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Öffentlicher-Dienst-Reform: Arbeitszeitkonto und Dienstfahrrad (auch) für Lehrkräfte

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DÜSSELDORF. Die nordrhein-westfälische Landesregierung will den öffentlichen Dienst umfassend modernisieren – mit Folgen auch für Lehrerinnen und Lehrer. Im Zentrum steht ein neues Lebensarbeitszeitkonto, das Mehrarbeit erfassen soll. Während die Regierung von einem „wichtigen Signal“ spricht, verweisen Gewerkschaften auf offene Fragen, insbesondere bei der konkreten Umsetzung im Schulalltag.

Großer Wurf? NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). Foto: Shutterstock / penofoto

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Modernisierung des öffentlichen Dienstes auf den Weg gebracht. Kern ist ein Gesetzentwurf, der nach Angaben aus Düsseldorf noch vor der Sommerpause in den Landtag eingebracht werden soll. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) erklärte dazu: „Einen krisenfesten und bürgernahen Staat gibt es nur mit einem starken öffentlichen Dienst. Die Reformvorhaben unserer Modernisierungsagenda sind ein wichtiges Signal für die Zukunfts- und Handlungsfähigkeit unseres Staates.“

Im Mittelpunkt der Reform steht ein sogenanntes Lebensarbeitszeitkonto. Die bislang geleistete 41. Wochenstunde, die für Beamtinnen und Beamte seit Jahren faktisch Mehrarbeit bedeutet, soll künftig gutgeschrieben werden. Für Lehrkräfte ist eine eigene Regelung vorgesehen: Sie sollen pro Woche eine Gutschrift von 0,5 Pflichtstunden erhalten.

Damit greift die Landesregierung in ein besonders sensibles Feld ein. Denn Lehrkräfte unterscheiden sich strukturell von anderen Beamten. Sie haben keine klassische Arbeitszeiterfassung, ihr Arbeitspensum bemisst sich über Unterrichtsstunden, ergänzt durch Vor- und Nachbereitung, Korrekturen und weitere schulische Aufgaben. Wie die Rheinische Post berichtet, geht das Finanzministerium davon aus, dass „eine 0,5 Pflichtstunde bei Lehrkräften durchschnittlich einer Stunde Arbeitszeit der sonstigen Beamtinnen und Beamten“ entspricht. Grundlage dieser Einschätzung sei eine „Gesamtwürdigung“ der Arbeitszeitbelastung.

Diese rechnerische Gleichsetzung ist politisch zentral, weil sie die Grundlage für die Bewertung der Mehrarbeit bildet. Gleichzeitig bleibt sie umstritten, da die tatsächliche Arbeitsbelastung von Lehrkräften seit Jahren Gegenstand bildungspolitischer Debatten ist – nicht zuletzt wegen fehlender systematischer Arbeitszeiterfassung.

Offen ist zudem, wie flexibel Lehrkräfte über ihre angesparten Zeiten verfügen können. Die Landesregierung formuliert bislang allgemein, das Lebensarbeitszeitkonto solle „angepasst an ihren persönlichen Bedarf individuell Freistellungen“ ermöglichen. Konkrete Regelungen fehlen jedoch noch. Nach Informationen der Rheinischen Post ist selbst innerhalb der Ministerien „der Abstimmungsprozess zu den vorgesehenen Modellen noch nicht abgeschlossen“.

Ein Blick in andere Bundesländer zeigt mögliche Konfliktlinien. In Hessen etwa, auf dessen Modell sich NRW teilweise bezieht, werden angesparte Stunden bei Lehrkräften in der Regel nicht für einen vorgezogenen Ruhestand genutzt. Stattdessen reduzieren Lehrerinnen und Lehrer im letzten Schuljahr vor der Pensionierung ihre Unterrichtsverpflichtung. Ein vollständiger früher Ausstieg ist organisatorisch kaum vorgesehen. Das hessische Kultusministerium begründet dies laut Rheinischer Post damit, dass ein Lehrerwechsel mitten im Schulhalbjahr „aus pädagogischen Gründen nicht sinnvoll ist“.

„Es gibt genügend Situationen, in denen man vorübergehend Arbeitszeit reduzieren und sein Gehalt beibehalten möchte. Diese Flexibilität ist nicht gegeben“

Auch die Frage, ob Lehrkräfte ihre Arbeitszeit zeitweise flexibel reduzieren können, ist offen. Erfahrungen aus Hessen deuten auf Einschränkungen hin. Der Vorsitzende des hessischen Lehrerverbands, Jörg Leinberger, wird in der Rheinischen Post mit den Worten zitiert: „Es gibt genügend Situationen, in denen man vorübergehend Arbeitszeit reduzieren und sein Gehalt beibehalten möchte. Diese Flexibilität ist nicht gegeben. Meistens wird das nicht genehmigt.“ Hintergrund sei der Lehrermangel, der flexible Modelle in der Praxis erschwere.

Für Nordrhein-Westfalen könnte sich daraus ein zentraler Zielkonflikt ergeben: Einerseits soll das neue System mehr individuelle Freiräume schaffen, andererseits stehen Schulen unter erheblichem Personaldruck. Wie diese Spannung aufgelöst werden soll, ist bislang nicht erkennbar.

Ein weiterer Aspekt betrifft die langfristige Nutzung der Zeitguthaben. Auch hier verweisen Erfahrungen aus anderen Ländern auf Probleme. So berichtet die Rheinische Post, dass angesparte Stunden bei einem Bundeslandwechsel nicht übertragen werden können und unter Umständen verfallen. Für Schulen bedeutet das zusätzlichen organisatorischen Aufwand, wenn größere Zeitkontingente innerhalb kurzer Zeit ausgeglichen werden müssen.

Neben dem Arbeitszeitkonto enthält das Reformpaket weitere Maßnahmen, die auch für Lehrkräfte relevant sind. Dazu gehört die Einführung eines Altersgeldes, das den Wechsel aus dem Beamtenverhältnis erleichtern soll. Finanzminister Marcus Optendrenk betonte: „Wer Verantwortung für dieses Land übernimmt, soll moderne Rahmenbedingungen vorfinden und Perspektiven haben, die mit den Anforderungen unserer Zeit Schritt halten.“

Ebenfalls vorgesehen ist die Einführung eines Jobrad-Modells, also eines Dienstfahrrads, das Beschäftigten eine zusätzliche Option für nachhaltige Mobilität bieten soll. Die Landesregierung verweist darauf, dass entsprechende Modelle bereits in der Umsetzung seien.

Die Bildungsgewerkschaft GEW bewertet diesen Punkt jedoch zurückhaltend. GEW-Landesvorsitzende Ayla Çelik erklärte: „Das Jobrad ist grundsätzlich ein attraktives Element – sowohl für die Beschäftigten als auch für potenzielle Bewerber*innen. Wenn aber die Umsetzung, zwar seit Jahren in Aussicht gestellt, bis heute auf sich warten lässt, dann verpufft die Wirkung. Für die Beschäftigten zählt nicht die Ankündigung, sondern die Umsetzung und die tatsächliche Nutzbarkeit. Hier liefert die Landesregierung bislang nicht.“

„Keine Lehrkraft macht es sich leicht damit, der Schule den Rücken zu kehren, und wenn sie einmal an dem Punkt ist, hält auch der Beamtenstatus sie nicht zurück“

Die GEW sieht das Altersgeld hingegen grundsätzlich positiv. Ihre Vorsitzende in NRW, Ayla Çelik, erklärte: „Für viele verbeamtete Mitglieder ist das ein wichtiger Schritt hin zu mehr Beweglichkeit.“ Befürchtungen, das neue Altersgeld könne Wechsel in die Wirtschaft erleichtern und so den Lehrkräftemangel verschärfen, weist sie zurück. Gegenüber der Rheinischen Post sagte sie: „Keine Lehrkraft macht es sich leicht damit, der Schule den Rücken zu kehren, und wenn sie einmal an dem Punkt ist, hält auch der Beamtenstatus sie nicht zurück.“

Deutlich kritischer fällt die Gesamtbewertung der Reform aus. Zwar erkennt die GEW an, dass die Gutschrift der Mehrarbeit ein „wichtiges Signal“ sei. Zugleich betont Çelik: „Aber es bleibt ein Einstieg, kein Durchbruch.“ Insbesondere bei der Arbeitsbelastung sieht die Gewerkschaft weiterhin strukturelle Probleme. „Die vorgelegten Maßnahmen sind ein erster Schritt. Angesichts von Personalmangel, steigender Arbeitsbelastung und wachsender Unzufriedenheit im Landesdienst reicht das aber bei weitem nicht aus.“

Auch bei der Frage der Besoldung und der Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte sieht die GEW weiteren Handlungsbedarf. Çelik fordert eine grundlegende Reform: „Man müsste das Besoldungssystem auf einem weißen Blatt Papier neu aufstellen.“ Damit verweist sie auf ungelöste Verteilungsfragen, die sich zuletzt auch durch die Vereinheitlichung des Einstiegsgehalts auf A13 verschärft haben. News4teachers 

A13-Reform: Verdienen Schulleitungen bald nicht mehr als einfache Lehrkräfte?

