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Immer mehr Schüler haben eine Einwanderungsgeschichte (immer mehr Lehrkräfte auch)

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WIESBADEN. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Einwanderungsgeschichte steigt. An allgemeinbildenden Schulen sind es bei den Mädchen und Jungen mehr als ein Viertel. Auch die Lehrerschaft wird heterogener. 

multiethnische Kindergruppe
Deutschland wird bunter (Symbolfoto). Foto: Shutterstock

Mehr als ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland haben dem Statistischen Bundesamt zufolge eine Einwanderungsgeschichte. Bei den Lehrkräften habe dies bei elf Prozent zugetroffen, teilte das Amt zum internationalen Tag der Bildung am 24. Januar in Wiesbaden mit. Bei Schülern und Lehrern sei der Anteil in den vergangenen fünf Jahren gestiegen.

«Eine Person hat eine Einwanderungsgeschichte, wenn sie selbst oder beide Elternteile seit dem Jahr 1950 nach Deutschland eingewandert sind», heißt es in einer Mitteilung. Berücksichtigt würden nur Menschen mit privatem Hauptwohnsitz. Gemeinschaftsunterkünfte mit zum Beispiel dort lebenden Geflüchteten seien nicht berücksichtigt.

Während es bei den Schülerinnen und Schülern 2024 keine Unterschiede bei den Geschlechtern gab, hatte jede achte Lehrerin und jeder zehnte Lehrer eine Einwanderungsgeschichte. Binnen fünf Jahren stieg der Anteil bei den Lehrern an Grundschulen, weiterführenden oder Förderschulen insgesamt um zwei, bei den Schülern um drei Prozentpunkte.

Zwölf Prozent der Schülerschaft hatten nur einen nach Deutschland eingewanderten Elternteil, bei den Lehrkräften waren es fünf Prozent. Insgesamt haben mit 26 Prozent rund ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland eine Einwanderungsgeschichte. News4teachers / mit Material der dpa

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ed840
1 Monat zuvor

Die Prozentanteile in den 16 Bundesländern unterscheiden sich allerdings ziemlich stark.

Es gibt Bundesländer, in denen die Quote ohne mind. ESA bei den Schüler*innen ohne deutsche Staatsangehörigkeit überdurchschnittlich hoch ist und die Ergebnisse der Schüler*innen mit Migrationshintergrund 1. Gen bei IQB-2024-Mathematik besonders niedrig. Interessanterweise sind das bis auf HB alles Bundesländer mit unterdurchschnittlichem Anteil an Schüler*innen mit Einwanderungsgeschichte.

Susanne M.
1 Monat zuvor

Das ist nichts ganz Neues..In den 90er Jahren gab es viele Lehreranwärter russischer, tschechischer, polnischer oder jugoslawischer Herkunft. Das Problem war die spätere Verbeamtung.