Lauterbach: „Eine Durchseuchung mit der Omikron-Variante wäre für die Kinder (…) in keiner Weise verantwortbar“

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BERLIN. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und der Chef-Virologe der Berliner Charité Prof. Christian Drosten, haben auf die Gefahr auch für Kinder und Jugendliche durch die Omikron-Variante des Coronavirus hingewiesen – und sich gegen eine Durchseuchung der Schulen ausgesprochen. Mit Blick auf Kinder sagte Lauterbach im heute journal: „Es wird oft vorgetragen, Omikron verlaufe leichter. Das stimmt, aber es ist trotzdem keine leichte Erkrankung, und es wird bei vielen auch bleibende Schäden hinterlassen.“ Drosten, der zum Expertenrat der Bundesregierung gehört, verwies darauf, dass schon Delta sich in den Schulen ausgebreitet habe.

Warnt (die Kultusminister?) vor einem Durchseuchungskurs: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Foto: Bundesgesundheitsministerium

„Das besorgt mich sehr“, so sagte Lauterbach angesichts des in diesen Tagen wieder anlaufenden Schulbetriebs. „Allerdings weiß man auch, dass bei der Omikron-Variante, die die dominierende, wenn nicht in wenigen Wochen die alleinige Variante sein wird, Masken sehr gut wirken. Von daher appelliere ich wirklich an alle Länder, dass man hier vorgibt, dass in den Schulen Masken getragen werden, weil tatsächlich ist die Maske bei der Omikron-Variante sehr effizient und würde gerade in den Schulen eine große Sicherheit bieten. […] Je besser die Maske ist, desto besser wirkt sie natürlich, daher würde ich meinen eigenen Kindern tatsächlich die FFP2-Maske empfehlen, das ist klar. […]“

Im Herbst hatten zahlreiche Bundesländer die Maskenpflicht im Unterricht ausgesetzt und die Inzidenzen unter Kindern und Jugendlichen so massiv nach oben getrieben; noch immer müssen nicht in allen Bundesländern durchgängig Masken in den Klassenräumen getragen werden – Sachsen zum Beispiel hat die Grundschulen von der Maskenpflicht ausgenommen.

„Hier werden viele schwer krank werden und werden auch längerfristig krank werden“

Lauterbach sprach sich entschieden dagegen aus, die bevorstehende Infektionswelle einfach durch die Kitas und Schulen rollen zu lassen. „Ich bleibe dabei, eine Durchseuchung mit der Omikron-Variante wäre für die Kinder, wie aber auch für die Erwachsenen in keiner Weise verantwortbar“, sagte er. „Das kann man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hier werden viele schwer krank werden und werden auch längerfristig krank werden. Das wollen wir gerade unseren Kindern auf jeden Fall ersparen“, sagte er – und betonte (offensichtlich mit Blick auf mögliche Schulschließungen): „Daher wird nichts ausgeschlossen.“

Drosten sprach in seinem aktuellen NDR-Podcast von einem „Fragezeichen“, wie sich Omikron im Schulbetrieb auswirken werde. „Wir werden jetzt, wenn der Schulbetrieb wieder losgeht, Schüler haben, die mit Omikron in die Schule kommen.“ Unklar sei aber, ob sich Omikron dort dann genau so ausbreite wie Delta „und von dort wieder zurück gestreut wird in die Familien oder ob das vielleicht weniger der Fall ist“. Es könne sein, dass von Kindern weniger Virus ausgeschieden werde, sodass Omikron „durch die allgemeinen Kontrollmaßnahmen in den Schulen besser abgehalten“ werde.

„Also es gibt junge Leute mit Mitte 20, die auf der Intensivstation landen. Das ist einfach nicht auszuschließen“

Wenn aber Omikron sich im Schulbetrieb auswirke wie Delta – oder sogar noch schlimmer –, dann könne sich eine neue große Welle aufbauen, die auch junge Menschen gefährde. Drosten warnte davor, Berichte aus Südafrika oder Großbritannien über vermeintlich mildere Verläufe zum Anlass für nachlassende Vorsicht zu nehmen.

Drosten: „Also es gibt junge Leute mit Mitte 20, die auf der Intensivstation landen. Das ist einfach nicht auszuschließen. Es gibt sogar Leistungssportler, die nach einer fast asymptomatischen, sehr milden Infektion noch wochenlang Probleme im Training haben und Leistungseinbrüche verzeichnen. Woher kommt denn das? Das ist ja kein Hokuspokus. Das kommt daher, dass das Lungengewebe geschädigt wird. Das stellt sich schleichend ein und ist dann sehr lange nachhaltend und es braucht vielleicht Monate, bis das wieder kuriert ist. Man muss schon sehr ignorant sein, um das zu übersehen.“

Alarmmeldungen aus anderen Ländern über Krankenhaus-Einweisungen von Corona-infizierten Kindern hätten sich in den vergangenen Tagen etwas relativiert; die Daten ließen aber auch nicht erkennen, dass Omikron Kinder weniger stark bedrohe als frühere Virusvarianten – wie die KMK in ihrem jüngsten Beschluss behauptet: Es gebe deutliche Hinweise, „dass eine mögliche Erkrankung milder verläuft“, so erklären die Kultusminister (News4teachers berichtet). Fakt sei, so Drosten, dass die Gesamtzahl der Fälle zunehme. Drosten: „Ja, es gibt diese Zunahme, die gibt es auch im pädiatrischen Bereich. Es ist also nicht so, dass das schon fast nur die Erwachsenen betrifft und die Kinder ausgespart sind. Das ist nicht der Fall.“

Lauterbach legte unmittelbar nach dem KMK-Beschluss per Twitter nach: „Viele denken: Omikron verläuft milder, weshalb keine Durchseuchung? Die billige Impfung… Das wäre ein grosser Fehler, viele Menschen würden schwer erkranken mit oft bleibenden Schäden. Für unsere Kinder wäre es ein absolut unverantwortbares Experiment.“ News4teachers

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167 KOMMENTARE

    • Morgen dritter Tag, bisher 24 bestätigte Fälle unter den SuS und jeden Tat werden es mehr. Aber Schulen sind ja virensicher..

    • Wann wird man hier bei News4teachers endlich mal zur Kenntnis nehmen, was die Corona-Hysterie und die ständigen Forderungen nach Schulschließungen mit unseren Kindern macht.

      Zitat: „Studie der Essener Uniklinik: 500 Kinder nach Selbstmordversuch auf Intensivstation – Anstieg um 400%. Experte: Schulen unbedingt offen halten
      Bis zu 500 Kinder mussten nach Suizidversuchen zwischen März und Ende Mai 2021 bundesweit auf Intensivstationen behandelt werden. Das ist das Ergebnis einer Studie der Essener Uniklinik, über die der Leiter der dortigen Kinder-Intensivstation, Professor Christoph Dohna-Schwake, exklusiv in unserem Videotalk „19 – die Chefvisite“ berichtete.“

      https://www.waz.de/region/corona-dramatischer-anstieg-bei-suizidversuchen-von-kindern-id234241693.html

      • Kommt die psychische Belastung von Diskussionen über Fernunterricht oder kann es aus einer Notlage heraus kommen, die die Pandemie verursacht und die Menschen jeden Alters vor Grenzerfahrungen stellt, mit denen alle je nach Veranlagung, Lebenslage und Vorerfahrungen belastet werden?

      • Sehr geehrte Carla,

        erstens, News4teachers fordert keine Schulschließungen – News4teachers berichtet darüber, dass WissenschaftlerInnen, Lehrkräfte und viele Eltern wirksamen Infektionsschutz auch für Kinder fordern.

        Zweitens: News4teachers beschäftigt sich durchaus mit den psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen durch die Pandemie. Wohlgemerkt: Durch die Pandemie. Das ist weitaus komplexer als nur die Frage, ob Präsenzunterricht bei hohem Infektionsgeschehen stattfinden soll oder nicht. Die Vorstellung, die Schulen müssten nur weit offen sein – dann hätten Schülerinnen und Schüler keine Probleme mehr, greift eindeutig zu kurz.

        Gerne hier nachlesen: https://www.news4teachers.de/2021/11/psychische-probleme-bei-schuelern-nur-die-schulen-offenzuhalten-reicht-nicht-experten-fordern-mehr-hilfsangebote/

        Drittens berichtet News4teachers seit Jahren über zunehmende psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen – das Thema hat aber vor Corona keinen Politiker wirklich interessiert. Könnte es sein, dass das Argument jetzt nur vorgeschoben ist? Diese Frage stellen wir durchaus.

        Hier ein Bericht von 2019: „Kassenstudie: Ein Viertel aller Schüler ist psychisch auffällig – im Schnitt zwei Kinder pro Klasse leiden unter Depressionen“

        https://www.news4teachers.de/2019/11/kassenstudie-ein-viertel-aller-schueler-zeigt-psychische-auffaelligkeiten-unter-depressionen-leiden-im-schnitt-zwei-kinder-pro-klasse/

        Politische Reaktionen seinerzeit darauf? Null.

