„Ritt auf der Rasierklinge“: Gebauer zwingt Stadt mit Inzidenzwert von 240, die Schulen für Präsenzunterricht zu öffnen

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DÜSSELDORF. Die Corona-Zahlen steigen wieder – offenbar auch aufgrund der ansteckenderen Mutante B.1.1.7. In Nordrhein-Westfalen treibt Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) trotzdem die Öffnungen der weiterführenden Schulen voran. Kommunen, die aufgrund von besonders hohen Inzidenzzahlen den Distanzunterricht hatten beibehalten wollen, wurden von ihr nun gezwungen, die Schulen zu öffnen. Die Landeselternschaft der Gymnasien – der mitgliederstärkste Elternverband in Deutschland – sieht Gebauers Kurs kritisch. Er spricht von einem „Ritt auf der Rasierklinge“.

«Ritt auf der Rasierklinge»: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP), hier bei einer Pressekonferenz im Januar. Foto: Land NRW

Die Schulöffnungen in NRW werden am Montag trotz zuletzt wieder steigender Corona-Infektionszahlen mit dem nächsten Schritt fortgesetzt. Nach Monaten des Distanzunterrichts kehren viele Kinder und Jugendliche der weiterführenden Schulen zumindest tageweise in die Klassenräume zurück. Damit sollen bis zu den Osterferien in zwei Wochen nun wieder alle Schüler und Schülerinnen im Land Präsenzunterricht erhalten in einem Wechselrhythmus mit dem Lernen zuhause. Vor drei Wochen machten die Grundschüler und Abschlussjahrgänge in den Schulen den Anfang.

Der Kreis Düren hatte wegen der Infektionslage beantragt, von der weiteren Schulöffnung in den zwei Wochen bis zu den Osterferien ausgenommen zu werden. Das Schulministerium lehnte das am Freitag aber ab. Es gebe derzeit keine Hinweise darauf, dass Schulen in den betroffenen Kommunen in besonderem Maß für das Infektionsgeschehen verantwortlich seien, hieß laut dem Kreis aus dem Ministerium. Schulschließungen oder die Einschränkung des Schulbetriebes kämen demnach erst als letztes Mittel in der Pandemiebekämpfung infrage.

„Es ist für mich unverständlich, warum zwei Wochen vor den Osterferien noch weitgehender Präsenzunterricht vorgesehen ist“

«Wir bedauern das, weil es gute Gründe gibt für den Antrag», erklärte der Sprecher des Kreises mit Verweis auf viele Corona-Neuinfektionen. Nach den Daten des RKI vom Freitag liegt die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen im Kreis Düren bei 138,3. In der Stadt Düren liege der Wert aktuell bei rund 240. Etwa zwei Drittel der Corona-Neuinfektionen gehen nach Angaben des Kreises Düren hier bereits auf die zuerst in Großbritannien entdeckte Coronavirus-Variante zurück, die als noch ansteckender gilt.

Dürens Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) hatte vor wenigen Tagen in einem an die Bürger gerichteten Video deutlich gemacht, dass 14 weitere Tage des Distanzunterrichts an den weiterführenden Schulen helfen könnten in der aktuellen Infektionslage und dabei, Lösungen in den Schulen vor Ort zu finden. Die Ausweitung des Präsenzunterrichts bedeute unter anderem auch mehr Kontakte auf dem Weg zur Schule.

Neben dem Kreis Düren wurde auch der Oberbergische Kreis bei der Landesregierung wegen der weiteren Schulöffnung in Zeiten steigender Corona-Infektionen vorstellig. Die Schulleitungen der Oberbergischen Gymnasien hätten sich in einem Schreiben an Landrat Jochen Hagt (CDU) besorgt geäußert anlässlich des weiteren Öffnungsschrittes an diesem Montag und angefragt, ob der Präsenzunterricht der Stufen fünf bis zehn vor den Osterferien weiter ausgesetzt werden kann, wie eine Sprecherin des Kreises am Montag mitteilte. Das daraufhin eingeschaltete Gesundheitsministerium habe mitgeteilt, eine Aussetzung des nächsten Öffnungsschrittes für den Schulbereich nicht mitzutragen.

Vier weitere Kommunen aus Nordrhein-Westfalen mit hohen Inzidenzwerten wollten die Schulöffnungen aussetzen – wurden aber ebenfalls vom Schulministerium ausgebremst, wie die „Rheinische Post“ berichtet. „Es ist für mich unverständlich, warum zwei Wochen vor den Osterferien noch weitgehender Präsenzunterricht vorgesehen ist“, so schreibt Michael Joithe, Bürgermeister von Iserlohn in einem Brief an Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Auch Lüdenscheid, Halver und die Gemeinde Ruppichteroth hätten die Öffnungen verhindern wollen, vergeblich.

Die NRW-Landesregierung sieht keinen Anlass, die Schulen nicht weiter zu öffnen. Tests für Lehrer und Schüler würden «eine Menge Sicherheit in den Unterricht» bringen, hatte am Donnerstag Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) erklärt. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hatte mehrfach erklärt, dass es dabei um Bildungserfolg und Bildungsgerechtigkeit sowie um den Schutz im Schulleben gehe.

„Im Rückblick war es richtig, so lange wie möglich am Präsenzunterricht festzuhalten“

«Im Rückblick war es richtig, so lange wie möglich am Präsenzunterricht festzuhalten. Das erste Schulhalbjahr konnte unter Wahrung der strengen Vorgaben für den Infektionsschutz weitestgehend im Präsenzunterricht durchgeführt werden», sagte sie. Davon profitierten die Schüler und Schülerinnen nun, zum Beispiel bei der Vorbereitung auf ihre Abschlussprüfungen. «Und obwohl in den vergangenen Wochen in den Schulen eine zunehmende Professionalisierung des Distanzunterrichts zu beobachten war, ist es nun ebenfalls richtig, Schritt für Schritt den Präsenzunterricht für weitere Klassen wiederaufzunehmen.»

Nach Ansicht der Landeselternschaft der Gymnasien bleibt das Thema Schule in der Corona-Pandemie «ein Ritt auf der Rasierklinge». «Es ist verständlich, wenn Eltern in Regionen mit einer hohen Inzidenz Bedenken haben, ihr Kind in die Schule zu schicken», erklärte Vorstand Franz-Josef Kahlen. Die Lage werde mit den steigenden Neuinfektionen wieder kritischer, während sich an den Schulen in Sachen Gesundheitsschutz kaum etwas getan habe. «Der Schritt in den Präsenzunterricht am Montag läuft nicht parallel mit neuen, zusätzlichen Schutzmaßnahmen, die seit langer Zeit gefordert werden.»

Die weiterführenden Schulen sollen ab Dienstag die ersten von 1,8 Millionen Selbsttests erhalten, die bis zu den Osterferien verteilt werden. Die Schüler und Schülerinnen können sich dann laut Schulministerium einmal pro Woche freiwillig selbst unter Aufsicht in der Schule testen. In Bergisch Gladbach beginnt schon einen Tag vor den anderen Kommunen am Montag die Verteilung von Spucktests an Schüler. Nach Ansicht der GEW kommen für die Durchführung der Selbsttests bei den Schülern nicht die Lehrkräfte infrage. Die Gewerkschaft fordert klare Richtlinien auch bei der Frage, was bei positiven Tests folgt. Auch das Beachten der AHA-Regeln und das Lernen in festen kleinen Gruppen seien wichtig.

„Der Unterricht im Wechselmodell kann nicht dem Unterricht in vollem Umfang entsprechen“

«Anders als im Herbst des letzten Jahres kehren die Schülerinnen und Schüler nur eingeschränkt an die Schulen zurück und werden in einem Wechselmodell unterrichtet», sagte Helmut Dedy, Geschäftsführer des Städtetages NRW. Ob nach den Osterferien mehr Präsenzunterricht möglich sein werde, hängt davon ab, wie sich die Infektionszahlen entwickeln. Ähnlich sieht das auch die GEW: «Der Unterricht im Wechselmodell kann nicht dem Unterricht in vollem Umfang entsprechen, es kann nicht die volle Stundentafel abgebildet werden. Es ist also eine deutlich andere Situation als vor den Weihnachtsferien.»

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert einen Schulstopp bis zu den Osterferien. «Ich appelliere an die Länder, alle Schulen bis Ostern wieder zu schließen, auch die Grundschulen», sagte Lauterbach der «Rheinischen Post». Als Grund für seine Forderung nannte Lauterbach die Virusmutationen, die sich «insbesondere bei den Jüngeren rasant ausbreiten» (News4teachers berichtete – hier). News4teachers / mit Material der dpa

Kultusminister ignorieren zunehmend hohe Inzidenzwerte – trotz Warnungen der Wissenschaft („Dann gibt es viele Tote“)

 

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169 KOMMENTARE

    • Wie wärs damit:
      Die Städte und Gemeinden beschließen als Schulträger, dass ihr Gebäude ab x nur noch von Personen mit aktuellem Negativ-Test betreten werden darf. Auf dem Schulgrundstück werden Zelte für Schnelltests zur Verügung gestellt – die SuS mit Notbetreuungsbedarf haben Vorrang – ansonsten soweit der Vorrat reicht….

    • Und das Geilste daran ist der neue Slogan dieser unfassbar skrupellosen Person für Schulen:
      „Schützen, Testen Impfen – in diesem Dreiklang von Maßnahmen können wir Schulen wieder verantwortungsvoll öffnen“

      Unglaublich!!!
      Aber das Beste ist dann, dass positiv getestete nicht dem Gesundheitsamt gemeldet werden dürfen. Die SuS und die Eltern sollen dann eigenverantwortlich einen Termin beim Haus- oder Kinderarzt machen, wo dann der PCR-Test erfolgen soll. (Mit all den Konsequenzen, wie Quarantäne usw.) Und wie das dann so läuft kann man mittlerweile ahnen.

    • Sehr geile Aussage im Ministerialschreiben vom (Scharf)Richter. Sinngemäß schreibt er darin, dass Absprachen bezüglich der angekündigten Testungen zwischen den Eltern untersagt werden.
      D.h., dass das Schulministerium – um ihren verantwortungslosen Kurs möglichst ohne viel öffentlichen Widerstand durchziehen zu können den Eltern das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und auf Austausch untereinander verbieten will. Damit sollen sicherlich die angedrohten Elternboykotte unterlaufen werden und den Schulleitungen – sofern diese den Arsch in der Hise haben, mit den Eltern ihrer SuS an einem Strang zu ziehen – hier schon mal ein klares Stopp-Signal zu setzen.
      Das nimmt nun despotischen Züge an ( würde zu meiner Grundthese bzgl der Gebauer passen, dass sie Kadavergehorsam erwartet und abweichende Meinungen wegbeißen wird) und fordert echte Demokraten eigentlich zum bewussten Widerstand heraus. Wir sollten uns alle im Nein-Sagen üben … und zwar laut und vernehmlich. Ich habe das Gefühl – gestützt durch die ungeheure Dynamik der Beiträge in diesem Forum, dass ein „Aufstand der Anständigen“ unmittelbar bevor steht. „Ca ira!“

  1. Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    Art 2
    (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

    Frau Gebauer sollte sich genau überlegen welches Gesetz das sein soll aufgrund dessen sie gegen Art. 2 GG vorsätzkich, eklatant, systematisch, gegen den Rat von so ziemlich allen wissenschaftlichen Beratern, gegen die Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes und gegen den gesunden Menschenverstand verstößt. Gibt es denn wirklich keinen einzigen Juristen, der Kinder an diesen Schulen hat, und genug Mumm darzulegen, dass bei dieser vorsätzlichen Gefährdung jede Verhältnismässigkeit nicht gegeben ist, und dass Frau Gebauer jeden straffreien Ermessensspielraum der ihr als subalterner Bildungsminister zusteht und ohne jegliche demokratische Legitimation im Gesundheitsschutz, der liegt nicht in ihrer exekutiven Kompetenz, überschritten hat.

