Schulöffnungen trotz hoher Inzidenzwerte: Eltern starten Boykott-Aufruf

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DÜSSELDORF. Die Entscheidung von NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP), Kommunen mit hohen Inzidenzwerten zu Schulöffnungen zu zwingen, sorgt für Wirbel. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält das Vorgehen für „völlig verantwortungslos“ – und eine Elterninitiative stellt einen Musterbrief ins Netz, mit dem Schüler vom Präsenzunterricht abgemeldet werden sollen. Motto: „NRW-Eltern nehmen Corona-Notbremse selbst in die Hand“.

„Daher mache ich hiermit meine elterliche Sorge nach Artikel 1626 BGB geltend.“ Foto: Shutterstock

„Sehr geehrte Frau…,

hiermit teile ich Ihnen mit, dass unsere Kinder Q (5a), R(5b), S (7A), T (9A) und Z (EF) mindestens bis zu den Osterferien nicht am Präsenzunterricht teilnehmen werden. Ich bitte um Beibehaltung des seit Wochen erprobten und bewährten Distanzunterrichtes.“ So heißt es in einem Musterschreiben, das Eltern unter dem Motto „NRW-Eltern nehmen Corona-Notbremse selbst in die Hand“ veröffentlicht haben.

Der Anlass: Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer hat mehrere Kommunen, darunter den Kreis Düren, angewiesen, die weiterführenden Schulen trotz hoher Inzidenzwerte zu öffnen. Anträge auf ein Aussetzen der Schulöffnungen wurden abgewiesen. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach schrieb auf Twitter: „Düren ist meine Heimatstadt. Der Inzidenzwert liegt bei 240. Trotzdem erlaubt Landesregierung dem Kreis nicht, die Schule bis Ostern zu schließen. Ohne jede Parteipolitik: Das ist völlig verantwortungslos, riskiert Leben, und führt unsere Notbremse bei Inzidenz 100 ins Absurde.“

Hintergrund: Auf dem jüngsten Bund-Länder-Gipfel hatten die Ministerpräsidenten verabredet, oberhalb eines Wertes von 100 Neuansteckungen binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner keine Lockerungsschritte vorzunehmen.

„Eine Schulöffnung ist zu dieser Situation weder logisch noch geboten“

Die Entscheidung der Landesregierung, diesen Schwellenwert zu ignorieren, bringt auch die Eltern der Initiative „kölle4future“ auf die Palme. In ihrem Musterbrief, der als Entschuldigung für zu Hause bleibende Schüler dienen soll, heißt es weiter: „Lothar Wieler vom RKI empfiehlt eindrücklich, die dritte Welle so flach wie möglich zu halten. Eine Schulöffnung ist zu dieser Situation weder logisch noch geboten. Gerade Stadt und zunehmend auch Kreis Düren entwickeln sich zu einem Hotspot, insbesondere mit der B.1.1.7 Variante. Die einschlägigen Prognosemodelle, z. B. CoSIM der Universität des Saarlandes, sehen für NRW und speziell für den Kreis Düren derart schlecht aus, dass hier eindeutig Gefahr im Verzug gemäß Artikel 1629 BGB vorliegt. Daher mache ich hiermit meine elterliche Sorge nach Artikel 1626 BGB geltend.“

In einem Begleittext erklären die Initiatoren aber auch: „Die Situation ist kompliziert, wir können an dieser Stelle lediglich eine unvollständige Abwägungshilfe anbieten. Die Entscheidung, was zu tun ist muss in jeder Familie individuell vor Ort getroffen werden. Zusammenfassend lässt sich sagen: die elterliche Pflicht für die Gesundheit ihrer Kinder zu sorgen schlägt voraussichtlich eine Anwesenheitspflicht in der Schule.“ News4teachers

Hier geht es zu dem Boykottaufruf der Elterninitiative „kölle4future“ – samt Musterentschuldigung.

