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„Geschlechtergerechte Sprache“: Uni-Leitfaden macht aus Lehrer„Lehra“

BERLIN. Der Leser fragt sich unwillkürlich: Ist das Satire – oder doch ernst gemeint? Offenbar tatsächlich letzteres: Die AG „Feministisch Sprachhandeln“ an der Humboldt-Universität zu Berlin hat einen Leitfaden für aus ihrer Sicht genderpolitisch korrekte Sprache herausgegeben. Wer schon jetzt über Wortschöpfungen wie „LehrerInnen“, „Lehrer(innen)“ oder „LuL“ gestolpert ist, wird sich – geht es nach den Autoren – bald höheren sprachlichen Hürden gegenübersehen: Der Begriff „Lehrer“ wird zu „Lehra“, der „Doktor“ zu „Doktox“.  Beispielsatz aus der Broschüre: „Unsa Lautsprecha ist permanent auf Demos unterwegs. Ea erfreut sich hoher Beliebtheit.“ Man fühlt sich an das „Neusprech“ aus Orwells Klassiker „1984“ erinnert.  

Spielzeug, das tatsächlich alle Sterotypen zu den Geschlechterrollen transportiert: die Puppen Barbie und Ken. Foto: Barbiefotos / Flickr (CC BY-NC 2.0)

Spielzeug, das tatsächlich alle Sterotypen zu den Geschlechterrollen transportiert: die Puppen Barbie und Ken. Foto: Barbiefotos / Flickr (CC BY-NC 2.0)

Die Broschüre gebe „einen Anstoß zum Nachdenken über die unterschiedlichen Formen von Sprachgebrauch an der Universität und im Alltag insgesamt sowie über die darin zum Ausdruck kommenden oder diesen zugrunde liegenden gesellschaftlichen Machtverhältnisse. Sie regt so zu einem kreativen Umgang mit Sprache an”, so heißt es auf der Internetseite der AG in (noch) verhältnismäßig klarem Hochdeutsch. Spätestens der Titel des Heftes lässt dann aber rätseln: „Was tun? Sprachhandeln – aber wie? W_ortungen statt Tatenlosigkeit!”, so heißt es. Im Untertitel: „Anregungen zum Nachschlagen, Schreiben_Sprechen_Gebärden, Argumentieren, Inspirieren, Ausprobieren, Nachdenken, Umsetzen, Lösen_Zuhören, kurz: zum antidiskriminierenden Sprachhandeln“ (Unterstriche im Original). Ein beigefügtes Glossar helfe, sich den einen oder anderen im Alltag verwendeten Begriff ins Gedächtnis zu und kritisch zu durchdenken. Ich gehe mal zum Bäcker Brötchen holen? Geht künftig gar nicht.

Wem „Bäcka“ und „Lehra“ noch nicht antidiskriminierend genug sind, dem stehen Varianten offen: „Eine weitere Möglichkeit ist, als Irritation das Zeichen ‚@’ an Substantive anzuhängen bzw. in Worte einzufügen.“ Beispiel: Aus „human“ wird „hum@an“. Auch eine Möglichkeit der sprachlichen Irritation der „implizit männlichen Norm“: Die „umfassende Frauisierung“ , das so genannte „generische Femininum“.  So hat die Universität Leipzig im vergangenen Jahr beschlossen, auf die Berufsbezeichnung „Professor“ zu verzichten und künftig nur noch die Formulierung „Professorin“ zu verwenden.

„Man“ ist übrigens auch problematisch, darauf weist die Broschüre explizit hin: Die meisten würden damit „Mann“ assoziieren. Also: Entweder kreativ umformulieren – oder auf die @-Form ausweichen: „m@n“. Es gibt aber der Broschüre zufolge weitere Möglichkeiten, Berufsgruppen „antidiskriminierend“ zu benennen: Zum Beispiel über die X- und die Sternchen-Form. Die „diskriminierenden“ Endungen werden durch diese Zeichen ersetzt: „Dix Studierx hat in xs Vortrag darauf aufmerksam gemacht, dass es unglaublich ist, wie die Universität strukturiert ist, dass es nur so wenige Schwarze/PoC Professxs gibt.“ Zur Erklärung „PoC“, damit sind „Persons of Colour“ gemeint – farbige Menschen.