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Alex
5 Tage zuvor

Wie die Rheinische Post berichtet, geht das Finanzministerium davon aus, dass „eine 0,5 Pflichtstunde bei Lehrkräften durchschnittlich einer Stunde Arbeitszeit der sonstigen Beamtinnen und Beamten“ entspricht.“ Wie dreist ist das denn? Das bedeutet ja im Umkehrschluss, dass 28 Stunden Deputat 56 (!) „regulären“ Arbeitsstunden entsprächen. Dem Land ist es also vollkommen bewusst, dass seine LK massiv oberhalb der Arbeitszeitgrenze arbeiten. Wie ich schon mehrfach feststellte: die wissen schon, warum sie sich gegen eine Arbeitszeiterfassung wehren. Sobald diese Regelung offiziell ist, sollten LK also direkt Widerspruch gegen die 0,5 Stunden einlegen.

Lera
5 Tage zuvor
Antwortet  Alex

Da hat sich das KM wohl ziemlich ins Knie geschossen.

# nice try

Hans Malz
4 Tage zuvor
Antwortet  Alex

Richtig! Wir brauchen keine Arbeitszeiterfassung mehr, ist ja jetzt amtlich bestätigt. Win – win…

Petsu
3 Tage zuvor
Antwortet  Alex

Die Depitate von Lehrkräften in NRW reichen von 28 Stunden (z.B. bei Lehrkräften in Grundschulen) bis 22 Stunden (z.B.bei Lehrkräften in Studienkollegs). Es handelt sich dabei natürlich um 45-Minuten-Stunden. Die Arbeitszeit von Beamten (zur Zeit 41 Wochenstunden) wird aber in 60-Minuten-Stunden gemessen. Die reine Unterrichtsverpflichtung in 60-Minuten-Stunden gerechnet liegt also in Grundschulen bei 21. In Studienkollegs bei 16,5. Je nach dem wie man rechnet, kann man also davon sprechen, dass das Unterrichtsdeputat von Lehrkräften im Durchschnitt die Hälfte der Gesamtarbeitszeit umfasst. Zumal wir nicht vergessen dürfen, dass rund 6 Wochen der rund 12 Wochen Ferien Arbeitszeit sind, in der kein Unterricht stattfindet.

Palim
3 Tage zuvor
Antwortet  Alex

Das ist der Beitrag dazu, dass Deutsche mehr arbeiten sollen.
Deshalb verzichtet man auch auf die Arbeitszeiterfassung.

Wie der Slogan „Leistung muss sich wieder lohnen“ dazu passt, ist mir allerdings noch nicht klar.

Ukulele
2 Tage zuvor
Antwortet  Alex

Dad ist Quatsch. Es ist schlicht eine pragmatische Lösung, anstelle der Berechnung von 1/41*28.

Übrigens erscheint mir dieses Vorhaben der Landesregierung in Summe sinnvoll, wenn auch Details fehlen.

Was mich wundert ist ihre erste Reaktion darauf. Sie beziehen sich gar nicht auf die Regelung als solche, sondern verzetteln sich direkt in Details.

Parricida
2 Tage zuvor
Antwortet  Alex

Aber 0,5 Pflichtstunde sind bestimmt 30 Minuten gemeint, oder? Und die 28 Stunden beziehen sich auf 45 Unterrichtsminuten.

Walter Hasenbrot
11 Stunden zuvor
Antwortet  Parricida

0,5 Pflichtstunden sind eine halbe Unterrichtsstunde also 22,5 Minuten.

Fräulein Rottenmeier
10 Stunden zuvor
Antwortet  Parricida

Da es sich um Deputatsstunden handelt, sind 0,5 Unterrichtsstunden gemeint. Es ist sinnlos, diese in Minuten umrechnen zu wollen, denn es hängt von der Schulform ab, wie viel diese Wert ist.
Aber man kann es drehen, wie man will, es bleibt verarsche…..netter wäre es gewesen, das Deputat entsprechend zu senken, aber das geeehhhht natürlich nicht, wegst…….Personalmangel und natürlich Geld…..

Walter Hasenbrot
5 Tage zuvor

Wenn 0,5 Pflichtstunden (Damit sind wohl die Deputatsstunden gemeint.) einer Arbeitsstunde bei anderen Beamten entsprechen, dann kommen Lehrkräfte je nach Schulform auf 51 bis 56 Arbeitsstunden pro Woche.

Wo kann ich die Mehrarbeit einklagen, die ja jetzt vom Finanzministerium bestätigt ist?

alcatraz
4 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

OH… haltet mich für blöde aber ich habe das beim Lesen genau anders aufgefasst o.O – so nach dem Motto: Lehrer leisten ja so wenig, dass ihre Arbeit nur 0,5 Stunden wert ist im Gegensatz zu dem, was andere Beamte leisten. Drum muss ja nur 0,5 h anerkannt werden, mehr ist ihre Stunde nicht wert….

Lera
4 Tage zuvor
Antwortet  alcatraz

Das war vermutlich auch die Idee dahinter.

Richtig schöner Bumerang.

potschemutschka
4 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Sitzen da in der Landesregierung etwa Menschen mit Dyskalkulie?

Fräulein Rottenmeier
4 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Eine ganze Lehrerstunde ist wahrscheinlich auch zu teuer….uhd jemand könnte auf Gedanken kommen, dass er/sie eher in Pension gehen könnte….neee, neee

Bla
4 Tage zuvor
Antwortet  alcatraz

Im Prinzip haben Sie hier das “richtige Gefühl”.
Nur es ist noch … Wilder.
Die normalen Deputatsstunden sind normal bemessen. Also je nach Schulart und Bundesland. 27 Deputatsstunden, 28 Deputatsstunden usw….
Aber ab der Mehrarbeit – also die 0,5 Stunden … Da sind die vieeeeel weniger “Wert”. Klar. Man braucht ja für 45 Minuten (mindestens – da reine Anwesenheit) nur 30 Minuten. Ganz klar.
Daher ist die 28+0,5 eben die 28 die alles abdecken und die 0,5 sind 30 Minuten bei 45 Minuten Anwesenheit.
Unterr…. Betreuung auf billigste Form. Yeah.
Also absolut richtig:
“Drum muss ja nur 0,5 h anerkannt werden, mehr ist ihre Stunde nicht wert….”
45 Minuten Unterricht/Betreuung nach den 28 Stunden wären dementsprechend eine “Gegenzeit” von 30 Minuten. Ohne “Zins” und ohne “Zinseszins” allerdings.

Ist so, wie wenn Sie 45 Euro auf die Bank bringen und die schreibt Ihnen 30 Euro nur gut. Und das auf 20-40 Jahre als Pflichteinlage. Keine Zinsen. Keine Zinseszinsen. Risiko des “Todes vor dieser Zeit”. Und ob man die 30 Euro dann überhaupt bekommt … Das lässt sich zeigen. Vllt. geht man Insolvent. Oder Gesetze ändern sich. Oder man braucht mehr Geld erst … Oder man setzt die Einlagezeit selbst [Bank] höher.
Letztendlich verlieren Sie. So oder so. Und der Sta…. Ehm, die Bank. Die Bank gewinnt immer.
Als Begründung: Ihr Geld ist sicher. Die Scheine brauchen einen Platz – Platz kostet. Und wir verwalten das Ganze – auch das kostet. Also … Seien Sie bitte froh drum.
Aber: Sie müssen die 45 Euro jeden Monat einzahlen hierbei. Das geben wir ebenfalls vor.

Walter Hasenbrot
11 Stunden zuvor
Antwortet  Bla

Da es um 0,5 Unterrichtsstunden geht, handelt es sich nicht um 30 Minuten, sondern um 22,5.

