Schopper nimmt Durchseuchung der Schüler in Kauf

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STUTTGART. Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) nimmt offenbar die Durchseuchung der Schülerschaft durch das Coronavirus in Kauf. Sie gehe davon aus, dass es nach den Sommerferien wieder Präsenzpflicht an den Schulen gebe. „Wir haben es fest vor“, sagte die Grünen-Politikerin am Donnerstag. Schopper rechnet zwar damit, dass viele ungeimpfte Kinder und Jugendliche sich mit der aggressiveren Deltavariante anstecken werden. Allerdings zeichne sich ab, dass es bei Schülern nur leichte Verläufe gebe. 

Empfiehlt Taschentücher: Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne). Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

Trotz der Gefahr einer vierten Corona-Welle im Herbst geht Kultusministerin Theresa Schopper davon aus, dass es nach den Sommerferien wieder Präsenzpflicht an den Schulen gibt. «Wir haben es fest vor», sagte die Grünen-Politikerin am Donnerstag in Stuttgart. Sie sei sehr zuversichtlich, dass die «Korsettstangen der Sicherheit» ausreichten, um in Vollpräsenz in die Klassenzimmer zurückzukehren. Schopper sprach sich dafür aus, die Inzidenz nicht mehr als einzigen Maßstab für Corona-Auflagen zu nehmen, um Schulen offen lassen zu können. Da die Sommerferien erst Mitte September enden, habe man aber noch Zeit, das Infektionsgeschehen zu beobachten.

«Delta wird sich in den Schulen breitmachen, da muss man sich nichts vormachen»

Schopper rechnet damit, dass viele ungeimpfte Kinder und Jugendliche sich mit der aggressiveren Deltavariante anstecken werden. «Delta wird sich in den Schulen breitmachen, da muss man sich nichts vormachen.» Allerdings zeichne sich ab, dass es bei Schülerinnen und Schülern nur leichte Verläufe wie Husten oder Schnupfen gebe. Es sei übertrieben, an Schulschließungen zu denken, wenn Kinder und Jugendliche im Wesentlichen «einen Packen Taschentücher» bräuchten. Zwar müsse man noch genauer schauen, ob es sogenannte Long-Covid-Folgen bei Jüngeren gebe. Sie sei aber zuversichtlich, dass die Deltavariante keine Schüler und Schülerinnen «niederstreckt».

Die Ministerin hält es deshalb nicht für nötig, dass die Schulen wieder geschlossen werden müssen, wenn die Inzidenzen «in die Höhe schnellen». Bisher müssen gemäß der Bundesnotbremse bei einer Inzidenz von 165 die Schulen geschlossen werden. Für die Notbremse sei entscheidend gewesen, dass die Krankenhäuser nicht überlastet werden sollten. Wenn sich aber künftig vor allem Kinder und Jugendliche ansteckten und milde Verläufe hätten, sei das eine andere Lage.

Auch für Lehrkräfte gelte Präsenzpflicht, machte Schopper deutlich. «Wir gehen davon aus, dass alle Lehrer einsetzbar sind, weil alle ein Impfangebot hatten.» Wer sich nicht mit einem Attest entschuldige, müsse in die Schule kommen. Zwar dürfe man aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht nachfragen, welche Lehrerinnen und Lehrer sich haben impfen lassen. Die Rückmeldung aus den Schulen sei aber so, dass wohl die meisten Pädagogen sich haben impfen lassen.

«Die Kohorten werden sich immer mehr mischen im kommenden Jahr»

Nach den Ferien gebe es zwei Wochen Maskenpflicht, um zu verhindern, dass Urlaubsrückkehrer das Virus einschleppen. Zudem werde weiter zweimal die Woche getestet. Die Tests seien neben den Impfungen der Lehrkräfte auch der entscheidende Unterschied zur Lage im Lockdown von Weihnachten bis Pfingsten.

Die Kultusministerin kündigte zudem an, dass im kommenden Schuljahr auch wieder mehr Zusatzangebote möglich sein sollen. «Die Kohorten werden sich immer mehr mischen im kommenden Jahr.» Derzeit prüfe man, ob zum Beispiel Chöre, Theater-AG oder Jugend trainiert für Olympia wieder zugelassen werden. Sie deutete an, dass dies mit bestimmten Schutzmaßnahmen wieder möglich werden könnte. News4teachers / mit Material der dpa


Nach einer Aktualisierung des dpa-Materials, die das Taschentuch-Zitat von Kultusministerin Theresa Schopper betrifft, haben wir eine Korrektur im ersten sowie dritten Absatz dieses Artikels vorgenommen und die Überschrift angepasst. Nach Informationen des baden-württembergischen Kultusministeriums war das Zitat in der ursprünglichen dpa-Version nicht im richtigen Kontext vermittelt worden. 

Der Staat zwingt Schüler in ein Durchseuchungs-Programm. Mit uns nicht!

 

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Tigrib
1 Jahr zuvor

Und in überfluteten Gebieten brauchen die im Wesentlichen nur Fingerhüte.
Reicht doch!
Ironie off!

Viva
1 Jahr zuvor

Na, jetzt wird es wenigstens mal ehrlich.

Anderer Vorschlag: Durchseuchung der Kinder in Quarantänestationen in Krankenhäusern! Am besten noch in den Sommerferien! Laut Stiko passiert ja nichts Schlimmes. Die Viren bleiben dann aber im Quarantänezimmer.

Das, was hier in Deutschland abgeht, ist kriminell! Das kann kein Mensch mehr ertragen! An Ekel ist es nicht mehr zu überbieten! Ich hoffe, die Long-Covid-Opfer steigen all diesen Entscheidern (einschließlich Stiko) sowas von aufs Dach!

TaMu
1 Jahr zuvor
Antwortet  Viva

Ja stimmt, dann kann man als Familie wieder besser planen… also die Woche nicht, da ist Geburtstag, nächste Woche wäre auch blöd wegen dem Abgabetermin auf Arbeit, aber übernächste Woche passt… kurz Mal auf der Quarantänestation anrufen wegen Termin… super passt, eingetragen, dann sind wir von Woche x bis Woche y in Quarantäne und danach ist die Pandemie für unsere erledigt!

Wunder SAM
1 Jahr zuvor
Antwortet  Viva

… man muss nur über den Tellerrand nach UK schauen — 12.07.2021

*Am 12. Juli gab es 54 KINDER-Krankenhauseinweisungen mit COVID in UK!
🙁 … an EINEM TAG 🙁
https://twitter.com/LongCovidKids/status/1415784633296433152?s=20

…. , eh wacht endlich auf!

Andre Hog
1 Jahr zuvor

Das ist Zynismus-Pur!

Unfassbar!!

Ich ertrage es nicht mehr, brauche ein dringende Nachrichtenpause…und gehe die nächsten Wochen einfach ein wenig spazieren…detoxication.

Haltet die Ohren steif und bleibt (auch mental) gesund.

Dil Uhlenspiegel
1 Jahr zuvor
Antwortet  Andre Hog

Wünsche schöne Spaziergänge! Machs gut

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  Andre Hog

@Andre Hog

Ey, chill mal!
Döp …
😉

Fr. M.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Andre Hog

Zur Abwechslung und Beruhigung auch mal eine Meldung dr anderen Art:

Die Staatskanzlei Hessen gab auf Twitter bekannt:
„ […] vergangene Woche wurden an Schulen in Hessen rund 1,1 Millionen Schnelltests durchgeführt. 146 positive Schnelltests wurden anschließend durch PCR-Tests überprüft. Hiervon waren dann noch 34 positiv. Dies sind weniger als 0,01 Prozent aller durchgeführten Tests.“

https://twitter.com/RegHessen/status/1415243254795223042

Nevaegen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Fr. M.

Hessen hat eine Inzidenz von ca. 13, das entspricht in der letzten Woche einem Anteil von 0,013%. Falls in Hessens Schulen zweimal pro Woche getestet wird (550000 getestete Schüler), dann haben wir dort einen Anteil von 0,0062%. Rechnet man mit einer Falsch-Negativ-Quote der Schnelltests von grob 50%, dann erhalten wir in etwa die Landesinzidenz. Das sind aber nur die Symptomlosen, da ich hoffe, dass die Kinder mit Symptomen nicht für den Test extra zur Schule kommen.
Die Interpretation/Bewertung der Zahlenspiele überlasse ich anderen.

Sile
1 Jahr zuvor

Also ich bin fassungslos! Sind unsere Kinder Freiwild, Versuchskaninchen, Studienteilnehmer oder was auch immer???
Es sind m.e.i.n.e Kinder und keine Ware!!! Ich habe die Fürsorgepflicht,, und ich entscheide, dass ich keinen Durchseuchungszwang mitmache. Ich habe eh schon länger das Gefühl, dass in D keine Demokratie mehr herrscht sondern eine Diktatur. Und genauso sieht es aus, wenn eine Kultusministerin sagt, die Kinder und Jugendlichen benötigen Taschentücher, um mit Covid-19 klarzukommen. Frau M. empfahl ja im Winter Kniebeuge und in die Hände klatschen. Was kommt als nächstes??? Wir fordern Bildungs–statt Schulpflicht für alle und jeden. Ich lasse nicht zu, dass meine Kinder absichtlich und voller Bewusstsein krank gemacht werden (sollen). Ich empfinde diese Zeit als die schlimmste Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Warum will D alles Europa konform, aber bekommt es nicht hin, allen Kindern im schulpflichtigen Alter eine Bildungspflicht einzuräumen. Wovor haben die denn eigentlich Angst??? Wer es ohne Präsenz nicht aushält, soll und darf natürlich eine Schule besuchen. Aber, die, die es anders wollen, denen sollte man es gewähren. Aber, diese Kommentare interessieren ja Kultusminister nicht. Die lesen scheinbar nur im Kaffeesatz. Und solchen menschenverachtenden Menschen ohne Sinn für die Kinder, regieren als gäbe es uns gar nicht. Wir werden nicht gefragt. Es wird einfach von oben herab entschieden. Sie haben vergessen, dass sie für uns da sind und nicht andersherum.
Schämen Sie sich, Frau Schopper!!! Reden Sie endlich mal, mit denen die es betrifft! Und zwar nicht nur, mit denen, die Ihnen nacheifern und ihre Kinder unbedingt in Einrichtungen geben wollen, damit sie sich nicht selbst drum kümmern müssen.

Fan
1 Jahr zuvor
Antwortet  Sile

Danke Silke,
Ich kann nur jedes einzelne Wort unterstreichen.

Die Elfe
1 Jahr zuvor

Unglaublich-Taschentücher. Man sollte der Damen Tonnen von Taschentücher vor der Tür abkippen.

E.Pulvermüller
1 Jahr zuvor
Antwortet  Die Elfe

Ja, genau, am besten benutzte Taschentücher!

Marc
1 Jahr zuvor

Die lieben Politiker.

Durchseuchung und A12. Als Landesbeamter muss man sich echt beherrschen….

Ein Jammer, dass es keine Konkurrenz für das Land auf dem Stellenmarkt gibt

potschemutschka
1 Jahr zuvor

Beneidenswert, der Optimismus dieser Frau. Hoffentlich hat ihre Glaskugel recht. Es könnte sonst passieren, dass nicht die Kinder, sondern die Eltern und Großeltern die Taschentücher benötigen, weil sie aus Sorge um die kranken Kinder weinen.

