GEW für Maskenpflicht im Unterricht: „Diesen Schutz muss man Lehrkräften bieten“

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BERLIN. Im Kampf gegen eine Verbreitung des Coronavirus hat die GEW eine generelle Maskenpflicht in Schulen gefordert. «Die meisten Lehrkräfte finden eine Maskenpflicht auch im Unterricht eher hilfreich. Diesen Schutz muss man ihnen bieten», forderte die Vorsitzende Marlis Tepe in der «Passauer Neuen Presse». Pädagogisch sei dies zwar nicht sinnvoll, «aber es schützt Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern». In einer Umfrage der nordrhein-westfälischen GEW unter Mitgliedern hatten sich drei von vier Befragten (73,2 Prozent) für eine Wiedereinführung der Maskenpflicht im Unterricht ausgesprochen, solange es keine besseren Schutzmaßnahmen gibt.

Das Thema „Maske im Unterricht“ ist zu einem Reizthema geworden. Foto: Shutterstock

Derzeit gibt es in den meisten Bundesländern eine Maskenpflicht in Schulgebäuden, nicht aber im Unterricht. Die Kultusministerkonferenz hatte Anfang September festgestellt, dass die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung von den Ländern in Abhängigkeit vom jeweiligen Infektionsgeschehen ausgesprochen und bei Bedarf in Absprache mit den zuständigen Gesundheitsbehörden auf den Unterricht ausgeweitet werden könne. Nordrhein-Westfalen und Bayern hatten eine Maskenpflicht im Unterricht der weiterführenden Schulen für die ersten beiden Wochen des neuen Schuljahres entlassen, danach aber darauf verzichtet.

„Es gibt marode Schulen, in denen nicht mal die Fenster zu öffnen sind“

Tepe forderte weiter Gefährdungsbeurteilungen für jede Schule und ein bundesweit einheitliches Konzept für das Lüften der Unterrichtsräume. «Es gibt marode Schulen, in denen nicht einmal die Fenster geöffnet werden können. Da muss es Alternativlösungen geben», sagte die GEW-Chefin der Zeitung.

Die nordrhein-westfälische GEW-Landesvorsitzende Maike Finnern hatte zum Ergebnis der Umfrage unter Lehrkräften erklärt: „Immerhin fast ein Drittel der Befragten geben an, dass es an ihrer Schule Gremienbeschlüsse zum freiwilligen Tragen einer Maske im Unterricht gibt. Obwohl Masken im Unterricht pädagogisch unsinnig sind, spricht sich eine große Mehrheit für die Wiedereinführung aus, mangels besserer Alternativen zum Infektionsschutz.“ (News4teachers berichtete ausführlich über die Umfrage – hier geht es zu dem Beitrag.) Offenbar belastet seit Streichung der Maskenpflicht im Unterricht durch die NRW-Landesregierung das Thema das Klima in vielen Schulen.

Das Aus für die Maskenpflicht im Unterricht der weiterführenden Schulen habe zu einem gefühlten „Kampf“ in vielen Klassen und Schulen im Land geführt, berichtete die Landeselternschaft der Gymnasien NRW vor zwei Wochen – viele Schüler und Lehrer wollen freiwillig weiterhin Masken tragen, andere pochen auf ihr Recht, diese im Unterricht ablegen zu dürfen. „Das Resultat ist eine zutiefst gespaltene Schulgemeinde“, so stellt die Elternschaft fest.

Schulministerium ermahnt die Schulen, Schüler nicht auszugrenzen

Das Schulministerium reagierte auf seine Weise: mit einer Ermahnung der Schulen. „Die Freiwilligkeit, auch im Unterricht eine Mund-Nase-Bedeckung (MNB) zu tragen, bedingt, dass es für die Schulen weder eine infektionsschutzrechtliche noch eine schulrechtliche Handhabe gegenüber einzelnen Mitgliedern der Schulgemeinde gibt, verbindlich das Tragen einer MNB durchzusetzen“, so heißt es in einer von Staatssekretär Mathias Richter (FDP) unterzeichneten Schulmail. „Ich bin mir sicher, dass die Schulleitungen mit dem nötigen Augenmaß vorgehen und neben dem Infektionsschutz immer auch die Entwicklung und Gesundheit gerade der jüngeren Kinder im Blick behalten. In dem verständlichen Bemühen, Gefahren von der Schulgemeinde fernzuhalten, darf keinesfalls die Ausgrenzung Einzelner provoziert oder auch nur in Kauf genommen werden.“

Befragt nach Alternativkonzepten für den Gesundheitsschutz an ihrer Schule konnten sich immerhin 61,1 Prozent der von der GEW befragten Lehrkräfte vorstellen, keinen Unterricht nach der Stundentafel zu erteilen, sondern einen tage- oder wochenweise alternierenden Unterricht zu erteilen (22,7 Prozent nein, 12,7 Prozent waren unsicher). Für 52,8 Prozent waren Maßnahmen zur Entzerrung des Unterrichts, etwa durch Staffelung des Schulbeginns oder der Pausen gut vorstellbar (28,8 Prozent nein, 14 Prozent unsicher). 52,2 Prozent sprachen sich für geplante Hybridformen aus Präsenz- und Distanzlernen aus (28,2 Prozent dagegen, 15,8 Prozent unsicher). News4teachers / mit Material der dpa

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

Landesgesundheitsamt empfiehlt Maskenpflicht auch im Unterricht – Kultusministerium: „Hochgradig unseriös“

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120 KOMMENTARE

  1. Masken schützen primär die anderen. Unter diesem Aspekt finde ich das mit dem „freiwilligen“ Tragen der Masken ziemlich fragwürdig, zumal man ja davon ausgehen kann, dass dann genau diejenigen keine Maske tragen, die es auch sonst mit dem Corona-Schutz nicht so genau nehmen. Diejenigen, die mehr Schutz wollen, müssen sich diesem zusätzlichen Risiko dann täglich aussetzen.

    Ob etwas „pädagogisch unsinnig“ ist, interessiert das Virus in keiner Weise. Die einzig relevante Frage ist, ob Masken vom Infektionsschutz her sinnvoll sind. Dass dem so ist, wurde nun wirklich oft genug gezeigt.

    • Hallo zusammen, ich bin kein Lehrer, nur Ärztin (Allgemeinmedizin). Bitte nehmen Sie sich die Zeit und lesen wenigstens die ersten Sätze und die Zusammenfassung des folgenden Artikels aus der Zeitschrift Krankenhaushygiene up2date „Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit: Keine Hinweise für eine Wirksamkeit“ von Frau Prof. Kappstein (Mikrobiologin, Virologin, Hygienikerin).
      Link zum Volltext:
      https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-1174-6591
      Ich verstehe die Ängste aller Beteiligten, aber die Masken werden das Problem NICHT lösen. Das ist politischer Aktionismus.
      Auch verstehe ich nicht, warum hier Schüler wiederholt als potenzielle Überträger deklariert werden. Die Studienlage widerlegt das klar! Kritisch ist eher das Lehrerzimmer und die privaten Kontakte der Erwachsenen untereinander.
      Auch die Aerosolhypothese wird in dem o.g. Artikel kritisch beleuchtet (spielt nur eine untergeordnete Rolle).
      Leider wird der Artikel von allen gängigen Medien ignoriert.
      Ich appelliere an Ihre Berufung die Sicht der Schüler nicht aus den Augen zu verlieren. Die Lage ist natürlich schwierig, aber die medial forcierte Spaltung in „pro“ und „contra“ Maske & Co. hilft uns menschlich nicht weiter.
      Gerne lasse ich Interessierten entsprechende Links und Studien zukommen!
      Viele Grüße

      • Ich appelliere auch an Sie, Ihre Berufung nicht aus dem Blick zu verlieren.
        Achten Sie dabei auf den Selbstschutz, damit Sie Ihren Beruf noch lange zum Wohle der Gesellschaft ausüben können.
        Unterlassen Sie jegliche Handlung oder Äußerung, die direkt oder indirekt einzelnen oder vielen schaden könnte, weil sie direkt trifft oder durch andere derart aufgefasst wird, dass sie ein Verhalten einnehmen lässt, das anderen schadet. Diese Verantwortung sollt Ihnen als Ärztin besonders wichtig sein und Sie sollten sie stets übernehmen und bewusst tragen.

        Wenn Sie es in der Pandemie im Sinne Ihrer Berufung notwendig erachten, vermeiden Sie persönlichen Kontakt mit KollegInnen, soweit es geht.
        Unterlassen Sie jeglichen Kontakt außerhalb Ihres Berufes, damit Sie sich und Ihre PatientInnen und KollegInnen schützen. Ihre Patienten werden es Ihnen danken.

      • Nachtrag:
        Gerne lasse ich Sie, als Interessierte, an meinem Unterricht teilhaben und Sie können sich selbst davon überzeugen, wie gut SchülerInnen, Lehrkräfte und Ärztinnen im Unterricht ohne Maske geschützt sind.