Laut „Bild“-Zeitung plant die Leitung der Universität derzeit keine Umsetzung der Vorschläge in amtlichen Schriften. News4teachers

Hier geht es zum dem Leitfaden

Zum Bericht: Allen Ernstes: „Herr Professorin“ – den gibt’s jetzt auch an der Uni Potsdam

 

47 Kommentare

  1. Hauptsache Zerschlagung der kulturellen Identität, nicht zuletzt die der Sprache. In der Bildung sind wir da ja schon ein gutes Stück weiter.
    „Laut „Bild“-Zeitung plant die Leitung der Universität derzeit keine Umsetzung der Vorschläge in amtlichen Schriften.“ Welch eine Beruhigung, dass sie erst später kommen wird. Da können wir ja getrost abwarten und die Leute erst mal weitermachen lassen, bis wir allmählich einsehen, welch fortschrittlichen, toleranten, chancengleichen und sozial gerechten Orwellschen Neusprech sie entwickelt haben.

  2. Was für eine scheisse. Genauso wie das geschlecht als soziale konstruktion. Wenn ich in meine hose gucke ist doch alles ganz real.

    • Es gibt einen Unterschied zwischen dem biologischen Geschlecht („sex“) und dem sozialen Geschlecht („gender“) – letzteres ist konstruiert und in Ihrer Hose werden Sie es nicht finden.

      (Abgesehen davon, dass auch das biologische Geschlecht nicht bei allen Menschen so klar ist, wie es bei Ihnen zu sein scheint; seien Sie froh, wenn Sie zur Norm gehören.)

      Wenn Sie das Thema interessiert, informieren Sie sich – ergebnisoffen(!) und nicht nur einseitig.
      Wenn Sie das Thema nicht weiter interessiert, wäre es meines Erachtens besser, sich einzugestehen, dass Sie (mangels Interesse) nicht viel Ahnung von dem Thema haben, anstatt „Stammtischparolen“ wie „Wenn ich in meine hose gucke ist doch alles ganz real“ zu veröffentlichen.

      • Ursula Prasuhn

        Der Satz von „drd“ sagt mir mehr als das, was Sie schreiben. Obendrein ist er humorig und unaggressiv.
        Stammtischparolen sind doch gang und gäbe – egal welche Farbe der Stammtisch hat. Jeder bewegt sich irgendwie um einen Stammtisch mit Gleichgesinnten herum.
        Was soll also das Gerede von Stammtischparolen, wenn es nur darum geht, eine nicht opportune Meinung zu diskreditieren und den, der sie äußert, gleich mit?
        Gerade die Gender-Apostel tragen die Parole „Toleranz“ wie ein Mantra vor sich her und es fällt immer wieder auf, wie sehr sie tolerantes Verhalten von anderen einfordern, sich selbst aber anscheinend nicht in der Pflicht sehen – so als seien Zweifel an ihrer Lehre undenkbar und Blasphemie.
        Das Gender-Mainstreaming mit seinem künstlich ersonnenen dritten Geschlecht und seinem Versuch, naturgegebene menschliche Unterschiede zu negieren, halte ich für eine inhumane Irrlehre. Sie verspricht den Menschen Gleichheit, Freiheit und eine gerechtere Welt und operiert doch mit Zuckerbrot und Peitsche.
        Wie im Sozialismus scheint hier der Glaube zu herrschen, dass der Mensch als Gewohnheitstier zu seinem Glück gezwungen werden müsse.
        In Norwegen wurde die Gender-„Forschung“ bloßgestellt und gestoppt durch den Komiker Harald Eia. Seine grandiose und spannende Erfolgsgeschichte ist u. a. hier nachzulesen:
        http://agensev.de/agens-meint/aus-fur-gender-mit-updates/

        • Ich fasse einen Kommentar, dessen erster von drei Sätzen „Was für eine scheisse“ lautet, nicht unbedingt als unaggressiv auf.
          Recht haben Sie aber damit, dass Stammtischparolen gang und gäbe sind, egal welche Farbe der Stammtisch hat – und ich kritisiere diese ebenso, egal was für eine Farbe der Stammtisch hat.

          Bei meinem Kommentar ging es mir nicht darum, „eine nicht opportune Meinung zu diskreditieren“ (und erst recht nicht deren Verfasser), sondern darum, drd wissen zu lassen, dass es ein Unterschied zwischen dem biologischen und dem sozialen Geschlecht gibt (die Aussagen „Genauso [scheisse] wie das geschlecht als soziale konstruktion. Wenn ich in meine hose gucke ist doch alles ganz real“ zeigt ja, dass das nicht bekannt war) und zudem aufzuzueigen, dass die Äußerungen – eben aufgrund des fehlenden Wissens – Stammtischparolen sind. Parolen, die jeder von sich geben kann, der sich mit einem Thema nicht beschäftigt hat, aber trotzdem etwas dazu sagen möchte. So etwas ärgert mich, egal worum es geht – und ich habe keine gender studies studiert und bin absolut kein Gender-Apostel.

