
Ein Dreijähriger war in einem Münchner Kindergarten hinter einer Sprossenwand eingeklemmt – und wurde von der Feuerwehr gerettet. Die Erzieherinnen hätten Hilferufe gehört und den Jungen im Sportraum entdeckt – mit Beinen und Bauch hinter einer Sprossenwand, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Kind klagte demnach über Schmerzen und ließ sich nicht befreien. Die Erzieherinnen wählten deshalb den Notruf.
Da der Rettungswagen einen längeren Anfahrtsweg hatte, wurde gleichzeitig auch die Feuerwehr alarmiert. Diese Einsatzkräfte lösten kurz darauf einige Schrauben und befreiten den Jungen aus der «verzwickten Lage». Er blieb unverletzt. Die Schmerzen gingen nach der Befreiungsaktion wieder weg, wie es hieß. Deswegen stoppte die Feuerwehr auch die Anfahrt des Rettungswagens in den Münchner Süden. News4teachers / mit Material der dpa
Kita unter Schock: Fünfjähriger wohl von Terrassentür der Einrichtung erschlagen









Wie kann man in einer Kita nicht wissen, wo ein Dreijähriger steckt und ihn nur aufgrund seiner Hilferufe im Sportraum hinter einer Sprossenwand entdecken? Er hätte auch nach oben klettern und sich beim Herunterfallen das Genick brechen können, dann hätte er nicht mehr gerufen. Dürfen Kinder in Kitas so frei herumlaufen und an Sprossenwänden klettern?
Ich glaube, das Thema Aufsichtspflicht ist wirklich im Argen. Ich erinnere mich an die Besuche des Jugendamtes bei mir zu Hause als selbständige Tagesmutter, da wurde alles unter die Lupe genommen, wo Kinder hätten hinaufklettern und sich in Gefahr bringen können. Ich hätte sie nicht mit einer Sprossenwand alleine lassen dürfen.
Wenn Einrichtungen wie Kitas oder Horte mit einem offenem Konzept arbeiten, geht das einfacher und häufiger als man denkt.
Habe es schon mitbekommen, dass Kinder im Hort ~30 Minuten irgendwo im Schulhaus waren, ohne das es jemand mitbekommen hat.
Das fürchte ich auch.