      • Franziska,
        1. welche qualitativ hochwertigen Studien belegen klar, dass Schüler, auch die Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter ihnen, die Viren nicht übertragen?
        2. Zu Ihrem Link: Im öffentlichen Raum sind face-to-face-Kontakte (kleiner als 1 m) vielleicht vermeidbar, im Klassenraum nicht! Unsere Schüler, auch die Großen, sitzen zu zweit an einem kleinen Schülertisch.
        3. Wenn bei Sars-Vov2 noch nicht geklärt ist, welche Virenmenge im Körper eine Infektion auslösen kann, kann man dann mit guten Gewissen, einen Artikel verlinken, der sich ganz allgemein mit der Übertragung respiratorischer Viren befasst? Da es viele Mitbürger gibt, die sehr oberflächlich lesen, und sich vielleicht nicht sehr intensiv mit den Übertragungen bei Sars-Cov2 beschäftigt haben, könnte es ja sein…

      • Sehr geehrte Franziska J,

        Sie mögen Ärztin sein. Ihre Behauptung, dass „die Studienlage klar widerlegt, dass Kinder potenzielle Überträger“ des Coronavirus seien – ist falsch. Da reicht ein Blick in den Corona-Steckbrief des Robert-Koch-Instituts: „Die Infektiosität im Kindesalter wurde bisher selten untersucht und kann daher nicht abschließend bewertet werden. Die Ansteckungsrate durch Kinder war in Studien ähnlich hoch oder höher als bei erwachsenen Indexfällen. Studien zur Viruslast bei Kindern zeigen keinen wesentlichen Unterschied zu Erwachsenen.“ Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText16

        Wir sind sehr verwundert, dass Ärzte keine Scheu haben, öffentlich ihre Wissenschaftsferne zu demonstrieren und falsche Informationen zu verbreiten. Wir haben immer wieder darüber berichtet, welche Rolle Ärzteverbände bei den schutzlosen Schulöffnungen gespielt haben – hier zum Beispiel: https://www.news4teachers.de/2020/08/corona-gehoert-zum-alltaeglichen-risiko-wie-eine-aerzte-lobby-politischen-druck-macht-die-schulen-ohne-einschraenkungen-zu-oeffnen/

        Wir erwarten uns von Ihrem Berufsstand, ehrlich gesagt, mehr Substanz. Rechthaberei und Ignoranz in einer wissenschaftlichen Debatte bringen uns in der Krise nicht voran.

        Herzliche Grüße Die Redaktion

        • Ihre Herabwürdigung einer Ärztin und deren ganzen Berufsstandes finde ich völlig daneben.
          Dieses Verhalten der Redaktion kann ich mir nur damit erklären, dass die Meinungen von Ärzten, wenn sie der tendenziösen Berichterstattung und auch Kommentarbehandlung widersprechen, nicht nur unerwünscht sind, sondern auch diffamiert werden, um jeden Zweifel an der redaktionellen Leitlinie im Keim zu ersticken.

          Um es mit Ihren Worten zu sagen: Ich erwarte von einer Redaktion mehr Objektivität, Neutralität und Liberalität.

          • Sehr geehrter Herr Schröder,

            wir sind nicht „liberal“ gegenüber Fake News – da verstehen Sie die Aufgabe von Medien offenbar nicht. Falsche Informationen sind keine Meinung – sondern: schlicht falsch.

            Und was den Berufsstand angeht: Wir haben in den letzten Monaten immer wieder Stellungnahmen von Ärzteverbänden (also offiziellen Vertretern der Ärzteschaft) auf den Tisch bekommen, die vom Stand der Forschung nicht gedeckt waren. Wir haben aber keine Kritik daran aus der Ärzteschaft vernommen. Deshalb erlauben wir uns jetzt mal Kritik an der Ärzteschaft im Allgemeinen, die bei den Schulöffnungen aus unserer Sicht – gelinde gesagt – kein gutes Bild abgibt. Herzliche Grüße Die Redaktion

          • Herr Schröder,
            was lässt Sie denn zweifelsfrei glauben, dass Franziska eine Ärztin ist? Jeder medizinisch vorgebildeten Person, z.B. einer Krankenschwester wie mir, kommen spätestens bei dem Satz „Und die Studienlage widerlegt das klar“ , Zweifel, dass eine differenziert denkende Ärztin das geschrieben haben könnte.
            a) Deckt sich das nicht mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft, s. RKI.
            b) Eine Pandemie ist ein sehr dynamisches Geschehen (z.B. verändern sich die Viren, jetzt aber keine Angst, das muss nicht zu unserem Nachteil sein…)
            Eine „klare Studienlage“ im Sinne von abschließend geklärt kann es während einer Pandemie mit sich verändernden Viren gar nicht geben.
            In Hamburg wird ein 21-jähriger Oberstufenschüler beatmet. Meinen Sie, Herr Schröder und liebe Franziska, nicht, dass wir einfach alle zur Verfügung stehenden Infektionsschutzmaßnahmen auch anwenden sollten?

          • Sehr gehrte Redaktion,
            erstmal vielen Dank für Ihre Antwort!
            Der Begriff „Fake News“ sagt mir wenig, weil er inzwischen inflationär gebraucht wird und oft nur noch für das steht, was früher mit „Du spinnst“ abqualifiziert wurde.

            Zum Stand der Forschung lese ich ziemlich viel, kann aber nicht sagen, dass die Studien immer zum selben Ergebnis kommen oder von den Experten in gleicher Weise ausgelegt werden. Sie äußern sich noch immer recht unterschiedlich.
            Darum ist für mich schwer vorstellbar, was Sie genau mit „Stand der Forschung“ meinen. Wäre er einhelliger, hätte ich kein Verständnisproblem.

            Sie beziehen sich auf „Stellungnahmen von Ärzteverbänden, die vom ‚Stand der Forschung‘ nicht gedeckt waren“.
            Hier muss ich wieder fragen: Welchen Stand meinen Sie? Ihren oder den der Ärzte, die von berufswegen und in ihrer Gesamtheit (Schwarmintelligenz) vermutlich nicht über weniger Kompetenz verfügen als Sie?
            Ob da böse Worte der Kritik „an der Ärzteschaft im Allgemeinen“ erlaubt sind, sei mal dahingestellt.

          • Sehr geehrter Herr Schröder,

            was es heißt, den Stand der Forschung zu ermitteln, lernt jeder Studierende im 1. Semester – Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens.

            Hinsichtlich Corona gehört es zu den Aufgaben des Robert-Koch-Instituts, den Stand der Forschung (= Virologie) aktuell zu ermitteln und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. Wenn das Robert-Koch-Institut also feststellt, dass die Rolle von Kindern in der Pandemie wissenschaftlich ungeklärt ist, weil dazu widersprüchliche Studienergebnisse vorliegen, dann kann keiner seriös behaupten, den Stein der Weisen gefunden zu haben.

            Wer es dennoch tut, verbreitet falsche Informationen. Oder, wenn das böswillig geschieht: Lügen. Und das sind Fake News.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • Sehr geehrte Redaktion,
            o.k., lassen wir’s dabei. Mir liegt zwar wieder einiges auf der Zunge, doch wir würden uns wahrscheinlich nur im Kreis drehen.
            Ich habe meine Meinung gesagt und Sie Ihre.

            Herzliche Grüße zurück
            Thorsten Schröder

          • Interessante und heftige, aber wohltuend sachliche Diskussion, die frei ist von persönlichen Angriffen.
            Ein herzliches Dankeschön an Herrn Schröder einerseits und die Redaktion andererseits!

            Ein Gedanke schoss mir beim Lesen durch den Kopf:
            Wie würden wohl die Lehrer/innen hier reagieren, wenn statt der „der Ärzteschaft im Allgemeinen“ die Lehrerschaft im Allgemeinen wegen fehlender Substanz und der Verbreitung von Fake News auf die Anklagebank gesetzt würden?

          • Um das nochmal klarzustellen: Es gibt überhaupt keinen Grund, die „Lehrerschaft im Allgemeinen“ wegen falscher Informationen zu kritisieren – es gibt keinen Lehrerverband, der öffentlich wissenschaftliche unhaltbare Behauptungen aufgestellt hätte. Solche Ärzteverbände gibt es aber durchaus. Und öffentlichen Widerspruch hat es dazu von anderen Ärzten nicht gegeben, nicht mal von einzelnen.

            Hier ein weiteres abstruses Beispiel: https://www.news4teachers.de/2020/08/kinderaerzte-praesident-behauptet-infektionen-in-schulen-gehen-von-lehrern-aus-er-fordert-fuer-sie-maskenpflicht-im-unterricht/

            Herzliche Grüße Die Redaktion

          • Es geht mir ums Prinzip und die Verurteilung eines ganzen Berufsstandes. Meiner Meinung nach gibt es keinen Beruf in dem nur Nichtskönner, Ignoranten und Lügner sind. Das ist einfach unmöglich.

            Trotz allen Ärgers über die Aussagen von Ärzteverbänden, also deren Präsidenten und Sprechern, kann ich diffamierende Allgemeinaussagen über den gesamten Berufsstand und somit jeden einzelnen Arzt nicht gutheißen, egal ob es einen äußeren Anlass gibt oder nicht.

  2. Hört man die die Kultusminister, sprechen sie im Zusammenhang mit der Maskenpflicht oft von einer Zumutung für die Schüler. Für Schüler und Lehrer, die lieber die Maske hätten, ist es meiner Meinung nach eher eine Zumutung schutzlos den Aerosolen ausgeliefert zu sein. Meiner Erfahrung nach ist es auch ein Unterschied, ob ich bei 27 Grad Raumtemperatur oder bei 19 Grad Raumtemperatur eine Maske trage. Im Sommer mag es wirklich eine Zumutung gewesen sein, im Herbst und Winter ist es vermutlich der einzige Schutz den wir haben, um die Schulen offen halten zu können. Also lieber Bildung mit Maske, als geschlossene Schulen.

    • Masken die gegen Aerosolen schützen, tragen die wenigsten. Die sind teuer, werden unangehem mit der Dauer und wenn sie dicht abschließen versteht auf drei Reihen entfernt man nichts mehr.
      Daher ist das ganze ohne Lüftung nur gefühlte Scheinsicherheit.

