MAGDEBURG. Erstmals nach 1945 könnte eine rechtsextreme Partei in Deutschland eine Regierung übernehmen. In Sachsen-Anhalt wird im September gewählt – und die vom Verfassungsschutz dort als „gesichert rechtsextremistisch“ geführte AfD liegt in den Umfragen weit vorn. Was würde deren Wahlsieg für die Schulen im Land bedeuten? Wir haben uns den 156 Seiten umfassenden Entwurf für ein Regierungsprogramm (der Medien zugespielt wurde; die AfD selbst hat ihn nicht veröffentlicht) angeschaut – und auf einen zukünftigen Tag in einer AfD-Schule heruntergebrochen. Ohne Kommentierung.

Kurz vor acht Uhr weht vor dem Schulgebäude die Bundesflagge. Sie hängt dort nicht, weil die Schule sich dafür entschieden hätte – sondern auf Anweisung. „Flagge zeigen!“ fordert der Entwurf des AfD-Regierungsprogramm für den Schulalltag. Gemeint ist ausdrücklich die nationale Flagge. Andere Symbole gehören nicht zum Erscheinungsbild der Schule. Das Programm sieht vor, „Regenbogenflaggen an Schulen“ zu verbieten und per Runderlass sicherzustellen, dass „von schuloffizieller Seite keine Regenbogenfahne mehr gezeigt wird“. Schule soll sich weltanschaulich neutral verhalten – was unter „neutral“ zu verstehen ist, bestimmt die Partei.
Gewarnt wird vor einem „pervers-linken, radikal feministischen und individualistischen Ungeist“, der „nicht nur traditionelle Familien- und Rollenbilder“ zersetze, sondern „selbst biologische Tatsachen“ leugne und kriminalisiere. Solche Inhalte sollen aus dem Schulalltag verschwinden. Was zu vermittelnde Kultur ist, legt ebenfalls die AfD fest: „Die vornehmste Aufgabe aller Kunst besteht darin, kulturelle Identität zu pflegen. (…) Leider wird die Kunst unserer Tage dieser ihrer Verantwortung kaum noch gerecht.“ Auch was Wissenschaft ist, weiß die AfD: „Wie die Klima- und die Corona-Politik gezeigt haben, ist auch die Naturwissenschaft nicht mehr in der Lage, ideologiefreies Wissen zu erzeugen.“
Aufklärung wird es an Schulen in bestehender Form nicht mehr geben. „Wir werden alle staatlichen Kampagnen und Programme einstellen, die Kinder vor der Pubertät mit sexuellen Themen konfrontieren“, heißt es. Denn: „Sexualerziehung ist eine Domäne der Eltern.“ Bisland würden „die verschiedensten Ausprägungen nicht-normaler Geschlechtsidentitäten oder abseitiger sexueller Vorlieben geradezu beworben“, meint die Partei.
„Funktionierende Familien machen Schulsozialarbeiter überflüssig“
Pädagogische Freiheit? Gibt es auch nicht mehr. Die Entscheidung über Materialien oder Schulbücher trifft nicht mehr Schule oder die einzelne Lehrkraft. „Nichts spricht dagegen, landesweit pro Schulform und Jahrgangsstufe die gleichen durch das Bildungsministerium festgelegten Lehrmaterialien zu verwenden“, heißt es im Programmentwurf. Der Unterrichtsstoff ist zentral festgelegt, landesweit vereinheitlicht, Abweichungen sind nicht vorgesehen. Digitale Geräte spielen im Vormittag kaum eine Rolle. Tablets sucht man insbesondere in der Grundschule vergeblich. „Keine Frühdigitalisierung an Schulen“, fordert das Programm ausdrücklich. Geschrieben wird mit Stift und Heft, gelesen wird aus Büchern. Informatik kommt später als eigenständiges Pflichtfach, digitale Materialien gelten nicht als Lernmittel.
Der Unterricht läuft frontal. Die Lehrkraft steht vorne, erklärt, fragt ab, kontrolliert. Die AfD fordert die Rückkehr zu „bewährten pädagogischen Konzepten“: Frontalunterricht, regelmäßige Übungsaufgaben, systematische Wiederholung, Leistungskontrollen. Die Lehrkraft ist nicht „Lernbegleiter“, sondern Autorität. Auch soziale Aufgaben werden neu verteilt. Schulsozialarbeit gehört nicht mehr zur Schule. „Funktionierende Familien machen Schulsozialarbeiter überflüssig“, heißt es im Programm. Schule ist Lern- und Leistungsort, nicht sozialer Ausgleichsraum.
Auch sprachlich gelten klare Vorgaben. In Klassenarbeiten, Lehrmaterialien, Elternbriefen und Aushängen ist nur eine Form zulässig: „An Schulen (…) sollen nur die bewährten traditionellen Schreibweisen der deutschen Sprache akzeptiert werden.“ Was das sein soll? Das Programm kündigt eine „Richtlinie zu gutem Deutsch“ an, die „alle Formen vermeidet, die durch feministische Ideologie oder Genderideologie motiviert sind“.
Der Stundenplan enthält mehr Praxis. „Heilpflanzenpädagogik“ und „Heimatkundeunterricht“ sollen stärker gewichtet werden. Gleichzeitig bleiben klassische Fächer erhalten – auch solche, die andernorts verschwunden sind. Der „Russisch-Unterricht“ soll erhalten, der „Schüleraustausch mit Russland“ wiederbelebt werden.
„Der gute Schüler muss wieder zum Vorbild für seine Klassenkameraden werden“
Leistung wird sichtbar gemacht – und ausgezeichnet. Der „leistungsfeindlichen Mentalität“ soll ein Ende gesetzt werden. Landesweite Mathematikolympiaden, Sprachen- und naturwissenschaftliche Wettbewerbe werden durchgeführt, „mit Preisen und öffentlichen Ehrungen verbunden“. Das Ziel ist klar formuliert: „Der gute Schüler muss wieder zum Vorbild für seine Klassenkameraden werden.“ Im Sportunterricht werden die Bundesjugendspiele „konsequent als Wettkampf durchgeführt“. Vergleich und Messung gehören ausdrücklich zum pädagogischen Konzept.
Kinder mit Behinderungen sitzen nicht mit im Klassenverband. Die AfD kündigt an: „Wir werden die Inklusion unverzüglich beenden und die Förderschulen ausbauen!“ Separation wird ausdrücklich als pädagogisches Prinzip gesetzt. Auch für Kinder mit Flucht- oder Migrationserfahrung sieht das Programm keine gemeinsame Beschulung vor. „Wir werden alle Kinder von Flüchtlingen und Asylbewerbern in Sonderklassen unterrichten lassen“, heißt es unmissverständlich. Begründet wird dies damit, dass der Aufenthalt dieser Kinder in Deutschland „in der Regel nur vorübergehend“ sei und sie deshalb auf eine mögliche Rückkehr vorbereitet werden müssten. Deren Unterricht solle sich an den „heimischen Schulen“ orientieren und gezielt auf Rückführung ausgerichtet sein. Ukrainische Kinder betrifft das nicht – sie und ihre Familien sollen ohnehin sofort das Land verlassen. „Ukrainer nicht mehr als Kriegsflüchtlinge anerkennen!“, fordert der Programmentwurf. Ohnehin soll das Grundrecht auf Asyl aus dem Grundgesetz gestrichen werden.
Kinder mit Migrationshintergrund werden im Programm grundsätzlich als bildungspolitische Herausforderung beschrieben. Der Text problematisiert „Sprachdefizite“, kulturelle Unterschiede und einen aus Sicht der AfD zu hohen Anpassungsdruck auf das Schulsystem. Integration im Klassenverband erscheint nicht als Ziel, sondern als Belastung. Schule soll sich nach diesem Verständnis nicht anpassen müssen, sondern klare Anforderungen stellen – auch um „Überforderung“ von Lehrkräften und Mitschülern zu vermeiden. Gemeinsames Lernen wird damit zur Ausnahme. Trennung nach Leistungsfähigkeit, Herkunft und Förderbedarf ist im Programm kein Übergangszustand, sondern strukturierendes Prinzip des Schulsystems.
„Gefallene Soldaten haben ihr Leben für die Verteidigung ihres Landes gegeben.“
Im Geschichtsunterricht liegt der Schwerpunkt auf Nationalismus. Die Lehrpläne werden überarbeitet, zentrale Bezugspunkte sind „1813 und 1871“. Ergänzend wirkt eine landesweite Kampagne: „Unsere Kampagne #deutschdenken wird die schönsten Beispiele deutscher Geschichte, die Sachsen-Anhalt zu bieten hat, verknüpfen und selbstbewusst herausstellen. Durch Einbeziehung der Schulen (…) soll ein neues nationales Selbstbewusstsein angestoßen werden.“ Auch der Umgang mit dem Nationalsozialismus folgt diesem Ansatz. Das Programm formuliert: „Gefallene Soldaten haben ihr Leben für die Verteidigung ihres Landes gegeben. Es ist ein erstes Zeichen der patriotischen Wende, dass wir dieses große Opfer anerkennen und ehren.“ Gedenken ist Teil des Unterrichts, eingebettet in eine „umfassendere nationale Erzählung“.
Politische Bildung wird institutionell neu organisiert. Die AfD erklärt: „Die Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr zu einer linken Indoktrinationsanstalt entwickelt.“ Sie soll abgeschafft und „als Alternative ein Landesinstitut für staatspolitische Bildung und kulturelle Identität aufgebaut“ werden. Schulen werden Teil dieses neuen staatlichen Bildungsgefüges. Mitbestimmung der Schüler ist begrenzt. Das Programm stellt grundsätzlich infrage, ob Demokratie überall passt. Wörtlich heißt es: „Neben dem Militär oder den Wirtschaftsunternehmen ist die Schule ein weiterer Bereich, wo das demokratische Prinzip fehl am Platz wäre.“ Schule ist hier kein Übungsraum für Demokratie, sondern eine hierarchisch organisierte Institution.
Am Rand des Schulhofs steht ein Erwachsener in dunkler Jacke. Kein Lehrer. Der Entwurf sieht bei Bedarf einen privaten, dem Schulleiter unterstehenden „Wachdienst“ vor, der „für Recht und Ordnung sorgt“. Seine Präsenz gehört zum Alltag.
Am Ende des Schultags bleibt der Blick nach vorn – auch auf den Lehrermangel. Die Partei zeigt sich überzeugt: „Wir gehen davon aus, dass bei einer Regierungsübernahme durch die AfD unsere Schulen dank dieser Maßnahmen für Lehrer wieder so attraktiv werden, dass viele engagierte Lehrer aus dem ganzen Bundesgebiet nach Sachsen-Anhalt kommen wollen, um hier an unserem großen bildungspolitischen Aufbruch mitzuwirken.“
Draußen vor dem Gebäude weht noch immer die Deutschland-Flagge. News4teachers
Hier lässt sich der Entwurf für ein AfD-Regierungsprogramm herunterladen.
Gehen Sie Rechtspopulisten und Rechtsextremen nicht auf den Leim! Ein Appell









Also, mir wird beim Lesen speiübel. Wieso dürfen die gewählt werden? Wieviele Parallelen zur NS-Zeit braucht es denn noch? Und das ganz öffentlich…
Mir ist auch zum Kotzen!!
Warum sie gewählt werden dürfen: Man könnte sie eventuell unter bestimmten Umständen vielleicht möglicherweise als Koaltionspartner brauchen….
Konservative hängen an der Macht wie keine andere Gruppierung! Das ist in Deutschland ein Naturgesetz!
https://pruef-demos.de/
Vielen Dank für den Link!
Für diese These spricht, dass man sich gerade sehr auf Links konzentriert. (s. Dobrindts Äußerungen)
Tatsächlich gibt es in meinem Bekanntenkreis CDU-Mitglieder, die sich nur noch in diese Richtung äußern. Und grün ist dabei auch schon linksextrem.
Die AfD wird kaum noch erwähnt.
Die Wortwahl dieser Partei ist so offensichtlich an den Duktus der NSDAP angelehnt, dass ich mich nur noch wundere.
Aber geht man davon aus, dass die Union eine Zusammenarbeit mit dieser menschenverachtenden Truppe vorbereitet, passt es ja, dass sich Dobrindt und andere nur noch gegen links und grün zetern.
Gerichtlich ist es wohl schwer sie zu verbieten, weil wir nach dem Krieg das Verbieten von Parteien im GG, in Gedenken an die NS Diktatur, sehr schwer gemacht haben.
Jetzt profitieren Hitlers Erben von einem GG das uns eigentlich vor ihnen schützen sollte.
Man konnte sich damals wohl nicht vorstellen, dass in Deutschland eine nationalistische Partei auf demokratischem Weg mit Wahlen wieder an die 25% erreicht.
Politisch besteht zu einem Verbot ebenfalls keine echte Motivation. Beide Lager der demokratischen Parteien setzten lieber auf eine obskure Brandmauer und behalten die AfD so als “Joker” im Spiel.
Die konservativen Parteien haben dann immer ein letztes Mittel zu Machterhalt im Ärmel. Brandmauer weg und Koalition mit der AfD.
Die Linken brauchen die AfD um selbst überhaupt noch Macht ausüben zu können. Die Wähler die auf keine Fall eine Linke/Grüne Partei wählen stellen die große Mehrheit (30% CDU/CSU + 25% AFD).
Wenn der AfD Anteil der Stimmen über die Brandmauer aus den Spiel genommen wird und nicht koalitionsfähig ist, dann wird aus der linken Minderheit eine Mehrheit.
Eine politische Landschaft mit 30% CDU zu 45% Linke/Grüne Wähler ist günstiger als 55% zu 45% in der Wählergunst hinten zu liegen.
Alles also politischer Poker. Die Linken spekulieren darauf, dass die Brandmauer hält. Die Konservativen liebäugeln mit der Möglichkeit im Notfall die Brandmauer einreißen zu können.
Da sieht man mal wie wichtig Geschichts- und Politikunterricht in der Schule sind. Die Politiker in Weimar dachten ja auch schon, dass man mit den Nationalsozialisten taktieren kann.
Als das durchgenommen wurde, waren unsere Politiker aber offensichtlich auf dem Klo.
Tja…. große Frage an alle Lehrkräfte hier:
WÜRDET IHR…?
Interessante Frage und die monatlichen Rechnungen müssen natürlich weiter bezahlt werden. Lehrer wird es immer geben.
Unter 40 Prozent AfD-Wählern sind garantiert auch Lehrer.
Interessante Frage, die man auch erweitern kann:
Würden Polizisten unter einer AfD-Landesregierung den Dienst verweigern?
Würden Staatsanwälte unter einer AfD-Landesregierung den Dienst verweigern?
Würden Hochschulprofessoren unter einer AfD-Landesregierung den Dienst verweigern?
Würden Finanzbeamte unter einer AfD-Landesregierung den Dienst verweigern?
Würden Mitarbeiter in Landes-Verwaltungen unter einer AfD-Landesregierung den Dienst verweigern?
Würden Ärzte in Landeskrankenhäusern unter einer AfD-Landesregierung den Dienst verweigern?
Würden die Beschäftigten im Landesparlament unter einer AfD-Landesregierung den Dienst verweigern?
Oder wird hier nur wieder ein “Extra-Anspruch” an die Lehrkräfte gestellt im Sinne von: “Dann rettet uns mal alle, wir anderen aber mach weiter wie immer!”
Na, dass ich Ihnen mal zustimme. Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
Berechtigte Fragen. Man kann davon ausgehen, die meisten machen so weiter wie bisher und hoffen auf die nächsten Wahlen. Außerdem legt Grundlegendes der Bund fest und das Land kann sich immer nur im Rahmen dessen bewegen oder entfalten. Und über allem steht das Grundgesetz. Es gilt in ganz Deutschland gleichermaßen.
Es geht um die Frage, nach Sachsen Anhalt überzusiedeln, wenn die Afd Köder auslegt. Die Möglichkeit ohne Afd zu unterrichten gibt es in anderen Bundesländern ja noch. Ein paar Punkte, die genannt wurden, dürften zumindest einigen sympathisch sein – > Frontalunterricht ohne Inklusion und Migration.
Die Frage ist eher:
Warum “binden” Sie das “lediglich” an Lehrkräfte?
Wie wäre es denn mit Polizei und Richter?
Wäre es hier sinnvoll, dass man “gegen AfD” diese Rollen aufgibt, um dessen “(interne) Vertreter” sogar zu bestärken? Wäre das nicht schon der “Verlust des Kampfes”?
Selbige Frage an/für Lehrkräfte: Wäre eine “Verweigerung der Arbeit” zwar ein Zeichen – jedoch eine Kapitulation und Bestärkung der AfD-Zugewandten Teile des Bereichs Schule?
Bei so hoher Stimmanteil muss man durchaus überlegen, ob nicht doch 1-2 Lehrkräfte AfD auch wählen …
Wie geht es weiter? Alle anderen Berufsgruppen? Legen diese “dort” ebenfalls die Arbeit nieder? Warum nicht?
Hier sollte man mit solchen “Fragen” oder “Forderungen” meiner Meinung nach etwas vorsichtig sein. Ebenfallsit “direkter Beantwortung”. Jeder Berufszweig unterliegt der Politik in Teilen.
“Die Frage ist eher:
Warum “binden” Sie das “lediglich” an Lehrkräfte?
Wie wäre es denn mit Polizei und Richter?”
Im Lehrerforum? Ja seltsam, warum sich Polizei weniger um Inklusion, Ganztag und Migration scheren.
Schieben Sie etwa hundert Fragen vor, um nicht Nein schreiben zu müssen 😉
Ich wohne in Bayern … Arbeite auch dort …
Daher kann ich die Frage ehrlicherweise schlecht beantworten. Hier ist und bleibt wohl … CSU.
Ansonsten wissen Sie, dass ich an einer Privatschule arbeite. Früher an einer Regelschule. Ihnen ist daher durchaus bekannt, dass ich schonmal mindestens ein “nein” eingelegt habe im Bildungsbereich/Jobbereich?
Und keiner kann sich dann durch “Berufsbereich beim Staat” hier “entziehen”, wenn man es auf diese Richtung lenkt. Das ist halt so … Daher primär diese Bereiche. Eigentlich auch nicht sonderlich schwer den Transfer hinzubekommen.
“Also ich persönlich würde nicht dorthin wechseln.”
Hey, Sie haben es ja doch geschafft 😀
“Hier ist und bleibt wohl … CSU”
Wenn Sie meinen…
https://www.augsburger-allgemeine.de/special/bayern-monitor/so-schneiden-csu-afd-und-markus-soeder-in-neuer-umfrage-in-bayern-ab-110729690
Immerhin nimmt die CSU wohl noch die Brandmauer ernst (https://www.br.de/nachrichten/bayern/cdu-vorstoss-zu-umgang-mit-afd-kritik-von-csu,UiWVf7V), aber wen die wohl im Zweifelsfall zwischen Grün und Rechtsextremen wählen werden…?
Daumendrück!
Es geht in dem Artikel um Schule und darum, Lehrer aus anderen Teilen des Landes mit dem Köder “Keine Inklusion, Migranten,..) zu bekommen.
Die Afd glaubt, damit rennt ihr ihnen die Bude ein. Also. Stimmt das?
Also ich persönlich würde nicht dorthin wechseln. Wozu denn?
“Keine Inklusion” ist – leider – häufig tatsächlich ein “Pro-Argument”. Sorry das so klar benennen zu müssen.
“Gute Inklusion” ist – zum Glück – häufig tatsächlich ebenfalls ein “Pro-Argument”.
Zum Glück kann ich das benennen.
Stellen sich die Fragen:
– Was haben “wir” aktuell?
– “Wo” geht’s hin? [Bessere Bedingungen künftig? Oder nicht? Der Trend ist momentan sehr eindeutig in Bayern …]
– Wie ggf. “entgehen”?
