
Nach Gewaltexzessen an Schulen sieht der Cottbuser Oberbürgermeister Tobias Schick erste «Teilerfolge» gegen die Gewalt. «Damit meine ich unter anderem, dass wir deutlich und massiv durch ganz verschiedene Maßnahmen es hinbekommen haben, dass es auf dem Schulhof wieder ein anderes Sicherheitsgefühl gibt», sagte der SPD-Politiker bei einer Pressekonferenz in Cottbus. Man habe nicht nur durch Gefährderansprachen in einzelnen Familien Erfolge erreicht, sondern es entwickele sich «eine ganz andere Sensibilität».
Gemeinsam Lösungen finden
Auch wenn der Sicherheitsdienst an besonders betroffenen Schulen «erstmal ein bisschen befremdlich» sei, habe diese Maßnahme Wirkung gezeigt, so Schick. «Wir haben aber auch Präventionsmaßnahmen zusätzlich eingeführt und versuchen, die Familien frühzeitig zu stärken und ihnen auch Hilfe anzubieten.» Bestimmte «delinquente Kinder» wurden aus der Schule genommen und gesondert geschult.
Sich wiederholende Gewalttaten hatten vor Monaten die Stadtverwaltung auf den Plan gerufen. Dabei ging es vor allem um Probleme an der Regine-Hildebrandt-Grundschule und im Cottbuser Stadtteil Sachsendorf. Eltern hatten in einem Brandbrief Hilfe angemahnt.
«Wie bei allen Problemlagen, die sind nicht mit einem Schlag weg, sondern da müssen wir dranbleiben», führte Schick aus. Er habe aus der Geschichte eines gelernt: «Hören wir auf, die Dinge irgendwie kleinzureden. Sprechen wir sie lieber ehrlich, direkt an, und dann finden wir gemeinsam Lösungen.» Dabei drehe es sich auch um das Thema, «wie gehen wir mit Familien um, die überfordert sind und deren Kinder gewalttätig sind».
Jugendgewalt in Potsdam
Das Thema Jugendgewalt wird derzeit auch in Potsdam diskutiert. In einigen Bereichen der Potsdamer Innenstadt und in Stadtteilen sollen Jugendliche mehrere Gewalttaten begangen und ihre Opfer teils schwer verletzt haben. Die Polizei teilte vor einigen Tagen mit, dass es sich nicht um eine «fest strukturierte Jugendbande» handele, sondern die Taten meist von losen Gruppen Jugendlicher und Heranwachsender begangen würden. Die Sicherheitsbehörde richtete eine eigene Ermittlungsgruppe ein und erhöhte die Präsenz von Polizeikräften. News4teachers / mit Material der dpa










„Bestimmte «delinquente Kinder» wurden aus der Schule genommen und gesondert geschult.“
Schade, dass es dazu eines Brandbriefes und vieler Gewaltopfer bedurfte.
#ideologie_kann_tödlich_sein
Kam es zu da zu Toten? Oweh!
Wenn nicht von dieser Schule stammen, wer verantwortete diese Ideologie, die tötet?
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/rechtsextreme-gewalt-in-deutschland-auf-hoechstem-stand-seit-2016-a-36cbb3e2-0b0e-4000-a94b-ace56730e430
Vielleicht geht es auch eine Schippe weniger und Sie beziehen sich auf die Fälle an der konkreten Schule, nicht Ihre Phantasie?
„ Er habe aus der Geschichte eines gelernt: «Hören wir auf, die Dinge irgendwie kleinzureden. Sprechen wir sie lieber ehrlich, direkt an, und dann finden wir gemeinsam Lösungen.»“
So und nur so!
Schon… Aber ich las oft, die Eltern sind schuld, die Kinder faul und Freiheit in der Lebensführung falsch.
Wenn es Ihnen nichts ausmacht, werde ich Sie künftig zitieren, wenn jemand bspw. Gefahren für unsere Demokratie, für unser Zueammenleben und die Zukunft unserer Nachfragen bewusst bekämpft
Von gesonderter Beschulung profitieren die gesondert Beschulten UND ihre ehemaligen Mitschüler? Wer hätte das gedacht…
Ist tatsächlich überraschend. Wenn es um Lehrkräfte in solchen Kollegien geht, scheint dies hochumstritten…
Aber schön wenn Sie der Aussage des Zuständigen über seine eigene Arbeit voll vertrauen und keinen Gedanken daran aufwenden, WO diese Schüler*innen gesondert beschult werden und wie diese (ungelösten, da nur getrennten?) Konflikte sich später entfalten werden, wenn die Aufsichts- und Bildungspflicht durch die Schule endete… Daumendrück! 🙂
Und Sie sind in Ihrer Freizeit aktiv, weil Sie so viel Zeit haben?
