Scheeres hält an Gemeinschaftsschule fest

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BERLIN. Auch wenn einzelne Projekte jetzt ausliefen werde das 2008 auf Wunsch der Linken gestartete Pilotprojekt zum längeren gemeinsamen Lernen fortgesetzt.

In Berlin wird es nach den Worten von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) auch weiterhin Gemeinschaftsschulen geben. «Gemeinschaftsschulen haben einen sehr wichtigen Stellenwert für den Senat», versicherte Scheeres im Abgeordnetenhaus. Auch wenn einzelne Projekte jetzt ausliefen, werde die Pilotphase fortgesetzt. Dafür seien Mittel im Haushalt eingeplant. Auch weitere Schulen könnten sich als Gemeinschaftsschulen bewerben.

Die Gemeinschaftsschule habe für den Berliner Senat sehr wichtigen Sellenwert betont Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). Foto: Senatsverwaltung Berlin
Die Gemeinschaftsschule habe für den Berliner Senat sehr wichtigen Sellenwert betont Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). Foto: Senatsverwaltung Berlin
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Diese Schulform war im Schuljahr 2008/2009 auf Wunsch der damals mit der SPD regierenden Linken als Pilotprojekt an zunächst elf Schulen gestartet worden. Dort lernen die Kinder von der 1. bis zur 10. Klasse gemeinsam. Sonst müssen sich Schüler in Berlin nach der 6. Klasse für eine weiterführende Schule entscheiden. Inzwischen gibt es 24 Gemeinschaftsschulen. (dpa)

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3 KOMMENTARE

  1. Ein Staat sollte die Schulen anbieten, welche die Eltern wollen, und in einer Stadt wie Berlin dürfte es wohl genügend linke und grüne Anhänger der Gemeinschaftsschule geben. Auswerten kann der Arbeitsmarkt.

  2. Nicht nur rot-grüne Anhänger; in NRW ist die Gemeinschaftsschule ein Relikt aus Rüttgers-Club-Zeiten. Und diese zeiten waren schwarz-gelb.

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