Rosa
1 Jahr zuvor

Frau Schopper es ist ein Armutszeugnis was Sie in der Öffentlichkeit von sich geben und welche Perspektiven Sie den Schulen, Schulleitungen, Lehrern, Schülern und deren Eltern anbieten. Lobby der Kinder und Jugendlichen ist auch bei Ihnen nicht vorhanden und jeglicher Gesundheitsschutz wird von Ihnen an den Schulen nicht vertreten. Frau Eisenmann hat an den Schulen schon zu keiner Verbesserung beigetragen und kein respektvolles Miteinander angestrebt. Ihr Rückenwindprogramm ist in Mannheim nicht angekommen an den Schulen. Wir gehen in großen Schritten auf die Sommerferien zu und Sie haben den Schulen keine Pläne geliefert. In der Pandemie hätte ich mir als Mutter einen engagierten Einsatz von Ihnen gewünscht und einen wohlwollendes Konzept für das neue Schuljahr. Ihnen ist auch sicher bekannt wir haben G8 in BW und keinen Spielraum auf Lernrückstände. Wie Zusatzstunden für G8 Schüer bei einem verkürzten Schuljahr noch in den langen Stundenplan hinein passen ist mir ein Rätsel als Mutter und Pädagogin. Sie haben sicherlich auch die Not und Hilferufe der Jugendlichen mit bekommen. Auch Ärzte, Psychologen, Schulleitungen, Lehrer, Eltern, Beratungsstellen, Kliniken haben genügend Appelle und Mahnungen ausgesprochen. Auch die Schülergeneration ist sehr enttäuscht über die Aufmerksamkeit und Beachtung die man Ihnen entgegenbringt. Leiden Sie wie Ihre Vorgängerin Frau Eisenmann unter Gehörlosigkeit……es geht um den weiteren Lebensabschnitt der heranwachsenden Generation. Sie können sich glücklich schätzen, dass Ihre Kinder nicht unter solchen Bedinungen die Schule besuchen müssen. Wir Eltern sehen täglich das Leid der eigenen Kinder und sind täglich damit konfrontiert. Sie servieren uns keine Zusagen sondern lassen alles offen. Verkauft haben Sie Ihr Progamm, Jedoch erhalten haben die Schulen nichts davon. Sie haben Ihre Kinder auf der sicheren Seite aber viele Eltern nicht. Die Augenwischerei kotzt mich an Frau Schopper und Verantwortung in Ihrem neun Amt haben sie nicht übernommen. Ich habe für Ihre Arbeitshaltung kein Verständnis für eine vergessene Generation.

Osman
1 Jahr zuvor
Antwortet  Rosa

Sie hätten die Dame eben nicht wählen dürfen (wie 80% der restlichen Pädagog:_*Innen).

Ich muss da mal was loswerden
1 Jahr zuvor
Antwortet  Osman

Niemand hat diese Dame gewählt, man! Das ist doch das Problem! Wenn man die Kultusminister direkt wählen könnte hätten wir jemand anderes!

Lanayah
1 Jahr zuvor

Kniebeugen, Händeklatschen, Taschentücher—–fertig ist ein Hygienekonzept.

Dil Uhlenspiegel
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lanayah

In der Logik dessen, was vorgetragen wird, verstehe ich nicht, warum überhaupt noch Schutzmaßnahmen in Schulen gelten sollen:

-Delta wird sich in den Schulen breitmachen
-bei Schülerinnen und Schülern nur leichte Verläufe
-zuversichtlich, dass die Deltavariante keine Schüler und Schülerinnen «niederstreckt»

Rike
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Das denke ich mir schon die ganze Zeit.

Klugscheisser
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Ja, das dachte ich auch. Verkürzen wir doch einfach den Weg zur Welle mit vollen Klassen ohne Maske und Tests. Gelüftet wird natürlich nur, wenn die Schüler wg. Sauerstoffmangel komatös werden.

Dann sind wir noch vor Weihnachten fertig. Inklusive mit den ungeimpften Eltern. Die brauchen dann auch nur noch einen Impfschuss.

In der Wirtschaft bemerkt schon keiner, wenn die Arbeitskräfte dauermüde, abgeschlagen, vergesslich oder kurzatmig sind.

Klaus Lehmkuhl
1 Jahr zuvor

Da möchte man flehen : “ Eisenmann , komm wieder ! “ Und ich hatte gedacht , dass es nicht schlimmer geht .

MINT-Lehrer
1 Jahr zuvor
Antwortet  Klaus Lehmkuhl

Eisenmann zurück würde nicht helfen. Das mit den Taschentüchern könnte genauso gut auf ihrem Mist gewachsen sein.

Pit 2020
1 Jahr zuvor

Hui, die Schopperin!
Noch nicht lange aufm Posten, aber offensichtlich eine würdige 🙁 Nachfolgerin ihrer Vorgängerin.
Was sie so von sich gibt, ist gar NICHT mal so klug – und dann noch vorgetragen mit der Wortwahl, der Emphatie und durchaus auch dem Liebreiz … eines Pferdemetzgers.
Ganz schlechtes Sommerkino.
Erinnert ihr euch noch an Peter Lustig am Ende einer jeden „Löwenzahn“-Folge? Wie sagte er doch so schön? – ABSCHALTEN!

Besorgter Bürger
1 Jahr zuvor
Antwortet  Pit 2020

Dankeschön. Das trifft den Nagel auf den Kopf.

Hätte nie gedacht, dass man Eisenmann noch unterbieten kann.

WiMoKa
1 Jahr zuvor

Bislang ging ich davon aus, dass man zur Qualifikation für den Job als KultusministerIn neben fehlender Kenntnis der Materie einen guten Packen Empathielosigkeit gegenüber den anvertrauten Kindern, Jugendlichen und MitarbeiterInnen mitbringen muss. Ich ergänze: Zynismus und Menschenverachtung sind ebenfalls unerlässlich.

Steinfeder
1 Jahr zuvor

Das Problem mit Long Covid ist, dass man nirgends mehr hinsteigt.

Alleinerziehender Vater
1 Jahr zuvor

..da kann ich nur Recht geben….und wenn ich mein Bein verliere???…etwas Pflaster drauf machen???…
Pfui Teufel mit dieser Politik…
Falls die KM denken selbe Spiel wie letztes Jahr …ohne mich….da bleibt mein Kind zuhause…
Was hat der Wechsel von CDU zu Grüne in der Schulreform gebracht????

sollte Mal jeder für sich beantworten…werde MEIN KIND nicht wieder der Gefahr aussetzten…

EmpörterVater
1 Jahr zuvor

Sehr geehrte Frau Shopper,

Menschenversuche gibt es in Deutschland seit 1945 nicht mehr! Was unterscheidet Sie noch von den damaligen Nazis, wenn Sie tatsächlich eine Durchseuchung mittels Schulpflicht erzwingen? Ist Grün das neue Braun? In meinen Augen gibt es dann nur noch geringe Unterschiede, aber viele Gemeinsamkeiten. Treten Sie zurück!

Michael Maier
1 Jahr zuvor
Antwortet  EmpörterVater

Menschenversuche sind für mich eher die ewigen und dazu noch erfolglosen Lockdowns mit Schulschließungen. Schlimmer als in der widerwärtigen chinesischen Diktatur, weil es dort wenigstens funktioniert hat. MIT CORONA LEBEN LERNEN!

Ich muss da mal was loswerden
1 Jahr zuvor
Antwortet  Michael Maier

Die Lockdowns sind wegen der Menschen nicht optimal gelaufen, die sie nicht ernst genommen haben. Außerdem waren die Lockdowns erfolgreich und haben viele Tote verhindert.

TaMu
1 Jahr zuvor

Warum so bescheiden, Frau Schopper? Sie haben das Mittel gegen Corona entdeckt! Das sagen Sie uns so einfach, als wäre es selbstverständlich, in einem Nebensatz. Sie sollten den Friedensnobelpreis erhalten. Bestimmt sind Taschentücher in den nächsten Stunden ausverkauft, aber Toilettenpapier hilft hoffentlich auch? Gibt es dazu schon eine Studie? Ach zum Glück hat noch niemand Virenfilter gekauft, wenn statt dessen Taschentücher schützen. Ich hole mir ein paar Restposten und gehe jetzt zum ersten Mal seit 3/20 richtig Feiern! Irgendwo drin eng an eng mit Musik und Krach und ausgelassen und mit Drinks für alle! Ich geb Taschentücher aus! Lasst krachen, Leute! Danke, Frau Schopper! Ich feiere Sie! Prost!

Unerträglich
1 Jahr zuvor

In Hessen sagt man zu sowas:
Die is doch schoppenhohl.

Wer immer noch glaubt, mit den Grünen wird in diesem Land irgendwas besser, schaue ganz genau hin bei dieser empathielosen Möchtegern Politikerin. Oder sich die Politik der Grünen in Hessen an.

Kopfschüttler
1 Jahr zuvor

Wie wäre es mit Durchseuchung im Bundestag und sonstigen politischen Gremien? Dann hätten wir doch eine echte Hoffnung, dass durch Long-Covid die ein oder andere Pfeife aus dem Amt gehen muss….

Sascha
1 Jahr zuvor
Antwortet  Kopfschüttler

Cooler Kommentar! Genau das wünschen sich viele Menschen in diesem scheindemokratischen Land!

S.
1 Jahr zuvor

Die Taschentücher sind der Oberhit. So etwas Genschmackloses ist nicht mehr zu toppen.
Kinder durchseuchen, Eltern gleich mit (hatten ja ein Impfangebot – macht ja nichts).
Das hat selbst Hubig noch nicht gebracht mit Ihrem märchenhaften Gesäuseln von „seien Sie versichert, liebe Sorgeberechtigte“.
Soll Schopper doch auf einer Covidstation mit einem Großpaket Taschentüchern Urlaub machen!
Ich denke immer weitere Steigerungsformen sind nicht mehr möglich – leider doch!

Leseratte
1 Jahr zuvor

Ich hatte heute einen echten Sch…Tag und dachte, der wäre nicht mehr zu toppen, aber als ich die Nachricht heute Nachmittag in der Stuttgarter Zeitung entdeckte, hat es mir komplett den Boden unter den Füßen weggezogen.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.coronavirus-an-schulen-kultusministerin-rechnet-mitrueckkehr-zu-praesenzpflicht.f2134948-ebb9-4337-8faf-c076ac48ab32.html

Ich hatte gleich unter Herrn Priboscheks Artikel
https://www.news4teachers.de/2021/07/der-staat-zwingt-schueler-in-ein-durchseuchungs-programm-mit-uns-nicht/
was schreiben müssen. Ich wiederhole das hier noch mal, weil ich gar nicht darüber fertig werde.

Na super. LongCovid bei Kindern? Gibt es nicht. Infektionen bei doppelt Geimpften mit anschließend LongCovid? Gibt es nicht. Vulnerable Personen im Haushalt von SuS und LuL, die entweder nicht geimpft werden können oder deren Impfschutz von Januar oder Februar schon wieder nachlässt (Auffrischungsimpfungen hält ja die Stiko wegen fehlender Daten zur Infektion von Geimpften bisher nicht für nötig)? Gibt es nicht.
In GB gegen gerade die Krankenhauseinweisungen in die Höhe. Wir können uns doch nicht ernsthaft Johnson zum Vorbild nehmen! Und verkünden, dass es uns egal ist, wenn die Kinder und Jugendlichen, die so lange auf vieles verzichtet haben, sich einfach mal so durchinfizieren??? Sicher gibt es dann passend dazu eine 10-seitige Anweisung, wie die Infizierten ihre Taschentücher zu entnehmen, zu benutzen und zu entsorgen haben. Tests und Quarantäne braucht man dann auch nicht mehr, denn: is ja eh egal. Ich bin fassungslos. Jeden Tag mehr.

Zu @Pit 2020 14. Juli 2021 um 16:31
@Leseratte
Ja, traurig, dass es bei der Obrigkeit noch nicht mal mehr für eigene dumme (!) Ideen reicht.
Ich bin schon doll gespannt auf die nächstTIEFERE Entwicklungsstufe …

Lieber Pit, es ist immer noch Luft nach oben (bzw. nach unten).
Menschenverachtender kann man es eigentlich nicht ausdrücken, dass einem als KM die Gesundheit der Kinder egal ist.

