Lorz: Präsenzunterricht für alle Jahrgänge – und Impfungen für alle Lehrer

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WIESBADEN. Hessens Schüler stehen vor einer Rückkehr in den Präsenzunterricht in ihren Klassen. Für die Grundschüler werde nach den Osterferien ab Mitte April der eingeschränkte Regelbetrieb mit fünf Tagen pro Woche Unterricht gelten, sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Dienstag in Wiesbaden. Für alle Klassen ab Jahrgangsstufe fünf soll dann die Schule im Modell des Wechselunterrichts möglich sein.

Volle Schulen nach Ostern? Hessens Kultusminister Alexander Lorz. Foto: HKM/ Patrick Liste

Noch vor den Osterferien werden in den Klassen ab Jahrgangsstufe sieben zudem Präsenztage eingerichtet. Diese Regelung soll nach Angaben des Kultusministers ab dem 22. März gelten und auf den Wechselunterricht vorbereiten. Dabei sei mindestens ein Präsenztag pro Woche in der Schule vorgesehen. Voraussetzung für die geplanten Öffnungsschritte sei jedoch, dass der landesweite Corona-Inzidenzwert nicht über 100 steige, sagte Lorz.

Wegen der Corona-Pandemie wird derzeit in Hessen nur für die Schüler der Klassen eins bis sechs Wechselunterricht in der Schule angeboten. Die Jahrgangsstufen sieben bis elf lernen im Distanzunterricht. Alle Abschlussjahrgänge haben dagegen bereits wieder Präsenzunterricht in Hessens Schulen. Im Modell des Wechselunterrichts werden die Schulklassen aufgeteilt: Eine Hälfte wird in der Schule unterrichtet, die andere Hälfte lernt zu Hause. Die Gruppen können tage- oder wochenweise tauschen. Mit diesem Vorgehen können die Kontakte reduziert und Corona-Abstände besser eingehalten werden.

«Wir streben an, nach Ostern auch den Lehrkräften und dem sonstigen Personal aller anderen Schulformen ein Impfangebot zu machen»

Die Präsenztage in den zwei Wochen vor den Osterferien sollen nicht dazu da sein, um Unterrichtsstoff aufzuholen, betonte Lorz. Es gehe darum, die Kinder nach der langen Zeit wieder an die Strukturen in der Schule zu gewöhnen. Mit der Regelung komme das Land auch dem Wunsch der Landesschülervertretung und des Landeselternbeirats nach. Der Kultusminister kündigte auch ein verstärktes Impfen der Lehrer und der Beschäftigten an den Schulen an. Seit wenigen Tagen werde das Personal an den Grund- und Förderschulen priorisiert geimpft. Diese Gruppe von 30.000 Personen entspreche rund 50 Prozent aller Lehrkräfte in Hessen.

«Wir streben an, nach Ostern auch den Lehrkräften und dem sonstigen Personal aller anderen Schulformen ein Impfangebot zu machen», sagte Lorz. Dazu werde es weiter die wöchentlichen anlasslosen Coronatests für Lehrer und das schulische Personal geben. Auch werde intensiv daran gearbeitet, nach den Osterferien regelmäßige Selbsttests für Schüler und Lehrkräfte anzubieten.

Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) teilte mit, dass das Land neun Millionen Antigen-Schnelltests bestellt habe. «Die Selbsttests sind – neben den Schnelltests durch professionelle Anwender – ein weiteres Mittel, um flexibel und schnell testen zu können.» Nach der Lieferung sollen die Selbsttests für die hessischen Schüler, Lehrkräfte und Kita-Erzieherinnen bereitgestellt werden. dpa

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30 KOMMENTARE

  1. Letzte Woche, nach der Ankündigung von Frau Ernst, hieß es noch, die SuS ab Kl.7 verblieben bis auf Weiteres in Distanz. Heute das. Ich bin mittlerweile so enttäuscht, frustriert und ausgelaugt von diesem ständigen sinnlosen Hin und Her, von diesem ganzen Irrsinn… Als Referendar fühlt man sich gerade einfach nur verheizt. Immer mehr von uns sind am Ende und denken daran, das Ref zu schmeißen. Ich kann bald nicht mehr.

