In Deutschland sind im vergangenen Schuljahr etwas weniger Kinder eingeschult worden. Die Zahl der Erstklässlerinnen und Erstklässler sank im Schuljahr 2025/2026 um etwa zwei Prozent auf rund 811.200, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.
Laut der Daten besuchten insgesamt knapp 9 Millionen Schülerinnen und Schüler die rund 32.800 allgemeinbildenden Schulen in Deutschland, davon hatten etwa 84 Prozent eine deutsche Staatsangehörigkeit. Der Statistik zufolge arbeiteten rund 760.300 Lehrkräfte an den allgemeinbildenden Schulen. Der Frauenanteil lag bei 73 Prozent.
Neun Prozent besuchten eine Privatschule – Ausländeranteil geringer
Rund 91 Prozent aller Schülerinnen und Schüler besuchten demnach eine öffentliche und 9 Prozent eine private Schule. An den öffentlichen Schulen lag der Ausländeranteil bei 17 Prozent, an den Privatschulen war er mit 7 Prozent deutlich geringer
Zum Abschlussjahr 2025 verließen laut Statistik knapp 769.000 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildende Schule.
- Davon erlangten rund 228.700 Schülerinnen und Schüler das Abitur beziehungsweise die allgemeine Hochschulreife.
- Rund 339.800 erreichten einen mittleren Schulabschluss, zum Beispiel einen Realschulabschluss.
- Weitere rund 134.800 verließen die Schule mit einem sogenannten ersten Schulabschluss (beispielsweise einem Hauptschulabschluss)
- Etwa 64.900 verließen die Schule ohne einen ersten Schulabschluss, darunter waren rund 26.100 mit einem sonderpädagogischen Abschluss.
Und wie sieht es an den beruflichen Schulen aus?
Neben der Statistik zu allgemeinbildenden Schulen gab das Bundesamt noch Daten zu 8.300 beruflichen Schulen bekannt. Dort wurden im vergangenen Jahr 2,3 Millionen Schülerinnen und Schüler unterrichtet.
Die Zahl der Lehrkräfte lag bei 125.000 Lehrkräfte, davon waren etwa mehr als die Hälfte (55 Prozent) weiblich. News4teachers / mit Material der dpa