Bla
10 Stunden zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Da haben Sie natürlich recht. Wobei im Prinzip “beides gilt”.
Es kommt auf den Umrechnungswert drauf an.
Sie rechnen in Deputat. Ich in den “Umwandlungsfaktor”. Ihres ist da natürlich “präziser/realer”.

Die 30 Minuten wären ja nur bei “Umrechnung”. Da der Staat hier “keine Vorteile hätte” sind es natürlich die 22,5 Minuten (wahrscheinlich). Sorry.

Daher: Doppelt verarscht. Haha.

Beide Zahlen sind “rechnerisch” möglich und “begründbar”. Das ist ja das tolle am Deputatssystem als Übertragungsfaktor zu “anderen Beamten/Angestellten”.
Man pickt sich dann eben das “für sich Bessere” raus: Ihre 22,5 Minuten [wahrscheinlich]. Stellt dies dem “30 Minutenwert” entgegen und “in echt” sind es min. 45 Minuten “Anwesenheit/Unterricht” (+ ggf. Vor-/Nachbereitung).
Toll

Ukulele
2 Tage zuvor
Antwortet  alcatraz

Die meisten von Euch sind doch Lehrer. Aber ich denke Eure Schüler würden dies besser verstehen. Es geht darum, diese halbe Unterrichtsstunde aufzusparen. Wenn man eine ganze Unterrichtsstunde aufgespart hat bekommt man später irgendwann diese Unterrichtsstunde frei (aber bezahlt). In beiden Fällen zählt die Vor und Nachbereitung dazu, sowohl beim Ansparen als auch beim frei nehmen. Das hat nichts mit einer (Zeitstunde) zu tun.

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  alcatraz

Ohne Ihnen auf den Schlips treten zu wollen, Division duch 1/2 – ja rechnen mit Brüchen ist aber auch schwierig.
Am besten fangen Sie bei Herrn Optendrenk an, da schaffen Sie es vermutlich ganz easy in den Beraterstab.
Und schlagen Sie bitte dem LBV ebenfalls vor die monatlichen Bezüge durch o,5 zu teilen. Denn wenn die Arbeitszeitsfaktor halbiert wird, dann müssen ja auch die Bezüge durch den gleichen Faktor geteilt werden:)

Ukulele
2 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Nein, kommen sie nicht.

Es gibt ja einen Grund, warum das Deputat von der Schulform abhängt, das sollten Sie wissen. Und die Lehrerarbeitszeit umfasst bekannterweise auch die Unterrichtsfreie Zeit.

dickebank
10 Stunden zuvor
Antwortet  Ukulele

Sieht man an Gesamtschulen

dickebank
5 Tage zuvor

Ist ein Dienstrad für Lehrkräfte der SekI+II dann ein Studienrad?

Andreas
5 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Na toll und wir an der Hauptschule bekommen wieder die billige Variante, so ein „Restschulrad“

Bla
4 Tage zuvor
Antwortet  Andreas

Brandschulrad
Die kalte Dusche gibts gratis dazu.

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  Bla

Brandschulrad – das ist lediglich der Feuerwehr vorbehalten.

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  Andreas

Nee, ein “Kneipenrad”, um die Wirtschaft anzukurbeln.

Hans Malz
4 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Für SekII Lehrer ist das dann das Dienstrad mit Zulage … schließlich war das Studium viel schwerer und Abschluss viel hochwertiger.

Vielleicht gibt es das Dienstrad ja auch in verschiedenen Ausstattungsstufen, je nach Besoldungsgruppe. Und die Angestellten müssen selbstverständlich mehr dazu bezahlen, ist doch klar.

dickebank
4 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Und FöS-Lehrkräfte kriegen zusätzlich Stützräder:)

potschemutschka
4 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Voooorsicht! Ganz dünnes Eis! 🙂

dickebank
4 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Für Eis braucht’s aber keine Räder sondern Kufen. Wo haben sie dich denn laufen lasen?

potschemutschka
4 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Da habe ich wohl was falsch verstanden. Ich dachte die Sonderschul-/ FÖS-Lehrer sollen die Stützräder für die Regelschullehrer sein, in den multiprofessionellen Traum-Teams. 🙂

dickebank
4 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Haben Sie schon mal Einräder mit Stützrädern gesehen?

potschemutschka
4 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

🙂

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ich sach mal so, gäb’s echte Doppelsteckungen, gabe es vermutlich auch Tandemräder.

potschemutschka
4 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Es gibt allerdings auch Sonderpädagogen, die mit rain zufälligen Radschlägen meinen, eine wichtige Stütze für die Kollegen zu sein.

dickebank
10 Stunden zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sach bloß, das wäre mir doch nie in den Sinn gekommen.

Parricida
2 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Kufen gibt’s in Essen ne ganze Menge… Wer sich auf dünnes Eis begeben will, sollte dorthin gehen

dickebank
11 Stunden zuvor
Antwortet  Parricida

Ich habe auf Zollverein gelernt bevor die Eisfläche auf der Kokerei in Betrieb ging.

dickebank
10 Stunden zuvor
Antwortet  Parricida

Aber ihr habt doch nur einen Oberbürgermeister

Canishine
4 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Auf jeden Fall mit einer Handreiche zur Bedienung.

dickebank
4 Tage zuvor
Antwortet  Canishine

Muss aber selber ausgedruckt und laminiert werden.

Canishine
4 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Dafür brauche ich eine Handreiche Medienkompetenz (oder eine Fortbildung).

dickebank
4 Tage zuvor
Antwortet  Canishine

Gibt aber nur halbseitige Handreichungen und halbstündige Fortbildungen

Hans Malz
4 Tage zuvor
Antwortet  Canishine

Nein, erst kommt das Impulspapier:

“Rahmenkonzeptionelle Überlegungen zur potenzialorientierten Implementierung nachhaltigkeitsbezogener Mobilitätsoptionen im Kontext dienstlicher Ressourcennutzung unter besonderer Berücksichtigung schulischer Akteursstrukturen und organisationsentwicklerischer Anschlussfähigkeit“

Daraus werden die Kollegien dann die Handreichung erarbeiten.

Chris
3 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

“Dienstrad mit Zulage”? Bekommen wir dann ein Zero Elektro-Motorrad als Dienstrad finanziert? Ich bräuchte halt Etwas, das auch auf die Kraftfahrstraße und auf die Autobahn darf.

Sporack
4 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Wie wäre es zusätzlich mit Job-Ticket … ach ne … im TVL ist das ja nicht aufgenommen und der ADL verbietet sicher außertarifliche Leistungen seinen Mitgliedern.

Der Arbeitgeberverband des Landes Nordrhein-Westfalen (AdL NRW) ist eine Vereinigung von Arbeitgebern und gemäß § 2 Abs. 1 des Tarifvertragsgesetzes Tarifvertragspartei. Er ist Mitglied der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL).

dickebank
5 Tage zuvor

Wer ist bitte so dämlich ein Jobrad gegen die Arbeitszeiterfassung einzutauschen?

Hysterican
5 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Mit dem Jobrad ist das Hamsterrad gemeint, von dem immer noch einige hirnlose Romantiker innerhalb der LuL-Kollegien im täglichen Dienstgehetze im Schulsystem glauben, dass sie sich auf der Karriereleiter befinden … von außen betrachtet kann man die Selbstvernichtung sehr schön erkennen …. rasend rennend … immer den nächsten Fuß auf der nächsten Sprosse … während die Kultusbehörden die entstehende resp. verbrennende Energie für ihre steten Dampfplaudereien ableiten.
Läuft doch … wenn wir doch einfach mal kollektiv stehen bleiben würden…

Hans Malz
4 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Wieso, die ist doch jetzt erfasst. Bei mir sind es amtlich bestätigte 56 Stunden.

dickebank
4 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Und was ist mit der Klaffe zwischen Stunden- und Lohnzettel?

Inventurdifferenz, oder watt?

Hans Malz
4 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Das kommt doch nach der Erkenntnis bestimmt als nächstes … bestimmt.

dickebank
4 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Wie lange ist denn gemessen an geologichen Zeiträumen bitte “als nächstes”?

Hans Malz
4 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Als Biologe denke ich in den Zeiträumen der Evolution.

Canishine
4 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Das Stichwort lautet hier in NRW „Geringfügigkeit“.

dickebank
4 Tage zuvor
Antwortet  Canishine

Wenn man den “Ring” im ersten Teil des Wortes Ge-ring-fügigkeit weglässt, trifft es das Beschäftigungsverhältnis zum Land NRW schon besser.

potschemutschka
4 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Ich mag diese Wortspielereien! 🙂

Lehrer
5 Tage zuvor

Die sollen lieber mal die Besoldungserhöhung verabschieden. Alles andere ist Killefitt!