Bei “Migranten” ist das ebenfalls – auch hier leider – die Realität. Sorry … Was soll ich sagen? Soll ich lügen?
Der Trend an “Mehrklassen” ist doch ersichtlich? Sehen Sie das anders?
Die Motivation “warum” Privatschulen und “welche” ist doch auch jetzt nicht immer “rein konzeptionell”? Oder wie sehen Sie das?
Die “Problembereiche” gibt es. Anders als die AfD dies darstellt. Ja. Und die AfD wird keine sinnvolle Lösung finden – und haben sowieso nicht. Absolut klar.
Aber man sollte sich doch mal ernsthaft der Problembereiche wirklich bewusst werden, diese offen benennen können/sollen/müssen und Lösungsvorschlage ansetzen. Die gibt es ja tatsächlich.
Und dann bestenfalls logischerweise handeln.
Und DAS ist gleichzeitig auch eine der stärksten und effektivsten Mittel gegen die AfD. Oh wow … Kann man sich kaum vorstellen … Ist aber eigentlich absolut logisch …
Also: Worüber sprechen wir konkret?
Die “Problemfelder” -> Schlechte Inklusion [ist gar keine Inklusion …] und “SuS ohne Deutschsprachkenntnisse”.
Oder: AfD als “Narrenpartei”, welche dies populistisch nutzt?
Oder: AfD als generelles “Problemfeld”. Was es ist.
Wie sieht denn das mal als hypothetisches Beispiel so aus:
Die SPD würde genau das fordern:
– “keine Inklusion ohne Rahmenbedingungen”
– Kein “Stuhl dazu” bei SuS, welche nicht grundlegende Sprachfertigkeiten der “Schulsprache Deutsch” hahen
Wäre das dann “ein Köder” für manche? Ja … Gehe ich mal stark von aus.
Hat auch nichts primär mit “Rassismus”, “Diskriminierung” oder sonst was zu tun.
Das sind eben Problemfelder und Mangelbereiche. Und wenn man “nicht die Welt retten kann”, sucht man vielleicht einen Ort, wo man zumindest (über)lebt.
Man [ich] könnte hier vermuten, dass gerade “wegen AfD” viele nicht “wechseln würden” – TROTZ der “Anreize” [Zitat] “mit dem Köder “Keine Inklusion, Migranten,..) zu bekommen.” [Zitat – Ende]
Das Mangelsystem ist an der Grenze. Das verstehen nur einige irgendwie noch nicht so ganz.
Die AfD ist jedoch definitiv keine Antwort als Lösung. Weil die Lösung in sinnvollen und besseren Rahmenbedingungen liegt und liegen MUSS. Und das bietet die AfD nicht. Kann sie auch gar nicht. Das muss man halt mal checken.
Ein “Extraanspruch” wohlgemerkt, der GLEICHZEITIG einhergeht mit:
– (unausrottbar) “faule Säcke”-Klischee
– dem Wunsch, die Pension wegzunehmen
– dem Wunsch, den Beamtenstatus abzuschaffen
– dem Wunsch, Lehrer so richtig (wie in GB oder US) unter die Fuchtel von Eltern und Schüler zu stellen (quasi als gehorsampflichtiges Mc-Donaldspersonal des Bildungswesens)
Da muss “””man””” sich halt mal wieder entscheiden, was bestellt werden soll.
Lieferung folgt entsprechend.
Was genau? Das umsetzen? Als Beamter ist man erst einmal dazu verpflichtet und hat sich auf Lebenszeit verpflichtet, gleichzeitig ergeben sich natürlich Graubereiche, die man ausnutzen muss und die ich ausnutzen würde.
Natürlich gibt es rote Linien, bei Überschreitung derer ich sofort das Bundesland zu wechseln versuchte oder in letzter Instanz den Beruf aufgäbe, zB offene Glorifizierung der NS-Zeit, Rassismus, Politkader-Supervision. Darüber hinaus muss ich als Lehrkraft aber erst einmal den demokratischen Willen akzeptieren, die so etwas will, auch wenn ich vieles nicht teile, was die AgD propagiert. Lagerkämpfe führen aber nur zu einer Spaltung der Gesellschaft, siehe USA.
Ohnehin denke (und hoffe) ich, dass die Zeit der AgD in D an der Macht begrenzt sein würde.
“Darüber hinaus muss ich als Lehrkraft aber erst einmal den demokratischen Willen akzeptieren, die so etwas will.”
Das müssen Lehrkräfte nicht. Sie sind dem Grundgesetz verpflichtet. “Alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst müssen sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen (§ 33 Absatz 1 BeamtStG, § 3 Absatz 1 TV-L).” Quelle: https://www.qua-lis.nrw.de/neutralitaet-und-unparteilichkeit-der-schule
Mehr noch: “Die Demokratieerziehung ist in den Landesschulgesetzen aller 16 Bundesländer in Deutschland fest verankert. Diese Gesetze verpflichten die Schulen, dass Lehrkräfte im Unterricht demokratische Werte wie Menschenrechte, Toleranz, Meinungsfreiheit und politische Partizipation vermitteln müssen.” Gerne hier nachlesen: https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/lehrkraefte-muessen-nicht-neutral-sein
Und: “Grundsätzlich trägt der Beamte die volle persönliche Verantwortung für die Rechtmäßigkeit seiner dienstlichen Handlungen. Von dieser Verantwortung wird er freigestellt, wenn er seiner Remonstrationspflicht nachkommt und Bedenken zum Beispiel gegen die Rechtmäßigkeit dienstlicher Anordnungen geltend macht. Die Remonstrationspflicht besteht bereits dann, wenn der Beamte die Weisung als möglicherweise rechtswidrig ansieht.” Quelle: https://www.dbb.de/lexikon/themenartikel/r/remonstrationspflicht.html?utm_source=chatgpt.com
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Danke für die Klarstellung!
Absolut richtig.
AfD Forderungen “diesbezüglich” sollten dann sofort bei einigen die individuelle Remonstrationspflicht auslösen.
Jedoch sollten die Zustände an einigen Schulen dies sowieso schon.
Da die Remonstrationspflicht durchaus eine subjektive Pflicht ist … Was man selbst als Zumutbar hält. Dazu ab wann und “ob” man dieser Pflicht überhaupt nachgeht … Ist das immer so eine Sache.
Ebenfalls will nicht jeder “aktenkundig” werden oder seinen Namen auf bestimmten Papieren haben. Auch das ist irgendwo … Nachvollziehbar.
Das Gut des Anonymen ist nicht zu unterschätzen.
“Das Gut des Anonymen ist nicht zu unterschätzen.”
Bei dem ganzen Mist, den Sie schreiben: uneingeschränkt Ja!
Während Sie sich noch über die Frage “wundern” (anstelle ne Aussage zu machen), warum sich Lehrkräfte die Frage beantworten sollten, wollen Sie jetzt aud der Komfortzone Privatschule andere Lehrkräfte übers Remonstrieren belehren, weil SIE die aktuelle Situation schlechter beurteilen als die Vorhaben der AfD.
Pfui! (Sorry, habe heute nicht die Muße, Ihren Ausflüchten Zeit zu widmen)
Aber zumindest würden Sie einknicken, sobald das AfD-Portal Sie erfassen könnte – eine Warnung an Ihr Umfeld und Ihre Schutzbefohlenen 🙁
“Bei dem ganzen Mist, den Sie schreiben: uneingeschränkt Ja!”
Dürfen Sie gerne so als Meinung haben. Kann ich mit umgehen.
Insbesondere, wenn ich bedenke, dass Sie 90%+ der Beiträge/Kommentare gar nicht richtig erfassen [können/wollen].
“wollen Sie jetzt aud der Komfortzone Privatschule andere Lehrkräfte übers Remonstrieren belehren”
Tatsächlich? Ja. Das ist eine Pflicht. Wenn man immer auf “Beamtentum und sooo viele Nachteile” verweist … Dann ist das theoretisch sowohl ein Nachteil, als auch ein Vorteil zumindest. Es ist die Pflicht der Beamten!
Ich habe keine Remonstrationspflicht. Natürlich bin ich hier in einer “Komfortzone Privatschule” diesbezüglich. Genieße hier jedoch auch keine Vorteile und Privilegien des Beamtentums.
Ich habe eben andere Privilegien und Vorteile, sowie andere Nachteile.
Diese dürfen Sie sehr gerne kritisieren. Ist vollkommen in Ordnung. Machen Sie das.
So wie ich “bei Ihrem (komfortablen) Profil” im Bereich “Inklusion” eben anspreche, dass Sis eigentlich “das Wunschversprechen” sind/waren. Daher … Machen Sie doch mal Inklusion an Regelschulen möglich. Danke.
Aus Ihrer komfortablen Position ist es leicht dies “auf Regelschulen” zu schieben und “zu belehren” [Fordern].
Der Unterschied ist halt eben nur: Sie sind primär “für Inklusion zuständig” als Sonderpädagoge.
Ich bin für meinen (bewusst ausgewählten) Bereich “meiner Privatschule” zuständig.
Beamte sind als “Staatsdiener” für die Remonstrationspflicht zuständig.
Und schon macht das Sinn.
Sie dürfen trotzdem sehr gerne Privatschulen kritisieren. Kann man. Berechtigt.
Sie dürfen auch mich als “Systemflüchtling” betiteln oder kritisieren. Ob das berechtigt ist? Vielleicht. Dürfen Sie machen. Kann ich mit umgehen. Muss ich auch.
Man kann auch die Vor- und Nachteile jeweils diskutieren. Ich bezweifel jedoch massiv, dass Sie das fachlich können. Wahrscheinlich auch gar nicht ernsthaft wollen. Auch okay. Dann lassen Sie das eben. Dann kann ich das nur bedingt halt ernst nehmen. Auch der Kritik müssen Sie sich dann stellen.
“weil SIE die aktuelle Situation schlechter beurteilen als die Vorhaben der AfD.”
Wenn Sie Ihre Glubscher mal aufmachen würden und sinnentnehmend lesen könnten/würden [ernsthaft … Wie haben Sie Ihr Studium geschafft … Geht das auch “Nebenberuflich” – vielleicht würde ich das auch mal “nebenbei” machen als Fobi] … Dann würden Sie feststellen, dass ich geschrieben habe, dass NACH/bei AfD-Regierung für viele die Remonstrationspflicht eindeutig gegeben ist!
Ihr “Unterstellung” macht daher absolut keinen Sinn. Ist sogar ziemlich “kognitiv unterkomplex”.
“Pfui! (Sorry, habe heute nicht die Muße, Ihren Ausflüchten Zeit zu widmen)”
Müssten Sie auch nicht, wenn Sie sich mal bitte etwas mit Lesekompetenz weiterbilden würden. Machen Sie dazu Fobis, Schulungen … “Üben” Sie … Was auch immer. Und schon müssten Sie “weniger negativ” alles verstehen.
“Aber zumindest würden Sie einknicken, sobald das AfD-Portal Sie erfassen könnte – eine Warnung an Ihr Umfeld und Ihre Schutzbefohlenen ”
Das hatte die AfD schonmal versucht. Ein solches Meldeportal gab es ja?
Die Warnung teile ich jedoch. Und hatte ich damals durchaus auch thematisiert – natürlich ganz “neutral” im Sinne meiner Berufsausübung. Darf ich auch.
Das Positive “für mich”: In Bayern ist CSU so stark, dass ich bildungstechnisch erstmal wenig(er) Sorge haben muss, als bspw. Sachsen Anhalt.
Und wie mich die AfD an einer Privatschule unseres Profils “erfassen” will … Schaun wir mal.
Ich persönlich bin tatsächlich auch in einer so priviligierten Lage, dass ich weder als Lehrkraft arbeiten müsste, noch sonst was. Da hat die AfD berufstechnisch recht wenig “Druck” und “Einfluss” auf mich. Zum Glück. Daher habe ich persönlich – in meinen Komfortzone – diesbezüglich wenig Schlafprobleme und “Ängste”. Zumindest was meinen Beruf/Job betrifft.
Also … Warum sollte ich hier “einknicken”? Bräuchte ich ja gar nicht.
“Dann würden Sie feststellen, dass ich geschrieben habe, dass NACH/bei AfD-Regierung für viele die Remonstrationspflicht eindeutig gegeben ist!”
Für “viele”, soso… (augenroll)
Natürlich für viele … Zum einen sind nicht alle in dem Bundesland tätig – logisch eigentlich? Zum anderen ist die Remonstrationspflicht durchaus auch relativ subjektiv auslegbar. Daher wäre ein “für alle” einfach nicht korrekt vom Wording. Sorry … Auch wenn Sie das anders “fühlen” sehe ich das eben als Punkt.
Beispielsweise wäre eine Partei, welche überhaupt in eine Regierung(sverantwortung) “offiziell” gewählt werden kann und ggf. “kommt” … Erstmal vermeintlich nicht per se remonstrationspflichtig meines Verständnisses nach.
Gerne korrigieren, falls man das “anders begründen” kann und auch erklärt, warum diese Partei dann in Regierungsverantwortung überhaupt treten kann, wenn es zu 100% remonstrationspflichtig wäre. Gerne nehme ich diesen Punkt dann auf. Bis dahin gilt eben für mich … Ist leider, wie es halt ist. Ich mache die Richtlinien und “Gesetze” etc. nicht.
“Ich wohne in Bayern … Arbeite auch dort …
Daher kann ich die Frage ehrlicherweise schlecht beantworten.”
Genug, um andere zu belehren, aber zu weit weg, um selbst eine Meinung zu haben…
Macht kein Sinn. Versuchen Sie es erneut.
“Natürlich gibt es rote Linien, bei Überschreitung derer ich sofort das Bundesland zu wechseln versuchte oder in letzter Instanz den Beruf aufgäbe”
Sehen die da für sich rote Linien bei der rechtsextremen AfD oder bei anderen Parteien?
Dahin?! Nie im Leben!
Auch ein Problem mit der AfD?
Oder stört Sie nur die Örtlichkeit? 😉
Weiter Dienst schieben, um gezielt Sabotage zu betreiben.
Wie soll diese Sabotage aussehen?
Das Petzportal der AfD würde Sie schnell raushebeln https://www.deutschlandfunk.de/neutralitaetspflicht-in-der-schule-meldeplattform-fuer-afd-100.html
Oder denken Sie, Sie dürften noch Inhalte vermitteln?
https://www.br.de/nachrichten/wissen/studie-untersucht-afd-bildungspolitik-fuer-heimatliebe-und-elitenfoerderung,UVKBMF1
Oder demokratische Prinzipien?
Es steht oben im Artikel ^^
WAS glauben Sie, sabotieren zu können?
Es gilt, Schlimmes zu verhindern!
Sabotage bedeutet die Zerstörung von Infrastrukturen und Arbeitsabläufen. Sowas macht man natürlich insgeheim, was ich hier eigentlich als Allgemeinbildung vorausgesetzt hatte, aber gut.
Also Sie machen das “insgeheim”, wenn keine Schüler*innen, deren Eltern, das Kollegium oder das Schulamt es mitbekommt…
Ich kann mir nicht vorstellen, was Sie da angeblich “sabotieren” wollen, aber der Effekt dürfte wohl deutlich geringer ausfallen, als in Zeiten des Lehrkräftemangems die Stelle unbesetzt zu lassen und die Aussagen der Rechtsextremen, Lehkräfte würden da mitziehen “inhaltlich zu stellen” 😉
Sie meinen also, wenn niemand anwesend ist, dann würde mehr Schaden entstehen als eine boshafte Person verursachen könnte, die bewusst Dinge zerstört. Interessant. Dann sind ja sämtliche Widerstandskämpfer in den Diktaturen dieser Welt bisher immer völlig falsch abgebogen. Die hätten mal besser alle einfach zu Hause bleiben sollen.
“als eine boshafte Person verursachen könnte, die bewusst Dinge zerstört.”
???
Was würden Sie denn tun?
Würden Sie aus Sachsen -Anhalt wegziehen?
Oder würden Sie dableiben und Widerstand leisten? Wie würde er aussehen?
Ich habe als Ponyhof Betreiberin gerade die Weide von uns ggü abgegeben, weil dessen Besitzer rechtsextrem sind ( “… Deutsche sollten sich bewaffnet dürfen, Migranten nicht”, ” der Staat will uns ausrotten, indem die uns vermischen”)
Verstehe ich unter Zivilcourage.
Bedeutet für mich ohne Auto, dass ich länger keine Weide fand und nun eine in 5km Entfernung habe, was für mich extreme Strapazen jetzt im Winter bedeutet. Wegen nicht geräumten, gestreuten Wegen in der Pampa kein Radfahren möglich, also zu Fuß, dort Wasser vom nächsten Bach aus hinschleppen ( 100 L pro Tag), welches logischerweise momentan auch rasch einfriert, Material dorthin transportieren mit Bollerwagen oder anderem, bis dort alles eingezäunt und an Unterständen soweit aufgebaut ist. Zäune ziehen bei Minusgraden stundenlang.
Reithof ist sowieso vor allem im Winter körperlich anstrengend, aber so halt jetzt noch ungünstiger. Bin nur für die Versorgung schon bis zu 4h täglich draußen unterwegs inkl schwere Gewichte schleppen, mit Zaun bauen ect noch ein paar Stunden mehr und hab dann noch nichts verdient, da müssen dann noch ein paar Kinder zum reiten kommen.
Wäre halt viel leichter, die Weide ggü jetzt zu haben, wo schon alles fertig war und in der Nähe ist.
Also nö… würde ich nicht mitmachen, aber deshalb bin ich ja auch ein armer Schlucker und nicht Karrierefrau.
Es ging mir bei der Frage aber darum, ob man da HINziehen würde, wegen der Köder, denn das plant die Afd laut Artikel ja.
Und wenn/falls Sie feststellen, dass auch der neue “Grundherr” rechtsextrem ist?
Ziehen Sie dann um?
Leider ist die Welt nicht komplett “leicht”. Da haben Sie recht.
Wie sieht es denn mit Reformpädagogik aus?
Waldorf? Rudolf Steiner wäre heutzutage ein absoluter Schwurbler – er sah Geister. “Auren”. Gab “Behinderten” die Schuld des letzten Lebens. Usw. usf.
Wie sieht es bei Maria Montessori aus? Sie schrieb von “N….”, “Spinnern”, “Narren”, “Anormale”, “minderer Kultur” und zu Anfangszeiten durchaus Eugenik inklusive – eventuell gerade, weil Sie zur damaligen Zeit unter damaliger Sicht im medizinischen Bereich verankert war. Daher auch die – etwas unausgewogene – Schriften der “Maria Montessori war Rassistin” [Schattenseiten der Pädagogik …].
Alle diese Schulen – obwohl kaum eine dahinter steht – schließen? Boykottieren?
Obwohl die Lehrkräfte weder dieser Pädagogik, noch die Vorstände etc. dies teilen. Oftmals auch gar nicht wissen (wollen)?
Sie werden die Reformpädagogik mit gesichert rechtsextremen Gedankengut in einen Topf? Langsam scheinen Sie sich nicht mehr zu schämen
Einmal so “einfach gestrickt” denken wie sie … Bitte. Ich will einen Tag “vollkommen kopflos und unterkomplex” durch die Welt gehen … Nein ich mache keine Weltentdeckung oder Weltbereisung. Das meine ich damit nicht … Einen Tag.
Ich würde das sooo gerne nachvollziehen können, wie man absolut klar gemeinte Sachen so falsch verstehen kann. Reicht auch eine Stunde.
Schämen brauchen Sie sich ja auch nicht, wenn Sie Sachzusammenhänge [oder eben keine Kausalzusammenhänge und Gleichstellungen] schlichtweg nicht checken.