      • Das stimmt so nicht. Zwar bieten einfache Masken weniger Schutz vor Aerosolen als FFP2- oder gar FFP3-Masken, aber auch durch einfache Masken wird die Virenlast, die man durch Aerosole aufnimmt verringert. Dadurch sinkt die Infektionsgefahr und es steigt die Chance, was neuer Studien zeigen, im Falle einer Infektion mit einem weniger schweren Krankheitsverlauf davonzukommen.

  3. Sehe ich genauso. Lieber Schule mit Maske im Unterricht, als Einschränkungen mit Homeschooling. Das darf auf keinen fall wieder kommen….. dafür müssen wir alles tun.

    Die Erfahrungen mit Maske im Unterricht sind durchweg positiv bei uns. Eltern und Schüler standen dahinter.

    Bitte sich nicht an den 2 Eltern orientieren, die deswegen klagen wollen. 498 Eltern standen dahinter.

    Und nicht vergessen: Kinder stellen sich beim Maskentragen total unkompliziert an.

    • Den Kindern fällt es augenscheinlich leicht, aber das wohl deshalb, weil Kinder ganz leicht zu beeinflussen sind, außerdem leicht formbar und, was ganz wichtig ist, sie bringen Beschwerden wie Schwindel und Kopfschmerzen oder Nasenbluten nicht mit dem Masketragen in Verbindung… Zudem wird Ihnen von so vielen Seiten Angst suggeriert und ein schlechtes Gewissen gemacht (angeblich können sie insbesondere für ihre Großeltern eine Gefahr sein)… Doch sollten all die Eltern die da sagen „den Kindern fällt es doch leicht“ mal überlegen, wie es ihnen selbst geht bei 20min Einkaufen gehen, was absolut kein Vergleich zu einem (im Ganztag) 8 Stunden Tag mit Maske in der Schule ist… Und ganz ehrlich… Mir stellt sich die Frage – Wie hat die Menschheit nur all die Jahre und Jahrhunderte überleben können mit all den gefährlichen Bakterien, Viren, Aerosolen (von denen wir bis vor einem halben Jahr nicht mal etwas wussten) und so ganz ohne (selbstgebastelte) Mund-Nasen-Bedeckung???

      • Die Menschheit hat die Pestepidemien überstanden, die Millionen einzelner Individuen nicht. Klar leben einige Menschen weiter, wenn Sie oder ich tot sind. Pech für den Einzelnen? Zynisch!

      • Die Menschheit hat vielleicht die Pest überlebt, aber mehr als die Hälfte der Bevölkerung in vielen Städten Europas nicht.
        Außerdem gibt es einen großen Unterschied zu früher: Noch niemals in der Weltgeschichte gab es soviel Mobilität wie heute. Ein Virus verbreitet sich heute ohne Schutzmaßnahmen xmal schneller als früher.

  4. Bildung mit Maske? Ich gehe nur unter Menschen, wenn ich eine hochwertige FFP2- oder FFP3-Maske und Gesichtsschild trage, um mich als Risikopatientin nicht mit dem Virus anzustecken. Meine Kinder tragen ebenfalls diese Masken. Ein Atmen über mehrere Stunden mit diesen Masken ist unerträglich und auch der Arbeitsschutz sieht hier strickte Regelungen vor. Diese Regelungen sind im normalen Schulalltag überhaupt nicht umsetzbar. Die selbst genähten Masken oder auch nur die ganz normale Alltagsmasken tragen leider nicht wirklich zum Schutz aller Menschen bei. Vorallem müssten diese alle 1-2 Stunden gewechselt werden, da diese dann durchfeuchtet sind.
    So sollte es wirklich jedem selbst überlassen werden, zu entscheiden, ob die Kinder am Präsenzunterricht teilnehmen oder nicht.
    Auch muß man darüber nachdenken, welche psychische Auswirkungen es auf die Kinder hat, mit der Angst im Nacken in einem Schulgebäude sitzen zu müssen. Ein Mensch, der große Angst hat, sich anzustecken, obwohl im Alltag die AHA-Regeln gelten, nur halt in den Schulen nicht, kann nicht lernen. Dieser Mensch ist blockiert und wird wohl oder übel krank durch die Ignoranz der Politik. Wie viele wirklich gute Fern-Uni’s gibt es? Es gibt so viele Möglichkeiten, die Kinder auch sicher und gesund zu Hause lernen zu lassen. Wer es anders möchte, kann seine Kinder ja in die Schulen schicken. In Norwegen geht es problemlos auch online zu unterrichten. Da gibt es auch keine Schulpflicht. Aber Deutschland experimentiert mit unfreiwilligen Probanden.
    Meine Nachfrage beim Landesschulamt wurde abgeschmettert. Die zuständige Sachbearbeiterin bot mir für meine Kinder die sofortige Beschulung in einem Internat an, mit der Begründung, dass sie mich dann ja nicht mehr anstecken können. Ich war vollkommen geschockt. Vorallem wusste ich auch gar nicht, dass man seine Kinder dann in der Schulzeit nicht mehr zu Gesicht bekommt. Denn an den Wochenenden würden sie ja auch nach Hause kommen und dann könnte ich mich ja auch anstecken. Oder vielleicht gilt es ja dann, dass meine Kinder im Zimmer zu isolieren sind und ich nur das Essen vor Ihre Tür stellen kann. Das ist doch ein tolles Familienleben. Das ist so unglaublich.
    In einigen Bundesländern gibt es seit Ende August jetzt auch das sogenannte „Schnupfen-Papier“. Das besagt, dass die Lehrer die neuen Coronaviren-Agenten sind. Sie müssen erkennen, ob das Kind, das erkältet in die Schule gekommen ist, nur „erkältet“ ist oder aber, ob es Corona hat. Wow und wirklich Wahnsinn! Ich dachte, dass solche Erkenntnisse nur im Labor getestet werden können. Aber, das Ministerium hat entschieden und der dumme Michel darf danach handeln. Wo bleibt der Aufschrei? Ich kann in dieser Pandemie nicht so tun, als wäre alles wie immer, sondern ich muss einfach andere Wege gehen (können), um mich und meine Familie zu schützen. Denn ich habe Kinder bekommen, weil ich mich um sie kümmern möchte und nicht, dass ich sie in Ganztagsschulen etc. abschiebe, um sie dann nur noch zum Abendessen zu Gesicht bekomme. Das ist auch nicht kindgerecht. Denn Kinder brauchen ihre Eltern.

    • Oha! Aber, da die Schulpflicht aus dem dritten Reich kommt, wundert mich nicht, dass manche im Amt mit Internat und sonst was drohen. Auch im gleichen Stil. Wie gruselig:(

    • So wahr und so treffend gut geschrieben. Mein Kind (Risikopatient) in der 1. Klasse Grundschule trägt als Einziger! im Klassenzimmer auch während des Unterrichts eine FFP2 Maske, da Lüftung nur sporadisch nach Lust passiert und außer ihm keiner Maske trägt. Lange haben wir überlegt, was zu tun ist. Eigentlich müsste er immer wieder Maskenpause zugestanden bekommen (laut Arbeitsschutz bei den Erwachsenen), aber im Pausenhof an der frischen Luft müssen ja Masken getragen werden. Versteht niemand! Im geschlossenen Zimmer können dann wieder alle Maske ablegen, in den Grundschulen ja sowieso. Da sich Kinder in diesem Alter ja nicht infizieren (ironisch gemeint), wird er von seinen Klassenkameraden als seltsam eingestuft u ich habe Angst, dass er deshalb ausgegrenzt wird. Auch diese Art der Ausgrenzung gibt es: Diejenigen, die sich schützen müssen oder wollen, werden vom Rest als Depp abgestempelt, in den Grundschulen umso mehr, da dort Maske tragen vermutlich erst dann verpflichtend eingeführt wird, wenn die Corona Zahlen in die Tausende steigt.

      • Wird er denn gar nicht von den Lehrern unterstützt und den anderen Kindern erklärt, warum er die Maske immer trägt?

        Habt ihr vielleicht eine Whats-App-Gruppe, in die du einen netten Text schreiben könntest, mit der Bitte, dass die anderen Eltern es ihren Kindern erklären?

        (Ich weiß, sowas ist auch suboptimal und die anderen Eltern gehören vermutlich sowieso größtenteils zur Ach-wir-sind-einfach-nur-froh-dass-wir-die-Kinder-zuhause-wieder-los-sind-alles-andere-ist-uns-egal-Fraktion. Wie wohl in jedem Ort.)

        Ich fühle mit euch.

  5. Schafft doch lieber die Kleingruppen wieder .Das wünschen sich auchdie Lehrer und Schüler bri uns. Gerade in Englisch ist es total schwierig mit Maske. Unsere große muss auch bei dem ein oder anderen Lehrer MSN tragen aber mittags hat Sie immer Kopfschmerzen. Wird auch nach Möglichkeit zur Schule gefahren und nicht mit den öffentlichen Bus.
    Und erstmal müsste dafür gesorgt werden das alle Fenster sich öffnen lassen.
    Zeit war genug vorhanden.
    Nun wird über Belüftung im Herbst und Winter nachgedacht.

  6. Schade, dass das Tragen von Masken der einzige „Schutz“ in Schulen ist und selbst dieser ist ja offiziell aufgehoben worden. An unserer Schule tragen vielleicht 70% der SuS noch Masken und wenn man sie bittet, diese aufzusetzen, gibt es (gerade bei älteren SuS) häufig Diskussionen, dass es aber doch ihr gutes Recht sei, keine zu tragen. Zudem gehen immer mehr Beschwerden bei der Schulleitung über Kollegen ein, die vehement auf das Tragen einer Maske hinweisen. Insgesamt können wir feststellen, dass die Akzeptanz eine Maske zu tragen, immer geringer wird. In den Pausen kuscheln, spielen und umarmen sich unsere SuS natürlich auch. Ist bei gut 800 Kindern auch gar nicht zu überprüfen.