Rollo
4 Tage zuvor
Antwortet  Lehrer

Vielleicht sollten hier alle mal ihre Ansprüche an die Realität anpassen.

Walter Hasenbrot
4 Tage zuvor
Antwortet  Rollo

Unrealistisch sind weder die Arbeitszeiterfassung noch die Anpassung der Besoldung.

Beides müsste aufgrund von Gerichtsurteilen der höchsten Instanzen erfolgen.

Alex
4 Tage zuvor
Antwortet  Rollo

Realität ist, dass es einen Tarifabschluss gibt, bei dem Herr Wüst zugesichert hatte, ihn 1 zu 1 auf die Beamten zu übertragen. Die Landesangestellten bekommen ihre Erhöhung mit dem Maigehalt, rückwirkend zum April, also auch schon nicht pünktlich. Für die Beamten muss der Landtag ein entsprechendes Gesetz verabschieden, für das es noch nicht mal eine Gesetzesvorlage gibt…

Ukulele
2 Tage zuvor
Antwortet  Alex

Richtig. Die Beamten bekommen diese Erhöhung und weitere Benefits ohne dafür zu kämpfen.

Übrigens ermöglicht das neue Gesetz ein Ausscheiden aus dem Bematentum ohne auf die Pensionsansprüche zu verzichten. Dies soll einen Wechsel in die Privatwirtschaft bei Bedarf möglich machen.

Give Peace a Chance
4 Tage zuvor
Antwortet  Rollo

Ich habe kaum noch Ansprüche an Schüler:innen und deren Erziehungsberechtigte….

Canishine
5 Tage zuvor

Wie die Rheinische Post berichtet, geht das Finanzministerium davon aus, dass „eine 0,5 Pflichtstunde bei Lehrkräften durchschnittlich einer Stunde Arbeitszeit der sonstigen Beamtinnen und Beamten“ entspricht.“
Wenn 0,5 Unterrichtsstunden (?) einer Arbeitsstunde entspricht, dann arbeite ich also 25,5/0,5=51 Stunden pro Woche (außerhalb der Schulferien).
Danke, damit sind nun keine weiteren Arbeitszeitstudien mehr nötig.

Ukulele
2 Tage zuvor
Antwortet  Canishine

Arbeiten Sie denn in den Ferien (Unterrichtsfreiezeit) gar nicht?

Canishine
5 Tage zuvor

Oder auch grob 40*51=2040 Stunden im Jahr. Endlich wird das mal offiziell anerkannt …

Rollo
4 Tage zuvor
Antwortet  Canishine

Wer hat denn diese wirre Rechnung aufgestellt?

Walter Hasenbrot
4 Tage zuvor
Antwortet  Rollo

Das Finanzministerium. Laut Finanzministerium entsprrechen 0,5 Deputatsstunden von Lehrkräften einer Stunde Arbeitszeit (siehe Artikel).

Eine Gymnasiallehrkraft arbeitet dementsprechend 51 Stunden pro Woche, bei 40 Unterrichtswochen pro Jahr kommt man also auf 2040 Stunden im jährlich.

An dieser Rechnung ist gar nichts wirr. Aber sie macht klar, wieso sich die Schulministerien so gegen eine Arbeitszeiterfassung sträuben.

Ukulele
2 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Das ist doch schlicht eine pragmatische Lösung.

Wenn schon unfair, dann Gegenüber den Grundschullehrkräften.

Linea
2 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Und Grundschullehrkräfte kommen dann auf 56 Stunden.

Alex
4 Tage zuvor
Antwortet  Rollo

Letztendlich das NRW-Finanzministerium mit seiner Feststellung, o,5 Unterrichtsstunden entsprächen einer Wochenarbeitsstunde.

Canishine
4 Tage zuvor
Antwortet  Rollo

Vielleicht so?
Ein Unterrichtstag mit 6 Schulstunden entspräche bei einem Verhältnis von 0,5 zu 1 dann einem 12-Stunden-Arbeitstag.

dickebank
4 Tage zuvor
Antwortet  Canishine

Vor allem die Mindest-Ruhezeit von 11 Stunden zwischen zwei Schichten verkürzt sich so äußerst effektiv im Sinne des AG. Hinzu kommt, dass Klassenfahrten wie im Fluge vergehen und Konferenzen im Nu vorbei sind.

Canishine
5 Tage zuvor

Oder anders betrachtet: 2040/46=44,348. Meine 41 Stunden-Woche ist eigentlich eine 44,3 Stunden-Woche. Mein Stundenlohn/Gehalt reduziert sich damit um 38,5/44,3=0,869 um 10-15%, je nach „normaler“ Wochenarbeitszeit.

Mika BB
5 Tage zuvor

„ Wie die Rheinische Post berichtet, geht das Finanzministerium davon aus, dass „eine 0,5 Pflichtstunde bei Lehrkräften durchschnittlich einer Stunde Arbeitszeit der sonstigen Beamtinnen und Beamten“ entspricht.“

Mal nur als Frage: Wenn eine halbe Deputatstunde einer Stunde Arbeitszeit entspricht, dann entsprechen 25 Deputatstunden doch 50h, oder liege ich da falsch? Lehrkräfte mit einem Deputat von 25 und mehr Stunden würden also regelmäßig 50h und mehr pro Woche arbeiten.

Schön, dass das mal ausgesprochen wird. Und, Änderungen in Sicht?

Bla
4 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

“Mal nur als Frage:”

Sie liegen hier falsch.
Das ist nicht, wie das Finanzministerium “denkt” [haha] oder “anrechnet”.
Hier ist die Logik ja klar … 45 Minuten Präsenz [als Vertretungsstunde] = 30 Minuten “Mehraufwand”.
Logisch und mathematisch richtig? Logisch auf keinen Fall. Mathematisch kann man sich das so schön rechnen und sehr kreativ werden.
Gar kein Problem:
Rechnen wir als Referenz 28 Deputatsstunden für 40 Stunden Vollzeit.
Dann
40 Zeitstunden/28 Deputatsstunde= ~Faktor x 1,43
Also wäre eine Unterrichtsstunde/Deputatsstunde im Prinzip 1,43 Zeitstunden.

Darauf hat der Staat aber natürlich mal absolut keinen Bock.
Daher geht man hier Trick 1337:
Man legt das Deputat auf 28,5 Stunden fest. Also die geforderten 0,5 Erhöhung je Woche.
Und sagt einfach: 45 Minuten = 30 Minuten.
Also bekommt man 30 Minuten als Zeitstunden entgegengerechnet.

So … Wer jetzt einen funken Moral hat erkennt: Warte mal … 45 Minuten sind doch irgendwie mehr … Der rechnet eben nicht mit der “Moral” vom Finanzministerium. Hier sagt man dann einfach:
Nene, die halbe Stunde ist ja weniger als die 45 Minuten. Weil du schon als “Grundbasis” vorbereitet hast. Dazu gehört das eben zum Deputatsprofil. Wir werten die 0,5 einfach als 30 Minuten.
Und das ist moralisch unter aller Sau. Das ist politisch eine Sauerei. Das ist juristisch ein Trick. Jedoch plädiert man hier auf den weiten Gestaltungsspielraum des Dienstherren. Man geht auf das “Deputats-Privileg” und weist auf die Vertrauensarbeit hin.
Die BAG und der EuGH hassen diese Tricks.
Das AZE ist geltendes Recht. Das Deputatssystem für Beamte ist aber (erstmal) Gerichtsmäßig “in Ordnung”.
Die GEW und VBE hassen auch diesen Trick. Daher unterstützen diese die Klagen diesbezüglich.
Rechtlich geht man jedoch als Staat auf die AZK und AZVO.
Dazu auf die “Zumutbarkeit” und “keine Gesundheitsgefährdung”.
Ist auch toll, wenn man das selbst so festlegen kann … Nennt man dann “Definitionshoheit”. Alle Arbeitnehmer hassen diesen Trick (des Staates).

