Inzidenz bei Kindern schießt auf 2.365

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Klaus Lehmkuhl
10 Monate zuvor

Man kann es in einem Satz zusammenfassen : Der Mann hat sie nicht mehr alle .

FrustrierteErzieherin
10 Monate zuvor
Antwortet  Klaus Lehmkuhl

Ja mehr fällt einem da nicht mehr ein.

AvL
10 Monate zuvor
Antwortet  Klaus Lehmkuhl

Der Mann hat sich in den politischen Entscheidungsapparat einbinden lassen, und die wirtschaftlichen Berater haben die Entscheidung zum Großversuch der massenhaften Durchseuchung durchgedrückt.
Hinzu kommt der Druck der sonntäglichen Idioten, die jetzt eben erkranken werden und ohne eine Grundimmunisierung bei entsprechendem Alter eben schlechte Karten haben ohne Schäden aus dieser Infektionswelle herauszukommen.

Fr. M.
10 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Es ist eben leichter Oppositions- als Regierungsarbeit zu machen. Das sieht man ja auch an den Kommentaren hier. Auf der außerparlamentarischen Oppositionsbank weiß jeder alles besser und darf sich das Maul über Politiker zerreißen, die mehr bedenken und im Auge haben müssen als einäugige Meckerer und Rechthaber.

Klaus Lehmkuhl
10 Monate zuvor
Antwortet  Fr. M.

Ich würde es nicht als “ Gemecker “ bezeichnen , wenn der Gesundheitsminister 1 Million Neuinfektionen pro Woche als “ gut unterwegs “ empfindet . Was ist viel für Lauterbach ? 5 Millionen ? 10 ?

ThankYouForWearingYourMask
10 Monate zuvor

Wenn Sie wenigstens ehrlich zugeben würden, wir Durchseuchen jetzt die Bevölkerung. Wenn die Schulleiter wenigstens gucken dürften, wo das Personal entlastet werden könnte. Aber wir spielen heile Welt in einer extremen Ausnahmesituation. Mir geht es wie den Grundschullehrern. Ich hisse die weiße Fahne. Ich kann nicht mehr. Der Punkt ist erreicht, nichts geht mehr.

Dirk Z
10 Monate zuvor

Vielleicht ist jetzt auch ein Strategiewechsel an der Zeit. Studien aus Dänemark machen Hoffung, daß die Folgen bei Kindern vernachlässigbar ist:

https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/long-covid-bei-kindern-harmloser-als-befuerchtet-studie-aus-daenemark-macht-hoffnung_id_45611504.html

Dann sollte man in Schulen auch mal überlegen, was man jetzt ändern sollte:
– Wer Krank ist und/oder Symptome hat, bleibt zuhause. Alle anderen kommen zur Schule
– Abschaffung der Quarantäne bei Schülern
– Zurückfahren der Maskenpflichten mindestens mal am Platz
– Insbesondere wenn Schüler geimpft sind, kann man mehr zulassen

Alles andere stresst alle Beteiligten. Inzwischen sollte allen klar sein, daß Masken gegen Omikron im Schulumfeld eher machtlos sind eben auch aus den Gründen, weil das Trageverhalten sehr diffus ist. Und das wird man auch nicht optimieren können.

Es werden jetzt viele wieder aufschreien- aber bitte vorher einmal nachdenken, was es wirklich bedeutet, wann man an den genannten Punkten rüttelt.
Wenn noch nicht erfolgt sieht lieber zu, daß auch die Schüler eine Covid-Impfung erhalten. Das wird die Situation mit erheblich entspannen.

Sternchen
10 Monate zuvor
Antwortet  Dirk Z

Ohne Masken wären die Schulen längst zu, weil die Lehrer infiziert zu Hause wären. Der Vergleich mit Dänemark hinkt auch. Die haben eine viel höhere Impfquote besonders bei den Gefährdeten ab 60. Und eine Maskenpflicht und eine Teststrategie gibt es dort weiterhin. Frühjahr und Sommer werden entspannt und dann kann man auch lockern. Im Herbst kommt eine neue Mutante und die kann wieder schlimmer werden. Eine Immunisierung mit Omikron hilft da wenig.

Sternchen
10 Monate zuvor
Antwortet  Dirk Z

Ich sehe das so. Das Ziel des Virus ist es, sich zu vermehren und auszubreiten. Wenn jetzt alle mit Omikron durchseucht werden, haben sie Antikörper gebildet und das Virus kann sich nicht mehr ausbreiten. Was tut es? Es mutiert und zwar so, dass es möglichst wieder viele infizieren kann. Eine Kombination aus Delta und Omikron wäre effektiv. Es übernimmt die Mutation im Spikeprotein von Omikron und ist damit hochansteckend. Die anderen Eigenschaften werden von Delta übernommen und damit eine hohe Viruslast, die dann schwere Krankheitsverläufe verursacht. Dagegen wären wir nicht mehr ausreichend geschützt und der Impfschutz würde noch mehr unterlaufen. Das könnte passieren. Und deshalb glaube ich nicht, dass wir uns entspannt zurücklehnen können. Ich fände es auch gut, wenn Normalität wieder möglich wäre, aber das Spiel bestimmen nicht wir, sondern das Virus. Dazu kommt noch, dass wir es weltweit schaffen müssen, die Menschen zu impfen, nur dann können wir aus der Situation rauskommen.

Brennpunktschule
10 Monate zuvor
Antwortet  Dirk Z

@Dirk Z:

Sie haben vollkommen Recht. Dabei brauchen die Schüler aber vermutlich gar keine Impfung (mit Ausnahmen), zumindest nicht gegen Omikron.
Was hier als „Durchseuchung“ bezeichnet wird, ist die ganz normale Verbreitung eines Virus in der Bevölkerung, die zwangsläufig erfolgen muss.

Auch die Lehrkräfte werden sich zwangsläufig mit Omikron infizieren, es dürfte psychisch hilfreich sein, sich damit schon einmal „anzufreunden“.

Sternchen
10 Monate zuvor
Antwortet  Brennpunktschule

Blödsinn.

Brennpunktschule
10 Monate zuvor
Antwortet  Sternchen

@Sternchen: „Blödsinn“
… Ihre Argumentationskette ist überzeugend …

Aber Sie haben ja vorher noch mehr geschrieben:
„Ohne Masken wären die Schulen längst zu, da die Lehrer infiziert zu Hause waren“
Die Lehrer werden sich auf jeden Fall infizieren, man kann sich natürlich darüber streiten, ob das eher nach und nach oder Recht schnell erfolgen soll. Allerdings wird ja bei einem guten Teil der Menschen die Infektion nicht manifest, so dass auch hier nur ein Teil ausfallen würde. Dies allerdings in einem begrenzten Zeitraum, so dass die Schulen auch schnell wieder auf waren.
Man kann das mit den Kitas gut vergleichen, wo ja keine Masken getragen werden.

Die Impfquote in Dänemark bei den über 60 jährigen mag höher sein, aber auch nicht fundamental verschieden. Insbesondere bei den Lehrkräften dürften ja die meisten geimpft und geboostert sein (bei uns 94%).

Ob die Immunisierung mit Omikron nicht hilft, ist eher unwahrscheinlich. Es ist wahrscheinlicher, dass sie durchaus hilft, insbesondere in Kombination mit der Impfung. Die genauen Zahlen sind natürlich noch Gegenstand aktueller Forschung.

Was Sie zum „Ziel des Virus“ geschrieben haben, entbehrt allerdings jeder biologischen Grundlage.
Es kann eine neue Variante entstehen, die sowohl eine Fluchtmutante ist als auch stark pathogen. Das ist aber kein wahrscheinliches Szenario, im Gegenteil, es ist eher unwahrscheinlich. Da wir das allerdings nicht wissen können, können wir davor natürlich jetzt Angst haben. Die Angst nützt uns aber nichts. Genauso gut könnte ein völlig neues Virus auftreten. Auch dagegen können wir im Moment wenig tun (also, wir können etwas tun, aber nicht jetzt Masken tragen).

Eine weltweite Impfung wird nicht geschehen. Sie ist aber auch nicht notwendig. Wenn wir darauf warten wollten, müssten wir unser Leben für immer einschränken, und ich denke, dass dazu fast niemand bereit ist.

Ich wünsche Ihnen viel Gelassenheit, die Sicherheit, dass das Leben weitergehen wird, dass es viel schlimmere Dinge gibt, die wir schon überstanden haben und überstehen werden.
Und die Akzeptanz, dass das Leben Risiken birgt, und dass wir nur zu einem Teil darauf Einfluss nehmen können.

Gute Gesundheit weiterhin

Sternchen
10 Monate zuvor
Antwortet  Sternchen

Das ist wissenschaftlich nicht fundiert. Ich glaube eher Wissenschaftlern, die das studiert haben, als Hobbywissenschaftlern. Ich bin Wissenschaftlerin und richte mich nach Fakten und Studien, die man wissenschaftlich auslegt und diskutiert. Jedem seine Meinung. Jeder muss selbst wissen, was er sich für einem Risiko aussetzt und wem er glauben will. Die Rechnung gibt es am Ende.

Sternchen
10 Monate zuvor
Antwortet  Sternchen

Zusatz Bei uns im Kollegenkreis hat sich kein einziger infiziert seit Beginn der Pandemie und das soll auch so bleiben.