„Ritt auf der Rasierklinge“: Gebauer zwingt Stadt mit Inzidenzwert von 240, die Schulen für Präsenzunterricht zu öffnen

 

 

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30 KOMMENTARE

  1. Gorb fahrlässige Handlung und mit sofortiger Wirkung Aufhebung Ihres Amtes.
    Wer nicht hören will, muss fühlen!!!!! Es wird von Notbremse gesprochen in der Öffentlichkeit
    und dieser ernst der Lage sollte befolgt werden. Die Schulpolitik für die Schulen, Schulleitungen, Lehrer/in, Schüler und Eltern so zu missachten und keine Fürsorgepflicht zu
    pflegen, grenzt an fahrlässiger Tötung! In der Realität haben wir eine Pandemie und der Schutz
    sollte an erster Stelle stehen. Frau Gebauer und Frau Eisenmann haben der Schulpolitik großen
    Schaden zugefügt. Leider greift keiner ein, trotz Hilferufe!!!! Von Schulen!!!

      • Auch den Herrn Lordz aus Hessen nicht vergessen!
        Das ist keine gute Politik. Schul- und Bildungspolitik endlich in die Verantwortung des Bundes geben, damit es einheitliche Maßstäbe gibt.

        • Es ist wirklich nicht mehr nachzuvollziehen was die Politiker sich denken. Frankfurt hat die 100er Marke gestern auch schon mit großen Schritten übertreten. Lehrer lassen sogar Distanzunterricht ausfallen, weil sich deren eigene Kinder in der Kita angsteckt haben und jetzt krank sind. Alle Landkreise um Frankfurt herum haben die weiteren Öffnungen der Schulen gestoppt, nur Frankfurt hält daran mit aller Gewalt fest – ohen Rücksicht auf Verluste.
          Vielleicht liegt es auch daran, dass die Kinder der Hauptakteure (Frau Weber, Herr Lorz und Herr Al Wazir) in Frankfurt zur Schule zur gehen und diese Eltern keine Lust haben ihre Kinder auch selbst betreuen zu müssen?
          Warum beschließt man eine Notbremse, wenn man sich dann nicht mehr daran hält?

      • Lorz für Hessen nicht vergessen!!!!
        Da hört man wenig, aber der zwingt Abschlussklassen seit 11.1. mit Präsenzpflicht in die Schulen. Hier wird das Recht der Eltern ihre Kinder zu schützen denen einfach von Lorz entzogen.

    • Klare Botschaft: „Aussortieren!!“ – solche Menschen sollten keine Befügnisse über andere Menschen haben…würden die in diesem Stil eine Hundezucht leiten, dann würde diese vom Veterenäramt geschloseen werden. Aber in Millionen von Haushalten dürfen diese verantwortungslosen Polit-Vollpfosten hineinwerkeln!! Stop them now!!!

    • Frau Eisenmann hat ja gerade die Rechnung für ihre Schulpolitik erhalten das Motto öffnen egal was kommt ging voll nach hinten los.Frau Gebauer müsste eigentlich ihren Hut genommen haben.Schulschließung mit mir nicht sagte die Lady einmal.Prinzessin Gnadenlos ist aber immer noch da und macht weiter wie vorher nach dem Motto Öffnung egal was kommt.Frau Gebauer bekommt hoffentlich egal was kommt auch ihre Rechnung.Wichtel Laschet wird mit solchen Politikern die mit den Leben von Kindern spielen hoffentlich niemals Kanzler.

  2. Einfach nur großartig!

    Der Boykottaufruf der Elterninitiative „kölle4future“ ist DER Lichtblick am Horizont des Coronageschehens an Schulen, den ich jetzt mal endlich gebraucht habe!

    Danke Ihr tollen Eltern, dass Ihr zeigt: unsere Kinder und deren Gesundheit sind uns wichtig!!! Mit Eurem Boykott übernehmt Ihr einfach nur Euere Verantwortung und das hat dann zur Folge: Zum Wohle für die Allgemeinheit …

    Da wird sich die Frau Gebauer jetzt wohl mal warm anziehen müssen … hoffentlich hat das Konsequenzen für ihre weitere Tätigkeit. Sie zeigt der Bevölkerung ja eindeutig ihre extreme Inkompetenz.

