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Niedersachsens Schulleiter wollen einheitliche Lösung beim Abitur

LOCCUM. Vor dem Dialogforum zum Turbo-Abitur hat der Schulleitungsverband Niedersachsen für eine landesweit einheitliche Lösung plädiert. Darüber, wie diese aussehen sollte, herrschen unterschiedliche Vorstellungen. «Die einen Kollegen können sich eine generelle Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren vorstellen», sagte die Verbandsvorsitzende Brigitte Naber. Die anderen wollten das Abitur nach zwölf Jahren behalten, allerdings mit deutlichen Reformen. Denkbar sei etwa, Schüler nach der 9. Klasse wählen zu lassen, ob sie die Prüfungen nach 12 oder 13 Jahren absolvieren wollen.

Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) hat für diesen Montag rund 30 Bildungsorganisationen zum Dialogforum nach Loccum eingeladen. Ein Kernpunkt der Diskussionen ist die mögliche Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien und Kooperativen Gesamtschulen. Vor allem Eltern und Schüler klagen über Stress aufgrund der verkürzten Schulzeit. Auch die Lehrergewerkschaft GEW und der Philologenverband hatten sich bereits für eine Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren, dem sogenannten G9, ausgesprochen. dpa

(10.6.2013)

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