        Herzliche Grüße
        Die Redaktion

        • Sehr geehrte Redaktion,
          Für den Artikel vom Nov. 2021 bin ich Ihnen auch dankbar. Leider zeigt die auffallend geringe Anzahl an Kommentaren, wie wenig Problembewusstsein und Interesse in diesem Forum an den Auswirkungen von Schulschließungen auf die Kinder besteht.
          Den zweiten Artikel von 2019 habe ich damals auch begrüßt, doch der hatte noch nichts mit den psychischen Auswirkungen der Schulschließungen durch Corona zu tun. Deswegen könnte er in diesem Zusammenhang mehr wie Kleinreden und Relativieren der aufrüttelnden Studie durch die Essener Uniklinik aufgefasst werden.
          Nur in wenigen Kommentaren wurde bisher auf die Gefahren für Kinder durch Schulschließungen und Panikmache hingewiesen. Trotzdem wurde darauf regelmäßig mit einer Flut an Häme und Beschimpfung reagiert. Ähnlich ging man mit Politikern um, die Schulschließungen mit Vorsicht betrachteten.

          Ich wäre dankbar, wenn sich hier etwas änderte und die Maßnahmen gegen Corona in ihren Gefahren weniger einseitig und auch nicht mit ständiger Aversion gegen Andersdenkende, auch Politiker, betrachtet würden.

          • Sehr geehrte Carla,

            zu dieser angeblichen „aufrüttelnden Studie“ gibt es bislang keine wissenschaftliche Publikation, die uns zugänglich wäre – nur einen Podcast und einen „Bild“-Bericht. Darin wird auch nur indirekt in Form von Zitaten angeblich daran beteiligter Mediziner über Ergebnisse berichtet. Wenn seriöse Informationen zu bekommen sind, berichten wir auch darüber. Bis dahin wären wir mit Schlussfolgerungen allerdings vorsichtig.

            Den Artikel von 2019 haben wir ja gerade deshalb angeführt, weil er aus der Zeit vor Corona stammt – psychische Auffälligkeiten bei Schülerinnen und Schülern sind eben kein Phänomen, das sich allein mit geschlossenen Schulen erklären ließe. Wir bestreiten ja gar nicht, dass Distanzunterricht zu Belastungen in den Familien führt. Nur: Ungeschützter Präsenzunterricht tut das auch – und an Corona verstorbene Elternteile erst recht: https://www.news4teachers.de/2021/11/internationale-studie-knapp-2-000-kinder-in-deutschland-wurden-in-den-ersten-drei-corona-wellen-zu-halbweisen/

            Die Welt ist leider nicht so einfach.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • Könnte es sein, dass die Pandemie als Ausnahmesituation die Kinder so stark belastet?
            Immer hin war noch nie in seit dem Zweiten Weltkrieg ein Situation da, in der jeder Angst um seine Gesundheit und die Gesundheit seiner engsten Bezugspersonen haben muss.
            Das belastet alle. Kinder, als psychisch noch nicht stabile Personen, aber besonders.
            Das Symptom der Pandemie im Allgemeinen wird von der KMK aber zum Symptom des Distanzunterrichts im besonderen umgewidmet. Passt halt besser in die Marschrichtung.

      • Tjoa, zeigt einmal mehr, dass es bisher völlig egal war, ob und wie viel SuS psychisch auffällig waren. Sonst gäbe es mehr bzw. „angemessen“ viele Soz.Päd. an Schulen, die auch NICHT auf Lehrerstellen angerechnet wurden
        Das Argument wird JETZT aus der Schublade geholt, weil es passt.

      • Es gibt so viele Kinder, die in und wegen der Schule todunglücklich sind, und zwar unabhängig von der Pandemie. Diese Kinder müssen jetzt die ohnehin von ihnen als belastend empfundene Schule unter Pandemiebedingungen ertragen. Das alleine kann ganz klar zu psychischen Krankheiten führen. Dann kann noch die Angst vor positiven Tests in der Schule dazu kommen, wo das belastete Kind weiß, es trägt jetzt das Virus nach Hause, wo vielleicht vorerkrankte Familienmitglieder leben. Vielleicht leidet die Familie bereits unter einem Verlust durch Corona oder unter Longcovid. Dann erlebt das schulunglückliche Kind, dass es selbst bei sehr hohen Inzidenzen in Präsenzpflicht in der Schule anwesend sein muss, bei geöffneten Fenstern im Winter, ständigem Vertretungsunterricht, weil auch die LuL ausfallen, bei hohen Ansprüchen bei Klausuren, obwohl jeder jederzeit krank/ in Quarantäne sein könnte.
        Ich empfinde die Mantra-Behauptung, dass Kinder nur seelisch gesund bleiben, wenn sie egal unter welchen Umständen in Präsenz beschult werden, als unfassbar dumm. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das gerade von mir beschriebene Kind, das in jeder Klasse mindestens einmal sitzt, durch dieses Erleben des Präsenzunterrichts depressiv und suizidal werden kann. Und dann wird ausgerechnet sein erdrückendes Leid statistisch instrumentalisiert, damit es Präsenzunterricht unter immer noch haarsträubenderen Bedingungen zu seinem eigenen Besten genießen kann. Ist es denn so schwierig anzuerkennen, dass nicht alle Kinder gerne zur Schule gehen? Was soll dieser Mist, der täglich aufgetischt wird, das glauben doch die Verantwortlichen selbst nicht!

        • @TaMu

          Vielen Dank!

          Ihre Ansicht über die „Mantra-Behauptung“ teile ich zu 100%.

          Es gibt und gab schon immer Kinder, die ungerne zur Schule kommen – man (KuMis?!) sollte sich mal Gedanken machen, woran das liege könnte …. Ich unterrichte seit zig Jahren und habe da so meine Ideen …. die Hingucken und Ehrlichkeit erfordern und in einer kostenungünstige Lösung (ja, da träume ich vielleicht) münden. Und welches KuMi würde sich da schon ranwagen?!

          Wir haben keine Normalität – also, so wie vor Corona.

          Wir haben Corona-Normailtät und Corona-Realität und so viele weigern sich immer noch, das anzuerkennen. Es müssen Veränderungen her – auch in unserer Wahrnehmung und in unseren Anforderungen an Luxus in allen Lebenslagen.

          Verzicht ist angesagt – für jeden!
          Rücksichtnahme ist angesagt – für jeden und von jedem!

          So etwas kann einer Gesellschaft, wie wir sie seit Jahren „gezüchtet“ haben (FREIHEIT-INDIVIDUALISMUS um jeden Preis!) nur gut tun.

          Ich stehe Tag für Tag da und lüge die Kids mehr oder weniger an – wäge sie in einer Sicherheit, die es nicht gibt.

          Nun wird an drei Tagen gestestet – was ein Aufleben für den Plastikmüll(fabrikanten) und ein Sterben im Meer. Weil Mensch nicht versteht, nicht einsieht und frei und „normal“ leben will.

          „Normal“ leben bedeutet nachhaltig leben. Denn wir brauchen die Erde, sie aber nicht uns Parasiten, denen es nur um sich selbst geht und ums Scheffeln von etwas, das nicht mal essbar ist – So blöde muss Mensch erstmal sein! Ach, isser ja schon!

          Habe gerade die Hasskappe auf – 😉

      • @Carla

        So schlimm das ist – ich glaube kaum, dass eines der Kinder hier gelesen hat.

        Die Gründe liegen sicherlich woanders – im häuslichen Bereich.

        Schule hat die Eigenschaft, Depressionen etc. bei Kindern und Jugendlichen zu „verschleppen“, aber ihnen nicht helfen zu können. Die Anmeldung bei Psychologen:innen liegt immer noch in Elternhand.

        UNS sind die Hände gebunden! Bitte endlich begreifen.

        Eine Durchseuchung soll DIE Lösung sein? Die Kinder werden später ihren Eltern und Lehrkräften (leider niemals den verantwortungslosen KuMis) genau das vorwerfen – wir sind gezwungen, mit dem Leben und der körperlichen wie psychischen Gesundheit dieser Kinder zu „spielen“ und dies im Bewusstsein, wie gefährlich das ist.

        Es ist kein Wunder, wenn Kinder und Jugendliche zunehmend das Vertrauen in Eltern, Lehrkräfte und Politiker:innen verlieren und die Beziehungen dauerhaft gestört werden.

        Man könnte sich auch langsam mal fragen, was das mit UNSERER Psyche macht!

        Sie gegen unser Wissen und Gewissen durchseuchen zu müssen – weil da jemand einfach mal drauf los verantwortungslos finanziell und karrieretechnisch gut ausgestattete Argumenten an den Haaren herbeizieht.

  1. Meine These:

    Erste Amtshandlung des Kultusministerium NRW, am Montag, 10.1.2022: Gebauer schafft die Masken im Unterricht wieder ab, obwohl Lauterbach die Relevanz der Masken dringend hervorhebt.

    Außerdem: Stamp fordert sicher den Freedom Day für Mitte Januar! Die Briten machen es ja vor mit ihrem Brexit-Clown an der Spitze.

    • Ich bin definitiv kein Fan der. KMK, aber ob die Kinder nach den gültigen Regeln Masken tragen oder es ganz lassen. es macht keinen Unterschied. Während wir ständig damit beschäftigt sind, dass sie die Maske wieder dahin ziehen, wo sie hingehört, machen alle Kinder gleichzeitig Maskenpause, Frühstückspause und Sport ohne Maske. Als ob sie sich dann nicht anstecken könnten.

      Dann trennen wir natürlich brav nach Kohorten, damit sie gemischt in den Bussen sitzen und auch an Bushaltestellen ohne. Maske warten.

      Für mich ist das das Gleiche wie die Tests. Sinn freier Aktionismus, um den Eltern zu suggerieren, dass man was tut. Und die Schulen offen halten kann.