    Aber dass die Eltern jetzt FÜR ihre Kinder und deren Gesundheit kämpfen … das ist enorm wichtig und absolut großartig!!! Weiter so!

    • Es ist schon traurig, dass die Eltern zu solchen Massnahmen greifen müssen. Von den Lehrern, denen die Verantwortung während des Schullebens obliegt ist ja alles egal. Lüften, Masken, Abstand, nichts wird richtig ausgeführt. Aber Hauptsache Ihr seid jetzt geimpft, da geht ab jetzt alles noch lockerer…

      • Liebe Sabrina,

        Ihre Äußerungen entsprechen nicht der Wahrheit, nicht der Wirklichkeit.

        1. „Den Lehrern, … ist alles egal.“
        Diese Behauptung ist eine sachlich einfach unrichtige, d.h. völlig falsche, Unterstellung, dümmliche Diffamierung!
        Also blanker Unsinn, völliger Quatsch!!! Außerdem völlig unlogisch!
        Denn
        es geht nämlich auch um ihre eigene (!) Gesundheit, und um die ihrer
        Lieben daheim (!): Auch LehrerInnen sind Väter und Mütter, haben
        meist auch Kinder im Kindergarten, in der Kita , in der Schule.
        Auch LehrerInnen haben ältere Verwandte, zum Beispiel
        ihre eigenen Eltern, Opa und Oma usw., die durch Corona besonders in
        Gefahr sind.

        2. Es gibt nicht „die“ Lehrer, genauso wie Sie nicht „die“ Menschen oder
        „die“ Schwarzhaarigen, d.h. alle, alle Dünnen, Frauen, Männer usw. in
        einen Topf werfen können.
        Undifferenziertes Verallgemeinern, Pauschalieren ist auch nur dümmlich.

        3. „… ihnen obliegt die Verantwortung während des Schullebens …“.
        Es ist stets n u r ein T e i l (!!!)
        der Verantwortung! Es besteht immer auch die Selbstverantwortung!
        Es gibt auch immer die B r i n g s c h u l d jeder einzelnen Person im
        Schulleben!
        Zudem, die KultusministerInnen tragen an oberster Stelle einen er-
        heblichen Teil, den Großteil, der Verantwortung, übrigens auch für die
        LehrerInnen (Fürsorgepflicht!).

        4. „Aber Hauptsache Ihr seid jetzt geimpft, da geht ab jetzt alles noch lockerer…“.

        Da irren Sie sich aber wirklich ganz gewaltig! Machen Sie sich erst einmal sachkundig, bevor Sie so einen bodenlosen Blödsinn schreiben.
        Wir sind überhaupt nicht geimpft!!!

        Es ist eine Frechheit, allen Lehrkräften nachzusagen, sie seien „locker“ – „Lüften, Masken, Abstand“ – „nichts richtig ausgeführt“ – und würden nun noch lockerer verfahren.

        „Schwarze Schafe“ gibt’s bekanntlich überall, und immer schon in allen Lebensbereichen.
        Das ist ein Allgemeinplatz und Totschlagargument, das nicht überzeugt!

        Fazit:
        Ihre Aussagen kann man nicht ernst nehmen, denn sie entbehren in der vorliegenden Form jeglichem Wahrheitsgehalt.
        Ich empfinde sie nur als bösartiges, beleidigendes Herumstänkern um des Herumstänkerns willen!!!

        • Hmm, bei uns haben „die“ Lehrer ebenfslls genau das Verhalten wie oben beschrieben. Bei uns ist die Grundschule katastrophal, Präsensunterricht = Arbeitblätter bearbeiten. Grundlagen den Kindern beibringen wie Addieren und Subtrahierten müssen die Eltern als Hausaufgabe übernehmen. Die Buchstaben vom deutschen Alphabets wurden noch nicht alle komplett im Unterricht behandelt und das nach 1 1/2 Jahren Schule. Aber ist scheinbar auch wieder nur ein zufälliger Einzelfall.

          • @Diana Müller

            Bin ich tatsächlich „neben der Spur“ oder gibt es tatsächlich keinen Sachzusammenhang zwischen Ihrem Post (Arbeitsblätter, Addieren und Subtrahieren und Buchstaben des Alphabets) und dem Ausgangsartikel?

