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Grippewelle in Sachsen rollt weiter – schon über 1600 gemeldete Erkrankungen

DRESDEN. Zwei Schulen in Sachsen hatten bereits vorsorglich den Unterricht eingestellt. Doch die grippalen Infekte in sächsischen Kindertagesstätten, Schulen und Seniorenheimen häufen sich noch. Allein in der vergangenen Woche wurden fast 1.000 neue Erkrankungen gemeldet.

Die Grippewelle breitet sich aus in Sachsen. Davon zeugten die Zunahme bei Meldezahlen, Probeneinsendungen und Influenzanachweisen, wie die Landesuntersuchungsanstalt (LUA) in Dresden am Freitag berichtete. Allein in der vergangenen Woche wurden fast 1000 neue Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der registrierten Erkrankungen seit Beginn der Grippesaison im November 2014 auf 1660. Jeder zweite Betroffene war unter 15 Jahre alt. Bisher wurden 121 Influenza-Infektionen bestätigt. Laut LUA häufen sich landesweit grippale Infekte in Kindertagesstätten, Schulen und Seniorenheimen.

Die Grippewelle in Sachsen wogt weiter. Jeder zweite Betroffene ist unter 15 Jahre alt. Foto: anna gutermuth / flickr (CC BY 2.0)

Die Grippewelle in Sachsen wogt weiter. Jeder zweite Betroffene ist unter 15 Jahre alt. Foto: anna gutermuth / flickr (CC BY 2.0)

In der Saison 2013/2014 hatte es mit 41 Fällen im Freistaat nur wenige Infektionen gegeben – ein Bruchteil der üblichen Menge. Von Oktober 2012 bis April 2013 waren mehr als 10 000 Menschen an Influenza erkrankt, 22 der Infektionen verliefen tödlich. Bis auf zwei waren alle Opfer ungeimpft. (dpa)

zum Bericht: 700 Grippefälle – jetzt schon zwei Schulen in Sachsen wegen Grippe geschlossen

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