          Zum Inhaltlichen:

          Das dritte Geschlecht ist kein von der Genderforschung künstlich ersonnenes, sondern bezeichnet Personen, die sich in das zweifache Geschlechtssystem nicht einordnen lassen (vgl. u. a. Wikipedia). Es gibt sowohl Menschen, deren biologisches Geschlecht nicht mit ihrer geschlechtlichen Identität übereinstimmt, als auch Menschen, deren biologisches Geschlecht weder männlich noch weiblich ist. Für diese Menschen wäre die Welt tatsächlich freier und gerechter, wenn dieses Wissen bekannter und akzeptiert wäre.
          (In einigen Gesellschaften wird ein drittes soziales Geschlecht neben Mann und Frau auch als üblich angesehen; vgl. ebenfalls Wikipedia.)

          Die Genderforschung versucht nicht, „naturgegebene menschliche Unterschiede zu negieren“; sie versucht aufzuzeigen, was naturgegeben ist und was eben nicht. Eben dazu unterscheidet sie zwischen dem naturgegebenen biologischen Geschlecht („sex“) und dem sozialen, durch Sozialisation in einer bestimmten Gesellschaft erworbenen Geschlecht („gender“). (Die Existenz des letzteren begründet auch, warum sich die Ansichten darüber, was männlich und was weiblich ist, in einigen Kulturen erheblich unterscheiden.)

          Zu den im Artikel angesprochenen Vorschlägen muss man sicher nicht positiv eingestellt sein; es gibt meines Erachtens zweifelsohne auch Argumente, die dagegen sprechen. Aber mit Stammtischparolen, welche die ganze Genderforschung und nicht zuletzt die betroffenen Personen verunglimpfen, ist niemandem geholfen. Das war der Anlass für meinen von Ihnen kritisierten Kommentar.

          • Ich habe mich mit diesem Thema eingehend beschäftigt und ich finde diese erneute, gesellschaftskonstruktivistische, ewig sozialistische Manie, ununterbrochen erzieherisch auf ganze Völker einwirken zu wollen nicht nur „scheiße“, sondern kriminell!

        • Milch der frommen Denkungsart

          Es wird hohe Zeit, daß in demselben Maß, in dem an deutschen Universitäten
          klassisch-geisteswissenschaftliche Kernfächer als angeblich exotische Orchideen
          – und damit ökonomisch bedeutungslos (vielleicht ja auch nur dem Mainstream gefährlich) – infragegestellt werden, Lehrstühle und Dozenturen, die derartige,
          die deutsche Sprache vergewaltigende Logorrhoe produzieren – und dies mit
          nicht wenig Steueraufkommen subventioniert -, aufgelöst werden, damit bis
          hinein in die Schulen derartiger Unfug keinen Platz greifen kann !
          Natürlich werden jene, die solche Gedanken vertreten, beißreflexartig in die
          rechte Ecke hineindiffamiert werden, womit ich aber gut leben kann; allemal
          besser als auf der Welle der Betulichen, Weichgespülten und Rundgelutschten
          mitzuschwimmen.

  3. Das ist ja nur ein Vorschlag. Und nur von einer AG an der Uni. Die Überschrift suggeriert mal wieder etwas anderes. Ist das nicht ein Beispiel für „reißerischen (unseriösen) Journalismus“? Ganz am Ende folgt das „Alibi“: „Laut „Bild“-Zeitung plant die Leitung der Universität derzeit keine Umsetzung der Vorschläge in amtlichen Schriften.“ (Gott sei Dank!)

    • Ich sehe die Sache ernster als Sie, sofawolf. Dass überhaupt eine AG an einer Uni sich mit so etwas beschäftigt, macht mich nachdenklich.
      Das seit Jahrzehnten existierende Gender-Mainstreaming (Gleichmacherei der Menschen) wurde immer in Kleinstschritten vorangetrieben, die nicht auffielen oder nicht ernst genommen wurden, weil sie zunächst einem Aprilscherz glichen.
      Heute haben wir über 200 Lehrstühle für die Gender-„Wissenschaft“ an unseren Hochschulen, für eine Wissenschaft, die keine ist. Reine Ideologie wird dort fächerübergreifend gelehrt und der zukünftigen „Elite“ unseres Landes ins Hirn gepflanzt. Dieses Phänomen betrifft allerdings nicht nur Deutschland, sondern die gesamte sog. westliche Welt.
      Es ist bedauerlich, dass die meisten Menschen noch immer kaum wissen, was Gender überhaupt bedeutet und was diese Lehre für die Bildung und gesellschaftliche Entwicklung bedeutet.
      Bisher haben die Medien das Gender-Phänomen sträflich vernachlässigt. Ich sehe keinen unseriösen Journalismus darin, wenn eine Zeitung endlich mal das Thema aufs Tapet bringt, im Gegenteil. Viel zu lange wurde es sträflich vernachlässigt und konnte sich ungestört in wichtige Institutionen hinein ausbreiten.