Also anders gesagt:
Das Finanzministerium tut hier so, als wäre Unterricht eine “Arbeit light”, die weniger Wert ist als das Aktenheften im Amt. In Wahrheit ist eine zusätzliche Unterrichtsstunde für das System ein Gewinn von 45 Minuten Betreuung/Bildung/Aufbewahrung, für den die Lehrkraft aber nur 30 Minuten “Freizei” zurückerhält – und das meist (wenn überhaupt) erst Jahre später über das Arbeitszeitkonto.
Oder man holt sich das Dienstrad. Damit kann man zumindest gegen die Mauer donnern und wenn der Winkel usw. nur hoch genug ist/sind… Dann auf “Dienstunfähigkeit” gehen.

Also ja … Sie liegen hier falsch. Sie sind einfach zu unkreativ und moralisch “geerdet”.
Rein logisch … Können Sie das gar nicht “so absurd berechnen”. Es ist schlichtweg ein reines Mittel der Sparpolitik [wieder mal]. Welches man “schön verkaufen” [Dienstrad, Zeitversetzung/Pension/Rente] will.

Daher: Auf auf … NRW good luck. Und klagt schön ggf. Durch Massenklage kommt man dem AZE näher. Und breitet die Absurdität als “Belastungsgrenze” aus. Indem man sie sichtbar macht.

Wer sich jetzt noch wundert, warum ich (hier) konstant für eine AZE bin? Glückwunsch. Mitunter wegen solchen “Taschenspielertricks”.
Warum die GEW und VBE hier klagen? Und auch die AZE fordern? Richtig. Weil auch die die Systematik kennen.
Warum der AG/Staat das AZE auf keinen Fall wollen? Ah. Man kommt dem Näher: Richtig, weil diese solche Taschenspielertricks ebenfalls kennen und weiterhin gerne die Hoheit darüber hätten.
Gut. Wäre auch das geklärt denke ich?
BAG und EuGH (Urteile) sind geltendes Recht. Und hier wird es ggf. bei Massenklagen auch schwierig für “den Dienstherr” dem soooo viel am Wohlergehen seiner Dien… Bedie… Ähm. Angestellten und Beamten hat. Fürsorgepflicht und sowas ….

Und auch hier gilt weiterhin: Danke Redaktion für die Bewahrung und Verantwortung, sowie Möglichkeit der Anonymität.

Lera
5 Tage zuvor

„Wie die Rheinische Post berichtet, geht das Finanzministerium davon aus, dass „eine 0,5 Pflichtstunde bei Lehrkräften durchschnittlich einer Stunde Arbeitszeit der sonstigen Beamtinnen und Beamten“ entspricht. Grundlage dieser Einschätzung sei eine „Gesamtwürdigung“ der Arbeitszeitbelastung.“

Habe ich den Neusprech richtig verstanden:

22,5 Minuten Unterricht brauchen 37,5 Minuten Vor- und Nachbereitung?

Das bedeutet dann ja:

Pro Unterrichtsstunde (45 min) braucht man 75 min Overhead?

Auf mein Deputat (28) bezogen arbeite ich also:

28 x 45 min = 1260 min Unterricht
28 x 75 min = 2100 min Overhead

—> 56 Zeitstunden??

Wo bleibt die UNO, wann greift sie ein?

Realist
5 Tage zuvor

EIne halbe Unterrichtsstunde. Also nach 40 Dienstjahren ca. 9 Monate früher in Pension, ach ne, geht ja nicht wegen Schulhalbjahren, also mit 69,5 statt mit 70 Jahren…

Bei Orienitierung am IG-Metall-Tarifvertrag (35 Stunden) wären es immerhin fünf Jahre früher in Pension. Also wie vor den ganzen “Reformen”. Und das bei doppeltem Krankstand (Autobauer) im Vergleich zum öD.

Augen auf bei der Beurfswahl!

Thomas
5 Tage zuvor
Antwortet  Realist

Das ist eine riesige Frechheit!
Also Deputate kürzen

Petra OWL
5 Tage zuvor

Schon jetzt gibt‘s kaum noch Lehrernachwuchs. Der Beruf ist unattraktiv für Gen Z!
41 Stunden? Präsenzarbeit, wenig Geld. Nö!
35 Stunden Woche verteilt auf 4 Tage
2-3 Tage Homeoffice, frei und flexibel ist neben Geld das Wichtigste für Newcomer.
Hast hat‘s schon damals gewusst! 🙂
Er hat sein Homeoffice und spart viel Geld. 🙂
Der Lehrerberuf steht doch auch im Wettbewerb, oder nicht?
Wenn Unternehmen Mathelehrern mehr Geld bieten, 4 Tage und 2 Homeofficetage, 7 Wochen Urlaub und Dienstwagen sogar mit Spritkärtchen.
Über frühe Rentenmöglichkeiten, oft mit 100%, haben wir uns noch gar nicht unterhalten 🙁

Thomas
5 Tage zuvor
Antwortet  Petra OWL

Ihr Hasi hat alles richtig gemacht!
Tut mir leid für Sie,
aber verstehen tue ich es vollkommen.
Es ist unverschämt.

Vogelfräulein
5 Tage zuvor
Antwortet  Petra OWL

Das ist hart. Wann bekommen wir Homeoffice?

Ulla
4 Tage zuvor
Antwortet  Petra OWL

Wann wollen Sie nochmal den Job wechseln?

Mannkannesnichtfassen
5 Tage zuvor

Die 41. Stunde ist mir fast egal. Könnte ich all die anderen Überstunden, die ich langzeiterkrankte KuK vertreten oder zusätzlichen Unterricht, den ich aus Personalmangel übernommen habe, ansparen, wäre ich jetzt schon deutlich früher raus. Aber das geht ja nicht. Pistole: entweder auszahlen lassen, oder die Überstunden verfallen.

Heinz
4 Tage zuvor

Auszahlen lassen mit einem lächerlich niedrigen Stundenlohn für Mehrarbeit.

mama51
3 Tage zuvor
Antwortet  Heinz

Haha! Auszahlung: In 2 Raten und dann noch Steuern drauf!
Das hatten wir in Hessen schon…
Hieß damals “Koch- Stunde” , vor ca 15-17 Jahren

dickebank
10 Stunden zuvor
Antwortet  mama51

Ja, weil ihr abge”koch”t wurdet.

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  Heinz

Ist de facto aber nicht vorgesehen. Die bilanzierten Ü-Stunden verfallen mit dem Tag der Außer-Dienst-Setzung. Eine Auszahlung von angesammelten Überstunden bei Eintritt in den Ruhestand ist anders als bei Polizeibeamten im Schuldienst hier in NRW nicht vorgesehen.

Tanya
5 Tage zuvor

41 Stunden sind ja wirklich ein Scherz, wo gibt’s das noch??
Können wir mit 2 Homeofficetagen machen, ist dann immer noch unfair, weil keine 35 Std wie bei der IG.
Meine Frau hat diese Vorteile, ich nicht 🙁
Warum bauen wir nicht die Stundenpläne um? Bisschen Digitalunterricht, Montags Start im Homeschooling, Mittwoch Selbstlern mit Projektarbeit usw.
Wenn die Arbeitsbedingungen so weitergehen, kriegen wir keinen Nachwuchs mehr. Lehrermangel ist aktuell schon gravierend?!
🙁

Thomas
5 Tage zuvor
Antwortet  Tanya

Ihre Ehefrau hat alles richtig gemacht!
Tut mir leid für Sie.
Es wird sich schon ändern, weil es kaum noch Lehrernachwuchs gibt.
12 % alleine letztes Jahr.
Es ist eben unattraktiv geworden.

Vogelfräulein
5 Tage zuvor
Antwortet  Tanya

Warum haben wir keinen solchen IG Tarif?

dickebank
3 Tage zuvor
Antwortet  Vogelfräulein

Weil sowohl die GEW als auch ver.di DIENSTLEISTUNGSgewerkschaften und keine Industriegewerkschaften sind. Aber bei der NGG sieht es noch schlechter aus.

Bienchen
5 Tage zuvor

Brauche bei den hohen Spritpteisen einen Dienstwagen für die 56 km pro Tag aufs Land!
Unsere Nachbarn sitzen alle im Homeoffice und lachen sich ins Fäustchen und wir tuckeln jeden Tag.
Es kündigen schon Mitlehrer, das muss man sich
mal vorstellen.
Dieses System muss überarbeitet werden. Weihnachtsgeld gibt es nicht mehr, Urlaubsgeld auch nicht.

Realist
5 Tage zuvor
Antwortet  Bienchen

Brauche bei den hohen Spritpteisen einen Dienstwagen für die 56 km pro Tag aufs Land!”