      Denn wer könnte schon guten Gewissens zu einer Massenveranstaltung gehen, wenn die Schulen schließen müssten. Da müssen die Kinder dann eben als Alibi herhalten

  2. Omikron: Lauterbach will schärfere Kontaktbeschränkungen
    Lauterbach vor Omikron-Gipfel – „Müssen über Kontaktbegrenzungen sprechen“
    Auch die Schulen sollen offen bleiben – vorerst. Denn Lauterbach schließt im ZDF nichts aus.
    „Je besser die Maske ist, desto besser wirkt sie natürlich, daher würde ich meinen eigenen Kindern tatsächlich die FFP2-Maske empfehlen, das ist klar.“

    Die eigene Erkenntnis ist schon länger da, aber scheinbar parteipolitisch (SPD – Ampel) doch nicht so wichtig. Verschärfte Kontaktbeschränkung, super Idee aber auch an Schulen wo kaum Abstände eingehalten werden (können) sicher nicht.

    FDP-Chef Christian Lindner hat es heute nicht treffender formulieren können: „Höchstes Gut der Verfassung ist die Freiheit“ …
    „Es müsse ein konsequenter Gesundheitsschutz bei möglichst viel gesellschaftlicher Freiheit garantiert werden.“

    • zum FDP-Chef: Das ist genau das Denken, das ich nicht verstehe. Was nützt mir umfassendste Freiheit, wenn ich meine Gesundheit gefährde bzw. je nach Situation gefährdet werde?

      Ohne Gesundheit habe ich doch nichts von meiner Freiheit, da ich sie gar nicht wahrnehmen kann.

      • Du hast eben nicht verstanden, was er mit gesellschaftlicher Freiheit meint. Damit meint er arbeitsfähige Erwachsene. Und sonst garnix.

        • @OhneWorte

          grins – und diese arbeitsfähigen Erwachsenen haben komischerweise NICHT die Freiheit, ihre Kinder zu Hause zu lassen….. selbst zu entscheiden …..

          Freiheit ist ein kostbares Gut – und damit nicht für jeden bestimmt.

          Nur für die „Macher“ mit dem Dreitagebart und seinen Kumpanen.

      • Lindner wörtlich:
        „Der Schutz der Gesundheit ist ein hohes Gut. (…) Aber das höchste Gut unserer Verfassung, das ist und bleibt die Freiheit.“ (Quelle: https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-donnerstag-281.html) Als ich Lindners Spruch heute las, dachte ich: was für eine Wortklauberei. Reine Rhetorik, um Schulschließungen und andere Schutzmaßnahmen zu unterdrücken. Und völlig sinnlos: was nützt einem Freiheit, wenn man tot oder dauerhaft krank ist.
        Im gleichen Zug zu obigem Spruch forderte Lindner „maßvolle Beschränkungen“. Ich stelle mir vor, wie sich Lindner alle Einkäufe hübsch hygienisch nach Hause schicken lässt, derweil er in seinem großzügigen Büro alleine an einem schicken digitalen Endgerät arbeitet, während sich LuL, SuS, EuE in überfüllten Schulräumen, Bahnen und Bussen infizieren und die Infektionen in ihre Familien tragen. Ich könnte k*tzen. Sorry.

    • Mal Nachdenken:
      > „Je besser die Maske ist, desto besser wirkt sie natürlich,
      > daher würde ich meinen eigenen Kindern tatsächlich
      > die FFP2-Maske empfehlen, das ist klar.“

      Wenn Omikron so viel ansteckender ist dann frage ich mich wieso der Maskenschutz hier besser als bei Delta sein soll, da in der Unterrichtssituation ein längerfristiger Kontakt zustande kommt und dann wahrscheinlich der Gesamtaerosolpegel relevant wird. Dazu folgender Link:

      Aerosol-Forschung : „Bei Superspreadern nützen auch Lüften und Masken nichts mehr“
      https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-bei-superspreadern-nuetzen-auch-lueften-und-masken-nichts-mehr-17654439.html

      Und dann hat Stiftung Warentest FFP2 Masken für Kinder getestet mit einem niederschmetternden Ergebnis:

      Alle FFP2-Masken für Kinder fallen im Test durch:
      https://www.rtl.de/cms/ffp2-masken-fuer-kinder-geprueft-deshalb-fallen-alle-durch-4881548.html

      Ich kann mir vorstellen, daß eine FFP2 Maske in temporären Situationen, wo der Kontakt auch nicht so lange dauert hilfreicher sein kann. Diese wären z.B. Arztbesuche, Nutzung von Aufzügen, kurze Fahrten im ÖPNV usw. .

      Was wir brauchen um Lautersbach Forderung durchsetzen zu können insbesondere fortschreitende Impfungen der Schüler schnellstmöglichst und dann aus physikalischen Gründen Abstände auch im Unterricht und entsprechende Lüftung. Ansonsten hat man auch mit FFP2 Masken nur die Wahl der Durchseuchung.

      • Lauterbach verweist danach ja auch darauf, dass es vernünftige FFP2 Masken für Kinder noch nicht gibt.
        Er empfiehlt deshalb, dass alle OP Masken tragen sollen. Dadurch schützt man sich selbst zwar nicht aber die anderen. Wenn aber alle diese Masken korrekt tragen ist jeder geschützt.
        Nun, dann kann ja nichts mehr passieren!

    • Mit was denn? Die Nummer mit der Maske? Meine Kinder tragen schon die ganze Zeit nichts anderes, und zwar jeden Tag eine Neue- dafür brauche ich keinen Lauterbach. Wir fühlen uns trotzdem nicht geschützt. Bin mal gespannt ob der Sportunterricht in der stickigen Halle und in gemischten Gruppen wie gehabt auch wieder ohne Maske stattfindet. Barren mit gegenseitiger Hilfestellung von jeweils zwei flankierenden Schülern. Der Rest macht ohne Maske in der Warteschlange Blödsinn. So war es noch bis kurz vor den Weihnachtsferien.

      • In MV war vor Weihnachten kein Sportunterricht in der Halle. Jetzt, im neuen Jahr ist das wieder erlaubt. Das verstehe wer will…

      • Also in RLP ist Sport in der Halle mit Maske. Nur Seil springen durften die Kinder wohl ohne. Also bleibt nur die OP-Maske, zumindest beim Sport. Weil, mal ganz ehrlich, Sport mit ffp2 würden wir auch nicht machen (wollen)

      • Bei uns kurz vor den Weihnachtsferien:

        – Schulleitung trägt nur schlabbrige OP-Maske
        – Nikolaus ohne Maske (schon das 2. Jahr)
        – Weihnachtssingen mit der Parallelklasse
        – Theaterstück anschauen mit der Parallelklasse
        – Gemeinsames Frühstücken im Klassenraum
        – Gemeinsames Testen im Klassenraum
        – Schulschwimmen natürlich auch ohne Maske
        – Beim Schulsport bin ich mir nicht sicher, ob die anderen Kinder Masken tragen
        – Gemeinsames Mittagessen der OGS-Kinder mit zig anderen

        Entsprechend war die Schülerschaft kurz vor Weihnachten ziemlich ausgedünnt weil extrem viele in Quarantäne waren.

        Je näher der Montag rückt, desto schlechter schlafe ich wieder und habe Albträume!

      • ja, mm SIe haben recht!

        Ich ziehe meine Wörter nach seinen letzten Aussagen endgültig zurück.

        Der Mann hat keinen Stand.

  3. … und… wer HANDELT dann jetzt?

    Warten wir wieder ab, ob die Länder ein Einsehen haben?
    Werden sie nicht haben. Wir haben das längst gelernt!

    Die Verantwortliche sollten endlich lernen, dass man etwas MACHEN muss, wenn man etwas ÄNDERN will, umso mehr, wenn man etwas VERHINDERN will!!

    Noch wäre es vielleicht nicht zu spät, wenigstens Abstand zwischen den Schülern zu schaffen (Klassen teilen) und endlich Luftfilter für alle, egal wie alt die Schüler sind.
    Langfristig muss eh noch viel, viel mehr passieren, um Schulen für die Zukunft fit zu machen und Bildung tatsächlich nachhaltig und sozial gerecht und chancengleich sicherzustellen!

    • Mein Gott sagt einfach Nein!

      Ja, ich weiß die Eltern, aber zum Teufel mit den Eltern. Wenn ihnen nichts an eigenen Kindern liegt, dann ebene nicht!

      • Wir sind nur Eltern.

        Wir haben unseres Nein gesagt!

        Es gibt keine Kraft in Universum, weshalb wir unsere Kinder opfern werden.

        Das Geld ist überbewertet.

        Also bitte.

        Zu hohen Preis werden wir sonst bezahlen. Wir alle.

        Das Covid ist leider kein Miezekätzchen.

        Wir brauchen alle den Booster und zwar regelmäsig.

          • Und andere hier ziemlich unverschämte Querdenker wie Ragnar. Hat Telegram sie gesperrt oder warum gehen sie uns hier auf die Nerven seit ein paar Tagen?

          • Musik, eins, zwei, drei, vier
            Ich wünsch‘ mir ’ne kleine Miezekatze
            Für mein Wochenendhaus
            Der schenk‘ ich eine Luftmatratze
            Und eine Spielzeugmaus
            Ihr singt dauernd solche Liebeslieder
            Vorne und hinten mit Schmalz
            Ach, die hängen mir immer wieder
            So aus’m Hals..
            Dann gehör‘ ich zu den großen Tieren
            Auch wenn’s nicht funktioniert

        • Liebe Monika,das kann ich leider nicht,denn ich habe das Geld nicht.Wenn ich in Erzwingungshaft sitze,kann ich meinem Kind auch nicht helfen.Sobald Präsenzpflicht aufgehoben war,war er zuhause.Oder er war mal länger krank.Aber das geht nicht ewig.