Schlüsselbegriffe: Transferleistung, Vergleich von Methodik
Nicht inkludiert: Gleichstellung, “gleicher Topf”, Kausalität
Wie kann man das … Nach so häufiger Thematisierung “des Phänomens” immer noch nicht schnallen?
Das finde ich wirklich beeindruckend und eine kognitive Meisterleistung, dass Sie sogar unter eingegrabener Limbostange noch drunter vorbei kommen. Wahnsinnig interessant sozialpsychologisch betrachtet.
“Wie sieht es denn mit Reformpädagogik aus?
Waldorf? Rudolf Steiner wäre heutzutage ein absoluter Schwurbler – er sah Geister. “Auren”. Gab “Behinderten” die Schuld des letzten Lebens. Usw. usf.
Wie sieht es bei Maria Montessori aus? Sie schrieb von “N….”, “Spinnern”, “Narren”, “Anormale”, “minderer Kultur” und zu Anfangszeiten durchaus Eugenik inklusive – eventuell gerade, weil Sie zur damaligen Zeit unter damaliger Sicht im medizinischen Bereich verankert war.”
Ihre Antwort auf HEUTIGE Forderungen der AfD.
“Alle diese Schulen – obwohl kaum eine dahinter steht – schließen? Boykottieren?”
Wir reden über die AfD, nicht diese Schulen.
Aber jetzt ganz schnell verharmlosen, als würden diese Schulen HEUTE das gleiche sagen.
Aber zu schreiben, dass die AfD ein völlig veraltetes Welt- und Menschenbild, das HEUTE keinen Platz in der Gesellschaft hat, wäre ja quasi Kritik…
Transfer … Verständnis des Geschriebenen. Mitdenken. Da fehlt es eben bei Ihnen.
“Aber zu schreiben, dass die AfD ein völlig veraltetes Welt- und Menschenbild, das HEUTE keinen Platz in der Gesellschaft hat, wäre ja quasi Kritik…”
Klar haben die das. Gehe ich vollkommen mit bei dem Punkt. Die Kritik teile ich gerne mit Ihnen. Kein Problem.
Ich erweitere das sogar gerne … Dieses “Welt- und Menschenbild” hatte tatsächlich sogar noch nie Platz in einer “guten und vernünftigen Gesellschaft”.
Beim Punkt “Zeitgeist” muss man leider sagen, dass die Tendenz durchaus in damaliger Richtung abtriftet. Also sprechen wir hier von Vernunft und Moral. Leider weniger von Zeitgeist. Dieser ist in einigen Themenbereichen leider “rückschrittlich”.
Aber da müssten Sie jetzt wieder “reflektieren” und “mitdenken”.
… Lesen und legen Sie das so aus, wie immer. Irgendwas finden Sie wieder zum “offenden”. Da mache ich mir auch keine “Hoffnung” mehr bei Ihnen im Bezug auf Diskurskultur.
“Klar haben die das. Gehe ich vollkommen mit bei dem Punkt.”
Interessant, wenn das stimmen sollte, SCHREIBEN tun Sie den Punkt ja nicht :/
“Also sprechen wir hier von Vernunft und Moral”
Volle Zustimmung. Es gibt angeblich sogar Leute, die wissentlich Rechtsextreme wählen und tragen deren Narrative stumpf mit:
“– Klappt Migration an Schulen vollumfänglich? Nein.
– Klappt Inklusion vollumfänglich? Nein.
Das sind mal Problembereiche.
Homogenität hat Vor- und Nachteile. Das ist eine Abwägung oft.”
https://taz.de/Debatte-um-Hoecke-Aussage/!5949598/
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/afd-union-migration-asyl-100.html
https://www.zeit.de/news/2025-09/15/verfassungsschutz-afd-will-ethnisch-homogenes-staatsvolk
Dann wägen Sie mal noch ein Weilchen ab.
Wollen Sie das absprechen, dass Leistungshomogenität auch Vorteile hat? Wow. Dann wären Sie ja noch inkompetenter, als ich es annahm.
Und wie gesagt … Problemfelder sind halt Problemfelder.
Die Art und Weise ist tatsächlich dabei oft ein Unterschied.
Aber wenn Sie hier “diese Problemfelder” negieren … Dann helfen “Sie” maximal der AfD. Sorry. Ist halt mal so. Was soll man denn darauf auch sagen.
Soll man der AfD denn alle Topics überlassen? Den Spielball zuspielen? Dann Glückwunsch. Das wird mitunter durch “Ihre Logik” genau so gestützt und unterstützt.
Denken Sie mal einen Moment mit.
“Wollen Sie das absprechen, dass Leistungshomogenität auch Vorteile hat?”
Welche sind diese?
Langeweile bei den Starken, Nachhilfe für die Schwachen? (Augenroll)
Oder SIE haben schlicht KEINE AHNUNG.
Die Schriften der Schulgründer sind MEHR als eindeutig. Und das gemeinsame Abhängen (bis hinnzu meet-and-greet mit Hitler persönlich) in NS-nahen Esoterikzirkeln auch.
Kleine Lesehausaufgabe (optional): “Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus.”
Gibts auf Amazon zu bestellen, nur lesen muss man noch selbst.
Dann müssen Sie ja fassungslos sein, dass Bla solches Gedankengut HEUTE verharmlost, als wäre dies in irgendeinerweise noch normal und nicht eng mit dem Nationalsozialismus verwoben.
Schon schwerer Tobak, dass Bla sagt, Menschen früher tikten ähnlich, und sich dabei auf jene bezieht, welche meet-and-greet mit Hitler hatten!
Vielleicht sollten wir uns mal langsam von der rechtsextremen Partei abgrenzen, welche an diese Zeiten anknüpfen will 😉
Bla verharmlost hier überhaupt nichts. Sie hingegen verharmlosen die Steinersche Rassenlehre!
Das checkt er nicht. Kann er offensichtlich auch nicht erfassen.
Dass meine Kritik sowohl an damalige Zeiten, als auch an heutige Zeiten geht … Versteht er nicht.
Dass hier die Methodik von mir in Frage gestellt wird … Ebenfalls nicht.
Dazu fehlt ihm offenbar auch das Wissen.
Keine Ahnung, warum man dann “so emotional” (und “aggressiv”/”offensiv”) in den Diskurs geht. Stellt ihn halt tatsächlich nur als “ahnungslos” dar.
Helfen würde hier mitunter sich mit Reformpädagogik auch zuerst etwas auseinanderzusetzen … Wird er nicht machen. Da habe ich wahrscheinlich ein paar Jährchen und “bisschen” Literaturvorteile. Muss(te) ich jedoch auch berufsbedingt und ausbildungsbedingt haben.
Alles andere ist ja sowieso wieder mal “herfantasiert” von ihm. Sieht jeder und jede, die ein funken Leseverständnis hat. Kein Problem.
Diskurs diesbezüglich ist denke ich auch nicht mit Rainer möglich … Da fehlt ihm offensichtlich massiv die Quellenkunde. Ebenfalls der Geschichtsbezug.
“Dass meine Kritik sowohl an damalige Zeiten, als auch an heutige Zeiten geht … Versteht er nicht.”
“Leider ist die Welt nicht komplett “leicht”. Da haben Sie recht.
Wie sieht es denn mit Reformpädagogik aus? […] Alle diese Schulen – obwohl kaum eine dahinter steht – schließen? Boykottieren?
Obwohl die Lehrkräfte weder dieser Pädagogik, noch die Vorstände etc. dies teilen.”
WO soll da genau eine Kritik der heutigen (!) Rechtsextremen sein?
Aber hey, warum ein AfD-Verbot fordern, wenn sonst alle Schulen geschlossen werden könnten, deren Lehrkräfte und Vorstände DIES teilen?
Welche Lehrkräfte und Vorstände lehren HEUTE Steiners Rassenlehre – und sich NICHT bei der AfD? 😀
Hä, wo nehmen Sie denn dieses “Transfer” auf einmal her? Das ist ja vollkommen frei Erfunden von Ihnen. So missinterpretieren können noch nichtmal 2. Klässler. Wow. Sie trollen doch … Also Ihr Leseverständnis und “Interpretationskunst” ist ja echt beachtlich …. Beachtlich interessant. Auf psychologischer Ebene.
Das war es dann aber auch schon. Absoluter Quatsch, was Sie wieder mal sich zusammenspinnen. So “unbegabt” kann man ja wirklich nicht sein.
Geben Sie es zu, dass Sie einfach hier massivst reintrollen und “das Absurdeste versuchen in alles zu interpretieren”.
Haha, echt gut. Kann eigentlich gar nicht anders sein. Sooo massiv “verscheißen” kann man wirklich nicht.
Danke für diese “Richtigstellung”
Also? Worin lag der Vergleich toter Reformpädagog*innen, deren Rassismus heute nicht mehr gelehrt wird, mit der gesichert rechtsextreme AfD heute?
Oweh! Wer lehrt die derzeit?
Ich hatte schon gedacht, Bla würde Gedankengut von Früher heranziehen, um von HEUTIGEN Positionen der AfD abzulenken, aber wenn jemand heute noch Rassenlehre betreiben will, ist das natürlich etwas anderes!
Vielleicht können wir bei der Redaktion anfragen, über diese Schule bzw. die – ganz anderen – Politiker*innen zu berichten!
Nehmen Sie sich Bücher. Und lesen.
Gehen Sie etwas unter Leute. Und sprechen.
Faszinierend, wie planlos man sein kann. Bilden Sie sich bitte etwas fort.
Und sagen Sie, wo Sie Ihr Studium gemacht haben … Gibt es das als “berufsbegleitende Möglichkeit”? Kann jetzt nicht sonderlich viel Zeit kosten, wenn Sie das schafften … Bei Ihrer Interpretationskunst und Lesekompetenz.
Haben Sie dort “Texte” ausgemalt? Oder was war so “der Standard”?
Unter welche Leute gehen Sie, wo Steiners Rassenlehre noch gelehrt wird?
Oder welchen Sinn sollte IHR Vergleich der damaligen Reformpadagog*innen, der Rassismus etc. heute nicht mehr gelehrt wird – mit dem HEUTIGEN Rassimsus, Rechstaats- und Demokratiefeindlichkeit der rechtsextremen AfD zu tun?
Ich nahm an, Sie wollten das gravierende Problem der heutigen Zeit mit längst vergangenen Positionen vermischen, aber wenn Sie einen anderen Punkt verfolgten, erklären Sie mir diesen bitte: offenbar verstehe ich es nicht, wenn Sie da Ihre Gedanken nicht offenlegen
Soll heißen, ich würde dort sowieso nicht hinziehen, wenn es dort Frontalunterricht ohne Inklusion und Migration geben soll und somit alles super homogen entspannend wäre, weil das gegen meine Prinzipien spräche.
Würde ich dort bereits wohnen und als Lehrkraft arbeiten, würde ich vermutlich die Anweisungen der Afd ignorieren, bis ich gekündigt würde.
Ich würde aber auch ohne Afd Dinge, die ich nicht richtig finde, anders machen und mich wahrscheinlich nicht an egal welchen Lehrplan halten und würde mich entsprechend wahrscheinlich nur 14 Tage im Job halten, was mir auch egal wäre, weil ich eh nicht wüsste, was ich mit dem Geld machen soll.
Bin alternativer Minimalist, muss auch nicht jeder sein. 😉
“Soll heißen, ich würde dort sowieso nicht hinziehen, wenn es dort Frontalunterricht ohne Inklusion und Migration geben soll und somit alles super homogen entspannend wäre, weil das gegen meine Prinzipien spräche.”
Nehmen wir mal “die AfD” als Forderer raus und “sezieren” das.
– Klappt Migration an Schulen vollumfänglich? Nein.
– Klappt Inklusion vollumfänglich? Nein.
Das sind mal Problembereiche.
Homogenität hat Vor- und Nachteile. Das ist eine Abwägung oft.
(Spätestens) Jetzt heißt es diese Problembereiche als “demokratische Parteien” zu entgegnen und hier der AfD keine “Joker” zuzuspielen.
Nimmt man die AfD hier rein … Decken sich viele “Alltagsbeobachtungen und -meinungen” diesbezüglich mit vielen Leuten.
Hier MUSS man entgegnen politisch.
Das ist eine Politische Aufgabe und Verantwortung von demokratischen Parteien … Systemisch und systematisch zu jedoch (selbst) gemacht.
“Würde ich dort bereits wohnen und als Lehrkraft arbeiten, würde ich vermutlich die Anweisungen der Afd ignorieren, bis ich gekündigt würde.”
Dürften Sie. Die AfD ist nicht “der alleinige Dienstherr”. Da kann man sich durchaus auch dagegen entscheiden und stellen.
Das gibt (erstmal) das Gesetz etc. her.
“Ich würde aber auch ohne Afd Dinge, die ich nicht richtig finde, anders machen und mich wahrscheinlich nicht an egal welchen Lehrplan halten und würde mich entsprechend wahrscheinlich nur 14 Tage im Job halten, was mir auch egal wäre, weil ich eh nicht wüsste, was ich mit dem Geld machen soll.”
Genau, nach 14 Tagen sind “wir” im Prinzip alle schon reich. Ich wusste auch nicht, was ich mit dem vielen Reichtum anfangen sollte. Deshalb hatte ich das Beamtentum “aufgegeben”. Absolut richtig … Uff.
Ja, Sie meinen das nicht so … Trotzdem kann man das doch so … Was solls.
“Bin alternativer Minimalist, muss auch nicht jeder sein. ”
Dann könnten Sie das “Gewaltige Einkommen” ja auch spenden. Bevorzugt sogar dorthin … Wo Sie es für sinnvoll halten. Die Option haben übrigens alle Menschen “mit zuviel Geld”. Das muss gar nicht “aus Zwang” entstehen. Ist für einen sozialpsychologisch gesehen sogar anders [Spende] persönlich meistens “viel mehr Nutzen/Wert”. Ebenfalls für die Spendenaddressaten.
“Nehmen wir mal “die AfD” als Forderer raus und “sezieren” das.”
Ja, nehmen wir die Rechtsextremen aus dem Artikel raus, der vor den Gefahren durch den Rechtsextremismus in der Bildungspolitik warnt (augenroll)
“– Klappt Migration an Schulen vollumfänglich? Nein.
– Klappt Inklusion vollumfänglich? Nein.”
Bieten Rechtsextreme hier irgendeine Antwort, welche unsere Werte erhalten, geschweige Erfolg versprechen? – Nein.
Werbung machen Sie trotzem für die Typen.
“Bieten Rechtsextreme hier irgendeine Antwort, welche unsere Werte erhalten, geschweige Erfolg versprechen? – Nein.”
Richtig. Habe ich ebenfalls geschrieben.
“Werbung machen Sie trotzem für die Typen.”
Nur wenn Sie absolut “dumm” sind und keine Texte verstehen.
Sorry, muss ich einfach hier so klar schreiben.
Wenn man so einfach gestrickt ist … Ja, dann ist das vielleicht Werbung. Zielgruppe: Absolute Hirnis, welche nicht weiter lesen.
Geschenkt. Sollten nicht allzu viele hier sein im Forum (hoffe ich).
Alle anderen schaffen es – wirklich heftige Vermutung von mir – die Beiträge dann auch ganz zu lesen und v. A. zu erfassen.
Und dann ist das ganz genau das Gegenteil von “AfD-Werbung”.
Warum? Weil wir uns nur so ehrlich machen. Die Problembereiche benennen. Dazu AfD als Problembereich sehen und benennen.
Alles andere? Hilft tatsächlich der AfD immens. Das könnte ich Ihnen jetzt auch ausführlich(st) erklären. Aber … Ich gebe langsam “bei Ihnen” auf. Sorry. Ernsthaft. Sie sind einfach resistent. Zudem ist ein wirklicher Fachdiskurs mit Ihnen – mag auch an mir liegen vielleicht, keine Ahnung – immens schwierig bis nicht möglich. Gerade bei solchen Themen.
Sie sind “richtig” im Kern. Aber Ihr Fokus funktioniert nicht. Daher kann ich Ihre Meinungen verstehen und finde sie sogar oft gut … Aber Sie schaffen es einfach nicht “über Tellerränder zu schauen”.
Und darauf habe ich heute keinen Bock. Außer Sie meinen es ernsthaft aufrichtig im Diskurs und wir können ohne ständige Ad Hominems, Scheinargumenten, “Missverständnissen” [Lesekompetenz? Kognitive Begrenzung?] tatsächlich sachlich hier agieren. Das sehr gerne. So … Ist es einfach ermüdend mit Ihnen zu schreiben und ich merke, dass ich “Sie beleidige”. Und overall … Bringt’s das auch nicht so wirklich.
Aber geht leider an einigen Stellen nicht ohne Ad Hominems auf Ihre maßlosen Kommentare.
“Richtig. Habe ich ebenfalls geschrieben.”
Wo? Wo sprechen Sie der AfD Versagen zu, wie Sie bei demokratischen Parteien – im AfD-Ton – urteilten?
Sie übernehmen Narrative von Rechtsextremen.
Weisen Sie das nach, oder unterlassen Sie derartige Verleumdungen.
Schrieb ich im Kommentar an Bla direkt davor.
Dass er sich gegen die Rechtsextremen konkret ausspricht, kann ich Ihnen nicht beweisen – bei Negativbehauptungen geht das nicht.
Aber vielleicht mag er ja aktuelle Flüchtlingszahlen und die (gaaanz vielen) Walldorf-Schulen nennen, die heute noch Rassenlehre verbreiten – und nicht mit der rechtsextremen AfD verbändelt ist 😉
Sie verstehen einfach keine Kontexte. Das kann man noch so oft Ihnen erklären. Stellt man immer wieder fest. Sorry. Ich versuche es ja. Aber Sie stellen sich wirklich massivst “tollpatisch” im kognitiven Verständnisbereich an. Ich weiß auch nicht … Vortanzen kann ich es Ihnen nicht. Ich weiß nie, wie ich es Ihnen zugänglich machen könnte … Checkt eigentlich jeder und jede, der/die sich etwas geistig anstrengt.
Mehr geht hier nicht. Entschuldigung.
Bisschen bemühen müssen Sie sich dann schon zum Mitdenken und “verstehen wollen”. Ansonsten kommt eben nur Quark bei Ihnen raus.
Ich kenne kein Walldorf-Schulen, welche Steiners Rassenlehre verbreiten, keine Montessori-Schule, welche deren heute untragbaren Aussagen heute weitertragen würden.
Warum ziehen Sie also die heran, anstatt die heutigen Rechtsextremen zu kritisieren?
Es gibt historische Figuren, die da erheblich nähe liegen 😉
Lesen Sie doch einfach die Texte aufmerksam und mit Fokus durch? Ich kritisiere ständig die AfD – auch hier. Soooo schwierig ist das gar nicht “rauszusuchen”. Sorry … Aber wenn Sie das nicht schaffen, dann disqualifizieren Sie sich grundauf im Diskurs zum Thema.
“Sie übernehmen Narrative von Rechtsextremen.”
Nein, ich benenne lediglich “Problemfelder”. Ich teile weder das Narrativ [wissen Sie überhaupt, was das bedeutet? Oder haben Sie den Begriff mal aufgeschnappt … Ist ja echt wild]. Noch die Methodik. Noch die Forderungen. Noch den Programmquatsch. Noch die politische Einstellung und Ebene. Noch den Populismus. Noch “das Treten auf die Masse der Betroffenen”. Noch sonst was.
Rein das “Problemfeld”. Und wenn man dies nicht macht … Macht man sich schlichtweg nicht ehrlich UND unterstützt dadurch die politische Wirkung und Verwirklichung der AfD. Aber das verstehen Sie nicht. Werden Sie offensichtlich nicht verstehen. Und ist okay. Aber labern Sie doch keinen Quatsch ständig. Bilden Sie sich etwas fort.
Sie befanden, dass die Migration und die Inklusion die Probleme seien – AfD-Position.
Zudem, dass die Probleme nicht gelöst würden – AfD-Position.