Pit 2020 hatte sehr treffend bemerkt:

„Pit 2020 15. Juli 2021 um 17:49
@Leseratte
Wohl wahr …

Wahrscheinlich kommt aus dem Hause der Schopperin bald eine Sammlung lustiger Bastelideen, die mit benutzten Taschentüchern (in Verbindung mit geöffneten Fenstern im Winter) am besten gelingen?
Immer, wenn man denkt, da KANN kein Schwachsinn mehr nachkommen, meldet sich so eine Gedanken-Pups-Maschine aus der Deckung.
Was für ’ne kranke Challenge haben die laufen?!“

Ich bin gespannt, wann der nächste KuMi in das Horn (hatte gerade versehentlich „Hirn“ getippt, aber den Fehler noch rechtzeitig bemerkt…) reinbläst und noch einen obendrauf setzt. Bisher war es ja immer so, dass die dümmsten Ideen gleich zahlreiche Nachahmer gefunden haben.

Weiß eigentlich jemand, ob sich die eingeatmete Viruslast auf die Wirksamkeit der Impfung auswirkt? Neben den ungeimpften SuS sind ja dann die LuL auch wieder die Gekniffenen. Letztes Jahr und dieses bis zur Impfung (die noch lange nicht alle LuL vollständig haben) haben wir bei 500er Inzidenz ohne Abstand, Maskenpflicht und Impfung z.B in den Abschlussklassen gearbeitet. Jetzt haben wir zwar die Impfung, die ist aber gegen Infektion und Symptome bei Delta nur zu 64% wirksam. In Israel und GB sind 40-50% der Neuinfizierten doppelt Geimpfte. Wäre mal interessant zu wissen, aus welchen Altersgruppen die stammen bzw. aus welchen gesellschaftlichen Gruppen/ Berufen. Wenn das viele junge Leute sind, die Party machen, muss man sich fragen, wie gut der Impfschutz dann bei uns so knapp vor der Rente noch ist. Wenn es mehr Ältere sind, dann können wir davon ausgehen, dass auch viele geimpften LuL sich infizieren und möglicherweise LongCovid bekommen werden. Außerdem steigt die Gefahr, dass das Virus der Impfung noch besser entkommt. Es hat ja dann super viele Gelegenheiten, das zu trainieren.
Und alle LuL und EuE gehören dann zu denen, die den ganzen Tag, 5 Tage die Woche, mit der Gewissheit leben müssen, dass sie mit potenziell hochinfektiösen Virusträgern über Stunden in einen Raum gesperrt sind. Und nein – bitte nicht wieder den Spruch mit der Verkäuferin, die ja auch….bla…bla.
Im Bereich der Erwachsenen gibt es auch noch genug potenzielle Virusträger, aber nirgends konzentriert sich das so wie in den Schulen und Kitas. Für mich wirkt das fast wie ein Deja-vu, denn auch jetzt werden alle in der Schule und Kita dem Virus mehr oder weniger ausgeliefert und keiner von uns weiß, wie gut er durch die Impfung geschützt ist und ob er andere auch anstecken kann. Ich hoffe immer noch, dass das alles bloß ein Albtraum ist…
Vielleicht male ich ja auch zu schwarz…ich hatte eben einen Sch…Tag heute… Vielleicht sollte ich zur Ablenkung mal „schopper(n)“ gehen…

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

@Leseratte

„Ich bin gespannt, wann der nächste KuMi in das Horn (hatte gerade versehentlich „Hirn“ getippt, aber den Fehler noch rechtzeitig bemerkt…) reinbläst …“

Erinnert mich an meine eigene Schulzeit, da meinte eine Lehrerin zu uns (5. Klasse) scherzhaft (haben wir auch so verstanden):
„Wie kann man eure Gehirne auf Graupengröße bringen?“
Nachdem wir lange überlegt haben (= Beweis, haha!) meinte die Lehrerin „Aufblasen, aufblasen!“
(Oh, nein – bitte HIER KEINE Kommentare zu bösen Lehrern schreiben.)
Aber ich schätze mal, das funktioniert nicht bei Funktionsstellen-Besetzern und Polit-Künstlern. … Naja. War ja ohnehin nur ein Scherz.

So, liebe Leseratte, jetzt noch einen koffeinfreien Kaffee, einen kurzen Spaziergang um den Block und dann: Gute Nacht, allerseits!
Morgen ist ein neuer Tag. (Das sollte keine Drohung sein.)
😉

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Pit 2020

@Pit2020
Ich kenne das mit „Erbsengröße“ 😉
Gute Nacht!

Viva
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

Liebe Leseratte,
ich kann das schon verstehen, dass man sich fragt, wie gut belastbar die Impfung auch bei hoher Viruslast ist. So ähnlich kam es mir auch schon in den Sinn bezüglich der gimpften Kinder im Zusammensein mit ungeimpften Kindern vor allen Dingen im Kurssysstem. Bei den Kindern war die Wirksamkeit im Zulassungsverfahren von Biontech richtig hoch, sodass sie da sicher gut aufgestellt sein könnten, wenn das Immunsystem gefordert sind. Dabei fiel mir dann noch ein, dass auch andere Impfungen geboostert werden durch eine weitere Impfung. Macht eine erneute Infektion wohl dasselbe und könnte das denselben Effekt wie eine Boosterimpfung (die es trotzdem ja gibt) haben? Die Frage aber, die mich auch sehr beunruhigt, ist die, was das Virus macht, wenn es immer wieder auf ein Powerimmunsystem treffen wird. Findet es irgendwann einen brutalen Weg nach x Versuchen, der Elimination zu entkommen? Es wird wirklich Zeit, dass die Virologen aus ihren Sommerlöchern wieder rauskommen. Man irrt ziemlich orientierungslos umher zurzeit. Vielleicht sollte man mal eine Gedankenpause machen bis es wieder neue Fakten gibt. Ein Martyrium braucht niemand. Wir sind schon alle gestraft genug von anderen. 😉

Holger Kappel
1 Jahr zuvor

Durchseuchung, Taschentücher, am Schluss kommt noch Jute statt Plastik. Ich will kein verseuchtes Kind, ich will ordentlichen Unterricht. Sorgen Sie gefälligst für Luftfilter, sorgen Sie für einen digitalen Unterricht. Statten Sie die Schulen entsprechend aus! Weg mit Ideologie und hin zur Realität! Sie haben uns Eltern eine Perspektive versprochen! Nun halten Sie sich entgegen Ihrem Naturell auch gefälligst daran!

Lakon
1 Jahr zuvor
Antwortet  Holger Kappel

Bitte beruhigen Sie sich. Den Kindern passiert nichts. Sie werden schlimmstenfalls ein paar Tage krank, vielleicht merken sie gar nichts. „Delta“ ist ansteckender, aber nicht gefährlicher als die bisherigen Coronaviren, das zeigt sich in England schon.

KnechtRuprecht
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lakon

>>Was bedeutet Long Covid bei Kindern?
Die Kinder beschreiben Gehirnnebel, sie können nicht nachdenken, haben Temperaturregulationsstörungen, Herzstolpern, ganz wechselhafte Symptome. Man weiß noch nicht einmal, wie lange eine Erkrankung damit andauert. Wenn man etwa zulässt, dass sich jedes Kind unter zwölf mit Corona ansteckt, dann würde sich bei sieben betroffenen Kindern von 100 gesamtgesellschaftlich gesehen eine sehr große Zahl ergeben.<<

https://www.oekotest.de/kinder-familie/Delta-Variante-in-der-Schule-Warum-Kinder-geschuetzt-werden-muessen_11968_1.html

KnechtRuprecht
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lakon

Es geht nicht (mehr) so sehr um die Phase der symptomatischen akuten Erkrankung, wenn man die Risiken gerade für Kinder und Jugendliche ohne Impfung betrachtet.

Unerkannte bzw. Langzeit-Folgen sind noch nicht ausreichend genau zu erfassen, auch nicht ihre typische Häufigkeit. Corona ist (auch) eine Gefäßerkrankung; z.B. nimmt man Gefäßschäden in den Nieren lange nicht wahr, bis es zu spürbaren Nierenproblemen u.U. nach Monaten oder Jahren kommen kann.

Long Covid und darunter auch mentale Probleme, die Covid teilweise auslöst, sind weitere Risiken, die sich nicht aus dem offensichtlich milden Akutverlauf einer Coronainfektion ablesen lassen! Das muss endlich in jede Risiko-Betrachtung einbezogen werden.

Es ist irreführend zu behaupten, dass „Kinder quasi nicht oder kaum krank werden“, denn so kann man nur über die akute Erkrankungsphase Aussagen treffen. Nichts kann man aber sagen über versteckte Schäden und Langzeitauswirkungen, solange man nicht flächendeckend Kinder/Jugendliche komplett nach allen Regeln der Medizin von Kopf bis Fuß durchcheckt, auch wenn sie offenbar gar nicht „krank“ wurden.

Defence
1 Jahr zuvor

Bitte zurücktreten, aber ganz schnell! Diese Frau ist wie die Delta-Variante unter den Kultusministern. Furchtbar! Wer hat die bitte gewählt?

Mit welchen Vorstellungen nimmt man ein solches Amt eigentlich an? Möchte man das möglichst Schlechteste für alle Beteiligten erreichen? Bekommt am Ende das Amt dann derjenige, der es noch weiter auf die Spitze treiben kann?
Wie kann man als Kultusministerin solch eine Unsinn erzählen ohne zu merken, dass es ihres Amtes völlig unwürdig ist?

Ernsthaft, wieso ist sie Kultusministerin geworden?

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Defence

„Kult oder Kultus (von lateinisch cultus [deorum]; ‚Götterverehrung‘, von colere ‚anbauen, pflegen‘) umfasst die Gesamtheit religiöser Handlungen.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Kult

Da kann man schon ins Grübeln kommen. Götterverehrung? Das hätten die KuMis wohl gerne.
Und was wird angebaut oder gepflegt? Es werden keine Luftfilter (an)- bzw. eingebaut und weder SuS noch LuL werden gepflegt.