          • Leibe Maren, haben wir auch nicht glauben Sie mir!

            Aber Erzwingungshaft??, weil man nicht krank werden will oder nicht sterben will, ihre Kinder von Krankheiten oder Tod schützen will, verdamt noch mal, wo leben wir denn dann? Was für eine Staatsform haben wir denn?
            Mensch, das kann nicht war sein!

          • Bei uns war / ist es auch so. So lang es rechtlich möglich war, waren die Kids zu Hause. Durch die Präsenzpflicht sind uns nun leider die Hände gebunden. Mehr als an die entsprechenden Politiker schreiben (Antworten habe ich leider noch nicht bekommen), für gut sitzende Masken sorgen, Desinfektionsmittel mitgeben, daran zu appellieren so gut es geht Abstand zu halten und im Zweifel die Lehrkräfte ans Lüften zu erinnern, geht gerade leider nicht.
            Es ist einfach nur frustrierend. Wie sehr wünsche ich mir die Freiheit, selbst entscheiden zu können!

    • @ kanndochnichtwahrsein

      JETZT HANDELN:

      Volksbegehren „Bestmöglicher Gesundheitsschutz in Schulen, Kitas und in sonstigen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche in Bayern“

      Liebe Leserinnen und Leser,

      • Ziel des Volksbegehrens sind gesetzliche Regelungen, die einen bestmöglichen
      Gesundheitsschutz der Kinder und Jugendlichen in Schulen, Kitas und sonstigen
      Einrichtungen für Kinder und Jugendliche anstreben. Insbesondere geht es auch um
      technische Schutzmaßnahmen (z.B. mobile Raumluftreiniger, stationäre RLT-
      Anlagen, transparente Schutzwände mit umlaufender Kante etc.).

      Ich habe mir bereits einige Punkte für den Inhalt des Volksbegehrens überlegt und einen ersten Entwurf erstellt.

      Allerdings benötige ich nun ein Feedback zu diesen Ideen für den Inhalt des Volksbegehrens.

      Deshalb möchte ich mich zunächst mit der Frage an Sie wenden, ob Sie grundsätzlich dazu bereit wären, sich den Entwurf des Volksbegehrens durchzulesen und mir eine Rückmeldung dazu zu geben, gerne auch Verbesserungsvorschläge, weitere Ideen etc.

      Natürlich kann ich hier nicht den gesamten Entwurf für das Volksbegehren einstellen.

      Ich habe mir gedacht, dass ich einen Link zu einer Telegram Gruppe posten werde, in der der gesamte Entwurf heruntergeladen werden kann.

      Ich weiß nicht, ob es möglich ist, hier einen entsprechenden Link zu posten.

      Vielleicht gibt es auch noch andere Möglichkeiten der Vernetzung. Ideen und Vorschläge sind immer willkommen.

      Über Antworten von Ihnen würde ich mich sehr freuen.

      Vielen Dank.

      Mit freundlichen Grüßen

      Tobias Schramm

      PS: Ich wünsche Ihnen alles Gute für das neue Jahr 2022

      • Ich meinerseits bin leider in NRW, habe aber schon so viele Unterschriften im Netz hinterlassen bei Petitionen etc. – scheint alles nicht zu wirken.
        Wir können zwar was tun – Briefe, Remonstrationen und Ähnliches schreiben, Petitionen verfassen etc. – aber HANDELN müssen letztendlich diejenigen, die uns durch ihre Entscheidungen das Handeln erst ermöglichen.
        Weiter oben wurde gefordert, dass Schulleitungen tätig werden.
        Dürfen sie nicht.
        Lehrer schon gar nicht. Vor wenigen Wochen wurde uns noch unter Drohungen verboten, „Druck“ auf Kinder auszuüben, sie zum freiwilligen (in NRW zwischenzeitlich abgeschaften) Maskentragen zu veranlassen, sie gar zum Impfenlassen zu überzeugen…
        Mit heutiger Schulmail: Jetzt müssen wieder alle Kinder Maske tragen und sollen sich impfen lassen und wir sollen/müssen es ihnen selbstverständlich nahebringen… ist fast so als habe man mir vor Wochen verboten einzuschreiten, wenn Kinder sich bei Prügeleien selbst verletzen und befehle mir nun, die Prügeleien im Keim zu ersticken…
        Welches Bild sollen Kinder von Lehrern haben???

        Handeln müssen die Bildungs-Politiker.
        Viele Kollegen haben ihre Minister/innen bekniet, endlich zu handeln.
        Es geschieht nichts, was man sinnvoll, nachhaltig oder gar voraussschauend nennen könnte. Der Bund lässt das geschehen.

        • @ kanndochnichtwahrsein
          danke für Ihre Antwort. Ich bin zwar aus Bayern, aber falls was aus dem Entwurf wird, möchte ich ihn in allen Bundesländern als individuell anpassbares „Muster“ zur Verfügung stellen. Meine Hoffnung ist, dass ich zunächst Personen finde, die bereit sind, sich mein „Machwerk“ mal anzuschauen und ein paar Anmerkungen dazu zu machen bzw. gerne auch Korrekturen daran vorzunehmen („Korrekturen vornehmen“ deshalb, da ich in meiner Schulzeit das Naturell der Lehrkräfte sehr gut kennengelernt habe ;))

        • @ kanndochnichtwahrsein Danke für Ihre Antwort. Ich bin zwar aus Bayern, aber ich möchte den Entwurf des Volksbegehrens in Zukunft Interessierten in allen Bundesländern zur Verfügung stellen, wenn „was draus wird“. Meine Hoffnung ist es, Personen zu finden, die bereit sind, sich mein „Machwerk“ durchzulesen, Anmerkungen dazu zu machen und gerne auch Korrekturen vorzunehmen.

      • Hallo Herr Schramm,

        vielleicht versuchen Sie es lieber auf Twitter und setzen den Hashtag #twlz (= Twitterlehrerzimmer) drunter.

        Die vernünftigen Leute (auch aus der Lehrerschaft) sind wohl eher dort als bei Telegram vertreten.

        LG, Tina+2 (auch aus NRW und nicht aus Bayern)

      • Wenn Sie eine goldene Idee haben, ich bin dabei!!! Ich habe schon sämtliche Minister angeschrieben, Gespräche mit Lehrern und Schulleitung geführt. Meine Tochter, Grundschülerin in NRW, vor den Weihnachtsferien….zack….sämtliche Infektionen in der Klasse….14 Tage Quarantäne….schwappte auf die Parallelklasse über….zack wieder paar Infizierte….3 Tage vor den Ferien melde meine 2. Tochter krank…bekomme als Antwort eine Email von der Schulleitung mit Androhung zur Anzeige wegen Verweigerung der Schulpflicht….Was können wir bei sowas noch tun?!?! Ich weiss nicht mehr weiter, nur noch Frust und Verzweiflung, weil man als Eltern kein Recht mehr hat seine Kinder und deren Gesundheit zu schützen. Also wenn Sie einen Masterplan haben….her damit…ich bin dabei!!!!

  4. Es lebe das Prinzip Hoffnung: „Es könne sein, dass von Kindern weniger Virus ausgeschieden werde, sodass Omikron ‚durch die allgemeinen Kontrollmaßnahmen in den Schulen besser abgehalten‘ werde“. Könnte aber auch nicht sein. Und dann?

  5. Hallo? Prof. Karl Lauterbach ist Mediziner und Gesundheitsminister. Allein mit Bezug auf die letzten beiden Sätze seines Zitats kann man wirklich nur fragen, auf welche Ausfallquote in Schulen mit Intensivbehandlungsbedarf oder schlimmer noch hier gewartet wird. Welcher Teil der Kernaussage ˋgefährlich für alle Altersgruppen´ wurde hier nicht verstanden?

    Ich plädiere dafür, den Schulleitungen mit Blick auf die regionalen Inzidenzwerte die komplette Entscheidung darüber zu überlassen, wie die Abläufe im Schulbetrieb bestmöglich aufrechterhalten werden können, denn unterschiedliche Schulformen bieten und erfordern unterschiedliche Voraussetzungen – und ich vertraue darauf, dass Schulleiterinnen und Schulleiter mit ihrer Schülerschaft und dem gesamten Personal rücksichtsvoller umgehen (müssen) als die Kultusminister.

    • Da hoffen Sie vergebens. Die Schulleitung unserer Kinder freut sich alle Montag in Präsenz zu sehen. Kein Wort der Kritik. Keine verschärften Maßnahmen. Weiter gemischte Klassen. Keine FFP2 Pflicht. Regulärer Planunterricht.
      Sehr ähnlich bei den verpartnerten Lehrern im Freundeskreis.
      Das Orchester auf der Titanic spielt bis zum Schluss.

      • Im Ernst, was soll man denn machen? Eigentlich kann man das nur noch aushalten, indem man sich in eine Art innere Immigration begibt. Die Maßnahmen in SH ab Monatag werden weniger scharf sein als letztes Schuljahr, obwohl Omikron durch die Decke geht. Ich mag einfach nicht mehr.

      • Schade! Solche Schulleitungen müssten in die (Masken-)Pflicht genommen werden. Bleibt noch zu hoffen, dass sie Entscheidungsfreiheiten, sollte es sie geben, zu schätzen und nutzen wissen. Im Ernstfall werden sie durch die Extremsituation dazu gezwungen. Dann ist es natürlich viel zu spät.