Gibt doch jetzt ein “Dienstfahrrad”, was wollen Sie mehr bei so einem “fürsorglichen” Arbeitgeber…

Thomas
5 Tage zuvor
Antwortet  Bienchen

Suchen sie sich was im Homeoffice und kündigen sie. Hat ja keinen Sinn mehr.

Vogelfräulein
5 Tage zuvor
Antwortet  Bienchen

Ich leide mit dir :/ 🙁

Rollo
4 Tage zuvor
Antwortet  Bienchen

Ok. Die “lachen sich ins Fäustchen”
Und was haben die Lehrer Jahrzehnte lang gemacht, wenn sie im Sommer um 15 Uhr auf der Terrasse gesessen sind und ein Kalt-/Heißgeträng genossen haben und den Blick über menschenleeren Gärten haben schweifen lassen?
Wenn Ihnen der Arbeitsweg zu weit ist müssen Sie wohl umziehen. Oder sich einen Job neben der Haustür suchen. Das ist ja wie wir alle wissen überhaupt kein Problem bei der florierenden Wirtschaftslage.

Walter Hasenbrot
4 Tage zuvor
Antwortet  Rollo

Offensichtlich sind Sie keine Lehrkraft und wissen deshalb nicht, dass die Arbeit einer Lehrkraft nicht mit dem Verlassen des Schulgebäudes endet.

Heinz
4 Tage zuvor
Antwortet  Rollo

Ich denke, die haben dann korrigiert oder vorbereitet.

Heutzutage kommen aber auch die wenigsten Lehrer um 14 Uhr nach Hause, dass sie um 15 Uhr auf der Terasse sitzen könnten.

Bla
4 Tage zuvor
Antwortet  Rollo

“Und was haben die Lehrer Jahrzehnte lang gemacht”

“Heißgeträng”

Ihre Rechtschreibfehler ausgebessert?

dickebank
4 Tage zuvor
Antwortet  Rollo

Neidisch auf die Jungs und Mädels von der Frühschicht geschaut, die spätestens um 14 Uhr den Hammer/Bleistift haben fallen lassen.

Give Peace a Chance
4 Tage zuvor
Antwortet  Rollo

Sich erholt und abends den Unterricht vorbereitet und Klausuren korrigiert.

Realist
4 Tage zuvor
Antwortet  Rollo

wenn sie im Sommer um 15 Uhr auf der Terrasse gesessen sind”

Selbst wenn dem so wäre, Sie vergessen, dass Lehrer schon um 8 Uhr anfangen, mit Frühaufsicht sogar eine Viertelstunde vorher. Mangels Mittagspause sind dann um 15 Uhr schon mindestens sieben Stunden herum. Mit IG-Metall-Tarif wären Sie schon fast im Bereich der Überstunden (mit 50%-100% Zuschlag auf den Stundenlohn selbstverständlich)

Ist eben nicht wie in der “hammerharten, freien Wirtschaft”, wo man erst um 9 Uhr anfängt, wobei dieser “Anfang” in den (noch härteren, wie wir alles wissen) Bürojobs erst einmal der Gang zur Kaffeemaschine, das anschließende Schwätzchen (ich meine natürlich “dienstliche Gespräch”) mit den Kollegen über die Ereignisse des letzten Tages (natürlich streng auf geschäftliche Dinge beschränkt) und dann das anschließende E-Mail lesen bis 10 Uhr ist (wenn man nicht vorher noch “eben schnell” mal etwas bei Amazon bestellen will, für die “Firma” selbstverständlich, geht ja auch per Smartphone ganz gut, falls der garstige Arbeitgeber die Webseite gesperrt haben sollte)…

Studien zeigen übrigens, dass in der “hammerharten, freien Wirtschaft” am Tag sowieso nur fünf Stunden produktiv gearbeitet wird.

Ulla
4 Tage zuvor
Antwortet  Rollo

Richtig. Ich habe schon sehr oft auf der Terrasse Unterricht vorbereitet oder Klassenarbeiten korrigiert. So bis 21 Uhr abends, dann wird es leider zu dunkel.

Anju B.
5 Tage zuvor

Ich muss ca 50 km fahren, das geht nur mit dem KFZ und die Preise für Benzin sind zu hoch.
Das kann und will ich mir als Lehrerin bald nicht mehr leisten 🙁
Dann brauche ich nen neuen Job
oder ich schalte mich von daheim mit Laptop zum Unterricht.

Thomas
5 Tage zuvor
Antwortet  Anju B.

Dann Abmarsch.
Nehmen sie was bei einem Konzern!
Es wird doch immer unattraktiver und Nachwuchs kommt kaum noch.
12 % – alleine letztes Jahr!

Vogelfräulein
5 Tage zuvor
Antwortet  Anju B.

Zu teuer, ich leide mit 🙁

Lera
5 Tage zuvor

In SH gibt es das Dienstrad schon.

Es handelt sich um ein Leasing-Modell, bei dem ich die Leasingrate SELBST BEZAHLE.

Lediglich durch den Abzug der Leasingrate vom Steuerbrutto spare ich ein paar Euro im Jahr.

Nicht, dass hier der Eindruck entsteht, man würde ein Fahrrad geschenkt bekommen.

ed840
5 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Müssen Sie für das Dienstrad auch eine Versicherung abschließen und es regelmäßig zur Wartung in eine Vertragswerkstatt bringen?

Lera
4 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Ich habe von dem „großzügigen“ Angebot Abstand genommen und mir selbst ein Rad gekauft, spart Zeit und Nerven.
Für die paar Euros mache ich den Antragszirkus nicht.
Wartung muss man definitiv einhalten, ist ja nur geleast, Versicherung weiß ich nicht.

nachdenklich
4 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Sind die Dienstlaptops eigentlich auch weiterhin Schuleigentum? Sicherlich, oder?

Lera
4 Tage zuvor
Antwortet  nachdenklich

Keine Ahnung, ob jemand den Billo-Laptop, der seit 5 Jahren unter meinem Bett verstaubt, zurück haben möchte – das Ding war schon vor 5 Jahren Elektroschrott, heute läuft Win11 da wohl gar nicht erst.

Unverzagte
4 Tage zuvor
Antwortet  nachdenklich

Ja.

Corinna Gonest- Miss 71%
4 Tage zuvor
Antwortet  nachdenklich

Nein, sie gehören natürlich dem Schulträger wie alle Gebäude und Ausstattungen und die LLM. Und unserer legt auch fest, welche Software drauf ist (oder aus Sparsamkeit eben nicht mehr) und welche nicht drauf sein darf.

Fräulein Rottenmeier
4 Tage zuvor

So ist es.

447
4 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Das klingt nach Bildungspolitik:

Lehrer bezahlen ein Fahrrad voll, Dienstherr verkündet wahrheitsgemäß: “Wir sind ein moderner und guter Arbeitgeber, wir bieten E-Fahrräder an!”.

Arbeitszeiterfassung?
Digitalmilliarde?
Zukunftsmilliarden?
Doppelbesetzung GU ?

Ich habe nichts vergessen.

Rollo
4 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Das ist das Prinzip eines Jobrads.
Bei allen übrigens.

Lera
4 Tage zuvor
Antwortet  Rollo

Und Gott sprach:

So funktioniert das Jobrad. Und nicht anders.

dickebank
4 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Nennt sich göttlicher Rad.

Okay orthographisch verbesserungswürdig, aber vom Grundsatz her zutreffend.

Realist
4 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Nur, “anderswo” gibt es Zuschüsse vom Arbeitgeber:

“Beim Gehaltsextra übernimmt das Unternehmen die gesamten Kosten für das Dienstrad zusätzlich zum vereinbarten Gehalt für seine Mitarbeitenden. Für sie fallen keine Steuern an – das Dienstrad ist für den Leasingzeitraum komplett kostenfre”

https://www.adfc.de/artikel/so-funktioniert-das-dienstrad-leasing

447
3 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Also ist das “Jobrad” schlicht eine Lüge? Gut, dass wir drüber gesprochen haben.

Schotti
5 Tage zuvor

Dieses Fahrrad könnt ihr euch in den A schieben. Bezahlt mir meine Überstunden endlich, dann kaufe ich mir von dem Geld eines, wenn ich es haben will!