    Es ist extrem schade, dass weder einzelne Politiker noch die Gewerkschaften genügend Druck machen, für die Schulen die selben Hygiene- und Schutzmaßnahmen wie auch in allen anderen Bereichen durchzusetzen.

    Durch die volle Öffnung und so gut wie keine Schutzmaßnahmen in den Schulen, lässt sich das Infektionsgeschehen auf lange Sicht nämlich nicht mehr einschränken oder eindämmen. Genau dies ignorieren Laschet & Co in NRW komplett, obwohl die Zahlen steigen.

    Gleichzeitig tönt es aus allen Kanälen: „Die Schulen müssen – komme was wolle – geöffnet bleiben.“ Zudem immer wieder das Gerede, dass Kinder ja überhaupt nicht gefährdet seien, da die Infektionen ja meist ohne Symptome verliefen. Allerdings weiß jeder, dass Kinder nicht von anderen Kindern, sondern Lehrern unterrichtet werden und das schulische Personal ggf. schwer erkranken könnte. Gleichzeitig wohnen Kinder auch nicht alleine und könnten daher ältere Familienangehörige anstecken. Und wer sagt bzw. weiß denn jetzt schon ganz sicher, dass auch symptomlose Infektionen bei Kindern nicht später zu organischen oder neurologischen Schäden führen könnten?! Wird alles ignoriert. Ist doch egal!

    Da fragt man sich schon, ob es tatsächlich die einzige Sorge aller Menschen ist, dass die Kinder nicht oder ggf. nicht im vollen Umfang beschult werden können? Es gibt genügend Konzepte, die einen eingeschränkten Schulbetrieb mit Gesundheitsschutz möglich machen könnten. – alle konstruktiven Ansätze und ausgearbeiteten Konzepte verschiedener Kollegien werden stattdessen einfach ignoriert. Es ist ein Skandal!

  7. Ich war vor den Ferien dagegen. Aber jetzt muss ich auch sagen, dass ich klar dafür bin. Ich sehe sonst überhaupt keinen Schutz für mich und meine Kollegen.
    Ein Blick über alle Grenzen zeigt, dass die Zahlen auch hier steigen werden. Daher so schnell wie möglich die Maskenpflicht im Unterricht einführen. Auch damit Lehrer und Schüler jetzt den Umgang üben, bevor es richtig ernst wird. Aber die Kultusminister und Ministerpräsidenten haben anscheinend immer noch nicht begriffen, dass Schule ohne Lehrer auch nicht geht. Ab Mitte 40 gibt es so gut wie keinen symptomfreien Verlauf. Und wenn viele Kollegen gleichzeitig 3,4 Wochen ausfallen, wird nicht viel Schule stattfinden, trotz des ständigen Mantra „Es wird keine Schulschliessungen mehr geben.“
    Ich weiß nicht was die Politiker gegen eine Maskenpflicht im Unterricht haben? Haben die Angst vor den Corona-Leugnern?
    Außerdem ist mit Maske sogar ein normalerer Unterricht möglich. So könnte man den Schülern auch wieder bei der Bearbeitung der Aufgaben helfen und Schülergespräche führen. Dies darf man jetzt nicht, weil 1,5 m zwingend einzuhalten sind.

  8. Ich finde das unssin!In der Schule in
    den Klassezimmer die Schüllet eine Maske zu tragen!Von diese Masken bekommt man keine frische Sauerstoff und werden unsere Kinder mit was anderes krank!Ihr sollen die Deutsche nicht in die Urlaub gehen lassen in die andere Länder!Das war fasch leider!In Deutschland gibt auch schöne Plätze wo man Urlaub machen kann!

    • Wieder so eine schulfremde Person und Corona-Leugner, der anderen den Schutz verbieten will. Geht doch endlich auf eure eigene Corona-Leugner-Foren!

  9. Liebe Maskenbefürworter!
    Bedenken Sie bitte,dass nicht alle Schüler gleich von der Maskenpflicht betroffen sind!
    Es gibt viele Schüler,die jeden Tag über 1 Stunde im überfüllten,stickigen Bus fahren müssen.
    Es haben viele Kinder Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, nachdem sie über mehrere Stunden eine Maske getragen haben.
    Wer das für harmlos und zumutbar hält,ist nicht solidarisch und sozial den Schwächsten in der Gesellschaft gegenüber – unseren Kindern!!
    Die Lehrer und Schüler,die sich richtig schützen wollen,sollen das bitte tun und eine FFP2 Maske tragen!Die Stoffmasken schützen nicht 100% auch ,wenn sie von allen getragen werden.
    Also liebe Maskenbefürworter im Unterricht, übernehmen sie bitte selbst die Verantwortung für sich und lassen andere in Ruhe !
    Danke!

    • Auch hier die Frage an Sie: Mach ich mir die Welt, wie sie mir gefällt? Wofür gibt es denn einen Infektionsschutz und dazu ganz klare Vorgaben. Nur weil die KM keine bestehenden Gesetze umsetzen, muss ich mich doch nicht dem protestlos hingeben. Klare Regel: Unter 1,50m Abstand eine Maske.
      Ansonsten kann ich Fragen, auch zum Schutz des Schülers, nur aus der Ferne beantworten. Und bei mir tragen alle freiwillig eine, da die Differenzierung zur gegenseitigen Verantwortung ausgeprägter zu sein scheint als bei Ihnen.

    • Ach her je… Die bösen Lehrer sind unsolidarisch und unsozial, wenn sie die Maskenpflicht im Unterricht zurück möchten? Der Vorwurf ist unverschämt!

  10. Der Kollege meines Mannes wurde heute ins Krankenhaus eingewiesen..er ist bereits schwer erkrankt..für ihn stellt sich diese Frage nicht mehr..und ganz ehrlich..ich bin bereits jeden Tag erleichtert,wenn nicht ein weiterer Kollege oder mein Mann selbst dazu kommt..(Berufsschule in NRW)
    Hier geht es im wesentlichen um das Leben..und um dessen Schutz..und es geht leider auch um Lebensgefahr..
    Denn wie werden Erkrankungen ausgehen..und welche Folgen werden sie haben?
    Es erfüllt mich mich tiefem Schmerz dieses alles zu erkennen,denn ich war bereits vor Jahren lebensbedrohlich erkrankt..ich weiss heute wie wertvoll mein Leben ist..
    Hier geht es um den Menschen..
    Um den Schutz von Menschlichen Lebewesen.

  11. „In­fek­ti­ons­schutz­ge­rech­tes Lüf­ten“ – Emp­feh­lung der Bun­des­re­gie­rung  [PDF, 108KB]

    Warum wird dieser Arbeitsschutz von den Lehrern nicht konsequent eingefordert und notfalls eingeklagt?!!!

  12. Die doofen Corona-Leugner hier, mit eingebildeter Masken-Aversion. Ich habe extern Prüfungen abnehmen müssen, in Betrieben und in öffentlichen Gebäuden. Dort herrscht Maskenpflicht. Mehrere Stunden über zwei, drei Tage; ich und meine Kollegen, sowie die Prüflinge haben es überlebt. Unglaublich was?
    In großen Betrieb, im Gesundheitsbereich, im Einzelhandel, etc.. stellt sich die Frage gar nicht. Ist angeordnet und fertig. Die Azubis, die Schüler die jobben oder Praktikum haben tragen in diesen Bereichen über Stunden die Maske. Und in weiterführenden Schulen soll die nicht machbar sein? Dies finden die meisten Schüler auch komisch. Und wenn man mal frische Luft braucht, geht mal kurz nach draußen, soll ja sowieso jede halbe Stunde gelüftet werden.
    Und sowieso die schwachsinnigen Leute – Kultusminister kann man auch dazu zählen – hier, sind nicht im Schuldienst tätig und wollen anderen minimalen Schutz verbieten.

    • @ Matty, im Supermarkt wird Maske getragen? Mhh am Kinn unter der Nase und als Halswärmer….oder gar nicht….also die Verkäufer. Waren Sie schon mal in der Tagespflege, im Pflegedienst oder beim ambulanten Dienst? Gehen Sie hin und suchen den Abstand und die Masken, Landwirtschaft, Stall, Bauernladen, Friseur (Bartschneiden), ja auch ich will, dass meine Tochter nächstes Jahr ohne Maske zur Schule geht. Schon gar nicht im Schulhof oder Unterricht. Aber es gibt Masken, die schützen den Träger, gerne wäre ich zur Mitfinanzierung dieser Masken für den Lehrer bereit.

      • Hier als Argument gegen das Maskentragen Landwirte anzuführen, die den ganzen Tag meist allein an frischer Luft oder im Stall bei den Tieren sind, ist ja wohl mehr als lächerlich. Und im Bauernladen auf dem Biohof im Nachbarort habe ich auch noch keine Menschenansammlungen gesehen.

  13. Herzlichen Dank Frau Tepe!
    Sollte auch diese Minimalforderung abgelehnt werden, sollte die GEW bis nach Karlsruhe klagen!

  14. Es ist unverschämt,dass Kinderfeindlichkeit in Deutschland wächst!!Viele Lehrer unterstützen dies , in dem sie „Psychospiele“ bei ihren Schülern durchführen…Wenn die Maske nicht getragen wird,dann bin ich auch nicht nett zu dir..dann bist du dafür verantwortlich,wenn wir hier alle krank werden…dann bist du nicht so sozial ,wie deine Mitschüler!!!…..
    So werden die Kinder dazu gebracht “ freiwillig“ die Maske aufzusetzen!!
    Das ist unverschämt und kinderverachtend!