      • Es steht einer Schulleitung schlicht und ergreifend nicht zu, schulpolitische Maßnahmen nach außen zu kommentieren.

          • Das ergibt sich aus dem Beamtenrecht, man muss loyal zu seinem Dienstherren stehen. Dazu gehört eben, die Maßnahmen des KuMi umzusetzen, ob sie einem passen oder nicht.

        • Was würde Ihnen denn Schlimmes zustoßen, wenn sie es doch tun?
          Nur noch Weicheier überall?
          Sollten sich ein Beispiel an Wieler nehmen.

        • Ragnar….shut up!!!!!
          ….you are such a kind of shit!!!!

          Keine Ahnung und dann immer nur Querdenkergequatsche!!!

          Hier geht es um was …. uns liegt diese Debatte am Herzen und auf der Seele….und das einzige,was du beitragen willst, ist provozierender Dreck!!!!

          Lass es!!!

          Und damit bin ich erstmal wieder raus!!!

          Liebe Grüße an dich – Klaus L. – , der versucht hat mich zum weiterkommentieren zu ermutigen.
          Vielen Dank für deinen Zuspruch!!!

      • Bei uns nicht anders. In Thüringen sind quasi alle Schulen heldenhaft in Präsenz gestartet, obwohl theoretisch die Möglichkeit von Wechselunterricht und bei Zustimmung des Schulamtes auch Distanzlernen möglich gewesen wären. Aber wir wollen schnell wieder Hotspot werden. Welche SL legt sich bei aktuell läppischen Inzidenzen von 200 bis 600 mit wütenden Eltern, Querdenkern, Coronaleugnern usw. an?

      • …. Zumindest gibt es in meinem Umfeld mehrer Grundschul-Schulleitungen, die ersteinmal den Stundenplan anpassen und auf „Klassenunterricht“ umstellen. So, dass eine Klasse nur noch von einer Lehrerin unterrichtet wird. Das liegt eben auch daran, dass das Gesundheitsamt in meiner Stadt bei Omikron schlicht alle Kontaktpersonen in Quarantäne schickt… man höre und staune: auch Lehrer! Alle, die in einer Klasse mit Omikronfall unterrichtet haben / bzw. anwesend waren.
        Scheinbar gibt es eine kleine Gruppe von Verantwortlichen, die sich von den Wünschen des Schulministeriums einfach nicht beirren lassen und nach eigenen Wissen und Gewissen handeln.
        Das macht mir Hoffnung!

      • Nach meiner Erfahrung auch, und in der weitestgehenden Vermeidung, als derjenige dazustehen, der die Verantwortung für Entscheidungen trägt.

  6. Hat ihm schon jemand gesagt, dass die Durchseuchung bereits beschlossene Sache ist?
    Wenn alle, die mit Kindern in Schulen und Kitas arbeiten, geboostert nicht mehr in Quarantäne gehen, außer sie erkranken selbst und wenn sich diese Personen früher freitesten können als andere Menschen und zusätzlich von der Testpflicht ausgenommen sind, wenn jeden Tag eine Art verpflichtendes indoor-Festival mit 10 Millionen hauptsächlich ungeimpften Personen in Schulen stattfindet, die außer testen, Maske tragen (falls überhaupt) und lüften keinen Schutz haben und dann läuft die bisher ansteckendste Variante durch, die Geimpfte, Geboosterte und Ungeimpfte gleich betrifft… das ist Durchseuchung pur und durch die befohlene tägliche Massenveranstaltung betrifft es alle Bevölkerungsgruppen. Und es kümmert niemanden, ob das gefährlich ist. Ich kann mich nicht erinnern, dass Herr Lauterbach rechtzeitig tatkräftig eingeschritten wäre, wie ich es mir von ihm erhofft hatte.
    Ehrlich gesagt überlege ich mir, ob es nicht Sinn macht, sich geboostert so rasch wie möglich Omikron zu holen, so lange der rasch nachlassende Impfschutz noch mehr Schaden verhindert als eventuell in ein paar Wochen. Ich habe nicht das Gefühl, bei meinem Beruf und mit sämtlichen aktiven Familienmitgliedern dieser Infektion entgehen zu können. Die Frage ist wann, nicht ob.

    • Das war auch mein Gedanke, und er beruhigt auch ein wenig. Ab spätestens kommenden Montag wird Omikron so richtig aus dem Sack gelassen und dann wird es sich in einer rasenden Geschwindigkeit verbreiten. In spätestens drei Wochen wird es in jede Nische und jede Ecke der Gesellschaft gekrochen sein, und dann wird sich jeder dagegen behaupten müssen. Zuerst die Lehrer, Schüler und Eltern, dann aber auch sehr schnell alle anderen bis hin zu den Ministern in luftgefilterten Sicherheitszonen. Man kann eigentlich nur noch hoffen, dass die Impfung etwas schützt und die Variante tatsächlich mildere Symptome mit sich bringt. Aber auf die Omikron Auffrischungsimpfung hoffe ich persönlich lieber nicht. Bis die auf dem Markt ist, wird die Welle durchgerannt sein.

    • Tragisch, aber so denke ich auch. Bin jetzt vier Wochen geboostert und wenn, dann jetzt. Es ist ja sowieso nur eine Frage der Zeit. Dann aber bitte, wenn der Impfschutz am größten ist. Ich werde auf keinen Fall mit ffp2 arbeiten. Dieser Schalldämpfer hat mir schon letztes Jahr die Stimme ruiniert. Das packe ich jedenfalls nicht. Und der OP-Lappen wird vor den Aerosolen bestimmt nicht schützen.

  7. „Es waren lauter aufgeregte Hühner, und einer musste die Sache in die Hand nehmen.“ Helmut Schmidt – der Macher. Dieses Image pflegt er sein ganzes Leben lang.

    Und wo bleibt denn jetzt der „Hahn“ – der Macher, der die Sache endlich in die Hand nimmt.

    • Das kann er nicht, das können nur Eltern. Ich habe das Ganze als Appell an Eltern und Öffentlichkeit verstanden.

      Man kann dem nicht wiedersprechen.

      „Lauterbach sprach sich entschieden dagegen aus, die bevorstehende Infektionswelle einfach durch die Kitas und Schulen rollen zu lassen. „Ich bleibe dabei, eine Durchseuchung mit der Omikron-Variante wäre für die Kinder, wie aber auch für die Erwachsenen in keiner Weise verantwortbar“, sagte er. „Das kann man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hier werden viele schwer krank werden und werden auch längerfristig krank werden. Das wollen wir gerade unseren Kindern auf jeden Fall ersparen“, sagte er – und betonte (offensichtlich mit Blick auf mögliche Schulschließungen): „Daher wird nichts ausgeschlossen.“
      Das sind jetzt Tatsachen, die alle wissen.

      Macht hat er nicht zu sagen, alles jetzt zu, aber das ist eindeutig ein Appell.

      Jeder entschiedet für sich selbst.

    • Sie meinen den RKI-Wieler, der es seit zwei Jahren mit seinem Institut nicht auf die Reihe gebracht hat, eine vernünftige Datenbasis zu schaffen.
      Sorry, aber wenn ich dran denke, dass jemand, der einen Tag nach einer MP-Konferenz auf der entsprechende Corona Maßnahmen festgelegt wurden, daher kommt, das die Zahlenbasis nicht passt, dann ist es längst überfällig, dass er abtritt.

      • Weil in Gesundheitsämtern noch mit Faxgeräten gearbeitet wird und über die Feiertage nicht gemeldet wurde, machen Sie Wieler zum Vorwurf?
        Nein. Dieser Mann hat cojones.

  8. Wenn schon Herr Lauterbach sagt, dass (FFP2) Masken reichen, kann man ja beruhigt sein.
    Jetzt schnell noch pro Kind und Tag 2 FFP2 Kindermasken (für den Ganztag) bestellen.
    In der Schule wird dann noch geübt, wie man essen und trinken kann, ohne sie abzunehmen.

    • Kurz an die frische Luft, mit gebotenem Abstand essen und trinken, fertig. Da muss man kein Gymnasium besuchen, um das zu kapieren.

      • Das klappt beim Mittagessen bestimmt super, liebe Ragnar.
        Wir essen bei Minustemperaturen im Stehen auf dem Schulhof? Aber klar doch! Sind ja nur Kinder!

      • Ich bin immer so dankbar für kluge, realistische Ratschläge. Vielen, vielen Dank. Wäre ich nicht drauf gekommen.
        Aber ich war auch nur auf der Baumschule.
        Sicher braucht irgend ein/e KM noch einen kompetenten Berater.

      • Was Sie hier ansprechen, ist einer der Punkte, um den wir kämpfen. Weniger starre Regeln und die Möglichkeit sie anzupassen. Leider sind Lehrer wie Tiger ohne Zähne und Krallen. Wir kämpfen, aber die Waffen hat man uns gleich mal abgenommen (nicht nur unter Corona).

        Wir müssen es genauso machen, wie von den KMs vorgeschrieben, also schicken wir Corona in den Masken Pausen raus und hoffen, dass der Virus gut erzogen wurde

      • Empfohlene Tragedauer FFP 2: 75 Minuten, danach 30 Minuten Pause.
        (Nachzulesen z. B. bei der DGUV).
        Unsere Kinder haben regulär Unterrichtseinheiten von 90 Minuten, täglich bis zu fünfmal. Maximale Pausenzeit 20 Minuten.
        An-/Abfahrtzeiten ÖPNV bis zu 2 Stunden täglich.
        Das sind die Fakten.
        Vielleicht ist es doch keine so schlechte Idee, sich mal ein Gymnasium und seine Abläufe von innen anzugucken.