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  Defence

@Defence

„Ernsthaft, wieso ist sie Kultusministerin geworden?“

Weil wir z.B. schon einen 1a Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur haben. Und der Andi (be)Scheuer(t) mag seinen weich gepolsterten Stuhl und will auch weiterhin lustige Sachen machen, über die wir alle herzlich lachen können – auch, weil es kaum was kostet.
Mit allen anderen Teilnehmern beim beliebten Kinderspiel „Reise nach Jerusalem“ ist es ganz genau so.
Da musste die Schopperin den Stuhl nehmen, der übrig war, das Leben ist kein Wunschkonzert – aber für manche ein Kinderspiel.
😉 🙁

Lehrerin und Mutter
1 Jahr zuvor

Ich bin absolut dafür, dass es an Schulen in Präsenz weitergeht. Aber ohne den Schwachsinn von Luftfilteranlagen, die eh kein Lüften ersetzen. Als Lehrerin und Mutter kann ich nur sagen, dass nichts die Schule ersetzen kann. Vielleicht funktioniert Schule Zuhause am Gymnasium ganz gut, wo Schüler meist noch selbstständig lernen können. Aber im Mittelschulbereich oder auch Grundschulbereich ist das absoluter Schwachsinn. Und wo sollen auf einmal die ganzen Lehrer hergezaubert werden, die für ein offenes Bildungsangebot nötig werden, wenn wir schon im normalen Alltag Doppelführung mit zwei Klassen haben, wenn ein Kollege ausfällt. Vielleicht sammelt man am besten die Lehramtsabsolventen der letzten 20 Jahre ein, die trotz 1,-Abschluss auf der Straße gelandet sind, weil sie gerade die falschen Fächer studiert hatten… Schüler haben ein Recht auf Bildung, auch auf Unversehrheit, aber auf Dauer fahren wir mit dem Distanzunterricht völlig gegen die Wand. Und es stammt nicht jedes Kind aus einem wohlbehüteten Zuhause, wir haben einige, die lieber in der Schule schlafen würden, als freiwillig heim zu gehen. Das Problem sind nicht die bekannten Begegnungen in der Schule, sondern die heimlichen in der Freizeit, so wie es jeder in einem bestimmten Alter nun mal gerne macht. Also vielleicht hat sie sich etwas unglücklich ausgedrückt mit den Taschentüchern, dennoch find ich die Lösung mit Präsenzunterricht wichtig und richtig. Und ich hatte nicht einen Tag Angst und meine schulpflichtigen Kinder. Die Möglichkeiten zur Ansteckung in der Schule bei 1,50 m Abstand, Maske und Massen an Hygienemitteln sind auch verschwindet gering zu den tausend Möglichkeiten in der Freizeit…

Detlef
1 Jahr zuvor

Sorry, aber sie haben keine Ahnung von der Realität! 1,50m Abstand? In Präsenz nicht möglich. Hygienemittel? Werden damit Aerosole reduziert? Wie soll es im Winter funktionieren? Erneut alle 20 Minuten lüften? Unter 17 Grad im Klassenzimmer?

Ich bitte um Lösungsvorschläge.

Tom
1 Jahr zuvor
Antwortet  Detlef

Lüften geht tatsächlich auch im Winter – vgl. 2020. Aerosole werden tatsächlich durch Lüften reduziert. Ich finde die Entscheidung ja auch suboptimal, aber wenn schon gemeckert wird, dann doch bitte fachlich korrekt.

Detlef
1 Jahr zuvor
Antwortet  Tom

Ich habe die Wirkungsweise des Lüftens auch nicht angezweifelt. Nur habe ich keine Lust -wie 2020- bei einer Eiseskälte vor meinen Grundschülern zu stehen, alle 20 Minuten zu lüften, um dann die mittlerweile erreichten 19 Grad wieder in Richtung 14 Grad abkühlen zu lassen.
Gelten für diese jungen Menschen keinerlei Arbeitsschutzstandards?

Unter solchen Bedingungen wie 2020 im Winter verkommt Präsenzunterricht zur reinen Betreuung. Während die Eltern im warmen, wohltemperierten Homeoffice saßen, froren die Kinder und Lehrer. Zudem wurde der Unterricht durch permanentes Jacke-ausziehen, Jacke-anziehen, zusätzliche Decke umlegen, wieder ablegen, frieren, schwitzen,… so zerrissen, dass schwache Kinder und Kinder die Konzentrationsprobleme haben auch in diesem Präsenzunterricht nichts mehr mitbekamen. Dies ist keine Vermutung, sondern meine selbst gemachte Erfahrung.
Physikalisch bringt das Lüften nur bei Temperaturunterschieden etwas. An milden und etwas wärmeren Wintertagen, sowie auch bei der aktuellen kühleren Sommerlage gibt es nahezu keinen Luftaustausch trotz geöffneter Fenster. Wie ich darauf komme? CO2-Messgerät im Klassenzimmer, Beobachtung der strömenden Luft bei Idealbedingungen (herrlich, wenn ein starker Wind alle Kunstwerke von den Wänden reißt!).

Meine eigenen Kinder (GS + weiterführende Schule) äußerten den Wunsch im Winter, wieder Distanzunterricht haben zu wollen, da es ihnen zu kalt war.

Was zur Aerosol-Verringerung gut ist, muss nicht unbedingt dem Lernen förderlich sein. Dies wird leider viel zu wenig berücksichtigt.

Alla
1 Jahr zuvor
Antwortet  Detlef

Genau! Im Sommer klappt das Lüften kaum. Fenster dauerhaft auf, Beschattungsrollos dürfen nicht benutzt werden. Die Sonne brennt in den Klassenraum, schon um 10 Uhr schwülheiße 30 Grad, Tendenz steigend. Da sitzen dann die Kleinen mit ihren feuchten Masken vor den schwitzenden, klebrigen Gesichtern, Schulter an Schulter und müssen das den ganzen Tag aushalten, bis sie gegen 17 Uhr abgeholt werden.
Der schattenlose Schulhof ist keine wirkliche Alternative.

Klaus Albsteiger
1 Jahr zuvor
Antwortet  Detlef

Es ist richtig, dass der Lüftungs- und Freiluftwahn enden muss. Allerdings nicht durch Homeschooling, sondern durch eine Normalität wie vor Corona. Meine Tochter holte sich eine Bronchitis im Februar, weil sie in der Großen Pause wegen der obligatorischen Gruppentrennung mangels Dach im Regen spielen musste. Jetzt im Juliregen die zweite Bronchitis, weil man nach wie vor keine Gnade kennt und der Aufenthalt im trockenen Schulhaus strengstens verboten ist. Dies, nachdem sie im Juni Corona hatte, was im Gegensatz zur Bronchitis jedoch nach einem Tag wieder vorbei ging. Ist das noch ein Land, in dem man Kinder großziehen mag?

Dil Uhlenspiegel
1 Jahr zuvor
Antwortet  Tom

„Bei sitzenden Tätigkeiten ohne körperlichen Einsatz, also zum Beispiel im Büro vor dem Rechner, liegt die Mindesttemperatur bei 20 Grad Celsius.“
https://praxistipps.focus.de/mindesttemperatur-im-buero-so-kalt-darf-es-maximal-sein_48619

Gut nur, dass Kinder und Jugendliche, vermutlich dank Robbenbabyspeck, deutlich tiefer Temperaturen abkönnen, bei denen Erwachsene schon längst klagen würde.

„17 Grad Celsius ist die Mindesttemperatur bei Montagearbeiten oder anderen mittelschweren stehenden oder gehenden Tätigkeiten.

Für schwere stehende oder gehende Tätigkeiten wie Tragen von Lasten liegt die Mindest-Raumtemperatur dafür nur bei 12 Grad Celsius.“
https://praxistipps.focus.de/mindesttemperatur-im-buero-so-kalt-darf-es-maximal-sein_48619

Oder man lässt SuS eben mittelschwere Gegenstände montieren oder Lasten tragen. Dann passt alles wieder, weil sich die reale Physik so selten an die theoretische Vorgabe des Lüftungskonzepts hält.

Monika, BY
1 Jahr zuvor

Es würde mich wirklich interessieren, würden Sie und Menschen wie Sie weiter so denken, falls sich durch Europa z.B. Ebola verbreitet.

Man bring ständig Bildung und Gesundheit, sogar Leben auf die Waage.

Unfassbar.

KARIN
1 Jahr zuvor

@Lehrerin u d Mutter
Sie sind Lehrerin und Mutter??????
1) Luftfilteranlagen sollten nicht das Lüften ersetzen sondern ergänzen! Hier wurde Sinn und Anwendung oftmals genau besprochen!
2)Ihr letzter Satz ist der Witz siehe @ Detlef
Sie haben meiner Meinung nach seit Ihrer eigenen Schulzeit keine Schule während des täglichen Betriebs von innen gesehen, geschweige den betretet! Schwachsinn den Sie hier raus blubber !

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  KARIN

@KARIN

Baumschulen … sind auch irgendwie Schulen.
Und wenn sich die lieben Kleinen dort erstmal an ihre Plätze begeben haben, dann halten sie auch die Abstände zuverlässig ein.
Auch mit dem Lüften gibt’s dort keine Probleme.
😉

mm
1 Jahr zuvor

Komisch! Die ganze Zeit habe ich mich darüber gewundert, dass es Eltern gibt, die die volle Präsenz von Schulen auf Teufel komm raus befürworten. Aber gut. Dafür mag es ja Gründe geben. Ich war mir allerdings vollkommen sicher, dass kein Elternteil auf die Idee kommt, sich gegen Luftfilter auszusprechen. Aber man lernt ja nie aus.

Lakon
1 Jahr zuvor
Antwortet  mm

Lüftungsanlagen sind viel besser als Luftfilter, weil sie das CO2-Problem auch lösen.

Jule aus T.
1 Jahr zuvor

Wo kann man denn noch 1,50m Abstand in der Schule halten? Maskenpflicht wurde doch auch schon in einigen Bundesländern abgeschafft (Sachsen z.B.) Welche Hygienemittel? Es gibt immer noch Schule, wo es nicht einmal genügend Seife gibt.

potschemutschka
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jule aus T.

Und Waschbecken!

potschemutschka
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jule aus T.

Waschbecken in jedem Klassenraum wären auch schon mal ein Anfang, da würde ich sogar die Seife sponsorn!

Andrea
1 Jahr zuvor

Ich stimme dir voll zu . Bin irritiert über die anderen Aussagen. Das Problem ist ja auch das Deutschland zwiegespalten ist. Die eine Hälfte hier vertreten und die andere Hälfte feiert den Entschluss. Und beide behaupten wechselseitig wir leben in einer Diktatur.

Beate R.
1 Jahr zuvor

Mir fehlen die Worte und ich hoffe, dass das nur ein fake-comment und Stimmungsmache ist.
In der Mehrheit der Schulen gibt es keinen Abstand! In einigen (vielen) Schulen ist normales und queres Lüften nicht ohne Weiteres möglich! Der Clou ist bei Regenwetter oder Wind oder die Kombination aus Beiden – ja, da macht Lüften (dort wo es möglich ist) Freude….
Ich durfte es dreimal miterleben, wie Kinder sich untereinander in der Klasse angesteckt haben! Von einen Kind starb 2 Monate später der Vater, der vorher schon isoliert daheim war, da vorerkrankt. Es betraf da eine Familie, in der nur die Tochter Kontakte innerhalb der Schule hatte. Das Mädchen ist seit dem Tag psychisch am Ende – nicht durch Schein-Lockdowns, nicht durch Masken, nicht durch Tests, sondern durch den Zwang zur Präsenz ohne Schutz.
Und Gott bewahre, das ist kein Einzelfall.

Es ist Blödsinn zu behaupten, alle Grundschulkinder könnten daheim nicht lernen. Ich habe Zweitg und Drittklässler, die sich stark verbessert und regelrecht aufgeblüht sind.
Zum Glück sind Kinder so verschieden, dass man locker Klassen teilen könnte und die, die es wirklich benötigen, die Schule besuchen. Der andere Teil kommt daheim gut klar. Es gäbe sicherlich Lösungen, wenn man nur darüber nachdenken und diese wirklich wollen würde.
Es gibt immer viele Seiten, nicht nur schwarz und weiß. So viele Grautöne.
Es wird Zeit, dass Bildungspflicht die Schulpflicht ablöst.
Eine bewusste Durchseuchung der Kinder und dadurch auch derer Angehöriger ist unglaublich und kriminell.
Informieren Sie sich über Long Covid aller Altersgruppen oder Fragen Sie Familien, deren Kinder infiziert waren.

Es gibt so viele Menschen, die logisch und vernünftig denken. Und dann gibt es diese einzelnen, die sich zu Gruppen formieren und die so laut ihre unbedachten realitätsfernen Meinungen äußern. Es nicht erklärbar.
Man kommt aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. „Was ich nicht sehen und hören will, das existiert nicht.“
Traurig.