    Dass es auch den angestammten KuK ähnlich geht, macht es keinen Deut besser. Alle paar Wochen wird wieder alles umgeschmissen. Man kann nichts mehr planen. Ständig kriegt man Steine in den Weg gelegt. Es wird zunehmend unerträglich.

  2. „Klassen ab Jahrgangsstufe sieben zudem Präsenztage eingerichtet. Diese Regelung soll nach Angaben des Kultusministers ab dem 22. März gelten und auf den Wechselunterricht vorbereiten. Dabei sei mindestens ein Präsenztag pro Woche in der Schule vorgesehen“

    Liebe Redaktion,
    neben dem HR ist dies bereits die zweite Quelle, in der ich eine solche Formulierung lese. Und ich wünschte mir, ich könnte dies glauben, aber in dem Ministerschreiben, das uns heute von der Schulleitung zugesendet wurde, steht ganz klar „Wechselunterricht ab dem 22. März für alle Jahrgangsstufen“. Ausnahme bilden die Abschlussklassen, denn diese beschulen wir ohnehin die ganze Zeit bereits in voller Kursstärke. Laut Schreiben werden also übernächsten Montag wieder ALLE Schülerinnen und Schüler in der Schule unterrichtet. Und zwar regelmäßig. Laut Artikel entsteht meines Erachtens der Eindruck, als würden die Lernenden ab und an mal einen Tag in die Schule reinschnuppern…
    Dass dieses Vorgehen absolut unverständlich ist, sollte klar sein. Wirklich makaber finde ich aber, dass diese knapp zwei Wochen nicht genutzt werden, um uns Lehrkräfte wenigstens mit der ersten Impfung auch nur ansatzweise zu schützen. Stattdessen wird uns gleich in dem Schreiben noch mitgeteilt, dass wir diesen Einsatz doch bitte ungeimpft und ungeschützt zu bringen haben – denn Impfungen gibt es erst nach Ostern…

  3. Auch bei Fassungsloskeit und viele Fragen: Warum jetzt doch noch was Neues vor den Osterferien, wo vor ein paar Tagen noch versprochen worden, dass sich bis zu den Ferien nichts ändert? Wo sind die kostenlosen wöchentlichen Tests für Lehrer? Bei uns gibt es die nicht! und ich kenne noch niemanden, der schon worden ist. Heute gab es die Nachricht, dass hesenweit alle Lehrer am 20. und 21. März geimpft werden sollen. Irritierenderweise soll die 2. Impfung dann aber schon sechs Wochen später stattfinden, während die StiKo einen Abstand von 12 Wochen empfiehlt. Ich kann nicht so viel essen, wie ich k …. will!

    • Lieber Harald,
      mich würde sehr interessieren von wem und wo die Nachricht zum Impftermin kam und welche Lehrkräfte (Schulform) gemeint sind.

  4. sorry, da gingen in der Aufregung gerade ein paar Worte verloren … nehmt es als Lückentext und ergänzt an passender Stelle die Worte:
    „mir“ und „geimpft“

  5. „Wir streben an, nach Ostern auch den Lehrkräften und dem sonstigen Personal aller anderen Schulformen ein Impfangebot zu machen“

    Was genau bringt das?

    Zum einen schützt das 30 von 31 Personen im Klassenraum in keiner Weise.

    Zum anderen wird es höchstwahrscheinlich um Astra Zeneca gehen und da baut sich der VOLLE Impfschutz (mit dem sicher die Planspiele gerechnet werden) erst nach der zweiten Dosis auf. Die wiederum kommt erst nach 12 Wochen, also drei Monaten.

    Ergo: Wenn man den Impfschutz für die LuL ernst nehmen würde, dann dürften die Schulen erst drei Monate nach der letzten Erstdosis öffnen. Das dürfte dann so Juli oder August sein.

    Von daher: Viel heisse Luft, aber kein Schutz ALLER Beteiligten, der nur im Ansatz ausreicht.