    • Als Lehrer haben wir einen Eid darauf geschworen, Kinder und Jugendliche zu sozialen und vetantwortungsbewussten Mitmenschen zu erziehen…
      Und wenn ich das tue, indem ich die SuS über wissenschaftliche Erkenntnisse zum Infektionsschutz aufkläre bin ich „unverschämt und verantwortungslos“?
      Schade, dass lautstarke Meinungen wie diese bei Politikern Gehör finden!

      • Sie klären die Kinder über wissenschaftliche Erkenntnisse auf? Es gibt keinerlei wissenschaftliche Erkanntnisse über das Tragen der Maske. Dass dies dem Infektionsschutz dient ist eine Vermutung. Es gibt auch wenig wissenschaftlich, nachgewiesene Thesen zum Coronavirus, die man als gesichert vermitteln könnte. Wenn Sie die Kinder aufklären, dann rein an Hand der statistischen Zahlen, die beweisen, dass Kinder nicht besonders gefährdet sind.

    • Selbstverständlich kann man Kindern und Jugendlichen erklären, wofür bestimmte Maßnahmen notwendig bzw. sinnvoll sind. Es kommt immer auch auf die eigene Einstellung und Vorbildwirkung an. Wenn Sie natürlich zuhause Ihrem Kind gegenüber genauso auftreten wie in Ihrem Beitrag, wird das Kind es eben auch als „unverschämt“ empfinden, wenn Lehrer an die Schüler appellieren, Maske zu tragen. Das eigentlich Skandalöse, Unverschämte ist doch, dass Lehrer überhaupt in die Lage gebracht werden, dass sie quasi bei Schülern um ein Minimum an Infektionsschutz betteln müssen, weil die Verantwortlichen in den KM es nicht für nötig erachten, für ausreichenden Schutz aller an Schule Beteiligten zu sorgen. Dabei meine ich eben auch die SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen, die zur Risikogruppe gehören und quasi null Schutz haben.

    • Zu meinem Beruf zählt eben auch, die Kinder zu sensibilisieren, gerade was Gesundheitsförderung angeht, wenn dies manche Eltern nicht auf die Kette bekommen.
      Gut, dass ihre Meinung nicht die Meinung meiner SuS entspricht.

  15. @Matty
    Warum vergleichen Sie sich mit den Kindern?
    Das machen viele Erwachsene.Ist das nicht merkwürdig?
    Es ist ein großer physischer Unterschied vorhanden,oder nicht!?

  16. @Leseratte

    Es ist sehr einfach.Sie müssen nicht bei den Kindern betteln.Schützen Sie sich aktiv selber!!FFP2 Maske und ein Visier!
    Ich finde es sehr interessant,dass fast niemand hier aus der Diskussionsrunde darauf eingeht.
    Warum eigentlich?

    @Habinomanda

    Das ist keine wissenschaftliche Aufklärung,sondern Meinungsmache ,die durch Angst unterstützt wird.
    Und die Eltern haben den Auftrag und die soziale Pflicht,in erster Linie,ihre Kinder zu schützen!
    Die Kinder ,die schwächsten der Gesellschaft,sind mir wichtiger,als Erwachsene ,die sich selbst gut schützen können.

  17. Was meinen Sie, wie „geschützt“ sich Kinder fühlen, wenn sie sich fragen müssen, ob sie vielleicht für die schwere CoViD19-Erkrankung oder sogar den Tod von älteren Angehörigen oa. Kontaktpersonen verantwortlich sind, weil sie die Erkrankung aus der Schule mitgebracht haben.
    Ich möchte nicht, dass meinem Kind solche lebenslangen Schuldgefühle aufgebürdet werden.
    Dagegen sind Unannehmlichkeiten, wie das Tragen einer Maske usw., ein Klacks.

    • Hellus, bin ganz Ihrer Meinung. Ich habe als Mutter und Krankenschwester immer Angst eine mögliche Infektion, die meine Kinder aus der Schule mitbringen könnten, an meine Patienten, insbesondere die mit Chemotherapie, weiterzugeben.
      Wie wollen wir eines Tages eigentlich damit leben, jetzt nicht vernünftig Infektionen abgewehrt zu haben?

      • Guten Tag.
        Ihrer Argumentation kann ich leider nicht folgen. Ich bin selbst eine Krankenschwester auf einer onkologischen Station. Beim Betreten des Krankenhauses wird mindesten eine Op – Maske aufgesetzt und erst beim Verlassen wieder abgenommen. Die richtige Händehygiene setzte ich bei Ihnen voraus. Die FFP2 – Masken sind mittlerweile auch kein Problem mehr.
        Viele Grüße

    • Wenn Kindern das nicht eingeredet wird, haben sie keine Angst. Ich kenne kein Kind von den Freunden meiner Tochter, noch von den Geschwisterkinderfreunden, dem irgendetwas von Schuld und Verantwortung eingeredet wird. Ganz klar, es gibt schwere Verläufe bei Corona aber sehr selten, Sie tragen eher von einem Haushaltsunfall einen Folgeschaden davon. Und die Kinder haben ein vielfach höheres Risiko bei Unfällen zu verunglücken oder auch etwaige Langzeitschäden davon zu tragen.

  18. @Hellus
    Die Kinder sind keine Infektionstreiber,das sind die Erwachsenen… Lehrer ,die laut sprechen ,könnten es z. B. sein(starke Verbreitung der Aerosole!)..

    Genau die“Psychospiele“ dieser Art meine ich(Kommentar oben)..Es wird den Kindern Angst gemacht,dass sie jemanden anstecken und diese Menschen dann sterben können!…..
    Diese „Bürde“ sollen nicht die Kinder tragen!
    Also reißen wir uns Erwachsene zusammen, tragen diese Bürde und lassen unsere Kinder ,Kinder sein!

    • Dendrobium,
      „Kinder sind keine Infektionstreiber“. Solche Aussagen können nach heutigem Kenntnisstand so nicht getroffen werden, da Studien, die diese Aussage belegen sollen, alle während oder unmittelbar nach den Schulschließungen durchgeführt wurden. Außerdem sind über 12-jährige keine Kinder mehr. In der Oberstufe sitzen junge Erwachsene dicht an dicht ohne Maske. Ist das Ihrer Meinung nach auch unbedenklich?

  19. Und Kinder sitzen nur andächtig und still im Klassenraum, und verbreiten deshalb keine Aerosole? Eine sonderbare Vorstellung, die mit der Lebenswirklichkeit nichts zu tun hat.

    Die Angst der Kinder andere anzustecken, kann man feststellen, wenn man ihnen zuhört.
    Und dann kann man versuchen, sie zu mildern. Leider neigen Kinder dazu, sich für Dinge „schuldig“ zu fühlen, für die sie nicht verantwortlich sind.

    „Psychospiele“ sind es allerdings, wenn man Gesprächspartner mit Unterstellungen (angeblich Kindern Angst machen) versucht zu diskreditieren.

  20. Ich hab da auch ein Problem mit der Zumutbarkeit.
    Den meisten Deutschen ist es offensichtlich nicht zumutbar
    – Eine Maske beim Einkauf zu tragen
    – Ein Jahr ohne Komasaufen auf Malle zu verbringen
    – mal von Fußballplatz weg zu bleiben
    – Einen Geburtstag oder eine Hochzeit mal mit etwas weniger Gästen zu feiern
    – Nicht jedes Wochenende Party zu machen
    – Sich mal teilweise selbst um die eigenen Kinder zu kümmern, weil der Schulbetrieb eingeschränkt ist.
    All das führt sofort zu eine Weltuntergangsstimmung, zu hysterischem Gejammer und Massen von Aluhutträgern die an liebsten die Regierung stürzen würden.
    Lehrer könne aber ruhig 6-8 Stunden mit Maske in Gesicht in der Klasse stehen. Andere Berufe tragen bei der Arbeit zwar auch Maske, deren Job besteht aber nicht zu 90% aus Kommunikation.
    Wer mal nur für eine Stunde versucht hat durch die Maske zu brüllen, der wird die auftretenden Probleme leicht verstehen.
    Um die Kinder zu verwahren und die Eltern von ihrer Anwesenheit zu befreien ist aber kein Preis zu hoch.

    • Man fragt sich tatsächlich, wie unsere Eltern und Großeltern den Krieg mit all seinen Entbehrungen, Gefahren und Grausamkeiten überstanden haben… Heute: Masken und Abstand und mal auf Party verzichten… offenbar für viele unzumutbar. In Anbetracht dessen, was in den Ländern um uns herum passiert – in Paris werden schon wieder nicht dringend notwendige OPs verschoben, weil die Intensivstationen sich füllen – kann man nur wütend werden über so viel Ignoranz. Und die Infektionen werden lustig in die Schulen geschleppt und alle dort müssen das unvernünftige Verhalten ausbaden und gehen noch, wer weiß wie oft, in Quarantäne oder werden sogar ernsthaft krank. Man fühlt sich wirklich einfach nur hilflos.

    • @ Georg , die wenigsten Eltern….
      Gehen zum Komasaufen nach Malle
      Machen wöchentlich Party
      Feiern ausschweifende Hochzeiten
      Haben ein Haus voller Geburtstagsgäste mit Catering…..
      Und wir haben im 2. Halbjahr die Bildungsverpflichtung des Staates übernommen, der Fürsorgepflicht sind wir immer nachgekommen. Also, ein Lehrer hat sich noch nie um mein Kind “ gekümmert“
      Nun ist es an der Zeit für Regelschule.