Dann warfen Sie den Rassismus längst verstorbener Pädagog*innen ein, um zu erklären, die Welt wäre aber auch ganz schon schwierig – als würde dies IRGENDETWAS erklären.
Aber ich bearbeite mit meiner Klasse den zweiten Weltkrieg, da kann ich den Gedanken ja mal aufnehmen, dass die Welt aber auch ganz schön kompliziert war. Wer mag da noch eine Haltung zeigen?
“Sie befanden, dass die Migration und die Inklusion die Probleme seien”
Nein, ich sagte, dass Migration gebraucht wird. Sinnvolle Migration. Machen Sie Ihre Glubscher auf.
Dazu sagte ich, dass die Systematik hinter Migration das Problem ist. Systemisches Problem. Lesen Sie nach.
Und beides sind keine AfD Positionen. Ganz im Gegenteil. Machen Sie mal “ihren Kopf auf”. Ist ja absurd.
“Zudem, dass die Probleme nicht gelöst würden ”
Absolut richtig. Das sagte ich. AfD-Position? Kann sein, dann wäre jeder der “die Realität” erkennt, dass Probleme aktuell politisch nicht gelöst werden … Eben in AfD Positionen. Und das wären seeeeehr viele. Dazu eben alle, welche Probleme sehen. Dann würden Sie mit dieser Logik jedoch auch “die Redaktion” und sogar sich selbst in AfD nähe bringen.
Wenn Sie das so einfach sehen … Geschenkt. Machen Sie halt.
“Dann warfen Sie den Rassismus längst verstorbener Pädagog*innen ein, um zu erklären, die Welt wäre aber auch ganz schon schwierig – als würde dies IRGENDETWAS erklären.”
Ihre Interpretation.
Leider ohne Wissen und Kenntnisse. Merkt man auch deutlich.
“Aber ich bearbeite mit meiner Klasse den zweiten Weltkrieg, da kann ich den Gedanken ja mal aufnehmen, dass die Welt aber auch ganz schön kompliziert war. Wer mag da noch eine Haltung zeigen?”
Bitte machen Sie das nicht. Bei Ihrem Wissen und Interpretationsfähigkeiten … Sollte man das vielleicht dann lassen.
Überlassen Sie das Geschichtslehrkräften besser.
“Nein, ich sagte, dass Migration gebraucht wird. Sinnvolle Migration.”
“Dazu sagte ich, dass die Systematik hinter Migration das Problem ist. Systemisches Problem.”
Achso, das unterscheidet Sie erfreulicherweise von der AfD (https://www.afd.de/wahlprogramm-asyl-einwanderung/)
“Kann sein, dann wäre jeder der “die Realität” erkennt, dass Probleme aktuell politisch nicht gelöst werden …”
Welch Glück, ich dachte schon, Sie würden Talkingpoints der Rechtsextremen nachschwafeln, obwohl diese der Situation nicht entsprechen (https://www.spiegel.de/politik/asyl-rueckgang-der-asylsuchenden-um-51-prozent-a-4f696023-1b99-47a7-88b5-7b7255b2a0c1)
Ich meine, dann würde man ja nur Stimmung für die rechtsextreme Parteien machen…
“Ihre Interpretation.
Leider ohne Wissen und Kenntnisse. Merkt man auch deutlich.”
Wo hat dies aktuell Bedeutung gefunden, dass es für einen Vergleich zu aktuellen Forderungen der gesichtert rechtsextremen AfD hat? Oder wollten Sie uns aufklären, dass Menschen früher oft rassistisch waren?
“Überlassen Sie das Geschichtslehrkräften besser.”
Lehrkräftemangel. Aber ich werde Parallelen zur heutigen Zeit aufzeigen, ohne dabei Rechtsextremist*innen zu verharmlosen 😉
Ich wäre sofort raus. Auch wenn ich Pensionsansprüche etc verlieren würde. Eher würde ich einen Job im Niedriglohnsektor annehmen, als mich vor den rechten Karren spannen zu lassen.
Vielleicht sollte die BILD das mal als Titelstory machen. Aber dann mit Kommentar.
Ich muss gestehen, wenn man sich den ein oder anderen Kommentar in den sozialen Medien durchließt, die ein Kollege dort bekommt, nur weil er eine Regenbogenflagge an der Klassenzimmerwand hängen hat, dann würde ich vermuten, dass ein gewisser Teil der Bild Leser dies alles womöglich sogar ziemlich gut finden würde.
Ich leße (oder lesse?), du ließt, er/sie/es ließt, und wie weiter?
Ich lasse, du lässt, er/sie/es lässt ? Ich ließe ihn schon machen, aber es geht ja nicht. Hhmm. Alles sehr schwierig … auch für die Kollegen. 🙂
Für Schüler völlig undurchschaubar. Abschaffen.
Ist offensichtlich nur ein Tippfehler gewesen! Passiert mir auch! Ihnen nie?
Das “ß” ist aber vom “s” auf der Tastatur weit entfernt …
Und der n4t-Forist*innen ebenso. Es ist so repräsentativ wie erschütternd traurig, aber heute kann jede/r Rechtsextreme – Sorry, ich meinte natürlich Wähler*in von Rechtsextremen – Lehrkraft werden :/
Ich hab den Scheiß ansatzweise schon vor ein paar Tagen in der MAZ gelesen.
Dazu kann ich nur sagen: unter einer AfD- oder ähnlich gearteten Regierung ist für mich ein Verbleib in der Schule als Vertreter des Staates undenkbar. Unter Einhaltung der Kündigungsfrist (@dickebank: ich probiere es dann einfach mit Deiner Variante zum Quartalsende) bin ich in diesem Fall raus aus Schule.
Ich stehe dann kostenfrei und ehrenamtlich allen SuS zur Verfügung, die AfD und Co nicht mehr in der Regelschule sehen wollen bzw. die Unterstützung gegen diesen Scheiß brauchen. Mein privates Umfeld trägt diese Entscheidung mit.
@redaktion
Können Sie den Entwurf des Regierungsprogramms veröffentlichen oder verlinken? Oder mir über die angegebene Emailadresse mitteilen, wie ich zum vollständigen Programm komme?
Vielen Dank,
Mika BB
“Können Sie den Entwurf des Regierungsprogramms veröffentlichen oder verlinken?”
Haben wir – direkt unter dem Beitrag.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Merci, das hab ich vorhin nicht wahrgenommen…
Dann überlassen sie der AfD das Feld. Ich halte das für falsch.
Das steht Ihnen frei. Ich jedenfalls weigere mich, für Faschisten zu arbeiten.
Wer brauch auch schon Rutenbündel bzw. deren Träger.
Ist jetzt philosophisch: Aber arbeiten Sie dann nicht gegebenenfalls trotzdem für die “Machtstruktur” durch Ablehnung Ihrer Position in dessen Bereich? Eben, weil es hier dann Verschiebungen der Ausprägungen gäbe?
Ich arbeite in Bayern auch “für” CSU indirekt demnach … Besonders christlich bin ich nicht. Die Werte der Kirche kritisiere ich. Die Handhabung dessen noch mehr. Viele sind ‘noch nichtmal’ in der Kirche … Krass.
Ja … Ist und soll keine “Gleichsetzung” sein. Ein “Vergleich” bedingt.
Sooo einfach ist das halt gesamtgesehen leider nicht.
Aber “muss” ich hier wirklich christlich sein? Steht ja (indirekt direkt) sogar “bei uns” im Gesetz? Nö. Also … Juckts? Nö.
Und dahingehend hat PatOber durchaus einen Punkt.
Und jeder und jede “muss” das für sich selbst hinterfragen.
Dazu dann natürlich meine kritischere Frage: Wieviele würden die Aufgabe der Verbeamtung denn dann in betracht ziehen? Mit allen Privilegienverlusten?
Auch diese Frage ist (dann) absolut berechtigt und würde mal zeigen, wieviel “was Wert ist”.
“Sooo einfach ist das halt gesamtgesehen leider nicht.”
Ziemlich belehrender Ton dafür, dass Sie der rechtextremen AfD-Positionen, dem Artikel und dem thematisierten Szenario keine eigene Meinung einbringen.
Ist Ed krank, dass Sie “ehrenamtlich” übernehmen, keine Meinung zu haben, während Sie rechtsextreme Positionen verbreiten und relativieren? 😀
Ne, es ist halt einfach nicht so unterkomplex, wie Sie ALLE Themen betrachten.
Sie müssen schon lesen … Natürlich schreibe ich meine Meinung. Wirklich … Was ist mit Ihnen denn los? Wie geht sich das zusammen, dass Sie das nicht “rauslesen” können? Haben Sie darauf eine Erklärung? Lassen Sie sich das von einer KI Vorlesen und geben den “Prompt” … “Aber lese nur die Hälfte – dann Phantasiere den Rest”?
Oder “denken” Sie tatsächlich so? Funktioniert so Ihr Kopf/Ihre Gedanken?
Würfeln Sie Ihren Stuss an Antworten vielleicht? “3 mal Würdeln” – “ahh die 2 – Ad Hominem”, “uh, 3 – Scheinargument”, “5 – geil … Unterstellung”.
Wie kann ich mir das “konkreter” vorstellen?
Wie kommen Sie immer auf den Unfug?
“keine Meinung zu haben, während Sie rechtsextreme Positionen verbreiten und relativieren? ”
Wenn Sie Problembenennungen. Dazu Problemtrennungen von Forderungsparteien. Dazu die Partei AfD selbst als Problembenennung als “Verbreitung und Relativierung” sehen, dann erklärt das vieles. Dann sind Sie das Teilproblem. Und spiegeln leider die Realität vieler AfD Wähler wieder. So wenig Sie das möchten – machen Sie das trotzdem. Zudem glauben Sie ernsthaft, dass ein “Verschweigen von Problemfeldern” und “beschwichtigen” dessen das Problem selbst und somit auch die AfD nicht massiv stärken würde? Schön naiv. Aber auch schön, dass Sie so kindlich noch denken können. Ist auch “nett” und eine beachtliche Fähigkeit.
“Sie müssen schon lesen … Natürlich schreibe ich meine Meinung. Wirklich … Was ist mit Ihnen denn los?”
Sie schrieben ja recht knapp Ihre Meinung zur Leistung demokratischer Parteien:
“– Klappt Migration an Schulen vollumfänglich? Nein.
– Klappt Inklusion vollumfänglich? Nein.”
ganz schön harsch!
Hauen Sie sowas doch mal zum Vergleich Ihre Meinung zu der gesichtert rechtsextremen AfD raus 🙂
“Hauen Sie sowas doch mal zum Vergleich Ihre Meinung zu der gesichtert rechtsextremen AfD raus ”
Von AfD halte ich schlichtwegs gar nichts.
Aber klar … Kann ich zum XXten mal gerne schreiben:
– AfD wird keine Probleme (sinnvoll) lösen.
Das deckt sogar alle Punkte ab.
Würde Migration mit AfD sinnvoll klappen? Natürlich nicht.
Würde Inklusion klappen mit AfD? Natürlich nicht.
Absolut kein Problem meine Meinung so zu schreiben. Erneut. Und erneut … Lesen Sie doch einfach mal, dann müsste ich das nicht “ständig” machen. Sogar beim Beitrag, auf welchen Sie hier geantwortet haben … Habe ich das gemacht.
“Dazu die Partei AfD selbst als Problembenennung”
Natürlich ist die AfD ein Problem. Und das so zu benennen. Es ist keine “Lösung” und keine “sinnvolle Wahloption” – insbesondere nicht für viele Wähler, welche die AfD als Wahloption in betracht ziehen.
“Absolut kein Problem meine Meinung so zu schreiben. Erneut.”
Wo schrieben Sie das zuvor? Sie haben das bestimmt jedes Mal GEMEINT, aber wo hätte ich dies lesen können?
Überall? Die Frage ist eher … Wo denn nicht? Sie interpretieren Sachen hinein, wo nichts ist. Keine Ahnung warum und wie man so drauf sein kann.
Weil Sie mehr Talkingpoints der AfD ansprechen und legitimieren, als zu widersprechen.
ABER wenn man Sie mehrmals drum bittet, tun Sie dies ja – noch nie zuvor gesehen +__-
Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Ich habe das für mich so entschieden. Sie können das für sich so oder anders entscheiden- das ist eine Gewissensfrage.
Mal gesponnen: Würde im Falle des Durchregierens der AfD oder einer Regierung mit Beteiligung der AfD nur die Hälfte aller Landesbeamten ihrem Eid auf die Verfassung und die freiheitlich demokratische GO nachkommen und die Arbeit für Faschisten verweigern, wäre das eine Bankrotterklärung für dieselben.
Ist ne Illusion, dass das passieren könnte, ich weiß.
Ich will jeden Tag in den Spiegel schauen können. Das könnte ich nicht, wenn ich weiß, dass Faschisten meine Arbeitgeber sind.
Verstehe ich. Und genau so sehe ich das auch. Hier gibt es “keine Moralkeule”. Es gibt unterschiedliche Ansätze und Gedanken dazu. “Richtig oder falsch” ist hier nicht zu differenzieren. Man muss damit guten Gewissens leben können im Ernstfall.
Beides ist “begründet” und “sachlogisch” meiner Meinung nach.
Daumendrück! Machen Sie Druck auf Ihr Bundesland, dass es nicht so weit kommt!
https://pruef-demos.de/
Von Ihnen will ich nicht mal ein Daumendrück. Stecken Sie es sich hinter den Spiegel, und bekennen Sie selbst mal Farbe, statt alle anzumotzen!
Ich schließe es völlig aus, auch nur unter einer Regierung mit Beteiligung der Rechtsextremen zu arbeiten. Völlig ausgeschlossen!
Ich habe kein Problem damit, Farbe zu bekennen, weise nur darauf hin, das viele rumdrucksen und Werbung für die Rechtsextremen machen, anstatt sich ernsthaft mit der Situation auseinanderzusetzen. Mitläuferdenken halt, selbst wird es einen schon nicht treffen (augenroll)
Da Sie mir Ihre Meinung schrieben und (zurecht) Haltung erwarteten, machen Sie das beizeiten mal bei Bla 😛
“Ich schließe es völlig aus, auch nur unter einer Regierung mit Beteiligung der Rechtsextremen zu arbeiten. Völlig ausgeschlossen!”
Ziehen Sie dann auch um? Bundesland (erstmal)? Und dann ggf. [CDU-AfD] auch das Land?
Da wäre ich ja mal gespannt, ob das nicht nur Floskeln sind von Ihnen …
Oder würden Sie dann eher Bürgergeld beantragen?
Wie ist denn “der konkrete Plan/Gedanke”?
“das viele rumdrucksen und Werbung für die Rechtsextremen machen, anstatt sich ernsthaft mit der Situation auseinanderzusetzen. Mitläuferdenken halt, selbst wird es einen schon nicht treffen (augenroll)”
Sie drucksen hier doch rum. Gerade indem Sie offensichtliche Problemthemen “ausgrenzen” und “beschwichtigen”, nur weil diese die AfD ebenfalls [nur anders!] benennen.
Das checken halt “inzwischen” nur einige … Und diese Problemfelder sind so offensichtlich da, dass man sie eben nicht sonderlich verstecken kann.
Andere versteckt man ja weiterhin. Beispielsweise eben “Arbeiten in Behindertenwerkstätten” mit dementsprechend absurden Rahmen und Rechtslage.
Sie sind hier der politische Mitläufer, indem Sie der AfD die “Jokerkarten” überlassen und kritisieren, dass man doch der AfD nicht im “Problemfeld” recht geben kann/darf.
Als ad absurdum: Wenn AfD für Brot ist – sind Sie dagegen?
Wie kann man denn nur so schlicht denken? Und v. A. naiv.
“Da Sie mir Ihre Meinung schrieben und (zurecht) Haltung erwarteten, machen Sie das beizeiten mal bei Bla ”
Mika versteht halt den Inhalt meiner Kommentare … Das ist wahrscheinlich der Unterschied.
Daran scheitern Sie leider schon.
Sie sehen alles immer “als Angriff” und “als böse”.
Andere denken halt nach stattdessen.
“Ziehen Sie dann auch um? Bundesland (erstmal)? Und dann ggf. [CDU-AfD] auch das Land?”
Ersteres: Auf Jeden Fall!
Zweiteres eine erheblich schwerwiegendere Frage. Ehrlich: Ich will bleiben, werde aber nicht mitlaufen. Muss das weiter überlegen, bis dahin ist die Prüfung eines Verbots – also das Verbot 😉 rechtsextremer Parteien von Priorität
“Gerade indem Sie offensichtliche Problemthemen “ausgrenzen” und “beschwichtigen”, nur weil diese die AfD ebenfalls [nur anders!] benennen.”
Es gibt Probleme bei verschiedenen Themen bzw. der Verbesserung/ Umsetzung in diesen Bereichen, aber nein: die Inklusion ist nicht DAS Problem, Migration ist nicht DAS Problem, Vielfalt ist nicht DAS Problem, Klimaschutz ist nicht DAS Problem usw.
Aber gewiss fühlen sich jetzt alle Wähler*innen der Rechtsextremen sicherer, wo Polizist*innen an der Grenze ihre Zeit vergeuden und die Flüchtlingszahlen unabhängig davon deutlich zurückgingen. JETZT bekommen die keinen Zulauf mehr oder? 😀
“Es gibt Probleme bei verschiedenen Themen bzw. der Verbesserung/ Umsetzung in diesen Bereichen”
Richtig
“die Inklusion ist nicht DAS Problem, Migration ist nicht DAS Problem, Vielfalt ist nicht DAS Problem, Klimaschutz ist nicht DAS Problem usw.”
Richtig
Es ist die Systematik dahinter. Wie man mit “diese Problemfeldern” umgeht. Ist ein systemisches Problem und kein “Menschen als Problem”. Da haben Sie recht. Habe ich auch mehrfach gesagt. Keine Ahnung … Ich verweifel echt “an Ihnen”. Wie kann man das denn nicht checken?
“Aber gewiss fühlen sich jetzt alle Wähler*innen der Rechtsextremen sicherer”
Weiß ich nicht. Fragen Sie diese. Manche “fühlen” sich da anscheinend schon sicherer. Ist eben eine “Scheinsicherheit”. Auch hier wieder …. “Emotionen” und “Fühlis” und “Bauchsache”. Daher bin ich eher ein Fan von Sachlichkeit. Liegt mir näher, als “emotional agieren”.
“wo Polizist*innen an der Grenze ihre Zeit vergeuden ”
Das ist richtig. Das ist ein systemisches Versagen. Kostet nicht nur Zeit – auch Geld (und Nerven). Haben Sie gut erkannt.
“und die Flüchtlingszahlen unabhängig davon deutlich zurückgingen.”
Auch das ist richtig. Geopolitik und gesellschaftliche Akzeptanz spielen hier höhere Rollen. Dazu der Ruf inzwischen. Ebenfalls “die Radikalisierung”. Usw.
“JETZT bekommen die keinen Zulauf mehr oder? ”
Wer ist denn “die”? “Die Regierung”? “Die AfD”? “Die Grenzen”? “Die Grenzbeamten”? Wer ist “die”?
Wie kann man [Sie] denn die Punkte hier richtig “verstehen” und trotzdem gesamtgesehen so inkompetent “im Diskurs” sein? Wie schaffen Sie das? Haben Sie eine Multiple-Persönlichkeit?
Der “Rainer”, welcher logisch denken kann und “das” versteht.
Und der inkompetente “innere Bruder”, welcher gar nichts checkt?
Erklären Sie das mal bitte. Finde ich äußerst faszinierend.
Schade, stattdessen schrieben Sie nur: “Nehmen wir mal “die AfD” als Forderer raus und “sezieren” das.
– Klappt Migration an Schulen vollumfänglich? Nein.
– Klappt Inklusion vollumfänglich? Nein.