  6. Hihi, Herr Lorz macht Pläne für Mitte April…. Ich tippe dann eher auf Lockdownchen Nr. 3 als auf vollständige Präsenz in den Grundschulen. Wobei ich da auch immer Puls kriege, ab Klasse 5 Wechselunterricht, damit Abstand halten möglich ist, aber GS läuft in Vollbesetzung ganz ohne Abstand…

  7. Am Freitag noch wurde vom Kultusminister verlautbart, dass vor Ostern keine weiteren Schulöffnungen geplant sind. Diese Entscheidung war wirklich mal gut. Zu gut anscheinend. Denn heute, gerade einmal vier Tage später, hat es sich der Kultusminister mal wieder anders überlegt. Gerade noch hat man sich in Planungssicherheit gewiegt, mit seinen Klassen im Distanzunterricht mögliche Leistungsnachweise erörtert und Material zusammengesucht, und schon ist alles wieder hinfällig.
    Nun sollen alle Klassen noch vor den Osterferien zurück an die Schule kommen.
    Abenteuerlich ist die Begründung seitens des HKM. Als Vorbereitung auf den Wechselunterricht nach den Ferien!
    Frage: Hat man denn Sorge, die Schüler würden den Weg nicht mehr in die Klasse finden? Wenn ja, hoffentlich vergessen die Schüler den Weg über die Ferien nicht ein weiteres Mal.
    Frage: Welche Absicht steckt dahinter? Soll man in Zeiten steigender Coronazahlen den Schülern endlich wieder soziale Kontakte ermöglichen? Das Signal an die Schüler ist doch klar: Jetzt könnt ihr euch wieder treffen!
    Frage: Was genau soll denn mit den Schülern an der Schule gemacht werden, wenn sie an EINEM Tag in der Woche kommen? Unterricht nach Plan? Dann sind nur wenige Fächer „privilegiert“. Keine Leistungsnachweise möglich. Warum dann nicht weiter Distanzunterricht?
    Frage: Haben Sie, Herr Lorz, jemals Stundenpläne erstellt? Wissen Sie eigentlich, was Sie mit Ihrer tollen Idee „Schaut doch mal wieder vorbei!“ für unzumutbare Mehrarbeit für die Schulleitungen generieren? Es gehen sowieso schon alle auf dem Zahnfleisch und alle sehnen sich nach dem Ferienbeginn, um endlich mal wieder durchatmen zu können. Und da kommen Sie und legen noch eine Schippe oben drauf. In unserem Kollegium hat keiner mehr Lust darauf, Ihre kurzfristigen Entscheidungen durch Mehrarbeit, Mehrarbeit und Mehrarbeit zu tragen. Es reicht. Das Maß ist voll.
    Frage: Was denken Sie sich dabei, Lehrern angesichts Ihrer heute verkündeten Entscheidungen erst nach den Ferien Impftermine in Aussicht zu stellen. Einfach nochmal schnell durchinfizieren und dann in den Osterferien in Quarantäne?
    Frage: Haben Sie sich jemals Gedanken darüber gemacht, dass Sie als Kultusminister eine Fürsorgepflicht gegenüber den Lehrkräften haben? Ich kann das in Ihrem politischen Handeln nirgendwo erkennen.
    Ich schließe mit einem Zitat von Bertold Brecht: „Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen.“

    • „Denn heute, gerade einmal vier Tage später, hat es sich der Kultusminister mal wieder anders überlegt.“
      Ne. Das war schon seit Beginn der Woche im HKM klar. Es hat nur keiner die Pressesprecher darüber informiert.

  8. Direkt nach den Ferien startet das schriftliche Abitur. Aus meiner Sicht wird für diese Alibiveranstaltung (es geht um 1,5 Wochen, in der letzten Woche ist Karfreitag und am Gründonnerstag ist nach der 3. Stunde Schluss) fahrlässig und unnötig ein Ansteckungsszenario insbesondere für Abiturienten und Lehrende im Abitur geschaffen. Die sollen dann offensichtlich in den Osterferien in Quarantäne, falls etwas ist. Wer bei einem Ausbruch der Mutante, bei der man aufgrund der Abläufe mit den Testungen Stand jetzt länger abwesend sein wird, die Abiturarbeiten korrigiert und dann für den zweiten Nachschreibtermin eigene schriftliche Abiturvorschläge für erkrankte SuS erstellen soll, bleibt wohl das Geheimnis des übergeordneten Bereichs. Im zweiten Halbjahr ist ja massig Luft *nicht*.
    Hier wird fahrlässig das Abitur des ohnehin schon gebeutelten Jahrgangs aufs Spiel gesetzt! Avanti dilettanti!