      • Immer so wie es gerade passt ist wohl ihre Devise.
        Infektionen passieren nicht an der Schule sondern werden von außen durch Feiern und Urlaube in die Schule getragen. Die Schule selbst ist ganz sicher.
        180° Wende:
        Eltern machen gar keine Partys oder Urlaub in Risikogebieten. Woher kommen dann die Coronafälle an Schulen? Wahrscheinlich sind die Lehrer schuld. Sie sprechen abends nicht regelmäßig ihr Nachtgebet und ziehen so den Zorn Gottes auf sich. Der schickt dann zur Strafe Corona an die Schulen. Darauf könnten wir uns doch einigen, oder?
        Bildungsauftrag, Bildungsauftrag, Bildungsauftrag wie eine Gebetsmühle.
        Wir wollen die Schule ja nicht abschaffen! Wir wollen sie nur mal bis zum Ende der Krise etwas umgestalten. Das beste Mittel wären kleiner Klassen. Das geht nur, wenn ein Teil der Schüler zeitweise Online-Unterricht hat. Das betrifft dann leider auch die Eltern.
        Ihnen ist jedes Argument recht um das zu vermeiden.
        Sorry, meine Eltern, die aus einer heute ausgestorbenen Generation stammen, hätten mit dem Gedanken sich in einer Krise mal zeitweise selbst mit um ihre Kinder zu kümmern keinerlei Probleme gehabt.

  21. @Hellus
    Natürlich sind die Schüler nicht still, genauso wie die Lehrkraft.
    Und Sie bringen es genau auf den Punkt – erst Angst in die Köpfe der Kindern einpflanzen und dann zuhören und handeln, indem man die Maske „freiwillig „aufsetzen lässt.Sehr treffend!

    Ich bleibe auf der Seite der Kinder.

  22. @Stina

    Kinder verbreiten in Deutschlands Schulen auch seit mehreren Schulöffnungswochen fast nichts. Klar sind Kohorten gesperrt, aber fast immer gab es etwas von auẞen, meist Erwachsene im Familienkreis bzw. Sport und Feiern.

    Mich wundert, dass man das ausgelutschte Thema nicht endlich durch wichtigere und vor allem richtigere ersetzt.

    • Jonas Kruse,
      in welcher Traumwelt leben Sie? Verlinken Sie bitte hier mal eine Quelle, am Besten aus einem Gesundheitsamt, anhand derer genau nachzuvollziehen ist, wer wen angesteckt hat. Und welche wissenschaftlichen Einrichtungen haben sich dann, Ihres Wissens, mit der Auswertung dieser Quellen schon beschäftigt?

    • @ Kruse

      Das Virus wird überall von außen hereingetragen!
      Haben Sie in ihrer eigenen Schulzeit verstärkt Schwierigkeiten mit Lehrern gehabt und wollen diese nun ein wenig ärgern und necken?
      Ich kann diese ausgelutschten, unwichtigen und gesundheitsverachtenden Beiträge nicht mehr lesen!
      Weshalb verweigern Sie Lehrern den gleichen Arbeitsschutz, der sonst überall gilt?
      Glauben Sie ernsthaft, das Virus macht an Grenzen und Türen halt und unterscheidet zwischen Alt und Jung?
      Wenn es nicht ein so verdammt ernstes Thema wäre, würde ich vielleicht an Comedy denken.

    • Seit drei Tagen macht sich Nordrheinwestfale @Coronahotspot über Twitter die Mühe, alle größeren Ausbrüche an Clusterschulen (mit mind. 5 bestätigten Fällen, wo man daher davon ausgehen muss, dass die Kinder/Lehrer sich innerhalb der Schule angesteckt haben) in einer Karte aufzulisten.

      In diesen drei Tagen sind bereits 28 größere Ausbrüche an Schulen notiert worden. Unter den stark betroffenen Clusterschulen sind auch Grundschulen.

    • @Jonas Kruse Kinder an die Macht! Können die nicht einfach auch das Unterrichten übernehmen, wenn die Lehrer, diese infektiösen Jammerer, so gar nichts auf die Reihe kriegen?

  23. @ Jonas.
    Kinder verbreiten nichts?
    Ich kann diesen Unsinn nicht mehr hören. Offensichtlich verbreiten auch Kinder das Virus. Sonst wären nicht so viele Schüler in Quarantäne. Außerdem ist maximal die Hälfte aller Schüler ein Kind. Der Rest besteht aus Jugendlichen.
    Die Studien ob Kinder Corona verbreiten wurden von der Wirklichkeit überholt.
    Das Ergebnis einer Studie von Dixi-Klo Vermietern hat übrigens ergeben, dass Scheiße nach Rosen riecht.
    Genau so wertvoll sind auch die Studien, dass Kinder kein Corona verbreiten können.

    • Ich fand die Studien über die Viruslast und die Verbreitung bei Kindern immer überflüssig. Warum brauchen Kinder eine Art Eintrittskarte um am sozialen und gesellschaftlichen Leben teilzunehmen? Kita und Schule sind für Kinder ein wichtiger Teil ihres sozialen und gesellschaftlichen Erlebens. Was wäre gewesen wenn Kinder mehr zur Ansteckung beigetragen hätten? Isolation bis zur Impfung?

        • Der Nachweis der Virus-DNA oder RNA mittels PCR-Test in Rachenabstrichen ist nicht gleichbedeutend mit dem Beweis der Übertragung auf andere Personen !
          Der Begriff der Viruslast stammt aus der HIV-Therapie, und die entsprechenden HIV-PCR-Teste dienten der Überwachung der Patientencompliance bezogen auf die Medikamenteneinnahme.

          Die von Drosten et.all. erfolgten Untersuchungen mit Hilfe von PCR-Massenuntersuchungen bei Kindern wurden von den Ausführenden als Beweis einer möglichen Übertragung ins Feld geführt.
          Der Nachweis einer Übertragung ist damit aber nicht erbracht.
          Entsprechend bescheidend fiel das Echo in den anerkannten medizinwissenschaftlichen Zeitschriften aus.
          Wichtiger auf nationaler Ebene ist aber die Tatsache, dass die von Drosten et.all vielfach zitierte Reihenuntersuchung keinen Eingang im Literaturanhang des RKI zur Beschreibung der Corona-Virus gefunden hat, und so wird sie nicht zitiert, noch dient sie als Grundlage einer möglichen Übertragung von Kindern auf Erwachsene. http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc1377679bodyText5

      • @Lena: Zum Glück ist es nicht von besonderer Relevanz, was DU für überflüssig hältst! Das ignorieren wir hier geschwind.

        Im Gegensatz dazu sind deine Kommentare hier nicht nur überflüssig, sondern stammen aus Ichlebhintermmondistan! Die Lage könnte eindeutiger nicht mehr sein und du propagierst hier immer noch deine nicht haltbaren Theorien. Was willst du hier eigentlich erreichen? Mehr als lächerlich hast du dich bereits gemacht. Mehr gibt es hier für dich nicht zu holen.
        Tschüß!

  24. Ich habe hier schon mehrfach das RKI zitiert und verlinkt, dass als Hauptspreader Reiserückkehrer und Familienfeiern bzw. Feste nennt. Schon zu Beginn des Jahres waren der Karnerval und Apres-Ski hier besonders gefährlich.

    Ich muss sicherlich auch nicht dabei helfen, die reichlich vorhandenen Internet-Quellen zu Fleischfabriken und ähnlichem auf Platz Nummer 3 zu finden.

    Im Großen und Ganzen schnurren die Schulen erfolgreich vor sich hin und es geht von Ihnen nicht mehr Gefahr aus als vom Fußballplatz oder Zug. Da hilft auch nicht der Versuch hier, das irgendwie herbeizuschreien.

  25. @Dendrobium

    Meinen Sie, Unterstellungen werden wahrer, wenn man sie nur oft genug wiederholt? („Kindern Angst einpflanzen“)

    Die Situation ist es, die Kindern Angst macht. Und für viele ist es hilfreich, wenn sie selbst etwas dagegen tun können, wie zB. Maske tragen, sie nicht tatenlos dem Ganzen ausgeliefert sind. Diese Zeiten sind für Kinder leider nicht unbeschwert, aber die Ursache dafür ist eine Pandemie, und nicht die Menschen, die sich für einen vorsichtigen und rücksichtsvollen Umgang damit einsetzten.
    Maske weg – Corona weg, und die Kinderwelt ist wieder heil? Das ist leider Vogel-Strauß- Politik und wird so nicht funktionieren.

    • Nein, die Kinder haben keine Angst, am Anfang der Schulschließung haben Lehrer bei uns auch seltsame Videos in Moodle eingestellt, die waren definitiv nicht für Kinder geeignet. Seltsame Unterlagen, mit du darfst niemand treffen, flogen gleich in den Müll. Ansammlungen bis zu 5 Personen im nichtöffentlichen Raum bis zu 5 Personen waren in BW immer erlaubt.
      Und realistisch und statistisch, einfach laut Zahlen, sind Kinder um ein vielfach Höheres durch andere Dinge gefährdet. Das ist die Wahrheit, die man Kinder erzählen muss. Corona kann schwere Verläufe haben, aber außerhalb der Hochrisikogruppe ab 70 eher selten.

        • Naja, nennt sich Statistik, Krankenhausstatistik, Sterbedatenstatistik, das sind einfach Daten. Die sind nun mal real. Nennt sich Wahrheit, diese Daten sind die Basis der Gefährdung durch Corona, nicht ein paar eingebildete Hirngespinste oder irrationale Ängste.

          • @Lena R.

            „Lena R. 27. September 2020 um 00:51“

            „Die Wahrheit schläft nie!“
            … demnächst auch in Ihrem Kino.