Das sind mal Problembereiche.”
Anfangs nahmen Sie lieber die AfD raus, um über deren Problemfelder zu sprechen ohne sich den Rechtsextremen zu widmen. Aber hey, nach Tagen rudern Sie ja zurück, wenn es niemand mehr liest – die AfF ist stolz auf Sie
Vielleicht haste jaGlück, und du musst nicht einmal selbst kündigen, sondern wirst von den neuen Machthabern rausgeschmissen. Gibt 3 Monate mehr ALG I
Nee. Ich will da mit Stolz sagen dürfen: „Ich trage das nicht mit, leckt mich am Arsch.“ Und zwar mit genau diesen Worten!
Wenn schon zitiren, dann richtig.
Der Götz sagt: “[…] im Arsche lecken!”
“Will Dich wer aus der Ruhe bringen, so denk’ an Götz von Berlichingen”
Danke 😀
Ich wünsche aufrichtig, dass genügend Menschen – die “das” ja vorher nicht gewusst haben – nun gegen die durchaus bekannten Vorhaben der AfD stimmen werden.
Warten wir mal ab, wie viel Werbung AfD, CDU, FDP, BSW und SPD für die AfD machen werden 🙁
Tja, dann lassen Sie mal für sich selbst Wünsche wahr werden, nicht wahr?
Ne, ich setze da lieber zusätzlich auf ein Verbotsverfahren. 😉
Kurz vor 8 wehr gar nichts, weil gar keine Flaggenmasten (mehr) vorhanden sind.
“traditionelle Familien- und Rollenbilder” werden in einer Gesellschaft, die aus Single-Haushalten und Alleinerziehenden reine Simulacra.
„Sexualerziehung ist eine Domäne der Eltern.“, die selber keine ordentliche Sexualerziehung genossen haben und dementsprechend über keine Kompetenzen verfügen…
ungewollte Schwangerschaften und die Verbreitung von Krankheiten sind die Folge…
“Der Unterrichtsstoff ist zentral festgelegt, landesweit vereinheitlicht, Abweichungen sind nicht vorgesehen. Digitale Geräte spielen im Vormittag kaum eine Rolle. […]
Die AfD fordert die Rückkehr zu „bewährten pädagogischen Konzepten […]
Der „leistungsfeindlichen Mentalität“ soll ein Ende gesetzt werden“
Ich bin überzeugt, dass dies vielen Lehrkräften sogar gefallen würde.
“Russisch-Unterricht“ soll erhalten, der „Schüleraustausch mit Russland…”
könnte sich als lohnenswerte Investition erweisen.
Scheinbar weiß eine AfD, die gute Kontakte in die USA und Russland pflegt, schon mehr über die zukünftige Aufteilung der Welt…
“Ohnehin soll das Grundrecht auf Asyl aus dem Grundgesetz gestrichen werden.“
Das wurde doch schon 1993 de facto abgeschafft und seit dem noch weiter ausgehöhlt.
Kann eigentlich etwas gestrichen werden, dass sowieso nicht mehr nennenswert existiert?
“die schönsten Beispiele deutscher Geschichte, die Sachsen-Anhalt zu bieten hat“
z.B. dass die dieses Land eigentlich slawisch war,
oder die Zerstörung Magdeburgs im 30jährigen Krieg
die Himmelfahrtskrawalle
der Eierwurf von Halle
„Wachdienst“ vor, der „für Recht und Ordnung sorgt“
Das klingt sehr US-Amerikanisch. Gibt es dann auch Amokläufe wie im Land of the free??
Klar, die Lehrkräfte strömen dann nur so herein, um freiwillig arbeiten zu dürfen…
Wir erinnern uns mal ganz flott an die glorreiche Geschichte und das AfD-Statement zum juristischen Ende der Vorgriffsstunde
Was sagt uns das jetzt alles?
Die AfD fordert jede Menge Unsinn, vom dem selbst mittelfristig vieles überhaupt nicht umsetzbar ist.
Aber wen interessiert das?
Weite Teile der Wähler*innen haben gelernt, dass Programme, Forderungen usw. keine nennenswerte Bedeutung haben.
“Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.”
“Natürlich wäre alles noch viel schlimmer, würden sich die neuen Faschisten und ihre noch autoritäreren Krisenlösungen durchsetzen. Aber der Normalzustand, den wir gegen noch beschissenere Verhältnisse verteidigen, ist längst die Katastrophe.”
Das “Programm” in voller Länge:
26-01-23_entwurf_afd-regierungsprogramm-2026-sachsen-anhalt.pdf
interessante Grafik zur Wählerschaft (wenn auch aus zweifelhafter Quelle)
krautzone auf X: „In Sachsen-Anhalt werden wahrscheinlich die Rentner die erste AfD-Regierung verhindern. https://t.co/ehitCuyXCO“ / X
Im Frankreich sind Schulen auch mit Einlasskontrolle und Zaun drum rum
Die AfD fordert jede Menge Unsinn, vom dem selbst mittelfristig vieles überhaupt nicht umsetzbar ist. Aber wen interessiert das?
Ziemlich viele hier, offensichtlich. Aber die Aufregung darum kann ich auch nur vor der Prämisse nachvollziehen, dass eine AfD-Landesregierung ihre Ankündigungen 1:1 umsetzen könnte und würde. Da bin ich aber mal gespannt!
Haben viele Menschen vor dem Brexit und vor Trump auch gedacht. Herzliche Grüße Die Redaktion
Und 1933 auch schon
Hier geht es aber um ein Bundesland, das an die Gesetze des Bundes gebunden ist und vor allem an das Grundgesetz. Das Verfassungsgericht kann alles kippen, was dem zuwider läuft. Ich denke, die AfD würde sehr schnell entzaubert werden, käme sie irgendwo wirklich in eine Landesregierung.
Als Koalitionspartner müsste sie viele Kröten schlucken; als Alleinregierung könnte sie auch nichts gegen das Grundgesetz tun. Schnell würden viele merken, mit denen ändert sich auch nichts grundlegend. Das war der Untergang des BSW. Von all den Ankündigungen des BSW ist ja praktisch nichts geblieben bzw. es hat sich nichts wesentlich verändert. Siehe Thüringen.
“Ich denke, die AfD würde sehr schnell entzaubert werden…”
So wie Orban in Ungarn? “Als Viktor Orbán im Alter von 35 Jahren erstmals in Ungarn an die Macht kam (1998-2002), war er der jüngste Ministerpräsident Europas. 2010 gelang es ihm erneut, seitdem hat er das Land mit einer Zweidrittelmehrheit im Parlament zu einem ‘illiberalen’ System umgebaut.” Gerne hier nachlesen: https://www.bpb.de/themen/parteien/rechtspopulismus/553473/make-hungary-great-again/
Herzliche Grüße
Die Redaktion
die Vergleiche hinken doch an allen Ecken und Enden
Ungarn hat kein föderales System. Eine Zweidrittelmehrheit in Budapest kann die Verfassung und alle Institutionen zentral umbauen – ein einziges Landesparlament in Deutschland kann das nicht.
Die “Bundes”-Schranke ist entscheidend. Jedes Landesgesetz unterliegt dem Vorbehalt des Bundesrechts (Art. 31 GG: “Bundesrecht bricht Landesrecht”). Ein AfD-geführtes Land könnte weder das Asylrecht aushebeln, noch den Rundfunk zentral gleichschalten, noch die “Ämter für Heimat” gegen Grundrechte ausrichten, ohne dass der Bund und das Bundesverfassungsgericht sofort eingreifen.
Die wirkliche Gefahr liegt woanders: Die absolute Mehrheit wäre kein schneller “Umbau”, sondern ein langsamer, zermürbender Missbrauch der Verwaltung. Die echte Macht läge in der Besetzung von Schlüsselpositionen (Polizeipräsidenten, Verfassungsschutzämter, Landesmedienanstalten), der Mittelkürzung für unliebsame Projekte und der systematischen Aushöhlung von Checks and Balances auf Landesebene. Das wäre zerstörerisch für die Demokratie vor Ort, aber kein “ungarisches” System.
Trump konnte als US-Präsident im präsidentiellen System durch Exekutivorders, Personalentscheidungen und einen gefügigen Senat unmittelbar regieren und Justiz, Umweltbehörden oder Einwanderungspolitik direkt umbauen.
Ein deutscher Ministerpräsident (selbst mit absoluter Mehrheit) ist in einem parlamentarisch-föderalen System gefangen.
Auch eine Machtergreifung nach 1933er Muster ist institutionell unmöglich (Föderales System).
Eine absolute Mehrheit für eine Partei in freien und fairen Wahlen ist – wie jede demokratische Entscheidung – formal zu respektieren. Sie ist der authentische Ausdruck des politischen Willens einer Mehrheit der Wählerinnen und Wähler in diesem Moment.
Eine absolute Mehrheit für eine illiberale Partei, ist ein Alarmsignal ersten Ranges für den Zustand unserer Gesellschaft. Sie zeigt eine tiefe Krise des Vertrauens in das politische System und seine etablierten Akteure an. Diesen Schmerz und diese Wut der Wählerinnen und Wähler ernst zu nehmen, ist die erste demokratische Pflicht aller anderen politischen Kräfte.
“Erstens agieren autoritär-populistische Parteien nicht in einem Vakuum; die AfD lernt von Fidesz, Trump und der PiS-Partei, lässt sich beraten, übernimmt Strategien, die funktionieren. Zweitens sind unser Recht und das Gesetz keine Garanten dafür, dass sich staatliche Akteure an die demokratischen Spielregeln halten. Der dritte Grund liegt in der öffentlichen Debatte um eine ‘Machtergreifung’ der AfD selbst (…): Selbstberuhigungsthesen wie ‘Zentralstaaten sind weit anfälliger für Putsch und Verfassungsbruch’ lenken davon ab, was mit einer AfD-Landesregierung auf Zivilgesellschaft und Opposition zukäme – ohne Putsch und Verfassungsbruch.” Gerne hier nachlesen: https://verfassungsblog.de/eine-wirkliche-gefahr-fur-die-verfassung/
Herzliche Grüße
Die Redaktion
“die AfD lernt […] lässt sich beraten, übernimmt Strategien, die funktionieren.”
ja – eben deswegen sind diese Vergleiche mit 1933 oder Orban etc. reichlicher Mumpitz.
“Recht und das Gesetz keine Garanten dafür, dass sich staatliche Akteure an die demokratischen Spielregeln halten.”
richtig – deutet ich ja an, mit dem langwierigen Missbrauch der Verwaltung.
Nur – was ist die Lösung?
Die Abschaffung freier, geheimer Wahlen, weil zu befürchten ist, dass “das Falsche”” gewählt wird??
Willkommen im Dilemmaland.
Die Anwendung des Grundgesetzes, Artikel 21. Herzliche Grüße Die Redaktion
Danke. Sehe ich genauso.
Wie schön – ein Experiment. Macht sicher mehr Sinn, als das zu tun, was das Grundgesetz für verfassungsfeindliche Parteien vorsieht (Spaß). Aus Erfahrung (Ernst). Herzliche Grüße Die Redaktion
Also ein Verbotsverfahren einleiten?
Kann man machen.
Wenn es schiefgeht – Triumphgeheul bei AfD und ihren Wählern.
Wenn es klappt? Dann sind die 20- bis 30% AfD-Wähler plötzlich weg und machen ihr Kreuz brav bei CDU/CSU, SPD, Grüne, Linke, FDP?
Wie schön – ein Experiment.
“Wenn es schiefgeht – Triumphgeheul bei AfD und ihren Wählern.”
Ja und? Die heulen sowieso.
“Wenn es klappt?”
Dann wird in Deutschland endlich die Finanzierung des Rechtsextremismus aus Steuermitteln beendet. Übrigens kein Experiment, sondern ein klarer Verfassungsauftrag. Artikel 21 GG: “Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig. Parteien, die nach ihren Zielen oder dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgerichtet sind, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind von staatlicher Finanzierung ausgeschlossen.”
Die Feststellung, das die AfD eine gesichert rechtsextremistische Partei darstellt, ist amtlich (Bundesverfassungsschutz). Wo ist der Vollzug?
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Dazu müsste man die Spendenpolitik zusätzlich abschaffen. AfD hat mitunter die höchsten Lobbyteile und Spendenteile als Bezüge und Förderungen. Die sind ja auch nicht komplett doof diesbezüglich.
Warum? Man darf keine verbotenen Parteien finanzieren.
Aber ja, macht schon nachdenklich, wie rechtsextreme Parteien und Fakeschleudern wie Nius von Milliardären finanziert und geschützt werden…
Bloß nicht darüber nachdenken 😛
“Warum? Man darf keine verbotenen Parteien finanzieren.”
Ja, wenn diese VERBOTEN werden … Wird da tatsächlich nichts finanziert. Dann sofort machen.
“Aber ja, macht schon nachdenklich, wie rechtsextreme Parteien und Fakeschleudern wie Nius von Milliardären finanziert und geschützt werden…”
Absolut. Gruselig. Aber auch die Realität. Daher muss man auch das benennen und eben realistisch einordnen. Und ja … Auch ich wäre hier für einen sinnvollen und sicheren “Anker”. Wüsste allerdings spontan nicht wie genau …
“Bloß nicht darüber nachdenken ”
Fällt Ihnen ja (anscheinend) gar nicht so schwer. Ein Segen, oder?
Eine Partei muss nicht verboten werden, um von der Parteienfinanzierung ausgeschlossen zu werden – siehe NPD. Gerne hier nachlesen: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundesverfassungsgericht-npd-parteienfinanzierung-100.html
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Das ist richtig.
Allerdings wird damit weder die Unterstützung durch Reiche und durch Lobby, noch durch Spenden effektiv und effizient untersagt?
Das war ja mein Punkt.
Die staatlichen Gelder … Dazu braucht man tatsächlich keinen direkten Verbot.
Und klar. Machen, wenn die Chancen gut stehen. Jedes “etwas reduzieren” ist schonmal gut – wenngleich die Spenden dann ggf. wiederum erhöhte Abdeckungen bekommen werden.
Ruft AfD zur Spendenaktion “gegen die Unterdrückung” eben auf.
Aber ja, klar. Machen. Prüfung auf alle Fälle. Definitiv.
“Ja, wenn diese VERBOTEN werden … Wird da tatsächlich nichts finanziert. Dann sofort machen.”
Wussten Sie das vorher nicht?
“Absolut. Gruselig. Aber auch die Realität. Daher muss man auch das benennen und eben realistisch einordnen.”
Wie hoch ordnen Sie die Gefahr durch die gesichert rechtsextreme AfD realistisch ein, dass die von einem der reichsten Menschen der Welt unterstützt wird?
Ich bin mir nicht 100% sicher, aber Ihr Kommentar über Reformpädagog*innen scheint da völlig aus der Zeit gefallen zu sein, nicht zu passen und massiv zu relativieren 🙂
“Wussten Sie das vorher nicht?”
Doch. Sie ist aber nicht verboten. Das Verbotsverfahren gilt zu Prüfen. Und dann einzuleiten.
Man kann natürlich auch direkt auf ein Verbotsverfahren gehen. Wenn das scheitert … Dann wird’s richtig düster. Kann man jedoch machen.
“Wie hoch ordnen Sie die Gefahr durch die gesichert rechtsextreme AfD realistisch ein, dass die von einem der reichsten Menschen der Welt unterstützt wird?”
Recht groß. Aber ist eben nur meine Einschätzung. Kann ich mit “leicht” daneben liegen. Ganz unwahrscheinlich sehe ich das nicht. Die Lobby hinter der AfD ist recht reich. National und International.
“Ich bin mir nicht 100% sicher, aber Ihr Kommentar über Reformpädagog*innen scheint da völlig aus der Zeit gefallen zu sein, nicht zu passen und massiv zu relativieren ”
Können Sie noch 100 mal anführen. Macht ihren “Gedankenquatsch” nicht richtiger. Das bilden Sie sich “rein” ein.
““Wussten Sie das vorher nicht?”
Doch. Sie ist aber nicht verboten. Das Verbotsverfahren gilt zu Prüfen. Und dann einzuleiten.”
Meine Frage da war doof, Entschuldigung.
Es gilt nicht zu Prüfen, ehrlichgesagt ist das Ding im Sack, aber wenn sich so bspw. über den Bundesrat die Prüfung schneller einbringen lässt als durch die Bundesregierung, muss halt
Reines Wunschdenken!
Seht es endlich ein – das Verbotsverfahren wird nicht kommen.
Findet euch damit ab.
AfD-Verbot: „Nicht in der Lage, ausreichende Begründungen zu liefern“, sagt Dobrindt – WELT
Wer sind Sie, der Obermufti? Wir wüssten auch nicht, dass Herr Dobrindt (auf den Sie sich berufen) jetzt Rechtsexperte wäre. Auch in anderen Fällen zeigt er sich ja eher lax, wenn es um die Umsetzung geltenden Rechts geht – jedenfalls dann, wenn es ihm und seiner Klientel in den Kram passt. Gerne hier nachlesen: https://www.news4teachers.de/2025/07/dobrindt-raet-schule-das-kruzifix-urteil-zu-ignorieren-haengt-es-woanders-hin/
Demokratie heißt, für Positionen einzutreten – und Mehrheiten dafür zu gewinnen. Diesbezüglich stehen die Chancen nicht schlecht: “Laut einer aktuellen Ipsos-Umfrage würden 46 Prozent der Deutschen ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD begrüßen. Etwa ebenso viele (44 %) lehnen es hingegen ab.” Quelle: https://www.ipsos.com/de-de/afd-verbot-umfrage
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Ja, der Herr Dobrindt hätte ja auch kein Problem damit, eine Koalition mit der Partei einzugehen, bei den Einstellungen, die er vertritt. Natürlich sieht er da keine ausreichenden Begründungen.
Schon mal recherchiert, wie das Prozedere des Verbotverfahrens geregelt ist? Wer ist Antragssteller im Verfahren, also antragsberechtigt? Wer entscheidet über die Annahme des Antrages. Welche Kriterien gelten für das Verbotsverfahren, können die justiziabel nachgewiesen werden? Wie lange dauert das Verfahren? Kann der Senat sich überhaupt auf ein Verbot. Verständigen. Gilt das Verbot dann nur für die Bundespartei oder auch für die Landesverband? Was ist mit Folgeorganisationen? Und wie soll das Verbot umgesetzt und die Einhaltung sicher gestellt werden?
Nö.
https://www.tagesspiegel.de/politik/innenminister-alexander-dobrindt-die-afd-verhalt-sich-wie-eine-deutsche-putin-partei-14668730.html
ALLE hassen die Positionen der rechtsextremen AfD.
Ich widerspreche fest der Richtung, WIE Herr Dobrindt und andere der AfD die Themen “wegzunehmen” versuchen, aber glauben Sie nicht, dass sich Demokrat*innen mit diesen Rechtsextremist*innen gemein machen wollen.
Die Uneinigkeit besteht ausschließlich (!) darin, WIE man dieser Gefahr für unsere Gesellschaft begegnen soll
Soso, ausschließlich.
Ich denke, da liegen Sie falsch.
Wer wem wie als demokratisch gilt, scheint doch auch sehr unterschiedlich zu sein, oder nicht?
Ihnen offensichtlich schon.
Bei den Gerichten ist es langsam, aber eindeutig:
https://taz.de/Einstufung-als-rechtsextrem/!6102485/
Die Rechtsextremen bremsen da, liefern aber uneingeschränkt keine Gegenargumente…
Cool! Hätte Dobrindt bloß vorher mit irgendwelchen Rechtsberatern darüber gesprochen, aber der Unionswählerschaft und Herrn Merz reicht es zu genügen ^^
Aber ok, Schluss mit der Opferhaltung, beweisen wir, dass die AfD nicht verboten werden muss und sie zu den demokratischen, rechtstaatlichen Parteien gehört: https://pruef-demos.de/
AfD-Wählerschaft, schließt Euch an. Klären wir die Diskussion 🙂
Herr Dobrindt kann sich ja gerne mal mit dem Verfassungsschutz oder Rechtsanwälten unterhalten ^^
Gerichte haben den Verdachtsfall bestätigt und – wichtig – bereits Kriterien genannt, um diese rechtsextreme Partei zu verbieten.