  4. Genauso idiotisch wie der Irrglaube, alle Ausländer mit einem deutschen Pass auszustatten und sie _deshalb_ als vollständig integriert zu erachten. Deutschland hat wirklich andere Probleme …

    • Um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen: Der idiotische Irrglaube ist der Schluss von „deutschen Pass gegeben“ nach „vollständig integriert“. Die Ausstattung mit einem deutschen Pass soll jeder Ausländer für sich entscheiden.

  5. Ich war neulich auf einer tagung an der fu berlin. Als ich droysens verstehebsbegriff in die diskussion brachte war die logikkette einiger geschichtsdidaktiker so: droysen sei historismus. Der sei eurozentriert. Eurozentrismus sei bio weiße dominanzkultur. Und das sei rassismus. Das gemela ist ideologie die denkverbote im wissenschaftl. Diskurs erteilt. Und das geht gar nicht. Diese leute haben nicht mehr alle tassen im schrank. Da kommen sie mit argumenten nicht weiter. Da helfen nur solche parolen . Und das es sozial konstruierte rollenschemata gibt ist ja trivial . Ob sich das eliminieren lässt? Man kann ja keine stopschilder im geburtskanal aufstellen wenn das baby noch nicht gleich genug ist

    • Sie schreiben: „Da kommen sie mit argumenten nicht weiter. Da helfen nur solche parolen.“
      Ich glaube, ganz im Gegenteil, dass da, wo man meint, dass Argumente nichts mehr helfen, Parolen nur noch mehr Unverständnis verursachen und deshalb nicht nur nicht zielführend, sondern sogar kontraproduktiv sind.

      Es geht ja auch nicht darum, sozial konstruierte Rollenschemata von heute auf morgen zu eliminieren, aber sie als soziale Konstruktionen (als nicht naturgegeben) bewusst zu machen, wäre schon viel wert – insbesondere für diejenigen, die eben in diese Schemata nicht reinpassen (oder nicht reinpassen wollen). Das ist aber eine Sache, die in einer Gesellschaft passiert, in welche ihre Kinder hineinwachsen – keine Stoppschilder im Geburtskanal also. 😉

  6. Ursula Prasuhn

    @Gemela Argumente sind gut und schön, solange sie nicht zurechtgebogen werden. Da sind mir Parolen, die dichter an der Wahrheit sind, sympathischer.
    Die US-amerikanische Journalistin Dale O Leary nahm als Mitglied einer NGO an der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 teil, die als offizielle Geburtsstunde des Gender Mainstreamings gilt. In ihrem Buch „The Gender Agenda“ berichtet sie, dass sie Zeugin der folgenden Forderungen wurde, die im UN-Establishment die Mehrheit haben:

    1. In der Welt braucht es weniger Menschen und mehr sexuelle Vergnügungen. Es braucht die Abschaffung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie die Abschaffung der Vollzeit-Mütter.
    2. Da mehr sexuelles Vergnügen zu mehr Kindern führen kann, braucht es freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei nicht zur Empfängnis kommt.
    3. In der Welt braucht es einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zu sexuellem Experimentieren ermutigt; es braucht die Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder.
    4. Die Welt braucht eine 50/50 Männer/Frauen Quotenregelung für alle Arbeits- und Lebensbereiche. Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer Erwerbsarbeit nachgehen.
    5. Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden.

    Das ist die Gender-Perspektive in Kurzform. Sie soll in den Mainstream gelangen. Damit dies geschehen kann, ist sie verpackt in wunderbare Worte wie Toleranz, Gleichheit, Rechte, Familien, reproduktive Gesundheit und Fairness.
    Diejenigen, die sich für den Schutz von Ehe und Familie und für wahre Würde und Autonomie von Frau und Mann einsetzen, sind gegen die Gender-Perspektive – nicht weil sie gegen einen Fortschritt in Frauenfragen wären, sondern weil sie für Frauen sind. Sollte die erträumte Zukunft der Gender-Feministen jemals wahr werden, wird die Welt weniger gerecht, weniger frei und weniger menschlich sein.
    Quelle: http://www.dijg.de/gender-mainstreaming/dale-o-leary-agenda-konzept-hintergrund/

    • Ich bin fassungslos. Plötzlich fügt sich auf hässliche Weise einiges zusammen, was mir unverständlich schien, u. a. die Demonstrationen in Stuttgart gegen den Bildungsplan 2015. Sie machen auf einmal Sinn und sind nicht mehr das Werk engstirniger Eltern, strenggläubiger Religionsfanatiker oder Rechtsradikaler. So wurden die Protestler jedenfalls in den Medien dargestellt.