Und allgemein nochmal: diese ewige Leier von „Kinder werden nicht schwer krank“ und „Kinder sind keine Treiber“ ist unerträglich und sehr kurz gedacht. Kinder sind Menschen, die sich wie alle anderen Altersgruppen auch, infizieren und den Virus weitergeben. Weitergeben an die, die aus unterschiedlichsten Gründen ungeschützt/anfällig sind und sich infizieren, es ebenfalls weitergeben und vollkommen unabhängig davon, ob sie schwer erkranken, gar nicht oder „nur leicht“. Es trifft dann doch einmal jemanden, von dem man es nicht erwartet hat und dann ist das Gejammer groß und die Einsicht eventuell (viel zu spät) dann da.

Michael Maier
1 Jahr zuvor
Antwortet  Beate R.

Dass Homeschooling schlecht läuft und nicht nur den Kindern zu schaffen macht, sondern der ganzen Familie, ist wissenschaftlich klar erwiesen. Haben Sie denn eigene Kinder oder verzapfen Sie so einen Unsinn nur aus der blauäugigen Lehrerperspektive?

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Michael Maier

Die Studie, dass Homeschooling so viel bringt wie Sommerferien, bezog sich auf den ersten Lockdown, soweit ich weiß. Da waren viele LuL, SuS und Eltern aus verschiedenen Gründen überfordert (keine Technik, kein WLAN, keine dauerhaft funktionierende Lernplattform ohne Abstürze während der Videokonferenzen usw.)
Inzwischen sind wir ja weiter, auch wenn es sicher immer noch genug Probleme gibt. Bei mir hat der Unterricht über Videokonferenzen in einigen Klassen besser geklappt und mehr gebracht als der Wechselunterricht, da man im Normalfall alle SuS gleichzeitig da hatte statt nur alle 2 Wochen. Die Videokonferenzen liefen nach Stundenplan. Aber das ist sicher von vielen Faktoren abhängig. Einfach pauschal zu behaupten, Homeschooling läuft und ist generell für alle schlecht, entspricht sicher nicht den Erfahrungen aller. Es wurde hier im Forum schon oft verwiesen auf SuS, die aus unterschiedlichen Gründen mit dem Homeschooling besser zurechtgekommen sind als in der Schule. Und Wechselunterricht mit kleineren Gruppen ist ohnehin günstiger für die SuS, weil jeder öfter an der Reihe ist und man sich um alle individueller kümmern kann.
Und „blauäugig“ ist es, wenn wir so tun, als wäre es ok und völlig unproblematisch, die SuS mal eben durchzuinfizieren

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-schule-massnahmen-kinder-impfung-100.html

Monika, BY
1 Jahr zuvor
Antwortet  Michael Maier

Ja, es läuft schlecht, meisten da, wo das Zusammenleben in der Familie allgemein schlecht läuft.

Aber während der Ganztagschule oder Kindergarten merkt man das einfach nicht.

Man muss nur um sich schauen, um zu merken, wie viele Beziehungen innerhalb der engsten Familienmitglieder kaputt sind.

Mary-Ellen
1 Jahr zuvor

Hahahahaha……
SIE sind wirklich „bestens“ informiert….
So viel komprimierte Ignoranz erlebt man selten….

Mary-Ellen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Mein Kommentar oben bezieht sich auf @Lehrerin und Mutter.

Jenny
1 Jahr zuvor

Woher kommt diese Panik hier? Ein wenig Interesse an Fakten täte gut. Die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie schrieb im April zum Covid-Risiko für Kinder:

„Jeder einzelne Fall eines schwer erkrankten oder verstorbenen Kindes an einer SARS-CoV-2-Infektion ist ein Fall zu viel und ein unerträgliches Einzelschicksal für Kind und Familie. Die nun seit Beginn der Pandemie gemachte Beobachtung, dass von den schätzungsweise 14 Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland nur etwa 1200 mit einer SARS-CoV-2-Infektion im Krankenhaus (< 0,01%) behandelt werden mussten und 4 an ihrer Infektion verstarben (< 0.00002%), sollte Anlass sein, Eltern übergroße Sorgen vor einem schweren Krankheitsverlauf bei ihren Kindern zu nehmen. In der Saison 2018/19 wurden nach Angaben des RKI insgesamt 7461 Kinder unter 14 Jahren mit Influenza als hospitalisiert gemeldet, 9 Kinder verstarben. Nach Angaben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur lag im Jahr 2019 die Zahl der durch einen Verkehrsunfall getöteten Kinder bei 55, nach Angaben der DLRG die Zahl der ertrunkenen Kinder bei 25. Diese Zahlen sollen und dürfen keinesfalls gegeneinander aufgerechnet werden, mögen aber bei der Einordnung helfen."

https://dgpi.de/stellungnahme-dgpi-dgkh-hospitalisierung-und-sterblichkeit-von-covid-19-bei-kindern-in-deutschland-18-04-2021/

Defence
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jenny

Zum Glück enden die Infektionen bei Kindern. Mit dieser Logik müssen alle Infizierten ein Kind anstecken, damit die Pandemie endlich ein Ende nehmen kann.

Sorry, aber solche Aussagen kann ich nur noch als „dumm“ bezeichnen. Jedes Kind kann mittlerweile weiter denken, aber Jenny leider nicht.

WiMoKa
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jenny

@jenny
Die von Ihnen verwendeten Zahlen stimmen nicht: es sind (Stand der Veröffentlichung: 13.07.21) 14 Kinder im Alter von 0-9 und 11 im Alter von 10-19 verstorben (in Deutschland, Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/).
Des Weiteren ist es zynisch, irgend jemanden, insbesondere Kinder, einer vermeidbaren Infektion auszusetzen, die teilweise gravierende und lebensverändernde Langzeitfolgen nach sich zieht. Die Aussagen der DPGI zur Pandemie finde nicht nur ich sehr merkwürdig, sondern es haben sich viele Kinderärzte bereits davon distanziert.

mm
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jenny

Manchmal reicht es halt nicht, nur die Toten zu zählen. Für Menschen, die noch ihr gesamtes Leben vor sich haben, können Langzeitfolgen eventuell dramatischer sein als ein hohes Sterberisikio mit 80. Die Intensivstationen in England sind gerade mit jungen Menschen um die 24 belegt. Nicht viele, aber Junge. Ist jetzt halt die Frage, ob man dann von einer erfolgreichen Corona-Eindämmung reden kann.

Ich muss da mal was loswerden
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jenny

Das DGPI fällt diese Aussage ohne Einbeziehung der DELTA Variante und ist damit hinfällig und veraltet.

Also, Jenny, dann dürfen Sie jetzt nochmal von vorne anfangen mit ihrer Argumentation.

Außerdem geht es auch nicht nur um Todesfälle bei Kindern sondern auch um Long Covid bei Kindern und der Tatsache, dass infizierte Kinder andere Personen anstecken (Impfrate in DE lässt sehr zu wünschen übrig und Impfung schützt (siehe Israel) nicht vollständig gegen Ansteckung.

Außerdem führen viele Infizierte auch zu vielen Mutationen, die dann ggf. die Impfung nutzlos machen.

So, jetzt dürfen Sie wieder.

Leseratte
1 Jahr zuvor

Dieses Märchen nimmt offenbar auch kein Ende:

„Region Landshut
Schulen und Kitas keine Coronaherde
Sandra Löw
, 15.07.2021 – 06:00 Uhr
Seit Ende der Pfingstferien herrscht endlich wieder Leben in den bayerischen Schulen und Kitas. In der Region Landshut hat der Verzicht auf Abstand und Maske am Platz im Klassenzimmer nicht die oft seitens der CSU-Regierung befürchteten negativen Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen gehabt.
„Es gab keine größeren Ausbrüche. Es waren immer nur Einzelfälle“, ordnet Dr. Christine Mirlach, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamts, das Infektionsgeschehen an den Schulen und Kitas ein. In den vergangenen vier Wochen hat das Gesundheitsamt lediglich elf durch positive PCR-Tests bestätigte Infektionen an Schulen registriert. Das Virus sei von außen in die Einrichtungen hineingetragen worden.“

https://www.idowa.de/inhalt.region-landshut-schulen-und-kitas-keine-coronaherde.2f22d085-a685-4a48-aab5-5f265334885a.html

Wir man sicher auch auf Delta übertragen. Und die massenhaften Infektionen in Israels und GBs Schulen gibt es gar nicht. Alles Fakenews. (Ironie off)

Klugscheisser
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

https://www.fr.de/panorama/delta-variante-corona-warnung-grossbritannien-schulen-kinder-jugendliche-covid-19-zr-90827707.html

In D sind das immer nur Einzelfälle, aber nun halt viele einzelne auf einen Haufen. Grosser Zufall.

Delta wird beim status quo ungebremst durch die Klassen und KiTas laufen.

Ich versuche seit Tagen herauszufinden, wie gross die Wahrscheinlichkeit von Long Covid durch Delta bei Kindern und Jugendlichen ist. Hat jmd einen Link dazu?

Mary-Ellen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

@Leseratte:

Vermutlich haben Kinder in Israel und GB völlig andere genetische Dispositionen als die Kinder in Deutschland.
(Ironie off)

Joachim
1 Jahr zuvor

Diese Frau hat Eier in der Hose, mit müssen noch lange mit Corona leben. Das geht nicht mehr weg. Daher ist die Impfung der die es wollen und die Durchsuchung der nicht Geimpften der Weg um Immunisierung zu erreichen.

Simone
1 Jahr zuvor
Antwortet  Joachim

Ziemlich menschenverachtend ihre Meinung! Wahrscheinlich sind sie schon geimpft, was mit kleinen Kindern geschieht scheint ihnen egal zu sein. Kinder sollten auch eine Möglichkeit der Impfung erhalten. Bis es soweit ist, sollte der Gesundheitsschutz Maßgabe sein.

Maren
1 Jahr zuvor
Antwortet  Joachim

Sie haben ja nicht mehr alle Matten am Zaun!Grundschüler können sich nicht impfen lassen,selbst wenn Sie wollten,d.h.sie werden in die Durchseuchung gezwungen.Geht gar nicht.Das ist kriminell.

Maren
1 Jahr zuvor
Antwortet  Joachim

Latten. Blödes t9

AvL
1 Jahr zuvor

Anscheinend hat diese Kultusministerin keinerlei Kenntnisse über Long-Covid-Verläufe bei Jugendlichen und Kindern !
Es ist entsetzlich, dass sich Politiker dermaßen wenig durch ärztliches Personal sachgerecht informieren lassen.

I glaub I spinn
1 Jahr zuvor

……… Einfach a gscheide „Gnackwatschn“ für die Gute, wie das in Niederbayern Tradition ist…….. Dann wird die gnä Frau schon wieder…… ich bin fassungslos und das ist wahrhaftig nicht mein Stil aber mehr fällt mir dazu wahrhaftig nicht ein……..

Heike
1 Jahr zuvor

Ich verstehe das Problem nicht. Nach allem was man weiß stellt die Infektion mit dem Corona Virus kein Problem für gesunde Kinder dar.

Wie war es denn in den Erkältungssaisons früherer Jahre? Die Kinder hatten Husten, Schnupfen, Halsweh… Wer zu sehr litt oder Fieber hatte blieb ein paar Tage zu Hause. Manchmal fehlte dann 1/4 der Schüler und der Lehrer.
Niemand hat sich früher für den Erreger interessiert.
– Rhinoviren
– Adenoviren
– Coronaviren (gibt’s schon immer)
– Influenzaviren
– …

Und hinterher war das Immunsystem trainiert und die Immunität robuster als mit jeder Impfung.

…und es sind schon immer alte und vorerkrankte Menschen gestorben – Mal mehr Mal weniger…

Wie stellte unser Bankkaufmann Spahn auf einer Pressekonferenz einmal fest: Am Ende müssen wir alle gegen das Virus immun sein. Entweder durch Infektion oder durch Impfung…

Mir ist eine Herdenimmunität durch natürliche Durchseuchung lieber – ich vertraue auf unser gottgegebenes Immunsystem. Meine Kinder sind keine Versuchskaninchen für die Pharmaindustrie!