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-rechtsextrem-verfassungsschutz-100.html
Die Verteidigung der AfD wäre absolut komisch, wenn Rechtsextremist*innen keine Bedrohung unserer Gesellschaft wären. Die haben NICHTS zu ihrer Verteidigung, banden ihre rechtsextreme Jugendorganisation an sich, ohne irgendwas an deren Rechtsextremismus zu ändern, hoben Überwachungsfälle in Spitzenpositionen und hauen wider bessereb Wissen NS-Zitate und völkische Ideologie um sich.
Diese Truppe gehört – und wird! – verboten! Steter Tropfen höhlt den Stein. Da die Union noch zu glauben scheint, rechtsextreme Wähler*innen an sich zu binden, wird da nicht schnell etwas passieren, aber ein Antrag auf Prüfung eines Parteienverbots ist langsam (!) über Länderebene auf dem Weg 🙂
Eine Prüfung zumindest. Und wenn die Prüfung die Risiko-Nutzen-Abwägung bestätigt … Dann definitiv: Ja.
Ich bin angebehm überrascht von Ihrer klaren Aussage zu der Sache.
Es ist sehr spät, aber ich muss da Kreide fressen! Sie sprechen sich deutlich gegen die AfD aus.
Ja natürlich spreche ich mich deutlich gegen die AfD aus. Keine Ahnung wie Sie darauf kommen, dass ich dies nicht tun würde.
Ich benenne nur eben AUCH die Problemfelder, welche AUCH AfD benennt.
Der Unterschied ist … Die machen es mitunter aus Primärgründen von Menschenverachtung, Rassismus, Diskriminierung und Machtgefüge.
Ich mache es, um der AfD den Punkt der “Autorität zu diesen Problemfeldern” zu nehmen. Nicht dies zu verschweigen.
Dann kommt man dabei raus als Beispiel:
– Inklusion wird aktuell sehr schlecht umgesetzt
– AfD hat dazu keine sinnvollen Lösungen
-> Populismus
–> Als solches klar benennen
– Was wären Lösungsansätze?
-> Gelder und Personalmanagement, sowie Professionalisierung und Ausbildung/Fortbildung im Bereich Inklusion MASSIV verstärken
-> Einfordern
-> Umsetzung DANACH
-> Umsetzungversuche mit Streik und co. begegnen, damit man Druckpunkte hat [Grüße an GEW – Streikzeiten auf Abiturzeiten setzen] UND diese Bedingungen fordern bis zur Umsetzung
– Inkludieren
-> Rückschluss: Fordert das die AfD? Nö. Sind die überhaupt an sinnvoller Inklusion interessiert? Nö.
Und schon hat man doch ein logisches Verständnis …
Und ja … Leider funktioniert so Populismus nicht. Und ja .. sozialgesellschaftlich-psychologisch auch nicht.
Ist mir leider völlig bewusst.
ABER die “demokratischen” Parteien könnten das entgegnen … Wird das gemacht? Hm. Warum nicht? Hm. Denken Sie nach. Denken Sie mit.
Ändert aber nichts daran:
– Dass AfD weder wählbar, noch tragbar ist – v. A. für die Wählergruppe, welche tendenziell AfD wählen … Wirklich massivst Politik gegen genau diese gemacht werden würde.
– Es trotzdem die Problemfelder gibt
– Man diese der AfD NICHT überlassen DARF als Ankerthemen der Diskriminierung, Gewalt und Hetze
– Somit man diese Problemfelder ihnen nehmen MUSS
-> dazu gehört “leider” die Ars….rolle der Bennenung und Einordnung dessen meiner Meinung nach.
Und ja … Dann kann man gleich schnell bei “AfD”/”rechts” landen/eingeordnet werden. Insbesondere wenn Leute genau das nicht verstehen. Passiert.
Ich habe noch nie AfD gewählt. Habe ich weder vor, noch sonst was. Das ein absolutes No-Go für mich.
Jedoch “verstehe” ich warum die AfD Wähler bekommt … Klar. Und hier muss Politik doch dran arbeiten. Nicht wegschauen.
“Keine Ahnung wie Sie darauf kommen, dass ich dies nicht tun würde.”
Weil Sie es sonst NIE tun.
“Ich benenne nur eben AUCH die Problemfelder, welche AUCH AfD benennt.”
Ja, Sie stimmen der rechtsextremen AfD häufiger zu, als dass Sie diese “inhaltlich stellen”.
“Ich mache es, um der AfD den Punkt der “Autorität zu diesen Problemfeldern” zu nehmen. Nicht dies zu verschweigen.”
Sie übernehmen die Narrative der Rechtsextremen. Oh bitte erzählen Sie mir, wie sehr Migration schuld an allem ist (augenroll)
Sie betreiben Populismus der Rechtsextremen – Sie können nicht so doof sein, es nicht zu wissen.
“Weil Sie es sonst NIE tun.”
Doch. Ständig sogar. Das lesen Sie einfach nicht oder “klammern es gedanklich aus”. In nahezu jedem Topic. Erstaunlich wie konsequent inkompetent Sie sich hier zeigen. Aber hey … Auch das scheint eine Fähigkeit zu sein.
“Ja, Sie stimmen der rechtsextremen AfD häufiger zu, als dass Sie diese “inhaltlich stellen”.”
Keine Ahnung, wie Sie das meinen mit dme “inhaltlich stellen”. Natürlich ist das absoluter Quatsch, was AfD fordert inhaltlich.
Ändert nichts daran, dass es “Problemfelder” sind. Nur eben anders, als AfD diese inhaltlich darstellt. Klar.
Ich stimme dem Problemfeld “Inklusion ist weitgehend gescheitert und scheitert weiterhin – sogar immer mehr”.
Ich stimme nicht zu, dass “Menschen” daran schuld sind. Lediglich diejenigen, welche systematisch und systemisch hier direkt agieren, da diese das System eben stellen. Ergo: Einige Politiker/Parteien.
Es ist und bleibt ein systemisches Problem der Problemfelder.
“Sie übernehmen die Narrative der Rechtsextremen.”
Nein, das sind lediglich Ihre “Fühlis” nach “Bauchi-Bauchi”. Sie können keine einziges Zitat – ohne es aus dem Sinnzusammenhang [welchen Sie gar nicht erst verstehen …] zu bringen – anführen.
Das ja wirklich albern. Sorry, darüber kann ich nur lachen.
“Oh bitte erzählen Sie mir, wie sehr Migration schuld an allem ist (augenroll)”
Ich schrieb, dass wir sinnvolle Migration brauchen.
Wo sehen Sie hieran denn bitte eine “Schuld”? Die Schuld ist systemisch. Und hier schrieb ich, dass es genau so zu lösen ist/wäre. Also bessere Migrationspolitik und Integration.
Was genau sehen Sie hier “negativ”?
Ändert weiterhin nichts daran, dass die aktuelle Migrationspolitik absoluter Schrott an vielen Stellen ist.
Und da können “Migranten” oft gar nichts dafür. Beispielsweise sollte man die DaZ/DaF Kurse “reformieren”. Es ist schlichtweg Quatsch, dass es hier fixe maximale “Anspruchszeiten” gibt. Dazu ebenfalls, dass hier NUR Deutsch gesprochen werden darf. Warum sollte man denn nicht Erklärungen in der jeweiligen Landessprache der Lernenden nutzen, damit man Effizienz involviert – wo dies geschehen kann.
Aber auch hier … Dazu müsste man sich erstmal mit systemischen Problemen und den Aufbau von “Migrationskursen” auseinandersetzen. Haben Sie wohl nicht … Machen Sie wohl auch nicht … Sie sind ein “Bauchgefühl-Mensch”. Und dabei bleibt es …
“Sie betreiben Populismus der Rechtsextremen – Sie können nicht so doof sein, es nicht zu wissen.”
Gähn. Glauben Sie doch was Sie wollen. Das juckt mich ehrlicherweise überhaupt nicht.
Darüber kann ich ja nur lachen, wenn ich Ihre Kommentare lese und bedenke, dass Sie tatsächlich absolut keinen Plan haben.
Mitunter ein Privileg der Anonymität. Dass Sie hier im Prinzip nur “Bla” als “Namen” verleumden – was mich wenig juckt. Und: Ist auch für Sie gut, da das ansonsten für Sie durchaus juristische Konsequenzen hätte. Zeigt wieder mal den Wert von Anonymität.
“Dass Sie hier im Prinzip nur “Bla” als “Namen” verleumden”
Man kann anonyme Personen verleumden?
Spannend! 😀
Aber ja, ich bin auch müde. Wenn Sie Tage später schreiben, was sie zuvor als gescheitert ohne Einordnung abstempelten, stellen sich mir da viele Fragen, in anbetracht der Gefahr durch die Rechtsextemen recht drastische.
Aber wegen mir, ich frage nicht mehr nach
“Man kann anonyme Personen verleumden?
Spannend! ”
Das kommt jetzt drauf an, wie man es genau sieht. Daher … Ja und nein.
Auch anonyme Personen sind Menschen. Und das sollten wir uns immer auch “im Kopf behalten”. Bestenfalls auch in der Sprachkultur hier im Forum.
Und ja … Da muss ich mir selbst auch an die Nase fassen.
Aber natürlich können Sie Personen hinter anonymisierten Nicknames “verleumden”. Einige Nicknames sind ja seit Jahren aktiv. Daher kann man sie im “Forenauftritt” auch “einordnen”. Und dementsprechend verleumden.
Kommt es “direkt” öffentlich an? Ne. Damit “muss” die Person umgehen können.
Wenn man das nicht kann … Ist der “Ort” hier falsch. Aber auch das muss man wahrscheinlich “hinkriegen/lernen”.
“Wenn Sie Tage später schreiben, was sie zuvor als gescheitert ohne Einordnung abstempelten, stellen sich mir da viele Fragen, in anbetracht der Gefahr durch die Rechtsextemen recht drastische.”
Liegt vielleicht an mir. Ich weiß es nicht. Die meisten anderen können das durchaus einordnen [Kommentare von mir]. Daher liegt es vielleicht an Ihnen. Wahrscheinlich “an beiden”.
Ich bin oft – insbesondere in Foren – sehr direkt und “strikt”.
Das liegt mitunter daran, dass ich neurodivergent bin. Stichwort: Mitunter Aphantasie.
Meine “Gedächtnisstruktur” ist hier oftmals anders, als viele anderer.
Falls Ihnen “Aphantasie” nichts sagt … Das ist etwas, was tatsächlich viele schlichtweg nicht kennen. Was für Sonderpädagogen [und alle anderen] jedoch tatsächlich sehr interessant ist und auch Mehrwert bieten kann. Das Wissen, dass es sowas gibt. Und warum manche Menschen “anders denken”/”agieren”. Das erklärt auch Punkte wie “Redewendungen” und warum manche diese “anders Wahrnehmen”. Ebenfalls Sachen wie “Tagträumen”. Das erleben viele tatsächlich komplett anders – ohne dass man das weiß. Die meisten denken “alle denken und erleben wie einer selbst”.
Mitunter deshalb sind meine Texte durchaus “ausschweifend” halt. Und verstehe, wenn Sie das als “ermüdend” sehen. Das ist meine Denkstruktur und Art. Ist auch für viele anstrengend. Ja. Bin ich mir bewusst.
Nehmen Sie das bitte nicht immer als “Angriff”. Ich will hier keinen “angreifen”. Auch nicht Sie.
Wenn man falsche Definitionen schriebt … Ist das ein Trigger für mich.
Wenn man “zu emotional” diskutiert … Analysiere ich das automatisch und ordne das “gegen Fakten” ein.
Wenn jemand weint … Analysiere ich das, statt intuitiv hinzugehen und “einfach zu umarmen”.
Wenn jemand offensichtlich Quatsch schreibt, triggert mich das häufig (automatisch) – informiere ich und habe den Drang “zu korrigieren”. Wirkt belehrend … Ja. Ist oft so gar nicht gemeint.
“So funktioniere” ich.
Ich denke … Dass können Sie als Sonderpädagoge vielleicht durchaus “verstehen” oder zumindest “einordnen”.
“Ich bin nicht Ihr Feind”. Glauben Sie mir das. Ich bin hier, um mich zu informieren, um zu diskutieren und um “andere Ansichten” zu bekommen.
Und wenn ich schreibe “die AfD kritisiert Problemfelder” dann ist das erstmal richtig. Dazu muss ich weder zur AfD stehen, noch sonst was. Das ist dann mein “Trigger”, wenn man dies “abstreitet”.
Je nach Kommentar und Zeit versuche ich das einzuordnen. Damit es eben Kontext hat. Ab und an “muss” es halt einzeln stehen. Dann sollte man aber in der Lage sein – hoffe ich zumindest – dass jeder und jede das tatsächlich auch logisch einordnen kann. Das ist möglich … Und eigentlich sogar absolut logisch für mich.
“Aber natürlich können Sie Personen hinter anonymisierten Nicknames ‘verleumden’.”
Nein, kann man nicht. Ein Anonymus hat keinen Leumund. Daraus spricht allerdings ein falsches Verständis dieses Forums: Wir sind kein soziales Medium. Dies hier ist ein Diskussionsforum, in dem (unabhängig vom Absender) Argumente und Meinungen zu den jeweiligen redaktionellen Beiträgen ausgetauscht werden – kein Kontaktportal, auch wenn manche das hier immer wieder falsch verstehen möchten.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Formal und rechtlich haben Sie hier recht.
Soziopsychologisch habe ich hier recht.
Natürlich geben Sie hier “den Rahmen” so, dass es formal-rechtlich ist. Ist in Ordnung. Ändert nichts daran, dass sich “Communities” in Foren bilden. Auch hier ist ein Ort des Austausches und menschlicher Begegnung.
Ich wies auf das rechtlich-formale ja selbst hin … Hier kann man niemanden verleumden.
Ich wies jedoch auch auf die Sozialkomponente (menschliche Ebene) hin, sowie auf die virtuelle Reputation. Die können Sie abstreiten – die gibt es aber zweifelsohne. Und ich schätze mal ein, dass Ihnen das vollkommen bewusst ist. Können Sie gerne “schlecht heißen”. Trotzdem besteht sie. So funktionieren Foren. Sie leiten und betreuen ein Forum. Somit gehe ich davon aus, dass Sie sich damit auseinandergesetzt haben? Wenn nicht … Machen Sie das mal. Hier “Identitäten” von Anoynemen “auszugrenzen”. Können Sie formal-rechtlich machen. Verständlich. Als “Sozialgefüge”? Eher schwer.
Sobald Posts hier erkennbar nicht mehr auf Inhalte zielen, sondern nur noch Emotionen bedienen sollen – fliegen sie raus. Entsprechend unserer Regeln: “Die Redaktion legt Wert darauf, nur Leserzuschriften zu veröffentlichen, die erkennbar darauf abzielen, einen inhaltlichen Beitrag zur Diskussion des darüberstehenden Artikels zu leisten.” Gerne hier nachlesen: https://www.news4teachers.de/uber-uns/
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Theorie und Praxis.
Dazu Ihre subjektive Einschätzung dazu. Dementsprechend Ihr “Machtapparat”.
Aber ja … Nennen und “fühlen” Sie es gerne so.
Ändert nichts daran, dass bei genau solchen Aussagen eben Verleumdung rechtsrelevant wären.
Sie entscheiden darüber, wer was schreiben kann.
Rein rechtlich bin ich bei Ihnen … Dürfen und können Sie so machen.
Wenn es hier Klarnamen gäbe, dann wäre das tatsächlich auch juristisch relevant als Verleumdung.
Soziopsychologisch ist es so, wie ich schrieb.
Sie “lassen diese Posts von Rainer” durch. Ist auch in Ordnung. Aber reden Sie sich doch bitte hier nicht raus durch “steht doch dort”.
Nur weil etwas “wo steht” wird es ja nicht unbedingt eingehalten.
Ansonsten bräuchten Sie doch keine Inklusionsbedingungen kritisieren.
Anscheinend steht dies ja irgendwo. Wird eben nicht eingehalten.
Und so ähnlich verhält es sich halt eben hier durchaus.
Gerne können Sie mir allerdings auch den inhaltlichen Aspekt der Verleumdung(en!) von Rainer erklären und darstellen.
Zugleich Sie im anderen Post mich darauf hingewiesen haben, dass bitte bei Eliteprivatschulen nicht zu tun.
Herliche Grüße
Ein Kommentator
“Das kommt jetzt drauf an, wie man es genau sieht. Daher … Ja und nein.
Auch anonyme Personen sind Menschen.”
Also haben Sie kein Argument, wollen aber irgendwie darüber motzen.
Sie können sich da vielleicht aus dem Komfort der Anonymität heraus vorstellen, wie sich ebenfalls echte Menschen fühlen, die gezielt durch die – sehr echten – Rechtsextremen in der Politik als Ziel ausgemacht wurden.
“Wenn es klappt? Dann sind die 20- bis 30% AfD-Wähler plötzlich weg und machen ihr Kreuz brav bei […]” einer Partei, welche nicht die Verfassung des Landes bekämpft, oder nicht – es bleibt ein rechtstaatliches, demokratisches Land.
Warum Sie den NORMALFALL als “Experiment” bezeichnen, sagt viel über die Notwendigkeit aus, ein Verbotsverfahren zu prüfen ^^
Und sollte die AfD als demokratisch bestätigt – was sie nicht wird – werden? Ob deren rechtsextreme Wählerschaft noch Bock hat, eine demokratische, etablierte Partei zu wählen? 😉
Sie meinen, dass dies in Artikel 21 steht??
“Die Abschaffung freier, geheimer Wahlen, weil zu befürchten ist, dass “das Falsche”” gewählt wird??
Willkommen im Dilemmaland.”
Ich wünsche mir, dass endlich der Desinformation in den Sozialen Medien ein Riegel vorgeschoben wird, damit erst keine unnötige Wut geschürt werden kann.
Wichtig wäre es mMn auch, dass man den Menschen klarmacht, dass nicht immer nur andere Schuld an allem sind, wenn’s nicht läuft, sondern, dass man auch selbst mal den Arsch hochkriegen muss.
Schmerz? Sorry, aber da bin ich echt raus.
Ich denke, wir sollten einen Schimpansen zum Busfahrer machen, der entzaubert sich von selbst
Das Entzaubern hat bisher nicht funktioniert, auch das „politisch Stellen“ nicht. Es funktioniert nichts gegen Extremismus, ausser einem rechtzeitigen Verbot in einer wehrhaften Demokratie. Das wurde aus meiner Sicht verpasst.
Aber wie damals wird es Leute wie Bla in Bayern schon nicht treffen 😉
Wenn es in Sachsen-Anhalt zu einer rechtsextremen Regierung kommt? Naja etwas indirekt. Direkt gar nicht. Da haben Sie tatsächlich recht.
Trotzdem bin ich für ein Prüfverfahren. Von miraus auch ein direktes Verbotsverfahren.
Trotzdem sollte man abwägen, wie Wahrscheinlich der Verbot in Sachsen-Anhalt oder der AfD generell ist. Und das kann ich Ihnen nicht vorhersagen. Sorry, bin kein Hellseher.
Aber klar … Machen.
Ich hoffe, Sie haben Recht, dass Sie sich niemals zwischen einem Leben in einer Demokratie und unter Rechtsextremen entscheiden müssen
Wähle ich die Demokratie.
Solange ich es entscheiden kann/muss … Ist das gar kein Problem.
