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Mainzer Kita-Skandal: Erzieherin widerruft Vergleich

MAINZ. Nach mutmaßlichen sexuellen Übergriffen in einer katholischen Kita, hatte das Bistum Mainz der Erzieherin wegen Verletzung der Aufsichtspflicht gekündigt. Mitte September hatten beide Parteien vor dem Arbeitsgericht eine Vergleich geschlossen.

Der Fall einer entlassenen Erzieherin nach dem Skandal an einer katholischen Mainzer Kita kommt erneut vor Gericht. Mitte September hatten sich das Bistum Mainz und die Erzieherin vor dem Arbeitsgericht zwar auf einen Vergleich geeinigt, über den Stillschweigen vereinbart worden war. Nun habe die Klägerin die Übereinkunft aber widerrufen, sagte eine Gerichtssprecherin. Bis zum 1. Oktober hatten beide Parteien dazu Zeit. Jetzt muss der Falle erneut vor dem Kammergericht verhandelt werden. Ein Termin steht noch nicht fest.

Der Frau und sechs ihrer Kollegen war nach mutmaßlichen sexuellen Übergriffen unter Kindern in der Kita gekündigt worden, weil sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben sollen. Sechs Erzieherinnen wehren sich gegen den Rausschmiss. Drei weitere Fälle werden ebenfalls vor Gericht verhandelt. In zwei Fällen versuchen sich die Parteien außergerichtlich zu einigen. (dpa)

• zum Bericht: Nach angeblichen sexuellen Übergriffen unter Kindern in Kita – Entlassene Erzieherin und Kirche einigen sich auf Vergleich
• zum Bericht: Mainzer Kita-Skandal vor Gericht: Gekündigte Erzieherinnen greifen die Kirche an – „grottenschlechte Bedingungen“

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