        Bei einer gut sitzenden FFP2-Maske (also z. B. ohne Wikingerbart) soll die Maske beim Einatmen angesogen werden, so groß ist allerdings auch der zu überwindende Widerstand. Bei jedem Atemzug.
        Das bitte mal einen Tag als Schüler mitmachen, das lehrt Demut und sorgt für einen erheblichen Erkenntniszugewinn.
        Zum Beispiel diesen:
        Wir brauchen WEIT MEHR SCHUTZ als FFP2-Masken!

      • Realität an unserer Schule:
        Frühstücksverkauf ist verboten.
        Warmes Mittagessen in der Mensa. Alle natürlich im Innenraum. Mit Maske essen ist nicht möglich.
        Kinder sind beim Essen nicht leise. Die Aerosolbelastung steigt witzigerweise durch lautes Sprechen deutlich stärker an.
        Die Mensa befindet sich übrigens im Untergeschoss. Es gibt nur kleine Fenster an einer Seite unter der Decke.
        Einen Luftfilter sucht man in der ganzen Schule vergebens.
        Dabei haben wir eine wirklich vernünftige und sehr bemühte Schulleitung.

        Wenn man keine Ahnung hat, sollte man unqualifizierte Kommentare vielleicht unterlassen.

      • Jepp, war auch mein Gedanke.
        Es wurde gesagt, dass FFP2 für Kinder echt nicht bedenkenlos sind.

        Naja bis grade habe ich mich noch aufgeregt, dass man keine Wahl hat, durch die Präsenzpflicht muss das Kind in die Schule.
        Jetzt habe ich zumindest eine Option.
        Präsenz mit Pest (Omikron) oder Colera (FFP2)

        Und schon sieht es gleich viel heller aus.

        Was ein Mist!

        Aber was soll das was Lauti jetzt sagt?
        Oh das kann man so nicht durchlaufen lassen.
        Ja bitte, ist eh schon beschlossen wenn die Schulen auf bleiben und die Präsenzpflicht auch bleibt.
        Die können schön und man kann nichts dagegen tun.

        Na und der Lindner.
        Ganz ehrlich, mit 2 infizierten Kindern Zuhause werde ich mich frei wie nie fühlen.
        Oh mit Long-Covid, ja da habe ich sicher ganz lange frei.
        Auf der ITS werde ich dank der Medis ganz viel Freiheit fühlen.
        Und wenn ich ins Gras beisse, sich der Geist vom Körper löst, ich mich fühle als würde ich in meinem Körper ertrinken. Dann muss ich mir nur vorstellen ein Fisch im Wasser zu sein und ich kann zufrieden meine Lungen entspannen und sanft dahin gleiten.

        Oh den feinen Herren würde ich zu gerne mit zur Arbeit nehmen. Da würde er ein Gefühl von Freiheit bekommen.
        Und zwar in dem Moment wo er das Haus verlassen kann und frische Luft atmen kann.

        Grrrrrrr

      • Warum? Weil die sich selbst willkürliche Messparameter gegeben haben, und dann den Test abbrechen, statt solange weiter zu testen, bis sie eine vernünftige Auswahl an Masken finden? Wir haben mehrere Modelle im Einsatz, die Warentest nicht dabei hatte, und die Top für Kinder sind. Atmen überhaupt kein Problem damit.

  9. Wäre die Lage nicht so ernst, dann könnte man vermuten, hier würde Recherche für einen dystopischen Roman oder Film betrieben. Wie war das mit dem jährlichen Opfern von Tributen zur Erinnerung daran, wie gut es alle haben?

  10. Ajajai… Auf RKI hören die KM nicht, auf den Gesundheitsminister auch nicht, auf Virologen – ebenfalls nix. Ja, auf wen hören die dann? Ein Mysterium…

  11. Man schickt am Montag in NRW alle 6 bis 10 Jährigen in den Präsenzunterricht und findet erst im laufe des Nachmittags/Abends heraus, ob der Pool positiv ist. Die Durchseuchung ist längst beschlossene Sache. Habe wenig Hoffnung, dass dieser Wahnsinn final noch gestoppt wird.

  12. Masken als einziger Schutz und dazu Präsenzzwang?

    Wenn man das wirklich durchziehen will, dann muss man aber auch absolut konsequent sein. Das bedeutet:

    KEIN Essen in den Klassenräumen – muss draussen stattfinden mit VIEL Abstand.

    Gemeinsame Tests mit Maskeabnehmen finden draussen mit VIEL Abstand statt.

    KEIN Mittagessen in der Schule – statt dessen dann irgendeine Lösung draußen mit VIEL Abstand

    MaskenPAUSEN draussen mit VIEL Abstand alle 90 Minuten für 30 Minuten. Bei schlechtem Wetter fällt die Schule aus. Das bedingt eine massive Umplanung der Unterrichts- und Pausenzeiten.

    Jede(r) SuS bekommt je 90 Minuten Unterricht eine frische und passende FFP2-Maske vom Land gestellt.

    Wenn man auch nur einen der Punkte NICHT erfüllt, dann verfehlen auch FFP2-Masken ihre Wirkung. Omikron ist hochansteckend… da reicht das gemeinsame Testen oder Frühstücken, vom Mittagsessen mal ganz abgesehen.

    All das ist zu teuer? Tja… dann ist Präsenzunterricht wohl doch nicht wichtig… also Schulen zu oder zumindest Präsenzpflicht aufheben.

    Ich hoffe, dass Herrn L klar ist, dass er jetzt Gesundheitsminister ist und nicht mehr Talkshowredner. Er KANN etwas ändern, er muss nur die anderen davon überzeugen, dass das alternativlos ist. Wenn alle anderen sich einig sind, kann man auch die KM zurückpfeifen. Das hat sogar ein anderer Herr L mal bei Frau G geschafft.

  13. Es wird in NRW am ersten Tag in den GS ein Antigen- Selbsttest, ein Pooltest und eine Rückstellprobe gemacht. Also mal entspannen und Kirche im Dorf lassen, liebe Eltern und Kollegen.

    • @Leo: Woher haben Sie die Info, dass in der GS auch ein Antigentest zusätzlich zum Pooltest gemacht wird? In der heutigen Schulmail kann ich das nicht finden. Dort steht: „Pool- und Einzelprobe im Rahmen der PCR-Lolli-Testung“.

      • Ganz einfach, weil ich es aus erster Hand weiß. Ich muss das meine Schüler am Montag machen lassen. Vielleicht mal die GS-Kollegen in anderen Kreisen fragen.

        • Kann ja sein, dass das für Ihre Schule geplant ist. Für ganz NRW ist es offensichtlich nicht geplant. Ansonsten müsste es in der Schulmail stehen.

      • Genau das ist meine Dienstanweisung für Montag. Mein Tipp: Ganz einfach mal die GS-Kollegen in anderen Kreisen fragen. Die eigene Blase verlassen.

        • Wenn Ihre SL das so anweist, ist das eine Sache. Dann behaupten Sie aber nicht, dies würde an allen Schulen so gemacht. Laut offizieller Anweisung aus Düsseldorf gibt es für die Kiddies nur den Pooltest und für die Lehrkräfte den Schnelltest. Die Mail verbietet übrigens auch explizit, dass Schulpersonal eine Poolprobe einreicht. Wollen wohl vermeiden, dass die negativen Schnelltestergebnisse sich doch noch als positiv herausstellen.

      • Steht auch nicht in der jüngsten Richter-Mail, weisen aber viele Schulleitungen nach eigenem Ermessen (Tests sind in den GS ja noch genug da) zur Sicherheit an, um eben nicht einen ganzen Tag auf das Ergebnis zu warten und dann erst im Nachhinein festzustellen, dass man den ganzen Tag im verseuchten Milieu munter und fröhlich gespreadet hat.

    • Am erster Tag beginnen alle nach der ersten UE frisch getestet und los geht´s mit der Präsenz. (Pool-)Testergebnisse am Abend oder erst am Morgen des nächsten Tages.

      Kaum jemand erkennt den Fehler – und Sie?

  14. Und hier die neuesten Zahlen des französischen Bildungsministeriums: In Frankreich sind seit dem 03.01. und mit Stand von heute, 06.01., 9.202 Klassen geschlossen, im Vergleich mit 2970 Klassen am 16.12.21. (Höchststand waren 11.272 Klassen am 02.04.21). 28 Schulen sind ganz geschlossen. Seit dem 03.01.22 sind 47.453 Coronafälle unter Schülern bestätigt worden, 5631 Fälle beim Personal.
    Quelle: https://www.lefigaro.fr/actualite-france/covid-19-9202-classes-fermees-au-plus-haut-depuis-le-printemps-dernier-20220106

    Zum Vergleich Frankreich hat ca. 12,25 Mio. Schüler in 59.650 Schulen.
    Quelle: https://www.education.gouv.fr/les-chiffres-cles-du-systeme-educatif-6515

    Aus diesen Zahlen möge jeder heruasrechnen, was er will, ein entsprechend exponentielles Wachstum annehmen und seine Schlüsse daraus ziehen: wir reden hier von 4 Tagen!

    Meine Vermutung für D: „so lange wie möglich die Schulen offenhalten“ geht maximal zwei bis drei Wochen gut, dann macht der Letzte das Licht aus.