    Muss man nun erst auf Tote warten die man dieser gewissenlosen Frau und ihrem ans dritte Reich erinnernden Denkstruktur unmittelbar zurechnen kann bevor man in den Gerichten, in den Staarsanwaltschaften, in den Anwaltsbüros aus dem Dornröschenschlaf aufwacht???

    Ich dachte mal auch Juristen lieben ihre Kinder und empfinden soziale Verantwortung.

    Scheint wohl doch wie bei vielen Bänkern zu sein.

    • 5nach12 – Bitte lesen Sie nochmal gaaanz langsam den letzten Satz Ihres GG-Zitates.
      Und stellen Sie sich vor, es gäbe demnächst ein Gesetz, das mit 1 Stimme der einfachen Mehrheit beschlossen wurde – um das Recht auf Leben einzuschränken, ja sogar SEHR stark eizuschräken – aus welchen Gründen auch immer. EIne Klage vor dem BVG würde erst gar nicht angenommen – Art.2, Abs. (2) Satz 3 lässt es zu!
      Herr Schäuble (Jurist) hat es wohl erkannt, dass lediglich die Würde des Menschen (Art.1 GG) absolute Geltung habe.
      Satz 3 muss lauten: “ In das Recht der körperlichen Unversehrtheit und in das Recht auf die Freiheit der Person darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.“ KEINE Einschränkung für das Recht auf Leben!
      Einzige Ausnahme: die direkte Notwehr zwischen Personen, zur Abwendung von Todesgefahr. Angreifer genießt keinen Lebensschutz.

      Weit weg gerade?
      Nein – denn gerade auf diesen elenden Satz 3 berufen sich die gesamten Politikentscheider*innen bei ihren unsäglichen Abwägungsbemühungen zwischen Lebensschutz und anderen Rechtsgütern des GG.

      Ein klares Vorzeichen wäre dringend geboten – spätestens für die nächste Pandemie. Wozu?
      Dafür, das gesamte Schulsystem PANDEMIE-FEST zu machen, mit a l l e n ZUSÄTZLICH erforderlichen Ressourcen – statt der billigen Reduzierungen des Leistungsangebotes. Die Konzepte liegen vor!

    • Ja, vollständige Zustimmung. Das Maß ist jetzt voll. . . 1. Appell an die Eltern, ihre Kinder zuhause zu lassen
      2. Appell an die KuK die Testaufsichten zu verweigern
      3 Appell an die Landräte, die Schließung der Schulen anzuordnen (zeigt doch mal dienstl. Ungehorsam)

      Was will diese unsägliche Person in ihrem bekannten Ministerium denn machen, wenn die Masse nicht mehr mitspielt….so viele Abmahnungen, Dienstaufsichtsbeschwerden und juristische Streitereien, wie das erzeugen würde könnte auch die verantwortungsverweigernde ReNo-Gehiĺfin nicht bewältigen.
      Der „Sch….haufen“ vor ihrer Tür muss so groß werden, dass sie ihn weder mit MatzeRichter noch mit Herkules Hilfe beseitigen kann. Möge sie darin ersticken!!!

  2. Das alles macht mich sprachlos. Das ist unerträglich. Wo bleiben die Juristen mit Kinder die auch betroffen sind? Über 1 Jahr Pandemie und bis auf eine Plexiglascheibe am Lehrerpult ist hier nichst passiert. Wohingegen die Menschen die im Park spazieren Strafe zahlen müssen.
    Geht es noch Hirnrissiger.

    • Wow, eine Plexiglasscheibe…Die hätte ich mir heute mit 24 Schülern auf 50 qm auch gewünscht.

      Btw: Ich schäme mich stellvertretend für diejenigen, die gestern die katastrophale Erziehungs- und Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz durch ihre Wahl unterstützt haben.

      • Ich schäme mich auch für RLP und die Wiederwahl von Mimi-Dackelblick und die eiskalte Hubig. Hier geht es nun auch munter weiter mit Verdrängung. Testen will man noch nicht. Oder man kann es noch nicht. Ich vermute aber eher ersteres. Man will nicht, damit Zangers Fantasma der tollen Hygienemaßnahmen, die ja ganz strikt eingehalten werden und zu Nullkommanull Ansteckungen führen, sich noch nicht auflöst.

  3. Macht alles auf!
    Es gibt kein Corona!
    Entlastet die Rentenkasse und den Wohnungsmarkt!
    Hört auf zu testen und organisiert Partys mit Freibier, sonst dauert es mit der Durchseuchung noch Jahre.
    Die Schule ist einfach nicht effektiv genug bei der Weitergabe des Coronavirus, trotz B 1.1.7.
    Die Demos der Coronaleugner sind ein vielversprechender Ansatz.
    Nicht darüber nachdenken, alles wird gut!
    Die Zahlen steigen stabil, die Zahlen steigen stabil, die Zahlen steigen stabil.
    Nicht darüber nachdenken, marschieren wir weiter bis zur totalen Virusmutation.

  4. Meine Güte: Das soll Yvonne den Wert auf 1000 setzen und alle sind zumindest bis zu den Osterferien im grünen Bereich.

    • Meine sind zuhause geblieben…es sind die einzigen…allen anderen ist es entweder egal. Entweder irre ich mich oder die anderen. Es ist mir egal, Gesundheit geht vor.

  5. Dieses kapitalistische deutsche Schulsystem mit Zwang und Drill hat sowas von ausgedient. Präsenzpflicht aussetzen wie in BaWü, anstatt die Familien per despotischem Erlass zu entmündigen!

    • Ich verstehe auch nicht, warum die Präsenzpflicht in manchen Bundesländern nicht ausgesetzt wird. Schaut doch nach Baden-Württemberg. Dort ist sie ausgesetzt und es nutzt fast niemand. Dann ist es doch sowieso egal.

      • Das Problem ist, daß die Realität anders ist, als dargestellt.
        Das schöne Home-Office funktioniert nämlich wenig.
        Zum einen weil es immer noch sehr gering angeboten wird, wenn es angeboten wird, bekommen Arbeitnehmer auch oft das Gefühl vermittelt, das sie im Home-Office nichts machen.
        Und viele Eltern haben Berufe, da geht schlicht weg kein Home-Office.
        Ich habe meine Kinder auch zurück in die Kita gebracht. Nicht weil ich sie loshaben möchte. Sondern weil es die Situation erforderlich macht.
        Mir persönlich macht eine Inzidenz von 100 prinzipiell noch kein Kopfweh. Das sind 100 von 100.000. wenn unsere Gesundheitsämter anders arbeiten könnten, wäre das eine entspannte Zahl. Lehrer haben ich in der Verwandtschaft Bundeswehrler, die haben im Gesundheitsamt aushelfen müssen. Deren Arbeitsmaterialien waren 2 schütten und Zettel mit Telefonnummern
        Mit den steigenden Inzidenzen jetzt, fühle ich mich auch nicht mehr so entspannt.

    • „Dieses kapitalistische deutsche Schulsystem mit Zwang und Drill …“
      Hhmm, gibt es Beispiele von sozialistischen Schulsystemen ohne Zwang und ohne Drill? In China (unter der Herrschaft einer kommunistischen Partei) soll es viel Zwang und Drill geben, in Nordkorea vermutlich doch auch. Und was passierte wohl, wenn jemand sich im „realen Sozialismus“ irgendwelchen „despotischen Erlassen“ widersetzte? In der DDR kam dann die Stasi.

  6. Es wäre an der Zeit zwischen Werten in unterschiedlichen Altersgruppen zu unterscheiden. Meine Kinder und ich werden sehr lange an Folgeschäden dieser beschämenden Pandemie-Bekämpung leiden.

  7. Das ist doch alles total verrückt. Was ihr mit unseren Kindern macht ist unverantwortlich. Ich überlege mir meine Kinder zu hause zu lassen. Ich selber bin Risikopatient und habe angst.
    Frau gebauer sie sind wohl nicht auf dem neuesten Stand sonst würden sie so einen Mist nicht anordnen.
    Das macht mich so wütend

    • Ich bin froh, dass meine Kinder in S.-H. zur Schule gehen 1., 3. und 7. Klasse. Wir haben unsere Kinder direkt beurlauben lassen und werden das weiter tun so lange es geht. Auch unsere zwei Kita Kinder bleiben zu Hause.
      Natürlich gibt es Kinder, für die Homeschooling nicht funktioniert. Weil die Eltern kaum deutsch sprechen und nicht unterstützen können, weil die Kinder grundsätzlich vernachlässigt werden oder es die berufliche Situation der Eltern einfach nicht zulässt. Solche Kinder müssen völlig unabhängig von Klassenstufe oder systemrelevanten Eltern jeder Zeit die Schule besuchen dürfen. Aber für alle anderen sollten die Möglichkeit haben zu Hause zu lernen. Für uns funktioniert Homeschooling wunderbar und es gibt viele Familien bei denen es genau so ist.

      • Gratulation … sie sind eine verantwortungsvolle, umsichtige und fürsorgliche Mutter!!!

        Das erlebt man tatsächlich leider selten. Viele Eltern, die die Notbetreuung oder den Präsenzunterricht NICHT benötigen, nehmen diesen schamlos in Anspruch … ohne Rücksicht auf Verluste.

        Warum sollte eigentlich dem Schulpersonal an den Kindern so viel liegen, wenn nicht einmal den Eltern an der Gesundheit ihrer eigenen Kinder gelegen ist???

        Den meisten Eltern gehen ihre Kinder doch nur auf die Nerven … sie werden schon in sehr jungen Jahren in Ganztageskitas „geparkt“.
        Sorry, aber ein anderes Wort gibt es leider dafür nicht mehr.

        Warum sind eigentlich so viele Eltern mit ihren Kindern überfordert???
        Ein mega gesellschaftliches Problem, das nun jeder umsichtige Bürger mit den Folgen der Pandemie bezahlen muss. Denn das Virus breitet sich durch die Schulen rasant aus und von den nächsten Einschränkungen sind wir dann alle betroffen.

        Alle Eltern könnten gemeinsam mal was tun … sie könnten sagen: NEIN, mein Kind schicke ich NICHT in die Virusstation Schule!!!
        Ich kämpfe um die Gesundheit meines Kindes und lasse es daheim!

        Wenn mal in einem ganzen Bundesland die Eltern so handeln würden, dann könnte auch eine Frau Gebauer dagegen NICHT mehr ankämpfen … sie müsste sich dem Druck der fürsorglichen Eltern beugen.

