Lüften von Klassenräumen hilft – bestätigt eine Studie

46

GIESSEN. Alle 20 Minuten Stoßlüften, um die Aerosolkonzentration im Klassenzimmer zu senken: Es wird kalt in deutschen Klassenzimmern. Von vielen Seiten kommen Forderungen, Schulen bei der Anschaffung mobiler Luftfilteranlagen stärker zu unterstützen, denen sich die Kultusminister der Länder nur zögerlich öffnen. Ein Gießener Versuch scheint der Politik recht zu geben – der Versuch wirft allerdings Fragen auf.

Mobile Luftfilter können Viren aus der Raumluft beseitigen – kosten aber Geld. Foto: Shutterstock

Für das Stoßlüften von Klassenräumen – und gegen mobile Luftfilter – plädieren die Gießener Wissenschaftler Prof. Hans-Martin Seipp und Prof. Thomas Steffens von der Technischen Hochschule Mittelhessen. In einer Untersuchung in einem Klassenraum in Wiesbaden haben sie ermittelt, wie sich dort die Fenster-Stoßlüftung auf lungengängige Aerosole auswirkt. Wesentliches Resultat: Die Stoßöffnung aller Fenster über drei Minuten bei Außentemperaturen von 7 bis 11 Grad Celsius kann die eingebrachte Konzentration an Aerosolen bis zu 99,8 Prozent senken. Damit habe sich die Fensterstoßlüftung um das zehn- bis 80-fache wirksamer gezeigt als eine maschinelle Luftfilterung.

Wissenschaftler empfehlen das Aufstellen mobiler Luftfilter in Klassenräumen

Allerdings haben Seipp und Steffens offenbar selbst mobile Luftfilter zum Vergleich gar nicht eingesetzt. Sie beziehen sich auf einen früheren Versuch, bei dem „vier mobile Luftfiltergeräte“ gleichzeitig im Einsatz gewesen seien und nach rund 30 Minuten eine Reduzierung der Konzentration um 90 Prozent gebracht hätten. Um die beiden aktuellen großen Studien der Goethe-Universität Frankfurt sowie vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik an der Universität der Bundeswehr München hat es sich dabei offensichtlich nicht gehandelt.

Atmosphärenforscher der Goethe-Universität Frankfurt hatten ermittelt, dass ein (einziger) Luftreiniger der Filterklasse HEPA (H13) die Aerosolkonzentration in einem Klassenzimmer in einer halben Stunde um 90 Prozent senken kann. Weil damit das Risiko einer Aerosolinfektion mit dem SARS-CoV-2 Virus deutlich verringert wird, empfehlen die Wissenschaftler das Aufstellen entsprechender Luftreiniger in Klassenräumen.

Wissenschaftler vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik an der Universität der Bundeswehr München hatten zuvor einen (einzigen) Raumluftreiniger untersucht, mit dessen Filterkombination selbst sehr kleine Aerosol-Partikel zu 99,995 Prozent aus der Raumluft abgeschieden werden. In einem 80 Quadratmeter großen Raum könne die Aerosolkonzentration in sechs Minuten halbiert werden, so hieß es. Weil die Aerosole rausgefiltert werden, würden die Geräte auch nicht zur Virenschleuder, hielten die Forscher fest. Sie empfehlen Raumluftreiniger der Filterklasse HEPA (H14) ausdrücklich für Schulen.

Gegen das Lüften eines Klassenraums spricht nichts – schon aufgrund der CO2-Konzentration nicht

Gegen das Lüften eines Klassenraums spricht nach Aussage der Frankfurter Forscher übrigens gar nichts – auch nicht, wenn ein Luftfilter im Einsatz ist. „Ein Luftfilter ersetzt nicht das regelmäßige Öffnen des Fensters, wodurch die CO2-Konzentration im Raum wieder gesenkt wird. Unsere Messungen in den Klassenzimmern haben gezeigt, dass die Werte häufig über den empfohlenen Grenzwerten lagen. Hier empfehlen wir die Installation von CO2-Sensoren, damit Schüler und Lehrer dies kontrollieren können.“ News4teachers

Schulen testen Lüftungsanlage vom Max-Planck-Institut – aus Baumarkt-Materialien

 

Anzeige


46 KOMMENTARE

  1. Ich finde solche Studien hochgradig gefährlich, denn daraus werden viele der Verantwortlichen den Schluss ziehen, dass Stoßlüftung IN JEDEM FALL ausreicht.

