Hamburg wird Rotarier-Hauptstadt – Bürgermeister Tschentscher spricht zur Eröffnung

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HAMBURG. Sie wollen Kinderlähmung weltweit ausrotten, Plastik aus den Meeren und Flüssen holen, schenken Grundschülern Bücher, bauen Bienenhotels und machen die medizinische Versorgung von Flüchtlingen möglich. Die Projekte des weltweit aktiven Rotary-Clubs sind so umfangreich wie weltumspannend. Am Sonntag ist die offizielle Eröffnungszeremonie des Weltkongresses. Als Redner werden Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Rotary-Präsident Barry Rassin erwartet. Noch bis Mittwoch treffen sich rund 25 000 Mitglieder der Organisation in Hamburg, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

Etwa 35.000 Rotarier-Clubs gib es weltweit. Viele engagieren sich auch in der Bildung. Foto: Travis / flickr (CC BY 2.0)

Etwa 35 000 Clubs mit rund 1,2 Millionen Mitgliedern gibt es weltweit. In Deutschland sind es etwa 1100 Clubs mit rund 56 000 Mitgliedern, die meist Führungskräfte sind. Den Rotary-Club gibt es seit 1905. Er wurde in Chicago (USA) gegründet, um denen zu helfen, die sich selbst nicht helfen können, wie die Organisation sagt. Die deutsche Version nahm 1927 in Hamburg ihren Anfang. (dpa)

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