        Aber das bleibt wohl nur ein Wunschdenken von mir.
        Da wird es leider eher dazu kommen, dass es wieder viele Infizierte gibt … viele Tote … langen Lockdown …viele Langzeitkranke … viele Insolvenzen … usw.
        Armes Deutschland!!!

        • „Warum sind eigentlich so viele Eltern mit ihren Kindern überfordert???“

          Warum wird arbeiten gehen müssen und sein Kind betreuen lassen mit Überforderung gleichgesetzt? Man kann nicht in jedem Job im Home Office arbeiten! Für viele ist es einfach ein großes Dilemma!
          In einem Jahr Pandemie hätte an Schulen/Kitas einfach viel mehr passieren müssen, dass man sich die Frage nicht stellen müsste…

      • Sie haben da eine erschreckend egoistische Einstellung.
        Warum sollten alle diese anderen Kinder die Schule besuchen, während Ihr eigenes Kind im Distanzunterricht geschützt bleibt und Sie als Mutter damit auch? Für mich als Lehrkraft macht es keinen Unterschied, ob ich das Virus von einem deutsch oder einem nicht deutsch sprechenden Kind bekomme.
        Alle Leben sind gleich schützenswert, und entweder die Schulen sind so sicher, dass alle Kinder kommen können, einschließlich Ihres eigenen. Oder sie sind nicht sicher; dann müssen alle daheim bleiben, um die anderen zu schützen.
        Wie kommen Sie denn auf die absurde Idee zu fordern, dass ich nur für irgendeine Betreuung mein Leben in Gefahr bringen soll, was Sie ja offenbar selbst nicht möchten?

    • @Simone: „das Leben ist nun mal nicht ohne Risiko“ sagen solche Leute wie Frau Gebauer, und lehnen sich zurück hinter ihre Plexiglasscheibe am Schreibtisch ihres Einzelbüros mit Virusfilterluft….

  8. „Im Rückblick war es richtig, so lange wie möglich am Präsenzunterricht festzuhalten.“

    Nein, war es nicht, denn das hat den größten Teil der Toten der zweiten Welle verursacht! Wie viele LongCovid-Fälle daran hängen, weiss wohl noch keiner so genau.

    „Die Schüler und Schülerinnen können sich dann laut Schulministerium einmal pro Woche freiwillig selbst unter Aufsicht in der Schule testen“

    Finde den Fehler… hier ist es das Wort „frewillig“. Das werden wohl gerade die Kinder der Coronaleugner nicht tun. Gerade diese haben aber die höchste Chance, das Virus mitzubringen, denn sie werden im Alltag sicher deutlich riskanter vorgehen als z.B. Risikoeltern.

    Damit haben wir wieder die gleiche Situation wie im Herbst: Das Kind der Risikoeltern (oder der etwas älteren Eltern, …), das jeden Test mitnimmt, sitzt neben dem Kind der Coronaleugner, das nicht getestet wird.

    Bei B117 ist also die Chance, dass viele in der Klasse das Virus bekommen, sehr hoch.

    Das ganze ist und bleibt russisches Roulette.

    • „Im Rückblick war es richtig, so lange wie möglich am Präsenzunterricht festzuhalten.“

      …zeigt mal wieder, dass Yvonne die Konsequenzen ihres Handelns nicht bewusst sind.

      Unmittelbare Verantwortung für einzelne Tote wird nur schwer nachzuweisen sein, aber direkte Mitverantwortung als Treiber der Pandemie und damit einhergehender mehrmonatiger Lockdown mit massiven Wirtschaftsschäden kann man ihr direkt anhängen.

      Gestern wurde die Eisenmann schon abgewählt. Yvonne, du bist auch bald dran…

  9. Herr Lauterbach ist, wie immer klar und deutlich!!

    Bitte ALLE Schulen dicht machen, sonst hängen wir nach Ostern wieder im Lockdown!!!

    • Abi-Klausuren 2021 in Präsenz (Mitte April – Mitte Mai)????

      … Gehe schon fast davon aus, dass die Abiklausuren in Nds. im nächsten, härteren Lockdown ‚baden gehen‘, oder aber in Nds. setzt KM Tonne die für die Präsenz-Abitur-Prüfungen erlaubten Inzidenzwerte auf > 600 an.

    • Genauso wird es kommen ..die Husarentusse gefährdet nicht nur Bildungsabschlüsse, Gesundheit und Leben…wenn sie so weitermacht, dann liegt eine Radikalisierung der Getretenen nahe. Und hinterher wird wieder gejammert….

  10. Wer gibt dieser Frau das Recht und die Macht über die Gesundheit unserer Kinder zu entscheiden!?
    Es ist fahrlässig und Verantwortungslos!!
    Absolut unmenschlich, solch eine Entscheidung zu treffen. Herne ist weit über einem Wert von 150 und es werden fleißig Schultüren geöffnet…da fehlt es mir an Worten…aber es sind ja nicht ihre Kinder die in Gefahr gebracht werden…da kann man ja ruhigen Gewissen fahrlässig handeln ….in diesem Sinne….Frohe Ostern!!!

  11. Das ist krank es kann nicht sein das eine yvonne uber die gesundheit meines kindes und meine gesamte familie entscheidet das ist kindeswohlgefährdung was da passierr

  12. Dann muss man sich gegen Frau Gebauer zusammenschließen und vor Gericht gehen. Das ist vorsätzliche Körperverletzung.

  13. Jetzt hilft nur noch das die Eltern auf die Barrikaden gehen schickt eure Kinder nicht zur Schule.
    Diese total unqualifizierte und unfähige Ministerin muss weg.
    Wer mit der Gesundheit unserer Kinder und deren Angehörigen spielt hat auf so einer Position nichts zu suchen.

    • Die meisten Eltern sind doch froh ihren normalen Alltag wieder zu haben. Die sind froh, wenn die Kinder untergebracht sind.

      • Das denke ich auch. Alleine in meiner Klasse, weiß ich von mind. der Hälfte, dass mind. ein Elternteil zu Hause ist.

  14. Die Frau macht sich ganz viele Feinde gerade. Wenn ich hier teils sehe wie extrem aggressiv die Menschen werden… Ich möchte nicht in der Haut von der Stecken. Verstehen muss ich die auch nicht. So dumm kann eine Frau doch nicht sein. Ich habe schon zwei Kinder verloren. Verliere ich jetzt noch ein Kind wegen Corona was sich in der Schule an steckt dann kann die Tante sich auch von unserer Seite ganz ganz warm anziehen. Mein Sohn der auf der Weiterführenden ist hat Rheuma aber ist aktuell Rheuma frei, gehört aber zur Risikogruppe mit 12 Jahren… Meine Tochter eh sehr anfällig. War zum Glück wegen Erkältung mehrfach nicht in der Schule. Ich hoffe wir haben wegen dem Wetter hin und her öfter noch Schnupfnasen zu Hause. Dank der 24Std Regel muss ich sie ja zu Hause halten. Und gelernt haben meine Kinder bis auf unseren Erstklässler absolut nichts.

  15. Es ist nicht mehr normal

    Das Handeln von Frau Gebauer ist fatal und rücksichtslos.

    Am Wochenende sind gerade wieder 3 Schulkinder positiv

    Aber egal!!!

    Es ist unser leben wo drüber sie endscheiden!!!

    Sauer stink sauer

  16. Deutschland, das Land der vielen Möglichkeiten, wo Politiker verkacken und es denen einfach Scheiß egal ist, was den Bürgern passiert, selbst bei der Impfung verkackt der Staat, einfach unerträglich!

  17. Leider ist es in anderen Bundesländern nicht anders. Auch in RLP gilt Präsenzpflicht und die Notbremse wird nicht gezogen!

  18. Ich kann diesen Präsenzzwang vor den Osterferien überhaupt nicht verstehen. Inzwischen hat man sich in das Distanzlernen eingefunden und das Sozialleben spielt sich bei vielen nun wirklich nicht in der Schule ab. Da haben Sportvereine und co. eine viel wichtigere Rolle.

    Leider führt der nun beginnende Wechselunterricht zu viel mehr Stress und Druck: Man muss einen neuen Rhythmus finden, die Angst sich anzustecken bzw. Ostern in Quarantäne zu sein steigt um ein Vielfaches, das richtige Kind muss am richtigen Tag zur richtigen Uhrzeit geschickt werden. Wir haben für die zwei Wochen neue Stundenpläne mit ganz verrückten Zeiten bekommen: Kind 1 hat um 9:00 Uhr Schule, Kind 2 schon um 8:00, dafür hat Kind 1 auch schon um 12:35 aus, während Kind 2 bis 13:25 hat und Kind 3 hat einen Tag später erst Unterricht. da wir die Kids z.Z. nicht mit dem ÖPNV fahren lassen, heißt es für mich Taxidienst bis zum Abwinken (ja, ich weiß, ist mein Privatvergnügen, aber wir wollen unnötige Kontakte vermeiden und beschränken uns auf das absolut Nötigste).
    Gleichzeitig haben die Kinder nun echt wilde Pläne bekommen, in denen Aufgaben für das Distanzlernen und den Präsenzunterricht stehen und keiner blickt so richtig durch, was wann zu tun ist.
    In den Sprachen sitzen nun die Lateinkinder mit den anderen Fremdsprachenkindern zusammen im Raum, werden beaufsichtigt und mit etwas Glück schauen die Fremdsprachenlehrer mal rein, um eine Frage zu klären. Da werden keine neuen Inhalte erarbeitet oder mal Sprachpraxis angeboten. das hätte man mit einer Videokonferenz auch super im Distanzlernen hinbekommen.
    Die Englischlehrerin ist krank, so dass die Kinder Aufgaben über eine Internetplattform bekommen haben, die sie dann im Präsenzunterricht selbstständig bearbeiten sollen (wo ist der Unterschied zum Distanzlernen?)
    Ach ja, und WP findet weiter im Distanzlernen statt, weil man keine räumlich und personell durchführbare Lösung gefunden hat.
    Bitte nicht falsch verstehen, das Ganze geht nicht gegen die Lehrer/innen, die erfüllen nur ihre Pflicht. Die Vorgaben seitens der Kultusministerin sind einfach nicht nachzuvollziehen.
    Leider ist bei uns für die nächsten zwei Wochen auch der Arbeitsumfang echt hoch. er ist genauso wie beim reinen Distanzlernen, leider wurde übersehen, dass die Kinder ja zwischendurch nun auch in der Schule sind und dann nicht an den Distanzaufgaebn arbeiten können. Hier ist der Druck gerade echt hoch und das war er vorher auch.
    Meine Kids haben zu Hause ordentlich gearbeitet und gelernt und ich kann es nicht mehr hören, dass Kinder zu Hause nur auf sich allein gestellt sind und Gewalt erfahren. Es gibt nach wie vor Eltern, die sich gerne um ihre Kinder kümmern und die nicht nach Schulöffnungen schreien, sondern gerne noch weiter abgewartet hätten.
    Ein Aussetzen der Präsenzpflicht wäre in der derzeitigen Situation das Richtige und nur geimpfte Lehrer/innen an die Schule. Eine Präsenzpflicht darf es erst geben, wenn endlich wirkungsvolle Schutzmaßnahmen für alle (Lehrer/innen, Schüler/innen und alles andere Personal an der Schule) gibt!
    Leider fürchte ich, dass es volle Präsenz geben wird, spätestens wenn alle Lehrer/innen geimpft sind, Kinder und Familien sind dann zwar schutzlos, aber was solls, ohne Lobby kann man nichts erwarten…

  19. Verantwortungslos und grob fahrlässig für alle die am Schulleben beteiligt sind.
    Durch den Besuch der Schulen wird der Virus in die Familien getragen und dort im Elternhaus hat, noch keine Impfung statt gefunden. Allen ist bekannt und wird täglich in den Medien bekannt gegeben, die Impfung muss in der Bevölkerung beschleunigt werden. Jeglicher
    gesunder Menschenverstand hat bei den Damen ausgesetzt. Die Damen schauen sicherlich jeden Morgen in den Spiegel und sehen Ihr Gesicht.