  7. Man sollte manche sprachliche Ausdrücke so lassen, wie wir sie in unserer Schulzeit noch gelernt haben. Zu viel Gender und zu viel political correctness tun keiner Sprache gut und geben jede Person (Mann, Frau, Intersexuelle etc.) der Lächerlichkeit preis, die keine Person verdient hat.
    Außerdem habe ich beim Lesen der gegebenen Beispiele das Grausen bekommen, soetwas möchte ich von keinem meiner SuS lesen müssen. Es waren und sind gerade zu Paradebeispiele der Sprachvergewaltigung. Diese Beispiele sind alles andere als angenehm zu lesen und noch fürchtelicher ist es, meines erachtens, so zu schreiben.
    Dass sich Sprache weiterentwickelt, ist mir klar, aber solange wir uns gegen solchen Unsinn wehren, können wir diese Entwichklung hoffentlich verhindern.

    • Christian Möller

      Das heißt Symptome kurieren auf kleinster Sparflamme. Das Gender-Mainstreaming als eigentliches Übel bleibt indes unangetastet.

    • Sibylle Lewitscharoff sagte in ihrer Dankesrede zur Verleihung des Büchner-Preises:
      „Die Frauenbewegung in Deutschland und in den USA ist ein Trampolin für ausgeschnitzte Verrücktheiten. Eine grauenhafte Grammatikschändung hat hierzulande längst die gesamte Bürokratie unterwandert und die Universitäten voll im Griff.“

  8. Die sogenannte political correctness beseitigt ja nicht die Probleme, die dahinter stecken. Dadurch wurde noch keinem Menschen mit Menstruationshintergrund geholfen.

    • Sie meinen: „Die sogenannte political correctness beseitigt ja nicht die Probleme, die dahinter stecken.“
      Sie tut sogar das Gegenteil: Sie verfestigt diese durch Ge- und Verbote im Denken, Sprechen und Handeln.
      Und das Irre ist, die meisten folgen freiwillig dem politisch korrekten Mainstream und sind auch noch stolz auf die gefühlte „Vorreiterrole“.

  9. Erstaunlich, dass der Gehirnschiss einiger frustrierter Emanzen, die die Darseinsberechtigung ihrer „Wissenschaft“ rechtfertigen wollen, so viele Kommentare verursacht.

    • Die Frau sei dem Manne untertan. So steht es in der Heiligen Schrift und so zeigt es unsere Sprache. Wer sich dagegen auflehnt muß mit Gegenwind derjenigen rechnen die in dieser Welt noch Wertempfinden haben.

      • Was soll das denn? Wollen Sie auf listige Weise das Gender-Mainstreaming als nötig und sympathisch darstellen? Anders sind Ihre Worte nicht zu erklären.
        Ganz schön ausgekocht, Sie Schlitzohr!

        • Das sogenannte „Gender-Mainstreaming“ ist die logische Konsequenz der seit Jahrzehnten in unserer Gesellschaft durchgesetzten Gleichmacherei unter Auflösung aller natürlicher Hierarchien. Wer das nicht erkennt dem ist nicht mehr zu helfen. Es wird höchste Zeit daß wir uns dagegen auflehnen!

          • Erstaunlich, hier kann ich Ihnen folgen und zustimmen.
            Warum haben Sie bloß Ihren ersten Kommentar so extrem und abstoßend verfasst?

          • Ich weiß nicht was Sie an meinem ersten Kommentar extrem und abstoßend finden. Wer die Bibel versteht und wer unsere Sprache betrachtet die aus gutem Grund ein generisches Maskulinum aber kein generisches Femininum kennt der erkennt daß die Frau dem Mann untergeordnet sein soll. Nur so funktioniert ein Zusammenleben in dem der Mensch sich vermehren und Mann und Frau je ihrem Naturell entsprechend leben können. Heutzutage will aber so manche Frau es dem Mann gleichtun. Was die Folgen sind haben wir in den letzten Jahrzehnten gemerkt. Das sogenannte „Gender-Mainstreaming“ ist nur die Spitze des Eisbergs.

          • mehrnachdenken

            @Herpoll
            Ich meine, Sie schießen jetzt aber ganz schön über das Ziel hinaus, wenn Sie die Bibel zitieren und daraus ableiten, dass die Frau dem Mann untergeordnet sein soll.
            Zunächst einmal ist die Bibel für mich und sicher für viele andere Bürger auch nicht unbedingt besonders aussagekräftig hinsichtlich der Diskussion über das Verhältnis von Mann und Frau.
            Zudem störe ich mich ganz gewaltig an Vokaben wie „untergeordnet“.
            Ich persönlich kann mit dem ganzen Gender – Gefasel nicht viel anfangen. Dennoch gibt es für mich in der Geschlechterdiskussion kein Oben oder Unten. Es ist nun einmal leider so, dass Frauen z.B. in einigen Bereichen der Arbeitswelt noch benachteiligt werden. Das gilt nicht nur für einen gerechten Arbeitsblohn.