            PS.:
            In weiten Teilen gilt das auch für @Sabrina.

        • Größtenteils Zustimmung, aber es gibt auch bei Lehrern, junge, kinderlose, ledige und sehr übereifrige Ausnahmen. Die Schulleiterin an der Schule meines Sohnes meint jetzt alle Rekorde brechen zu müssen und aus „mindestens einen Tag in Präsenz“, gleich 3-5 Tage machen zu müssen und teilweise schon voll auf Wechselunterricht zu gehen, wie er eigentlich erst nach den Ferien vorgesehen ist.
          Und das obwohl teilweise sogar schon Distanzunterricht ausfällt, weil sich Kinder von Lehrer:innen in der Kita infiziert haben und jetzt krank zuhause sind!
          Wir als Eltern wollen uns einfach auf die Aussagen der Politiker verlassen können, um planne zu können. Aber Notbremse ankündigen mit festgelegetn Konsequenzen und diese dann ignorieren – ohne Rücksicht aud Verluste. Das geht einfach nicht!

      • Sabrina, dies Unterstellung ist absolut unfair, wenn es als Rundumschlag für alle Lehrer gelten soll. Wenn Sie bei Ihren Kindern solche Probleme mit fahrlässigen Lehrern gibt (ja, ich weiß, die gibt es auch) wird es Zeit, hier nicht alle zu beleidigen, sondern schnellstens dem betreffenden Lehrer klarzumachen, wie es nicht geht, und notfalls über den Schulleiter und Schulamt bessere Verhältnisse zu schaffen!
        Nebenbei: Wir und viele andere Lehrer auch, sind ebenfalls Eltern – und müssen auch zu solchen Maßnahmen gegen die aktuellen Verhältnisse, die aber von den Ministerien ausgelöst werden, greifen. Von unseren Kindern in der Familie geht zurzeit keines in den Präsenzunterricht!
        Aber es ist irgendwie typisch deutsch: es sind nie Einzelne, es sind immer wieder „die Lehrer“.

  3. Die Kultusminister müssen dringend ihre Machtbefugnisse abgeben. Das muss die Quintessenz aus dieser Pandemie sein um künftige Pandemien beherrschbarer machen. Diese zynische Frau macht alle Lockdownerfolge kaputt

    • Liebe Annette Rieken,

      ist – und bleibt – reines Wunschdenken, Träumerei! Ich muss Sie enttäuschen.

      – da bräuchte es erst einmal eine Verfassungsänderung: für eine GG-Änderung benötigt man aber u.a. eine Zwei-Drittel-Mehrheit (!) bei der Abstimmung im Bundestag. Also zwei Drittel aller Abgeordneten müssten dafür sein.

      – der Föderalismus (= Bundesstaatsprinzip) ist in der Bundesrepublik eines von 4 wesentlichen Strukturmerkmalen unseres politischen Systems, unseres Staates, welche ganz besonders geschützt sind.
      Durch eine im Grundgesetz verankerte sog. Ewigkeitsklausel sind diese 4 Eckpfeiler auf immer und ewig (!) verankert, könnten somit auch durch eine Verfassungsänderung überhaupt nicht „abgeschafft“ werden.

      – der Kultusbereich (Schulen, Bildungsbereich) u.a. ist im GG als Ländersache (!!!) verankert.
      Nach dem föderativen Prinzip haben hier folglich nur (!) die KultusministerInnen das Sagen! Jeweils für das eigene, jeweilige Bundesland.
      Der Kultus- und Bildungsbereich ist eine der „heiligen Kühe“ für die Bundesländer. Sie werden niemals ihre Zuständigkeit dafür aufgeben.

      Im Übrigen, das Bundesstaatsprinzip hat auch sehr viele sehr gute Seiten! Meiner Meinung nach selbst im Bildungsbereich.