  20. Wenn man bedenkt dass sich in einem Geschäft pro 20 qm ein Kunde aufhalten darf…. in einem Klassenzimmer, selbst bei halbierten Klassen, aber bis zu 16 Schüler auf 40 qm in Ordnung sind……

    Krank, einfach nur krank ‍♀️

  21. Vielleicht bekommt sie auch Geld dafür ,das sie die Kinder in die Schulen schickt . Mann sieht ja wie die Politiker auch an der Pandemie verdienen. Aber gestern hatten wir ja die Möglichkeit anders zu wählen, es geht schon ein ganzes Jahr so.

  22. Die Kitas sind auch voll. Kein Abstand halten möglich! Keine Plexiglasabtrennungen möglich!
    Aber immerhin haben wir jetzt CO2-Ampeln in den Räumen, die uns anzeigen, wann wir lüften müssen. Wow! Echt dekadent, dieser Coronainfektionsschutz-Luxus.
    Das einzige, das evtl. etwas bringen würde, nämlich Luftfilter und weniger Kinder – also Notbetreung, die diesen Namen auch verdient, werden uns verwehrt. Unser Gesundheitsschutz geht einfach allen am A…. vorbei.

    • Kapitalismus. Menschen zählen nur als Sklaven des Arbeitsmarktes, tunlichst prekär…(ich bin nicht links, aber ich glaube, meine Behauptung ist wahr) vielleicht sollte man einen neuen Begriff einführen… politischer Kapitalismus oder so?

  23. Wieviel Schaden muss unsere NRW Schulministerin unseren Kindern Enkelkindern und Lehrkräften noch zufügen? Seit über einem Jahr werden sie von einem Lockdown in den nächsten getrieben. Ihnen fehlt ein komplettes Schuljahr, dass weder durch Präsenzunterricht, noch durch Homeschooling ersetzt werden kann. Im Interesse der Kinder müsste das verlorene Schuljahr komplett wiederholt werden. Der Rückstand ist durch nichts, auch nicht durch verkürzte Ferien und Wochenendunterricht, aufzuholen. Und jetzt, zwei Wochen vor den Osterferien, mit täglich ansteigenden Coronazahlen und eindringlichen Warnungen von vielen Seiten werden Kinder Eltern, Großeltern und Lehrkräfte von ihr unabsehbaren Gefahren ausgesetzt. Nach Coronaausbruch war unser Landtag sofort mit Trennscheiben ausgestattet. Was ist in unseren Schulen passiert? Nichts! Dieses Vorgehen grenzt an vorsätzliche Körperverletzung. Die Lehrkräfte werden verheizt da die Schulen mehr als unzureichend digital ausgestattet sind. Frühmorgens werden die Kinder vom HeimPC unterrichtet, dann Fahrt zur Schule, zu Hause wieder angekommen werden die Homeschoolingkinder weiter unterrichtet weil in den Schulen die Systeme dauernd zusammenbrechen. Alles muss dann auch noch vor- und nachgearbeitet werden. 14 Stunden Tage sind da, auch am Wochenende die Regel. Es soll Lehrkräfte geben, die Familien haben, die auch mit dieser Situation leben müssen. Ich würde Frau Gebauer raten, sich mal eine Woche ohne Voranmeldung ( in der alles sonst gereinigt und gestrichen und für derartige Besuche vorbereitet wird) an einer Schule umzusehen. Hätte sie das mal gemacht, sähe es in unseren Schulen vielleicht anders aus. Es ist mehr als überfällig, dass diese überforderte Schulministerin ihren Platz räumt bevor sie noch mehr Schaden anrichtet.

    • Das fordere ich seit Längerem, habe sie hier mehrfach eingeladen, meinen Unterricht zu begleiten. Ich bin seit dem 22.02. (weil viel in Abchlussklassen eingesetzt) wieder in Präsenz, mittlerweile mit allen Stunden bis auf zwei, zu denen ich dann im WLAN der Schule den Distanzunterricht mit hin- und hergeschleppten Geräten probiere hinzubekommen. Daheim war ich geschützt (die Kinder übrigens auch) und hatte vernünftige Bedingungen mit Zweitmonitor am Laptop (braucht man zum gleichzeitigen Anzeigen von Unterlagen für die Schüler und Steuern der Videokonferenz) und Platz für ein zweites kleines Gerät, das ich als mit elektrnischem Stift als Tafel nutze. In der Schule alles so nicht möglich, weil ich nicht mein Büro mitschleppen kann und den Platz dort auch gar nicht hätte, vom WLAN mal ganz abgesehen.
      Ich bin 54 und es wird, weil ich keine Grundschul- oder Förderschulkinder unterrichte, noch nicht mal übers Impfen nachgedacht – jetzt ist ja ohnehin für alle erstmal alles auf Eis.
      Aber wenn ich die ganze Situation betrachte, in der ich wie so viele Kollegen stecke, ist die Notbremse das einzige Mittel, was mir noch bleibt. Überlastung mit seit Monaten 60-Stunden-Woche an sieben Tagen, also keinerlei Ruhemöglichkeit, weil alles mit so viel mehr Aufwand verbunden ist und ständig alles neu geordnet wird. Arbeitsschutz gleich null (ja, ich suche auch die Plexiglas-Schutzwände, leider vergeblich! Ich arbeite ja nicht im Landtag.), die ganze Zeit in Präsenz mit FFP2-Maske (hat da mal jemand aus dem Ministerium versucht, wie das gaht, wenn man den ganzen Tag durch eine solche Maske laut spricht?) als einzige Möglichkeit, so lange es geht dem Virus zu entkommen. In den Ferien schaffe ich es dann, die Stapel an Klausuren zu verkleinern, von Erholung weiter nichts zu spüren. Wann man als Arbeitnehmer Urlaub bekommt, steht woanders im Urlaubsplan, bei Lehrers sind es automatisch die Ferien – wenn die aber mit Schule fast komplett aufgefüllt sind, wann mache ich dann mal Urlaub, den ich dringend brauche, um nicht zusammenzubrechen? Ich träume seit Wochen nur noch von Schule und wache nach drei, vier Stunden Schlaf auf mit dem Gedanken, den ich beim Einschlafen hatte. Frau Gebauer: Wir Lehrer sind keine Maschinen, sondern Menschen, die auch Rechte haben!!! Vor allem das auf Gesundheit! Wenn ich könnte, würde ich Sie verklagen! Sie handeln vorsätzlich und nehmen schwere Erkrankungen und sogar den Tod von Menschen in Kauf, um „Bildungsgerechtigkeit“ durchzusetzen! Meinen Sie nicht, dass es einem Kind vielleicht wichtiger ist, dass niemand schlimm krank wird aus seiner Familie? Ich habe unter meinen Schülern keinen einzigen getroffen, der sich gut fühlt in der Schule, ale haben Angst, sich und ihre Familie anzustecken – so ist kein Lernerfolg da, gar keiner! Alle haben zurückgemeldet, dass man die zwei Wochen bis zu den Osterferien sehr gern weiter im gut gelaufenen Distanzunterricht verbracht hätte und nicht als Experimentiermaterial in der Schule. Woher Sie Ihre angeblichen Meinungen von Kindern und Eltern herbekommen, ist uns allen ein großes Rätsel. Aber vielleicht sollten wir woanders suchen … vielleicht wissen ein paar Wirtschaftsleute aus Ihrer Partei, wo diese Meinungen herkommen?
      Ich hab so den Kaffee auf, das ahnen Sie gar nicht! Besser, Sie halten sich von mir fern – ich habe beim Unterrichten mit Maske gut geübt, sehr laut zu reden!

  24. Leider hat im letzten Jahr die Forderung nach Ruecktritt von politischer Seite an diese Person nichts gebracht, es ist – wieder einmal-im Sande verlaufen.

    Praesenzpflicht MUSS AUFGEHOBEN WERDEN!!!

    Es kann nicht sein, das solche Persoenlichkeiten uns entmuendigen und wir nicht zum Gesundheitsschutz unserer Kinder und unserer Familien entscheiden duerfen.

    Dieses Vorgehen ist vorsaetzliche Koerperverletzung bei Infektion mit moeglicher Todesfolge!!!!

    Persoenlich sollten diese Herrschaften strafbar gemacht werden und sich nicht hinter ihrem Amt verstecken duerfen.

    Haetten DIE!!! nicht ein Jahr durch Nichtstun verschenkt, wuerde es jetzt nicht so aussehen mit unserem Bildungssystem.

    Die Wahl in Baden Wuertemberg spricht deutliche Worte….. (zumindest aus den derzeitigen Hochrechnungen)

  25. Und heute Abend sehen wir Yvonne Gebauer dann in WDR Aktuell , wo sie stolz verkünden wird , dass der Schulstart dank ihrer übermenschlichen Leistung gut gelungen ist . Und sie wird hinzufügen , dass sie minütlich Dankesmails von Eltern und Schülern erhält , denen sie das Leben wiedergegeben hat . Dass sich heute Tausende infizieren , die dann nach Ablauf der Inkubationszeit erkranken , wird sie nicht erwähnen . Inzidenz 83 . Perfekter Wert für Öffnungen . Und wenn die Zahlen steigen : Es.waren die Skifahrer in Winterberg . Komisch , dass beides parallel passiert . So schafft man sich ein Feigenblatt .

      • Ja, verdammt….wo bleibt das vielbeschworene „roasting“ – ??? Es scheint so, als ob die Medien lieber den Anzeigenkunden in den Anus kriechen als sich der Wahrheit bzw. der Aufklärung verpflichtet zu sehen. …. damit haben die in der Entscheiderebene immer einen zusätzlichen Joker im Spiel…DAS ist unfair!!!

        • Oh, doch, wenn man abends mal im WDR vorbeischaut, ist es öfter sehr schön. Das Bohren der Moderatoren während der Interviews, die vorbereitenden und abschließenden Bemerkungen … aber diese abgehobene weltfremde Politiksippe ist dagegen immun. Das Konto stimmt ja, und Wahlkampf auf Kosten von Menschen, die man nicht kennt, ist doch praktisch.
          Ich bin froh, dass mittlerweile etliche Bürgermeister sich gegen die NRW-Schulpolitik auflehnen – aber auch das führt nur zu Verboten der vorgeschlagenen sinnvollen Maßnahmen, gekoppelt mit Drohungen, Konsequenzen zu bekommen, wenn man sich nicht an die absurden Anweisungen hält. Man glaubt, man wohnt in Irrsistan.

