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Unternehmerverband: Firmen beschäftigen Lehrkräfte, um Azubis ausbildungsreif zu machen

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HANNOVER. Teilweise würden Unternehmen bereits selbst Lehrkräfte für die Nachhilfe einstellen, sagt ein Verbandschef aus der Wirtschaft. Welche Änderungen er sich wünscht.

So geht’s. Foto: Shutterstock

Immer mehr Auszubildende haben laut dem niedersächsischen Unternehmerverband Nachholbedarf beim Schulwissen. Es fehle bereits an Grundsätzlichem wie gutem Lesen oder einem Gefühl für Zahlen, sagte der Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN), Benedikt Hüppe, der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung». Der Verbandschef fordert eine bessere Schulförderung der einzelnen Schülerinnen und Schüler.

Den Grund für die Probleme sieht Hüppe in einem falsch verstandenen sozialen Miteinander: «Wir müssen wieder den Mut haben, jungen Menschen zu sagen, wenn sie etwas nicht gut gemacht haben – genau wie wir herausragende Leistungen loben müssen.» Nicht jeder könne Mittelwert oder etwas besser sein. Schülern mit Nachholbedarf müssten dann aber auch Hilfestellungen geboten werden. Derzeit würden Unternehmen teilweise auf eigene Kosten Lehrkräfte einstellen, um ihren Azubis zu helfen, «überhaupt erst ausbildungsreif zu werden».

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Darüber hinaus forderte der Verbandschef eine klügere Verteilung von Fördergeld, einen stärkeren Blick auf die Berufsorientierung oder verbindlichere Sprachförderung für Kinder aus zugewanderten Familien. Auch eine Vorschule, wie es sie etwa in Hamburg gebe, solle geprüft werden. News4teachers / mit Material der dpa

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14 Kommentare
Biene
3 Tage zuvor

Ich kann das Pferd zur Tränke führen, aber trinken muss es von selbst.
Wenn die betreffenden Schülerschaft die Hilfestellung verweigert, was soll die Schule machen.
Bitte auch Ihre Worte an die (V-) Erziehenden richten, die Schule kann auf Grund von personellen Engpässen nicht die zum Teil vorhandene Unfähigkeit auffangen.

Frauke98
1 Tag zuvor

Das ist auch richtig so! Die Industrie braucht doch Fachkräfte um sie auszubeuten. Dann sollen die auch für die nötige Bildung sorgen, bei einem Handwerker kann das ja nicht so viel sein. Wir Pädagogen können nicht alles leisten.

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  Frauke98

Blöd ist nur, dass Handwerk und Industrie sich gegenseitig ausschließen.

Frauke98
1 Tag zuvor
Antwortet  dickebank

Ich glaube nicht, dass in der Industrie sehr viel Bildung nötig ist. Was muss man können um am Fließband zu stehen? Ausser exorbitante Löhne einsacken. Das regelt in Zukunft die KI.

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  Frauke98

Sie haben die Begrifflichkeit „Handwerk“ nicht ansatzweise verstanden.
Die einzigen Handwerker, die meines Wissens nach am Band stehen, sind Bäcker und Metzger im Großraum WOB.
Btw das Fachwissen vieler Gesellen sowohl mit IHK- als auch HWK- Abschluss übersteigt das der allermeisten Bachelor of irgendwas.

Frauke98
1 Tag zuvor
Antwortet  dickebank

Mit Ihrem Wissen ist es wohl nicht weit her. Den Gesellen gibt es schon lange nicht mehr, heute schimpft sich das Facharbeiter. Auch die beiden Kammern sind nichts als Lobbyorganisationen aus dem letzten Jahrhundert. Sie meinen es doch hoffentlich nicht ernst, dass Sie einfache Handwerker höher einstufen als uns Akademiker*innen.

Unverzagte
1 Tag zuvor
Antwortet  Frauke98

Geselle ist neben dem Facharbeiter auch weiterhin ein gebräuchlicher Ausdruck.

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  Frauke98

Ihre Ahnung steht in keinem Verhältnis zu den Fakten.
Wie sollte man Sie bei Ihrer akademischen Selbsterhöhung noch höher einstufen können.
VG von einem angelegten Grubenhandwerker mit einem Hochschul- und zwei Staatsexamina.
Btw ohne die Grubenausbildung wäre das Hochschul- sowie das erste Zweite Staatsexamen gar nicht möglich gewesen.

Jerunda
1 Tag zuvor
Antwortet  Frauke98

„Halb so arrogant, macht doppelt so sympathisch.“

Diesen Spruch sollten Sie sich zu herzen nehmen. Und falls Sie mal einen guten Handwerker (Auto, Waschmaschine, Heizung….) brauchen, wäre es vielleicht besser, Ihre Akademiker-Arroganz nicht zu sehr raushängen zu lassen. Der sitzt dann nämlich evtl. am längeren (und teureren Hebel) und lacht Sie aus!

Lera
1 Tag zuvor
Antwortet  Frauke98

Puh…

Jerunda
1 Tag zuvor
Antwortet  Frauke98

„Den Gesellen gibt es schon lange nicht mehr, heute schimpft sich das Facharbeiter.“
Warum gibt es dann noch Gesellenprüfungen? Mir scheint „Mit Ihrem Wissen ist es wohl nicht weit her.“ 🙂
Gesellenprüfung und weitere Ausbildungsprüfungen im Handwerk | ZDH

Was ist der Unterschied zwischen Facharbeiter und Geselle? – ExpressAntworten.com

Fräulein Rottenmeier
1 Tag zuvor
Antwortet  Frauke98

Ach ja, es gibt den Gesellen nicht mehr und demzufolge den Gesellenbrief für eine bestandene Gesellenprüfung? Wo haben Sie das denn her?
Also, jemand, der eine praktische Ausbildung in einem Handwerksberuf lernt, macht zum Abschluss seiner Ausbildung einen Abschluss, der sich Gesellenbrief nennt…..
Nein? Wirklich nicht? Was dann?
Und wo ist die IHK und die HWK eine verschworene Gemeinschaft? Weil sie überwacht, dass nicht jeder, der meint Haare schneiden zu können, ein Geschäft eröffnen kann?

Mika BB
1 Tag zuvor
Antwortet  dickebank

@dickebank:
Nicht den Troll füttern, dem bekommt das nicht.

Fräulein Rottenmeier
1 Tag zuvor
Antwortet  Frauke98

Also die Industrie benötigt doofe Leute, um sie auszubeuten…..die Studenten sind nicht doof…..also unterscheiden wir zwischen Handwerkern (doof) und Studenten (nicht doof)…..
Betriebe, die den Leuten Arbeit geben, sind immer Ausbeuter, weil sie auf eine Ausbildung wertlegen. Die übergeordnete Instanz IHK und HWK sind auf jeden Fall Ausbeuter, weil sie Kompetenzen festlegen….? Okay
Und Ihre Gäste sind auf jeden Fall nicht doof…..oder wie, weil die immer ausgebeutet werden, weil zwar nicht doof, aber keine Ausbildung, die hier anerkannt wird?
Joa , kann man so sehen….oder vielleicht hält man sich an Ausbildungsordnungen……mit Sinn und Verstand…..