Besorgte Familie
10 Monate zuvor

Wir können auch nicht mehr und sind schon kurz vor der Entscheidung, zu einer „Corona-Party“ zu gehen. Wie damals die sog. Masernpartys…

DerechteNorden
10 Monate zuvor

Ich befürchte, Herr Lauterbach hat selbst kapituliert. Die Wahrheit ist doch, dass es die Landesregierungen sind, die für die hohen Inzidenzen verantwortlich sind. Die könnten sehr wohl zulassen, dass besonders betroffenen Gebiete und Schulen anders verfahren. DAS aber erlauben die nicht.
Frau Prien, ihres Zeichens nicht nur BiMi in SH, sondern derzeit KMK-Vorsitzende, hat sich so geäußert, dass sie stolz darauf sei, dass in SH so wenige Kids in den Schulen infiziert würden. Es gäbe Schulen, in denen es gar keine oder nur ganz wenige Infektionen gäbe. Und fertig ist Sie damit.
Meine Schule liegt aber in einem stark betroffenen Gebiet. Die Lage ist ziemlich unübersichtlich. Ich weiß gar mehr, wer gerade in Quarantäne oder sonstwas ist.
Die SPD hat verlangt, dass man hier anders vorgehen solle. Aber da ja „Lüttendörp“ und „Nixby“ nichts los ist, braucht man offensichtlich auch in anderen Gegenden nichts zu ermöglichen.
Und gegen diese prien’sche, gebauer’sche, rab’ische etc. Ignoranz kann Herr Lauterbach gar nichts tun. Angelastet wird es ihm aber trotzdem, wie hier z.B. Ich kann ihn gut verstehen, wenn er sich so äußert, wie er es tut.

Alla
10 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Bei uns, auch SH, liegt die Inzidenz der 5-14 jährigen gerade bei knapp 4000 (3998).
Es gibt keine Schulen/Klassen, die nicht betroffen sind.

heitergehtsweiter!?
10 Monate zuvor
Antwortet  Alla

https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/schueler-inzidenz-in-dortmund-ueber-5000er-marke-weitere-schulen-dicht-w1719474-2000435695/
Letzte Woche 10 Schulen dicht, zum Wochenstart schon 3. Unsere Schule ist offen, 1/3 der Schüler sind in Quarantäne und viele „krank“, es sind vielleicht die Hälfte der SuS noch im Unterricht. Mit dem Stoff kommen wir so nicht weiter, Klassenarbeiten können auch nicht geschrieben werden. Und wenn die Kids der LuL in Quarantäne müssen, läuft das Vertretungspersonal einschl. pädagogischer Fachkräfte oder Student☆innen zwischen 2 Klassen hin und her. Hauptsache der Schulbetrieb läuft?

Schattenläufer
10 Monate zuvor

Trotz Schul-Chaos behauptet Lauterbach, dass wir gut unterwegs sind?

Dass Ganze ist ein Musterbeispiel für das zentrale Problem unserer Politik.

Herr Lauterbach war als normaler Bundestagsabgeordneter das Flaggschiff der Leute die in der Corona-Politik auf Sicherheit setzen.

Dann wurde er in der neuen Bundesregierung zum Gesundheitsminister.
Schon kam es zur geistigen 180° Wende. Die Parteipolitik und nicht mehr der gesunde Menschenverstand dominiert jetzt das Handeln.

Lauterbach ist nicht besser als seine Parteikollegen. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Punkt.

Das politische System wird von sehr kleinen Leuten mit sehr großen Egos und der Wirtschaftslobby dominiert.

Wer in diesem System etwas erreichen will muss bereit sein sich strikt an die Parteidisziplin zu halten. Charakter und eigenständigen Denken gelten eher als Schwäche und blockieren jegliches Fortkommen.
Wer wirklich politisch verantwortlich handeln will ist gefährlich. Es sind glattgeschliffene Kopfnicker gefragt, die ihr Handel gewissenlos durch dreist Lügen kaschieren.

Nur treue Parteisoldaten, die dem Kurs folgen, sind tragbar. Den Kurs gibt dabei die Lobby vor und das Parteiprogramm wird durch den Kontostand der Parteispenden-Konten ersetzt.

Momentan ist dieser Effekt besonders stark ausgeprägt. Wir haben leider eine Konstellation in der Lindner und Scholz den Ton angeben.

Lindner hat weder ein politisches Ziel noch die geringste Spur von Charakter.
Das mit den Reptiloiden als Politiker ist natürlich eine Verschwörungstheorie.
Lindner als ferngesteuerter Roboter, dessen Controller in der Firmenzentrale von VW steht, würde ich schon glauben.

Herr Scholz ist scheintot. Nach der Wahl zum Kanzler war er wohl selbst so überrascht, dass er in eine Schockstarre gefallen ist.
Der sitzt auf seinem Bürostuhl und traut sich nicht sich zu bewegen. Er könnte ja erwachen und feststellen, dass das alles nur ein Traum war.
Offenbar hat er bisher nur eine Anweisung gegeben. Alles unterlassen was die FDP verärgern könnte.

Die Grünen, als dritter Machtfaktor, kämpfen mit ihren zwei alten Problemen, außer Umwelt haben sie kein anderes Thema das sie Interessiert und sie leben irgendwie auf einem anderen Planet.
Corona ist für die Grünen durchaus ein Problem! Es überdeckt ihr Kernthema.
Das Problem wird aber nach Art der Grünen gelöst. Es ist nicht Umwelt, dann gibt es das auch nicht. In die andere Richtung schauen und einfach ignorieren. Es wird schon weg gehen. Ist wahrscheinlich eh nur ein Trugbild.

Lauterbach hatte also die Wahl an seinen Überzeugungen fest zu halten und ein belächelter Hinterbänkler zu bleiben oder aber den Unsinn mit Charakter und so zu vergessen und dafür als Bundesminister in die Geschichtsbücher ein zu gehen.

Der Mann hat seine Wahl offensichtlich getroffen.
Wem das klar wird, der kann auch seine Erwartungen anpassen und ist dann nicht mehr so enttäuscht.

Ravel
10 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Ich bin von der Entwicklung ähnlich enttäuscht wie Sie.

Und stimme Ihnen in ihrer Beurteilung der parteipolitiscchen Lage voll zu.

Andererseits hat Lauterbach in der aktuellen PK mit Lothar Wieler absichtlich den Plan der Bundesregierung öffentlich gemacht (wir wollen eine Welle), gleichzeitig fordert er das Ende der Durchseuchung der Kinder (dies ist Kompetenz der Landesregierungen) und weist darauf hin, dass es keinen Genesenenschutz durch Omikron gibt. Er fordert weiterhin, Kinder impfen zu lassen.

Natürlich mochte ich ihn als Mahner und Aufklärer lieber, aber wie sähe es aus, wenn der/die Gesundheitsminister*in aus der FDP käme? Freedom Day am 01.01. und als einzigen Schutz „Eigenverantwortung“.

Aus seinen Aussagen leite ich nicht ab, dass er seine Meinung oder Überzeugung geändert hätte – er tut, was er in der Situation tun kann.

Übrigens hat er bei Frau Slomka explizit die Aufhebung der Präsenzpflicht als entscheidenden Hebel genannt.

Als Gesundheitsminister des Bundes.

Umsetzen können das: Die Länder.

Tun sie aber nicht.

Ich bin zu folgender Einschätzung gelangt:

Lieber den zahmen Lauterbach auf der Hand, als Christine Aschenberg-Dugnus irgendwo, wo man ihr Gesabbel hören kann.

Nun.

Danke für Ihren Beitrag und wenn Sie mögen – geben Sie Karl noch eine Chance.

DerechteNorden
10 Monate zuvor
Antwortet  Ravel

Sehe ich genauso. Siehe auch meinen Beitrag oben.
Mich ärgert es sogar, wenn man die Schuld aus parteipolitischen Gründen bestimmten Politiker*innen zuschiebt. Wer tut sich denn gerade gut hervor? Frau Prien von der CDU vielleicht? Die ist gerade KMK-Vorsitzende und hat uns Lehrkräfte prominent als „zu doof zum Lüften“ verunglimpft.

Mary-Ellen
10 Monate zuvor
Antwortet  Ravel

@Ravel:

Seh‘ ich ebenso….kaum im Amt als Gesundheitsminister, steckt Lauterbach bedingt in einer Art „verordneten“ Zwangsjacke.
Für meine Begriffe dennoch tatsächlich eher vertretbar als z. B. Frau Aschenberg-Du..nus(s), bei deren Vorträgen ich regelmäßig Fremdscham- und Herpesausbrüche erleide.

Tina+2
10 Monate zuvor
Antwortet  Ravel

Ähnliches habe ich auf Twitter auch schon geschrieben.
Immer noch lieber ein Lauterbach, der mir die Zornesröte ins Gesicht treibt als einen Kubickispacken.

Klugscheisser
10 Monate zuvor

Schönfärberei.
Nur weil man sehr viele Fälle in den Schulen statistisch festhält, hat man Omikron nicht im Griff.
Ich habe jeglichen Respekt vor Lauterbach verloren.