      • Gabriele,
        was A.Rieken zu bedenken gibt, ist für die Zukunpft sehr, sehr wichtig. Zu Verfassungsänderungen kommt es doch immer mal wieder….
        Durch die Ewigkeitsklausel sind die Strukturmerkmale unseres Staates geschützt, aber das bedeutet doch nicht, dass die Machtbefugnisse der Landespolitiker nicht begrenzt werden können, oder..?

        • Sorry, sollte heißen: Zu Verfassungsänderungen, auch auf Landesebene. kommt es…..
          Könnten denn nicht über eine Änderung der jeweiligen Landesverfassung, die Befugnisse einzelner Ämter eingegrenzt werden?

  4. Frau Eisenmann hat bereits ihren Daempfer am Wochenende fuer ihre Politik mit offensichtlichen Starrsinn erhalten, wollte eigentlich, nach eigenen Aussagen, Konsequenzen daraus ziehen.
    Ich seh noch nix!!!

    Frau Gebauer gehoert nicht in diese Position!!
    Sie ist nicht in der Lage, eine Politik zum Schutz der Gesundheit von Schutzbefohlenen in Verbindung mit dem Recht auf Bildung zu fuehren!!! Das Gegenteil ist der Fall, SIE GEFAEHRDET DAS LEBEN unzaehliger Menschen und entmuendigt die Eltern, nimmt ihnen ihre Grundrechte in Bezug auf Schutz der Gesundheit des Kindes???
    UNGLAUBLICH, so einer Person sollte jegliche Befugnis entzogen werden und ueber eine Neubesetzung schnellstens nachgedacht werden, bevor es noch mehr Tote gibt!!!!

    Vielen Dank an „koelle4future“ fuer ihre Bemuehungen und diesen Aufruf!!!!

    • Ganz genau , wie kann man so verbohrt sein , alle Geschäfte wieder zu , aber Schulen auf unmöglich. Aber wir kleinen machen da fast gar nix gegen leider
      Die haben wohl vergessen, das die Kinder auch Eltern haben und Grosseltern.
      Kollateralschaden scheinbar egal…
      Bleiben Sie gesund

  5. Ganz herzlichen Dank an „kölle 4future“ für den Hoffnungsschimmer…..Die Aktion muss jetzt endlich nachhaltig Politiker u. die Durchseuchungsfreaks unter den Virologen, zur Besinnung bringen…Meine Oma hätte jetzt vermutlich sehr ernst, aber auch begeistert, gesagt: „Jetzt ist Stunde der Frauen!“

  6. Wir haben keine Chance,bei uns steht das Jugendamt auf der Matte. Wir haben unser Kind Zuhause gelassen. Da mein Mann COPD mittleren Grades Baujahr60. Hatte vor 4 eine dicke Lungenentzündung. Bis in den oberen rechten Lungenlappen. 2.Wochen Kh.4 Bronchioskopien.Das ganze brauchte ein Jahr bis es abheilte. Noch dazu verlor mein Sohn ,×2017 seinen ersten sozialen Papa.Mein ersten Ehemann. Mein Sohn kannte ihn von klein auf. Papa und Sohn eben von ganzem Herzen. Dieser starb sehr kurzfristig,nach kurzer schwerer Krankheit Lungenkrebs. Mein Sohn hat eine Trauerfolgestörung davon getragen. Das alles interessiert niemand ,weder Gesundheitschutz noch alles andere. Da Wechsemodell. Steigende Infektionszahlen sind egal!!

    • Alexandra,
      befinden sich Menschen mit COPD nicht ganz oben in Prio 2 der Impfreihenfolge?
      Was hat das Jugendamt denn angedroht? Also, ich meine,erwägen die Jugendämter denn ernsthaft,Kinder, deren Eltern sich fürsorglich verhalten, den Familien zu entziehen? Schlimme Kindeswohlgefährdungen haben doch in den letzten Jahren zugenommen, von daher sollen die Jugendämter, so habe ich von einer Pflegemutter gehört, über freie Plätze in Pflegefamilien sehr froh sein….Glauben Sie es passiert überhaupt was, wenn Sie das Amt bitten, Sanktionen bis zum Impftermin ihres Mannes aufzuschieben….vielleicht sind sie froh,dass das“ Problem“ sich in Kürze von selbst erledigt…

  7. Unverantwortlich,
    Wie kann man entscheiden, das sich das Kind in solch ein Risiko geben muss!?!
    Hier müsste die Polizei einschreiten, zum Wohl des Kindes!
    Ohne Worte!

