Proteste gegen Maskenpflicht und Schnelltests an Schulen – Intensivstationen laufen voll

39

Zum Unterrichtsstart nach den Herbstferien an allen Thüringer Schulen in der höchsten Warnstufe haben Eltern teils gegen die strengeren Corona-Regeln protestiert. Es seien an einigen Schulen unter anderem wütende Schreiben von Eltern eingegangen, erklärte ein Sprecher des Thüringer Bildungsministeriums. Insgesamt sei die Stimmung „angespannt“. Thüringen steht – nachdem der Abbau der Corona-Schutzmaßnahmen in Schulen gescheitert ist – vor dem Corona-Notstand. Ministerpräsident Ramelow hat angekündigt, dass es im Freistaat bald nicht mehr genügend Intensivbetten gibt, um dort Ungeimpfte zu behandeln.

Ließ laufen – und steht vor dem Scherbenhaufen seiner Corona-Politik: Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke). Foto: Thüringer Staatskanzlei (TSK)

An einer Südthüringer Grundschule in Brotterode-Trusetal (Schmalkalden-Meiningen) habe es sogar eine Demonstration von Eltern gegen die Maskenpflicht im Unterricht gegeben. Der Vorsitzende des Thüringer Lehrerverbandes, Rolf Busch, zeigte sich empört über die Proteste. „Das geht gar nicht“, sagte er. Lehrer und Schüler könnten nichts für die Corona-Maßnahmen. „Wenn es eine Demonstration gegen die Maßnahmen geben soll, dann sollte sie vor dem Bildungsministerium stattfinden.“ Busch betonte zugleich, dass er die Corona-Maßnahmen an den Schulen für notwendig halte. „Schulen sind der ganz falsche Adressat für solche Proteste. Schulen sollten kein Ort von Protesten sein.“

Nach Angaben des Ministeriums habe es aber auch Zuspruch für die Maßnahmen gegeben und Bestärkungen, die Schulen geöffnet zu halten. In Thüringen war für die rund 249.000 Schülerinnen und Schüler am Montag der erste Schultag nach zwei Wochen Herbstferien. In dieser Zeit waren die Corona-Infektionszahlen im Freistaat rasant gestiegen, die Belastung des Gesundheitssystems nahm zu. Inzwischen liegen alle Thüringer Landkreise und kreisfreie Städte in der höchsten Warnstufe drei, so dass auch an den Schulen deutlich strengere Infektionsschutzregeln gelten als noch vor den Ferien.

Dazu gehört unter anderem eine Maskenpflicht im Unterricht und eine Testpflicht für alle, die nicht geimpft oder von Covid-19 genesen sind. Weigern sich Eltern, ihre Kinder testen zu lassen, droht ihnen ein Bußgeld. Auch an den Kindergärten im Freistaat gelten mit Erreichen der Warnstufe drei strengere Corona-Regeln. Kinder dürfen nur noch in festen Gruppen unterrichtet werden. Elternvertreter beklagen, dass etliche Kindergärten nun ihre Öffnungszeiten wieder einschränken. «Im Schnitt ist es so, dass fast alle Einrichtungen die Zeiten kürzen», sagte die Landeselternsprecherin der Kindergärten Thüringen, Juliane Worgt. Einige hätten nur noch sieben oder acht statt der eigentlich gesetzlich vorgesehenen zehn Stunden geöffnet.

«An den meisten Schulen hatten wir noch aus Altbeständen genug Tests»

Auf die Schnelle muss das Land nun wieder die Infrastruktur für die bereits abgeschafften Schüler-Tests schaffen. Nach Angaben des Sprechers aus dem Bildungsministerium sei die Versorgung der Schulen mit den Kits zum Schulstart gesichert gewesen. «Auch wenn landesweit nur geringe Puffermengen vorhanden sind», so der Sprecher. Ausreichende Testmengen seien auf dem Weg oder bereits vorhanden. «An den meisten Schulen hatten wir noch aus Altbeständen genug Tests.» Demnach werde in dieser Woche der zweite Teil einer Lieferung von insgesamt 770.000 Corona-Tests erwartet. Außerdem soll eine weitere Lieferung von 400.000 Tests voraussichtlich am Dienstag in Deutschland eintreffen. Das Bildungsministerium wollte noch am Montag weitere 410.000 Tests bestellten, deren Lieferzeit etwa drei Wochen beträgt.