48 Stunden, bevor ein Test anschlägt, sind die Infizierten ansteckend. In Schulen ist das besonders übel.
Dazu kommen Organschäden durch COV19, die nach und nach im Körper auch Symptome schaffen werden, die (da bin ich mir langsam sicher), nicht Cov19 zugeschrieben werden, sondern irgendwelchen anderen Dingen.
Wenn ein junger Mensch mit 2% Schäden an Lunge, Herz und Nieren ins Leben startet, schleppt er diesen Schäden sein ganzes Leben durch. Diese werden schon früh den Organismus belasten und Folgererscheinungen mit sich ziehen. Von Schäden im Gehirn will ich gar nicht noch reden.

Wie kann man etwas Kontrolle haben, was dermassen Auswirkungen haben kann. Und dann der Umgang mit den Lehrkräften.

Wer heute noch Lehrer wird, ist selber schuld.

Und ob die Impfungen vor LC oder PC schützen, ist längst nicht geklärt. Bisher geht eine Studie von ca 50% Verhinderung aus, die aber selbst sagt, dass diese Ergebnis mit Vorsicht zu behandeln sei.

Und die Staatsdiener bedienen sich aller Mittel, die der Zukunft des Landes verweigert wird. Deutschöand, der Sparfuchs. Auf Kosten langfristig gedachter Gesundheit.

Kontrolle, bah. Lügenbaron Lauterbach.

Hoffnung
10 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

Ich hätte gerne gewusst, wo die Langzeitfolgen nach Infektion mit Omikron beschrieben werden? Gibt es da bereits Studien? Was ist mit Langzeitfolgen nach den Impfungen bei den Kindern?
Ah, ich habe vergessen, die gibt es nicht. Frage mich, warum dann Pfizer seine Studien zurückhält.

alter Pauker
10 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

Wir bitten um alternative Jobvorschläge mit geringerem Gefährdungspotential.
Unterschrift: Lehrer, älter als 60, aber 50 reicht auch schon…

Schattenläufer
10 Monate zuvor

Nachtrag!
Anstatt auf Herr Lauterbach zu hoffen, sollte man Herr Lindner eventuell auf einige beunruhigende Sachverhalte hinweisen:
– Tote gehen gar nicht zur Arbeit und zahlen dann auch keine Steuern mehr.
– Kinder mit Langzeitfolgen werden als Arbeiter auch weg fallen und den Staat später noch viel Geld kosten. Dieses Geld steht dann nicht mehr für Wirtschaftssubventionen zu Verfügung.
– Tote erwerben auch seltener Aktien als der lebende Durchschnittsbürger.
– Der Konsum von Toten im Einzelhandel oder als Autokäufer sinkt ebenfalls laut neusten Statischen rapide.
– Wenn die Toten erst mal, wie in Bergamo, auf der Straße herum liegen wird es echt stressig zu den Aufsichtsratssitzungen zu kommen.
– Tote können nicht mal die FDP wählen. Das funktioniert nur bei Hirntoten.

Das könnte was bringen beim Infektionsschutz.

KARIN
10 Monate zuvor

Wir sind wirklich sehenden Auges zum Abschuss freigegeben und öffentlich beschwert sich keiner!
Presse schreibt kaum, Fernsehen, Nachrichten berichten nicht davon, hauptsächlich die Wirtschaft wird nicht lahmgelegt!
Die jetzigen Kinder/ Jugendlichen werden in wenigen Jahren aber die Arbeitnehmer in der Wirtschaft sein, deren Arbeitskraft aber wahrscheinlich stark geschwächt und die Belastungen der Krankenkassen dadurch stark erhöht sein!
Aber im Moment gilt, Augen zu und durch. Was in wenigen Jahren ist, interessiert hier keinen!
Die jetzt Regierenden / Entscheidungsträger sind dann nicht mehr die dafür Zuständigen!
Alles viel zu kurz und nicht durchdacht!
Dies ist hier schon so oft erklärt worden, auch ich wiederhole es hier zum zigten Mal , in der Hoffnung, dass sich vielleicht doch noch etwas ändert! Die Hoffnung stirbt zu letzt, aber dieser Hoffnungsfunke ist schon am erlöschen!
Vielleicht wacht man doch noch auf und zieht die Reissleine????

Rosa
10 Monate zuvor

Herr Meidinger vom Lehrerverband spricht klare Worte an die Politik und KM und bittet um Gehör und Gesundheitschutz. Die Fehlentscheidungen sind wie die Lernrückstände ein angesammelter Haufen und alle an der Schule und im Kindergarten haben nur Stolpersteine und keinen klare Richtung vorliegen.https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/corona-schulen-kitas-101.html

Jan aus H
10 Monate zuvor

„nach jeder Stunde zu lüften“

Hat Herr L das „Lüftungskonzept“ der KMK eigentlich gelesen? Oder all die Forschungsarbeiten zum Thema „Lüften“?

Nach jeder Stunde zu lüften, ist ein perfektes Mittel, um die Durchseuchung noch schneller voranzutreiben.

alter Pauker
10 Monate zuvor
Antwortet  Jan aus H

Erklärung: Nach jeder Stunde lüftet einer, der mit Luftfilter, Plexiwand und meist alleine im Büro nicht häufiger lüften muss…
Er hat schließlich keine 30 jungen Lungen im Zimmer, die umweltschädliches Co² produzieren!

Marion
10 Monate zuvor

„….insofern habe man die Kontrolle nicht verloren…“ Natürlich hat „man“ die Kontrolle längst verloren. Zumindest was Schulen und Kitas betrifft. Vielleicht wollte man sie auch gar nicht behalten, weil „man“ eh auf Durchseuchung setzt. Nur sollte „man“ das dann halt auch zugeben. Und „man“ sollte für sich selbst nicht Maßnahmen in Anspruch nehmen, die „man“ anderen verwehrt. Schüler, Lehrer und Erzieher nahezu ungeschützt Omikron aussetzten, während „man“ für sich selbst Luftfilter, Plexiglas und Aussetzen der Präsenzpflicht in Anspruch nimmt. Mag ja sein, daß wir uns früher oder später eh alle mit dem Virus infizieren, aber dann sollten eben alle gleich behandelt werden. Das heißt für mich, wenn die einen (Politiker, Mitarbeiter von Ämtern und Behörden, Büroangestellte etc.), höchstmöglichen Gesundheitsschutz an ihren Arbeitsplätzen genießen, dann kann man ihn den anderen (Lehrern, Erziehern und anderen in Sozial- oder Gesundheitsbereich Tätigen), nicht verwehren. Natürlich ist es in diesen Berufen nicht möglich, auf Kontakte zu verzichten, da menschliche Kontakte ja das Prinzip sozialer Berufe sind. Aber daß man z.B. Rathäuser und Ämter nur mit vorheriger Terminabsprache besuchen darf, daß für Abgeordnete die Präsenzpflicht aufgehoben wird, daß Büroangestellte im Homeoffice arbeiten, wo doch in all diesen Bereichen auch in Anwesenheit und ohne Terminabsprache die Möglichkeit zum Abstand halten und Maske tragen gegeben ist und zusätzlich oft auch noch Luftfilter und Plexiglasabtrennungen vorhanden sind,
während man in Schulen und Kindergärten Räume mit häufig auch noch ungeimpften Personen vollstopft, die sich dazu noch anhusten und anniesen (vor allem in der Kita der Fall), all das steht in keinerlei Verhältnis mehr zueinander und es macht mich nur noch wütend. Wenn „man“ wenigstens zugeben würde, daß „man“ das nur und ausschließlich macht, um die Wirtschaftslobbyisten zufriedenzustellen, die nicht auf die Eltern als Arbeitskräfte verzichten können oder wollen oder nicht bereit sind Angestellten mit schulplichtigen oder Kitakindern entgegenzukommen.
Nein, statt dessen beruft „man“ sich darauf, daß Kindern aus sozial benachteiligten Familien den Anschluß nicht verlieren dürften und das Recht auf Bildung im Allgemeinen und auf psychische Schäden, die Kinder erleiden, wenn sie nicht in die Kita oder Schule dürfen.
Es gäbe Lösungsmöglichkeiten für all diese Probleme, ohne daß man alle Kinder und ihre Familien in die Durchseuchung zwingt und alle Lehrer und Erzieher mit dazu. Vor allem, weil es immerwieder Hinweise darauf gibt, daß dieses Virus auch bei Kindern sehr unangenehme Langzeitfolgen nach sich ziehen kann. Aber all das könnte vielleicht ein bißchen Geld und Mühe kosten, ohne kurzfristig wieder was einzubringen und darum, NUR darum geht es. Also spart euch in Zukunft das Rumgeeiere, das glaubt euch eh keiner mehr. Sagt einfach wie es ist: Schulen und Kitas müssen der Wirtschaft zuliebe weiter funktionieren und die Kollateralschäden, die das möglicherweise nach sich zieht, nehmen wir billigend in kauf. Das ist zwar schäbig, aber es wäre wenigstens ehrlich.

KindernZukunft
10 Monate zuvor
Antwortet  Marion

Hallo Marion, stimme völlig mit deinem Text überein; ich frage mich aber (schon seit Wochen) wie – mit wem – was (rechtlich) tun? Es kann nicht sein, dass das alles miteinander ethisch und (menschen-)rechtlich in Ordnung ist. Ratlos, traurig, auf der Suche nach einer Lösung bin ich… Danke für deinen Beitrag.