  26. Zwei Wochen vor den Osterferien in die Schule!
    Inkubationszeit Zwei Wochenca;
    Vor den Ferien wird getestet.Die Zahlen steigen wieder.
    WIE LANGE NOCH BIS ZU DEN FERIEN?
    Zwei Wochen…….!!
    Merkt jemand was??
    Wir werden wieder eingesperrt. Und von ganz oben kommt wieder der Satz:
    Ihr wolltet doch die öffnungen von Geschäften etc. Ihr seit selber Schuld……

  27. Wenn die Schulen so wichtig sind, hätte man 1 Jahr Zeit gehabt, die Schulen Corona-Fit zu machen… NICHTS IST PASSIERT!!! Die Kinder tragen Masken und ein Fläschchen Desinfektionsmittel – das war’s… Die Politiker haben versagt!!!!!!

    • Bei euch haben Schüler Desinfektionsmittel? Unsere Schule nicht kommen auch aus Hessen, vom Land wurde gesagt, kein Desinfektionsmittel das macht die Böden kaputt. Infektionsschutz gibt es nicht, sowie Schnelltests die es auch nicht gibt ganz zu schweigen das Thema Luftfilter, FFP2 Masken, Trennwände.

  28. https://www.openpetition.de/petition/online/alle-vor-ostern-kein-praesenzunterricht-fuer-alle-in-nrw-solange-corona-nicht-unter-kontrolle-ist

    Als vorerkrankte Mutter bin ich ebenso entsetzt, wie die meisten hier, dass die Empfehlungen der Experten einfach nur noch ignoriert werden.
    Hab schon vor einer Weile die o.g. Petition unterschrieben…..aber kaum jemand sonst.
    Wäre das nicht eine Möglichkeit dem Wahnsinn Einhalt zu gebieten.
    Bitte unterschreiben!!

  29. Es geht ja nicht nur um den Schutz an den Schulen, sondern auch um den Schutz auf dem Schulweg! Auch hier wurde rein gar nichts gemacht. Waren vor der Pandemie die Busse schon überfüllt – bekannterweise bei allen Kultusminister in Deutschland – wäre jetzt mal Grund genug gewesen da Gelder locker zu machen. Aber nicht mal das hat man fertig gebracht. Mein Kind bleibt definitiv auch zu Haus. ! Basta ! Es langt jetzt definitiv mit der hirnlosen Gefährdungen für meine Familie! Stecken wir doch die Kultusminister alle zusammen in einen Raum. ! Und da drin dürfen sie ihre weiteren Entscheidungen treffen. Alle zusammen in ein Klassenzimmer! Und in den Gängen lassen wir die Querdenker demonstrieren! Sollten sie auf die Toilette müssen … Ja dann auf geht’s !!!

  30. Wenn die Landeselternschaft so klar Stellung bezieht, wäre es mir doch lieber, sie würde von ihrem Verbandsklagerecht Gebrauch machen – und zwar bevor es um den tatsächlichen Tatbestand fahrlässiger Körperverletzung geht. Wo ist die Petition, die für das Aussetzen der Schulpräsenzpflicht in NRW eintritt? Worte und Appelle an Yvonne Gebauer helfen doch nicht.

    In der Schulmail NRW vom 11.3. schreibt das Ministerium, dass es vertretbar wäre, dass zum allgemeinen Schulstart am 15.3. keine Selbsttests vorliegen und die Primarstufe erstmal bis nach Ostern außen vor bleibt, da Expert*Innen hier ein niedriges Infektionsgeschehen berichten. Das war wohlgemerkt nach der RKI Veröffentlichung der Infektionszahlen nach Altersstufen am 9.3., die eine sehr deutliche Sprache spricht.

    Ich verstehe nicht, warum immer nur „appelliert“ wird. Warum können die Landeselternschaften sich nicht zusammenschließen und einen Protest der Eltern organisieren bzw. der Eltern, die sich sehr klar darüber sind, dass die Gesundheit und das Wohl von Kindern und ihre Familien hier auf eklatante Art und Weise gefährdet wird?

    Seit einem Jahr hören wir wie wichtig Präsenzunterricht ist, aber es passiert nahezu nichts, was Schulen und Kitas sicherer gemacht hätte … weil es „Unsummen“ kostet. Reicht es nicht irgendwann mal? Haben unsere Kinder nicht etwas Besseres verdient – zumindest aber, dass man ihre Gesundheit und die Gesundheit ihrer Eltern und Geschwister nicht auch noch leichtfertig aufs Spiel setzt?

    Und ja – mir ist bewusst, dass es nicht allen Kindern gut zu Hause geht. Deswegen ist meiner Ansicht nach das Aussetzen der Präsenzpflicht der richtige Weg … hätte man „Unsummen“ in die Hand genommen, um Klassenräume nachhaltig besser auszustatten, wären wir jetzt, 12 Monate nach Lockdown-Start 1, weiter. Aber SARS-CoV-2 wird einfach weiter ausgesessen und verwaltet … bloß nicht nach rechts und links schauen, bloß nicht kreativ werden, bloß nicht in unsere Kinder investieren.

  31. Danke an alle die, die ihre Kinder trotzdem zu Hause lassen! Es sollten noch viel mehr sein…!!
    Ich habe glücklicherweise zwei Kinder im Kitaalter, die ich natürlich nicht in die Kita schicke…. Und nein, sie sind nicht sozial gestört o depressiv, auch ohne Kita.
    Wir haben regelmäßig Spieltreffen draussen mit einzelnen Freunden und den beiden geht es super.
    Selbst wenn mich die SchulThematik deshalb nicht direkt betrifft, regt sie mich unendlich auf!
    Die Petition hab ich gleich unterschrieben.
    Wieso ist der Bund so machtlos? Wieso müssen sich die KMs nicht an die Notfallgrenze halten??

  32. Mensch Leute: Hört doch endlich mal alle nur rumzumeckern!!! Sicherlich sind die Zahlen zzt. nicht schön. Aber bei fast allen Kommentaren wird nur kritisiert, wobei ich mich bei vielen Frage ob Sie wirklich nur das Kindeswohl vor Augen haben.

    Denn eines ist auch klar, das Kinder & Jugendliche soziale Kontakte mit Gleichaltrigen brauchen und die gibt es Zuhause normalerweise nicht!!!!

    Die Psychisch & sozialen Folgen für Kinder & Jugendliche sind doch jetzt schon enorm hoch und nicht abschätzbar!

    Wenn jetzt wieder alles Zu gemacht wird, dann haben Wir vielleicht weniger Infektionen, das ist aber nur eine Seite der Medaille. Die negativen sozialen Folgen für Kinder & Jugendliche werden aber in unbekannte Höhen schnellen!

    Mit diesen Folgen haben Wir dann Jahre zu tun, und ob diese behoben werden können ist zumindest fraglich!!!!

    Daher sollte sich jeder mal fragen, ob Schulschließungen noch Verhältnismäßig und Zielführend sind.

    • @Daniel „ Denn eines ist auch klar, das Kinder & Jugendliche soziale Kontakte mit Gleichaltrigen brauchen und die gibt es Zuhause normalerweise nicht!!!!

      Die Psychisch & sozialen Folgen für Kinder & Jugendliche sind doch jetzt schon enorm hoch und nicht abschätzbar!“

      Ah, okay, woher weiß man das denn? Wäre ja mal schön, da sich ja immer über Zahlen beschwert wird, wenn man mal Zahlen oder anderweitige belastbare Belege für die von Ihnen aufgestellten Behauptungen bekäme, oder braucht man da nicht begründen??

      Also ich kenne immer nur die Geschichte „es ist doch glasklar, Kinder brauchen… Kinder leiden unter…“ aber noch nicht einen Nachweis für diese Allgemeinplätze…

    • Die Kinder können sich doch gern privat mit ihren 2-3 besten Freunden treffen, am besten draussen, das ist ja erlaubt.
      Sie brauchen ja nicht zwingend 30 pro Tag für Ihre soziale Entwicklung, oder seh ich das falsch…?

    • @ Daniel: Ich verstehe nicht, warum immer behauptet wird, das die Schule so wichtig für die sozialen Kontakte ist. Meine Kindern haben ihre sozialen Kontakt vor allem außerhalb der Schulen in Sportvereinen, in der Musikschule oder anderen Jugendgruppen, die sie sich selber aussuchen können.
      Das Schule für viele Schüler/innen auch Angst bedeutet (Mobbing,…)
      Und die psychischen Folgen die Kinder haben, wenn sie ihre Eltern oder Großeltern anstecken und diese dann schwer erkranken, die blenden Sie wohl gerade aus?

      Eine Präsenzpflicht in der jetzigen Situation ist absolut verantwortungslos. In anderen Ländern gibt es Bildungspflicht und keine Präsenzpflicht und die Kinder, die zu Hause beschult werden haben auch keine Probleme.

    • Daniel- bei einer Schülerin (3 Geschwister) von mir ist die Mutter (alleinerziehend, Erzieherin) über Weihnachten auf der Intensivstation beatmet worden. Sie hat sich bis Heute nicht erholt. Bei uns waren die Schulschließungen am 18.12.21. Bis dato Vollpräsenz. Auch in Kitas. Ne Menge Sozialkontakte mit Folgen….

  33. Ich verstehe die Eltern nicht, die dieses Risiko für ihre Kinder in Kauf nehmen. Dann nehmt die Kinder aus der Schule, wenn die Gesundheit nicht gewährleistet werden kann. Das ist euer Recht.

    • @Enriko: Leider gibt es Präsenzpflicht und man darf die Kinder nicht einfach zu Hause lassen. Sollte man dies tun, begeht man eine Ordnungswidrigkeit. Das Bußgeld muss man sich dann erst einmal leisten können.

      • Mama hoch 3. Also, so schnell geht das nicht mit dem Bußgeld. Wenn ich mal gezwungen bin so was in die Wege zu leiten, dann dauert das durchaus mal von Februar bis im Juli der Bescheid raus ist. Erstmal Fehlanzeige. Dann Kind entschuldigen. Es muss erst mal zu einer „Attestpflicht“ kommen. Einfach krank melden, wenn man die Möglichkeit hat sein Kind zu Hause zu betreuen. Und schriftliche Entschuldigungen an die Schule schicken. Easy 2 Wochen bis zu den Osternferien zu überstehen. Und der versäumte Unterrichtsstoff? Marginal… Was soll denn jetzt noch in 2 Wochen im Wechselunterricht noch groß laufen?

      • @Mama hoch 3

        Ich habe mir diesbezüglich schon mehrfach die Finger wund geschrieben…..

        SIE dürfen Ihr Kind krankmelden. Ein Grund muss nicht genannt werden (Sportlehrer sehen das anders, da sie die sportlichen Forderungen i.d.R. den Erkrankungen anpassen).

        Das dürfen Sie mehrmals verlängern.

        Irgendwann kommt die Forderung nach einem Attest – dürfte derzeit leicht zu kriegen sein.

        Sie dürfen das. Tun Sie es doch bitte auch.

        • Auch Sportlehrer haben kein Recht, eine Diagnose einzufordern! …weil mein Kind erkrankt ist… entspricht den Vorschriften.