Wenige Tage vor der Bundestagswahl hatte die von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) geführte Landesregierung von Thüringen den Corona-Schutz in Schulen praktisch aufgehoben. Vor allem gab es keine Schnelltests mehr – und keine Maskenpflicht im Unterricht. Mobile Luftfilter wurden seit dem Sommer kaum angeschafft. Damit hatte das Virus unter ungeimpften Kindern und Jugendlichen praktisch freie Bahn. Das offenkundige Kalkül: Ohne die regelmäßigen Tests in den Schulen würden die Infektionen unter Kindern und Jugendlichen kaum mehr auffallen. Nur noch Schülerinnen und Schüler mit Symptomen sollten sich testen lassen, und zwar beim Arzt.

Das Experiment ist krachend gescheitert: In einzelnen Landkreisen schossen die Inzidenzen unter Fünf- bis 14-Jährigen auf bis zu 1.500 hoch (wohlgemerkt: eben ohne die Tests in den Schulen, die gerne von Kultusministern als Begründung dafür hergenommen werden, warum die Inzidenzen unter Kindern und Jugendlichen seit Monaten über denen von Erwachsenen liegen). Aktuell nähert sich Thüringen dem Corona-Notstand.

Die Intensivstationen laufen währenddessen weiter voll. Zuletzt waren im Schnitt fast neun von zehn Intensivbetten belegt

Auch am Wochenende hat sich der rasante Anstieg der Corona-Zahlen im Freistaat fortgesetzt. Die Sieben-Tage-Inzidenz sprang laut Robert Koch-Institut (RKI) erstmals seit Beginn der Pandemie über die 400er-Marke, zugleich rutschte mit dem Landkreis Nordhausen die letzte Kommune in die höchste Corona-Warnstufe drei. Damit gilt seit dem heutigen Montag in allen Kreisen und kreisfreien Städten doch wieder die Testpflicht an Schulen – außerdem müssen alle Schüler im Unterricht wieder Maske tragen. Kinder in Kindergärten dürfen nur noch in festen Gruppen betreut werden.

Die Intensivstationen laufen währenddessen weiter voll. Zuletzt waren im Schnitt fast neun von zehn Intensivbetten (88,1 Prozent) im Freistaat belegt. In knapp jedem fünften (18,4 Prozent) Bett lag ein Covid-19-Patient, wie am Sonntagmittag aus dem Register der Intensivmedizinervereinigung Divi hervorging. Ramelow hatte zuvor gewarnt, dass Ungeimpfte wegen der vollaufenden Intensivstationen schon bald nicht mehr in Thüringen behandelt werden könnten, sondern in andere Bundesländer verlegt werden müssten. In den nächsten Tagen werde man in die Situation kommen, dass es im Land nicht mehr genug Intensivbetten gibt, hatte er dem ZDF gesagt.

Thüringen ist mit 216 Corona-Todesfällen auf 100.000 Einwohner – nach Sachsen mit 256 – das Bundesland mit der schlimmsten Pandemie-bedingten Sterbequote. Thüringen ist gleichzeitig mit 61,1 Prozent das Bundesland – nach Sachsen mit 57,1 Prozent mit der geringsten Impfquote. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahre, für die eine Impfung von der Ständigen Impfkommission empfohlen wird: Die haben in Thüringen nur 29,2 Prozent der über-12-jährigen Kinder und Jugendlichen vollständig erhalten. Zum Vergleich: In Schleswig-Holstein ist der Anteil mit 56,2 Prozent fast doppelt so hoch. News4teachers / mit Material der dpa

Inzidenzen über 1000, massenhaft infizierte Kinder – und ignorante Politiker: Den Schulen droht ein zweiter Krisen-Winter

 

Anzeige


39 KOMMENTARE

  1. Protest vor einer Grundschule?! Ich lache mich schlapp. Daran sieht man allerdings wie beschränkt die Sichtweise bei vielen Eltern auf diese Pandemie ist. Oder generell halt…

    • Von denen wir ja in Thüringen leider sehr viele haben. Und viele Eltern dabei. Den Zusammenhang kapieren aber genau diese Eltern nicht.