Tina+2
10 Monate zuvor
Antwortet  KindernZukunft

@KinderZukunft und alle, die am liebsten juristisch gegen den Wahnsinn vorgehen würden:

Diese Familie will gegen den Durchseuchungszwang bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.
Falls sich jemand beteiligen möchte – es gibt ein Crowdfunding.

https://www.jahnz-warscheid.de/

Eigentlich
10 Monate zuvor
Antwortet  Marion

Danke, sie sprechen mir aus der Seele !
Erschreckend finde ich zusätzlich, dass selbst der Schutz der Kinder durch Impfung kein Thema mehr ist.
Der fehlende Impfstoff für Kinder U5 und die eingeschränkte Empfehlung für die Altersgruppe 5-11. Es gibt zu wenig Impfangebote, bei Kinderärzten gibt es Wartelisten. Für die zuständigen Politiker ist das aber nicht der Rede wert.
Alle werden dringlich zum Impfen aufgerufen, um die willentlich ungeimpften Erwachsenen wird ein Eiertanz veranstaltet, aber die Kinder, die geimpft werden möchten, aber nicht können, weil die Angebote fehlen, werden links liegen gelassen.
Ich kann das alles nicht mehr verstehen.

Rosa
10 Monate zuvor

Familie am Limit angekommen und die Politik und KM haben ihren Teil dazu beigetragen und die Konsequenzen tragen Familien und nicht die KM oder die Politik.https://www.silberkind.de/blog/und-noch-n-positiver-fall/

Rosa
10 Monate zuvor

Omikron rauscht durch die Schulen und Kindergärten und die Durchseuchung trifft Familien und Großeltern besonders hart. https://www.morgenpost.de/vermischtes/article234425975/omikron-schulen-durchseuchung-impfung-kommentar.html Das Leid und das Chaos in den Bildungseinrichtungen und Betreuungsgruppen und die Angst die täglich diese Personengruppe begleitet wird nicht wahrgenommen und weiterhin nicht adequat geschützt. Die Machthaber haben keine Konsequenzen für ihre vielen Fehlentscheidungen zu erwarten. Auf dem Rücken der heranwachsenden Generation und die Betreuer der Einrichtungen und Lehrer lebt man eine Handlungsunfähigkeit aus, die tiefe Spuren in der Entwicklung hinterlassen wird. Therapeuten sind am Anschlag und die Wartezeit auf einen Platz ist unendlich lang.

Thorsten Hanisch
10 Monate zuvor

Könnte Lauterbach eigentlich überhaupt irgendetwas was tun? Schule fällt doch unter Länderhoheit..?

Kritischer Dad*NRW
10 Monate zuvor

„Zur Situation an Schulen erklärte Bundesgesundheitsminister Lauterbach gestern: „Je besser wir die Welle in der Gänze begrenzen, desto schneller und besser kommen wir auch für die Kinder durch.“ Es werde an vielen Stellen in Schulen noch GETESTET, sonst wüsste man auch gar nicht, wie viele Fälle es gibt. Hierfür seien Antigen-Schnelltests gut…“

Schulen als „Coronameter“?
GUTE Schnelltests sind allerdings an NRW Schulen nebst PCR-Test bereits abgeschafft!
Hier werden die neu beschafften Selbsttests als einziges Messinstrument genutzt. Dazu wurde die wichtigste Eigenschaft der Selbsttests, die SENSIBILITÄT von 87 auf nur noch 50 % durch die Neulieferungen herabgesetzt.
Ob da nur der Einkaufspreis ausschlaggebendes Argument war, oder doch ministerielle Statistikregulierung, wer weiß es ?

Seit dieser Woche sind RKI und GA zur SCHÄTZUNG der tägl. Neuinfektionen übergegangen, da man mit den plötzlich gestiegenen Auswertungen der PCR-Tests nicht mehr nachkommt. Präsenzpflichtaufhebung für Mitte Februar im Bundestag, aber Kinder und Jugendliche müssen alternativlos ausharren und bedingungslos durchhalten.

Verlässliche Daten und aussagekräftige Auswertungen (Inzidenzien Neuinfizierte) werden immer dann zum Problem, wenn jemand ganz schlaues meint, zur Sicherheit aller an zu vielen Stellschrauben gleichzeitig drehen zu müssen.

Meine Kinder gehen in eine der Spitzenreiterregionen zur Schule und man lässt die Durchseuchung blindlings laufen.
Oberstufe kommt mit positiven Teilnehmern aus einer Woche Skifreizeit zurück. Es wird für die ganze Jahrgangsstufe dann am nächsten Schultag ein ganztägiger Informationstag als Pflichtveranstaltung für die SuS noch ohne Symptome abgehalten.
Ergebnis: Viele weitere Infizierte und Erkrankte im Laufe des nächsten Tages.
Ganzer Jahrgang am Folgenachmittag durch GA in Quarantäne. … Alle?, nein mitgefahrene LuL natürlich dank Booster ausgenommen.
Fröhliches Viruswichteln in den unterschiedlichsten Klassen an den Folgetagen. Diese LuL sind mittlerweile alle infiziert und innerhalb weniger Tage auch erkrankt.
Offiziell gab es in der Schule keine Info zur Situation. Das ist vorsätzliches Handeln. Die Infektionen werden dadurch nun rapide übers Wochenende weiter hochschnellen. Das ist rücksichtslos und besonders für vulneralbe Personen hochgefährlich.

xy
10 Monate zuvor

Das ist Körperverletzung und meine Geduld mit solchen intellektuellen Barbaren wäre schon längst am Ende!
Wo sind die Eltern, die gegen diesen Wahnsinn geschlossen vorgehen?
Sonst geht man doch auch in Elterngruppen wegen jedem Kleinkram auf die Barrikaden, aber bei der Durchseuchung der eigenen Kinder schweigt man?

Kritischer Dad*NRW
10 Monate zuvor

Update SO 30.11.22:
Die ersten Fachlehrer haben dann bereits soeben die Onlinezugangsdaten für deren Fachunterricht ab der nächsten Woche = DU mitgeteilt.
Also kann erfolgreiches Viruswichteln vermeldet werden!

Rosa
10 Monate zuvor

Jetzt werden Virologen gebeten sich aus der Politik raus zu halten, sonst befürchtet Herr Kretschmann um seine Autorität in der Politik.https://www.berliner-zeitung.de/news/kretschmann-wirft-virologen-einmischung-in-corona-politik-vor-li.208847 Dies ist der Gipfel was sich da Herr Kretschmann in einem Ausnahmezustand raus nimmt und in der Öffentlichkeit äußert. Der Expertenrat setzt sich auch aus Virlogen zusammen und hat ein Anrecht seine Ansichten zu teilen und zwar laut für die ganze Öffentlichkeit. Einem dem Mund zu verbieten und eine Zusammenarbeit abzulehnen ist ein schweres Vergehen und Verbrechen der Menschheit bzw. der Bevölkerung gegenüber. Die Politik und KM haben in der Corona Pandemie versagt und man bekommt untersagt von Herrn Kretschmann Hilfestellung zu leisten um zu Verbesserungen beizutragen. Die Politik und KM haben nicht einen Hauch zur Verbesserung beigetragen und auch nicht die Absicht für Gesundheitsschutz für die letzten in der Reihe zu sorgen. Die Partei der GRÜNEN und die persönliche Haltung und als ehemaliger Lehrer Herr Kretschmann ist sehr fragwürdig. Der Hilfeschrei der Schulen ist groß und man lässt die Durchseuchung laufen.

Rosa
10 Monate zuvor
Rosa
10 Monate zuvor

Wie es in Familien zugeht und welches Chaos es auslöst! https://www.waz.de/staedte/bottrop/mit-kindern-in-der-omikron-welle-protokolle-des-irrsinns-id234362363.html Die Wahrheit anzuerkennen und die Realität der Familien in der Pandemie ist für die Politik und KM ein Fremdwort.

Rosa
10 Monate zuvor

Wie geht es die nächsten Wochen weiter an den Schulen? Werden die KM aktiv in ihrem Handeln.https://www.phv-bw.de/pressemitteilung-des-phv-bw-zum-schulbetrieb-waehrend-der-omikron-welle/ Jeder der eine andere Haltung und Ansicht hat wie die Politik und KM der bekommt Redeverbot.

alter Pauker
10 Monate zuvor
Antwortet  Rosa

Die Herrschaften werden sicher aktiv! 100%ig!
Sie beschließen aktiv weiterhin inaktiv zu bleiben.
Sonst noch Fragen?

Palim
10 Monate zuvor

Die Zahlen dürften noch ganz andere sein, die Meldekette ist so schlecht, dass die tatsächlichen Zahlen nicht abgebildet werden.
Unser Gesundheitsamt hängt 1 Woche hinterher, andere Ämter wissen von nichts, PCR sind kaum zu bekommen … und werden gar nicht von allen in Anspruch genommen, ganz ohne Priorisierung.

Mein Name ist Hase
10 Monate zuvor

Wie wäre es mit einer Präsenzpflicht für Abgeordnete? Oder sind Parlamente etwa nicht Bestandteil der „kritischen Infrastruktur“, zu der die Schulen z.B. im Glaubensbekenntnis der „Heiligen Johanna des Präsenzunterrichts“ gehören sollten? Oder sind Einige einfach nur „gleicher“ als Andere?

Maren
10 Monate zuvor

Wurde gerade aufgehoben.

Mein Name ist Hase
10 Monate zuvor
Antwortet  Maren

Heißt das im Umkehrschluss etwa …?

Toleranz
10 Monate zuvor

Genau, d.h. dass Abgeordnete eine schützenswerte Spezies sind, ganz im Gegenteil zu Eltern, Kindern, EuE, LuL….