  9. Aua. Man könnte ja den Ausführungen des KMK glauben schenken.

    Am Freitag noch große Ankündigung, die SuS kommen erst nach Ostern in die Schule.
    Dann am Dienstag die angebliche Änderung, weil Lehrer und Eltern das so gewünscht hätten.
    Doof nur, dass die jetzige Regelung schon in der Vorwoche vorher durchgesickert ist und die Verlautbarung am Freitag für Kopfschütteln gesorgt hat.

    Es scheint, dass selbst im HKM die Kommunikation nicht rund läuft.

    Wenn glaubt Herr Lorz eigentlich auf den Arm nehmen zu können, zu dürfen, zu müssen?

  10. Als ich gestern die Nachricht zum Wechselunterricht in Hessen bekam, musste ich heulen: aus Wut, aus Frust, aus Demütigung! Mir fallen keine Worte mehr ein, die Lotta nicht schon geschrieben hätte. Es ist einfach nur menschenverachtend, wie mit der Gesundheit von Lehrern und wie mit der Arbeitskraft von Lehrern gespielt wird! Ich fühle mich nur noch wie eine wehrlose Marionette, die hüpfen muss, wenn man an ihren Fäden zieht – und die kraftlos in sich zusammenfällt, wenn man loslässt.
    Macht nur so weiter, liebes KMK, bald will keiner mehr Lehrer sein!!!!!!

  11. In der Woche vor den Kommunalwahlen schwenkt der Meister also nochmal um. Die Maskenaffäre in Berlin scheint die Herren in der CDU ja mächtig getroffen zu haben.
    Dass die Schüler, Lehrer, Eltern und Großeltern jetzt schon für so billige Wahlkampfmanöver herhalten müssen, ist nur noch beschämend. Fürsorgepflicht ist damit endgültig obsolet.
    Ich muss mich grade wirklich zurückhalten beim Schreiben, sonst wird mein Kommentar hier nicht veröffentlicht. Meine Wut und mein Zorn sind kaum noch auszuhalten.
    Treten Sie endlich zurück Herr Lorz.

  12. @Herr Lorz:FALSCHER WEG!!!! den Sie waehlen!!!!

    Genau anders herum MUSS!!! es laufen

    1.Schulpersonal impfen, damit eine gwisse Immunisierung zum Schulstart besteht!!!
    2.Alle Klassenraeume/Schulen mit Filteranlagen/Plexiglaswaenden ausstatten.
    3. FFP2 Masken fuer alle Beteiligten inkl. Schueler*innen zur Verfuegung stellen.
    4.Schnelltests vor Betreten der Einrichtung fuer alle Beteiligten.

    UND ERST WENN DIES ALLES STARTKLAR IST, DANN DUERFEN KINDER JAHRGANGSWEISE NACH UND NACH ZURÜCK AN DIE SCHULE!!!

    Der jetzt gewaehlte Weg bedeutet Kranke, Tote und den naechsten absoluten Lockdown.
    Einfach mal auf die Wissenschaft/Virulogen hoeren und nicht auf irgendwelche Lobbyverbaende, denen es NUR UM KOHLE GEHT!!!!

    • und dann müssten die Lehrer aber auch mit einem Impfstoff geimpft werden, der seinen vollen Impfschutz nicht erst mehr als 12 Wochen nach der Erstimpfung entfaltet, wie das bei Astra der Fall ist, da die 2. Impfung ja erst nach 12 Wochen erfolgen soll, sondern mit einem Impfstoff, der seinen Schutz schneller entfaltet. Aber auch das ist nicht vorgesehen. Immerhin habe ich jetzt im Sommer die Möglichkeit in Urlaub zu fahren, denn mit der 2.Impfung im Juni bin ich im Sommer dann geschützt!