  8. Frau gebauer ist und bleibt eine corona leugnerin. Im Kreis Düren Schulen bei einer inzidenz von 240 offen lassen. Diese frau sollte ihres Amtes sofort entbunden werden und am besten auch vor Gericht landen und eine sehr hohe Strafe bekommen

  9. Stina , schön währe dies.Wenn mein Mann ,in der 2Prio..Aber ist nicht leider. Ja Kindeswohlgefärhrdung ganz richtig. Da mein Sohn ja auch keinem Verein angehört. Ja wir klagen vor Gericht gegen Pränzpflicht in der Schule und schicken ihn Nachmittags im
    Verein. VIREN einkaufen. Man unterstellt uns seelische Verwahrlosung. Da er isoliert ist. Und Eltern von Kindern mit Handicap geistige Behinderung sind ,nicht fähig die Kinder zu fördern. Ja mit 15 soll er genauso viel können wie,ein normales Kind. Allein zur Schule und soweiter. Gefahrenerkennung gleich null .Wir haben heute Clearing Kennenlernen. Dann kommt wohl drei Monate ,jemand zu uns. Der sich auch mit L.unterhält wie er das findet.Nicht zur Schule zu gehen . Ach und Sie wollen mehr Autonomie von ihm. Aber gehts um den Verein, da geht das nicht,das er sagt,hab ich kein Bock drauf .Darf er nicht selbst endscheiden. Wir haben unser Kind in die Schule zu schicken . Beim letzten Gespräch,meinte Dame,wie gehen Sie einkaufen?Natürlich im mega vollen Laden,wenn man schon hochgradig krank ist. Hier spricht man ,nicht von Fürsorge gesundheitlich,nein hier setzt man die Schulpflicht durch. Ich bin am Montag mit einem Auge,da das rechte operiert zweimal 17.2..u22.2. Also zweite drei Wochen her. .it meinem Sohn zur Schule hin ,zurück bin insgesamt 4.gefahren.Weil es niemand interessiert hat. Danach wahr ich einfach nur noch platt. Ich würde mich gern ,dem Boykott der Eltern anschließen. Aber das Risiko ist mir zu hoch. Und Leute,wenn ihr Schulleiter habt,die null Verständnis haben,sowie unser.Dem nur die Schulpflicht interessiert,hagelt es Drohungen und Bußgeldbescheid,die auch beim Jugendamt landen automatisch und dann folgt der nächste Ärger auf dem Fuss. In einigen Städten sind Kinder schon ,aus der Familie geholt worden. Also Vorsicht,jeh nach Teamleitung und Sachbearbeiter kann dies,schnell nach hinten los gehen.!!!

    • Alexandra,
      was sagt der behandelde Lungenfacharzt dazu, dass ihr Mann, mit einer COPD, nicht in Prio 2 ist ?
      Ihre Situation scheint wirklich schwierig und es kann sicher jeder verstehen, dass sie sich keinem Boykott anschließen möchten….aber haben sie mal über Rechtsbeistand ( steht in Deutschland auch Bürgern ohne Rechtsschutzversicherung zu) nachgedacht ?
      Bleiben sie stark und v. a. gesund.

  10. Hallo Alexandra,
    Ihre Informationen scheinen in der schwierigen Situation in der Sie sich befínden nicht aktuell zu sein:

    §3 – Priorität „2. folgende Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:

    e) Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung, …“

    aus Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung – CoronaImpfV) Vom 10. März 2021

    Bleiben Sie stark und für Ihre Familie gesund!

    Auch hilfreich:
    https://www.copd-aktuell.de/haeufig-gestellte-fragen-covid-19-impfung-fuer-copd-patienten

  11. Kann man Frau Gebauer im Falle einer Erkrankung an Covid 19 wegen fahrlässiger Körperverletzung verklagen?
    Sinnvoll wäre es.

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