  34. Sehr geehrter Herr Laschet
    Sie als Ministerpraesident möchten doch die nächsten Wahlen gewinnen dann entlassen Sie die im höchsten Maße unfähige und ignorant Frau Gebauer und ersetzen Sie durch kompetente Mitarbeiter. Gleichzeitig sollten Sie auch Herrn Stamp, der ebenfalls mit der Gesundheit der Kinder spielt, in die Wüste schicken. Vielleicht haben Sie dann bei der nächsten Wahl noch eine Chance.

  35. Wird Zeit das wahlen kommen ..

    Frau G.und FDP sind unsere Kinder doch egal ,,Macht aus üben,,

    Kindes wohl ergehen ,,wo für

    Sie hat einen Vertrag mit Todengräber..

  36. Ja, Kinder brauchen soziale Kontakte mit Gleichaltrigen. Aber wäre es nicht möglich, diese in Zeiten von Corona, auch mal ohne Kita und Schule zu ermöglichen. Es ist ja nicht so, daß man seine Kinder zu Hause einsperren muß.
    Treffen mit Freunden, innerhalb eines festgelegten Kreise von Kontaktpersonen,
    sind doch trotzdem möglich. Es wird immer so getan, als wären alle Kinder bei Schul-u. Kitaschließungen gezwungen, 24 Stunden am Tag in ihrem Zimmer zu hocken und aufs Handy oder den Computer zu starren.
    Kinder können sich doch auch weiterhin, vor allem draußen, mit ein oder zwei Freunden treffen.
    Familien könnten sich ebenso, innerhalb eines festen Personenkreises, zusammentun und sich gegenseitig bei der Erziehungsarbeit unterstützen. Das wäre immer noch besser, als 20 – 30 Kinder in einem Raum aufeinander hocken zu lassen.
    Unsere Gesellschaft verlässt sich schon viel zu lange auf ein einseitiges Erziehungs-u.Bildungssystem, daß ausschließlich auf Fremdbetreuung setzt. Würde Erziehungsarbeit wertgeschätzt und bezahlt wie Erwerbstätigkeit wertgeschätzt und bezahlt wird, hätten wir jetzt viele Probleme nicht.

    • „Unsere Gesellschaft verlässt sich schon viel zu lange auf ein einseitiges Erziehungs-u.Bildungssystem, daß ausschließlich auf Fremdbetreuung setzt. Würde Erziehungsarbeit wertgeschätzt und bezahlt wie Erwerbstätigkeit wertgeschätzt und bezahlt wird, hätten wir jetzt viele Probleme nicht“

      Genauso ist es!

      Die eigenen Kinder „abgeben“ ist viel zu „trendy“ heutzutage.

    • Also ich kann da nur uneingeschränkt zustimmen.
      Diesen ganzen Humbug mit den sozialen Kontakten in den Schulen, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Das klingt gerade so, als ob unsere Kinder ohne Schulbesuch den Rest ihres Lebens wie hirnlose, sozial komplett inkompetente Zombies ihr Leben fristen müssten!
      2-3 Feste Freunde, immer einzeln, Nachmittags zum Spielen da haben, und alles ist gut!
      Ach so, ich vergaß, dann hat man die Blagen ja immer noch zu Hause.
      Viel mehr als die Schule, fehlt wirklich der Sport.

  37. Frau Gebauer wird genauso auf die Nase fallen wie die Eisenmann. Wie kann man 2 Wochen vor Ostern alle Schulen öffnen? Auch im Saarland wo das südafrikanische Virus sich sehr stark verbreitet und sogar Herr Spahn sehr beunruhigt ist, werden die Schulen komplett geöffnet. Dort soll sogar nach den Osterferien voller Präsenzunterricht stattfinden.

    • @Scheibenwischer

      Habe gerade SR Radio gehört: Interwiews mit Schülern einer saarländischen Gemeinschaftsschule vom heutigen Tag.
      Schülerin, 9.Klasse, zum Thema „Schnelltests in der Schule“:
      „Ich lasse mich nicht testen. Meine Mama hat gesagt, ich soll mich nicht testen lassen. Wenn ich Symptome habe, geht sie mit mir zum Corona-Test“.

      Willkommen in der Realität.

      • @die haben ggf Angst vor diesem schmerzhaften Tiefbohrtest. An Schulen werden schmerzfreie 2cm-Nasenbohrtests angeboten. Nicht schmerzhaft, aber unglaublich krass und menschenverachtend, das den schutzlosen (!!!) Schulbeteiligten auch noch aufzudrängen….

        • @Elly
          Was für ein Unsinn. Hier gibt es keine „schutzlosen“ Schulbeteiligten, denen irgendwas „aufgedrängt“ wird.
          Nein, „die“ haben einfach nur keine Lust auf Test.
          Mit den Schnelltests sollen symptomfreie Infizierte identifiziert werden! Schüler, die sich nicht an Schutzregeln halten, lassen sich nicht testen. Testen lassen sich die Lehrkräfte und die Schüler, die sich eh dran halten.

          • Als Lehrer Schüler zu gegen Corona zu testen (weitgehend ungeschützt, wenn ich es mit Tests woanders betrachte: mit Maske, Haube, Schutzmantel, Handschuhen, die nach jedem Patienten gewechselt/entsorgt werden müssen) ist nicht korrekt und da es nicht der Ausbildung entspricht, auch nicht machbar. Aus gutem Willen, so wie sonst immer „mach ich“ zu sagen, ist riskant. Was passiert mit einer Lehrerin/einem Lehrer, wenn ein Kind weg zuckt und sich dabei verletzt?

            Standard: Rettungswagen anfordern, feststellen der Ursache, Befragungen, Protokolle, Lehrer hätte remonstrieren müssen-aber nicht getan, also folgt eine Dienstaufsichtsbeschwerde und wenn man Pech hat, noch eine Zivilklage durch die Eltern des Kindes.

            Für mich ein klarer Grund, Schulkinder nicht auf Corona zu testen! Das ist Sache von Profis aus medizinischen Berufen, die dann auch rechtlich abgesichert sind.

          • @alter Pauker

            An saarländischen Schulen werden die Schüler-Schnelltests durch Hausarztpraxen durchgeführt. An unserer Schule ist es der Herr Doktor persönlich.

  38. „Gibt es denn wirklich keinen einzigen Juristen, der Kinder an diesen Schulen hat, und genug Mumm darzulegen, dass bei dieser vorsätzlichen Gefährdung jede Verhältnismässigkeit nicht gegeben ist, und dass „ALLE KMs“ jeden straffreien Ermessensspielraum der „ihnen“ als subalterner Bildungsminister zusteht und ohne jegliche demokratische Legitimation im Gesundheitsschutz, der liegt nicht in ihrer exekutiven Kompetenz, überschritten hat.“
    – Ich habe das Zitat oben auf „alle Kultusminsterien“ erweitert! Frau Gebauer steht mit ihrer Auffassung ja nicht alleine da.
    Von daher kann ich es eh nicht verstehen, dass es keinen einzigen Juristen geben soll, der diesem „Gebaren“ Einhalt gebieten könnte – mit und ohne eigene Kinder.
    Sorry, in Deutschland wird seit jeher wegen jedem „Sche…“ Klage erhoben… Und da, wo es mal richtig „um die Wurscht“ geht, rührt sich keiner! (oder sie machen Verfahrensfehler – s. die GEW in Bayern) UNFASSBAR!!!

    Übrigens, Daniel:
    „Wenn jetzt wieder alles Zu gemacht wird, dann haben Wir vielleicht weniger Infektionen, das ist aber nur eine Seite der Medaille. Die negativen sozialen Folgen für Kinder & Jugendliche werden aber in unbekannte Höhen schnellen!“ –
    Wie negativ werden die Folgen wohl sein, wenn diese (von Ihnen angeführten) Kinder und Jugendlichen dann vielleicht keine Eltern und/oder Großeltern mehr haben? Die vielleicht Long Covit geschädigt sind?
    Dann möchte ich das Geschrei der Betroffenen lieber nicht hören. Aber Sie sollten in diesem Fall die Ohren weit aufsperren!

  39. Hat sie selbst Kinder und ist sie sich bewusst, was sie von Eltern und Kindern erwartet, die Corona tatsächlich als ein gefährliches Virus ansehen? Es ist schlimm für die Kinder, die Jugendlichen, dass ihr Alltag nur noch Zuhause stattfindet. Aber wie viel schlimmer ist es, wenn Kinder und Jugendliche erkranken, oder Schlimmeres. Oder deren Eltern, oder die LehrerInnen, die ja auch Kinder haben.
    Ich versteh das auch nicht und was suggeriert man denn damit den Menschen? Alles nicht so schlimm!
    Die Politik hat es versäumt genügend sicheren Impfstoff zu ordern und das wird uns allen jetzt zum Verhängnis….das ist hier die größte Schande!!

  40. Wahlen stehen an sie meint
    Sie glänzt..

    Eltern sind empört.

    Wir haben es in der Hand..

    Aber wem soll Mann wählen..
    Sind doch alle gleich..
    Hoffnung hatte ich auf CSU..

  41. Wo ist die Zivilcourage, bei solch einer Inzidenz dann in der Stadt zu sagen – sch auf Gebauer, wir lassen trotzdem die Schulen zu? Warum traut sich das keiner? Ziviler Ungehorsam ist auch eine Bürgerpflicht, wenn es nötig ist! Wir leben doch nicht in einer Diktatur, oder?

    • Chapeau!!! Ich würde tatsächlich als Landrat oder Bürgermeister darauf ankommen lassen…die öffentliche Meinung wäre an einem juristischen Schlagabtausch bestimmt interessiert.

      • Andre Hog- japp- ich würde die Nummer auch voll durchziehen. Was sind eigentlich die Konsequenzen für die Amtsinhaber, wenn sie ihrem gesunden Menschenverstand folgen und die Schulen zu lassen würden? Weiß das jemand?

        • Schulleiter können das über Hausrecht steuern – wurde in Bayern vorgemacht. Grund dort: kein geigneter Infektionsschutz. Bürgermeister haben das mitgetragen und das zusätzlich so gestützt.
          Habe och so irgendwo gelesen, bzw. so verstanden.

      • Siehe heute, Südwest-Presse Ulm: Kultusministerium Ba-Wü droht Rektoren und Bürgermeistern, die wegen extrem hoher Inzidenz die Schulen geschlossen halten, mit rechtlichen Folgen! So geschehen in Schwäbisch-Hall, Crailsheim, ….

        • ….und was passiert jetzt?? – ich denke, dass es sich um eine echte Nagelprobe handelt. Diene ich der Macht – oder bin ich für die mir in Fürsorge anvertrauten Menschen da??

          Wenn man den normalen Menschenverstand befragen würde (z.B. auf der Straße), dann bin ich ziemlich sicher, dass das Urteil Richtung Fürsorge und gegen Macht tendiert.

    • Es ist nunmal so, dass man als Beamter eine Anweisung zunächst mal auszuführen hat – eine rechtliche Klärung kann dann ggf. erst im Nachgang stattfinden. Selbst wenn Sie dort dann recht bekommen – eine massive Disziplinarstrafe bis hin zur Kündigung muss man dann trotzdem in Kauf nehmen. Und das wäre mit ganz erheblichen persönlichen Opfern verbunden.