    Was dabei aber ignoriert wird: Die Effizienz einer Stoßlüftung hängt an ganz vielen Faktoren. Beispielsweise ist die Fläche und Anordnung der Fenster von überragender Bedeutung, ebenso spielt die Windrichtung draußen eine Rolle.

    Ein so stark verallgemeinerndes „Ergebnis“ kehrt all das unter den Tisch und überlässt es mal wieder der Interpretation einer NICHTfachkraft. Einer denkt, dass es zum Stoßlüften genügt, ein Fenster aufzumachen, ein anderer unterrichtet in einem Raum, wo vielleicht gar nicht genug Fenster geöffnet werden können (und interpretiert Stoßlüften dann als „alle Fenster auf, bei denen das geht“). Keiner der LuL wird aber draußen einen Windmesser installieren und zudem das Fachwissen haben, dynamisch zu ermitteln, welchen Einfluss das nun auf Lüftungsdauer und Lüftungsart hat.

    Wenn man SICHER auf Stoßlüften setzen will, müsste man jeden Raum von Experten begutachten lassen und für den Raum ein Lüftungsschema definieren, in das dann auch Daten einer Wetterstation einfliessen müssten. Da gäbe es dann eine Tabelle, in der je nach Windrichtung, Windstärke und Temperatur drin steht, welche Fenster man wie lange öffnen muss. Zudem gäbe es in der Tabelle einen roten Bereich mit der Bedeutung „Unterricht ist heute in diesem Raum nicht möglich.“

    Das würde aber wieder Geld kosten und genau das darf es ja nicht. Man hat zwar 10+ Milliarden pro Monat „Lockdown light“, aber nicht die 1+ Milliarden für Luftfilteranlagen.

    Deren Vorteil ist nämlich, dass sie unabhängig vom Wetter funktionieren und man könnte sie auch so parametrisieren, dass unbedarfte Nutzer nichts mehr verstellen können. Die Referenz auf den Arbeitsschutz und 55 dB finde ich lächerlich, denn gerade der Arbeitsschutz wird in den Schulen aktuell ja massivst ignoriert. Zudem glaube ich nicht, dass eine Grundschulklasse wirklich leiser ist als 55 dB. Die Geräte, die die Bundeswehr-Uni untersucht hatte, gibt es zudem mit einer zusätzlichen Schallschluckhaube.

  2. Sorry, diese Studie ist fuer mich nicht aussagekraeftig genug!!!!

    Absoluter Bloedsinn, es ist kein Zustand in so einem schockgefrosteten Raum zu lernen, so ein Schwachsinn!!!

    Es soll auf Kosten von Menschenleben einfach nur Geld gespart werden und die Empfehlungen des RKI z. B. mit dem Mindestabstand werden ignoriert!!!

    Es ist sehr, sehr traurig, wieviel die Menschenleben den derzeitigen Politikern wert, hier besonders den Kultusminister*innen, NICHTS EINFACH NUR NICHTS, Hauptsache die Kohle rollt und so kann die Durchseuchung der Bevoelkerung erreicht werden. Naja, wenn davon dann welche verrecken, Sch…. drauf, Kolleteralschaeden kann man in Kauf nehmen!!! Bei den KM’s nicht zu vergessen, es muss ja vertuscht werden, das diese keine Vorbereitung zugelassen haben.

    Eigentlich kann man nur noch k… zen bei so viel Unfaehigkeit in der Pademiebekaempfung.

    Sehr geehrte Politiker, ihr sollt Euch echt was schaemen, so sorglos, wie ihr mit Menschenleben umgeht, PFUI!!!

  3. Was soll das werden?
    Eine Steilvorlage dafür, die Lüftungszeit in Klassenräumen zu minimieren, auch wenn dies derzeit der EINZIGE Schutz ist? Da man sich keine anderen Lösungen für den Winter überlegt hat, müssen jetzt schnell irgendwelche Ergebnisse auf den Tisch, um auch die einzige Vorgabe hinsichtlich des Arbeitsschutzes zu zerlegen.

    Es wird mit dem Lärmpegel nicht angeschaffter Lüfter argumentiert. In welchen Klassenräumen sind denn schallschluckende Elemente installiert, um den Lärmpegel im Schulalltag zu minimieren, weil es jemanden kümmern würde, wie laut es in Klassen ist?
    Stört eine leise arbeitende Klasse – das schaffen auch Grundschüler! – eher das Lüftergeräusch oder die Dauer-Laubsauger und -Rasenmäher vor dem Fenster, der Verkehrs- und Baulärm rund ums Schulgebäude?

