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Bund zahlte 2013 weniger für Betreuungsgeld als erwartet

BERLIN. Die Nachfrage nach dem im August eingeführten Betreuungsgeld ist einem Medienbericht zufolge bislang geringer ausgefallen als erwartet. 2013 habe der Bund dafür 16,9 Millionen Euro ausgegeben, schreibt die «Bild»-Zeitung (Samstag) nach Angaben des Bundesfamilienministeriums auf eine Anfrage der Linken. Im Haushalt waren 55 Millionen Euro für das Betreuungsgeld eingeplant.

Beantragen können es Eltern, die für ihre seit 1. August 2012 geborenen Kinder keinen Kita-Platz und keine staatlich geförderte Tagesmutter in Anspruch nehmen. Es beträgt pro Kind 100 Euro monatlich, ab 1. August dieses Jahres dann 150 Euro.

Nach früheren Angaben des Bundesfinanzministeriums erreicht das Betreuungsgeld seine volle Wirkung erst ab dem Jahr 2015. Demnach wird in diesem Jahr mit einem Anstieg der Ausgaben auf 515 Millionen Euro gerechnet, in den Folgejahren sollen sie jeweils rund 1,1 Milliarden Euro betragen. dpa

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