Söder verschärft die Regelungen zur Maskenpflicht im Unterricht

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MÜNCHEN. In bayerischen Regionen mit hohen Corona-Zahlen gelten künftig strengere Regelungen für die Schulen – konkret: die Maskenpflicht betreffend. Dies hat das bayerische Kabinett unter Ministerpräsident Markus Söder (CSU) heute festgelegt.

Maske auf – auch im Klassenzimmer! Foto: Shutterstock

Maskenpflicht gilt bei Überschreiten des 35er-Werts künftig quasi automatisch auch im Unterricht ab der fünften Klasse, beziehungsweise bei Überschreiten des 50er-Werts auch an Grundschulen. Bislang gab es hier keinen Automatismus, sondern lediglich einen Drei-Stufen-Plan des Kultusministeriums, auf dessen Grundlage die Gesundheitsämter vor Ort entscheiden mussten. Künftig müssen die Ämter die Maskenpflicht zwingend anordnen. Und diese gilt laut Söder dann auch in Horten und in Mittagsbetreuungseinrichtungen. dpa

Mancherorts in Bayern war der Schulstart im Regelbetrieb gefährdet – Söder hebt kurzerhand die Corona-Grenzwerte an

 

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13 KOMMENTARE

  1. So, aber mit niedrigeren Grenzen, hätte man das von vornherein tun sollen. Jetzt ist es meiner Meinung nach zu spät… das exponentielle Wachstum kann man so nicht mehr stoppen.

  2. Kann der liebe Herr Söder bitte auch erklären, wie das mit der Maskenpflicht im Ganztag ohne gesundheitlichen Schäden für die kleinen Kinder funktionieren soll? 24 Erstklässler sollen von 8-16 Uhr pausenlos Maske tragen? Lernfortschritte im Lesen, Laute hören nicht mehr vorstellbar. Psychische und sonstige körperliche Schäden sind hier vorhersehbar. Zum Schutz der Anderen? Und wer schützt die Kinder?

    • Es ist schwer für die Kinder und auch für uns. Aber das ewige rummeckern und rumnörgeln ist genausowenig hilfreich. Wenn Sie alle, die alle Maßnahmen infrage stellen, bessere Ideen haben, dann teilen Sie diese Herrn Söder mit, der würde sich sicherlich darüber freuen.

  3. Zum Glück gibt es noch „Nörgler“, ich stimme „Sabrina“ hier absolut zu, und ich hoffe es werden noch mehr „Nörgler“ … die, die hier Kommentare hinterlassen man soll doch bitte bessere Vorschläge machen, müssen mit Sicherheit keinem eigenen Kind zusehen wie es darum trauert (und ich meine jetzt nicht nur etwas jammern, sondern RICHTIG BITTERLICH WEINEN!!!) nicht mehr seine Freunde umarmen zu dürfen oder in der Nachmittagsbetreuung nicht mehr mit allen Kindern spielen zu dürfen, weil man dann ja jemand infizieren könnte…. ihr solltet mal endlich alle eure Herzen und Augen öffnen….

    • Einfach Lösung: Das ganze Viruswichteln einfach freiwillig machen. Wer will, kann sich dann nach Herzenslust umarmen und das Virus weitergeben und läßt die, die das nicht wollen, damit in Frieden.

      Aktuell haben wir Schulpflicht. Damit muss hier für einen angemessenen Schutz gesorgt werden, der mindestens auf dem Niveau liegt wie überall anders auch.

    • @Christine: Ihr Kind und die anderen Kinder können und dürfen sich doch privat treffen. Ohne Maske, ohne Abstand, ohne Händewaschen, ohne Niesetikette und dazu auch noch verschnupft. Wo ist das Problem? Aber andere, die dies nicht freiwillig wollen, sollten die Kontakte nicht aufgezwungen werden.

    • Stimmt, einfach den Freund mal nach Hause einladen.
      Private Treffen sind was anderes als öffentlich in der Schule, wo jeder teilnehmen muss (auch mir erhöhtem Risiko).

    • Genau das dürfen die Kinder doch mit Maske: Umarmen und mit allen spielen. Ohne die Masken müsste der Abstand eingehalten werden und es wäre nicht mehr möglich. Dank der Masken ist doch genau das in Pandemiezeiten erst möglich.

      • die masken bringen nix, alles quatsch, söder lass unsre kinder in ruhe, beendet die schulpflicht, da mag eh kein kind hin, warum wohl.

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