  13. Sehr geehrter Herr Lorz,
    Mit großem Entsetzen habe ich heute erfahren, dass Sie weitere Schritte zu den Öffnungen an Schulen angekündigt haben – kaum eine Woche ist seit der Ankündigung vergangen, dass es bis zu den Osterferien solche Schritte nicht geben wird.
    Obwohl die Neuinfektionszahlen bundesweit , sowie landesweit steigen, werden Schülerinnen und Schüler bin den Präsenzunterricht geschickt – „auf Wunsch der Schüler, Eltern und Lehrer“ .
    Ich möchte hier als Mutter ausdrücklich erklären, dass dies NICHT mein Wunsch ist. Nicht meiner Kinder, Nicht eines einzigen mir bekannten Schülers, Lehrers oder Elternteils. Es mag nicht repräsentativ genug für Sie sein, aber es zeigt schon, dass ein zu berücksichtigender Teil der Schüler, Eltern und Lehrer (schließlich sind Personen aus meiner Bekanntenkreis nicht die Einzigen, die dieser Meinung sind) sich etwas anderes wünscht: nämlich Sicherheit für ihre Kinder, sich selbst und für ihre Familien.
    Da an den Schulen momentan kein Gesundheitsschutz weder für die Kinder, noch für die Lehrer gewährleistet ist, der vorliegende Hygieneplan keine wirkungsvollen Massnahmen vorsieht, es keine verpflichtenden Testungen aller Beteiligten stattfinden, sehen wir Ihre Fürsorgepflicht nicht nachgegangen. Gleichzeitig wird uns Eltern das Recht abgesprochen, uns um die Gesundheit und Sicherheit unserer Kinder zu kümmern, indem die Präsenz dieser vor Ort verpflichtend ist. Wir sehen damit das Recht unserer Kinder und unser eigenes auf körperliche Unversehrtheit verletzt.
    Ich fordere Sie als Kultusminister daher auf
    Die Präsenzpflicht der Kinder für die Dauer der Pandemie auszusetzen und die Entscheidung der Eltern überlassen, ob und in welchem Maße sie ihre Kinder und sich selbst dem Risiko einer Coronaerkrankung aussetzen wollen.
    Einen verpflichtenden Hygieneplan für Schulen zu erarbeiten,dessen Ziel der Gesundheitsschutz aller Schulbeteiligten ist, und nicht der Erhalt eines Schulbetriebes im möglich at vollen Umfang ist.
    Die Schulen bei der Beschaffung von Luftfiltern, Plexiglaswaende, FFP2 Masken und aller anderen zur Infekinsbekaempfung nötiger Mitteln finanziell zu unterstützen.
    Kommen Sie Ihrer Fürsorge Pflicht nach! Verhindern Sie uns Eltern nicht daran, unserer Pflicht nachzukommen!
    Mit freundlichen Grüßen

    Meine E-Mail an Lorz heute.

    • Ich stimme dir zu in allen Punkten. Das versuche ich seit über einem Jahr mit dem Ergebnis: nichts ist passiert, rein gar nichts. Etliche Schreiben, etliche Telefonate nichts. Es interessiert die nicht die Bohne.
      Die Abschlussklassen sind seit 11.1. in voller Präsenz und mit Präsenzpflicht in die Schulen getrieben worden, ohne jeglichen Infektionsschutz etc. Wenn ich das täglich beobachte diese Versammlungen der Schüler vor der Schule, könnte ich . Für mich sind Herr Lorz und MP Bouffier die Verantwortlichen dieser Massenveranstaltung und tragen damit die Verantwortung für jeden einzelnen Schüler, seiner Familie und deren Angehörige die oft alt sind mit Vorerkrankungen und bis heute noch keinen Termin für eine Impfung erhalten haben, obwohl diese zur Risikogruppe gehören. Wie gesagt, es geht denen am Arsch vorbei und wie hatte MP Bouffier letztens sich geäußert: Die Leute haben die Schnauze voll. Ich auch, aber von Leuten wie Lorz und Bouffier.
      Sorry die Wortwahl, aber nach über einem Jahr platzt einem echt der Kragen bei soviel Dummheit und Ignoranz. Und das war noch höflich von mir.