Können Sie ja gerne.
Ich möchte als Lehrkraft aber nicht 24/7 im Dienst sein.
Das ist doch gemein! Beziehungsarbeit ist gefragt. Die regelt alles. Lehrkräfte sollten sich einfach mehr bemühen.
Getrennte Beschulung o.ä. Schwarzpädagogisches geht sowas von gar nicht. Die Beschuldigten können ja nichts dafür …
Sicherheitsdienst? Wäre auch nicht nötig, wenn die Lehrkräfte mehr Engagement zeigten. …
So oder ähnlich stelle ich mir die Reaktion gewisser Realitätsverleugner*innen vor.
„Das ist doch gemein! Beziehungsarbeit ist gefragt. Die regelt alles.“
Es scheint so
„Wir haben aber auch Präventionsmaßnahmen zusätzlich eingeführt und versuchen, die Familien frühzeitig zu stärken und ihnen auch Hilfe anzubieten“
„Sprechen wir sie lieber ehrlich, direkt an, und dann finden wir gemeinsam Lösungen.“
Aber wenn Sie zustimmen, dass es zu Resultaten führt, probieren Sie es gerne mit mehr Bildungspartnerschaft 🙂
„Damit meine ich unter anderem, dass wir deutlich und massiv durch ganz verschiedene Maßnahmen es hinbekommen haben, dass es auf dem Schulhof wieder ein anderes Sicherheitsgefühl gibt“
Ach ein Gefühl? Aufgepasst, dieses Forum lässt sich doch nicht durch Aussagen von Oben abspeisen!
https://www.news4teachers.de/2026/09/karolina-burger-realschule-plus-deutschlands-gefaehrlichste-schule-oder-vielmehr-deutschlands-zerstrittenste/
Oder glaubt irgendwer, es würde alles dankbar aufgegriffen, sobald es sich gegen die Schülerschaft richtet? 😉
„Wir haben aber auch Präventionsmaßnahmen zusätzlich eingeführt und versuchen, die Familien frühzeitig zu stärken und ihnen auch Hilfe anzubieten“
Dürfte neuen Straftaten eher vorbeugen, Sicherheitsdienste vor Ort…
(https://www.cdu-lu.de/2026/03/03/cdu-polizeipraesenz-an-schulen-ist-keine-dauerhafte-loesung/)
CDU? Was machst Du denn hier? Den nachweislich schwachen und kurzfristigen nach „mehr Härte“ (gegen „die Anderen“) leid?
„Bestimmte «delinquente Kinder» wurden aus der Schule genommen und gesondert geschult.“
In der JVA oder wo? (ehrliches Interesse)
„Dabei drehe es sich auch um das Thema, «wie gehen wir mit Familien um, die überfordert sind und deren Kinder gewalttätig sind».“
Besser spät als nie! Daumendrück! 🙂
„Die Polizei teilte vor einigen Tagen mit, dass es sich nicht um eine «fest strukturierte Jugendbande» handele, sondern die Taten meist von losen Gruppen Jugendlicher und Heranwachsender begangen würden.“
What?? Dann sollten sich die fleißigen Forist*innen bitte bei der Polizei melden und denen alles berichten und belegen, was Sie regelmäßig über Banden und Clans zum Besten geben!
Hier eine der „losen Gruppen Jugendlicher“ mit vielen Details:
https://www.focus.de/panorama/club-mitarbeiter-fuerchteten-um-ihr-leben-jugendgang-terrorisiert-potsdam-seit-wochen_a4ebce5f-a841-4739-b624-389f688fe536.html
Das ist schon erschreckend und muss gestoppt werden, allein schon um der AfD keine Steilvorlage zu liefern: Der Staat muss hier rein aus Selbsterhaltungstrieb effektiv handeln, das ist er seinen Bürgern schuldig und dazu ist er zum Schutze der Demokratie auch verpflichtet: Wenn ein demokratischer Staat das Vertrauen seiner Bürgerinnen und Bürger verspielen sollte, dann würde es brandgefährlich.