Lera
4 Tage zuvor
Antwortet  Schotti

So nämlich!

nachdenklich
4 Tage zuvor

Ich verstehe vor allem nicht, wann, wo, wie verbeamtete Lehrkräfte eine 41. Arbeitszeitstunde leisten, die die angestellten Kollegen aber nicht leisten?!? Wo findet das statt, wenn doch das Stundendeputat bei verbeamteten und angestellten Lehrern gleich ist? (gut 40.000 angestellte Lehrer in NRW) Was man daheim noch leistet, ist ja höchst indivuell und der angestellte Kollege lässt nicht nach 40 Stunden pro Woche den Stift fallen, sondern arbeitet weiter, bis er geschafft hat, was er sich vorgenommen hat.

Also bekommen jetzt die verbeamteten Lehrer eine “Gutschrift” von 0,5 Pflichtstunden pro Woche für ein Lebensarbeitszeitkonto, aber die angestellten Kollegen bekommen wieder einmal nichts dergleichen, weil die ja eine geringere Wochenarbeitszeit haben??? Ich fass es nicht. Gewerkschaften, ihr habt Bedenken bei den Beamten, wann sprecht ihr denn auch mal für uns?

Oder wo ist der Arbeitszeitunterschied zwischen verbeamteten und angestellten Lehrern in NRW im realen Berufsalltag? Vielleicht weiß ich da ja einfach nicht Bescheid.

Heinz
4 Tage zuvor
Antwortet  nachdenklich

Da muss ich Ihnen vollkommen Recht geben. Wir Lehrer werden hier am laufenden Band vera….. und die angestellten dann nochmal mehr.

Bla
4 Tage zuvor
Antwortet  nachdenklich

“Also bekommen jetzt die verbeamteten Lehrer eine “Gutschrift” von 0,5 Pflichtstunden pro Woche für ein Lebensarbeitszeitkonto, aber die angestellten Kollegen bekommen wieder einmal nichts dergleichen, weil die ja eine geringere Wochenarbeitszeit haben??? Ich fass es nicht. Gewerkschaften, ihr habt Bedenken bei den Beamten, wann sprecht ihr denn auch mal für uns?”

Gerade über angestellte kann die GEW klagen. Hier ist das Arbeitsgericht dann von Interesse.
Beamte müssten hier über die RemonstrationsPFLICHT [macht das bitte, das ist eure Pflicht …] gehen und zusätzlich über eine Verfassungsklage [macht auch das bitte ggf.].
Bei angestellten LuL ist die Übertragung etwas “trickreicher”. Daher muss man hier vor (weiteren) Sammel- und Musterklagen schon etwas vorsichtiger sein.
Auch das Arbeitsgericht kennt sich mit der ArbZG ganz gut aus.

Also ist (erstmal) das Beamtentum hier primärbetroffen. Ist einfacher. Wenn das (dann) durch geht/ginge … Dann kann man auf die Übertragung gehen.

Eigentlich recht simpel und logisch. Moralisch absolut fragwürdig. Aber was will man machen … Sich gleich “gegen beide Seiten” anlegen?
Nene, erst Beamtentum.
Dann schauen.
Dann Übertragung auf Angestellte.
Dann ist auch sowas wie “Streik” einfacher zu händeln. Insbesondere und gerade, wenn die Beamten dann sagen werden: Hey, das ja Unfair – die sollen auch mehr arbeiten und weniger bekommen.
Also wie immer … Die “Zweiklassengesellschaft” beibehalten und gegeneinander ausspielen.

“Oder wo ist der Arbeitszeitunterschied zwischen verbeamteten und angestellten Lehrern in NRW im realen Berufsalltag? Vielleicht weiß ich da ja einfach nicht Bescheid.”

Denn GENAU auf das wird man auch gehen … Haha. Und so die Mehrarbeit angleichen versuchen. Und stellt das auch noch als “Vorteil” dann dar. Absurd. Kannste dir alles echt nicht mehr ausdenken.

Aber denkt ein eine Sache als angestellte Lehrkraft … Mangelbereiche (und Aufopferung) gibt es viele … Der SuE holt auf und bei angestellten LuL an vielen Privatschulen ist er bereits (deutlich!) höher.
Aufbewehrung/Betreuung > Aufbewahrung + Bildung
Beamte … Good luck. Sorry. Da heißt es … Wieviel Wert sind eure Privilegien euch. “Mehr” verliert ihr im Vergleich zu angestellten LuL an Regelschulen sowieso nicht. Sogar etwas weniger. Muss man sich dann (langsam) auch mal die Frage stellen.

Ça me fatigue
23 Stunden zuvor
Antwortet  nachdenklich

Seiteneinsteiger haben sogar noch eine Wochenstunde mehr zu leisten bei gleicher Arbeit …

Mika BB
10 Stunden zuvor
Antwortet  Ça me fatigue

Was genau meinen Sie? Seiteneinsteiger müssen 42h/Woche arbeiten? Wo steht das?

Susanne M.
4 Tage zuvor

Dienstrad hätte bei mir nicht funktioniert. Als Fachlehrerin war ich täglich in fünf Klassen, als HSU- Kraft auch immer mit einer Menge Arbeitsmaterial. Ich hätte, wenn nachhaltig, eher einen Eselskarren gebraucht.

Realist
4 Tage zuvor
Antwortet  Susanne M.

Leasen Sie sich ein “Lastenfahrrad” als Dienstrad. Das können Sie dann auch leicht zur “Rickscha” umbauen und damit immense Buskosten beim nächsten Klassenausflug sparen!

vhh
4 Tage zuvor

Ich bin beeindruckt, wie schnell hier die 51 Stunden von so vielen ausgerechnet wurden. Als unser geschätzter AG würde ich darauf antworten, dass zur Vereinfachung der Schulorganisation nach oben gerundet wurde…
Einiges erinnert aber auch an kleine Kinder: Benzin teuer – will Dienstwagen, Dienstrad – das ist ja gar nicht geschenkt sondern nur der Steuervorteil, Homeoffice für einige Nachbarn – will ich auch. Abgesehen vom Homeoffice, meiner Meinung nach lächerlich und nach Corona für die meisten Schulformen erwiesen unpraktikabel, sind das doch nur kleine Bonbons, nett, aber nicht nötig und keine entscheidende Verbesserung.
Die dauernd anfallende Mehrarbeit kommt jetzt auf ein Konto, wird sie dadurch weniger? Ob man nun am Ende Stunden reduziert, früher aufhört oder was auch immer, die verlorene Gesundheit und Lebensqualität bringt das nicht zurück. Das ist keine Modernisierung, das ist ein Bestechungspaket aus Kleinigkeiten und Versprechungen, um die Mitarbeiter ruhig zu halten. Nicht nur Schulen sind überlastet, man frage einmal in Bau- und Sozialämtern, ob sie Mehrarbeit kennen. Viele Politiker profilieren sich mit ‘Abbau von Bürokratie’ und versprechen gleichzeitig Dinge, die vom ÖD ausgeführt werden müssten. Mehr Wohnungen – Bauämter unterbesetzt, Zusammenführung aller Familienleistungen – wer soll das nebenbei implementieren? Von den Schulen ganz zu schweigen…
Ein Arbeitszeitkonto ohne Regelung, wie und wann das ausgeglichen wird, bleibt nur ein Versprechungen, zusammen mit der Erwartung, jetzt nichts ändern zu müssen.

Walter Hasenbrot
4 Tage zuvor
Antwortet  vhh

Mir leuchtet nicht ein, wieso es schulorganisatorisch einfacher sein sollte 0,5 statt 0,4 oder 0,3 Stunden auf einem Konto zu verbuchen. (Meine Bank schreibt mir auch nicht 50 Euro gut, wenn ich 40 Euro überwiesen bekomme, weil das organisatorisch einfacher wäre.)

Wahrscheinlicher ist doch, dass man im Finanzministerium aus Versehen einmal die Wahrheit gesagt hat.

vhh
4 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Gewagte These, aber die Hoffnung stirbt nie. Meine Schulleitung ist nicht so gut mit Dezimalzahlen, nachrechnen immer sehr empfehlenswert, daher der Gedanke.

dickebank
4 Tage zuvor
Antwortet  vhh

Ach die verlangt von Ihnen ein Drittel mehr Unterrichtsverpflichtung, da ein Viertel mehr unmenschlich wäre?

vhh
4 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Nicht ganz, sie vergisst aber z.B. immer, ‘zufällig anfallende’ zusätzliche Aufsichten (Mittagspause, 0,25 Stunden) exakt im Tool einzutragen oder die 0,3 Stunden für das Halbjahr, wenn Abikurse ab jetzt wegfallen oder berechnet 1,6 Stunden für eine Dauervertretung usw. Ja, das diskutieren wir dann immer aus, man hat ja sonst nichts zu tun. Schade, dass Klassenfahrten nie auf einen Basar führen, die Bewunderung der Klasse wäre uns sicher.