1 1/2 Jahre kein vernünftiger Unterricht.
Jetzt muss es endlich weiter gehen!

Bernd
1 Jahr zuvor
Antwortet  Heike

Worauf Sie vertrauen und welchen selbstgebastelten medizinischen Eingebungen Sie folgen, ist mir wurscht – ich werde mir nur von Leuten wie Ihnen (und ähnlich tickenden KultusministerInnen) nicht vorschreiben lassen, dass ich meine Kinder diesem esoterisch-darwinistischen Menschenversuch zu unterziehen habe. Gottgegeben? Dankeschön. Mein Gott war das nicht.

Ich denke, jetzt wird es langsam Zeit, durch die Instanzen zu gehen – notfalls bis zum EuGH. Kein Staat hat das Recht, eine Schulpflicht durchzusetzen, wenn er damit die Sicherheit der ihm anvertrauten Kinder aktiv gefährdet. Und das geschieht hier.

alter Pauker
1 Jahr zuvor
Antwortet  Bernd

Ja, aber wer beginnt diesen Weg zu gehen? Wer hat die Befugnisse, wer hat die Kenntnisse dazu? Wer ist mutig genug dafür? Eigentlich wäre ich mit meinen 67 Jahren schon im Ruhestand, bin aber zu gerne Lehrer um schon zu gehen – aber jetzt bin ehrlich gesagt zu feige, um noch „Aufstand zu machen“ .und wenn ich Pech habe, meine Pension zu riskieren…

Darfdaswahrsein
1 Jahr zuvor
Antwortet  Heike

@ Heike
Na dann vertrauen Sie mal schön…
Gottgegebenes Immunsystem?

Herr im Himmel, wieviel Unsinn soll da noch rausposaunt werden?

Ist das Unwissenheit, Blödheit, Augen zu und durch, gottgegebene Eingebung???

Ale
1 Jahr zuvor
Antwortet  Heike

Hallo,
kein Lehrer? Genau das wird dann nicht gehen „gescheiter“ Unterricht. Wenn die ganze Klasse innerhalb von 4 Monaten (so war es letztes Jahr) mehrfach in Quarantäne geschickt wird, mehrere Kinder erkranken und dann 2-3 Wochen fehlen, dazu kommen noch die Kollegen in Quarantäne usw.. Wie soll man da normal unterrichten? Das geht mE nur mit entsprechender technischer Ausstattung, also Geld das man in die Hand nimmt. Und es scheint einfach billiger zu sein, wenn man die Kinder krank werden lässt und Unterricht nach unten geschraubt wird. Und man vergisst eine weitere Seite: wenn ein Kind in Quarantäne muss, muss ein Elternteil daheim bleiben. Das schadet allen (Wirtschaft, Schule usw). Ich habe 3 Kleinkinder, d.h. ich gehe schwer davon aus, dass ich im neuen Schuljahr öfters fehlen werden, wenn Delta den KiGa erreicht. Wir reden von jeweils 2 Wochen Quarantäne. Und Oma und Opa, trotz IMpfung ist mir diese Gefahr zu hoch. Ich bin für Präsenzunterricht, aber bitte unter technischer Hilfe! Ich lade dich gerne ein, meine Aufsicht mit 30 Personen in unserer Aula bei einer Klassenarbeit zu teilen, Fenster kann man nur Kippen und das auch mehr schlecht als recht. Die Luft kann man nach 45min schneiden, und da es ein normales Schuljahr werden soll, müssen die Arbeiten wieder 90min sein.

Gruß

WiMoKa
1 Jahr zuvor
Antwortet  Heike

@Heike
„ Nach allem was man weiß stellt die Infektion mit dem Corona Virus kein Problem für gesunde Kinder dar.“
Diese Aussage ist falsch, informieren Sie sich bitte über Langzeitfolgen. Dessen ungeachtet ist es zynisch, Kinder mit Vorerkrankungen nach dem Motto „:die hatten ja Vorerkrankungen“ mehr oder weniger zu „opfern“. Die Schutzmaßnahmen sollten sich immer an den Schwächsten orientieren, alles andere ist Sozialdarwinismus.

Maren
1 Jahr zuvor
Antwortet  WiMoKa

@WiMoKa auf den Punkt!

Ich muss da mal was loswerden
1 Jahr zuvor
Antwortet  WiMoKa

Das ist das Problem. Leute wie Heike informieren sich nicht richtig, sondern plappern nur das nach, was die Pandemietreiber KuMis das erste Jahr lang indoktriniert haben: Kinder sind nicht gefährdet. Einfach falsch.

Und diese fehlgeleiteten Vergleiche mit anderen Viren sind nach heutigem Stand der Forschungskenntnisse Bildzeitungsniveau, bei dem ich regelmäßig aufhöre Posts von Leuten zu lesen.

Pit2018
1 Jahr zuvor
Antwortet  Heike

Liebe Heike,
es war vorauszusehen, dass Ihr Kommentar, den ich übrigens gut finde, hier Entrüstung auslösen würde. News4teachers ernährt sich, besonders wenn es um Politik geht, vom Skandalisieren und Empören.
Machen Sie sich nichts draus. Wer anders denkt, sollte sich hier lieber raushalten. Sachliche Diskussion mit höflicher Umgangsform findet man besser woanders.

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  Pit2018

@Pit2018

Ich übrigens finde den Kommentar von Heike 15. Juli 2021 um 21:36 nicht gut.

Und über den Vergleich von Covid19 mit
– Rhinoviren
– Adenoviren
– Coronaviren (gibt’s schon immer)
– Influenzaviren
wurde und wird hier immer wieder diskutiert – auch sehr sachlich.

Alles in allem teile ich Ihren Standpunkt ebenfalls nicht, denn auch der lässt Sachlichkeit schmerzlich vermissen.

AvL
1 Jahr zuvor
Antwortet  Heike

Es ist kein natürlicher Vorgang, wenn man durch eine Infektion mit einem durch einen gentechnisch Maßnahmen veränderten Virus als Kind manifest erkrankt.
Die Long-Covid-Folgen sind für die betroffenen Kinder und Jugendlichen deshalb so schwerwiegend, da die Zeitabläufe dieser Folgeschäden in vulnerable Phasen der Kindsentwicklung fallen. Hinzu kommt, dass ein Jahr in der Entwicklung sich wesentlich stärker auf die Entwicklung auswirkt, als dies bei Erwachsenen der fall ist. Und die haben selbst daran zu knacken, um wieder an die vorher bestehende Leistungsfähigkeit wieder heranzukommen.
Ich weiß wovon ich schreibe.
https://www.aezteblatt.de/archiv/219754/SARS-CoV-2-Long-COVID-in-der-Paediatrie

Forumsleserin
1 Jahr zuvor
Antwortet  Heike

Kein vernünftiger Unterricht? Präsenzunterricht ist aus mehreren Gründen in Zeiten der Pandemiewellen unvernünftig.
In einer Pandemie wäre Distanzunterricht vernünftig. Warum wird er nicht wertgeschätzt?

… weil wir mit dem Begriff „Vernunft“ ein Problem haben? Die harte Realität bahnt sich leider immer wieder ihren Weg. Siehe aktuelle Hochwasserkatastrophe.

Herzlehrer
1 Jahr zuvor

Ich bin ernsthaft fassungslos! Meine Kollegen, mein Partner und ich arbeiten uns seit nun mehreren Monaten den A* wund, um unseren Schülern Lernerfolge, Abschlüsse und ein halbwegs stabiles Gerüst zu bieten. Wir lassen uns impfen ( auch mit Astra … trotz Angst), um die Kinder, die Kollegen und eigenen Familien nicht zu gefährden und vorbildlich voranzugehen, aller Bedenken zum Trotz… Wir haben für unsere Arbeit die teilweise unter Bedingungen lief, die nur noch als bürokratischer Alptraum durchgehen kann, wo Dienstag die Richtlinien von Montag schon keine Gültigkeit mehr hatten, weder Zuspruch noch Wertschätzung entgegen bekommen. Wir haben den Kopf hingehalten, als von Ihrem Ministerium nichts kam, haben improvisiert, nächtelang Lernpläne entwickelt und Möglichkeiten erruiert, um Schülerkontakt zu halten und irgendwie Lehr-Lernsituationen zu schaffen. Hier wurde um Schüler gekämpft. Viele meiner Schüler kommen psychisch gezeichnet aus diesen Lockdowns…Angstzustände, Sozialphobien, Selbstverletzungen….Frau Schopper, sie habrn keine Vorstellung was da in den nächsten Jahren abgefangen werden muss. Nicht überall, nicht immeraber doch immer noch zu oft, um jetzt lapidar mit den Ängsten dieser Schutzbefohlenen zu spielen. Sie haben einen Wechsel versprochen, sie wollten Veränderung bringen-und nun sollen unsere Schüler, die noch zuhause isoliert saßen, als anderswo man schon wieder geimpft im Biergarten schnabulierte, wissentlich infiziert werden!!?? Ich kann das keinem meiner Schüler oder Eltern mehr vermitteln, warum auch nach so langer Zeit unser Sicherheitskonzept aus lüften, dann bald frieren und sich infizieren bestehen soll! Ich kann und will das nicht mitverantworten…ich liebe meinen Job und ich bin kein Pandiepaniker, aber ich kann doch nicht das nächste Schuljahr meine Schüler , meine Familie und mich wie Kanonenfutter behandeln!!! Wir sind kein Kanonenfutter Frau Schopper! Ich möchte meinen Job gut machen und das unter sicheren und vernünftigen Bedingungen- Sie sind meine Chefin und zuständig für die Sicherheit an meinem Arbeitsplatz!!! Tun sie bitte Ihren Job, damit ich meinen machen kann.

KARIN
1 Jahr zuvor
Antwortet  Herzlehrer

@Herzlehrer
Beifall!!!!!!
Genau so geht es mir!
Bin ganz bei Ihnen!
Danke für Ihren Kommentar!

WiMoKa
1 Jahr zuvor
Antwortet  Herzlehrer

Ich schließe mich dem Beifall an!

Mary-Ellen
1 Jahr zuvor
Antwortet  WiMoKa

Auch ich!!!!!

Elly
1 Jahr zuvor

Genau DAVOR warnte ein Kinder-intensivmediziner neulich im HR-Fernsehen. Er habe erlebt, dass zuvor kerngesunde Kinder schwer erkrankten, ein Kind sei gar gestorben. Schockierend für ihn als Mediziner, weil derartige Krankheitsverläufe bei gesunden, fitten Kindern erschreckend sind. Zynisch, zynisch diese Kultusministerin grüner Gesinnung. Braune Gesinnung würde ihr eigentlich besser gerecht, hinsichtlich der Wertschätzung der Gesundheit Schutzbefohlener..

xy
1 Jahr zuvor

Die Grünen sollten sich dringend dieser Person entledigen. Nach so einer Aussage sind die Grünen für alle Eltern mit schulpflichtigen Kindern unwählbar! Kinder als Durchseuchungsmaterial. Das ist nicht nur zynisch, das ist schlimmer.

Außenseiter im Dienst
1 Jahr zuvor

Demnächst steht da so ein Termin an.
Da kann man dann dafür sorgen, dass solche knalltüten nichts mehr zu sagen haben.

Nur so als Denkanstoß…

alter Pauker
1 Jahr zuvor

… Und wieder bewahrheitet sich der Spruch dass selten etwas Besseres nachkommt… Hatten fast alle Kollegien aufgeatmet, als Frau Eisenmann endlich abgelöst wurde, so scheint es nun, dass wir uns jetzt erst recht warm anziehen müssen. Eigentlich war das übertragen gemeint, wenn ich an die kommende kalte Jahreszeit denke, ist der Gedanke aber gar nicht so abwegig.
Ich habe es nicht gezählt, aber es sind sehr viele Eltern und Kollegen und Kolleginnen, die hier ihre Gedanken und ihr Entsetzen, ja selbst ohnmächtige Wut schildern. Das ist eine Funktion von news4teachers. Wie ich langsam denke eigentlich eine bedenkliche Funktion, denn viele von uns reagieren sich hier schriftlich ab, anstatt massiv vor Ort in Stuttgart, oder auch schriftlich, mit Klagen und Sonstigem konkret gegen die Zustände, für die beschriebene Situation in Stuttgart und den anderen Kumis und Landesregierungen vorzugehen.
Hoffen wir wirklich, dass Frau Schropper oder sonst einer der Verantwortlichen in den anderen Ländern unsere Zeilen hier liest, oder unsere Argumente ernsthaft prüft, geschweige denn umsetzt?
Auch wenn ich mich ein bisschen als Nestbeschmutzer fühle und selbstverständlich auch selbst betroffen bin, kommt mir hier der Satz: „Hunde die bellen, beißen nicht“ in den Sinn.
Oder mit anderen Worten, den Kultusministern und Kultusministerin den Mund gelegt: „Lasst den Pöbel ruhig schimpfen, die tun doch sowieso nichts“!… und ich fürchte da können die sich ziemlich sicher sein, dass es wirklich so sein wird, daß wissen diese Damen und Herren sehr genau. Es ist pure Verbitterung die aus meinen Zeilen spricht, das weiß ich- aber so langsam kann ich nicht mehr anders.

Monika, BY
1 Jahr zuvor
Antwortet  alter Pauker

Ich nehme es an, einige lesen es schon, aber nur als Infoblatt.

ALLE 10 SEKUNDEN STIRBT EIN KIND AN HUNGER.

ALLE 60 SEKUNDEN STIRBT EINE TIERART AUS.

Das sind schon längst Tatsachen.

Weiß man das? Ja. Unternimmt man was? Nein.

Warum sollte es mit einem Virus anders sein.

Mthdnmnn
1 Jahr zuvor
Antwortet  alter Pauker

„Ich habe es nicht gezählt, aber es sind sehr viele Eltern und Kollegen und Kolleginnen, die hier ihre Gedanken und ihr Entsetzen, ja selbst ohnmächtige Wut schildern. Das ist eine Funktion von news4teachers. Wie ich langsam denke eigentlich eine bedenkliche Funktion, denn viele von uns reagieren sich hier schriftlich ab, anstatt massiv vor Ort in Stuttgart, oder auch schriftlich, mit Klagen und Sonstigem konkret gegen die Zustände, für die beschriebene Situation in Stuttgart und den anderen Kumis und Landesregierungen vorzugehen.“

Menschen flüchten u.a. mit ihrer ohnmächtigen Wut ins Virtuelle, weil sie zusehends das Vertrauen in die offiziellen, mitunter wohl auch demokratischen Wege verloren habe und sich nun mal auch zu Recht seit sehr langer Zeit „von oben“ durch zumeist lediglich Verordnungen fernregiert sehen – und das gilt für beide Seiten, für die Denker und die Nicht-und-Quer-Denker. Die Nicht-und-Quer-Denker haben halt die richtigen „Partner“ gefunden (…).

Siehe BaWü: Eisenbeißer weg, juchu! Und nun gibt’s das Gleiche einfach nur in grün, verdammt. Da hat sich das bewusste Nicht-Wählen der BaWü-CDU ja richtig gelohnt.

„Hoffen wir wirklich, dass Frau Schropper oder sonst einer der Verantwortlichen in den anderen Ländern unsere Zeilen hier liest, oder unsere Argumente ernsthaft prüft, geschweige denn umsetzt?“

Natürlich kennen die politischen Akteure die Argumente der Gegenseite genaustens und vor allem welche (wahl-) politische Schlagkraft diese hat – eine nachweislich vernachlässigbare (siehe BaWü).

Man muss eingestehen und akzeptieren, dass die „Angsthasen“ und „Panikmacher“ sich nun mal in der eindeutigen Minderheit befinden – und für die wurde noch nie und wird nie „Politik gemacht“.

Ergo: Deutsches Land, Covidiotenland.

Viva
1 Jahr zuvor

Nach einer Scheißnacht unter dem Fragestern stehend, was da gerade abgeht in den Köpfen der KuMis und welche Partei überhaupt noch wählbar ist, fühle ich mich heute morgen nur noch taktisch verarscht.

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, sprach Spahn davon (Pressekonferenz Merkel, Wieler, er selbst), dass die Kinder Ü-12 bis zum Ende des Sommers alle doppelt geimpft sein könnten. Im Grunde hat somit fast jeder die Möglichkeit, sein Kind – zumindest bei der Deltavariante – vor der Durchseuchung zu schützen, wenn er es will. Traurig nur, dass der Impfpozess sich als schwierig gestaltet, weil Kinderärzte das so aufgrund fehlender Stikoempfehlung für gesunde Kinder oft nicht mittragen. Die Eltern müssen schon sehr viel Druck ausüben. Die meisten aber machen es gar nicht, weil sie durch die fehlende Stikoempfehlung arg verunsichert sind, aber nicht, weil sie denken, Corona wäre harmlos, sondern weil sie denken, da stimme vielleicht was nicht mit dem Impfstoff bei Kindern nicht. Unter diesen Voraussetzungen ist es nochmal mehr richtig unfair, was da in den Schulen passieren soll: Eine indirekte Impfpflicht mit ganz schlechtem Beigeschmack und praktischen Erschwernissen für Impfwillige!

Die U-12-Kinder, die noch nicht geimpft werden können , was noch bis Herbst bzw. Ende des Jahres dauern wird, die mobile Luftfilter oder Festanlagen bekommen können, wird man sie an eine Maskenpflicht binden? Plexiglastrennwände funktionieren im Kindergarten nicht! Aussichtslos.

Die Wahrheit ist wohl: Die Politiker haben keine Lösung, weil es keine gibt. Da, wo der Schuh wirklich drückt, können sie nicht helfen. Warum sie sich dabei aber wie Oberar…öcher aufführen und ihren Anstand vergessen, erschließt sich mir nicht.

Letztendlich können nur Impfwillige und Impffähige nach Überwindung von Hindernissen sich helfen. Die anderen werden politisch nicht unterstützt, zum Teil mutwillig aus Geiz und zu später Einsicht in eine Notwendigkeit (fehlende Luftfilter und Plexiglastrennwände, wo es möglich wäre), zum anderen aber aus Hilflosigkeit (fehlender Impfstoff für die ganz Kleinen, unpraktikable Maßnahmen wie Masken und Abstand im Kindergarten).

Wie das alles mit den Grundrechten unseres Grundgesetzes vereinbar ist und vom Verfassungsgericht bei einer eingereichten Beschwerde beurteilt würde? Das ist sicher eine Herausforderung von noch nie vorher gewesener Dimension!

Schnugge
1 Jahr zuvor

Die Aussagen der Frau sind wirklich das allerletzte !
Menschenverachtend. Ignorant. Unfassbar.
Die gehört sofort abgesetzt!

Koogle
1 Jahr zuvor

Wieso durchseucht man nicht die Erwachsenen Impfgegner?

Statt einer Spritze Impfstoff gibt es halt den Coronavirus.

Sile
1 Jahr zuvor
Antwortet  Koogle

… Koogle… Geht es noch??? Sie selbst sind menschenverachtend, wenn Sie solche Aussage treffen!!! Erst Hirn einschalten und dann reden oder schreiben!!!
Warten wir doch einfach mal ab, welche Nachwirkungen die Impfung bei den Menschen mit sich bringt und dann können die Fakten auf den Tisch.

Teacher Andi
1 Jahr zuvor

Man hat bei ihrem Amtsantritt bereits gemerkt, was für ein Fehlgriff (ist das Methode in den Kultusministerien?) diese Dame ist, nachdem ihre erste Äußerung „sie sehe keine Möglichkeit, die Anzahl der Lehrerstellen zu erhöhen“ lautete. Hier ging es wieder nur darum, einen Posten zu besetzen, egal mit wem, Hauptsache konform. Solange diese Gangart nicht aufhört, kann man im Bereich Bildung und Schule wenig bis gar keine dringend notwendigen Reformen erwarten. Und dann noch solche unqualifizierten und sich selbst entblößenden Statements. Es ist nur noch peinlich.

Privat
1 Jahr zuvor

Taschentücher, die neue Wunderwaffe gegen Corona. Geht’s noch?

Narsenmann
1 Jahr zuvor

„Ein paar Taschentücher“ – schön gesagt. Dann möge die Dame in Klassen unterrichten, die sich gerade durchseuchen. Imho geht das zu Lasten der Unterrichtsqualität und im Zweifelsfall auch auf die Quantität, durch sich ansteckende und dann in Quarantäne befindlichen Lehrkräfte. Und das, wo gerade Kontinuität auf Grund der Aufholjagd nicht verstandener Themenbereiche bei einigen Schülerinnen und Schülern immens wichtig ist.

Ein vernünftiges Hygienekonzept, fest installierte und regelmäßig gewartete Lüftungsanlagen mit ISO-U-Filtern in der kleinsten Stufe und eventuell AUF DAUER in Zukunft kleinere Klassen – Stichwort Klassenteiler und Schülerzahlen/-zahlungen pro Kopf… Das wäre die sinnvollere Lösung, nicht Taschentücher!!

Honz
1 Jahr zuvor

Lt. Sigrid Beer (@beerenstark, Twitter, s. Tweet) sind die Aussagen von Frau Schopper wie folgt zu interpretieren:

„ Sigrid Beer Stop signStop signStop sign
@beerenstark
Habe nachgefragt:Richtig ist,dass Theresa Schopper die Erfahrungen aus GB beobachten will bzgl. #LongCOVID bei Kindern.Sie will möglichst viel Sicherheit für Präsenz.Alles andere wäre nur zu verantworten,wenn es nur ein Packen Taschentücher bräuchte.Quellenrecherche wichtig!“

Liebes Redaktionsteam News4Teacher.de: Richtigstellung und Entschuldigung an Fr. Schopper adressieren? Oder wie wollt Ihr Euch hierzu stellen?

Leseratte
1 Jahr zuvor

„Laschet laviert in der Klimafrage
„Weil jetzt so ein Tag ist, ändert man nicht die Politik“
Armin Laschet fordert als Reaktion auf die Unwetter mehr Tempo beim Klimaschutz. Kurz darauf will er davon nichts mehr wissen.“

https://www.tagesspiegel.de/politik/laschet-laviert-in-der-klimafrage-weil-jetzt-so-ein-tag-ist-aendert-man-nicht-die-politik/27427218.html

In der Bildungspolitik läuft es doch genauso. Weil jetzt so eine Lage ist, ändert man nicht die Politik. Keine grundlegend bessere Hygiene an Schulen, keine kleineren Klassen, keine zusätzlichen Lehrer, …Und die nächsten Unwetter und die nächste Pandemie kommen bestimmt.

gilmore girl
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

Vielleicht meinte er mit dem „Tempo“ auch Taschentücher?