    • Genau das ist das Problem.
      Eine laute und gefährliche ungeimpfte Minderheit füllt die Krankenhäuser auf Kosten der grossen Mehrheit. Und diese Minderheit ist auch dafür verantwortlich, dass die Inzidenz steigt. Auch auf Kosten anderer.
      Ich verstehe es nicht mehr, dass die Politik (egal welche Partei) auf diese Minderheit noch Rücksicht nimmt und dadurch die Mehrheit nicht schützt und endlich bundesweit 2 G und 3 G am Arbeitsplatzt einführt.
      Die Querdenker und Impfgegner werden immer was zum schreien und demonstrieren finden. Wenn es nicht 2 G, 3 G oder Maskenpflicht ist, dann halt Regelungen zum Klimaschutz oder irgendwas anderes.
      Lasst sie doch einfach schreien, und führt Regelungen ein, die die Pandemie für die Geimpften endlich beenden würden. Freie Intensivbetten, keine verschobenen Operationen wegen Überfüllung und niedrigere Inzidenzen, die die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung für alle reduzieren.
      Die Querdenker würden dann weiter demonstrieren, aber dann müssten sie wenigstens geimpft sein.

  2. Es war zu lesen, dass die Masken zwar die Zahl der Infektionen an Schulen senken können, aber dass das die Intensivstationen eben nicht entlastet, weil kleine Kinder weiterhin kaum schwer erkranken.

    • Es wird Zeit, dass sich die Geimpften gegen die nicht Geimpften demonstrieren.
      Weil ihr so egozentrisch und dumm-dämlich seid und den solidarischen Akt einer zweifachen Impfung aus reiner Sturheit und Dummheit ablehnt,, dürfen wir demnächst wieder überfüllte Intensivstationen betreuen, keine geplanten Operationen mehr durchführen, euch aber intensivmedizinisch bettreuen und zudem noch in den Lockdown gehen, Danke, ihr irrsinnigen Egozentriker.

      • Komm, trau dich und sag das (in dieser Wortwahl) doch jemanden ins Gesicht. Ich hoffe, dass dann das Echo entsprechend sein wird.

        • Bei Konfrontationen mit aggressiven Männern ziehen wir im Rettungsdienst immer die Ponys (Polizei) mit hinzu, und mit unserem medikamentösen Arsenal an Sedativa und Hypnotika gelingt es jede unruhige Seele wieder in einen kooperationfsähigen Zustand zu versetzen. S-Ketamin durch die Hose injiziert bewirkt wundersame Heilung.

  3. Na klar die Ungeimpften…wenn eine Impfung nicht wirkt dann sind nicht die Ungeimpften daran Schuld…hinterfragt doch mal die ganze Sache..es sind angeblich noch ca 30 % ungeimpft..und die Ungeimpften stecken jetzt die Geimpften an? Ist wohl eher andersrum (ist auch nachzulesen in der Lancet Studie)..aber 30% Ungeimpfte können auch nicht die Betten einnehmen…da stimmt was nicht!!! Nachdenken anstatt nur dummes Zeug plappern, was von hochbezahlten Politikern geschwafelt wird.
    Kinder unter eine Maske 6h und länger zu stecken ist Kindesmisshandlung! Ganz eindeutig, aber manche haben vor Sauerstoffmangel kein Elan mehr zu hinterfragen.

    • Kinder mit voller Absicht einem kaum bekannten Virus auszusetzen sehe ich eher als Kindesmisshandlung.
      PS: Wo müssen denn Kinder 6h ohne Pause Maske tragen?.

      • Das sehe ich auch so. Dort wo die Schüler am meistens zusammen sitzen, nämlich Schule, ist der wenigste Schutz. Da sollte man mindestens Maske tragen. Ist ja wohl das kleinste Problem. Das Geschrei wird groß, wenn genau diese Kinder deren Eltern sich jetzt so über Masken an den Schule aufregen, in den Krankenhäusern landen und kein Platz mehr ist.

    • Ja das wird hoch und runter gepredigt, damit es nicht auffällt, dass das impfen nicht die Wirkung hat, die man uns vorgegaukelt hat.
      In meinem persönlichen Umfeld von ich nur so von impfdurchbrüchen umgeben, während die infizierten Ungeimpften kaum ins Gewicht fallen.
      Ich bin geimpft. Für mich und für niemand anderen. Wenn ich mich anstecke, dann ist der Virus Schuld und nicht der Ungeimpfte.
      Mittlerweile habe ich mich auch von der Illusion befreit, dass ich verschont bleibe.