  10. Ursula Prasuhn

    Wenn „der Gehirnschiss einiger frustrierter Emanzen“ in den Wolken hängen geblieben wäre, lägen Sie richtig mit Ihrem Erstaunen. Leider aber ist er als üble Brühe zurück auf die Erde gerieselt und sorgt dort für Verwirrung – nicht nur in Form scheußlicher Sprachverstümmelung, sondern auch in Form von fragwürdigen Ge- und Verboten oder Bildungsplänen.
    Die Pekinger Beschlüsse wurden in der UN in Resolutionen umgesetzt, diese 4 Jahre später als „Gender Mainstreaming“ (GM) im Amsterdamer Vertrag der EU verankert.
    In Deutschland hat die rot-grüne Bundesregierung 1999 das GM im Gesetz verankert und fast täglich wird es auf Bundes-, Landes- oder auch kommunaler Ebene um zusätzliche Bestimmungen erweitert.
    Dies geschieht meist unterhalb der Wahrnehmungsschwelle, d. h. kaum jemand sieht einen Zusammenhang mit dem GM. Wie sollte das auch gehen bei einem Begriff, der die Politik zwar lenkt, ansonsten aber möglichst vermieden und mit hübscheren Absichten umhüllt wird?
    Im Übrigen bedeutet die Gender-Ideologie inzwischen weit mehr als Feminismus. Es wurde erkannt: Außer dem Geschlecht kann noch manch anderes gleich gemacht werden. Warum also auf halber Strecke stehen bleiben?

    • So geht es schon seit Jahrzehnten aber fast niemand geht dagegen vor: In unserer Gesellschaft werden Juden und Moslems mit Christen gleichgesetzt, Schwarze mit Weißen, Frauen mit Männern, inzwischen Homosexuelle mit Heterosexuellen! Man will schon Kindern eine vermeintliche Gleichheit in die Gehirne pflanzen. Natürliche Hierarchien werden ignoriert und nun soll sogar unsere Sprache die aus gutem Grund ein generisches Maskulinum aber kein generisches Femininum kennt der Gleichmacherei unterworfen werden. Hier wird Auflehnung zur Pflicht! Wir können froh sein daß es noch Menschen gibt die dies erkennen und sich nicht dem sogenannten „Mainstream“ verschreiben.

  11. @Herpoll
    Vielleicht deswegen, weil es Ihrer weiteren Kommentare bedurfte, um Sie besser zu verstehen. Außerdem wehre ich mich trotz aller Ablehnung der Gender-Ideologie gegen die Vorstellung, dass die Frau Untertan des Mannes sei. Gefährtin wäre mir lieber trotz Bibel. Stammt der Untertanengedanke eigentlich aus dem AT oder NT?
    Übrigens läuft die Gender-Ideologie meiner Beobachtung nach auch auf Untertanentum hinaus, hier jedoch mit umgekehrten Vorzeichen. Hier werden die Frauen in den Sattel gehoben und die Männer zu Steigbügelhaltern gemacht. Die Vorrechte in unserer Gesetzgebung sind jedenfalls unverkennbar trotz der immer gleichen Behauptung von Gleichberechtigung.
    Ungleichheit und Vorrechte sehe ich auch im Wandel des Schulsystems, der ebenfalls unter falschen, die Tatsachen vernebelnden Begriffen läuft.

    • mehrnachdenken

      Zumindest bezweifle ich die Aussage „Frau ist dem Mann untertan“ für das NT. Jesus soll sich Frauen gegenüber immer sehr respekt- und würdevoll verhalten haben. Hat er sie nicht geradezu verehrt?

      Ich meine auch, dass die Gender-Ideologie die Herrschaft der Frauen anstrebt. Das ist natürlich genauso verwerflich wie das heute leider immer noch sowohl auf privater als auch auf gesellschaftlicher Ebene bestehende Abhängigkeitsverhältnis zwischen Mann und Frau.