Ich verstehe aber, wie Sie es eigentlich meinen … Ja, wenn es zu gar keiner “meiner Entscheidung” kommen wird … Dann ist das durchaus ein massives Problem. Hier teile ich Ihre Sorgen. Kann ich jedoch leider auch nicht “gesamtgesehen” entscheiden und ändern. Daher ist das keine Sache, die ich persönlich sonderlich beeinflussen und “lenken” kann. Und jedes Prozent der AfD macht mir mehr und mehr Sorgen. Schon alleine als “Trend”, “als Zeichen” und als “gesellschaftliches Standing”.
Hier MUSS politisch von allen anderen Parteien tatsächlich was passieren. Nur leider … Setzt hier dann auch bei mir eine Art “Ohnmachtgefühl” gesamtgesehen ein.
“wenn es zu gar keiner “meiner Entscheidung” kommen wird … Dann ist das durchaus ein massives Problem.”
Nein, dann wäre es zu spät und Ihr Glück in den Händen der Rechtsextremen. Lehrkräfte werden nicht das Zünglein an der Waage sein 🙁
Also präziser: Ich wünsche Ihnen, dass sich diese Situation niemals in Bayern ergeben wird – wahrscheinlich wäre es dann zu spät
“Hier MUSS politisch von allen anderen Parteien tatsächlich was passieren. Nur leider … Setzt hier dann auch bei mir eine Art “Ohnmachtgefühl” gesamtgesehen ein.”
Ermächtigen Sie sich und fordern Sie die Landesregierungen zum Handeln auf.
https://pruef-demos.de/
Bevor ich da Unterricht erteilen würde, hack ich mir ins Bein. Gruselig.
Die deutsche BeamtIn dient jedem Herrn, wohl gescheitelt wird jederzeit die Pflicht erfüllt, Fahrkartenkontrolle
Gut, dass Klassenzimmer Türen haben und man als Beamter einen sicheren Job hat.
Was machen eigentlich die anderen Parteien, um die Afd zu bekämpfen? Die Bürger sollen ja immer weiter belastet werden, was nicht die Motivation erhöht, CDU, SPD und Co. zu wählen.
Also: Alles billig – oder rechtsextrem?
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Für mich ist es eine berechtigte Frage. Welche Partei soll man wählen, wenn man mit der heutigen Politik nicht zustimmt, so dass diese Partei auch nicht alle Versprechungen bricht?
Oder warum können diese Parteien nicht besser ihre Motivationen erklären?
Ich habe in DE keine Wahlrecht, aber alle großen “demokratischen” Parteien wirken für mich sehr ähnlich. Oder sagen eines, machen das Gegenteil. AFD liefert auch keine Lösungen, verspricht aber das Gegenteil von “progressiven” Vorschlägen. Witze über Badematel sind öfter zu hören, Meldestellen verbreiten sich. Ich fühle mich in dieser Situation ein bisschen wie zu Hause.
Sie fühlen sich “ein bisschen wie zu Hause” – wie in Weißrussland (wo Sie angeblich herkommen)? Ernsthaft jetzt?
Mal zu der Situation “zu Hause”: “Die Situation der Menschenrechte in Belarus ist nach Angaben der UN-Sonderberichterstatterin katastrophal und verschlimmert sich weiter. Die Regierung von Machthaber Alexander Lukaschenko in Minsk gehe gezielt gegen die letzten abweichenden Stimmen in der Zivilgesellschaft vor, sagte die Sonderberichterstatterin für das Land, Anaïs Marin, vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf. ‘Die Situation bleibt katastrophal. Leider verschlechtert sie sich weiter’, sagte sie bei der Vorstellung ihres Jahresberichts. Die Regierung in Minsk habe die ohnehin schon restriktive Gesetzgebung mit dem Ziel geändert, bürgerliche Freiheiten weiter abzubauen. Das führe zu politisch motivierter Verfolgung und Verurteilung. Die Tatsache, dass niemand für Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft gezogen werde, ‘fördert ein Klima der Angst bei Opfern und ihren Familien’, sagte Marin.” Quelle: https://unric.org/de/belarus05072023/
Der Wahlzettel in einer Demokratie ist kein Bestellschein. Wer politische Wünsche hat – engagiert sich, um dafür Mehrheiten zu bekommen. Vielerlei Organisationen, von NGOs bis hin zu Gewerkschaften, wurden aus diesem Grund gegründet. Last but noch least stehen die unterschiedlichen demokratischen Parteien (demokratisch ohne Anführungsstriche) offen, um dort Mitstreiter zu finden. Sie sollten einen Integrationskurs besuchen, um das politische System der Bundesrepublik zu verstehen. Hat offensichtlich bislang nicht geklappt.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
“Für mich ist es eine berechtigte Frage. Welche Partei soll man wählen, wenn man mit der heutigen Politik nicht zustimmt, so dass diese Partei auch nicht alle Versprechungen bricht?”
Genau diese Frage stellten sich viele US-Bürger*innen (totz eindringlicher Warnungen sämtlicher Expert*innen für Sicherheit, Recht und Wirtschaft) und ernten derzeit die Folgen.
Da Sie dies im Fernsehen beobachten können, WAS ist Ihre Ausrede, es nicht besser zu wissen?
“Die Bürger sollen ja immer weiter belastet werden”
Sie glauben, die AfD würde Sie günstiger kommen? Da sind Sie aber auf faustdicke Lügen hereingefallen.
https://taz.de/Wirtschafts–und-Steuerpolitik-der-AfD/!6065199/
Ganz schön leichtgläubig
Die AfD spricht durchaus (offensichtliche) Probleme an. Sinnvolle Lösungen haben sie jedoch nicht.
Aber … Populismus funktioniert.
Die AfD würde selbstverständlich die “Unterschicht, sowie Mittelschicht” massiv weiter ins Abseits bringen. Reichenpolitik. Dazu Menschenfeindlichkeit in Teilbereichen.
Daher kann man “rational nutztechnisch” die Stimmanteile gar nicht “nachvollziehen”. Hier geht es um “Gefühle statt Fakten”. Um “Verzweiflung”. Um “Emotionen”. Um “denen zeige ich es aber”. Um “gegen den Ist-Zustand”. Um “ein Zeichen setzen” [nur zu welchen Bedingungen und “Kompromissen”].
Es ist traurig. Rational ein Armutszeugnis in allen Bereichen. Emotional Menschenrechtlich ebenfalls.
Einige entscheiden sich dazu.
Die “demokratischen” Parteien entscheiden sich dazu diese Probleme nicht “zu lösen” oder zu entgegnen … Das ist der Teufelskreislauf.
“Die AfD spricht durchaus (offensichtliche) Probleme an. Sinnvolle Lösungen haben sie jedoch nicht.
Aber … Populismus funktioniert.”
Sie und Opossum fallen darauf herein, ja.
Wir haben Probleme BEI der Migration, der Inklusion von Menschen mit Behinderung usw. aber es SIND NICHT DIE Probleme, da haben die Rechtsextremen wohl ein Pfeiffen in Ihrem Ohr hinterlassen.
Willkommen bei bei der Täter-Opfer-Umkehr!
Wenn Sie Probleme bei Migration sehen, warten Sie nur ab, was die AfD zu toxischer Maskulinität, Vergewaltigungen, Abtreibungen und Selbstbestimmung zu sagen haben.
ODER wir übernehmen nicht die hasserfüllten, völlig falschen Narrative der AfD – einmal zur Abwechslung?
“Sie und Opossum fallen darauf herein, ja.”
Keine Ahnung was Opossum schrieb.
Nein, ich falle darauf nicht rein.
Ich wähle weder die AfD, noch teile ich deren “Lösungen”. Diese sind abzulehnen und “widerlich”.
Das teile ich – wohl – mit Ihnen sogar als “Meinung”.
“Wir haben Probleme BEI der Migration, der Inklusion von Menschen mit Behinderung usw.”
Richtig. Das hatte ich auch benannt als Problemfeld.
“aber es SIND NICHT DIE Probleme”
Die Personen/Menschen? Ja, absolut richtig. Die sind nicht die Probleme. Die sind die Leidtragenden der Probleme.
Hatte ich nie anders behauptet, wenn Sie mal nachlesen. Ich würde Behinderte, I-Kinder usw. nie für die systemischen Probleme verantwortlich machen. Macht auch keinen Sinn. Die können am wenigsten dafür.
Ich persönlich bin nur nicht für eine “Umsetzung ohne Grenzen/Ressourcen” – einfach, weil das weder angemessen ist, noch überhaupt funktionieren kann.
Und ja … Auch Förderschulen haben Nachteile. Ganz klar. Verstehe ich.
Regelschulen auch. Jetzt kann man darüber natürlich “emotionsfrei” (versuchen zu) diskutieren. Oder man fällt sofort in die Emotionsschiene und ist nicht mehr rational zugänglich.
Ändert leider nichts daran, dass das System so komplett an die Wand gefahren wird. Wenn Sie dafür sind … Okay. Verstehe dann die “Inklusionsforderung ohne Ressourcen und Rahmen” mit der Prämisse der Hoffnung, dass dies “bei einem neuen System” bedacht wird. Hoffnung. Das kann ich nachvollziehen. Dann: Go for it. Mit allen Begleitkonsequenzen.
Ist dann ähnlich wie “meine Bildungspflicht”. Auch hier ist das Eingeständnis dann auf “massive Verluste, aber auch potentielle Gewinne”. Risik-Nutzen-Abwägung.
“da haben die Rechtsextremen wohl ein Pfeiffen in Ihrem Ohr hinterlassen.”
Ne, sorry. Muss ich Sie enttäuschen. AfD benennt hier “Problemfelder”. Das ist so. Das war’s dann aber auch schon.
Sinnvolle Lösungen fehlen ja.
Und dann “bin ich raus” auch schon. So generell bei “solchen Sachen”. Ist ja Unfug.
Was man machen sollte meiner Meinung nach … Gerade bei OFFENSICHTLICHEN Problemfeldern: Als demokratische Partein [in Regierungsverantwortung – auch aktuell] diesen Problemfeldern entgegenzuwirken. Und somit auch der AfD.
Ich meine … Was kommt als nächstes von der AfD? “Mangel im Gesundheits- und Pflegebereich”? Oh wow. Wer hätte das gedacht … Heftige “Benennung des Problemfelds”. Zudem auch richtig erkannt als “Problemfeld”. Nur … Wo ist die Lösung? Die hat die AfD nicht darauf. AfD ist eine Reichenpartei. AfD basiert auf Populismus und sehr einfachen “Lösungsversprechen” bei sehr komplexen Themen. Zudem auf [vermeintlichen …] Lügen häufig.
Die sind nicht wählbar. Risiko ist auch “als Trotz” zu hoch … Dann wählt lieber “Tierschutzpartei” oder sonst was.
“Willkommen bei bei der Täter-Opfer-Umkehr!”
Lesen Sie doch alle Kommentare durch von mir … Das habe ich nie gemacht. Das interpretieren Sie lediglich.
Gerne direkte Quellen von mir hier nennen. Das kann ich mir nicht vorstellen, dass Sie das können … Ohne “aus dem Kontext bringen” oder “das habe ich so interpretiert”. Dann haben Sie das schlichtweg falsch interpretiert. Ansonsten … Bitte ich um Quellen.
Ich würde niemals die Schuld auf “Behinderte, alle Migranten, I-Kinder, ALLE …” schieben. Das wäre auch IMMER zu einfach. Viel zu unterkomplex.
Es sind systemische Probleme. So zu benennen. Und nur so zu lösen. Und die Verantwortung trägt insbesondere die Politik, sowie die demokratischen Parteien. Ja – auch und insb. unsere jetzige Regierung.
Zudem einige Wähler … Welche sich tatsächlich informieren sollten und auch “weg von Trotz”, “weg von Emotionen” usw. wählen sollten. Und dann kommt AfD schlichtweg nur für Reiche und Rassisten in Frage. Aber so rational ist die Gesellschaft halt leider nicht …
Daher muss man einige “abholen, wo sie sind” – und das ist häufig bei “Problemfelder lösen” [nur anders als AfD]. Oder “Ängste und Sorgen” nehmen … Durch Politik und “beim Bürger ankommen”. Durch Förderung statt Forderung.
Ich habe stets die systemische Variante angesprochen. Lesen Sie nach. Ich gebe keinen “Opfern” die “Rolle des Bösen”.
Haben sie nicht. Auch nicht bei schlecht gemachter Inklusion und Flüchtlingsmigration. Da sind Sie und ich einig und d’accord.
Es geht hier um das “wie” und “wie sinnvoll”.
“Wenn Sie Probleme bei Migration sehen”
Beim aktuellen Umgang mit Migration.
Wir brauchen Migration. Das ist sinnvoll. Gezielt und gefördert.
Mit Flüchtlingsmigration brauchen wir ein sinnvolles Konzept. Gerade wegen Umweltfolgen und Kriegen wird der “Trend” (eventuell) zunehmen. Und da ist “die Chance” so hoch, dass wir vorsorgen MÜSSEN. D. H. Strukturen und Regelungen so machen, damit das bestmöglich sinnvoll funktioniert.
Das geht jedoch NUR mit Benennung und Ehrlichmachung der “Problemfelder”. Und das ist nicht “Migration und Flüchtlingsmigration” an und für sich, sondern die Umstände und Begegnung.
Das zu lösen ohne es zu benennen? Gibt diese Karte an die AfD als Joker. Und das ist absolut nicht sinnvoll, oder? Den Joker bekommen/haben sie allerdings … Auch wenn man wegschaut. Insbesondere wenn man wegschaut.
“warten Sie nur ab, was die AfD zu toxischer Maskulinität, Vergewaltigungen, Abtreibungen und Selbstbestimmung zu sagen haben.”
Kann man viele weitere Punkte anfügen. Christentum … Oh.
Ja … Alles Punkte, welche ich ebenfalls kritisiere und kritikwürdig halte.
Aber deshalb ihnen diese Bereiche “überlassen”? Warum? Fördern … Geld einsetzen. Besserungen ersichtlich machen. Nimmt ihnen diese “Problemfelder”. Benennt es als “Problemfelder” – der Umgang und die Sache an und für sich. Nicht die Leute generell … Arsc…. gibt es “auf allen Seiten der Welt”.
Man muss sich (“langsam”) ehrlich machen:
– Ja, wir – Politik – haben XY verschlafen/verschissen … Jetzt ist die Zeit zu handeln. Wir haben folgende Lösungspunkte: …
– Umsetzung(sversuche)
Und dann entgegnet man der AfD.
Aber … Muss eigenes Totalversagen eingestehen. Lieber setzt man auf andere Karten. Gibt dabei sämtliche “Joker” weiter.
Finde ich eben nicht sinnvoll – nicht gut. Das wird “uns” definitiv schaden und auf den Kopf fallen. Und allen anderen auch.
“ODER wir übernehmen nicht die hasserfüllten, völlig falschen Narrative der AfD – einmal zur Abwechslung?”
Hier gehe ich “sogar” mit … Wir übernehmen nicht die Narritive der AfD in der Sache/”Lösung”.
Aber wir benennen die Problemfelder selbst, machen uns ehrlich und handeln? Wie wäre es damit bestenfalls?
Und dann hat die AfD “keine Joker” mehr. Bekommt diese nicht ständig “unterm Tisch zugespielt”.
Und man könnte tatsächlich mal “Probleme lösen, ohne Menschen unter Generalverdacht zu stellen”. Systemisch.
“Nein, ich falle darauf nicht rein.
Ich wähle weder die AfD, noch teile ich deren “Lösungen”.”
“Nehmen wir mal “die AfD” als Forderer raus und “sezieren” das.
– Klappt Migration an Schulen vollumfänglich? Nein.
– Klappt Inklusion vollumfänglich? Nein.
Das sind mal Problembereiche.
Homogenität hat Vor- und Nachteile. Das ist eine Abwägung oft.
(Spätestens) Jetzt heißt es diese Problembereiche als “demokratische Parteien” zu entgegnen und hier der AfD keine “Joker” zuzuspielen.
Nimmt man die AfD hier rein … Decken sich viele “Alltagsbeobachtungen und -meinungen” diesbezüglich mit vielen Leuten.”
Ach wie gut, dass sie die Rechtsextremen aus Ihrer Erzählung “herausnehmen”, sonst würde sich das noch wie ein Werbeblock für die AfD lesen.
Tage später zu zurückzurudern, dass Sie es ja eigentlich ganz anders meinten, was Sie zuvor explozit nicht schrieben, ist nichtsaussagend und peinlich schwach für eine Lehrkraft, aber der AfD werden Sie schon genügen
Sie verstehen einfach weder wissenschaftliche Vorgehensweisen, noch Diskursmöglichkeiten, noch Methodik einer Sezierung. Noch Isolierung von Diskussionspunkten als Methodik. Noch sonst was.
Sie schreiben rein “nach Ihrem Bauchgefühl”. Reine “Emotionen”. Kein Plan. Kein Wissen. Keine Gesprächskultur. Keine Methodik. Nichts.
Und hier liegt eben das Problem.
Sie können gar nichts “dem Diskurs” folgen und vieler Kommentare. Sie sind schlichtweg zu “unprofessionell” und “ungeschult”. Ist jetzt meine Meinung und Feststellung.
Macht daher auch absolut keinen Sinn hier mit Ihnen weiterhin in Diskurs zu gehen.
Das ist nicht möglich. Wie wenn man mit einem Kleinkind diskutiert, welches “aber will”. Und “egal was ist, man will einfach”.
Naja, lassen wir es an dieser Stelle sein würde ich sagen? Das macht wirklich keinen Sinn, wenn Sie hier rein nach “Bauchgefühl” agieren und Sachen falsch interpretieren. Ist ja tatsächlich Quatsch.
“Sie verstehen einfach weder wissenschaftliche Vorgehensweisen, noch Diskursmöglichkeiten, noch Methodik einer Sezierung.”
Ja, bestimmt haben Sie recht.
Aber “offensichtliche Probleme” sind kein Alleinstellungsmerkmal rechtsextremer Parteien. Hoffen wir, dass niemand so blöde ist, Rechtsextremist*innen wegen Problemen zu wählen, die andere Parteien (in der Opposition) bereits benennen und/ oder deren Lösungen in einem demokratischen Rechtstaat niemals angewendet werden können.
Stellt sich die Frage, warum da noch die Stimme an die rechtsextreme AfD vergeudet wird
“Aber “offensichtliche Probleme” sind kein Alleinstellungsmerkmal rechtsextremer Parteien. ”
100 % Zustimmung. Und genau das muss man nutzen und benennen meiner Ansicht nach.
“Hoffen wir, dass niemand so blöde ist, Rechtsextremist*innen wegen Problemen zu wählen, die andere Parteien (in der Opposition) bereits benennen und/ oder deren Lösungen in einem demokratischen Rechtstaat niemals angewendet werden können.”
Auch hier: 100 % Zustimmung meinerseits. Die Hoffnung zumindest, dass so wenig wie möglich auf den Populismus der AfD reinfallen.
Die Problemfelder sind da. Hier muss man dran arbeiten. Die AfD wird das nicht sinnvoll machen. Andere Parteien? Keine Ahnung. Aber zumindest ist bei anderen Parteien die “Risikoabwägung” zumindest BEDEUTEND geringen, dass die absoluten Murks vabrizieren. Und das ist leider irgendwie “die bessere Wahl”. Auch wenn es oft keine “gute Wahl” dann ist. Wenn es diese nicht gibt … Dann das kleinste Übel – nicht das Größte.
“Stellt sich die Frage, warum da noch die Stimme an die rechtsextreme AfD vergeudet wird”
Das ist tatsächlich sehr interessant als Frage. Meine “Vermutung/Ansicht”:
– Einige sind tatsächlich rechtsradikal. Die wird man auch nicht von der AfD “wegbekommen”. Hier ist das “Matching” nach Menschenverachtung zu hoch.