S.
10 Monate zuvor

„Je besser wir die Welle in der Gänze begrenzen, desto schneller und besser kommen wir auch für die Kinder durch.“

Dieser Satz erscheint mir schwer verständlich und ein wenig logisch inkonsistent.

– Wieso kommen wir schneller durch die Welle, wenn wir die Welle begrenzen? Was meint er damit? Eine flachere Welle oder eine hohe Welle? Sprich: hebt er mit diesem Satz auf eine zeitliche Begrenzung ab oder auf die Ausmaße der Welle?
– Dass wir mit einer flachere Welle besser durchkommen, erscheint mir logisch. Kleinere Welle bedeutet weniger Long-Covid-Fälle und weniger Tote.
– Hohe Welle bedeutet viele Erkrankte in kurzer Zeit. Und hinterher die Hoffnung, dass die Überlebenden einen Immunschutz aufgebaut haben. Diese Hoffung halte ich jedoch für unrealistisch, da wir ja gelernt haben, dass die Immunität bei SAR-CoV-2-Viren nicht lange anhält.

Ich versteh nicht, warum die Bundesregierung und die Landesregierungen nicht offen sagen, was sie gerade machen? Oder wissen sie es selbst nicht?

Sie lassen massenhafte Infektionen zu, nicht aber in ihren eigenen Berufsumfeldern.
Durch die Präsenzpflicht können Lehrkräfte und Familien sich nicht aussuchen, ob sie sich infizieren möchten oder nicht. Die meisten Familien und auch viele Lehrkräfte ohne schulpflichtige Kinder werden sich in den folgenden Tagen und Wochen infizieren, weil es kaum Schutz gibt.

Fed up
10 Monate zuvor

Die Heuchelei der Politiker nimmt kein Ende. Während sie darauf bestehen, dass Schulen und Kitas mit einer Anwesenheitspflicht für Schüler und Lehrer geöffnet bleiben, kündigen sie an, dass die Anwesenheitspflicht im Parlament aufgehoben werden soll. Alle Lehrer, Erzieher und Eltern sollten diese Petition schnell unterschreiben.
https://chng.it/xhsNgD4d

AvL
10 Monate zuvor

Die Durchseuchung nimmt mit ungeahnten Folgen für die Betroffenen an Fahrt auf, und niemand kann sagen, wie sich das Infektionsspiel auf uns alle auswirkt.
Die Modellierungen für die Republik Südafrika müssen anders ausfallen, weil deren Bevölkerung sehr viel jünger ist und deren Impfstatus gesamtgesellschaftlich ein anderer ist als der unsere. Unsere Bevölkerung ist stark überaltert mit einem hohen Anteil an 3 Millionen nicht Geimpfter in der Altersgruppe über 50 Jahren, und die werden jetzt infiziert werden.

GriasDi
10 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Und wegen der vielen über 50 jährigen, die sich impfen lassen können, wenn sie wollen müssen Kinder zurückstecken? Das ist nicht mehr einzusehen. Kinder haben in der Akademie genug zurückgesteckt

Leseratte
10 Monate zuvor

„[…]Generell gelte es, konsequent Masken zu tragen, nach jeder Stunde zu lüften und positiv getestete Kinder sofort zu isolieren.[…]

Genau das passiert ja nicht. Alles Wunschvorstellungen von Leuten, die von Schule keine Ahnung haben. Masken werden nicht konsequent getragen. Und schon gar nicht ffp2. Machen ja sogar viele KuK nicht, weil es anstrengend ist und sie sich lieber wegen Booster auf milden Verlauf verlassen. Lüften nach jeder Stunde? Ist ja wohl ein Witz. Die Ampel springt bei 30 SuS im Raum etwa nach 8 Minuten auf Gelb. Temperaturen waren ja schon unter Null. Die Mehrzahl der SuS sitzt mit dicken Jacken im Unterricht. Ganz abgesehen davon, dass gerade bei der hochansteckenden Omikronvariante häufiges Lüften unabdingbar ist, wenn man noch irgendwas zur Infektionsvermeidung tun will. Positiv getestete Kinder? Unsere Lolliselbsttests finden quasi keine. Trotzdem werden immer mehr SuS durch die Eltern infiziert gemeldet. Von Quarantäne von Sitznachbarn keine Spur. Sind ja teilweise geimpft. Herr Lauterbach, ich bin entsetzt, dass alle an Schule Beteiligten zur Durchseuchung freigegeben sind.

Monika
10 Monate zuvor
TaMu
10 Monate zuvor
Antwortet  Monika

Diese Petition gefällt mir und ich habe sofort unterschrieben! Der Bundestag ist sicher … Politiker sind keine besonders gefährdete Gruppe … Es macht auch Spaß, dem Unterschriften-live-ticker im Sekundentakt zuzusehen, wie er sich auf die 15000 zubewegt 🙂
MITMACHEN UND MITFREUEN

Bauer
10 Monate zuvor

Na und?
Die Kinder sind wieder völlig egal!
Und weiter geht’s:-)

Dil Uhlenspiegel
10 Monate zuvor

„Insofern habe man nicht die Kontrolle verloren. Das Problem sei aber, dass die Fallzahlen so hoch seien.“ – Schön geschönt: Nicht dass wir von der Klippe gefallen sind, ist das Problem, sondern dass die Klippe so arg hoch ist.

Zwischen all den Quarantänen, täglich Positiven, Rückkehrern und tüchtig wechselnden Vorgaben hätte ich schon ganz gerne ein wenig mehr das Gefühl, dass man nicht die Kontrolle in der Schule verloren hat. Aber hey, „Wachstum“ hat ja auch einen positiven Touch, oder?

Mein Name ist Hase
10 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel
Monika, BY
10 Monate zuvor

Schlimm Herr Lauterbach.

Einerseits hat mein Mann recht, Herr Lauterbach betrachtet das ganze Bild. Aber mich interessiert nicht das ganze Bild, sondern meine Familie.

Wir wollen keine Zahl in der Statistik werden.

Rüdiger Vehrenkamp
10 Monate zuvor
Antwortet  Monika, BY

Sie werden eine Zahl in der Statistik werden. Die Frage ist nur, wann das sein wird. Vielleicht in einem Monat, vielleicht in einem Jahr. Mit etwas Glück führen wir bis dahin aber keine Statistiken mehr und haben akzeptiert, dass es Corona nun einmal gibt und für immer geben wird. Wahrscheinlich werden Sie und Ihre Familie mehr als einmal im Leben damit konfrontiert werden. Gewöhnen Sie sich daran und fangen Sie wieder an zu leben.

Schattenläufer
10 Monate zuvor

Wird ihnen eigentlich nicht selbst übel, wenn sie den eigenen Beitrag lesen???

Falls sie das bei sachlicher und ruhiger Betrachtung noch immer ok finden, brauchen sie dringender Hilfe als jeder Corona-Infizierte.

Kritischer Dad*NRW
10 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Ja, in jedem Fall, aber wie soll er denn an einen psyotherapeutischen Termin kommen, wenn alles restlos überlaufen ist. Er könnte sich schon mal an diesen Gedanken, der unmöglichen Hilfe in Krisenzeit gewöhnen, sofern man kein selbstzahlender Privatpatient ist.

mm
10 Monate zuvor

Glaubt ihr, Schattenläufer und kritischer Dad, Corona wird irgendwann vorbei sein? Oder wisst ihr es sogar? Ich hoffe es zwar, aber ich bin mir keineswegs sicher. Und darum erscheinen mir die Zukunftsprognosen von R.V., dass sich jeder im Laufe der Zeit mit diesem Virus infizieren wird, gar nicht so abwegig. Auch Drosten hat schon Ähnliches prophezeit und ist deswegen noch nicht in Therapie gegangen. So sehr mir diese Aussicht auch gegen den Strich geht, sie könnten damit recht behalten.

trotzki
10 Monate zuvor
Antwortet  Monika, BY

Von wollen kann nicht die Rede sein, ich vermute irgendwann wird jeder in der Statistik erscheinen, es sei denn sie wird nicht mehr erhoben.
Es ist daher nur die Frage wann!

Wir können m.E. nur froh sein, dass Omikron in den meißten Fällen milder verläuft, als die bisherigen Varianten und hoffen, das es sich nicht wieder verschlimmert.

Wir werden lernen müssen, mit dem Virus zu leben. Allerdings habe ich das Gefühl, das der Lernprozeß auch in der Politk und anderen Stellen nicht eingesetzt haben. Impfen hilft vor schweren Verlauf, aber mit der nächsten Variante wird es schon wieder fraglich, ob der Impfstoff hilft.
Aber wir stolpern immer fleißig weiter, wie ein Hamster im Hamsterrad, der nur den einen Weg kennt und sich wundert, dass er nicht rauskommt aus der Miserie.