    Aber ich lasse mich diesbezüglich gerne eines Besseren belehren…

    • Und weitere 14 Tage später sind dann fast alle wieder Genesen da. Und zweite Halbjahr kann weiterlaufen. Idealerwiese vor den Frühjahrsferien, die dann wieder ausfallen können und schon ist wiede eine Woche reingeholt.
      Das ist vermutlich der Plan, auch wenn es keiner auszusprechen wagt.

    • Vielleicht haben wir noch etwas länger auf, da es bei uns ja in Schulen keine Quarantäne gibt.
      Positiv getestete Kinder gehen/fahren (ÖPNV) nach Hause. Alle anderen aus der Klasse testen sich dann TÄGLICH selbst. Ansonsten 3 mal die Woche.

    • Das mit Frankreich kann nicht sein, denn es kann nicht sein, dass R.V. sich irrte, weil:

      04.01.2021; 13:48h: Und in Frankreich lässt man die Schulen komplett offen.

  15. Ich möchte auch mal etwas loswerden…
    Seit Wochen lese ich hier nicht nur die Beiträge, sondern auch alle Kommentare.
    Oft kommt die Frage auf, ob es wohl zu wenig Eltern gibt, die sich um die Kinder sorgen, oder ob man sie nur nicht hört.
    Andersrum frage ich mich, ob es denn an unserer Schule keine Lehrer gibt, die es auch so sehen.
    Fröhlich munter seit gestern Präsenz in voller Klassenstärke nach normalem Stundenplan, ohne geänderte Schutzmaßnahmen, ohne Luftfilter, nur 2 Lollitests pro Woche…

    Bei einer Inzidenz der 5-14jährigen von 3300 in unserem Landkreis nahm ich es mir im November heraus einen Antrag auf Befreiung von der Präsenzpflicht zu stellen. Ausgehändigt wurde mir ein Antrag auf Beurlaubung. Das war aus meiner Sicht der falsche Antrag zu meinem Anliegen. Auf 2 Seiten teilte ich dies der Schule mit, denn ich wollte meine Kinder gern zu Hause beschulen. Als Reaktion erhielt ich die Androhung der Einschaltung des Ordnungsamtes.
    Kein persönliches Gespräch, kein Anruf…. einfach eine Androhung.
    Meine Kinder (7&9) sind nun seit Anfang November zu Hause. Egal was wer droht. Im letzten Schuljahr waren sie auch nur wenige Wochen in der Schule.
    Denn in den anderen „Wellen“ haben wir es genauso gehalten und unsere Kinder besuchten die Schule nur dann, wenn wir es mit unserem Gewissen und den Infektionszahlen vereinbaren konnten. Sie zählen beide dennoch zu den Klassenbesten.
    Mir ist bewusst, dass das nicht alle Eltern leisten können. Aber ich verstehe nicht, wo das Problem liegt die Kinder im Zweifel eine Klasse wiederholen zu lassen, dafür aber gesund. (Mal abgesehen vom Lehrermangel, den es bei uns auch sehr ausgeprägt gibt. 3 Klassenlehrer von September bis Januar… klingt natürlich schon an sich nach angemessenem regulären Unterricht. Und natürlich können nicht alle Kinder zeitgleich eine Klasse wiederholen, weil es weder Räume, noch Lehrer und teilweise nicht mal Möbel gibt.)

    Gestern am ersten Schultag in Präsenz gab es 4 positive Tests in der Klasse meines Sohnes. Wir hatten gestern aber den ersten Impftermin, weswegen sie natürlich nicht anwesend waren. Wäre sein Test gestern (mal wieder falsch) positiv gewesen, wäre er jetzt nicht geimpft, aber vielleicht infiziert.

    Ich verstehe nicht, wie in Thüringen nach der Aussage von Hr. Holter mit dem Wunsch nach Distanzunterricht für die ersten 2 Wochen, hier nun ALLE Schulen in Präsenz gestartet sind.

    Weiterhin verstehe ich nicht, warum in der Schule bis zu 25 ungeimpfte mit OP-Masken über Stunden sicher sind, während ich mich privat nur mit einem (bzw. 2 aus einem Haushalt) Ungeimpften treffen darf. Wäre es dann nicht juristisch korrekt die Anzahl der Kontakte für Ungeimpfte zu erhöhen, wenn sie OP-Masken tragen und lüften? Vielleicht als Denkanstoß für die FDP…

    Und meine Kinder haben noch nie verstanden, warum grundsätzlich nur einer in Quarantäne muss, während der andere weiter in die Schule durfte äh gemusst hätte. Natürlich blieben dann beide zu Hause.

    Sie mögen die Testtage nicht, mit der Angst mal wieder abgeholt werden zu müssen und einen PCR-Test zu machen.
    Beim kleinsten Schnupfen, fragen sie sich, ob es Corona ist und ob sie Oma sehen dürfen.
    Sie sehen wie andere abgeholt werden und fragen sich, ob sie mit denjenigen zuletzt gespielt haben.

    All das bleibt ihnen erspart. Wie auch jede Quarantäne. Sie sind zu Hause. Sie wollen nicht in die Schule. Sie werden vielleicht keine Ärzte, Juristen und schon gar keine Politiker. Aber sie werden groß und zwar gesund und ohne tägliche Ängste.

    • Ohne tägliche Ängste? Lesen Sie ihren Beitrag noch einmal. Ich denke, dass Sie viele ihrer Ängste auf Ihre Kinder übertragen haben. Selbst die Kinder in meiner (Grundschul-)Klasse haben die Kinder nicht eine solche Panik, sondern versuchen einfach das Beste daraus zu machen. Ein ungutes Gefühl darf doch nicht zu einer solchen Angst ausarten.

      Ob das jetzt richtig ist, wie das in den Schulen gehandhabt wird, ist jedoch eine andere Frage.

      • Sie haben keine Ahnung von Kindern.
        Was glauben Sie, was es mit Kindern macht, wenn sie einen positiven Test haben?
        Kinder sind doch keine Maschinen und auch wenn sie die Angst gut verbergen, zuhause zeigen sie ihre Angst.

        • Alles schon gehabt. Das war auch Thema am Elternabend. Es geht darum, wie man damit umgeht. Macht man Panik und verbreitet Angst, übernehmen das die Kinder 1:1 . Wo sollen sie diese denn sonst her haben?

          Wir haben die Situation, was bei einem positiven Test passiert und was wir dann machen, mehrfach durchgespielt. Als dann tatsächlich mal ein Test positiv war, waren alle Kinder entspannt. Während der Quarantäne hat sich das Kind per Videokonferenz bei uns gemeldet und berichtet.

          Wir haben uns ganz sachlich darüber unterhalten. Man meint es kaum, aber wenn man Ahnung von Kindern hat, dann weiß man eben, was man ihnen auch zutrauen kann!

          • @Horstino
            Und Sie kennen mich, meine Kinder, meine Ängste? Oder ist das ganz einfach zu pauschalisieren?
            Nehmen wir an, der Opa ist in der ersten „Welle“ an Covid verstorben.
            Dann wäre es gerechtfertigt, Übertragung meiner Ängste oder nur Panikmache?

    • Wir haben uns letzte Woche an der Grenze zu Thüringen eine kleine Auszeit in einem abgelegenen Ferienhaus gegönnt. Nochmal durchatmen vor der großen Durchseuchung, die bei uns am Montag startet. In einem thürischen Radiosender kamen dann stündlich die News über den Schulstart am Mittwoch. Durchweg positiv, alle happy. Lehrer, Schulleitung und Schüler, die endlich, nach zwei Tagen Distanz wieder das Schulgebäude betreten durften. Am ersten Schultag hat der Sender mal flott in allen Schulen nachgefragt. Mit folgendem erstaunlichem Ergebnis: Es gab in ganz Thüringen keinen einzigen positiven Corona Test an den Schulen…….( Anscheinend haben sie die Schule ihres Sohnes übersehen).
      Jetzt gibt es dafür eigentlich nur zwei Erklärungen: Entweder sind die thürischen Kinder mit einem besonderen Gen ausgestattet, dass sie vor einer Omikron Infektion schützt oder aber die Teststrategie ist sowas von nutzlos, dass man auch hier von keiner bedeutsamen Maßname mehr sprechen kann oder der Radiosender hat gelogen.

    • @Nur Homeschool-Lehrerin

      Absolute Zustimmung.
      Auch uns wurde letztes Jahr alleine auf eine bloße (höfliche und gut erklärte) Anfrage bei der Schule mit den Ämtern gedroht bzw. diese direkt ins CC gesetzt. Ohne unsere Frage überhaupt zu beantworten.

      Unsere Grundschulleitung macht keinen einzigen Handschlag mehr als sie muss und selbst die spärlichen gesetzlichen Vorgaben sind immer und immer wieder unterlaufen worden (z.B. Treffen mit allen Eltern der Klasse zur Zettelübergabe IN der Schule – mitten im Lockdown als alle Kinder zuhause waren, Nikolaus und auch andere externe Kinderbespaßer ohne Maske, Hausmeister nur mit lächerlichem Spuckschutz, etc.).

      Stattdessen immer und überall die Betonung, wie sehr man sich doch freue, dass dieses oder jenes wieder möglich sei. Der Schutz der Kinder wird nirgendwo betont!

      Ich ersehne den Tag, an dem K2 endlich aufs Gymnasium kann. Der Rektor kapiert zwar auch nur die Hälfte, wie die Ansteckungswege ablaufen aber man gibt sich zumindest ein Mindestmaß an Mühe.

