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Ministerpräsident Weil gibt sich selbstkritisch (zumindest im Nachhinein) – „Die Schulplanung hätte besser laufen können“

Bei der kritischen Rückschau auf die vergangene Legislaturperiode hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) Defizite bei der Schulplanung ausgemacht. «Aus heutiger Sicht würden wir noch früher gegensteuern bei der Schulplanung. Unterrichtsversorgung ist ein besonders herausforderndes Thema», sagte Weil der «Neuen Deister-Zeitung» (Donnerstag). Allerdings habe Niedersachsen in den Jahren 2015 und 2016 im Zuge der Flüchtlingswanderungen 22 000 neue Schüler bekommen.

Hat im Augenblick wenig zu lachen: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. Foto: SPD in Niedersachsen / flickr (CC BY-SA 2.0)

Ist mitten im Wahlkampf: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. Foto: SPD in Niedersachsen / flickr (CC BY-SA 2.0)

Noch Anfang des Jahrzehnts habe der damalige Kultusminister und heutige CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann bis zum Jahr 2020 einen Rückgang der Schülerzahlen um 25 Prozent prognostiziert. Auf dieser Basis sei bei der Ausbildung von Grundschullehrern geplant worden, sagte Weil. Da vielen niedersächsischen Grundschulen derzeit Lehrer fehlen, waren zum Anfang des Schuljahres Gymnasiallehrer dorthin abgeordnet worden. Dies hatte vielerorts für Unruhe gesorgt. dpa

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