AvL
10 Monate zuvor
Antwortet  trotzki

Nur weil die meisten Mitbürger bereits geimpft sind, sind die meisten Krankheitsverläufe von Covid-19 milder im Verlauf !

xy
10 Monate zuvor

Lauterbach ist nicht dumm. Er ist sich bewusst, dass seine Warnungen seinem Handeln völlig widersprechen. Ob es Plan war, um an einen Ministerposten zu gelangen oder politische Zwänge, ist irrelevant.
Er demontiert sich gerade selbst.
Jede Glaubwürdigkeit ist verloren und wenn die Durchseuchung mit Omikron außer Ruder läuft, wird er zum Bauernopfer werden. Lauterbach als tragische Figur. Schade.
Immerhin kann nun jeder eigene Entscheidungen treffen, was den Eigenschutz und den Schutz der Familie betrifft.
Kinder, Jugendliche, Erzieher und Lehrer sind zum Abschuss freigegeben.
Für Lehrer kann nur noch Eigenschutz maximal gelten. Meidet Pausenräume, tragt FFP, öffnet alle Fenster.

Hermann
10 Monate zuvor

Also, ich wäre dafür , mal zu gucken , wie das alles aufgebaut ist ..hilft zwar nicht wirklich , aber erklärt einiges :https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kultusministerkonferenz

Rosa
10 Monate zuvor
Rosa
10 Monate zuvor

Sandra Ciesek:“ Jugendliche sind in einem Dilemma“! https://www.merkur.de/welt/virologin-sandra-ciesek-corona-impfung-omikron-genesenenstatus-pandemie-ende-91268784.html Frau Ciesek nimmt keinen Blatt vor den Mund.

James Smith
10 Monate zuvor

bald ist es soweit, es wird immer deutlicher, Kinder sind viel schwerer betroffen, als öffentlich kommuniziert, schöne Grüße an Herrn Dr. Fischbach und Kollegen, KuMis und ignorante Eltern.
es tritt zu Tage, auch wenn noch um den heissen Brei geredet wird, es ist längst bewiesen worden dass Vireninfektionen die Pankreas angreifen und schädigen können, somit Diabetes hervor gerufen werden kann, auch das Auslösen von Diabetes durch Sars-CoV2 ist nachgewiesen…
schrecklich, ständig wurde gewarnt, während der öffentliche Narrativ vorherrschend weiter verbreitet wurde. Ich hoffe die Entwicklung der Vertuschung wurde gut dokumentiert, um die Fakten dann den Verantwortlichen um die Ohren fliegen zu lassen.
Es brauch niemand mehr zu behaupten, „das hatten wir nicht gewusst“,
„wir haben das Virus unterschätzt“, „mild“ etc, und sonst noch was, „Ende des Pandemietunnels“ „keine Treiber der Pandemie“
Schrecklicher ist, dass es in Deutschland nachgewiesen wurde…
ebenso wie Neuro-Covid..

https://www.uni-giessen.de/ueber-uns/pressestelle/pm/pm08-22DeutlichmehrKindermitDiabeteswaehrendderPandemie?fbclid=IwAR2HSQAypvGd0tYrE5Q2Ld1Rp_7CogwIXUj1yuUJZ76xgtE2cx5Ii4N6zgI

James Smith
10 Monate zuvor
Antwortet  James Smith

ps. interessant ist hier auch der Studienzeitraum 😉

A. Hog
10 Monate zuvor

Ohne Worte!!

Es ist einfach zum ausgiebigen Kotzen.

Trulla
10 Monate zuvor

Petition
https://www.change.org/p/b%C3%A4rbel-bas-pr%C3%A4senzpflicht-im-bundestag-beibehalten

„Die Aufhebung der Präsenzpflicht im Bundestag ist ein Fehler.
Dieser Fehler wird Politikern irreparablen Schaden zufügen. Sie werden sich einsam fühlen, ihre sozialen Fähigkeiten vergessen und das Sprechen verlernen.
Der Bundestag ist kein Pandemietreiber!
Wir müssen den Bundestag offen halten!
Deshalb fordern wir die Wiedereinführung der Präsenzpflicht im Bundestag.

Dort kann die Petition unterschrieben werden.
Die Kommentare sind der Hammer.

Barbora Emilija K.
10 Monate zuvor

Niemand interessiert sich für die Kinder. Absolut niemand. Dann sollten die auch so sagen – uns ist es egal, eure Kinder und eure Sorgen. Wenigstens einmal ehrlich sein. Ein einziges Mal…

Rüdiger Vehrenkamp
10 Monate zuvor

Egal, wie hoch die Inzidenzen sind, unsere Kinder haben nur eine Kindheit. Wollen Sie da ernsthaft permanent ein von Angst getriebenes Vorbild sein und Inzidenzen zählen, während die Kinder selbst schon viel souveräner mit der Situation umgehen? Generell muss man sagen, dass die Kinder in unserer Gesellschaft am härtesten gestraft wurden und trotz allem immer das höchste Verständnis aufgebracht haben. Wir schulden ihnen jetzt, dass sie so viel Normalität wie möglich zurückbekommen. Es mag sein, dass es vereinzelt Fälle gibt, die im Krankenhaus landen, aber diese Zahl ist so sehr zu vernachlässigen, dass man sich nicht erlauben kann, noch weiter in so einem Angst-Modus zu verbleiben. Es muss jetzt Zuversicht und einen Blick nach vorne geben – andere Länder machen das bereits vor.

Es glauben einige wohl noch immer, man könne eine Infektion so lange verhindern, bis „Corona verschwindet“. Da das nicht passieren wird, dürfte es Schule – wenn überhaupt – nur noch in den Sommermonaten geben und von November bis Mai verabschieden sich die Kids voneinander und gehen in den Lockdown. Konsequenterweise sähe genau so die Zukunft für eure Kinder aus.

Lasst eure Kinder impfen und sie wieder am Leben teilnehmen. Selbst ohne Impfung haben Kids nicht viel zu befürchten. Long Covid ist bei den allermeisten mit vier Wochen dann doch nicht ganz so long, siehe folgende Studie aus Dänemark (über die News4Teachers auch sehr gerne berichten darf):

https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/long-covid-bei-kindern-harmloser-als-befuerchtet-studie-aus-daenemark-macht-hoffnung_id_45611504.html

Rüdiger Vehrenkamp
10 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Das finde ich seltsam, denn die Studie zu Masken im Unterricht während des ersten Lockdowns mit 133 Kindern haben Sie groß publiziert, die dänische Studie hier mit 15.000 Probanden finden Sie hingegen uninteressant. Sie bedient natürlich nicht die hier gängige Tonage, die möglichst für Wechselunterricht, Aussetzen der Präsenzpflicht und/oder Lockdown tendiert und der Zielgruppe der Seite möglichst vor Augen halten soll, wie schlimm alles ist.

Mein Name ist Hase
10 Monate zuvor

Sollten die BT-Abgeordneten nicht unser Aller Vorbild sein?

Kritischer Dad*NRW
10 Monate zuvor

Rüdi, schon wieder ein mangendes Leseverständnis?
Dänische Studie, es steht darin:
„kaum gesicherte Erkenntnisse … sein könnten… Viele Fragen zu Long-Covid können Medizin und Wissenschaft bisher nicht beantworten…“

Samstag, 29.01.2022, 15:06
„Long-Covid trifft längst nicht nur schwer erkrankte Covid-Patienten. Wie stark Kinder betroffen sind, dazu gibt es bisher kaum gesicherte Erkenntnisse. Eine Studie aus Dänemark macht jetzt aber Hoffnung, dass sie deutlich seltener betroffen sein könnten als Erwachsene.“

Pit2020
10 Monate zuvor

@Kritischer Dad*NRW

Der Junge – äh, sorry – der Rüdi muss mal wieder an die frische Luft.
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/wohlbefinden/sport/gesund-durch-spazieren-gehen-ia
😉

@Rüdiger Vehrenkamp
Für alle Freunde der Wissenschaft:Die Quellen sind ganz unten angegeben.

DerDip
10 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion: Sie sagen es selbst. Es gibt bisher noch keine gesicherten Erkenntnisse, dass Long Covid bei Kindern ein Problem ist. Das sind doch gute Nachrichten. Dies kann man nicht dadurch wegargumentiern, indem man sagt, dass etwas, das nicht da ist noch nicht wiederlegt wurde. Das klingt so wie: „Wir sehen kein Problem, aber wir haben noch nicht bewiesen, dass wir nichts sehen – Und daher sollten wir so tun als gäbe es ein sehr großes Problem“.
Und der Vergleich mit dem Flugzeug sollte wie folgt lauten: Obwohl jeder Passagier weiß, dass ab und an ein Flugzeug abstürzt, wird dieses Risiko bewusst eingegangen, weil es als klein genug angesehen wird. Die Menschen fliegen trotzdem. Das nennt man Verhältnismäßigkeit und Eigenverantwortung.

DerechteNorden
10 Monate zuvor

„Die armen Kinder“. Kinder und Hunde gehen immer. Ja, wissen wir. Etwas differenzierter wäre schön, Herr Vehrenkamp.

Everdiena
10 Monate zuvor

Unser Schamane Tosender Fluss hat gesprochen

Kritischer Dad*NRW
10 Monate zuvor
Antwortet  Everdiena

Dem kann nur zugestimmt werden!

Die Eltern haben auch nur IHR Kind / IHRE Kinder und berechtigte Sorgen um den Gesundheitsschutz ihrer Liebsten bei unerforschtem Gebiet „Long Covid und Omikron“

GriasDi
10 Monate zuvor

Interessant wäre, wie hoch die Inzidenzen wären, wenn die Schulen geschlossen wären. In den Niederlanden stiegen die Inzidenzen trotz Lockdown so stark an wie nie vorher.

DerechteNorden
10 Monate zuvor
Antwortet  GriasDi

Ja, weil die Schulen geöffnet waren.