  26. Etwas Fachwissen zur Entspannung:
    Dendrobium (von griechisch δένδρον dendron ‚Baum‘ und βίος bios ‚Leben‘) ist eine umfangreiche Gattung aus der Familie der Orchideen (Orchidaceae), die etwa 1600 vorwiegend tropische Arten umfasst. Die Gattung wurde im Jahre 1799 vom schwedischen Botaniker Olof Peter Swartz aufgestellt. Dendrobium ist aber auch der Name einer Gattung von Käfern. (Wat is he nu?)
    Von Chinesen als Heilmittel zur Stärkung gegen Darmerkrankungen eingesetzt. Die Pflanze-nicht der Käfer!
    Wo kommt Dendrobium her?
    Sie besiedeln unterschiedliche Lebensräume auf dem südostasiatischen Festland, den Philippinen, Borneo, Australien, Neu-Guinea und Neuseeland. (Inhaltlich Copyright Wikipedia)
    Ich stelle fest: Manche Pflanzen wären besser zuhause geblieben, viele Fremdpflanzen bedrohen die heimische Flora, wie auch die Kanadische Goldrute.

    Sorry, als Biolehrer schien mir der Exkurs angebracht.
    Ein Biolehrer, dem das Land, wie allen anderen KollegInnen FFP2 Masken in den Ferien versprochen hat, zum Schulbeginn dann aber lediglich ungeprüfte „nicht mal medizinischer OP-Standard“-Masken an die Schulen geliefert hat. Schon zu Schulbeginn habe ich deshalb privat FFP2/KN95 Masken gekauft. Nicht billig. Ich muss wegen Durchfeuchtung beim Unterrichten 2 evtl. auch 3mal wechseln (am Tag). Hochgerechnet etwa 20 Stück an 8 Unterrichtstagen. Wie lange wird das Tragen noch nötig sein, Dendrobium? Ich kümmere mich um meinen Selbstschutz-und gerate, z.B. beim lauteren und langsameren Sprechen im Unterricht, öfters außer Atem, ebenso wie bei Ihren Argumenten. Wollen Sie sich finanziell beteiligen? Laut Auskunft unseres Finanzamts aber nicht absetzbar

  27. Nur mal zum Verständnis: Wer hat schon mal 6 h am Tag mit einer Maske mit einer Lautstärke gesprochen, die es erlaubt, überall im Klassenraum gehört zu werden? Ich bitte um belastbare Erfahrungswerte, wie lange das gut gehen soll. Wo ist denn für alle, die vor einer Ansteckung Angst haben das Problem, sich selbst mit einer Maske zu schützen? Momentan ist es doch weitgehend so geregelt : Jeder darf, keiner muss. Und das ist gut so.

  28. Sehr geehrter Herr Biolehrer,danke für die Information.Kleine Ergänzung : Dendrobium ist ein Epiphyt;)…
    Ich verstehe Ihr Dilemma mit der Maske(Anschaffung,das Tragen,…).Das ,was sie schildern,ist in fast jeder Branche zu beobachten!Der Arbeitgeber kümmert sich nicht wirklich um seine Schutzbefohlenen!
    Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht.
    Wissen Sie,mich erschreckt einfach,wie man mit den Kindern in dieser Pandemie umgeht.Es werden so viele Abstriche gemacht – auf Kosten der Kinder!
    Die Schüler sind die Schutzbefohlenen der Lehrer,oder nicht?Das heißt,dass sie sich auch für das physische und mentale Wohl einsetzen sollten.Und das kommt wirklich zu kurz.Ich erlebe es in meiner Umgebung und hier in diesem Forum.
    Schade und traurig gleichzeitig!

    • @Dendrobium

      „Dendrobium ist ein Epiphyt;)…“

      Da sagt Wikipedia:
      „Als Epiphyten oder Aufsitzerpflanzen werden Pflanzen bezeichnet, die auf anderen Pflanzen wachsen.“

      Da sage ich mal:
      Na, solange es nicht auf einem AvL wächst …

    • Neben dem Hass auf und der Gleichgültigkeit gegenüber der Gesundheit von Kinder(n) und der Verachtung für Lehrer und Risikopatienten erschreckt mich die kreative Zeichensetzung bei einigen Foristen fast genauso stark. Da hilft auch ein lateinischer Nickname nicht mehr, mich von der Intelligenz zu überzeugen.

  29. Die Schule läuft in einigen Bundesländern schon seit vielen Wochen über und in vielen Schulen ist zumindestens im Unterricht die Maskenpflicht gefallen.
    Gibt es eigentlich inzwischen Statistiken, die eindeutig belegen können, daß Maske tragen im Unterricht konkret die Situation im Covid- Fall verbessert hat- d.h. daß z.B. bei einem infizierten Schüler mit Maske es zu weniger Folgeansteckungen gekommen ist als im Unterricht ohne Maske?
    Das Problem wird insbesondere in der kalten Jahreszeit sein, daß sich beim Unterricht mit Maskenpflicht für die Schüler ein höherer Aerosolpegel im Unterrichtsraum einstellen wird als ohne Maske. Ursache werden das deutlichere und lautere Sprechen und auch mehrere Nachfragen sein, weil z.B. jemand wegen der Maske nicht verstanden wurde und daher gebeten wird, seine Antwort zu wiederholen. Und gegen Aerosole sind diese Masken, die allgemein getragen werden, so gut wie machtlos. Selbst wenn sie ein bisschen zurückhalten- durch lauteres Sprechen und häufige Wiederholungen wird der Effekt mehr als kompensiert, was unter dem Strich zu einer höheren Infektiösität führen könnte.

    Die Maske taugt auch nicht als Dauerlösung, um Ansteckungen zu vermeiden. Sie ist allerhöchstens als die allerletzte Hoffnung zu verstehen, wenn Abstandsregeln nicht mehr ausreichend sind. Und ob die Masken da überhaupt wirken- der Beweis ist bislang immer noch schuldig. Auch wenn Laborwerte dafür sprechen- die Praxis sieht hier anders aus. Sonst müssten in Ländern mit strengster Maskenpflicht die Fallzahlen doch erheblich runtergehen, sollten sie doch etwas nützen.

    Ich bin absolut überzeugt, daß auf lange Sicht das Maskentragen im Unterricht uns allen auf die Füsse fällt. Und daher ist es den Schülern und Lehrern nicht zumutbar, Masken vor allem im Unterricht zu tragen.
    Was ist, wenn sich meine Vermutung tatsächlich bestätigt, daß Masken kein Mehrwert bieten? Welche Strategien gibt es dann? Es wäre Zeit, sich jetzt darüber Gedanken zu machen, bevor im Unterricht die Leute reihenweise trotz Masken angesteckt werden. Und es wäre jetzt an der Zeit sich zu überlegen, in welcher Form dann die Schule weitergeführt werden könnte.

    Angenommen, diese Masken würden doch massiv schützen: Dann würde sich das Problem mit Corona doch recht schnell erledigen. Und dann wäre ich auch dafür, mal ein paar Wochen in den sauren Apfel zu beissen und dann wäre Ruhe.
    Aber das ist ja nicht abzusehen, die Wirksamkeit ist nicht sicher belegt und daher ist es wahrscheinlich, daß die Maske wesentlich mehr schadet bei keinem messbaren Nutzen.

      • Wie ich Lena R. kenne, beteiligt sie sich nur am Kuf der Masken, damit diese, da ja nicht wirklich gebraucht, vom Markt verschwinden. Von Verteilung und Einsatz der gesponsorten Masken hat sie ja nichts gesagt. Auch vor den anschleißenden Vernichtung muss man erst einmal in das Eigentum der aschen treten, die man vernichten will. Alles andere wäre strafbar.

  30. Die ganze Argumentation rund um Sinn oder Unsinn des MNS ist von vornherein falsch herum aufgezäumt worden.
    Unter dem Scheinargument der ‚Solidarität‘ und des ‚Miteinanders‘ sind innert kürzester Zeit alle gesunden Menschen dieser Welt zu infektiöse Eiterherden erklärt worden, die qua MNS andere VOR SICH SELBST zu schützen haben!
    Das schlägt sich in den übermäßigen PCR Tests nieder, was jedem medizinischen/wissenschaftlichen Anspruch widerspricht, weil es absurd ist, Gesunde/Symptomfreie ‚vorsichtshalber‘ zu testen (und hierdurch auch als ‚mögliche Gefahr‘ zu verdächtigen), anstelle den Fokus gleich auf die wirkliche Risikogruppe zu legen: auf mehrfach Vorerkrankte über 70 Jahren.
    Diese Gruppe muss nicht von 95% Gesunden geschützt werden! Diese Gruppe muss darin unterstützt werden, SICH selbst zu schützen, vor welcher Mikrobe auch immer.
    Mir ist jedoch nicht bekannt, dass Lehrer mit 70 Jahren noch unterrichten, … worum also geht es der GEW eigentlich?
    Weshalb und wovor sollen gesunde Kinder Lehrer ’schützen‘?

    Gesunden Kindern, von denen das allergeringste Risiko für irgendeine Infektion ausgeht, die Last des SCHÜTZENMÜSSENS Anderer aufzuerlegen, halte ich für in höchstem Maße unangemessen.
    Sehr jungen Kindern das hygienisch korrekte Handling im Umgang mit Masken abzuverlangen, sie zu gängeln, zu drängen, ohne in Betracht zu ziehen, dass es noch nicht einmal Erwachsenen möglich ist, Masken korrekt auf-und abzusetzen, korrekt zu lagern, ohne dass dadurch erst recht ein Gesundheitsrisiko entsteht, von der Entsorgung/Reinigung/Pflege abgesehen, ist eine einzige Dummheit und Augenwischerei, hat mit Bildung nichts zu tun, sondern ist eine Beleidigung jedes Intellekts, sogar des sehr niedrigen.
    Solange dieses verlogene Bildungssystem nicht Sorge tragen will für ausreichende Ressourcen, um wenigstens eine hinreichende HANDHYGIENE an allen Bildungseinrichtungen zu gewährleisten (Seife, Tücher, Desinfektionsmittel, Sondermüllbehälter zur Entsorgung der mir dem tödlichen Virus kontaminierten Masken, Sauberkeit in allen Klassen, Toiletten, Grundreinigung …..) , da ja leider ‚kein Geld‘ dafür vorhanden sei … solange kann ich die AHA-Regeln nur bedauernd belächeln.
    Den pädagogische Unsinn der Maskenpflicht an Schulen sollte rasch beendet werden.

