Bildungsministerin: Jungen Menschen Geschichte der Berliner Mauer nahebringen!

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Zum 62. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer hat Sachsen-Anhalts Bildungsministerin Eva Feußner (CDU) auf die Bedeutung des Themas für junge Menschen hingewiesen.

Eine Grenzstreife der DDR am Bethaniendamm in Berlin-Kreuzberg 1986. (Foto: Noir/Wikimedia CC BY-SA 3.0)
Eine Grenzstreife der DDR am Bethaniendamm in Berlin-Kreuzberg 1986. (Foto: Noir/Wikimedia CC BY-SA 3.0)

«Indem wir jungen Menschen die Geschichte der Berliner Mauer nahebringen, informieren wir sie nicht nur über die Grausamkeiten der deutschen Teilung, sondern auch über die Kraft des menschlichen Willens zur Überwindung von Barrieren jeglicher Art», erklärte die Ministerin am Freitag in Magdeburg. Die Sensibilisierung von Schülerinnen und Schülern für die Vergangenheit helfe, die Grundlagen für eine tolerante Gesellschaft zu legen.

«In Zeiten, in denen autoritäre, demokratiefeindliche Strömungen wieder aktiv sind, ist es von entscheidender Bedeutung, junge Generationen über die historischen Ereignisse aufzuklären, die zur Herausbildung demokratischer Werte geführt haben», so Feußner. Schulen und außerschulische Lernorte spielten eine Rolle bei der Vermittlung, Zeitzeugengespräche, Exkursionen zu Gedenkstätten und Museen sowie Literaturangebote.

Am 13. August 1961 hatte die Führung der DDR mit dem Bau der Berliner Mauer begonnen. Dies sollte die massenhafte Abwanderung von Menschen in den Westen Berlins und in die Bundesrepublik stoppen, der die DDR-Wirtschaft bremste und den Staat destabilisierte. Die Mauer wurde nach Massenprotesten in der DDR am 9. November 1989 geöffnet. News4teachers / mit Material der dpa

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