      • Das stimmt so nicht: Als Beamter muss ich eine Anordnung, die gegen rechtliche Bestimmungen (auch z.B. die Würde des Menschen) verstößt, zuerst remonstrieren (Schulleiter-Schulamt-RP) auf dem Dienstweg. Erst wenn die letzte Instanz zur Ausführung auffordert, diese für rechtens erklärt, muss ich die Anordnung ausführen.
        Eine rechtliche Klärung, falls dann überhaupt etwas folgt, betrifft die Lehrkraft nicht mehr.

        • Du „alter Hase“ im Dienst…. genau das ist der Punkt:
          Wir trauen uns viel zu wenig, diesen Konflikt einzugehen.
          Lediglich eine Dienstanweisung nicht auszuführen hat noch keine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis oder aus dem Schuldienst zur Folge gehabt. Man muss es auch mal darauf ankommen lassen. – Das Grundgesetz ist unser Maßstab – und solange niemand diesen Maßstab ernsthaft im Rahmen seiner / ihrer dienstlichen Tätigkeit einfordert – kann man mit uns Schlittenfahren. Dienstrecht ist ein untergeordnetes Recht!!!

  42. Hier gibt es nur eins: Frau Gehbauer und Konsorten gehören sofort abgesetzt, sie gefährden die Kinder, Lehrkräfte und Angehörige.

  43. Unterricht heute 5 und 6 (die anderen hatte ich nicht so im Blick):
    Toben mit Körperkontakt vom Feinsten auf dem Schulhof schon vor Unterrichtsbeginn, Maske runter zum Essen/Trinnken, dabei schnell noch drei Nachbarn angerempelt, Gesichter maximal 25 cm voneinander entfernt, 15 Grad mit Durchzug von Norden im Klassenraum, beim Rausgehen Geschubse – natürlich ermahnen wir, bitten wir, trennen wir… aber hilft nichts und körperlich können wir da jetzt auch nicht wirklich dazwischen gehen.

    Tests in der Schule sind weitgehend sinnlos. Erstens sind Lehrer dafür nicht zuständig (Überschreitung von Grenzen, die sonst nie überschritten werden dürfen und Ansteckungsgefahr), zweitens haben die Kontakte dann eh schon stattgefunden, drittens gibt es viel zu viele falschnegative Tests – aber keinerlei Vorkehrungen in den Schulen, dann trotzdem Ansteckungen vermeiden zu können.

    Sie werden sich also gegenseitig anstecken!
    Sie werden es auch in die Familien weitergeben!

    Das ist Irrsinn!
    Was für ein Risiko für fünf Tage „Unterricht“ pro Nase!
    Und das am Ende nur um festzustellen, dass über Ostern wieder nicht getestet und anschließend alles schöngeredet wird?
    Ne, klar, wird ein voller Erfolg werden, dieser Wechselunterricht.
    Die Kinder wollten ja so dringend in die Schule.
    Da muss man ihnen ja die Kindheit zurückgeben.
    Um sie ihnen anschließend endgültig zu rauben, weil sie selbst oder ihre Eltern, Lehrer, Großeltern etc. erkranken und dran sterben????

    Wo sind die, die das noch stoppen wollen und können???

    Laschet fordert von der Bundesregierung eine kompetente Coronapolitik… HÄ?
    Wer bitte kippt hier alle gemeinsamen Vereinbarungen????
    Ich glaube an gar nichts mehr!

    • Da man längere Zeit warten muss, bis das Ergebnis da ist, muss theoretisch bei jeder Probe davon ausgegangen werden, dass sie positiv ist – d. h. man hat eine große Menge Müll da, der nicht in die normalen Papierkörbe darf – dafür gibt es in Arztpraxen etc. extra Container, strenggenommen ‚Biohazard‘ – wohin damit? In die Luft halten? Dazu gibt die Verfügung der KM nichts her…

  44. Da war ich auch platt … Schlimmer kann man die Wirklichkeit nicht verdrehen : Laschet fordert von der Bundesregierung eine “ kompetente Coronapolitik “ . Dabei gab es sie schon lange . Leider wurde sie von ihm und seiner Schulministerin sabotiert .

    • „Haltet den Dieb – der hat mein Messer im Rücken!!!“ …das ist das Motto unseres zukünftigen Kanzlerkandidaten!!??? ….ich könnte kotzen!!!

  45. Ich bin etwas verwirrt. Es hieß doch, dass Öffnungen nur stattfinden werden, wenn es die Inzidenzzahlen zulassen. Es stand die 35 im Raum, die dann durch die 100 ersetzt wurde. Nun liegen in ganz Deutschland unzählige Kreise wieder deutlich über 100 und dennoch hält man an dem Stufenplan fest??? Gilt nun die 100 oder nicht? Woran sonst macht sie die Infektionslage fest? Ich möchte mein Kind nicht in den Wechselunterricht geben. Was soll da auch in den vier Tagen, mehr sind es nämlich defacto nicht, rauskommen. Arbeiten dürfen nicht geschrieben werden. Einzig die Viren können in der Zeit frohlockend von Kind zu Kind wandern und am Ende noch fröhlich mutieren. Die Impfung ist so nah, weshalb müssen wir uns jetzt noch schnell diesem sinnlosen Risiko aussetzen?
    Liebe Redaktion, wissen Sie woran die Politik aktuell die Infektionslage knüpft?

  46. Ich muss mich auch mal auskotzen!!!!
    Vor dem zweiten lockdown, haben zwei meiner Kinder Corona gehabt (9, 19)
    Sie kämpfen immer noch mit Nebenwirkungen. Wir waren schon bei vielen unterschiedlichen Ärzten. Haben das Gefühl, es wird nicht ernst genommen!!
    Mein großer wird wahrscheinlich seine Ausbildung verlieren, da er mit den Nebenwirkungen nicht arbeiten kann. Total motivierend für einen jungen Menschen, zu hören die Schulen machen wieder auf.
    Aber…. da hieß es noch, junge Menschen trifft es nicht. (Stink Sauer sind)
    Nun, wo die Mutation auf jüngere geht….
    Macht mal alles auf, tut was gegen die Überbevölkerung.
    Ich wünsche den Leuten da oben nichts schlechtes, aber bekommt bitte alle Corona mit Langzeitschäden. Vielleicht könnt ihr dann mal klar denken.

  47. Unlogisch gibt es auch woanders:

    „In Pirmasens liegt die Inzidenz seit Donnerstag bei über 100, am Sonntag lag sie bei 154,1 – Höchstwert in Rheinland-Pfalz. Eine gänzliche Schließung der Geschäfte „wäre aufgrund der besonderen Situation vor Ort unverhältnismäßig und rechtswidrig“, wird der Pirmasenser Oberbürgermeister Markus Zwick in einer Mitteilung der Stadt zitiert. Der starke Anstieg lasse sich insbesondere auf Corona-Ausbrüche in mehreren Kindergärten zurückführen. Die seien für knapp 44 Prozent der 64 Neuinfektionen der vergangenen Woche verantwortlich.

    „Bei der Entscheidung über zusätzliche Schutzmaßnahmen dürfen Inzidenzen alleine nicht isoliert betrachtet werden“, wird Zwick weiter zitiert. Es sei nicht ersichtlich, dass der lokale Einzelhandel und körpernahe Dienstleistungen am aktuellen Infektionsgeschehen überhaupt einen maßgeblichen Anteil hätten. Zwick beruft sich außerdem auf eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts des benachbarten Saarlandes vom Dienstag, in der einzelne Beschränkungen des Einzelhandels kassiert worden waren.“

    https://www.n-tv.de/panorama/Pirmasens-weicht-von-Landes-Strategie-ab-article22424981.html

    In Kitas die meisten Infektionen? Kein Grund für weitere Schutzmaßnahmen? Kitakinder haben Eltern, Geschwister in Schulen, Großeltern… Und da machen auch noch andere Bundesländer bzw. Landkreise mit. Hohe Inzidenz? Kein Problem. Wir steuern auf 300 zu, aber die Schulen werden weiter geöffnet, zumindest für Klasse 1-6, die Abschlussklassen sind ja ohnehin seit Januar in der Schule. Impfungen und verpflichtende Tests? Fehlanzeige.

  48. Wie leben in Bayern. Mein Sohn geht in die vierte Klasse der Grundschule.
    Ich habe ihm heute beurlauben lassen und bin darüber sehr froh. Auf der einen Seite ist die Schule natürlich wichtig. Aber ist sie wichtiger als die Gesundheit?
    Ich bin eigentlich entsetzt darüber das Eltern immernoch so die Hosen voll haben um sich dagegen zu wehren.
    Ich verstehe die Situation. Für einige geht es eben nicht anders.
    Ich bin froh das ich den Mut habe für mich und meine Familie diese Entscheidung zu treffen.

    • @eine Mama: Ich würde meine Kids gerne zu Hause lassen, aber in NRW gibt es die Präsenzpflicht, da wird niemand beurlaubt fürs Distanzlernen.

      Ich finde es schrecklich, dass der Gesundheitsschutz, den man den Kinder zukommen lassen kann von dem Bundesland anhängt, in dem man wohnt.

      Außerdem kann es nicht sein, dass die Lehrer/innen auch weiterhin ungeschützt in die Schulen geschickt werden.

      Man sollte doch selbst entscheiden können, welches Risiko man bereit ist einzugehen. Auch die Kategorie vorsichtig hat ein recht darauf, ernst genommen zu werden!

      • Tut mir leid. Bei uns macht das fast keiner. Da ducken sich die meisten und haben nicht den Mut für sich einzustehen. Aber ich bin für mich und meine Familie verantwortlich.

      • @ Mama hoch 3: auf die Präsenzpflicht pfeifen, aber nicht mit dem Kopf durch die Wand. Kinder einfach Krank melden. Mit Husten, Schnupfen oder ein bisschen Halsweh (die Kids haben morgens immer ein klein wenig Temperatur) … dürfen sie ohnehin nicht am Unterricht teilnehmen. Falls wer fragen stellen sollte, machen aber die meisten Schulen nicht. Ansonsten einfach ohne den Krankheitsgrund zu nennen, vom Schulbetrieb abmelden. In 14 Tagen sind Ferien und dann wütet schon die dritte Welle. Dann fällt die Schule sowieso in Wasser.

      • @Kaum zu glauben
        @Mona

        Das ist ein toller Artikel in der taz, vielen Dank euch beiden für den Hinweis und den Link.

        Und ich bin mir sicher, dass er das Problem genau trifft – viele Eltern haben einfach ein nicht mehr bzw. noch nicht zeitgemäßes Bild von Schule. Wie sollten sie denn auch? Wer ein Kind in die 1. Klasse der Grundschule bringt, ist ja selber schon viele, viele Jahre aus der Grundschule raus, und dieses „Problem“ wächst über die Jahre mit, wenn das Kind dann in die weiterführende Schule wechselt.

        Liebe n4t-Redaktion,
        vielleicht kann man diesen Artikel hier bei n4t als Gastkommentar bringen?
        Immerhin ist der taz-Autor ja selber Lehrer (Gymnasium in Berlin).