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  gilmore girl

So habe ich das noch gar nicht gesehen 😉

Karmamom
1 Jahr zuvor

Beim Lesen der Kommentare frage ich mich, leben die Verfasser und ich wirklich im selben Land? Haben wir es hier lokal einfach nur gut getroffen und stapeln sich im Rest der Republik die Leichenberge?
Diese massive Panik, das krampfhafte Festhalten an dem Glauben an die todbringende Seuche, ich kann sie bei bestem Willen nicht nachvollziehen.
Haben Sie sich all die Jahre vor Corona wohl auch so gesorgt? Sind nie arbeiten gegangen, trotz Erkältung? Haben Sie sich je gefragt, wie viele Menschen Sie im Laufe Ihres Lebens mit potentiell tödlichen Viren beglückt haben? Wie viele von denen dann tatsächlich auch verstorben sind? Oder lange mit den Folgen zu kämpfen hatten?
Einerseits tun Sie mir leid, haben Politik und Medien doch sehr dafür gesorgt, dass sich gerade in Ihrer Berufsgruppe diese kollektive Angstneurose breitmachen konnte. Anderseits tun mir vor allem die Kinder leid, die genau diese Angst dann spätestens im Herbst wieder zu spüren bekommen werden.

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  Karmamom

@Karmamom

„Einerseits tun Sie mir leid, … Anderseits tun mir vor allem die Kinder leid, …“

Ok, @Karmamom, das bringt jede Menge (gutes?) Karma.
Nicht nur wegen des Mitleids, welchem ja oft eine gewisse Perspektive bzw. ein Perspektivgefälle zugesprochen wird. (Wer Mitleid spendet, ist in der „höheren“ Position und versteht von dort aus besser.)
Nein, auch wegen der wohlwollenden Worte und dieser rausgeknallten Liste von total klugen Fragen, die doch sehr an ein Verhör im schlechten Film erinnert. Ich könnte mir vorstellen, dass Sie dafür die meisten Karmapunkte gesammelt haben.
🙂
Sie müssen heute nicht mehr antworten, da ich jetzt mit verträumtem Blick meinen Traumfänger hypnotisieren werde – oder lasse ich mich vom Traumfänger hypnotisieren?
Ich lasse es einfach mal so geschehen …

Dil Uhlenspiegel
1 Jahr zuvor
Antwortet  Pit 2020

Hallo Pit 2020!
Kann man damit auch Träumer einfangen? Nicht dass noch was geshit.

Dil Uhlenspiegel
1 Jahr zuvor
Antwortet  Karmamom

Hoho, kollektive Angstneurose, Leichenberge, Glaube an die todbringende Seuche … da tischen Sie uns Angstneurotikern aber tüchtig zum Mahle auf.

Grüße aus Indien und Südostasien

Ich muss da mal was loswerden
1 Jahr zuvor
Antwortet  Karmamom

Beim „Glauben an die todbringende Seuche“ habe ich aufgehört Ihren Post zu lesen. Schade um Ihre verschwendete Zeit.

Belegen Sie doch an dieser Stelle erstmal, dass Corona nicht verantwortlich ist für den Tod von zigtausenden Menschen in diesem Land!

Dann reden wir weiter.

Jenny
1 Jahr zuvor
Antwortet  Karmamom

Ich bin auch fassungslos. So einen hysterischen Ton unter theoretisch gebildeten Personen schockiert mich. Ganz ehrlich: das grenzt schon an psychotischen Zuständen, aus meiner Sicht. Zumindest erlebe ich hier eine extreme Angstpsychose, die nichts mehr mit der Realität zu tun hat.
Es macht mir Sorgen und Angst, dass solche Menschen einen pädagogischen Einfluss auf eine Vielzahl von zum Teil sowieso schon isolierten und unglücklichen Kindern haben könnten.

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jenny

@Jenny

„Zumindest erlebe ich hier eine extreme Angstpsychose, die nichts mehr mit der Realität zu tun hat.“
… und direkt danach:
„Es macht mir Sorgen und Angst, dass …“

*grübel*
???

Liebe Jenny,
als Alternative, dass „es“ Ihnen Angst macht – mögen Sie sich vielleicht mal Gedanken machen?
(Ist nur so eine Idee …)
😉

Mother Goose
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jenny

„Zumindest erlebe ich hier eine extreme Angstpsychose, die nichts mehr mit der Realität zu tun hat.“

Wenn einem bewusst ist, dass man eine Angstpsychose erlebt und sie nichts mit der Realität zu tun hat, dann ist das schon ein guter Schritt um sie loszuwerden.

Mthdnmnn
1 Jahr zuvor

Und wer ist Frau Schopper, ihre Pressesprecherin?

Aber nicht seitens Schopper kam die Richtigstellung (…) – nichts gesagt, aber dennoch genug!

Chris
1 Jahr zuvor

„Durchseuchung“? – ist das das Niveau dieser Publikation? Was soll diese populistische Stimmungsmache? Es wäre eher wichtig, die Schäden durch den Lockdown, die bei den SuS entstanden sind, engagiert anzugehen.
Ich kann nur hoffen, dass die Mehrheit der PädagogInnen unseren Kindern helfen. Es wird enflich Zeit, dass die Verhältnismäßigkeit wieder Einzug erhält: Ja, Corona ist EIN Problem, aber es gibt viele andere und auch größere Probleme gibt.

WiMoKa
1 Jahr zuvor
Antwortet  Chris

@Chris
Unter Durchseuchung versteht man primär erst mal lediglich den Grad der Verbreitung einer endemischen Infektionskrankheit. Inzwischen ist sich die anerkannte Wissenschaft einig, dass sich ohne Intensivierung der Schutzmaßnahmen in Schulen und Kitas dort das SARS-COV-2-Virus ungebremst ausbreiten wird, also eine hohe Durchseuchung stattfindet. Es handelt sich somit nicht um „populistische Stimmungsmache“, sondern lediglich um die korrekte Beschreibung einer zu erwartenden Situation. Fachlich korrekt hätte sinnvollerweise der Grad der Durchseuchung oder zumindest eine Einstufung (hohe Durchseuchung o.ä.) angegeben werden müssen, aber hey, wir und Sie haben ja auch so verstanden, was die Redaktion ausdrücken wollte.
„ Es wäre eher wichtig, die Schäden durch den Lockdown, die bei den SuS entstanden sind, engagiert anzugehen.“
Um das zu erreichen, braucht es in den Schulen kleinere Klassen für individuellere Betreuung, und es wäre nun langsam an der Zeit, die Schulen (und Kitas) pandemiesicher auszustatten. Dann müssten diese im Falle hoher Inzidenzen oder gefährlicherer Mutanten nämlich nicht geschlossen werden. Ja, bitte, engagieren Sie sich dafür! Das wäre aus meiner Sicht eher wichtig, gerade im Interesse der Kinder und Jugendlichen.

Monika, BY
1 Jahr zuvor
Antwortet  Chris

„Ja, Corona ist EIN Problem, aber es gibt viele andere und auch größere Probleme gibt.“

Und deshalb sollen wir und müssen wir die Kinder dem Experiment – Durchseuchung unterzogen?

Was ist hier denn das größere Problem?

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Chris

Chris, wie würden Sie denn die absichtliche oder zumindest fahrlässige Infektion von Kindern mit einem potentiell gefährlichen Virus definieren?
Als wohlwollende Abhärtung des Immunsystems mit Auslese der Schwächsten?

Dil Uhlenspiegel
1 Jahr zuvor
Antwortet  Chris

Läuft ungebremst die Seuche (deutsch für Epi-/Pandemie) durch, dann nennt man es Durchseuchung.
(Das ist quasi ein Fachbegriff – ich war’s diesmal aber nicht, ehrlich!)

Bleibt nach Ihrer Kritik die Frage, ob das oben mit dem unten zusammengeht:

Die Ministerin hält es deshalb nicht für nötig, dass die Schulen wieder geschlossen werden müssen, wenn die Inzidenzen «in die Höhe schnellen».
«Delta wird sich in den Schulen breitmachen, da muss man sich nichts vormachen.»
«Die Kohorten werden sich immer mehr mischen im kommenden Jahr.»
(Frau Kultusministerin Theresa Schopper)

Ich muss da mal was loswerden
1 Jahr zuvor
Antwortet  Chris

Die anderen Probleme gibt es schon viel länger und hätten längst angegangen werden müssen. Corona macht sie nur sichtbarer. Die Bildungspolitik in Deutschland liegt schon seit längerem am Boden. Sie wird jetzt zusätzlich mit Füßen getreten!

Leseratte
1 Jahr zuvor

Und unser MP macht den Johnson, obwohl Thüringen beim Impfen hinterherhinkt. Und ab Herbst ist sich dann jeder selbst der Nächste, der sich zB. aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen kann? Und die ungeimpften Kinder? Und wann die Ältesten Auffrischungsimpfungen bekommen, ist ja auch noch nicht klar. Deren Risiko durch Delta ist trotz Impfung hoch. Was ist das Problem beim Maskentragen im Supermarkt und im ÖPNV? Hatte gehofft, Thüringen wäre nicht ganz so dumm wie Sachsen. Aber der mehrmonatige Hotspot-Status muss ja irgendwoher gekommen sein. Und dann haben wir ja noch massenweise Coronaleugner, Impfgegner, Reichsbürger, … Das kann in den Schulen und auch sonst heiter werden…

Elly
1 Jahr zuvor

Ich hoffe nur, die Ängste und Gefühle der Kinder und Jugendlichen werden ENDLICH gesehen. Die sensiblen und nachdenklicheren unter den Kindern haben berechtigte Angst vor einer Infektion, und diese jungen Leute darf man einfach nicht in Präsenz zwingen, wenn die Rahmenbedingungen nicht sicher genug sind.

Karmamom
1 Jahr zuvor

@ Pit 2020

Sie haben Humor, das muss man Ihnen lassen. Eine gewisse Leichtigkeit des Seins muss Ihnen also innewohnen. Wie schön wäre es, wenn Sie diese Fähigkeit auch zugunsten Ihrer Schüler und deren zukünftigen psychischen Wohlergehens nutzen würden. Wieder damit beginnen das Große Ganze zu betrachten, mit allen Nebenschauplätzen. Die Angst ein Stück weit zur Seite zu schieben und den Blick wieder den Tatsachen zuwenden. Und das meine ich nicht mal esoterisch, im Gegenteil. Sich nicht an den bloßen Glauben zu klammern, dass es ganz furchtbar ist oder zumindest noch wird, sondern der Realität ins Auge zu sehen, Zahlen zu interpretieren und das Paniklevel dementsprechend anzupassen.
Übrigens, ich wollte mich eigentlich Kardamom nennen, wie das Gewürz, es war Winter und mir fiel nichts anderes ein. Dann habe ich mich verschrieben. Und dann fand ich es so einfach viel besser und bin dabei geblieben. Oder hab ich es als Zeichen des Universums gedeutet und es einfach angenommen? Wer weiß. Ich muss nun los, sonst komme ich zu spät zu meiner Tarotkartenlegerin.
Alles Gute, ich sende Ihnen positive Energie.

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  Karmamom

@Karmamom

„Wie schön wäre es, wenn Sie diese Fähigkeit auch zugunsten Ihrer Schüler und deren zukünftigen psychischen Wohlergehens nutzen würden. Wieder damit beginnen das Große Ganze zu betrachten, mit allen Nebenschauplätzen. Die Angst ein Stück weit zur Seite zu schieben und den Blick wieder den Tatsachen zuwenden.“

EhrwürZige Mom (sorry, mein Humor schon wieder),
ja: Wie schön wäre es …

Aber bevor Sie am Ende doch noch die positive Energie nach all den anderen energiegeladenen Vermutungen auf den Weg gebracht haben, suggerierten Sie das … darf ich das so sagen? … Bewusstsein, mich nicht zu kennen.
Uuuuuh, Sie merken an der Stelle selber etwas?
Nicht? – Auch egal.
Ergo: Alles gut & gglG ans Universum – und natürlich an die Tarotkartenlegerin.
🙂