Der Trend zum Gymnasium und zur Gesamtschule hält an

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DÜSSELDORF. Im Verteilungskampf um die Grundschüler haben Gymnasien und Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen zulegen können. Mit Beginn des vergangenen Schuljahres waren 41,6 Prozent der Grundschulabgänger auf ein Gymnasium gewechselt, ein Jahr zuvor waren es 40,9 Prozent, berichtete das Statistische Landesamt in Düsseldorf. An die Gesamtschule wechselten 21,5 Prozent (Vorjahr 19,1).

Weniger gefragt waren die Realschulen. Mit 25,2 Prozent (Vorjahr 28,5) lagen sie aber noch vor den Gesamtschulen auf Platz Zwei. Weiter im Abwärtstrend waren die Hauptschulen, die nur noch acht Prozent des Jahrgangs aufnahmen (Vorjahr 10,3). Zehn Jahre zuvor war ihr Anteil noch mehr als doppelt so hoch.

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Die in Nordrhein-Westfalen neu gestarteten Sekundarschulen kamen auf 2,7 Prozent, die Gemeinschaftsschulen auf 0,7 Prozent. Insgesamt wechselten 157.500 Grundschüler an weiterführende Schulen – 5,8 Prozent weniger als im Vorjahr. dpa

 

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3 KOMMENTARE

  1. Es wird doch ständig vom mündigen Bürger geredet. Wenn es aber darum geht, unser Schulsystem bzw. die einzelnen Schulformen qualifiziert zu beurteilen, zweifle ich so langsam an der Urteilsfähigkeit vieler Bürger in diesem Land.

    Hier noch einmal der Link einer Schülerinitiative aus Österreich, in dem z.B. meiner Meinung nach sehr überzeugend mit dem Mächen von der “ach so tollen Gesamtschule” aufgeräumt wird.

    http://www.schuelerbegehren.at/index.php/innere-differenzierung

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