  12. @mehrnachdenken
    Ich fürchte, hier sind Sie Opfer der immer gleichen falschen Behauptungen.
    Sollten sich ein Mann und eine Frau um denselben Arbeitsplatz bewerben, hat die Frau den gesetzlichen Vorrang. Ein Arbeitgeber muss schon sehr gut begründen, warum er bei einer ausgeschriebenen Stelle einen Mann der Frau vorzieht. Trotzdem droht ihm ein Rechtsverfahren, wenn die Frau behauptet, ihr sei die Stelle allein wegen ihres Geschlechts verwehrt worden. Ein Mann wird mit dieser Behauptung nur Gelächter ernten.
    Zum Arbeitslohn: Für ihn gibt es die verschiedensten Berechnungsarten, je nachdem, was bewiesen werden soll. Und bewiesen wird in unserem Zeitgeist immer nur, dass die Frauen benachteiligt sind.
    Das weiter auszuführen, überfordert meine Lust. Leider habe ich auch keinen passenden Link gespeichert.
    Nur so viel: Die bestens bezahlten technischen Berufe wählen nach wie vor die Männer. Die Frauen hingegen werden in Massen Frisörinnen oder Verkäuferinnen. Auch zu erzieherischen oder pflegerischen Berufen fühlen sie sich hingezogen, die mehrheitlich vom Staat mager bezahlt werden. Dessen Vertreter behaupten dann heuchlerisch, dass die Frauen im Vergleich zu den Männern unterbezahlt würden.
    Vielleicht finde ich ja noch den Link zu einem Artikel, den ich erst vor wenigen Tagen zu diesem verlogenen Thema gelesen habe.

    • mehrnachdenken

      Auf die Schnelle kann ich auf Ihre Argumente jetzt nicht substantiell seriös antworten. Dazu müsste ich mich erst richtig sachkundig machen. Erst dann wüsste ich, ob ich auch ein „Opfer der immer gleichen Behauptungen“ wäre. Sollte sich das aber bewahrheiten, arbeitet die Gender-Ideologie tatsächlich sehr subtil und recht wirkungsvoll, halte ich mich doch eigentlich für einen recht aufgeklärten Zeitgenossen.
      Dann stimmte auch, was U. Prasuhn bezüglich unserer „Wahrnehmungsschwelle schreibt.

      Festzuhalten bleibt allerdings, dass ich die Gender-Ideologie ablehne und trotzdem ist die Frau nach meinem Verständnis einem Mann nicht untergeordnet.
      Ich habe z.B. keinerlei Probleme damit, zu kochen, abzuwaschen, zu bügeln, das Haus zu putzen oder was es da an sogenannten angeblich typisch weiblichen Tätigkeiten noch so alles gibt. Meine Mutter hielt uns bereits in ganz jungen Jahren an, sonntags nach dem Mittagessen beim Abtrocknen zu helfen.
      In einer Partnerschaft heißt das für mich z.B., dass es keine starren Rollenmuster gibt, sondern jede(r) das einbringt, was sie/er kann. Ich kann als Mann keine Kinder kriegen und Babys säugen. Darüberhinaus ist aber alles möglich: wickeln, füttern, Kinderwagen schieben oder spielen.

  13. Diese AG gehört dringend abgeschafft. Hier werden mit öffentlichen Mitteln unterschiedliche Paranoia einer völlig ideologisierten und wisenschaftsfeindlichen Minderheit unterstützt.
    Das hat nichts mit Wissenschaft zu tun und die Vertreter des Genderfaschismus sind überwiegend ohnehin identitätsproblematische und mit mangelhafter Allgemeinbildung versehene Frauen. Nur durch Naivität und kulturterroristische Veranlagungen bestimmter politischer Gruppen konnten sich solche Auswüchse etablieren.
    Es soll hiermit eine kollektive Gehrinwäsche, eine Art social engineering betrieben werden, deren Wesen neben Realitätsverweigerung auch Kulturterrorismus ist.

    • Diese Professorin ist woh die Initiatorin der AG! Hier ihre -man verzeihe meine Direktheit- hirnverbrannte Idee:
      „Professorin schlägt geschlechtsneutrale x-Endungen vor

      Berlin – Mit dem X gegen Klischees: Eine Professorin an der Berliner Humboldt-Universität möchte mit einer kleinen Wortänderung traditionelle Geschlechterrollen in der Sprache aufbrechen. Häufig fühlten sich Studierende diskriminiert, weil sie als „Herr“ oder „Frau“ angesprochen würden, sagte Lann Hornscheidt der dpa. Die Wissenschaftlerin am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien schlägt vor, etwa von „Professx“ statt von „Professor“ oder „Professorin“ zu sprechen. Die neutralen Endungen entfernten den Zwang, sich einem Geschlecht zuordnen zu müssen.“ Quelle: http://www.mt-online.de (Artikel vom 30.04.2014)

      Ohne den wirklich fleißigen Professoren und Professorinnen, Doktoren und Doktorinnen, Doktoranden, Studentinnen und Studenten auf die Füße zu treten: Diese Professorin schießt über das Ziel hinaus und scheint mir obendrein auch noch unterbeschäftigt zu sein.
      Ich für meinen Teil werde bei der traditionellen Anrede bleiben, solange es mir der/die Betreffende nicht untersagt. Auch meinen Kindern werde ich diese Art und Weise der Anrede bei bringen.

