Lehrerverband warnt vor «Übertritts-Hysterie»

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MÜNCHEN. Kurz vor Ausgabe des sogenannten Zwischenberichts zum Übertritt an die Viertklässler hat der Lehrerverband BLLV an die Eltern appelliert, nicht zu viel Druck auf die Kinder auszuüben. «Dieser Tag wird als Schicksalstag empfunden, weil man erfährt, wie wahrscheinlich der Übertritt auf ein Gymnasium ist», teilte BLLV-Präsident Klaus Wenzel in München mit. Er forderte die Eltern auf, Rücksicht auf die Kinder zu nehmen. Zu hohe Erwartungen und die Prüfungsdichte könnten krank machen.

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Der Zwischenbericht solle Eltern und Kinder über deren aktuellen Leistungsstand informieren, sagte Wenzel. Ein Halbjahreszeugnis gebe es in der vierten Klasse nicht mehr. Stattdessen werde im Mai das Übertrittszeugnis verteilt. Erst dort sei der endgültige Notenschnitt vermerkt, der einen Übertritt auf ein Gymnasium erlaubt oder nicht. dpa

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