    Interessieren würde mich noch, wie hoch die Decke und wie groß die Fensterflächen dieser 190qm großen Aula sind. Man hätte ja auch einen Klassenraum in Normalgröße belebt mit einer Studiengruppe in üblicher Klassenstärke nutzen können. Dann benötigt man vielleicht auch nicht 4 Lüfter in einem Raum und hätte den Schallpegel realistisch für Unterrichtsformen erheben können.

    Wie kann man sich als Forscher zu einer solchen Interpretation hinreißen lassen?

  4. Bei der Lautstärke greift der Arbeitsschutz als Argument (bei offenen Fenstern kommt der Lärm vom Schulhof durch versetzte Pausen) und der Arbeitsplatz darf für Lehrer nicht unter 19 Grad sein, ist aber bereits bei 10 Grad Außentemperatur schon bei 18 Grad im Klassenzimmer (und die Kinder frieren). Bei zu erwartenden 0 Grad kommende Woche und Minusgraden über den Winter ist Stoßlüften und Dauerquerlüften definitiv nicht mehr arbeitsschutzkonform.

    Aber die Gesundheit der Menschen interessiert eh keinen, v.a. nicht den Entscheidern, die selbst nie vorort sind. Was mich wundert, ist, dass bei Datenschutz oder egal welchem kleinen Hinz und Kunz jeder Hobbyrechtsanwalt und auch professioneller Anwalt direkt aufspringt und klagt, aktuell sehe ich das nirgends.

    • Sehe ich ebenso!
      Wo ist ein Anwalt, der hier die Chance hätte, sich zu beweisen, berühmt zu werden und auch noch richtig viel Geld zu verdienen????
      Rechtsvertretung für die vielen, vielen Pädagogen/innen die unter den nicht vorhandenen Gesundheits-und Arbeitsschutzbedingungen körperlich und psychisch massiv leiden dringend gesucht!!!!

  5. Diese Untersuchung gilt 1. für Außen-Temperaturen von 7-11 Grad und für einen Klassenraum mit 190 qm!!! Zeigen Sie mir bitte ein Klassenzimmer dieser Größe in irgendeiner Schule!

    2. sind die Lüftungsmöglichkeiten in jedem Klassenraum unterschiedlich.

    Diese Untersuchung bietet den KM wieder eine Grundlage zum Nichtstun. Vielen Dank auch!

  6. Es kostet kein Geld, also ist es gut.
    Die gesundheitlichen Folgen tragen ja nicht die Kultusminister. Wer krank wird, hat sich eben nicht gut genug geschützt und ist dann selbst Schuld. (Ironie)

  7. Da die Ergebnisse nicht gefallen, fallen die angehängten Kommentare nicht anders aus.
    Was solls, wir halten uns in den Krankenhäusern auch an die AHA-Regeln, und somit lüften wir regelmäßig die Räume, in denen wir Kontakte zu Patienten haben.
    Da wird es dann zuweilen recht frisch im Raum.
    Auch wir haben keine mobilen Aerosolfilteranlagen und auf den meisten Intensivstationen keine Klimaanlagen.

    • Mein Hausarzt hat in jedem Raum einen Raumluftreiniger stehen, der dezent und relativ leise vor sich hin brummt. In Krankenhäusern sollten diese Dinger auch Standart sein. Es gibt ja genug Krankenhauskeime. Nur weil Sie so etwas an Ihrem Krankenhaus nicht haben (Warum eigentlich nicht? Die Dinger werden doch gerade in Krankenhäusern eingesetzt.), heisst das ja nicht gleich, dass Schulen das auch nicht haben dürfen.

    • Ja, aber man hat Sie, lieber AvL nicht dazu gezwungen, in einem Krankenhaus zu arbeiten. Das haben Sie ganz alleine entschieden.
      Dagegen werden die Schüler täglich zur Präsenz in der Schule gezwungen, obwohl das Lernen in keinster Weise von einem Schulgebäude abhängig ist.

    • @AvL

      Dann erfahren Sie bei den bald zu erwartenden Außentemperaturen auch, warum der Schock-Raum Schock-Raum heißt …

      Sollte der an Ihrem Arbeitsplatz kein Fenster haben, müssen Sie das halt selber ermöglichen: Vorschlag-Hammer (diesmal den „echten“ Vorschlaghammer zum Anfassen) in die Hand nehmen und aktiv werden – nicht lange reden.
      Und wenn das Ergebnis nicht gefällt … keine Angst vor Kommentaren (oder Vorschlägen).
      😉

    • Ihre Kommentare sind nicht wirklich der Situation an Schulen angepasst.
      Dass in KKH die Arbeitsbedingungen überaus hart sind und wenig dagegen unternommen wird, ist unumstritten.
      Aber die Situation an Schulen ist trotzdem komplett anders!
      Auf engstem Raum 20-30 Personen, die sich über Stunden in diesem aufhalten, in der jetzigen Situation einen Mindestschutz zu gewährleiste, erfordern komplett andere Hygienemaßnahmen, als die die in KKH erforderlich sind.
      Nach 10 Minuten ist der CO2- Gehalt im vollen Klassenraum bei weit über 800.
      Das war schon immer so. Wenn dies aber der einzige Anhaltspunkt ist, wann Lüften erforderlich wird, ist das bedenklich. Die Raumtemperatur wird schnell auf eine Durchschnittstemperatur von 15°C und weniger gesenkt werden. Sie als Mediziner müssten die Konsequenzen, die das für sitzende, geistige Arbeit bedeutet, erfassen können.
      Und was die AHA- Regeln im Allgemeinen betrifft, ist auch diese Umsetzung in KKH zumindest gegeben. Alltagsmasken, Hygienekonzepte, Abstand ( zumindest keine Menschenmassen auf einem Haufen). In Schulen gibt es ein A für durchsuppte Alltagsmasken( bei vielen SUS seit Monaten ein und dieselbe!) und ein H für Tischdesinfektion.
      Jeder Arbeitsplatz braucht auf ihn zugeschnittene Arbeitsschutzvorgaben.
      Fakt ist, dass diese für Schulen nicht existieren und in keinster Weise ver-oder befolgt werden!
      Und das unterscheidet Ihre Situation eklatant von unserer!

  8. Wir haben mit den Schülern gemeinsam Lüftungsanlagen aus PC-Lüftern für alle Klassenzimmer gebaut. Diese werden einfach in die Schiebefenster eingeklemmt. Der Bauaufwand ist viel geringer als das Lüftungssystem vom Max Planck Institut. Das System mit den Lüftern funktioniert bei uns wunderbar. Die Schüler müssen nicht frieren und haben immer beste Luftqualität. Außerdem liegt die Investition niedriger als beim Max Planck Institut.
    Wir wollten damit einfach unsere Schüler und Lehrer vor der Ansteckung schützen.

    Hier der Link dazu mit mehr INFOS:

    https://www.bz-st-konrad.de/gwrs-schulteam-loest-lueftproblem

  9. Die Studie an sich hat durchaus eine Aussagekraft… aber eben nur für DIESEN Raum und DIESE Wetterlage. Für alles andere ist sie wertlos.

    Das wäre etwa so, als wenn ich sagen würde, dass Autos nur 3 l/100 km brauchen und dass jegliche Verschärfung der Abgasnormen damit sinnlos sind. Diese 3 l/100 km habe ich in einer Studie ermittelt (…bei der mein TDI mit 70 km/h leicht bergab mit Tempomat gerollt ist… und was natürlich auf keinerlei andere Autos und andere Fahrsituationen übertragbar ist).

    Was man der Studie aber NICHT vorwerfen kann, ist die Betrachrtung eines zu großen Raums. Es ist die Rede von 190 KUBIKmetern, nicht QUADRATmeter. Bei etwa 3m Deckenhöhe in öffentlichen Gebäuden sind das knapp über 60 Quadratmeter, also gar nicht so unrealistisch.

  10. Was diese Studie völlig ausser Acht lässt, ist der Zustand nach 20 Minuten vor dem Lüften. Während eine kontinuierlich laufende Luftfilteranlage gar keine hohe Aerosolkonzentration entstehen lässt, entsteht im Klassenraum bei geschlossenen Fenstern innerhalb von 20 Minuten eine kontinuierlich ansteigende Aerosolkonzentration. Im Optimalfall sind die Aerosole also nur direkt nach dem Lüften so gering, wir sie mit einer Luftfilteranlage durchgehend wären. Darum brauchen wir beides.

  11. Das Gesundheitsamt meines Wohnortes teilt mit, dass Schulen bisher kaum zur Verbreitung des Virus beigetragen haben. Es hätte sich gezeigt, dass sich bei positiven Fällen keine SuS oder LuL angesteckt hätten.
    Empfohlen werden weder Stoffmasken noch FFP2 Masken, sondern die med. Masken aus Papier. Nur MNB und richtiges Lüften soll vor der Verbreitung des Virus schützen, nicht aber Lüftungsgeräte.
    Ich kommentiere jetzt mal nicht, weil mir die Worte fehlen…

    • @Mary-Ellen

      Versehentlich.
      So wird es gewesen sein. 🙂 🙂
      Und darum kann man das auch niemandem zum Vorwurf machen. 😉

      Nach dem Ende der Pandemie werden die Gebraucht-Geräte aus den Politikerbüros dann den Schulen angeboten, zum fairen Preis. (Bestimmt sind die dann schon längst komplett abgeschrieben!)
      Die Politiker bekommen dann nämlich die neueste Geräte-Generation (vielleicht wesentlich kleiner, aber mit integriertem Bose-Soundsystem, Kaffeautomat, After-Work-Cocktail-Funktion undundund …)

        • Aber leider nicht für die verantwortlichen Politiker*innen …

          Da sind das Altersruhestandsbezüge:) Deshalb ist es doch so wichtig mindestens eine Legislatur zu überleben!

  12. Ganz im Sinne der hessischen Landesregierung….und der beiden ambitionierten Herren Professoren, Seipp und Steffens…Auftraggeber dieser fachlichen Studie, der technischen Hochschule Mittelhessen, ist wohl das Land Hessen…Vermutlich, stehen auch beide Herren wohl auch im Solär, des Landes…ach, übrigens, es ist ein noch 22 Millionen teuerer Erweiterungsbau, dieser technischen Hochschule geplant..ein Schelm, wer hier „Böses“ vermutet….! Hierbei hätte man zusätzlich, unabhängige Wissenschaftler, Techniker und andere „Fachleuchten“, (Kein Schreibfehler!) wie nur( vermutlich)diese Landesbediensteten in’s „Boot“ holen sollen…?! Vielleicht mal die Fachleute, Schüler, Lehrer, Eltern, RKI‘, Leopoldina, Lehererverbände befragen…zusätzliche Maßnahmen, wie Lüftungsfilter mit UV- Filteranlagen, die in allen Klassensälen der 16 Bundesländer aufgestellt werden würden, als zusätzliche Lösungen….zu teuer, gell!! …Was zum Teufel, treibt ihr mit unseren Steuergeldern…?! In News4teachers, habe ich gerade gelesen, dass Lehrkräfte/Erzieher bereits am Coronavirus gestorben seien…jetzt übertreiben die ja auch…Schulen sind keine Infektionsherde…Disziplin bitte, lüften hätte es ja wohl auch getan…! Habe ich jetzt mal von der „Metaebene“ mit Sarkasmus betrachtet…und gut es war jetzt mal eine satirische Betrachtung, vielleicht etwas
    zu Misantropisch…dargestellt…! Aber ALLENFALLS den Bildungsministerien gegenüber…! Die Opfer des Coronavirus bedauere ich…Aber diese ganzen Kommentare scheinen unsere politische Elite nicht einmal peripher zu streifen!! Klipp und klar, es muss Rechtssicherheit für Schüler, Lehrer und Eltern und die nötige “ „Fürsorgepflicht“ und Arbeitsschutz endlich durch den vorgesetzten Dienstherren hergstellt werden….wenn nicht willig, dann mit juristischem Beistand, eventuell vor dem “ Menschengerichtshof“ in Straßburg…liebe GEW, das wäre doch mal eine „Aufgabe!“…Ja, ich weiß FFP2KN95 Masken, bringt’s das Christkind bald…ach, ja die Wahlen 2021, bringt unsere Verfassung…..dann mal dran…SATIRISCHE EINLASSUNG ENDE.

  13. In der letzten Woche gab es einen Tag in meiner Klasse mit einer Höchsttemperatur von 14°. In der kommenden Woche wird es deutliche Nachtfröste geben. Der Tipp, sich warm anzuziehen, ist auf Dauer keine Lösung. In der Tat glaube ich, dass das Lüften in den letzten Wochen nicht ungesund war. Nach meinem Eindruck gibt es weniger erkältete Kinder bisher in meiner Klasse in dieser Saison. Aber es gibt Temperaturen, da ist konzentriertes Lernen einfach nicht mehr möglich. Der 14°-Tag war ein Vorgeschmack…
    Wenn ich dann lese, dass im NRW-Landtag Luftfilter aufgestellt werden, aber Frau Gebauer für die Schulen NIX tut, bin ich fassungslos. Im Gegenteil: Sie lockert noch die Maskenregelung für die Grundschule… Mein Dienstherr hat die Fürsorgepflicht aufgekündigt. Ohne Worte!

    • Auch mir macht der kommende Wintereinbruch Sorge. Bisher waren die Temperaturen mild und man konnte gut lüften. Wie soll das nun bei den ersten Minusgraden funktionieren?

  14. Ja es hilft,
    Dabei noch kränker zu werden als alle schon sind! Ich bin selber Schüler in einer abschlussklasse, und es gibt nichts schlimmeres als mit Kopfschmerzen und Müdigkeit die durch die Maske verursacht werden auch noch in der Kälte zu lernen. Super gemacht.
    Warum entscheiden 50 jährige Menschen darüber, dass Kinder stundenlang am Stück Masken ohne Pause zu tragen, wenn sie selber noch nie mehr als 30 Minuten eine beim Einkaufen anhatte. Meine Haut wird von Tag zu Tag unreiner, meine hände fangen an immer trockener zu werden aufgrund der unzähligen Desinfektion und jetzt auch noch diese Kälte, da geht man gerne zur Schule.

  15. ich schlage vor die Regelungen für den Einzelhandel ( Supermärkte und Discounter) auf Schulen zu übertragen. In unseren zehn Klassenzimmern zu jeweils etwa 60 Quadratmetern (also ca 600 Quadratmetern) plus Gänge und Treppen ist dann etwa eine Fläche von 800 bis 1.000 Quadratmetern verfügbar. Mit den dann erlaubten 40 Personen wird die Schule endlich risikoärmer. 40 Personen das bedeutet beispielsweise , weil ja Dienstpflicht besteht, ein Lehrer pro Zimmer. Bei zehn Klassen also zehn Lehrer und 30 Schüler, mehr sind ja dann nicht mehr erlaubt.. Der Abstand kann endlich gewahrt werden. Analog zu den Supermärkten können die anderen Schüler, die beschult werden wollen, ja vor den Gebäuden warten. Die Anschaffung von Einkaufswagen zur Regulierung des Kundenstroms dürfte sich erübrigen.

    Sollte ich etwas falsch verstanden haben? Wie kann es sein dass unsere Kinder weniger wert sind als die Kunden bei Lidl Aldi und Co., die im übrigen Übersicht gute Abluftanlagen und Klimatisierung verfügen. Jetzt bin ich völlig verwirrt! Was stimmt nur nicht?

    • Bildungserwerb ist nicht Teil des Wirtschaftslebens.

      Müssten die SuS die Bildung einkaufen wie die weihnachtsgeschenke, käme den Schulen eine andere Bedeutung zu und der Bundeswirtschaftsminister hätte schon längst eine Kompensation für entgangenem Schulstoff angeboten und um entsprechende Finanzmittel beim Kollegen/Genossen Olaf nachgefragt …

  16. Pardon! Jetzt bin ich über 40 Jahre im Dienst und habe schon viel erlebt! Noch nie war es aber so massiv zu sehen, wie es mit der Qualifikation von Kultusminister wirklich ausschaut. Ich merke, das geht glaube ich nicht nur mir so, dass man beginnt immer zynischer und damit auch immer verzweifelter zu werden.

    • Was bitte hat denn Qualifikation mit der Wahrnehmung politischer Ämter zu tun. Die fehlende Qualifikation ist doch der ausschlaggebende Grund für die Ernennung durch den jeweiligen Kabinettschef, der sich ja als „pares inter pares“ am Kabinettstisch versteht. Und je wniger die anderen kerzen auf der Torte starhlen können, desto mehr sind geistige Riesen bei niedriger Kerzenlänge lange Schatten zu werfen – oder so oder so ähnlich. Bei den vielen nicht die hellsten kerzen auf der Torte sind eben auch nicht alle leich hell. Auch dort – auf der torte – muss differenziert werden.

      Nur wer das helle Licht am Ende des Tunnels für dessen Ende hält, ist vollkommen überrascht, wenn es dann doch der entgegenkommende Zug ist. Letzteres kann einem bei einem Stollen zm Glück nicht passieren. Und damit sind keine Christstollen gemeint:)

  17. Hier spricht eine Schülerin,
    Für mich fühlt es sich an wie als würde ich jeden Tag aufs neue zu einem Eiszapfen erstarren.
    Ich bin seit drei Wochen durch gehend Krank und wenn ich zu Hause bleibe verpasse ich zu viel Unterricht weil die Schulen nicht ausreichend ausgestattet und die Lehrer weitergebildet sind. Jeder der sagt das das Lüften ausreichend sei, hat definitiv noch nicht in einem Klassenzimmer gesessen. Es ist in meinen Augen Körperverletzung.