  14. Das meinen die Grünen:
    „Wir wollen eine Gesellschaft, in der Menschen frei von starren Geschlechtszuschreibungen leben und eigene Identitäten entwickeln können…Deshalb ist unsere Zielvorstellung eine Abschaffung von staatlich und sozial festgeschriebenen Geschlechtszugehörigkeiten. Lasst uns Geschlechter aufbrechen und Menschen werden!“

    Warum sind diese Typen nicht längst von der Bildfläche verschwunden? Offenbar hinterfragen viele Leute den Quatsch von der neuen Menschwerdung und den Grünen als Schöpfer.

    • F.H. Ihre Aussage lässt mich immer mehr an dem Parteiprogramm der Grünen und dieser Partei im Allgemeinen zweifeln. Diese Partei sollte sich lieber um ihre Leisten kümmern. In diesem Fall UMWELT!

      • Umwelt bedeutet ganz wesentlich NATUR. Die Grünen sind aber auf dem besten Weg, die des Menschen zu missachten und per Idelogie zu verbiegen. Für mich ist das Denaturierung, die besonders einer Umweltschutz-Partei schlecht zu Gesicht steht.
        Viele Jahre lang habe ich die Grünen selbst gewählt. Seit einiger Zeit bin ich tief enttäuscht, desillusioniert und fühle mich vom grünen Anstrich an der Nase herumgeführt.

        • Die Grünen brauchen wir heute auch politisch nicht. Denn ein ökologisches Gewissen gibt es in allen politischen Strömen und bei fast allen Menschen. Insofern ist diese Partei völlig überflüssig und hat in der Vergangeheit ohnehin nur gesellschaftsschädigende Programme vorgeschlagen. Die Leugnung von Tatsachen (hier unterschiedliche biologische Geschlechter) ist typisch für notorische Sektiererei. Solche Leute sind Fälle für unsere Sektenbeauftragten, in gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen haben sie jedoch absolut nichts zu suchen.

  15. Und mit welchem Recht nehmen Sie an, dass Homosexualität und Transsexualität UNNATÜRLICH seien? Und worauf bezieht sich das ‚Verbiegen‘? Glauben Sie auch, dass man zum Schwulen erzogen wird, wenn man in der Schule genug darüber hört? Das ist nicht NATUR, sondern eine völlig un(natur)wissenschaftliche Vorstellung. Apropos ‚Leisten‘: Die Grünen waren immer auch eine Menschen- und Bürgerrechtspartei, die zu nicht unerheblichem Teil auch aus der Frauenbewegung rund um die sexuelle stammte. Insofern ist Ihre Äußerung zudem ahistorisch und naiv. Nur weil die Parte ‚die Grünen‘ heißt, muss sie sich ja nicht nur mit Bäumen beschäftigen – das wäre auch ihr Untergang dieser Tage.

    Gegen ‚Sprachfeminismus‘ bin ich allerdings auch – ändert m.E. für niemanden etwas zum Positiven, bringt aber Futter für die neuen Maskulinisten und den Stammtisch.

    • Wenn Sie mich unbedingt missverstehen wollen, so tun Sie das. Und grüßen Sie Ihren Stammtisch.

    • Danke für die Aufklärung, INA. Ich bezog mich in dem Fall jedoch auf die Wahrnehmung, die ich von der Partei habe.

    • @ INA: Sie schreiben „Und mit welchem Recht nehmen Sie an, dass Homosexualität und Transsexualität UNNATÜRLICH seien? „. Wer hat das behauptet? Darum geht es doch gar nicht, sondern darum, dass diese Dinge zum Fetisch und gesellschaftlichen Popanz hochstilisiert werden und man sie als Leitbilder für eine Gleichmacherei benutzen möchte.
      Wenn die Grünen jetzt andeuten, dass jeder Mensch von Anfang an erstmal sein eigenes Geschlecht intern entwickeln müsse, so ist das ein völlig unzutreffendes Verständnis vom Menschen. Hier zeigt sich wieder ein Grundphänomen der linksgrünen Sektierer: Es sind überwiegend Autodidakten und der Autodidakt ist immer ein Rechthaber. Und das, was sie in vielen Jahren in ihren Revoluzzer-Kommunen ausgebrütet haben, wollen sie nun einer Gesellschaft überstülpen, um ihr bizarres selbst gemutmaßtes Weltbild durchzusetzen, welches vor allem auf mangelhafter Bildung beruht. Es hat wirklich sehr viel mit kollektiver Paranoia zu tun, was diese Leute von sich geben.

  16. Nach „sexuelle“ fehlt „Revoultion“…

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