      • Welche Wirkung hat man uns denn vorgegaukelt? Niemand hat je behauptet, dass man sich nicht mehr mit dem Virus anstecken kann, wenn man geimpft ist. Vielleicht irgendwelche unseriösen Quellen, aber sicher nicht der Hersteller oder das RKI.

        Es war für mich immer und von vornherein klar, dass die Impfung kein vollständiger Schutz ist. Ist sie im Übrigen auch bei keiner anderen Krankheit. Daher: weiterhin Vorsicht walten lassen!

        • Absolut richtig. Es war von Anfang an die Rede davon, dass die Impfung (zumindest war es bei Biontech so) zu ca. 94 % schützt. Heißt im Umkehrschluss, dass 6 % der Geimpften leider keinen oder nur einen geringeren Schutz haben.

          Genau so haben es intelligente Menschen dann auch verstanden und sich weiterhin vorsichtig verhalten.

          • Geimpften sind extrem gut geschützt vor einem schweren Verlauf und die 94 % / 6 % waren anfangs korrekt, bei der Alpha-Variante. Nun sind wir bei Delta angelangt und da wirken die Impfungen aus dem Frühjahr sicher nicht annähernd 94 %.
            Ob 6 % keinen Schutz?

            Da ja Fakten hier immer belegt angegeben werden sollen, verstehe ich die Aussagen nicht.

            Britische Corona-Studie: „Impfschutz nimmt nach einigen Monaten ab“
            Beim AstraZeneca-Impfstoff sank die Wirksamkeit nach vier bis fünf Monaten von 77 auf 67 Prozent.
            Laut der Studie ließ der Schutz des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs fünf bis sechs Monate nach der zweiten Dosis von 88 auf 74 Prozent nach.
            (25.08.2021)
            https://www.tagesschau.de/ausland/corona-impfung-schutzwirkung-101.html

      • Der eigentliche Skandal ist, dass man seine Blödheit ungestraft vor sich hertragen darf. Mensch, Minna. Finger weg von der Tastatur!

    • Sauerstoffmangel, ja ne ist klar.

      Kinder, die in den Bergen bei „dünner“ Bergluft aufwachsen, sind durch höhenbedingten Sauerstoffmangel auch echt elanlos und bleiben dumm, weil sie durch den Sauerstoffmangel gar nicht in der Lage sind zu lernen.

      Dadurch, dass man diese Aussage in Dauerschleife wiederholt, wird sie nicht wahrer.

      • Oh mein Gott…
        Was wird da wieder eine Menge an Blödsinn und Geschwurbel verbreitet.
        Hilfe…. Impfwirkung wird uns vorgegaukelt, hochbezahlte Politiker wollen uns nur böses, die Geimpften sind jetzt gefährlich, während Ungeimpfte kaum ins Gewicht fallen, und immer wieder schön: Masken sind Kindesmisshandlung!

        Die Dummheit dieser Menschen ist grenzenlos.
        Ja, es ist so.
        Da könnt ihr jetzt wieder eurer Empörung freien Lauf lassen…nur zu!

    • In Mathe geschlafen?
      Inzidenz gesamt 200
      1/3 ungeimpfte Personen: Inzidenz 600
      2/3 geimpfte Personen: Inzidenz <10 durch Impfdurchbrüche
      100% Wirkung gegen Infektionen hatte kein einziger Impfstoff versprochen.
      Nicht nachgedacht oder trotz Schulzeit ohne Maske nicht genug Sauerstoff ans Hirn gekommen? 🙂
      Diese "Denk doch mal nach!" Rufe von Leuten, die offensichtlich noch nie zielführend gedacht haben, sind echt nervig.
      Noch schlimmer, dass viele Leute in der Pandemie aus Langeweile offensichtlich erstmals im Leben das Denken ausprobieren und dann von Ergebnis so begeistert sind, dass sie es für den Stein der Weisen halten ist momentan unser größtes Problem.
      Leider ist es eine Tatsache, das ein Gedanke sich, wenn er sich in einem ansonsten völlig leeren Kopf bildet, ungebremst ausbreitet und den kompletten Kopf ausfüllt. Klar es ist ja auch keine Konkurrenz da.
      Bevor sie jetzt wieder die schädlichen Masken raus kramen, sprechen sie mal mit einem Chinesen, Koreaner oder Japaner über dieses Thema.
      Die tragen schon seit 50 Jahren überall im öffentlichen Lebensraum Masken.
      Scheint ihnen nicht geschadet zu haben. Momentan sind die uns in fast allen Bereichen der Wirtschaft und Forschung voraus.