GriasDi
10 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Nach einer Meldung hier auf News4Teachers vom 19. Dezember wurden auch die Schulen geschlossen.

GriasDi
10 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Nur die Grundschulen.

xy
10 Monate zuvor

Noch interessanter ist der Anstieg der Todeszahlen in Dänemark.
Omikron tötet später?
https://github.com/CSSEGISandData/COVID-19

AvL
10 Monate zuvor
Antwortet  xy

Man sollte sich in seinem Verhalten eben nie an schlechten Beispielen wie Dänemark oder das GB eines Boris Johnson orientieren. Populisten wie Trump, Bolsonaro, Putin und Boris Johnson erzeugten in der abgelaufenen Pandemie schließlich die meisten Todesfälle.

Die Auswirkungen von Omikron werden auf Grund seiner Wirkung im Gefäßsystem ähnlich sein wie bei allen anderen Varianten, nur dass inzwischen sehr viel mehr Menschen geimpft sind, sodass die Verläufe bei Geimpften leichter sind.
Auf den Intensivstationen stellen bei den schweren Verläufen die nicht Geimpften die Todesfälle und die Patienten mit einem Multiorganversagen.
Mal sehen wie lange das Häuflein nicht geimpfter Idioten bei der derzeitigen Infektionslage noch weiter zu nächtlichen Spaziergängen mit anschließender Durchseuchungsaktionen aufbrechen.
Wer sich in Gefahr begibt, der wird in ihr umkommen.

alter Pauker
10 Monate zuvor

Das Pferd hat der (zumindest bisher) sehr integre und korrekte Herr Lauterbach diesmal am Schwanz aufgezäumt. Warum plötzlich andersherum? Spekulationen seien erlaubt.
In der Breite der Bevölkerung gegen Corona aktiv zu werden, würde die Werte in den Schulen senken?
Leider gibt es in der Breite zu viele Impfverweigerer und Querdenker-Schwurbler, als das es möglich wäre so zu argumentieren.
Richtig herum wäre es, die Inzidenzen in den Schulen und Kitas zu bremsen, um die Weitergabe und Verbreitung über Eltern und Angehörige zu reduzieren.
Der Leiter einer der Organisationen (Rettung, Pflege- und Altenheime) in unserer Stadt in Ba-Wü stellte bei einem Interview der Zeitung fest, dass er einen viel zu hohen Stand an Covid erkrankten Mitarbeitern habe, deren Infektionen zum größten Teil aber nicht von der geschützten täglichen Arbeit kämen, sondern fast ausschließlich bei Personal mit Kindern, also bei Eltern auftreten, die sich vorwiegend bei ihren schulpflichtigen Kindern angesteckt haben dürften.
Stand so im ePaper und in der geduckten Zeitung der Südwest-Presse. Der Aufschrei blieb aus.
Warum? Weil im Grunde jeder Nicht-Schwurbler der mitdenkt die Gründe kennt, aber weder den Mut noch die Kraft hat, etwas zu sagen – es bringt ohnehin nichts.

Marion
10 Monate zuvor

@Rüdiger Vehrenkamp
Kinder im Kitaalter können noch nicht geimpft werden. Und wo steht eigentlich geschrieben, daß Krippen-und Kigakinder ohne Kita kein zufriedenes und glückliches Leben führen können. Fragen sie doch mal den Einjährigen, ob es ihn wirklich sooo überaus froh stimmt, jeden Tag frühmorgens aus dem Haus zu müssen und von Mama und Papa für einen langen Tag getrennt zu sein. Fragen sie mal die Dreijährige, ob sie jeden Tag Lust hat mit 25 anderen Kindern Dauerlärm ausgesetzt zu sein, oder ob es nicht vielleicht auch Tage gibt, wo sie lieber mal ihre Ruhe hätte oder mehr Zeit mit ihren Eltern verbringen möchte. Warum gehen sie immer wie selbstverständlich davon aus, daß es für alle Kinder daß größte Glück bedeutet, täglich in großen Gruppen, von zu wenig und deshalb oft überfordertem Personal, betreut zu werden.
Warum scheinen seit geraumer Zeit alle Erwachsenen von der Illusion befallen zu sein, daß ein erfüllendes und zufriedenes Familienleben, ohne außerhäusige Rundumbetreuung nicht mehr möglich ist?
Eltern, die sonst über jede Kleinigkeit informiert werden wollen, haben plötzlich kein Problem mehr damit, daß ihr Kind sich völlig ungeschützt einem Virus aussetzen muß, das zwar in den MEISTEN Fällen für Kinder eher harmlos ist, von dem man aber noch nicht mit Gewissheit sagen kann, ob und welche Schäden es langfristig vielleicht doch anrichten kann. Ich erinnere mich an Zeiten, da haben Eltern aus wesentlich banaleren Gründen Beschwerde eingelegt bis hin zur Drohung ihr Kind „dann eben abzumelden“, wenn etwas nicht nach ihren Vorstellungen gelaufen ist. Jetzt ist alles egal, Hauptsache die Betreuungsmaschinerie läuft weiter.

Rüdiger Vehrenkamp
10 Monate zuvor
Antwortet  Marion

Kitas und Kigas sind eine andere Baustelle, obgleich ich der Meinung bin, dass auch unsere Jüngsten den sozialen Kontakt zu Gleichaltrigen brauchen. Dennoch ist die Situation dort nicht mit Schule vergleichbar, denn zum einen sind Kitas/Kigas keine verpflichtenden Angebote, zum anderen haben ältere Kinder und Jugendliche andere Bedürfnisse und Probleme.

Rosa
10 Monate zuvor

Long Covid gibt es und den Leidensweg wünscht man niemanden!https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/longcovid-107.html

Gitta Meichsner
10 Monate zuvor

Warum arbeiten sich alle an Lauterbach ab, der doch das Richtige sagt und auch warnt, der sich sehr bemüht, die Defizite, die gemacht wurden (zu wenig Impfstoff/Tests…) zu beheben? Der kann weder zaubern, noch ist er dem Bildungsministerium weisungsberechtigt oder macht die Gesetze selbst. Ich weiß, dass die meisten einen Schuldigen brauchen oder einen Buhmann, damit sie sich gut fühlen können. Aber ist das lösungsorientiert? Bringt das seit Monaten hier eingebrachte Argumentieren und Lamentieren irgendeine Veränderung? Lässt sich damit wirklich abstellen, dass alle anderen Beteiligten (Erwachsenen) in ihrer Position, also Länder, KM, LuL, Eltern… eben trotzdem einfach funktionieren? Wer nicht auf Arbeit geht, verdient kein Geld, wenn alle zu Hause blieben, würde grundlegender Alltag nicht mehr funktionieren (Grundversorgung aller Art)… – ist es da nicht logisch, dass es eben von allen irgendwie versucht wird, durch die Pandemie zu kommen und dass möglichst auch die Kinder versorgt sein müssen ? Und wer hat denn DIE Lösung dafür? Das Problem ist doch, dass dieses Virus keine „Rücksicht“ auf irgendwelche Wünsche und Befindlichkeiten nimmt und wir trotz aller Bemühungen eben nur versuchen können, die Gefahr, die wir zu erkennen glauben, zu minimieren. Dabei hat jeder SEINEN Blick auf die Situation und deshalb kann auch jeder nur für sich selbst entscheiden, wie weit er wo mitgehen will. Wer verbietet denn, sich z. B. „heraus zu nehmen“, wenn man das unbedingt möchte? Es hat eben nur alles konkrete Konsequenzen! Ist man bereit, die in Kauf zu nehmen? Und ist dafür Herr Lauterbach zuständig oder stimmt der Satz, das wir für das verantwortlich sind, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun, nicht mehr? Ja, die Kinder sind durch zu geringen Impfstatus ungeschützter und ja, bei ihnen soll das Virus nicht ganz so schlimme Auswirkungen haben und ja, die Folgen kann noch niemand wirklich wissen, da das Virus vor 2 Jahren ganz neu aufgetreten ist und ja, es stünde uns gut zu Gesicht, achtsamer mit den Kindern umzugehen… – das Problem dabei ist nur, dass jeder aus seiner Sicht andere Forderungen aufmacht und die sich leider z. T. sogar entgegengesetzt ausrichten (Schule auf – Schule zu) ! Wer soll da sicher entscheiden, was richtig oder falsch ist? Wie wäre es denn, wenn wir alle den Blick auf das Machbare richten würden und den Panikmodus verlassen würden? Könnte man dann nicht viel besser vor Ort auf die dort gegebenen Umstände reagieren, jeder an seiner Schule/Kita ? Brauchen wir nicht eher Konzepte vor Ort? Kann jedes Problem von „oben“ gelöst werden? Finden sich Mitstreiter, die genau das Problemlösen „vor Ort“ miteinander tragen wollen? Dort die Energie einzusetzen finde ich persönlich sinnvoller. Wer die falschen Fragen stellt, muss die richtigen Antworten nicht fürchten, der hat ja seinen Zeigefinger, mit dem er sich von seiner Eigenverantwortung befreien kann.

