
Der Vorschlag eines verpflichtenden Kita-Jahres vor der Einschulung stößt einer Umfrage zufolge in Rheinland-Pfalz auf deutliche Unterstützung. Wie das SWR-Politikmagazin «Zur Sache Rheinland-Pfalz!» unter Verweis auf das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap mitteilte, halten 82 Prozent der Bürgerinnen und Bürger ein solches Vorhaben für gut oder sehr gut. 11 Prozent stehen der Einführung kritisch gegenüber.
Die Daten basieren demnach auf einer repräsentativen Telefon- und Online-Befragung des Instituts unter 1.151 wahlberechtigten Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern. Sie wurden zwischen dem 14. bis 20. Januar befragt.
Die oppositionelle CDU hatte angekündigt, bei einem Sieg bei der Landtagswahl am 22. März ein Kita-Pflichtjahr vor der Schule mit Unterstützung von Lehrern umsetzen zu wollen. «Wir wollen allen Kindern einen erfolgreichen Start in die Grundschule ermöglichen, unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund», hatte Spitzenkandidat Gordon Schnieder gesagt. Das verpflichtende Kita-Jahr solle den Übergang für alle Jungen und Mädchen in die Grundschule verbessern. News4teachers / mit Material der dpa









Bloß nicht. Da werden nur die Kinder gebildeter Schichten total verhunzt. Eine Vorschulpflicht sollte nur für Kinder gelten, die bestimmte Fähigkeiten noch nicht haben.
Kinder können da Kontakte zu anderen aus z.T. anderen sozialen Schichten knüpfen und sozialisiert werden.
Sonst sind die nachher völlig verhunzt, asozial und fordern noch die Isolation von anderen Menschen, die sie als weniger wert achten – wer will schon, dass die eigenen Kinder so enden?
In irgendeiner Diskussion behauptete doch jemand, das verstoße gegen das Grundgesetz. Es verstößt aber nicht gegen das Grundgesetz. Die Behauptung blieb dementsprechend auch unbewiesen.
Ob bei der Fachkräfte Situation in Kitas das verpflichtende Kita-Jahr was bringen würde, bezweifle ich. Bei uns versucht die Personal einmal die Woche etwas mit Vorschulkindern zu machen, aber auch das klappt nicht immer beim hohen Krankenstand.
Verpflichtend für alle sollte so ein Jahr trotzdem nicht sein.
Meine Freunde zb wohnen zwischen zwei Ländern, fördern ihr Kind gut und könnten es sich ein verpflichtendes Vorschuljahr nicht leisten.
“Ob bei der Fachkräfte Situation in Kitas das verpflichtende Kita-Jahr was bringen würde, bezweifle ich.”
Nicht, dass am Ende jemand versuchen und sich rechtfertigen müsste, Kitapersonal auszubilden und einzustellen…
Und wäre die “Mehrheit der Bürger” auch bereit, dafür höhere Steuern zu akzeptieren, um das notwendige Personal zu rekrutieren und zu bezahlen?
Ich bin bereit, dafür eine Eigentumssteuer sowie das Eintreiben der Erbschaftssteuer zu erdulden 🙂
Vielleicht finden wir ja ein, vielleicht zwei Zahnräder, die den “erfolgreichen Start in die Grundschule ermöglichen, unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund”