„Nichts ist so gut wie Präsenzunterricht“: Eisenmann fordert schnell weitere Schulöffnungen

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CDU-Spitzenkandidatin und Kultusministerin Susanne Eisenmann will trotz der wieder steigenden Corona-Zahlen auch die weiterführenden Schulen im Südwesten bald wieder öffnen. «Für die Schulen sollten wir uns zutrauen, ab 8. März die nächsten Schritte zu gehen. Und zwar in den Grundschulen, aber auch in den weiterführenden Schulen», sagte Eisenmann dem «Mannheimer Morgen».

Macht weiter Druck auf Schulöffnungen: Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). Foto: CDU Baden-Württemberg

Eine umfassende Teststrategie mache auch hier schrittweise Öffnungen mit reduzierten Schülerzahlen im Schulgebäude möglich. In den Grundschulen müsse es ebenfalls mit Hilfe von Schnelltests «baldmöglichst» wieder nur Präsenzunterricht geben, erklärte die Ministerin.

Seit vergangenem Montag ist in den Grundschulen von Baden-Württemberg wieder abwechselnd Präsenz- und Fernunterricht möglich. Eisenmann sagte zudem: «Wir wollen auch an den weiterführenden Schulen mit Wechselunterricht einsteigen.» Auch da wollten die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern eine Perspektive. «Nichts ist so gut wie Präsenzunterricht.»

Eisenmann verwies auf die nächste Bund-Länder-Runde zur Corona-Politik am kommenden Mittwoch. «Wenn da Kontaktbeschränkungen gelockert werden, ergeben sich daraus neue Handlungsoptionen.»

Der Lockdown sei notwendig gewesen. «Dazu stehe ich. Aber klar ist, dass wir jetzt bei den stabilen Werten und den neuen Testmöglichkeiten schrittweise öffnen können. Natürlich mit Auflagen.» Die CDU-Politikerin ergänzte: «Man muss aber abgewogen und vorsichtig vorgehen. Es wäre eine blanke Katastrophe, wenn wir jetzt öffnen und in ein paar Wochen wieder schließen müssten. Auch wer auf Sicht fährt, fährt ja.» dpa

Sicher mit Schulöffnungen? Eisenmann zieht mit Wahlplakaten Spott auf sich

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82 KOMMENTARE

  1. „Es wäre eine blanke Katastrophe, wenn wir jetzt öffnen und in ein paar Wochen wieder schließen müssten.“ und „Für die Schulen sollten wir uns zutrauen“

    – Wer aktuell derselben Meinung ist, sagt 3x vor sich hin „stabile Werte“.

    • Sie sitzt ja nicht in den Klassenzimmern und warte auch nicht zu Hause, ob das Kind den Virus mitbringt.Somit einfache Entscheidung.

    • Ja echt ein Scherz mit den stabilen Werten. Und welche umfassende Teststrategie bitte meint sir denn? Die, wo nur Lehrer getestet werden? Immerhin werden in BaWü ALLE Lehrer früher geimpft.

  2. War ja klar. Mühsam und stundenlang hat man den Wechselunterricht vorbereitet, da schwätzt die schon wieder von Vollpräsenz in den GS. Genau wie vor einem Jahr. 2 Wochen Wechselunterricht mit ungeheurem Aufwand geplant, dann kam die tolle Kinder-sind-keine-Treiber-der-Pandemie-Schrott-Studie aus Heidelberg und schwupsdiwups waren die GS die Woche danach in Vollpräsenz. Die LehrerInnen dürfen ja jetzt nicht mehr meckern, die dürfen sich impfen lassen.

    • Aber dafür gibt’s wieder ein handschriftliches Geschwafel unter den nächsten Brief, den wir bekommen, nachdem bereits jeder via Presse über den Inhalt Bescheid weiß.

      Ausserdem dürfen wir uns nicht beschweren, dürfen uns ja impfen lassen.

      Mir stellt es nach diesem Jahr die Nackenhaare und rollt es die Zehennägel hoch, höre/sehe/lese ich von NANNI.

      Overkill.

  3. Hat sie da was nicht mitbekommen? RKI Chef Wieler spricht von Trendumkehr (s. Spiegel online) und sowohl er als auch die führenden Wissenschaftler und Intensivmediziner sprechen davon dass die 3. Welle begonnen hat! Tests sind Momentaufnahmen und können sich innerhalb eines Schultages ändern. Da würde es auch nichts bringen wenn man jeden Morgen einen Test machen würde. Aber vielleicht bin ich ja einfach nur zu doof das Ganze zu verstehen

  4. „Aber klar ist, dass wir jetzt bei den stabilen Werten und den neuen Testmöglichkeiten schrittweise öffnen können.“

    In welcher Parallelwelt lebt die Frau? Die Zahlen STEIGEN.

    Selbst wenn sie stabil wären, so braucht man keinen Wissenschaftler, sondern nur gesunden Menschenverstand, um zu erkennen, dass jegliche Form von zusätzlichen Kontakten sofort dazu führt, dass sie wieder steigen. Schulöffnungen sind dabei nicht einfach nur ein paar Kontakte mehr, es führt für Millionen Familien dazu, dass die Anzahl der Kontakte vervielfacht wird.

    Um mal eine Analogie zu bringen: Wenn man in einem Boot mit Löchern sitzt und es geschafft hat, durch das Installieren diverser Pumpen ein Gleichgewicht zwischen einfliessendem und rausgepumpen Wasser herzustellen („stabiler Zustand“), dann käme doch kein normaler Mensch auf die Idee, mal eben ein paar Löcher in den Rumpf zu bohren, weil wir die Lage doch unter Kontrolle haben!

    • Nö, keine Löcher bohren. Die Kultusminister stellen den Großteil der Pumpen ab, weil jemand aus dem Boot den Strom dafür sparen will

    • @Jan aus H

      „In welcher Parallelwelt lebt die Frau? Die Zahlen STEIGEN.“

      Das meint sie – die Zahlen steigen STABIL NACH OBEN, nicht nach unten. Nach unten wäre instabil.

      Zur genialen Analogie mit dem Boot – die bohren keine Löcherzusätzlich rein, die machen das Boot voll (mit uns) und dann…… kann es endlich sinken. Friede, Ruhe, kein Lehrergejammer. So ist das Leben der KuMis wieder toll.

  5. Donna Ferrone hat gesprochen, Huggghh!! Na dann wird das ja jetzt wohl auch so gemacht, was die Dame aus BW in ihrem Darmhirn ersonnen und wieder einmal termingerecht vor der Kanzlerin-MP-Runde kommende Woche hinausbläht…in der Hoffnung, für sich ein paar Stimmen für die Wahl herauszuleiern – wie gewohnt ohne nennenswerte Expertise, dafür mit einer fassungslos machenden Dreistigkeit, die aktuellen Entwicklungen ignorierend… da wird sich im allgemeinen Stellungbeziehen der KMs in dieser Phase der vorbereitenden Meinungsmanipulation zum Treffen am Mittwoch auch die ReNo-Gehilfin aus NRW nicht lange bitten lassen und ebenfalls ihren unqualifizierten Senf dazu geben. Wetten, dass…???

  6. Ich mach jetzt auch mal kurz Politik:

    „Ich fordere hiermit eine postnatale Abtreibung aller unfähigen Politiker!“

    Würde man die ganzen Vorgaben nur ansatzweise umsetzen können, hätte ich nicht solche Bauchschmerzen mit der Öffnung. Aber so ist das einfach nur ein gefundenes Fressen für das Virus. Danke Frau Eisenmann, danke für nichts. Ihr Handeln ist verachtenswert.

    Heute (27.02.) ist sie online in einem Talk mit Kretschmann. Ich hoffe sehr, dass man Fragen stellen kann. Würde ihr einiges um die Ohren hauen. So ein verlogener Mensch, wie sie ist.

  7. Himeschooling ist besser. Wenn wir in die schule müssten würden unsere Lehrer wieder 10000de von Tests mit und schreiben , weil sie denken dass der nächste lockdown kommt.

  8. „ «Nichts ist so gut wie Präsenzunterricht.»“
    fragt sich nur, wofür.
    Die Verbreitung des Corona-Virus geht über den Präsenzunterricht jedenfalls erheblich besser, als über digitale Kanäle.

    • @Palim
      „«Nichts ist so gut wie Präsenzunterricht.»“

      Ich bin sicher, nicht nur mir fällt so Manches ein, was so gut und/oder besser ist als Präsenzunterricht.

      Sex – Frühstück im Bett – schlafen – Konzerte, wenn es kein Corona mehr gibt – Glampen – sich an sein Passwort erinnern – Impfschutz für Erzieher:innen und Lehrer:innen, Serien gucken – Sex – Sekt – heißer Tee – coronafreie Schule – Schnee – Strandspaziergang – ein gutes Buch – Arbeitsschutz in der Schule – Gewitter – Sternenhimmel – der erste Kaffee am Morgen – Fridays for Future – Umweltschutz – Müllvermeidung – Menschen retten – Klimaschutz – Sommerurlaub – Wind – Tierschutz – Sex – Luftfilter in den Klassenräumen – Katzenvideos – Mr. Hanky die Weihnachtskacke – Muscheln sammeln – Schneemann – Mathe verstehen – Gewaltfreiheit – SCHUTZ DURCH DIE VERANTWORTLICHEN KUMIS – ………..

      Tja, was soll ich sagen?

  9. Nicht für alle Kinder ist der Präsenz Unterricht besser. Viele Autisten Genüssen die Ruhe und Abgeschiedenheit des Distanz lernen. Vielleicht sollte man nun auch mal darüber nachdenken, für die Kinder, für die es von Vorteil wäre Distanz Unterricht anzubieten. So ergäbe sich eine realistische Chancengleichheit und die Pandemie hätte zumindest in diesem Bereich, für Erkenntnisse gesorgt.

    • Daumen hoch!

      Allein in unserer Region waren VOR Corona 140 SuS aus dem Autismus-Spektrum vom Unterricht suspendiert.
      Antwort aus dem Nds. Kultusministerium auf die Anfrage einer SHG:
      „Bei der Schulsuspendierung autistischer Schüler handelt es sich NUR um Einzelfälle!“

      Daher ist Distanzunterricht für SuS aus dem Autismus-Spektrum eine Möglichkeit, dass auch diese Schüler einen Schulabschluss erzielen können.
      Im Sinne der Inklusion ein verfolgenswerter Ansatz!

  10. Anscheinend glaubt Frau Eisenmann (wie Trump), Tests könnten Covid-Ansteckungen verhindern. Regelmäßige Tests können ein Infektionsgeschehen zwar auffinden, aber sie würden dann auch konsequente Eindämmungsmaßnahmen in Form von kleinteiliger Quarantäne erforderlich machen. Das würde zwar eine weitere Ausbreitung innerhalb der Schule verhindern, die ursprüngliche Virusweitergabe aber nicht. Bei erhöhter Virulenz der Mutanten würden ohne ausreichende AHA-Schutzmaßnahmen unnötige Ansteckungen im Vorfeld in Kauf genommen werden, die familiären Übertragungen mit eingeschlossen.
    Inzwischen ist das System des Fernlernens bzw. der bestehenden Wechselmodelle eingespielt. Aufgrund wieder steigender Infektionszahlen können wir uns weitere Lockerungen eigentlich nicht leisten. Wer bei der zu erwartenden Pandemieentwicklung (der statistischen Modelle gibt es genug – von schlimm bis richtig schlimm) wieder alle Warnungen in den Wind schießt, spielt mit dem Leben der Menschen – auch seiner Wähler.
    Mir graust vor der Vorstellung, dass so jemand unverantwortlich Handelndes zum Spitzenkandidaten einer regierenden Partei aufsteigen kann.Die permanente Ignoranz wissenschaftlicher Fakten grenzt für mich an bodenlose Dummheit.
    Ich wünschte, wir bekämen eine grün-rote Landesregierung, die sich für ihre Bürger auch jenseits von Umfragezahlen interessiert und ihnen ein gutes Leben in Gesundheit ermöglicht.

  11. „Stabile Werte, umfassende Teststrategie…“ ich glaub es einfach nicht, das ist so weit weg von der Wirklichkeit, und jeder der sich informiert weiss das…Und zu den Schulöffnungen in den weiterführenden Schulen gehört auch der ÖPNV.. was ist da der Plan ? GIBT es mehr Busse, Züge, Strassenbahnen ?? Ich habe dazu noch nix gehört…Plan ist also, volle Kraft voraus in die Katastrophe…und hinterher ist keiner schuld.. Wer braucht solche Leute in diesen Ämtern ???

      • Den Kindern geht es nicht besser, wenn sie zu Hause vereinsamen, weil die Eltern arbeiten müssen. Ausserdem funktioniert das Home-Schooling oft nicht, weil die Schulen nicht darauf vorbereitet waren. Das setzt die Schüler auch unter Stress, wenn sie zwischen Handy und Computer wechseln müssen, damit sie in den Videounterricht oder an die Arbeitsaufträge kommen.
        In Frankreich jedoch besuchen die Schüler die Ganztagsschule ohne Einschränkungen und die Corona-Fälle schnellen deswegen nicht in die Höhe.

    • Mutig sind doch Menschen, die gegen den breiten Strom mit ihrem Handeln (auch) sich selbst in ein Risiko bringen, und/um andere eher schützen.

    • @Carine: ich gehe natürlich davon aus, dass dieser Beitrag eine ironisch Überspitzung in guter alter Kabarett-Manier ist…anders kann man es nicht verstehen

    • Mutig? Frau Eisenmann? Hääää? Halleluja
      Wir haben zwar wirklich alle und in allen BL mit den KMs und MPs die Karte mit dem großen A am Anfang gezogen, aber „mutig“ ist bei mir anders.
      FEIGE ist sie, weil sie das negative Echo der Elternschaft und der Wirtschaft nicht aushalten kann, wenn die Schulen im Wechselunterricht oder ganz geschlossen blieben! …Dann doch lieber Herr Lorz in Hessen, er ist eindeutig zwischen Pest und Cholera das „kleinere Übel“- falls man das überhaupt so ausdrücken wollte!? Grrrrrr…!

    • @Carine: wunderbar, wie elegant du hier erstklassige Ironie präsentierst….das ist mindestens das Niveau von Dieter Hildebrandt oder anderen Kabarett-Größen. Chapeau!!!

    • @ Carine Jedele
      So kann nur jemand sprechen der geschützt in seinem Beruf arbeitet oder als Hausfrau zu Hause gerade die Kinder vermehrt um sich hat!
      Seine eigenen Kinder in die Schule schicken!
      Liebe Carine, das was als Hygieneregeln in den Schulen vorgegeben ist,wird von vielen Schülern nicht mehr gemacht, da sie coronamüde sind oder einfach keine Lust mehr dazu haben!.
      Wenn Sie glauben ihre Kinder sind in der Schule geschützt, täuschen Sie sich gewaltig!
      Träumen Sie weiter, ihrer Kinder werden die sein, die Ihre Leichtfertigkeit zu spüren bekommen.

    • Nein, das ist keine Ironie, sondern meine persönliche Meinung. Soviel ich weiss, herrscht in Deustchland zum Glück noch Meinungsfreiheit, oder?? Ich bin auch berufstätig und arbeite nicht im Home Office, so dass ich mich nicht hinter dem Herd oder dem Schreibtisch zu Hause vor Corona schützen kann. Ich halte mich an die Abstands- und Hygieneregeln. Das Geiche gilt für meine Familie.
      Ich verstehe nur nicht, wie man Kinder aus übertriebener Angst zu Hause einsperren kann. Ach ja, Kinder haben ja keine Lobby, weder sind sie Wähler noch die grossen Konsumenten, auch für MANCHE!! Lehrer sind sie nur Mittel zum Zweck und derzeitig eher lästig. Und wenn sie aufgrund des Unterrichtsausfalls schulische und soziale Probleme haben, ist sowieso keiner dafür verantwortlich, ausser vielleicht die Eltern!

      • Ich verstehe immer noch nicht, warum immer die Rede davon ist, dass Kinder „zu Hause eingesperrt“ sind. Das waren sie wohl tatsächlich in Spanien und Italien, aber nie hier in Deutschland.

        • Ich rede vom Gefühl, eingesperrt zu sein, nicht von der Tatsache, dass man das Haus nicht verlassen darf. Ausserdem verbietet man den Schülern ab der 7. Klasse zur Schule zu gehen, also handelt es sich hier um ein Verbot!

      • „wie man Kinder aus übertriebener Angst zu Hause einsperren kann.“

        Nicht alle Eltern z.B. von GS-Kindern sind Mitte zwanzig, manche sind auch Mitte/Ende vierzig. Das verdreifacht das Risiko für einen schweren Verlauf in etwa, ganz abgesehen von LongCovid und ähnlichen Späßen, die bislang noch kaum im Detail erforscht sind.

        Wo ist der Nutzen, wenn die Kinder jetzt einige Wochen mehr erzwungener (!) Präsenzschule haben, dafür aber die Eltern monatelang ausfallen und vielleicht lebenslänge Schäden davontragen oder gar daran sterben?

        Das hat nichts mit „übertriebener Angst“ zu tun, das ist eine sehr realistische Einschätzung und die Wahrscheinlichkeit, dass etwas davon passiert, ist wesentlich höher als bei anderen Risiken, die konsequent vermieden werden.

        Nur als Beispiel… vor ca. zwei Jahren hat man die Boeing 737 MAX 8 aus dem Verkehr gezogen, nachdem zwei Flüge abgestürzt sind mit mehreren hundert Toten. Es waren zwei Flüge von mehreren zehn- bis hunderttausenden Flügen, die allesamt gutgegangen sind. Die Chance, einen Flug mit der fehlerhaften Originalversion dieses Flugzeugs zu überleben, ist höher als die von Eltern, die Covid-Infektion zu überleben. Trotzdem wurde das Ding aus dem Verkehr gezogen und das vollkommen zu recht. Auch vorher gab es schon massive Weigerungen von Menschen, da mitzufliegen.

        Das Mitfliegen mit so einem Ding ist eine freiwillige Angelegenheit, eine Covid-Infektion, die über die Kinder in die Familie getragen wird, ist es nicht mehr, sobald (wie in einigen Bundesländern) PräsenzZWANG im Spiel ist. Genau das relativiert übrigens auch Vergleiche mit anderen Ländern, denn die meisten haben eben keinen Präsenzzwang.

        • Warum hat der Staat dann nicht auch Geschäftsreisen in die Länder verboten, wo es bereits Virusmutationen gab?
          Man kann auch noch weiter zurückgehen. Warum hat die WHO nicht früher reagiert, als die Pandemie in China ausgebrochen ist?
          Warum haben die europaischen Regierungen am Anfang der Pandemie zu spät die notwendigen Massnahmen getroffen?
          Diese Versehen haben viele Menschenleben gekostet und gesunde Menschen krank gemacht.
          Ich persönlich wäre für eine freiwillige Entscheidungstreffung bzgl. Schulbesuch. Die Eltern, die ihre Kinder (egal welchen Alters) in die Schule schicken wollen, sollten es tun können. Die anderen Eltern, die sich dadurch gefährdet fühlen, könnten ihre Kinder ja zu Hause behalten.

  12. Hat die was nicht mitbekommen? Seit dieser Woche sind die weiterführenden doch schon offen im Wechsel, 3BG, alle Abschlussklassen kommen. Das ist schon eine Öffnung von ca 50%. Ich höre immer nur Grundschulen, was soll das???

  13. Aus meiner Verwandtschaft sind schon 2 Lehrerinnen geimpft, ich denke, dass in BW die Lehrer zügig ein Impfangebot bekommen. Da in BW der Präsenzunterricht ausgesetzt ist und die Eltern selbst entscheiden können, dürfte sich in BW nach Ostern kein Lehrer mehr beschweren und auch alle Familien zufrieden sein.

    • Genau, damit sind alle Lehrer mundtot gemacht. Schutzmaßnahmen? Nein, ihr seid doch geimpft! Ich wünsche den Eltern viel Kraft bei ihrem jetzt alleinigen Kampf gegen den Wahnsinn!

      • Ich glaube auch, dass es jetzt zum Wendepunkt kommt und die bisher gemeinsamen Interessen von Lehrern und besorgten Eltern getrennte Wege gehen werden. Vielleicht mokieren sich noch ein paar wenige geimpfte Lehrer mit eigenen Kindern über gewagte Schulöffnungen, aber dafür braucht man jetzt auch nicht mehr seinen Seelentrost auf 4 Teachers zu suchen.

  14. Ich habe sehr großes Verständnis für die Kinder und Jugendlichen in Schulen und Kindergärten, die sich wieder mit Ihren Freund:innen treffen wollen. Wenn dies Frau Eisenmann so wichtig ist, warum wird erst geöffnet und dann geimpft? Warum werden keine FFP-Masken zur Verfügung gestellt, die keine billige stinkende China-Ware ist? Warum sind keine Lüftungsanlagen gekauft und installiert worden? Warum werden nicht mehr Busse eingesetzt?
    Wenn dieses Thema zum Wahlkampfthema gemacht wird, weiß ich, wie ich wählen werde!

  15. Na die Susi will`s der Steffi nachtun….auch in BaWü ist am 14. Wahltag und beide Damen müssen vorher Vollzug melden. Mehr SuS in die Schulen geholt, aber die Infektionszahlensteigerung als Folge davon noch nicht in der Statistik.
    KollegInnen- was regt ihr euch auf- das war doch vorhersehbar.

  16. Das das kommt war abzusehen und auch ich finde Präsenzunterricht besser als Fernunterricht.
    Allerdings hoffe ich, dass wir bitte erst nach Ostern voll öffnen. Dann können sich Lehrer zumindest schon vorher 1 mal impfen lassen. Und testen sollte man vor allem die Kinder, die weder Symptome zeigen noch geimpft werden können.
    Viren setzten sich im Körper fest… Das sollte allen mal bewusst sein. Selbst wenn man bei Erstinfektion keine Symptome hat kann es wieder ausbrechen.
    Es geht nicht um Spaß mit vielen Freunden oder besseres Lernen, es geht um Gesundheit. Es bringt überhaupt nichts wenn gut gebildete Menschen(Kinder sind auch Menschen) am Ende krank sind. Und ein späteres „hätte“ bringt auch nichts.
    Glaubt doch mal den Virologen…. Oder bringt Fr E. ihr Auto auch zur Reparatur zum Bäcker?

  17. Vielleicht sollte mal jemand Frau Eisenmann sagen , dass nach einer Umfrage von ntv am letzten Montag nur 30 % schnelle Schulöffnungen befürworten und dass man danit keine Wahlen gewinnen kann . Noch besser wäre es allerdings , es ihr nicht zu sagen . Dann bleibt sie den Menschen zumindest als Ministerpräsidentin erspart . Stabile Zahlen ? Redet Frau Eisenmann von Deutschland ?

  18. Präsenzunterricht ist der beste Unterricht. Nachdem die Impfung der Gruppe 1 nahezu abgeschlossen ist, die Testungen in Aussicht stehen, gibt es keinen Grund meinen Grund mehr, die Schulen nicht wieder zu öffnen.
    Doch einer: die Bequemlichkeit einiger Akteure, die egal was passiert dagegen sind, dieses Forums.

    • Sie sprechen von den KultusministerInnen? Ich glaub nicht, dass die hier im Forum mitschreiben. Das sind meines Wissens die Einzigen, die durch permanente Arbeitsverweigerung ( ich übersetze das von Ihnen gewählte Wort „Bequemlichkeit“ mal damit) dafür sorgen, dass Schulen nicht sicher und dauerhaft während der Pandemie geöffnet werden können. An meiner Schule jedenfalls wurde innerhalb der letzten 12 Monate weder ein sinnvolles Testkonzept noch Luftfilter noch UV-Lampen noch Trennwände etc. installiert. Die Strategie unserer Kultusministerin im Kampf gegen das Virus heißt: „Fenster auf“. Dass das weder Eltern noch Lehrerkräfte noch SchülerInnen ausreichend finden, ist aus meiner Sicht nachvollziehbar.
      Im Übrigen ist Distanzunterricht deutlich zeitintensiver als Präsenzunterricht, aber das wurde hier im Forum bereits so oft erläutert… wenn’s Ihnen also um die Bequemlichkeit der Lehrkräfte geht: die hätten vermutlich alle gern wieder ausschließlich Präsenzunterricht, allerdings unter den Bedingungen, wie sie laut Arbeitsstättenverordnung für alle anderen Arbeitsplätze auch gelten.

    • “ Nachdem die Impfung der Gruppe 1 nahezu abgeschlossen ist, die Testungen in Aussicht stehen, gibt es keinen Grund meinen Grund mehr, die Schulen nicht wieder zu öffnen.“

      Was ist mit dem Schutz der SuS und deren Familien? Es gibt Bundesländer, da ist das nicht freiwillig, sondern die SuS werden ohne ausreichende Schutzmaßnahmen in die Schule gezwungen!

  19. Stabile Werte, stabile Werte, stabile Werte, stabile Werte, stabile Werte, stabile Werte, stabile Werte, stabile Werte, stabile Werte, stabile Werte, stabile Werte,…
    So jetzt ist alles okay!
    Hoffentlich wird Frau Dr. Eisenmann die nächste Ministerpräsidentin, dann werden wir blühende Schulen in BW sehen!

  20. An die Erzieherinnen und Lehrerinnen in BW, wie gut klappt es mit dem Testen?
    Schon letzte Woche, oder doch erst nach Ostern?
    Ob der Lockdown endet bevor der nächste beginnt?
    Wenn man davon ausgeht, dass die Schule ein wesentlicher Ort der Weitergabe der Seuche ist, haben wir unseren KM einen großen Teil der Kollateralschäden in der Wirtschaft zu verdanken.
    Stabile Werte, stabile Werte, stabile Werte! OK klappt immer noch perfekt.

  21. Oh man, gibt es diese Frau immer noch? Dachte die wäre untergetaucht. Zumindest bis zu den Wahlen. Aber die weiß bestimmt dass sie keine Chance hat diese zu gewinnen.

  22. Es wird Zeit, dass die Grundschüler wieder von Lehrern und nicht von Eltern unterrichtet werden, die ja nebenbei auch noch Vollzeit arbeiten sollen.

  23. Ich bin das Gegenteil von einem Frau Eisenmann Fan, bin aber auch absolut der Meinung, dass Präsenz Unterricht das Beste für die Kinder ist, und auch bei leicht steigenden Fallzahlen zusammen mit einer guten Test Strategie sowie Impfen.

  24. Wie immer wird nur „geschwätzt“ und nicht gehandelt. Die Schulen werden wieder komplett öffnen, natürlich bevor irgendeine Teststrategie greifen könnte. Wir Idioten öffnen die Schulen ohne Abstände, teils ohne Masken, ohne Luftfilter und jetzt bald wieder in voller Präsenz. Dieser Schuss muss nach hinten gehen. Die KM laufen mit offenen Augen voll gegen die Wand.
    Mein Mitgefühl gilt auch allen Gastronomen, Kulturschaffenden, Einzelhändlern usw. Dadurch werden diese heftig Betroffenen das größte Opfer bringen. Ausgerechnet diejenigen, die in gute Hygienekonzepte, Luftreiniger u.Ä. investiert haben, springen jetzt über die Klinge. Staat und Bundesländer, die nichts Derartiges geleistet haben, dürfen öffnen und damit allen anderen die Öffnungsmöglichkeiten versauen!

  25. Kann man denn nicht wenigstens mal so respektvoll sein und abwarten bis die 80 Jährigen geimpft sind. Die 91 jährige vorerkrankte Freundin meiner Mutter ist es auf jeden Fall noch nicht. Und die Großeltern der Kinder zwischen 70 und 80 schon zweimal nicht. Diese werden dann als Opfergaben für Frau Eisenmanns Wahlkampf dienen. Einfach nur PFUI!

  26. Bitte erklärt dieser Frau, dass das Impfen der Lehrer nur Vorteile für die einzelnen Lehrpersonen hat. Astrazeneca soll die Weitergabe des Virus nicht verhindern, nur einschränken. Dagegen würde der Biontech-Impfstoff (glaubt man den Israelis) die Weitergabe zum Großteil verhindern.

    Was für Folgen hat das für die Grundschulen? Meine Erwartung aufgrund meiner Erfahrung: Die Lehrerinnen fühlen sich sicher (obwohl Astra nicht gegen alle Mutanten helfen soll…) , vergessen deshalb öfters das Lüften (machen sie jetzt schon) und gehen an die Schüler ohne Mundschutz ran(machen sie jetzt auch schon immer wieder…). Im Lehrerzimmer sind ebenfalls viele Kolleginnen eifrig am miteinander diskutieren, selbstverständlich alles ohne Mundschutz und die 1,5m bis 2m, naja… wahrscheinlich sind die Männer Schuld, weil die immer behaupten es wären 20cm…
    Die Kinder sind dagegen überhaupt nicht geschützt, sitzen in den Aerosolwolken, bekommen auch keine Impfung auf absehbare Zeit. Öffnet Frau Eisenmann nun die Grundschulen und lässt den Präsenzunterricht zu, so ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis es wieder haufenweise Quarantäneanordnungen gibt.

    Ich selbst warte noch auf ein Impfstoffangebot mit effektiverem Impfstoff. Es gibt also auch Lehrer, die nicht wie die Geier auf Astra abfahren. Ob Frau Eisenmann sich auch damit impfen lässt? Wäre mal eine tolle Vorbildfunktion.

  27. Ihr Wahlslogan müsste heißen:
    Empathielos
    Egoistisch
    Eisenmann
    Was für eine unmögliche Person!
    Erhofft sich Wählerstimmen auf Kosten der Gesundheit von Schülern, Lehrern und Erzieherinnen.
    Unwählbar!

  28. Herr lass Hirn regnen !
    Man kann nur hoffen dass Eltern im Blick auf die Gesundheit der Kinder und ihrer eigenen nicht diese Dame wählen.

  29. Schon anhand der verbal fähigen Ausdrucksweise lässt sich hier im Chat erkennen, dass sich privilegierte Eltern und verbeamtete Lehrer austauschen, die sich Mal mit Eltern unterhalten müssten, die überfordert sind, ihre Kinder zu Hause zu beschulen oder Menschen, die seit Monaten nicht entspannt zu Hause arbeiten und gemütlich ihr volles Gehalt bekommen, während andere in Krankenhäusern oder Supermärkten an forderster Front kämpfen. Jede Kassiererin im Supermarkt hat täglich mehr Kontakte als jeder Lehrer und keine Möglichkeit, ins Homeoffice zu gehen. Jeder Gastronom, der nicht weiß, wie er den nächsten Monat überstehen soll oder ob er auch in ein paar Monaten überhaupt noch eine Zukunft hat, würde sich bestimmt freuen, die Chats der privilegierten Lehrer und Eltern und ihrer Probleme hier zu lesen. Ich freue mich auf den Tag, an dem ich meine Schüler wieder in Präsenz voll unterrichten darf, weil ich sehe, dass viele bei jeder angebotenen Hilfe doch nicht allein zurecht kommen und auf der Strecke bleiben, weil sie keine Eltern haben, die den Sarkasmus manch eines Kabarettisten verstehen und anwenden können. In diesem Sinne bin ich dankbar, zu dieser Berufsgruppe zu zählen.

    • Ganz Ihrer Meinung! Mein Beitrag, den einige hier im Forum als ironisch gedeutet haben, war ernst gemeint. Unser Sohn war von November bis Dezember im Wechselunterricht und ist seit Januar zu Hause. Das HomeSchooling ist sehr mühsam, weil sich die Schule für die falsche Lernplattform entschieden hat, und das soll kein Vorwurf an die Schule, sondern eher an das hessische Kultusministerium sein. Die Lehrer – zumindest die meisten – geben sich grosse Mühe die Schüler zu unterstützen. Aber sogar bei den Klassenbesten sinkt die Lernmotivation stetig. Und da fühlt man sich als Eltern wirklich allein gelassen.

      • Wie wird es erst werden, wenn sie, ihr Mann oder eventuell die Großeltern erkranken? Ich glaube, dann wünschen sie sich diese Zeit sehnlichst zurück. Ich hab auch kein Bock mehr auf den Fernunterricht meiner Kinder, aber auf die Alternative noch viel weniger.

        • Wir leben jetzt und nicht in der Zukunft!
          Es kann mir genauso gut etwas auf der Autobahn passieren, da ich Berufspendlerin bin. Soll ich deswegen auf meine Arbeit verzichten?
          Und obwohl mein Sohn Risikopatient ist aufgrund seines Asthmas habe ich ihm bisher die Entscheidung überlassen, ob er vom Präsenzunterricht befreit werden will oder nicht. Er hat sich für die Schule entschieden.
          Und das hat nichts mit Leichtfertigkeit zu tun! Ich bin nämlich der Meinung, dass man sich schützen kann, in dem man eine Maske trägt, Abstand hält und die pers. Kontakte reduziert. Das weiss auch mein Sohn und dementsprechend verhält er sich auch in der Schule.

          • „Unser Sohn war von November bis Dezember im Wechselunterricht und ist seit Januar zu Hause.“

            „Und obwohl mein Sohn Risikopatient ist aufgrund seines Asthmas habe ich ihm bisher die Entscheidung überlassen, ob er vom Präsenzunterricht befreit werden will oder nicht. Er hat sich für die Schule entschieden.“

            HÄ?

          • Wenn ihre Familie gesund bleibt, waren sie mutig, wenn einer krank wird waren sie dumm. So ist das halt mit dem im Hier und Jetzt leben. Das Schicksal wird entscheiden müssen. Eine Korrektur im Nachhinein gibt es dann nicht mehr.

          • @riesenzwerg: Er war von Nov-Dez im Wechselunterricht, weil der Landkreis es für die Schüler ab der 7. Klasse aufgrund der hohen Inzidenz so entschieden hat. Und nach den Weihnachtsferien waren alle Schüler im Distanzunterricht.
            Verstanden jetzt?
            @mm: Manche Menschen (wie Sie) sind halt ängstlicher als andere. Ich weiss jedoch nicht, ob Sie sich damit einen Gefallen tun. Ich meine jetzt allgemein im Leben, nicht in der jetzigen besonderen Situation.

          • Ja Carine. Da haben sie vielleicht recht. Ich wünschte manchmal auch, ich würde weniger nachdenken. Deswegen fühlt es sich ja auch so gut an, wenn man eine halbe Flasche Wein weggekippt und die Gehirnzellen zur Ruhe kommen. Aber wenn man sich die weltweiten Lockdowns und Schulschließungen und auch Todesfälle, (auch im Vergleich zu Unfällen) so anschaut, sind die Bedenken ja nicht ganz unbegründet. Oder war das Alles nur ein paranoider Traum von mir.

  30. Mrs Ironman ist wohl im Gegensatz zu Leopoldina, Wieler, Drosten, Lauterbach und ähnlichen Kleingeistern mal wieder voll „auf der Höhe der Zeit“ und will nur das Beste für die Schulen…
    Ganz ehrlich, ich habe schon im Januar vorhergesagt: Ziel ist, in der Woche vor dem 14. März einen Anschein von Rückführung in die „Normalität“ zu suggerieren, und „alles ist jetzt wieder gut“… Also wählt entsprechend…

  31. Ich bin auch für offene Schulen. Wir haben zwei Kinder in der Grundschule.
    Nach meiner Meinung ist die Schule ein wichtiger Ort!
    Es gibt viele Menschen in diesem Land, die um ihre Existenz kämpfen müssen. Wenn die Mittelschicht Angst haben muss, kann daraus ein radikaler politischer Wandel folgenden.
    Kopf in den Sand ist keine gute Planung.
    Eine Milliarde um die Schulen sicher zu machen, also ein Bruchteil dessen was die Coronahilfen schon gekostet haben.
    Und die Wahrscheinlichkeit, dass die Schulen dieses Jahr nochmals dichtmachen halte ich für groß.
    Dieses Schuljahr ist für’n …
    Wie soll es weitergehen?
    Wer entwickelt einen Plan um die Defizite zu kompensieren?
    Wahrscheinlich die Schulleitung und die Lehrer zwischen zwei Vertretungsstunden.
    Zeit für die Schüler, Personal um mit ihnen zu arbeiten.
    Aber wahrscheinlich wird wieder zusammengestrichen und gespart.
    Hauptsache die Coaching Gespräche haben stattgefunden,das Protokoll ist unterschrieben und abgeheftet.
    Auch Fortbildung braucht Zeit. Aber die Lehrer haben doch eh schon das ganze Jahr frei, oder so ähnlich.
    Bildungspolitik mit Visionen!
    LSD für Frau Dr. Eisenmann 🙂

  32. Mit impfen der Lehrer schützt man die Kinder und deren Eltern und Angehörige nur minimal. Vor allem weil die Grundschüler ohne Masken dann zu 30 im Unterricht sitzen. Soviel kann man gar nicht lüften.

    Wenn jemand wie Frau Eisenmann die Schulen“unabhängig von den insidenzen“ geöffnet hätte hätte es noch viel mehr Todesopfer gegeben.

    Als ehemaliger CDU Wähler kann ich nur sagen dass diese Frau unwählbar ist.

    Bitte sagt dass unbedingt auch an eure Eltern und Bekannten weiter. Viele kennen sie gar nicht und wählen nur CDU weil sie schon immer CDU wählen und weil sie Frau Merkel gut finden.

    Ich verstehe viele junge gesunde Eltern dass sie schnell komplett offene Schulen wollen, aber bitte unbedingt auch bedenken wie es den Menschen geht die Angehörige durch Corona verloren haben und wie viele weitere Tote es gegeben hätte wenn am 11.1 Schulen komplett geöffnet worden wären wie es Eisenmann unbedingt wollte…

    • @Tanja
      „Mit impfen der Lehrer schützt man die Kinder und deren Eltern und Angehörige nur minimal.“

      Schutz ist sicher auch nicht das Ziel. Das Ziel ist Präsenzunterricht – es sollen keine LuL ausfallen, sonst ist Vertretungsunterricht – unter Nichtcoronabedingungen oder Unterrichtsausfall.

      Und wenn sich die Lehrer sicher „fühlen“ (nicht: sicher sind), kommen sie auch zur Schule – entspannt und voller Elan.

  33. Bei uns in der ersten Woche 25 von 40 Kollegen durchgeimpft. Die anderen haben nächste Woche oder übernächste Woche Termin (BaWü).

    • Unsere SL hat schon verkündet, dass sich pro Tag nur ein Kollege impfen lassen soll, man könne sonst eventuelle Ausfälle wegen der AZ-Nebenwirkungen nicht kompensieren (ich frag mich immer noch, ob das ein missglückter Scherz war oder ernst gemeint). Aber hier in NRW gibt es noch nicht mal eine Info, ab wann Impfungen überhaupt starten und wie man sich dafür anmelden kann.

      • Wenn die KollegInnen darauf hören- selber schuld.
        Das ist der Tenor hier: Meckern, jammern. Aber bei den einfachsten Dingen einknicken. Wenn man einen Impftermin bekommt, dann nimmt man ihn wahr. Egal, was die Schulleitung sagt. Basta.
        Armselig, da Angst zu haben und von anderen Rückgrat und Zivilcourage zu erwarten!
        Fordert, aber vehement. Streikt und demonstriert im Rahmen eurer Möglichkeiten, macht Überlastungsanzeigen, Dienstaufsichtsbeschwerden- da gibt`s so viele Möglichkeiten. Und wählt Personalvertretungen, Gewerkschaften und Verbände ab, wenn die für euch nichts tun.
        Aber das Ausk…. und das ganze Mimimi hier, das führt doch zu nichts.
        Als zum größtenteils verbeamtete und recht gutsituierte Personen sollte man mehr Mumm in den Knochen haben!
        Gleich bekomme ich wieder einen Shitstorm und morgen machen doch alle brav ihren Dienst wie vorgeschrieben und mit Märtyrerblick mit dem Totschlagargumet, es sei ja für die Kinder.

        • @Andi

          Kein Shitstorm, aber

          „Als zum größtenteils verbeamtete und recht gutsituierte Personen sollte man mehr Mumm in den Knochen haben!“

          Ich habe das Alter in den Knochen, keinen Mumm. Trotz Verbeamtung und gutsituierter Person.

          Und: wir dürfen nicht streiken – habe ich schon gemacht – DuDuDu, Gehaltskürzung, Eintrag in Akte, Abmahnung – nach (ich glaube) 7 Jahren wurde Eintrag gelöscht. Das ist jetzt über 11 Jahre her – deutlich mehr Mumm und weniger Alter….

  34. Liebe Lehrer, lasst Euch bitte impfen und regelmässig testen. Die Nebenwirkungen von AZ Impfstoff sind auszuhalten, bei Biontech sollen die Nebenwirkungen bei jüngeren Menschen z.B. 45 Jahre heftiger sein. Ich würde mich such impfen lassen, wen ich dürfte, denkt an die Gemeinschaft, nur wenn sich jeder impfen lässt, schaffen wir den Kampf gegen das Virus. Es ist Zeit dass alke Kinder und Jugendliche wieder in den Präsenzunterricht inkl. Sport dürfen, die Kinderärzte haben heute einen unmissverständlichen Appell an die Politiker geschickt. Hört auf mit dem Zusatzjahrgebrabbel, holt die Kinder da ab wo sie sind und zwar jetzt, bitte…

    • Ja bitte… Kein Problem, dann solle man mir doch bitte ein Impfangebot unterbreiten. Aber wir Lehrer an weiterführenden Schulen werden ja gar nicht berücksichtigt! (Scheinbar nur in BaWü, aber ansonsten nicht). Ich würde mich sofort ins Imofzentrum begeben, wenn ich ein Angebot bekäme. Ich befürchte nur, das gabze wird bis ca August dauern.
      Ansonsten, ach.l bitte, man kann auch übertreiben. Die Kinderärzte haben vor allem Schiss um ihren Geldbeutel, denn aktuell klingelts nicht in der Kasse.

  35. „Nichts ist so gut wie Präsenzunterricht“. (Frau Eisenmann)

    Erinnert mich irgendwie an die Werbeslogans Ende der Sechzigerjahre;

    „ADO Gardinen……die mit der Goldkante“..
    Und Marianne Koch streicht selig und verträumt über die textile Naht….

  36. Wenn es ab 8 März Wechselunterricht für 5 und 6 Klasse geben wird, dann hätte mein Sohn zusammen mit den Osterferien genau an 10 Vormittagen Präsenzunterricht. Sorry, darauf können wir dann auch noch verzichten. Da möchte ich vorher erstmal einen Überblick über die Lage bekommen und mich auf entspannte Ostern freuen. Danach kann man weiter sehen. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es jetzt nochmals sehr hart wird und dann nach der dritten Welle tatsächlich nach und nach zum Abklingen kommt. Laut WHO sinken die Infektionszahlen weltweit und dieser Verlauf entspricht auch in etwa dem Verlauf der spanischen Grippe vor 100 Jahren. Auch sie wurde nach der dritten Welle ganz ohne Impfung zunehmend harmloser. Mit Impfung geht das Ganze sicherlich schneller.

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