    Wer haftet eigentlich für Schäden?
    Ich frage für einen Freund!

  31. „solange kann ich die AHA-Regeln nur bedauernd belächeln.„ Von welchen AHA-Regeln sprechen sie denn? In NRW-Schulen gilt nur die H-Regel (Handreinigung) und die L = Lüftungsregel (Fenster auf, egal, wie kalt es im Raum wird), Masken sind nur zeitweise Pflicht und von A wie Abstand mussten wir uns schon lange verabschieden… Arbeitsschutzbestimmungen sind komplett außer Kraft gesetzt. Für DIE Schäden haftet leider überhaupt keiner von den KM, die diesen Unsinn beschlossen haben.

  32. Vorschlag zur Güte, wäre es nicht möglich für alle Lehrer und Schüler Kurse im Apnoe-Tauchen zu machen?
    So könnte man die Anzahl der Atemzüge in 90 Minuten Unterricht aus 10-12 Atemzüge pro Person begrenzen. Das würde die Aerosole drastisch verringern.
    Hoffentlich hab ich jetzt die Ministerien nicht auf Ideen gebraucht, wo der Herbst doch bald (vor 3 Wochen) kommen wird. Verschärfend muss man sagen, in diesem Jahr wird es in Herbst auch noch kälter. Wer konnte das Ahnen. 🙂

    • Da muss halt nur überprüft werden, ob dieses doch sehr tiefe Einatmen nicht zu Unterdruck in den meist geschlossenen Räumen führt. Ansonsten her damit.

  33. @Tina+2
    Ich finde es sehr amüsant,dass meine anonyme „Verkleidung“ hier einige mehr beschäftigt als das eigentliche Thema.
    Konzentration bitte!
    😉

    • @Gänseblümchen (Dendrobium)

      Demnächst als „Daisy“ in diesem Theater.

      „Raider heißt jetzt Twix.
      … sonst ändert sich nix.“

      Leider.

      Was freuen wir uns schon auf Ihre neuen Ergüsse zum eigentlichen Thema.
      Was ist denn Ihr eigentliches Thema?

      • @Pit
        Lieber Pit,ich glaube,dass ich Sie richtig verärgert habe.
        Macht es Ihnen mehr Spaß sich mit mir zu zanken?
        Wo sind ihre Ergüsse?
        Ich habe alles gesagt,was mir auf dem Herzen lag.

        Sie sind laut wie ein Chihuahua!

  34. Warum lässt man SuS nicht Betriebspraktika absolvieren anstatt sie in Quarantäne zu stecken, wenn eine Person in der Klassengemeinschaft positiv getestet worden ist.
    Ziel muss doch sein, die Weiterverbreitung der Infektion in der Schule zu unterbrechen. Und da Kinder und Jugendliche ja bei der Übertragung der Infektion keine Rolle spielen, können sie doch außerhalb der Schule die ohnehin einforderten Praxiserfahrungen in Betrieben machen.
    Unterricht an außerschulischen Lernorten hat doch einen besonderen Reiz. Und außerhalb der Schulen sind dei SuS auch aufgrund der dort einzuhaltenden Hygieneregeln besser geschützt als in der Schule. Die lehrkräfte können dann vom Home-office aus die virtuelle Begleitung der Praktikannt*innen übernehmen. Ich denke mit meinem Vorschlag ist allen gedient. Ob allerdings Praktika in Altenpflegeeinrichtungen besonders gefördert werden sollten, ist Ansichtssache – die einen sagen so, die anderen so:(

  35. Ich unterstütze die GEW-Forderung, möchte aber doch daran erinnern, dass vor zwei Monaten die GEW noch strikt dagegen war, als der Deutsche Lehrerverband diese Forderung nach Maskenpflicht erhob, falls die Abstandsregel aufgegeben werde. Aber besser späte Einsicht als keine …

    • Da hat die GEW wahrscheinlich noch die Hoffnung gehabt, dass es bessere Lösungen für den Infektionsschutz in Schulen geben würde. Traurig, dass außer der Maske und ein bisschen Lüften nichts anderes übrig ist.

  36. Heute steht in der FAZ am Sonntag ein langer Report über sogenannte Genesene nach einer COVID-19-Erkrankung. Alles vorher gesunde, leistungsfähige Menschen mittleren Alters, die auch nach Monaten und intensiver Reha nicht wieder auf der Höhe sind. Im Gegensatz zur Gefährdung im Haushalt oder Straßenverkehr, wo ich den Grad meiner Gefährdung ganz gut selbst bestimmen kann, habe ich in der Schule wenig Möglichkeiten des Eigenschutzes. 6 Stunden mit Maske gegen 30 Schüler bei geöffneten Türen und Fenstern anzubrüllen, um verstanden zu werden (abgesehen von den ganz normalen disziplinarischen Maßnahmen bei Halbwüchsigen), hält meine Stimme leider nicht durch. Hinzu kommt die Belastung durch kalte Luft, die mich weisungsgemäß mehrfach in einer Stunde umweht. Meine Schüler bringen sich warme Decken mit. Morgen fangen wir an, die Temperaturen im Klassenraum zu messen, wenn wir die Vorgaben der KMK umsetzen, sozusagen eine Studie… Was wir machen, wenn Wind, Regen oder Schnee das Lüften eigentlich unmöglich machen, werden wir sehen. Aber eins ist doch jetzt schon klar: Es wird kein ordentlicher Unterricht! Die Kinder wünschen sich übrigens kleine Lerngruppen mit mehr Lernzeit zu Hause. Viele möchten keine Krankheiten in ihre Familien tragen. Manche sind selbst Risikopatienten und lassen die Maske auch im Unterricht länger auf, übrigens ohne Angstmacherei von meiner Seite. Meine Schüler erweisen sich damit reifer als manche, die hier unsachliche Beiträge schreiben.Bisher konnte ich hier auch noch keinen Beitrag finden, in dem Kinder überhaupt mal zitiert wurden.
    Wir Erwachsenen sollten die Schüler als Mitbetroffene ruhig auch mal fragen und nicht nur in deren vermeintlichem Sinn unsere Interessen vertreten.

    • @depe

      Warten Sie ein wenig ab, wenn Lena R. den Mongolen verdaut hat, spricht sie hier wieder für alle Erwachsenen und alle SuS.
      Aber eigentlich kennen wir die Botschaft, egal ob sie die Gebetsmühle vorwärts oder rückwärts laufen lässt.

    • Guten Tag. Auf die Meinung der Kinder würde ich gerne eingehen: meine Tochter fand es am Anfang richtig toll eine Maske zu tragen. Einige Tage später ging es los : Kopfschmerzen, Nasenbluten, dann kamen die Panikattacken hinzu. Was taten die Lehrer? Anstatt auf das Kind beruhigend einzugehen, wurde ihr mit einem Eintrag gedroht. Jetzt heißt es : unsere Tochter würde Lügen. Meine Tochter ist eine sehr gute Schülerin und ging bis vor kurzem gerne in die Schule. Mittlerweile sagt sie : lieber zu Hause lernen als mit der Maske in die Schule gehen. Ich kenne einige Kinder/ Familien, die mehr oder weniger Probleme mit der Maske haben. Das Problem ist: nur die Wenigen trauen sich es anzusprechen.

  37. Ich freue mich über jedes offene Lächeln von Angesicht zu Angesicht – auch in Klassenzimmern. Und übrigens: ich habe keine Angst vor irgendwelchen Infektionen, wohl aber habe ich Angst vor dem, was in unserer Gesellschaft passiert. Unsere Kultur, die auf Frieden, Freiheit und Toleranz basiert geht nämlich den Bach runter. Und das finde ich in allen Kommentarlisten immer wieder bestätigt.

    • Vielen Dank für Ihre Äußerung ! Das lässt mich hoffen, dass es in den Schulen noch Lehrer mit Herz und Seele gibt. Ich habe zwei Kinder auf weiterführenden Schule und bekomme täglich mit wie die Lehrer mit der “ Freiwilligkeit „arbeiten. Es wird den Kindern so viel Feindseligkeit entgegen gebraucht, dass es einfach nur erschreckend ist!
      Einige Lehrer sollten sich vielleicht die Frage stellen, ob ihre Berufswahl die richtige war.
      Menschen, die sich schützen möchten, sollten es mit richtigen Masken tun, die sie kostenlos zu Verfügung gestellt bekommen sollten. Schuldgefühle, Ängste und Diskriminierungen sollten an den Schulen keinen Platz haben.

  38. Wenn die LuL, so wie es hier von einigen Forumsteilnehmern, die selbst nicht dieser Berufsgruppe angehören, behauptet wird, einfach nur überängstlich sind, die SuS mit „Psychospielen“ indoktrinieren und auch sonst nur Maßnahmen fordern, die scheinbar einen gewünschten Regelbetrieb zu Pandemiezeiten schreddern, dann muss ich mich allen Ernstes fragen, warum gerade diese Leute so viel Wert darauf legen, genau dieser Berufsgruppe ihre Kinder für einen Großteil des Tages anzuvertrauen…
    obwohl man z.B. gerade in BW die freie Wahl hat…da gibt es doch sicher auch innovativere Lösungen…
    ( Herzliche Grüße an @Pit: ich schmeiß mich jedes Mal weg…:)))

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