    • Eine Woche und ein Tag seit der Wiedereröffnung der Schulen in England sind folgende Ausbrüche zu verzeichnen:

      86 primary schools… 56 secondary schools

      Schulen spielen ja bekanntlich keine Rolle, sagten auch hier schon zu Beginn der Pandemie einige mit A..beginnende Trolle

      • 0,9%? Das ist ja nicht mal einer von hundert! Kein Problem also.

        Aber Lotto spielen, ist ja gerade viel Geld im Jackpot, bei 1:140.000.000…

        • Wenn man die Letalitätssteigerung mit der Anzahl der Infizierten multipliziert bedeuten 0,3 % mehr bei 1.000 Infizierten dieser Altersgruppe der 55 – 69 Jährigen zusätzlich 3 tote Patienten mehr, ganz abgesehen von den Folgeerkrankungen wie Fatigue-Syndrm, Myokarditis/Herzmuskelentzündung mit Herzinsuffizienz und Belastjungsdyspnoe, Worfindungsstörungen, schwer nachweisbaren Nierenschädigungen, respiratorische Einschränkungen etc.
          Bei einer Wahrscheinlichkeit von 0,3 % um den Jackpott zu knacken, da würde ich gleich 333 Lose kaufen.

  49. “ Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen – Na ich liebe doch – Ich setze mich doch dafür ein.“ – Erich Mielke
    Tja Yvonne, da war der Erich vor Jahrzehnten aber schneller…

    … und vielen Dank für max. einen GANZEN TEST in zwei Wochen statt wie großspurig rumgetönt vier Stück (bis zu zwei jede Woche).
    Was ist denn dann in der Gruppe das Ergebnis zu erfahren und Schutz seiner persönlichen Daten?

  50. Was eine Notbremse ist, ist eigentlich nicht so schwer zu verstehen. Warum gibt es überhaupt noch Gipfeltreffen, warum Beschlüsse, an die sich niemand halten muss? Bis auf wenige Ausnahmen haben unsere Berufspolitiker(innen) scheinbar zwei Dinge gemeinsam: sie mögen die Menschen irgendwie nicht und sie sind offensichtlich gegen Merkel! Ich empfinde diese querschießenden Entscheider(innen) zwischenzeitlich als ein noch größeres Problem als das Virus selbst. Sie erzeugen die wahren Existenzängste in unserer Gesellschaft. Laschet, Gebauer, Laumann … alles offensichtlich Menschen, die das Virus und das politische System herausfordern, aber selbst meinen, dabei nichts zu verlieren. Wann fängt man endlich damit an, solch widersätzlichem und vorsätzlichem Verhalten gegen den gemeinsamen Beschluss mit der Bundesregierung Einhalt zu gebieten? Notbremse bei 100! Alle haben es abgenickt! Und wir Bürger vertrauen darauf, dass gemeinsame Beschlüsse mit der Bundesregierung Anwendung finden – nicht nur, weil unser Leben davon abhängt….

  51. In der Schulmail vor einem Monat hieß es noch, angesichts langsam sinkender Inzindenzen (Hervorhebungen von mir, JH):

    „Trotz dieser erfreulichen Entwicklung müssen wir das Infektionsgeschehen weiterhin genau beobachten und bei möglichen Schritten zur Öffnung der Schulen b e s o n n e n u n d
    v o r s i c h t i g vorgehen.“

    „S o b a l d s i c h d i e I n f e k t i o n s l a g e w e i t e r e n t s p a n n t, werden wir aber auch eine Rückkehr für die Schülerinnen und Schüler weiterer Jahrgangsstufen zumindest in einem eingeschränkten Präsenzbetrieb prüfen und entscheiden.“

    Heuchler und Lügner, man sollte die Damen und Herren so benennen, wie sie es sich verdient haben, vor allem angesichts der Geschehnisse in Düren und anderswo.

    Vor eben diesem Hintergrund dienen die Schnelltests aktuell m. E. nur einem Zweck, nämlich der Kommunikation von Schulen als sicheren Orten in der Pandemie. Versteckt in der Schulmail findet sich der entscheidende Hinweis, nämlich die Ergebnisse zu dokumentieren. Ohne viel Matheverständnis aufzuwenden ist klar, dass die Dokumentationen von einem Test pro SuS im zeitlichen Rahmen von zwei Wochen eine sehr geringe Zahl an positiven Ergebnissen zutage bringen wird, anders als z. B. bei den eigentlich anvisierten zwei Tests pro SuS/Woche, zumal die Tests ja freiwillig sind. Ich sehe schon die Schlagzeile Anfang der Osterferien:

    „Schulen keine Pandemietreiber – trotz erheblichen Testaufwandes keine erhöhten Fallzahlen an NRW´s Schulen“.

    Heuchler und Lügner.

  52. Da muss ich MAMA HESSEN
    recht geben.
    EIN JAHR DAS KASPERLE WARUM??!

    Mal AUF, mal ZU. Mal presenz Unterricht, mal Home Schooling!!
    Das macht doch was mit unseren Kindern.
    Die sind doch nicht BLÖD!

    Warum passiert nichts? Ürgendwo lass ich mal, daß Eltern so einen Luftreiniger in das Klassenzimmer Ihres Kindes mitgebracht haben.
    DIE SCHULE MUSSTE ABWARTEN!!
    Es müsste auf Antwort von ganz oben den Regierenden kommen, bevor die Schule das Gerät in Betrieb nehmen darf?
    DIE ANTWORT?
    DAS KANN NICHT GENEHMIGT WERDEN.
    DEN LEHRER UND CO. DAS GERÄT NICHT BEDIENEN / WARTEN KÖNNEN….

    DAS SAGT DOCH SCHON ALLES

    ICH FASSE ES NICHT
    So nach dem Motto
    Absitzen und Abwarten??

  53. Tja, noch träume ich, denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt….ziviler Ungehorsam auf allen Seiten, von allen Seiten, miteinander statt gegeneinander, legale Wege nutzen und nutzen und nutzen, Zivilcourage von jedem, in jeder Stadt, jedem Bundesland, jeder Schule, jeder KiTa, von Eltern, SuS, EuE, LuL, Krankmeldungen, … doch das kriegen wohl nur die Aluhüte und KuMis hin, die übrigens machen, was sie wollen. Nur wir halten uns an Vorgaben und „Konzepte“, die uns gefährlich sind.

    Wieso?

    Und wieso klappt das nicht? Dieses uneine Nichthandeln unsererseits spielt doch nur den KuMis in die Schulöffnung-um-unseren-Preis in die Hände.

    Und das immer wieder und wieder und wieder.

    • Gehen Sie voran und berichten darüber. Einer oder Eine muss ja den Anfang machen. Ich erwarte in den nächsten Tagen einen Bericht über Sie zu lesen.

  54. Es ist unverantwortlich von Frau Gebauer die Schulen wieder zu öffnen.
    Und dann auch noch zu erklären am ersten Tag wäre Testen nicht wichtig sondern die Jugendlichen sollen sich erst einmal in Ruhe treffen.
    In Bergisch Gladbach hat man am ersten Tag bei 2000 Tests 20 Infektionen festgestellt.
    Jetzt darf mal jemand rechnen was in den anderen Schulen heute passiert ist wo nicht getestet worden ist.
    Das ganze macht mich nur noch fassungslos und wütend.

  55. Liebe Redaktion, vor kurzem gab es einen Artikel über eine Klage gegen die Präsenzpflicht.
    Gibt es dazu bereits neue Erkenntnisse? Den Artikel kann ich nicht mehr finden.

  56. Eltern, KuK und andere: Was regt Ihr euch auf? Bei uns in Ba-Wü ist die Präsenzpflicht aufgehoben. Wer nutzt das? Kaum jemand! Ich schreibe es immer wieder: In der Schule meiner Tochter bleibt außer ihr nur ein (1) weiterer Jugendlicher zuhause. Von rund 900 Schülern. Also 2:900.
    Wundert es da, wenn „die da oben“ glauben, dass alles Elternwille sei, den sie da erfüllen?
    Wundert es in Ba-Wü, dass Frau Kultusministerin (bald ade, hoffentlich und tschüss) keine Probleme mit rechtlichen Folgen hat? Denn sie hat es klar gesagt: „Es muss keiner in die Schule gehen. Da sind die Eltern selbst schuld, wenn sie das nicht nutzen“ . Da kann sie den Schulen in den Orten (z.B. Schwäbisch Hall, Crailsheim) mit extrem hohen Inzidenzen unbesorgt mit rechtlicher Verfolgung drohen, was heute in der Südwestpresse nachzulesen ist, weil die Rektoren und die Stadtverwaltungen die Schulen geschlossen halten (Merken Sie es: Es gibt doch welche, die genug A… in der H… haben, wie es oben jemand beklagt, nur leider gibt es viel zu wenige davon). Frau Eisenmann (und nicht weniger die anderen KuMis) weiß: Die Eltern stehen hinter ihr (oder sie glaubt es wenigstens, inspiriert durch das inkonsequente Verhalten und Nutzung der Präsenzpflicht-Aussetzung).
    Wundert es jemanden, wenn nach einer Umfrage in Ba-Wü , trotz allen Klagens, rund 49% aller Eltern die Schulöffnungen verlangen, dass sich Frau E. so verhält? Ich denke, in den anderen Ländern ist das kein bisschen anders.
    Was bleibt? Ertragen und Meditieren…

    Dulde, trage.
    Bess‘re Tage werden kommen
    Alles wird frommen,
    denen die stark sind.

    Aber ob das der Virus weiß?

    • Hier in SH gibt es einen Erlass des Ministeriums, dass Eltern oder volljährige Schüler einen schriftlichen Antrag auf Beurlaubung stellen können, dieser keiner Begründung bedarf und automatisch bewilligt ist. (Weiß fast niemand, muss man suchen, Presse schweigt)
      Habe ich also getan!
      Antwort SL: „Am 08. beginnt auch für Ihren Sohn der Präsenzunterricht.“
      Hab ich dann mal ignoriert; das Recht ist da klar auf meiner Seite.
      Aber viele Eltern wissen vielleicht gar nichts von der Möglichkeit oder lassen sich von solchen Schreiben, wie dem o.g. einschüchtern.
      Das wird in Ihrem Bundesland vermutlich nicht viel anders sein.
      Die armen Kinder und die armen Eltern, vermutlich sind viele wirklich verzweifelt und haben Angst. Und ohne Aufklärung über ihre Rechte können sie auch nichts tun…

      Und ja, viele Eltern wollen die Schulöffnungen (49% schrieben Sie?) Aber viele wollen es nicht, bzw. nicht so! (Müssten ja 51% sein,oder?)
      Und viele Eltern sind auch auf die Betreuung durch die Schule angewiesen und haben Angst davor arbeitslos zu werden. Das darf man nicht vergessen!

      Wir sind eine große Familie und haben einen Garten, zum Glück können die vier Jungs da toben. Sie sind zwar nicht in Schule und KiGa, aber eben trotzdem nicht alleine und in der Wohnung eingesperrt. Den Luxus hat leider auch nicht jeder. (Wenn ich mir vorstelle irgendwo in der Großstadt im Wohnblock… Grusel!)

      Daher finde ich das Aussetzen der Präsenzpflicht eine gute Lösung und wünschte, dass dies deutschlandweit eingeführt und (ganz wichtig!) an die Eltern herangetragen würde.

      Nur die armen Lehrkräfte tun mir leid…

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