Schulkonten geplündert: Bewährungsstrafe für Schulleiter gefordert

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BRAUNSCHWEIG. Im Untreue-Prozess mit mehr als 300 Fällen bleibt einem früheren Schulleiter aus Salzgitter eine Gefängnisstrafe wohl erspart. Er halte eine Strafe von zwei Jahren auf Bewährung für angemessen, sagte der Staatsanwalt am Mittwoch im Landgericht Braunschweig. Die Verteidigung sprach sich in ihrem Plädoyer für eine leicht geringere Strafe aus.

Immer öfter landen Lehrer vor Gericht. Foto: Michael Grabscheit / pixelio.de
Das Gericht hat zu urteilen. Foto: Michael Grabscheit / pixelio.de

Der 53 Jahre alte Angeklagte hatte zum Prozessauftakt gestanden, unter der Last von rund 300 000 Euro an Spielschulden auch Konten seiner eigenen Schule geplündert zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Pädagogen vor, mehr als 182 000 Euro unter anderem auf das Konto seiner Frau umgeleitet zu haben. Nach dem Urteil droht dem Mann der Verlust des Beamtenstatus’. dpa

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