    • …. da sprichst du allen Eltern und Lehrern aus dem Herzen!
      Wo bleibt nur der gewaltige Shitstorm der Schüler und Eltern? Da wurde sich schon über viel unsinnigere Dinge aufgeregt!

  18. Diese „Studie“ vergleicht diskontinuierliches Stoßlüften mit kontinuierlich arbeitenden Luftfilteranlagen. Äppel mit Birnen. Die Reinigungsleistung in einem bestimmten Zeitintervall müsste zu einem Vergleich herangezogen werden.

    Das i-Tüpfelchen steuerte dann am Wochenende die Stadt Bonn bei: sie verbot Luftfilteranlagen in Klassenräumen.

  19. Nachtrag an@dickebank, 7:24h – Thema „politische Ämter und Qualifikation“

    Qualifikationen sind eigentlich von jedem intelligenten Menschen auch nachträglich zu erwerben, wenn diese das wollen. Leider ist die Erkrankung an Incopetentia ministeriales scola et cultura fast schlimmer als alle bakteriellen und viralen Erreger gemeinsam und die Betroffenen sind, wie es nach langfristigen Beobachtungen in allen Bundesländern scheint, absolut behandlungsresistent!

    (liebe Lateiner: Sorry, ich hatte nur Französisch und Englisch bei schwäbelnden Lehrern, Latein aber nie und mache es hier wie die Kultus-Minister – ich tue so, als hätte ich echt eine Ahnung, wovon ich rede.) Genauso wie z.B. Bankangestellte und andere Berufe wirklich Ahnung von Schule und Bildung haben, nur weil sie selbst die Schule früher besucht haben.

    Hypothese: Vielleicht kommt ja aus einer psychischen Fixierung an den eigentlich erlernten Beruf auch die Ablehnung aller Erleichterungen für den Unterricht (wie Aerosolfilteranlagen für Klassenzimmer und manch anderes), um sich brüsten zu können, so wie im eigentlichen Beruf (jetzt aber als Minister oder -in) jede Menge Geld eingespart zu haben? Früher konnte man dafür befördert werden oder eine Prämie für den Verbesserungsvorschlag erhalten. Das Streben nach Anerkennung bleibt – selbst mit großem, schwarzem Dienstwagen!

    Symptome: sinnlose und phantasierende, sich ständig repetierende Redeergüsse und Verlust jedes Wert¬- und Realitätsgefühls anderen Menschen gegenüber, v.a. Kindern, Eltern, Lehrern, Erziehern, Schulpersonal und alten Menschen in den Familien. Bei anderen Minis sind es dann die Ärzte und Ärztinnen, PflegerInnen, Personal des Hauses und wieder: alte Menschen, die darunter leiden. Man konstatiert: Die Aegrogatio blieb nicht nur in den Kultusministerien, sondern breitet sich diffus, aber gründlich in den Landesregierungen aus. Ratlosigkeit und Hilflosigkeit, gepaart mit falschem Stolz und der Angst vor der nächsten Wahl, führen zu irrationalen Entscheidungen.
    Dazu kommt infektiöser Realitätsverlust, der sich blitzartig im gesamten Rudel ausbreitete, erkennbar daran, dass extrem schnell, bereits Mitte März, alle Kultusminister infiziert waren.

    Die Resistenz der Rektoren und Lehrer gegen diese Erkrankung und die Argumente der KuMis wird noch untersucht, es gibt aber Hinweise darauf, dass schon der bloße empathische Kontakt mit Betroffenen und menschliches Denken immunisierende Effekte haben könnten.

    Procedere: derzeit keine Behandlungsmöglichkeit bekannt, Austausch der Betroffenen gegen echte Menschen mit Fach- und Lebenserfahrung erscheint angebracht.