  14. Sehr geehrter Herr Lorz,
    Mit großem Entsetzen habe ich heute erfahren, dass Sie weitere Schritte zu den Öffnungen an Schulen angekündigt haben – kaum eine Woche ist seit der Ankündigung vergangen, dass es bis zu den Osterferien solche Schritte nicht geben wird.
    Obwohl die Neuinfektionszahlen bundesweit , sowie landesweit steigen, werden Schülerinnen und Schüler bin den Präsenzunterricht geschickt – „auf Wunsch der Schüler, Eltern und Lehrer“ .
    Ich möchte hier als Mutter ausdrücklich erklären, dass dies NICHT mein Wunsch ist. Nicht meiner Kinder, Nicht eines einzigen mir bekannten Schülers, Lehrers oder Elternteils. Es mag nicht repräsentativ genug für Sie sein, aber es zeigt schon, dass ein zu berücksichtigender Teil der Schüler, Eltern und Lehrer (schließlich sind Personen aus meiner Bekanntenkreis nicht die Einzigen, die dieser Meinung sind) sich etwas anderes wünscht: nämlich Sicherheit für ihre Kinder, sich selbst und für ihre Familien.
    Da an den Schulen momentan kein Gesundheitsschutz weder für die Kinder, noch für die Lehrer gewährleistet ist, der vorliegende Hygieneplan keine wirkungsvollen Massnahmen vorsieht, es keine verpflichtenden Testungen aller Beteiligten stattfinden, sehen wir Ihre Fürsorgepflicht nicht nachgegangen. Gleichzeitig wird uns Eltern das Recht abgesprochen, uns um die Gesundheit und Sicherheit unserer Kinder zu kümmern, indem die Präsenz dieser vor Ort verpflichtend ist. Wir sehen damit das Recht unserer Kinder und unser eigenes auf körperliche Unversehrtheit verletzt.
    Ich fordere Sie als Kultusminister daher auf
    Die Präsenzpflicht der Kinder für die Dauer der Pandemie auszusetzen und die Entscheidung der Eltern überlassen, ob und in welchem Maße sie ihre Kinder und sich selbst dem Risiko einer Coronaerkrankung aussetzen wollen.
    Einen verpflichtenden Hygieneplan für Schulen zu erarbeiten,dessen Ziel der Gesundheitsschutz aller Schulbeteiligten ist, und nicht der Erhalt eines Schulbetriebes im möglich at vollen Umfang ist.
    Die Schulen bei der Beschaffung von Luftfiltern, Plexiglaswaende, FFP2 Masken und aller anderen zur Infekinsbekaempfung nötiger Mitteln finanziell zu unterstützen.
    Kommen Sie Ihrer Fürsorge Pflicht nach! Verhindern Sie uns Eltern nicht daran, unserer Pflicht nachzukommen!
    Mit freundlichen Grüßen

    Meine E-Mail an Lorz heute. Im einfachen vielleicht für den Herrn Lorz besser verständlichen Deutsch ausgedruckt: Lieber Herr Minister Professor Dr.Lorz. Lassen Sie, verdammt nochmal, mit Ihrem Wahnsinn meine Kinder in Ruhe.

  15. Ein Nachtrag: den Inhalt meines obigen Kommentars möchte ich nochmals im einfachen, für Herrn Minister Professor Dr.Lorz besser verständlichen Deutsch wiedergeben: Lieber Herr Minister, lassen Sie verdammt nochmal meine Kinder mit Ihrem Schwachsinn in Ruhe!!!!!

  16. Präsenztage – oder, wie es jemand mit Schulleitungshintergrund formulierte (frei zitiert): „Wir machen Wechselunterricht die ganzen zwei Wochen. Wenn wir mit einem Tag pro Woche ankommen, machen wir uns ja lächerlich.“

    Nein. Lächerlich ist es allenfalls, die Augen vor der Realität zu verschließen.

  17. Es grenzt schon fast an Arbeitsverweigerung, wenn Herr Lorz meint, für die Sicherheit der Lehrenden und Lernenden nichts tun zu müssen. Die nötigen Mittel für einen sicheren Unterricht ohne Ansteckungsrisiko werden einfach nicht zur Verfügung gestellt. Wenn das ein anderer Arbeitgeber so machen würde, wäre aber was los! Aber Hauptsache die Ministerien sind vollausgestattet mit Luftfilter und Plexiglas.
    Es mus zuerst ein verlässliches Konzept her:
    tägliche Tests für alle, Luftfilter, Plexiglas und Impfungen.
    Nur dann funktioniert ein einigermaßen sicherer Unterricht für die Zukunft.
    Warum jetzt vor Ostern alles geändert wird ohne richtigen Schutz ist in höchstem Maße fahrlässig und gefährlich. Wäre doch ein Besuch bei den Großeltern schön gewesen. Aber so können wir das nun auch wieder vergessen!!! Einfach zu gefährlich!!! Die Kultusminister beweisen immer wieder aufs Neue, dass sie ihren Job nicht machen!!!!