  4. Wir wohnen in Hessen unsere Kids testen sich bis Ende Januar 3x die Woche.
    Maske im Unterricht ist kein Muss aber Sie machen es.und Ich bin stolz auf Sie.
    Unsere großen Kinder 15 und 12 Jahre sind geimpft und sobald die EMA für unter 12 freigibt auch unser 10 jähriger.
    Wir mein Mann und ich erhalten bald unsere 3 .impfung
    Wir gehören beide zur Risikogruppe, unsere Eltern auch ,mein Bruder, meine Oma und auch meine Uroma.
    Ich schütze Sie alle und mich.
    Also Maske und all das hilft

    • Sucht euch einen Arzt, der schon jetzt U12 impft. Es gibt überall mittlerweile welche. Haben wir auch gemacht. Warum warten auf die Zulassung, die kommt sowieso, nur halt für die Kids unter den aktuellen Umständen ggf. zu spät.

  5. Ich finde es eine riesige Unverschämtheit, dass ungeimpfte Egoisten Intensivbetten blockieren. Die einfachste Lösung wäre, Sanitätszelte auf großen Plätzen aufstellen, dort die Querdenker, Coronaleugner usw. unterbringen, wenn sie einer Krankenhausbehandlung bedürfen und sie am besten von ebenfalls ungeimpften Klinikpersonal oder ggf. Sanitätssoldaten versorgen lassen. So würden sie die Krankenhäuser der Akutversorgung nicht zum kollabieren bringen.

  6. NRW hat gerade wieder veröffentlicht, wie niedrig die Zahlen der Kinder sind, deren Test positiv ausfällt. So ein bisschen „Na siehste!“-mässig. Wie deutet man das? Klingt doch erstmal positiv. Die Aussage „Kinder sind keine Pandemietreiber.“ sehen sie damit bestätigt. Klingt auch gut. Aber die Uniklinik Düsseldorf nimmt anscheinend keine Intensivnotfälle mehr auf. Wie geht das alles zusammen?

  7. „+++ Gesundheitsministerin [Thüringen] rät von Betriebsweihnachtsfeiern ab“

    https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/corona-regeln-impfungen-nachfrage-steigt-100.html

    Vielleicht sollte sie mal KM Holter mitteilen, dass es an der Zeit wäre, Dienstberatungen in Präsenz ohne Abstand mit 50 und mehr KuK in einem Raum zu verbieten, um die Infektionsgefahr, der jeder KuK, egal ob geimpft oder ungeimpft, täglich in den vollen Klassen ohne Abstand und Luftfilter ausgesetzt ist, nicht noch zu potenzieren. Ebenso Exkursionen zu Weihnachtsmärkten usw. , die einige KuK tatsächlich noch vorhaben.

  8. Belegte Intensivbetten, nur der Belegungsanteil mit COVID-Erkrankten (alle):

    23,68% Thüringen
    23,10% Sachsen
    21,74% Bayern

    15,43% Baden-Württemberg
    13,89% Bremen
    13,15% Berlin
    12,32% Brandenburg
    11,82% Hessen

    9,84% Rheinland-Pfalz
    9,27% Sachsen-Anhalt
    8,86% Hamburg
    8,60% Nordrhein-Westfalen
    7,69% Niedersachsen
    6,99% Mecklenburg-Vorpommern
    6,23% Saarland
    3,56% Schleswig-Holstein

  9. Mit Impfungen sind die Älteren aus der Gefahrenzone gekommen. Nun trifft es besonders die Jüngeren.
    Bundesweite Inzidenzen der Neuinfektionen nach Alter (ohne Dunkelziffer)
    0-4 J 97,4
    5-14 J 462,9
    15-34 J 270,3
    35-59 J 236,9
    60-79 J 165,1
    80+ J 87,5
    Stand 08.11.2021 – aktualisiert 11.11.2021

    Damals gab es ab Ü165 Distanzunterricht.
    Heute Achselzucken und Nase rümpfen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here