  20. Qualifikationen wären eigentlich von jedem intelligenten Menschen auch nachträglich zu erwerben, wenn diese das wollten. Leider ist die Erkrankung an Incopetentia ministeriales scola et cultura fast schlimmer als alle bakteriellen und viralen Erreger gemeinsam und die Betroffenen sind, wie es nach langfristigen Beobachtungen in allen Bundesländern scheint, absolut behandlungsresistent!
    (liebe Lateiner: Sorry, ich hatte nur Französisch und Englisch bei schwäbelnden Lehrern, Latein aber nie und mache es hier, wie die Kultus-Minister – ich tue so, als hätte ich echt eine Ahnung, wovon ich rede.) Genauso wie z.B. Bankangestellte und andere Berufe wirklich Ahnung von Schule und Bildung haben, nur weil sie selbst die Schule früher besucht haben.
    Hypothese: Vielleicht kommt ja aus einer psychischen Fixierung an den eigentlich erlernten Beruf auch die Ablehnung aller Erleichterungen für den Unterricht (wie Aerosolfilteranlagen für Klassenzimmer und manch anderes), um sich brüsten zu können, so wie im eigentlichen Beruf (jetzt aber als Minister oder -in) jede Menge Geld eingespart zu haben? Früher konnte man dafür befördert werden oder eine Prämie für den Verbesserungsvorschlag erhalten. Das Streben nach Anerkennung bleibt – selbst mit großem, schwarzem Dienstwagen!
    Symptome: sinnlose und phantasierende, sich ständig repetierende Redeergüsse und Verlust jedes Wert¬- und Realitätsgefühls anderen Menschen gegenüber, v.a. Kindern, Eltern, Lehrern, Erziehern, Schulpersonal und alten Menschen in den Familien. Bei anderen Minis sind es dann die Ärzte und Ärztinnen, PflegerInnen, Personal des Hauses und wieder: alte Menschen, die darunter leiden. Man konstatiert: Die Aegrogatio blieb nicht nur in den Kultusministerien, sondern breitet sich diffus, aber gründlich in den Landesregierungen aus. Ratlosigkeit und Hilflosigkeit, gepaart mit falschem Stolz und der Angst vor der nächsten Wahl, führen zu irrationalen Entscheidungen.
    Dazu kommt infektiöser Realitätsverlust, der sich blitzartig im gesamten Rudel ausbreitete, erkennbar daran, dass extrem schnell, bereits Mitte März, alle Kultusminister infiziert waren. Die Resistenz der Rektoren und Lehrer gegen diese Erkrankung und Argumente der KuMis wird noch untersucht, es gibt aber Hinweise darauf, dass der bloße Kontakt mit Betroffenen und menschliches Denken immunisierende Effekte haben könnten.
    Procedere: derzeit keine Behandlungsmöglichkeit bekannt, Austausch der Betroffenen gegen echte Menschen mit Fach- und Lebenserfahrung erscheint angebracht.

  21. Wie dumm eigentlich die Menschheit ist wird jetzt offensichtlich klar.

    Stoßlüften in klassenräumen deswegen sitzen drei meiner Kinder zu Hause krank und haben andere Sachen. Schaltet euer Hirn ein und begreift was ihr für Schaden anrichtet!

    Alle sind wahnsinnig und richten ausschließlich nach Zahlen ihr Leben aus. Zahlen haben nichts zu bedeuten und das hat es auch nie, Tatsachen haben etwas zu bedeuten, wenn man stoßlüften und die halbe Klasse davon krank wird, die Kinder Bronchitis oder sogar eine lungenentzündung kriegen glaube ich nicht dass das im Interesse der Kinder und im Interesse der Eltern ist.

    Glaubt nicht diesen Quatsch was die Leute euch erzählen schaut mit euren eigenen Augen zu und bildet euch eure eigene Meinung und nicht die Meinung anderer als eigene zu verkaufen.

    Ich bete jeden Tag zu Gott dass er den Leuten endlich die Augen öffnet und die sehen was mit denen passiert das Jahr 2020 werden wir in den nächsten 50 Jahren noch besprechen was die Leute und die Menschheit falsch gemacht haben.

    Und ja den coronavirus gibt es aber die Leute verlassen sich auf Zahlen die nichts damit zu tun haben und nicht aussagekräftig sind. Es gab so viele Tote in den letzten Jahrzehnten und nie hat man für etwas so viele Tests gemacht wie jetzt für den coronavirus um die Panik zu verbreiten und zu erzählen dass es eine Pandemie geben würde die Pandemie besteht einstig alleine nur aus Angst nichts weiter Kranke gibt es aber es gibt keine Pandemie.

  22. @Besorgter Bürger: Rechtschreibung und Zeichensetzung: 6
    Vom semantischen Gehalt Ihrer Worte mal ganz abgesehen.

    Hier erlauben sich Menschen ein Urteil über Schulen und Lehrkräfte, die sich selbst so ausdrücken, als hätten sie ihre Schullaufbahn nach der 4. Klasse abgebrochen.
    Keine Ahnung vom System oder von Bildung, aber auf Experte tun.
    Genau deswegen werde ich nach Abschluss meines Lehramtsstudiums umsatteln. Unglaublich, was aus der Gesellschaft geworden ist.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here