Hysterican
3 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Jepp, nach dem Motto:
Beim Pizzabäcker – der fragt den Kunden “Soll ich Ihnen die Pizza in 4 oder in 8 Stücke teilen?”
Der Kunde daraufhin: “Bitte in 4 …. 8 Stücke schaffe ich nicht.”

Canishine
4 Tage zuvor
Antwortet  vhh

Immerhin ist ein zaghafter Ansatz die 41. Stunde von 2006 (?) wieder abzumildern. Der Umrechnungsfaktor 0,5 lädt aber nunmal so herrlich ein, quasi ein Querpass auf der eigenen Torlinie …

dickebank
4 Tage zuvor
Antwortet  Canishine

Aber das ist doch die von der CDU verpönte LIFESTYLE-Teilzeit. Versteh einer die Landes-CDU und deren Wüst(e) Ideen.

Osterhase
2 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Der SPD-Finanzminister will die Lifestyle-Teilzeit über die Abschaffung des Ehegattensplittings bewirken. Die Leute sollen bitte mehr Steuern zahlen und dann auch mehr arbeiten.

dickebank
10 Stunden zuvor
Antwortet  Osterhase

Familiensplitting ist okay, das Ehegattensplitting kann de facto weg.

Fräulein Rottenmeier
9 Stunden zuvor
Antwortet  dickebank

Das ist Ihre Meinung…..da gibt es auch andere Sichtweisen….

dickebank
9 Stunden zuvor

Mit der Meinung bin ich aber in guter Gesellschaft.

unverzagte
8 Stunden zuvor
Antwortet  dickebank

Seltsam sind immer die anderen – ein stets überzeugendes Argument.

dickebank
7 Stunden zuvor
Antwortet  unverzagte

Welche anderen denn?
Ich finde das Ehegattensplitting genauso abschaffenswürdig wie die Pendlerpauschale und das Dienstwagenprivileg.

Osterhase
9 Stunden zuvor
Antwortet  dickebank

Die Abschaffung des jetzigen Splitting würde erstmal bedeuten, dass fast alle Paare mehr Steuern zahlen müssten.
Familiensplitting ist in der Tat okay, aber warum haben wir es denn nicht? (In Frankreich gibt es das.) Der Grund dürfte wohl sein, dass es dann Steuerausfälle geben könnte. Steuererleichterungen für Normalverdiener — nein, das möchte kein Finanzminister.

dickebank
7 Stunden zuvor
Antwortet  Osterhase

Was spricht dagegen das DINKs (double income no kids) nicht steuerlich begünstigt werden. Die haben doch die Option über die Wahl der Steuerklassen 3/5 oder 4/4, letztere sogar mit Faktorisierung.
Steuerausfälle sehe ich an dieser Stelle eher weniger.
Ein Familiensplitting, das die Zahl der Kinder berücksichtigt, müsste mit einer Reform des Kindergeldes einhergehen. Ebenso müssten die kinderfreibeträge angehoben werden.

Fräulein Rottenmeier
7 Stunden zuvor
Antwortet  dickebank

Die Steuerklassen haben aber nichts mit dem Familiensplitting zutun. Das Familiensplitting kommt erst beim Lonhsteuerjahresausgleich zum Tragen. Die Steuerklassen legen fest, wie viel Abzug vom jeweiligen Lohn man monatlich hat…..gleichviel verdienende Paare werden sich wohl für 4/4 entscheiden, unterschiedlich verdienende Paare wohl eher für 3/5 oder 4/4 mit Faktorisierung…..
Wenn aber das Ehegattensplitting abgeschafft wird, werden Ehepaare beim Lohnsteuerjahresausgleich für sich alleine veranlagt und nicht mehr der ganze Verdienst in einen Topf geworfen, durch zwei geteilt, die Steuer dafür berechnet und wieder mit 2 multipliziert…..
Im Falle der Abschaffung möchte ich dann auch nicht mehr für den Versorgungsausgleich meines Partners verantwortlich sein, auch möchte ich dann nicht mehr einspringen müssen, wenn mein Partner arbeitslos wird oder sozial in Not kommt…..dann möchte ich gerne ganz für mich veranlagt werden und im Falle einer Scheidung, tja…..aus den Augen, aus den Sinn….

447
3 Tage zuvor
Antwortet  vhh

Und darum ist halt “Eigeninitiative” gefragt beim “verändern”… diese Plastikbiteinheit arbeitet dran und fährt da gut mit.

Palim
3 Tage zuvor
Antwortet  vhh

Es wird nicht die MEhrarbeit gutgeschrieben.
Die Mehrarbeit wird ja bei Lehrkräften gar nicht erfasst.

Gutgeschrieben werden soll die 41. Stunde – und nur die.
Alles, was sonst an Mehrarbeit vorliegt, wird nicht erfasst und auch nicht gutgeschrieben, da gibt es kein Arbeitszeitkonto.

Wenn nun aber der Dienstherr plötzlich auf die Idee kommt, die 41. Stunde bei Lehrkräften anzurechnen, weil er es ja bei anderen Beschäftigten auch macht, und dafür einen solchen Verrechnungsvorschlag macht, ist es doch ein gefundenes Fressen, diesen auf die anderen – angeblichen – 40 Stunden auch anzuwenden.
Das Deputat-Modell gibt es nicht her, der EUGH verlangt Arbeitszeiterfasssung. Und ja, dann können wir über ein Arbeitszeitkonto sprechen und darüber, wie man Mehrarbeit abbaut.

Heinz
4 Tage zuvor

Ich fänd es super, wenn dann Kollegen, die z.T. an eine andere Schule abgeordnet sind oder an einer Schule mit zwei Standorten arbeiten, dann mit dem Jobrad zur arbeit kommen und den Wechsel nicht mehr schaffen, da könnte der Arbeitgeber ja kaum etwas zu sagen.

Ich bin ja zum Glück nicht an einer solchen Schule und dummerweise brauche ich auch ein Auto für den Standort meiner Schule, aber ich hatte tatsächlich schon mal gedacht: „Wenn man so dumme Regelung wie die Teilabordnung an eine andere Schule unfreiwillig hätte und der erste Standort so liegt, dass man mit dem Rad fahren kann, dann müsste man ja eigentlich nur mal dafür sorgen, dass man mal nen Monat den Lappen abgeben muss, dann wären sämtliche Planungen im Eimer“

dickebank
4 Tage zuvor

NRW ein echter Wüst(en)staat.
Vor Durst geschwächt vom Jobrad kippend wähnen die ausgezerrten Lehrkörper eine Arbeitszeiterfassung als Fatamorgana am fernen Horizont und schleppen sich mit letzter Kraft in eine Oase, einer Eckkneipe in Schulnähe, um gegen den Tod durch völlige Austrocknung anzukämpfen.
Leider kann ich dieses Bild nur in düsteren Farben skizzieren, denn für schöne Bilder ist allein das Büro des MinPrä in der Staatskanzlei zuständig.

vhh
4 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Ich fordere die Förderung von Eckkneipen in Schulnähe statt Dienstrad!

dickebank
10 Stunden zuvor
Antwortet  vhh

Lieber ‘nen wackeligen Kneipentisch als ‘ nen festen Arbeitsplatz in einer Schule.

Hysterican
3 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Quasi “schönsaufen bis zur Besinnungslosigkeit” …

dickebank
10 Stunden zuvor
Antwortet  Hysterican

Sinnlos ist doch jetzt schon – also ruhig weitersaufen. Gaudeamus igitur …
Bibite, bibite collegialis!

Wunschdenkerin
4 Tage zuvor

In Bayern gibt es mancherorts mittlerweile DienstWAGEN oder alternativ Diensträder für Medizinische Fachangestellte. Es sei ihnen gegönnt. Irgendetwas läuft da aber gewaltig schief.

Hano Nym
4 Tage zuvor

Wenn man das aufschlüsselt, haben Lehrkräfte ja ordentlich Überstunden – schön, dass das offiziell verkündet würde. Das war wohl nicht sehr durchdacht.

Allerdings bin ich sehr enttäuscht von unseren Lehrkräftevertretungen wie GEW, BLV etc. Man hört schlichtweg nichts mehr, dass Druck aufgebaut wird, um die Arbeitszeiterfassung durchzusetzen.