DerechteNorden
10 Monate zuvor
Antwortet  Gitta Meichsner

Konzepte vor Ort müssen von der Politik erlaubt und ermöglicht werden. Derzeit wird weder erlaubt noch ermöglicht, denn das Eine könnte ja Wechsel – oder in besonders betroffenen Gebieten/Schulen sogar Distanzunterricht und das Andere mehr Geld oder andere Mittel bedeuten.
BTW, das Wort „Eigenverantwortung“ hat einen ganz schlechten Klang bekommen. Im Kontext Schule bedeutet es für mich sogar das Gegenteil von dem, was Sie darstellen. Schulen werden von der Politik allein gelassen. Komplett.

Gitta Meichsner
10 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

@DerechteNorden, wenn, nur mal angenommen, sich die Schulen einer Stadt/eines Gebietes, die in einer gefährlichen Gesamtsituation sind, einig wären und gemeinsam beschließen würden, auf diese Gefahr GEMEINSAM zu reagieren, glauben Sie ernsthaft, dass dann alle Beteiligten entlassen und die Einrichtungen flächendeckend geschlossen würden? Wäre da das Argument, allein gelassen worden zu sein und trotz Bitte keine Antwort bekommen zu haben nicht Rechtfertigung genug, um eigenverantwortliches Handeln im Nachhinein zu begründen? Das Problem ist doch, dass sich diese Einigkeit „unten“ nicht herstellen lässt, weil auch da keiner der Verantwortlichen den Mut hat, zu handeln, weil… es könnte ja doch falsch sein oder nicht zu Ende gedacht oder den Posten kosten oder… Also warten alle auf Anweisungen von oben, die, wie wir wissen, nicht kommt. Das nenne ich unser gemeinsames Dilemma! Eigenverantwortung hat deshalb einen schlechten Klang, weil keiner sie wirklich wahrnimmt! Und das wird sich wohl auch nicht ändern.

DerechteNorden
10 Monate zuvor
Antwortet  Gitta Meichsner

Ja, die Schulleitungen haben Angst, ihren Posten zu verlieren. Ich finde, das ist ein gewichtiger Grund. Außerdem stehen die Schulen in einem Gebiet in Konkurrenz. Es geht immer um die Anmeldezahlen. DAS dürfen Sie nicht vergessen. So einfach ist dass nun einmal nicht.

xy
10 Monate zuvor
Antwortet  Gitta Meichsner

Frau Meichsner, können Sie mir dann erklären, warum man Berufsschüler in Präsenz an Schulen zwingt? Diese Schüler sind über 18 und können einen PC bedienen. Lächerlicher kann man sich kaum machen. Auch geimpft und geboostert tragen diese Schüler das Virus in Firmen, KH, Praxen und Altenheime. Ich erwarte von der Politik Entscheidungen, die an Logik orientiert sind. Die Entscheidung ältere Schüler in Präsenz zu unterrichten, hat mit Logik nichts zu tun.

Scheibenwischer
10 Monate zuvor

Was ist bloß mit Lauterbach passiert? Er, der immer so sehr auf die Schüler geachtet hat, dreht jetzt komplett um? Ist er einer Gehirnwäsche unterzogen worden? Der Mann ist schlimmer als Spahn war. Ich wünsche niemandem Corona auch den Kumis nicht. Aber na ja…ich wünsche es keinem. Aber…

Marion
10 Monate zuvor

@Gitta Meichsner
Ich gebe ihnen dahingehend vollkommen recht, daß die meisten von uns nur versuchen einigermaßen gut durch diesen ganzen Schlamassel zu kommen und das jeder halt irgendwie in seiner ganz eigenen Lebenssituation gefangen ist. Und daß jetzt nicht alle Eltern einfach aufhören können zu arbeiten, um sich nur noch um Kinder und Haushalt zu kümmern, ist mir auch klar. Mir geht es eher darum, unser Gesellschaftssystem insgesamt zu hinterfragen. Denn dieses System, daß fast ausschließlich darauf ausgerichtet ist, daß Eltern schon kurz nach der Geburt eines Kindes möglichst schnell wieder der Arbeitswelt zur Verfügung zu stehen, das auf immer mehr und noch mehr Wirtschaftswachstum setzt, daß völlig kritiklos einem technischen Fortschritt huldigt, der uns bei weitem nicht nur Vorteile bringt, kommt doch inzwischen ganz offensichtlich an seine Grenzen.
Aber trotzdem scheinen viele immernoch zu glauben, daß es irgendwie ein Leben „nach der Pandemie“ geben wird, daß genauso sein wird wie davor.
Dabei hat uns doch genau diese Lebensweise an den Punkt geführt, an dem wir jetzt sind. Mir persönlich hat die Pandemie noch einmal ganz klar vor Augen geführt, daß wir Menschen runter müssen, von unserem hohen Ross. Es ist eben nicht alles machbar und wir haben schon gar nicht alles im Griff. Das zeigt uns die Natur gerade ganz deutlich. Wir sind im Grunde nur ganz kleine Lichter, und wenn wir das nicht bald kapieren und die Bremse anziehen, dann wird die Welt wahrscheinlich bald ganz ausgezeichnet ohne uns zurecht kommen.
Das klingt jetzt zwar sehr nach Untergangsstimmung, aber so sehe ich das nun mal.

Gitta Meichsner
10 Monate zuvor
Antwortet  Marion

@Marion, an Ihrer Antwort auf meine Meinung sehe ich, dass Sie nicht nur die Schulsituation im Blick haben und auch nicht nur Corona. Sie haben Recht! Wenn es uns als Menschen nicht gelingt, wieder mehr die Natur zu achten und sie wert zu schätzen, werden wir alle die Verlierer sein, die Erde braucht uns nicht. Corona ist vielleicht eine Warnung an uns, dass unser „schneller, höher, weiter, mehr Besitz…“ und damit das durch uns geschaffene Ungleichgewicht am Ende auf uns zurück fällt. Erst unser massives Eingreifen in die Natur hat Corona ermöglicht und welche weiteren Schieflagen wir produzieren, die uns neue Katastrophen bescheren werden, das ahnen wir noch gar nicht. Trotzdem müssen wir uns erstmal mit dieser Pandemie auseinandersetzen und Wege finden, mit so wenigen Opfern wie möglich da raus zu kommen. Danach wird es nicht mehr sein, wie es mal war und wir können über Zusammenhänge nachdenken, denn wenn wir das nicht tun… die Erde braucht uns nicht.

Rosa
10 Monate zuvor

Wo bleibt Lauterbachs Apelle für eine Schülerschaft bzw. vergessenehttps://twitter.com/TFruehmark?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Eauthor Generation! So schnell geht es eine Seite zu wechseln, wenn man Macht hat und seinen Ansichten nicht mehr treu bleibt.

Gitta Meichsner
10 Monate zuvor

@DerechteNorden, wenn, nur mal angenommen, sich die Schulen einer Stadt/eines Gebietes, die in einer gefährlichen Gesamtsituation sind, einig wären und gemeinsam beschließen würden, auf diese Gefahr GEMEINSAM zu reagieren, glauben Sie ernsthaft, dass dann alle Beteiligten entlassen und die Einrichtungen flächendeckend geschlossen würden? Wäre da das Argument, allein gelassen worden zu sein und trotz Bitte keine Antwort bekommen zu haben nicht Rechtfertigung genug, um eigenverantwortliches Handeln im Nachhinein zu begründen? Das Problem ist doch, dass sich diese Einigkeit „unten“ nicht herstellen lässt, weil auch da keiner der Verantwortlichen den Mut hat, zu handeln, weil… es könnte ja doch falsch sein oder nicht zu Ende gedacht oder den Posten kosten oder… Also warten alle auf Anweisungen von oben, die, wie wir wissen, nicht kommt. Das nenne ich unser gemeinsames Dilemma! Eigenverantwortung hat deshalb einen schlechten Klang, weil keiner sie wirklich wahrnimmt! Und das wird sich wohl auch nicht ändern.

DerechteNorden
10 Monate zuvor
Antwortet  Gitta Meichsner

Sind Sie an einer Schule tätig?
Ich schon. Und ich möchte gar keine Schließung meiner Schule, sondern „nur“ die Möglichkeit zum Wechselunterricht, damit die Kids nicht die ganze Zeit zuhause sein müssen.
Mein Chef? Ich weiß nicht, wie der das sieht. Ich weiß aber, dass die Eltern ihre Kids in der Schule sehen wollen.
So, und nun wieder Sie. Wie können sich Schulen, die ja keine heterogene Gruppe bilden, sich vor diesem Hintergrund zusammentun?
Und zuletzt: „Eigenverantwortung“ ist auch hier kein brauchbarer Begriff, weil Schulen nicht nur tun sollten, was Lehrkräfte für richtig halten. Das sage ich als Lehrkraft.

Gitta Meichsner
10 Monate zuvor

@xy, warum Berufsschüler zur Präsenz gezwungen werden, kann ich Ihnen nicht erklären, denn ich habe das nicht entschieden und finde diese Entscheidung auch nicht richtig. Sie haben Recht, dass man solche Entscheidungen hinterfragen muss. Ich vermute mal, dass Berufsschüler im Status der arbeitenden Bevölkerung gleich gestellt werden, also als Erwachsene gesehen werden und das vermutlich, weil viele bereits über 18 Jahre alt sind. Wohl aus diesem Grund hört man zu dieser Schülergruppe so gut wie gar nichts in der Politik und den Medien, zumindest habe ich dazu nichts gehört. Gibt es nicht einen „Verband der Berufsschullehrer“ oder eine andere Vertretung ? Wenn, dann sollte die sich m. E. massiver zu Wort melden und die Problematik thematisieren.