  18. Ich war kurz bereit zu glauben, dass die erste Ankündigung, angesichts der steigenden Inzidenzen keine weiteren Schüler mehr in die Präsenz zu holen, ein Aufflackern von Hirntätigkeit sei….
    Leider wieder zu positiv gedacht!
    Das muss mein weiches Pädagogenherz sein, dass auch noch bei den schwersten Fällen von Dummheit auf klitzekleine Fortschritte hofft.
    Da lobe ich mir meine Förderschüler, die haben eine deutlich steilere Lernkurve als unser Kultusminister.
    Uhr zum Lüften stellen, Tische desinfizieren, Maske an – klappt.
    Und hat nur drei Infektionen gebraucht
    Die Eltern meiner Klasse denken auch nach und schlucken nicht alle Vorgaben. Sie lassen ihre Kinder nicht mehr in gemischte Gruppen gehen und bestehen auf Wechselunterricht. Da konnte man sehen, dass das Zuhören, das Erklären und sich miteinander Beraten zu einer klugen Entscheidung führen kann.
    Würde man sich vom Kultusministerium auch mal wünschen.

  19. Ich bin normal, ich liebe meine Kinder, ich halte mich an die wenigen Regeln, ich jammere nicht, das Homeschooling kostet mich richtig Nerven, ich als Erzieherin im Hort habe mal heimlich meinen Bruder mit Röteln infiziert, ich versorge meine Eltern (und deren Garten) aufgrund mehrfacher schwerer Erkrankungen, bin alleinerziehend und laufe auf dem Zahnfleisch.
    Aber ich WILL EIN ENTSCHEIDUNGSRECHT GEGEN PRÄSENTSUNTERRICHT haben, ich will nicht mal Wechselunterricht, ich will keine symptomlosen infizierten Kinder zuhause haben! ,Wenn Politiker meinen, sie müssten so einen Mist verzapfen, dann lasst ELTERN DIE FREIE WAHL IN PANDEMIEZEITEN!

  20. Der Lorzsche Weg, alles wie gehabt, sogar Praktika werden durchgezogen wie zuvor, jetzt noch alle in den Unterricht, so wie die Abschlussklassen seit Anfang Januar, nichts zu sehen bitte weiter gehen.

  21. Lorz: Präsenzunterricht für alle Jahrgänge – und Impfungen für alle Lehrer

    Das ist wieder so ein Witz!

    Ok, impft die Lehrer, dann kann der Präsenzunterricht laufen, die Lehrer sind ja geschützt.

    Und was ist bitteschön mit den Eltern und Großeltern der Schüler, die das Virus aus der Schule mit nach Hause bringen?

    Wie wäre es damit: Impft die Eltern und Großeltern, und dann die Lehrer, soweit sie nicht zu nachweislich einer Risikogruppe angehören!

    Ihr tickt doch nicht mehr sauber!

  22. @Gonzo: Ihrem Kommentar nach haben Lehrer keine Kinder, keine pflegebedürftigen Eltern und sind nicht diejenigen, die am häufigsten Lerngruppen wechseln – und unbemerkt infiziert wohl die effektivsten „Spreader“ des Virus sind.

  23. Und wer hat sie gewählt, die CDU, die den hochkompetenten Herrn Lorz ins Amt berufen hat? Na???
    Ihr seid selbst schuld! Jeder einzelne von euch, der dieser Partei der ewig Gestrigen von Wahl zu Wahl seine Stimme gibt. Ihr lebt nun in dem Misthaufen den ihr selbst produziert habt und beschwert euch, dass es stinkt. Aber man muss nicht Geschichte studiert haben um zu wissen dass sich selbige immer und immer wiederholt, also… schön wieder das Kreuzchen bei den „Christ““Demokraten“ machen in ein paar Monaten!

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