– “Pseudorechte”. Oft verweifelte Menschen. Diese “kann” man durchaus auffangen … Kostet jedoch enorm viel Aufwand und “Gespräche”. Hier helfen durchaus Fakten und “lass sie mitdenken und reflektieren”
– Verzweifelte Leute: Sind eigentlich tatsächlich nicht menschenfeindlich und stehen EIGENTLICH auch nicht zur Politik der AfD … Protestwähler. “Zeichen setzen”. “Aber gibt denen eine Chance”. “Kompromiss, weil so geht es auch nicht weiter”. Die könnte man vielleicht tatsächlich durch gute Politik “einfangen”. Fehlt eben nur die gute Politik. Dazu sehr wichtig … Ehrlich machen. Auch das fehlt leider.
– Bildungskohorte: Sorry … Aber … Ja. Bildung hilft gegen AfD. Zumindest als Masse. Hier bekommt man dann zumindest Menschen in’s Hinterfragen und Reflektieren. Ja … Allen Parteien gegenüber. Aber insbesondere der AfD. Die Hardcore Lobby bekommt man nicht. Die provitieren bewusst und gezielt. Hier hilft Bildung nichts. Aber “als Gesellschaftsstatus” gesamtgesehen … Eines der wichtigsten Mittel.
“100 % Zustimmung. Und genau das muss man nutzen und benennen meiner Ansicht nach.”
Jaja, die Zustimmungswerte von Herrn Merz explodieren geradezu in die Höhe, seit die Migrations- und Flüchtlingszahlen abnahmen…
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2026-02/zuwanderung-deutschalnd-2024-migrationsbericht
Und ich befürchtete schon, es würde sinnlos den Nareativen der Rechtsextrem nachgehechelt, um an Ende den Diskurs zu verschieben, Grundgesetz und Rechtsstaat zu gefährden, um am Ende – wie es die Wissenschaft seit Jahren bestätigt – am Ende die Rechtsextremen zu stärken.
Da stünde am Ende schon Doofheit oder böse Wille dahinter…
Am Rand des Schulhofs steht ein Erwachsener in dunkler Jacke.- SA? Blockwart?
SA war aber kackbraun, der dunkle Ledermantel war eher GeStaPo.
Puuuuhhhh, den Artikel kann die Redaktion ruhig mal einige Zeit länger in der Übersicht lassen, als sonst üblich.
Ganz schön schwere Kost.
Aber wie ich bereits mal erwähnte: Jede Staatsform und auch jede Änderung dieser wird durch die Schulen und durch die Medien in die Köpfe der Menschen gebracht. Das ist überall so, das war immer so, und das wird auch immer so bleiben.
Lehrer, die dann nicht mehr unterrichten wollen, werden im Zweifel durch regimetreue, wie auch immer ausgebildete, Menschen ersetzt.
Ich habe ja mal einen Eid auf unser demokratisches System geschworen …. ob das damit noch in Einklang zu bringen wäre, ich weiß es nicht.
Positiv bleiben:
Potschemuschka darf nicht mehr unterrichten/ Blödsinn über die DDR erzählen.
Vehrenkamp wird nicht mehr über “faule” Familien schreiben – die gibt es auch nach Zwangsdeportation, aber faules Gemüse wie Vehrenkamp darf sich nicht mehr beschweren.
Katze – die faule Nudel – darf sich nicht mehr beschweren, wie schwer die Überforderung wiegt (von Verbesserung nicht zu sprechen).
Kinder mit Behinderung werden in Wohnheim + Fabrik weit weg von den Städten gebracht, dass Sie niemand sehen muss – Daumendrück, dass ihre Leben als “lebenswert” befunden werden.
Schade. Ich hätte mir eine Überschrift gewünscht wie: Darum können wir keine rechtsextreme AfD wählen!
Aber ich schätze, es ist für alle ein durchaus akzeptables Szenario.
Schauen wir mal wen es trifft – uns ja hoffentlich nicht, hm?
Katze – die faule Nudel –
hat lange nicht mehr so gelacht,
über derart zusammenhangsloses Gesudel.
Hauptsache keine Makaroni. Ich halte Sie nämlich nicht für hohl.
Meinen Sie, unter der AfD dürften Sie sich beschweren? 😀
https://taz.de/AfD-Meldeportale-an-Schulen/!6039135/
“Katze – die faule Nudel – darf sich nicht mehr beschweren, wie schwer die Überforderung wiegt”
Die AfD würde Ihre Beschwerden wohl deutlich härter beurteilen und ahnden, stimmt schon…
“Gewarnt wird vor einem „pervers-linken, radikal feministischen und individualistischen Ungeist“, der „nicht nur traditionelle Familien- und Rollenbilder“ zersetze, sondern „selbst biologische Tatsachen“ leugne und kriminalisiere.”
Klingt sehr neutral. Idiotisch ^^
Aber hey, immerhin ein schönes Gegenbeispiel für alle selbsternannten Patriot*innen:
Patriot*innen lieben Ihr Land, respektieren und lernen aus dessen Geschichte und denken darüber nach.
Nationalist*innen versuchen, die Geschichte umzuschreiben, dass niemand etwas respektieren oder lernen muss, gechweige kritisch denken…
Die braune Suppe fängt wieder an zu kochen… Und warum?
Man braucht sich nur die Biographien eines Putin, Trumps oder auch einer Kristi Noem (Heimatschutzministerin in den USA) anschauen, um schnell zu verstehen, dass eine Pädagogik der Unterwerfung und Formung autoritaristisches Denken und Handeln prägen. Und so wirkt eben auch noch eine SED-Pädagogik, die in staatlichen pädagogischen Einrichtungen gelebt wurde (vielleicht auch noch wird) nach und die sicher auch noch in vielen Familien in Ost und West beheimatet ist…
Opfer werden zu Tätern. Ein Wissenschaftler, der das gut aufgearbeitet hat, ist Dr. Renz-Polster. Vielleicht interessiert sich ja jemand für die Zusammenhänge von Pädagogik und politischer Gesinnung…
Wir haben schon darüber berichtet. Gerne hier nachlesen: https://www.news4teachers.de/2025/10/warum-jungen-im-schnitt-schlechter-durch-kita-und-schule-kommen-und-dann-anfaellig-fuer-autoritarismus-werden/
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Wo gibt es denn bitte heutzutage noch eine Pädagogik der Unterwerfung in Deutschland? Mal angenommen, ich würde als Lehrer diese Pädagogik bevorzugen, dann würde ich das garnicht umgesetzt bekommen.
Ich würde selbst meine eigene Schulzeit nicht als Pädagogik der Unterwerfung beschreiben … wenn überhaupt dann die Schulzeit meiner Eltern, die in den 50ern geboren wurden.
Aktuelle Schulen sind meiner Meinung nach alles, aber nicht auf eine Pädagogik der Unterwerfung angelegt.
Klar geht es oft um Unterwerfung. Wenn z.B. Schüler nicht selbst entscheiden können, ob sie Hausaufgaben machen oder nicht, sondern ggf. sanktioniert werden, liegt glasklar Unterwerfung vor.
Aaahja. Interessante These. Leider in diesem Zusammenhang falsch.
Es sei denn, Sie verstehen „Unterwerfung in der Schule“ im Sinne von „Unterwerfung unter geltende Regeln und geltendes Recht“, also im Sinne des sich in ein bestehendes Regelsystem Einfügens.
Wenn Sie das sich-in-ein-Regelsystem-Fügen als Unterwerfung verstehen, verstehen Sie auch jedes Anerkennen eines Rechtssystems und Demokrat Regeln als Unterwerfung.
Ernsthaft jetzt?
Die Entscheidung liegt doch bei den SuS. Die HA dürfen eh nicht bewertet werden.
Genau das sind sie, aber sie scheitern damit eben mehr als früher. Schule ist ein autokratisches System, von vorne bis hinten. Kinder müssen zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten sein, sie müssen – genau wie Lehrer, die ja auch unterwürfig sein müssen – einen Lehrplan lernen, sie werden gezwungen Prüfungen zu leisten, usw.
Und schauen Sie sich mal die Situation von Kindern in Deutschland an. Welche Rolle immer noch Gewalt und Verwahrlosung spielen. Die Presse stürzt sich lieber auf die “Helikopter-Eltern” und sehr gerne wird von Verweichlichung gesprochen, die gesellschaftliche Realität ist eine ganz andere…
“Wo gibt es denn bitte heutzutage noch eine Pädagogik der Unterwerfung in Deutschland?”
Naja, im Forum heulen sich bei jeder Gelegenheit die Lehrkräfte die Augen aus und versteigen sich in Übertreibungen, sobald Schüler*innnen gerne mitbestimmen würden :/
Das demokratische Prinzip hat die Mehrheit in die Bredouille gebracht, mit einer immer größer werdenden Minderheit, die vermutlich bald eine Landesregierung übernehmen wird, klarkommen zu müssen. Da es in einer Demokratie beinahe unmöglich ist, eine Partei zu verbieten, weil diese natürlich von Menschen mit einer ihnen zustehenden eigenen Meinung gewählt wird und weil die Gefährlichkeit im Einzelfall nachgewiesen werden muss, lässt die Demokratie nahezu wehrlos eine solche Situation eintreten.
Das wird von Demokratie- anders- Interpretierenden in dieser für die Demokratie lebensgefährlichen Form ausgenutzt. Alle wissen es, die einen freuen sich auf ihren großen Tag und die anderen, die Mehrheit der Bevölkerung, blickt durch die eigenen Waffen geschlagen auf das Unausweichliche, das für Demokraten und Demokratinnen nicht zu ertragen und potentiell gefährlich sein wird.
Merkwürdig ist die Forderung in Punkt IV.22 des Programms in dem obigen Link, in Sachsen-Anhalt eine Pädagogische Hochschule zu gründen. Diese soll die Grundschullehrer und die Sekundarschullehrer ausbilden, so wie das vor langer Zeit mal war (in der alten Bundesrepublik und in der DDR).
Kam solche Forderung nicht auch schon mal aus einer ganz anderen politischen Ecke?
Anders gefragt: Hat sich eigentlich die Integration der Pädagogischen Hochschulen in die Universitäten (bzw. so etwas wie ein “Upgrade” der PH Flensburg zur Europa-Universität) bewährt? Die erste Regierung Kretschmann hat die Wichtigkeit der Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg in dem Koalitionsvertrag stark betont. Und auch in der Schweiz gibt es noch Pädagogische Hochschulen, sie werden aber gerade dort als Hort “linker Spinnerei” und “theoretisierender Praxisferne” kritisiert.
Ja, das ist wohl wie mit dem Aufstehen bei Unterrichtsbeginn oder gar der Schuluniform. Darf man jetzt nichts mehr gut oder richtig finden, wenn die AfD es auch gut oder richtig findet? Lehrer für Grundschulen könnte man, finde ich, durchaus auch wieder an Pädagogischen Hochschulen ausbilden.
Würde es Sinn machen das föderalistische deutsche Schulsystem mehr durch den Bund als durch die Länder verwalten zu lassen? Grundsätzlich soll das föderalistische System ja eigentlich verhindern, dass noch einmal NS-Ideologien in die Schulen getragen werden, aber ist es hier nicht ein Nachteil, wenn zu befürchten ist, dass die AFD in manchen Bundesländern die stärkste Macht werden könnte?
Sachlich betrachtet käme die BRD auch ohne Bundesländer aus, soooo riesig ist die Fläche nicht. Aber aus historischen Gründen kommen wir halt föderal daher.
Rechtlich sieht das Ganze allerdings anders aus. Die Länder haben sich zum Bund zusammen geschlossen. Verfassungsgemäß sind sie selbständige Staaten, die eine Föderation gebildet haben. Innerhalb dieser sind einige Aufgaben auf den Bund übertragen, die einen ausschließlich, andere werden geteilt. Zur Durchführung der Aufgaben bedient sich der Bund der Länder.
Jetzt mal ehrlich: beim Lesen nie gedacht ‘das ist zu extrem, aber besonders gut läuft es jetzt auch nicht’? ‘Frühdigitalisierung’, ein Buzzword, kann alles und nichts bedeuten, aber mir ist z.B. nicht besonders wohl zumute bei dem manchmal uneingeschränkten Loblied auf KI und Digitalisierung. Klar meint die AfD das nicht so, ebenso bei der Frage nach Integration. ‘Sonderklassen’ sind eine üble und diskriminierende Idee, aber ob es schlau ist, Jugendliche komplett ohne Deutschkenntnisse in der Hoffnung auf ‘Integration’ in eine Klasse zu stecken, ohne Blick auf interne Dynamiken, zusammen mit zwei anderen gleicher Muttersprache, das sollte eigentlich überlegt werden. (vor allem ohne irgendeine Förderung)
Insofern ein gelungenes Veranschaulichung, was das konsequente Durchsetzen dieses Programms bedeuten könnte. In so einem Wahlprogramm werden bei allen Parteien Fragen angesprochen, die Aufmerksamkeit verdienen, über die mangels bequemer Lösungen nicht ernsthaft diskutiert wird (nein, nicht Heimatliebe und Heilkräuter…), das macht es ‘verkäuflich’. Wird doch nicht so extrem kommen, wer macht das schon, aber darüber kann man doch mal reden…das gibt es immer wieder: Mein Kampf, Project 2025…hat keiner wörtlich genommen, wir stecken mittendrin.
Ich habe mich bei dem Gedanken ertappt, ob man das Schülern zum Lesen und Diskutieren geben könnte. Würden sie es tun? Wie viele Soziologen haben vor Trump Stephen Miller und sein Project 2025 als ernsthafte Möglichkeit diskutiert? Wären Schüler in der Lage, die Grundidee eines autoritären Obrigkeitsstaats dahinter zu erkennen oder würde so eine Diskussion sich auf oberflächliche Details konzentrieren? Ich werde es nicht tun, im Rahmen von Konsens und Unterrichtszeit wäre es unmöglich, das ausreichend zu bearbeiten. Der Erfolg eines Programms, das inzwischen in allen Bereichen eine andere Gesellschaft will, in der Schule ist das nur noch in Einzelaspekten zu verarbeiten.
Aus AfD-Parteiprogrammen quillt es immer etwas wie aus einem Deutschlandmuseum der 50er/60er Jahre, aber diese Zeit wird auch an den Schulen nicht zurückkehren. Kein Grund zur Freude, denn auch die anderen Parteien, ja das ganze Land wirkt aus der Zeit gefallen und, je und nach politischer Ausrichtung gibt es eben Pippi-Langstrumf oder Melitta-Kaffeefilter Romantik, verpackt in moralisch sicherer Verordnung.
Ich habe den Artikel (mit Brechreiz bezgl. des dargestellten Inhalts) in meinen Status bei WhatsApp gestellt und bekomme Rückmeldungen, vorwiegend von denjenigen, die im pädagogischen Bereich tätig sind oder waren.
Alle Rückmeldungen voller Entsetzen, alle eh schon AfD-ablehnend, jedoch so schlimm hätten sie sich das nicht vorstellen können….
Wenn ALLE Lehrer und Lehrerinnen geschlossen oder zumindest zu 90% geschlossen etwas nicht mitmachen, kann keine Regierung der Welt dagegen an! Kein Land kommt mit nur 10% seiner Lehrkräfte zurecht. Die Regierung müsste sich letztendlich nach den Lehrkräften richten.
Es gibt auch nicht genug Gefängnisse für 800.000 und euer Einkommen ist großzügig genug, dass ihr auch mal damit Zeit überbrücken könnt. Ne Mio Eltern kann man ebenfalls nicht einsperren.
Müsst euch trauen, so Superhelden mäßig halt.
Das es so ein paar Männchen an der Macht immer wieder schaffen, ein ganzes Land zu unterdrücken…
Den Appell könnte man genauso gut an die Polizei richten oder die Verwaltungsbeamten oder die Finanzbeamten oder …
Nein, wird nicht passieren. Und wir Lehrer werden uns auch nicht für den Rest der Gesellschaft aufopfern. Warum auich? Wir sind aus Sicht der Meisten doch nur f… S… die viele zu viel Geld verdienen, dauerkrank sind und unverschämt hohe Pensionen bekommen… Aktuell wieder alles beim S* in der Printausgabe nachzulesen.
Nein, die “Gesellschaft” hat uns Lehrern lange genug gezeigt, was sie von uns Lehrern hält. Nämlich nichts. Wir werden die Gesellschaft nicht “retten”.
Wer sind Sie, dass Sie für alle Lehrkräfte sprechen – der heimliche GEW-Vorsitzende? Herzliche Grüße Die Redaktion
No h nix vom Matjesplural gehört?
“Wir bzw. er von Gottes Gnaden”.
Als ob der (geheime?) GEW-Vorsitzende für alle Lehrkräfte sprechen könnte. Sicherlich nicht. Viele finden “GEW” in einigen Punkten sowieso für die Katz.
Der wäre aber immerhin legitimiert, für einen Großteil der Lehrkräfte zu sprechen – wer sich hier zu Wort meldet, spricht für sich selber. Herzliche Grüße Die Redaktion
Das passt schon eher. Danke für die Ergänzung.
Mit DER Einstellung noch mehr freie Bahn mit Marzipan – für die AfD…
besorgniserregend!
Naja, statistisch sind 30% davon rechtsextre… ich meine WÜRDEN rechtsextreme Parteien für deren rechtsextreme Politik wählen – puh! 🙂
Natürlich gibt es auch Lehrkräfte, die mit der Afd sympatisieren, aber der größere Anteil der Afd Wähler kommt nicht aus dem Bildungs und Leistungssektor und auch nicht aus dem Rentensektor, was ja auch einen großen Teil ausmacht. Somit hätte die Afd eben viele, die hier den Laden am laufen halten, da kann man Rentner als Ehrenamtsträger und Enkel – Betreuer auch mit dazu zählen, nicht auf ihrer Seite. Soll heißen, nur mit Afd Wählern kann man den Laden schlecht am laufen halten.
Am Ende müssten wir noch Crupalla vor die Klasse zum Gedichte lernen, stellen. 😉
Wir wollen es ja nicht “an die Glocke” hängen, aber Crupalla ist nicht so gut in Gedichte lernen!
Deshalb hier ein ganz deutsches Gedicht für Crupalla :
Die Afd im Havelland, ein Birnbaum in ihrem Garten stand
Und kam die goldene Wahlkampfzeit und die Birnen leuchteten weit und breit
Da stopfte, wenn’s mittags vom Turme scholl
Frau Weidel sich beide Taschen voll!
Und kam in Pantienen Klein Höcke daher
So rief sie :” Hey Bursche, willst’ne Birn?”
Und kam von Storch, so rief sie:
“Lütt Dirn! Komm rüver, ick häb ne Birn!”
So ging es bis Lobesam, der arme Baum zu sterben kam.
“Crupalla, Crupalla, ein Birnlein brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier… Dann steht der Wahltag vor der Tür!”
Und wenn das fünfte Birnlein brennt, dann hat’s die Afd verpennt!
Bis morgen auswendig lernen, bitte!
Ich bin fassungslos, dass hier tatsächlich Kollegen schreiben, man sei ja als Beamter lebenslang zum Staatsdienst verpflichtet. Und aufgrund dieser Verpflichtung würden Sie im Frontalunterricht mit staatlich selektierten Lehrmitteln den Kindern erklären, was richtig und was falsch ist? Würden Migranten und Andersgläubige aus Ihrem Unterricht entfernen? Nur so hat doch der Nationalsozialismus funktioniert, weil so viele gesagt haben: Ich konnte ja nicht anders.
Ich habe große Angst, was da auf uns zukommt.
Gut, die haben halt bei der Verbeamtung ihr Hirn abgegeben und könnten heute auch nichts mehr damit anfangen, obwohl es kaum gebraucht ist.