  16. Also ich find´s super. Mein Sohn freut sich schon auf seinen Genesenenstatus und für mich im Gesundheitswesen ist es auch vorteilhaft, da ich dann der Impfpflicht entgehen kann. Erstmal. Und dann kommt Valneva.
    Ja – ich habe Angst. Nach 3 mittelschweren Grippeinfektionen in den letzten 10 Jahren und einer Sepsis mit Pneumothorax ist mir bewusst, was eine Covid-Erkrankung bedeuten kann.
    Es ist mir aber auch bewusst, was eine „Impfung“ bedeuten kann und vor allem, was sie eben nicht erfüllt – trotz unbekannter Wirkungen auf unser Immunsystem.
    Niemand wird jedoch dauerhaft einer Infektion mit SARS CoV19 entkommen. Egal wie oft geimpft. Long Covid kann somit ebenfalls jeden betreffen.
    Also – was tun?

    • Pneumothorax, dann das Risiko der akuten Atemennot, schwerere Luftnot und Kurzatmigkeit bei einer Coronainfektion – vielleicht auch noch Sauerstoffgabe bei mildem Verlauf – und trotz unbekannter Wirkungen auf das Immunsystem einer „Impfung“ … als im Gesundheitswesen Beschäftigte zaudern Sie?
      Wie stehen Sie zu Influenza und jährlicher Grippeimpfung?

      • Die Ausbildungspläne im Gesundheitswesen sollten dringend überarbeitet werden.
        Wobei es ja auch in der Küche, Verwaltung und Raumpflege „Mitarbeiter im Gesundheitswesen“ gibt…

    • „Niemand wird jedoch dauerhaft einer Infektion mit SARS CoV19 entkommen. Egal wie oft geimpft. Long Covid kann somit ebenfalls jeden betreffen.“

      Die Chancen, dass etwas schief geht, ist MIT Impfung DEUTLICH geringer (das betrifft sowohl die Aussicht auf einen schweren Verlauf als auch LongCovid). Das übersehen diejenigen, die aus dem Umstand, dass sich auch Geimpfte infizieren, die Schlussfolgerung ziehen, dass die Impfung nichts bringt.

      SÄMTLICHE Nebenwirkungen, die bislang bei den mRNA-Impfstoffen gemeldet wurden (außer natürlich Schmerzen an der Einstichstelle) kann es auch bei einer Infektion geben, dies aber in einem höheren Maße. Vor einer Weile gab es die Untersuchung, dass die Chance auf Herzmuskelerkrankungen bei einer Infektion um den Faktor SIEBEN höher ist als bei der Impfung. Wenn man also davon ausgeht, dass man sich ohnehin anstecken wird, ist auch diesbezüglich die Impfung der deutlich sicherere Weg.

      Aber das muss jeder selbst wissen. Ich hoffe nur, dass die Betroffenen hinterher auch die Größe besitzen, das Nicht-Impfen als Fehler einzusehen, wenn die Infektion zu heftigen Folgen führt (und sie dann überhaupt noch etwas sagen können).

    • Wie lange „darf“ denn ein jeder, der sich mit VAlneva behandeln lassen hat irgend etwas und bekommt derjenige dann kein lebenslanges Abonnement und auch keine ID2020 mit Punkten und er ist 2030 dann auch glücklich, obwohl er noch etwas besitzt?

    • Gegen so ein Geschwurbel noch zu argumentieren @Everdiena, scheint mir zwecklos. Da ist einfach zu viel nachweislich falsch.
      Ja, holen Sie sich Ihren Genesenenstatus, aber liegen Sie dann nicht den anderen auf der Tasche, die Vorsorge betrieben haben.
      Ihr Sohn tut mir sehr leid.

    • Sorry, ganz falsches Forum hier. Echt, unglaublich, was für ein Käse!
      Meine Meinung ist klar: Impfen, Boostern, Schützen. Vor allem unsere SuS und (ungeimpften) Kinder. Schulen gehören in den Distanzunterricht. Kinder in den Schutz des Zuhauses.
      Sie, Everdiena, sind hier falsch, ich empfehle Telegram.

    • Impfen lassen. Eine Impfung bedeutet geschützt zu sein. Eine Coronainfektion kann tödlich sein. Dann hat ihr Sohn keine Mutter mehr.

    • Liebe Everdiena, ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du und deine Lieben gesund bleiben….mir fällt hier auch nix mehr ein….spätestens, seit die Gerichte die berechtigten Anöiegen der Bürger*innen abschlägig entscheiden.

      Meine Verzweiflung macht mich mittlerweile stumm….

    • Was ist super? Das Valneva kaum bis gar keine Wirkung bei Omikron gezeigt hat? Oder das ein solcher Impfstoff mit seinen ganzen Adjuvantien vielleicht gar nicht so gut verträglich ist, wie Sie sich vorstellen? Oder das selbst der Geschäftsführer des Herstellers geraten hat, NICHT auf Valneva zu warten? In Ihrem Fall als hochgradige Risikopatientin würde ich keine Sekunde warten mich impfen zu lassen, aber ich wünsche Ihnen viel Glück bei Ihrer Strategie und dass Sie (auch für Ihren Sohn) nicht schwer erkranken in der Zwischenzeit.

    • Das eigene Immunsystem stärken!
      Vitamin C und Vitamin D.
      Gesunde Ernährung und viel Wasser.
      Positive Gedanken, viel frische Luft.
      Das Virus akzeptieren und keine Angst mehr haben.
      Ein angstfreiern, glücklichen, immunstarken Menschen haut nicht so schnell ein Virus weg.
      Es wäre auch sehr sinnvoll den Schülern dies Nahe zu bringen.
      Das größte Problem, ist hier die Angst!
      Die Angst schwächt und hält alle in Ohnmacht.

      • @TD
        Damit wäre der Unterschied zwischen Angst und Verstand weitgehend geklärt.
        Wie immer: Haben oder nicht haben?
        Das ist hier die Frage.

      • Wenn man denkt, es geht nicht schlimmer, kommt wieder der Spruch vom starken Immunsystem. Natürlich ein ein gesunder Lebensstil grundsätzlich förderlich, aber dies als „Heilmittel“ gegen Corona zu bewerben, ist einfach nur noch dumm.

      • Und wenn’s ganz dicke kommt, einfach eine Hexe verbrennen, in Schulen gibt’s ja genug davon. Das hilft dann ganz bestimmt.

      • Das selbst unzählige Profisportler schon heftigste Gesundheitheitsprobleme durch eine Coronainfektion hatten, ignorieren Esoterikspinner immer gerne…

        https://www.n-tv.de/sport/fussball/Kimmich-ist-nicht-der-erste-Sportler-den-Covid-umhaut-article22989078.html

        An Corona gestorben ist z.B. der bolivianische Fußballprofi Deibert Román Guzmán im Alter von 25 Jahren.

        Der Montpellier-Profi Junior Sambia musste wegen Corona im Alter von 23 Jahren ins künstliche Koma versetzt werden.

        Aber wahrscheinlich hatten beide einfach nicht genug frische Luft. Ich glaube, ich brauche auch grade mehr davon, meine Halsschlagader schwillt grade zu…

      • Auch ein starkes Immunsystem hat einem unbekannten Virus NICHTS entgegenzusetzen. Sie erzählen Schwachsinn. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

      • @TD:

        Jawohl.
        Diese gesunde, lebensbejahende Alltagstaktik klappt auch super bei kleineren Kindern. (Immer schön positiv denken!)
        Mein Lieblingsbusfahrer, dessen Enkelkind (Kleinkindalter) mit Covid19 im KH beatmet werden musste, würde sich bei Ihnen für diesen horizonterweiternden Tipp herzlich bedanken. Irgendwas müssen die Eltern da wohl falsch gemacht haben.
        Einerseits hatte sich der kleine Wurm tatsächlich erholt und konnte nach Hause.
        Leider war dies noch nicht der Schlussakkord im positiven Sinne.
        Das Kind befindet sich inzwischen wieder mit kritischem Zustand im KH.
        Aber wahrscheinlich hatte das Kind (oder die Eltern?!) einfach zu viel Angst…
        Nehmen Sie sich selbst noch ernst?

  17. Ich bin müde und angewidert. Es sind in der Schule nichts als halbherzige Alibimaßnahmen um sich rechtlich abzusichern. Echte Maßnahmen bedeuten Arbeitsleid und verunsichern nur die Konsumenten. Überall wird kräftig verharmlost: in der Schule wird gefrühstückt und maskenlos Sport getrieben, es gibt keine Abstände unter Kindern und auch nicht unter schnackenden Eltern: „Draußen kann man sich nicht anstecken.“, Keiner trägt im Flur des Mehrfamilienhauses eine Maske – der 80-jährige Nachbar ist in einer Phase als alle im Haus husteten verstorben.
    Mit Hilfe der Medien und allgemein verbreitetem Wunschdenken bleibt der Pöbel ruhig, arbeitet und konsumiert (einigermaßen) weiter. Kritische Eltern werden diffamiert und verfolgt. Wilde Behauptungen über verwahrloste Kinder und Suizide werden hämisch von Behörden und Medien verbreitet. Nicht nur die Querdenker sind aggressiv.
    Und krank sind sie dann allein. Die Erkrankung und insbesondere Long Covid ist den Leuten nämlich auch noch peinlich.

  18. Mit dem Arzt Ihres Vertrauens reden, welches Risiko für Sie persönlich größer ist: geimpft oder ungeimpft an COVID 19 zu erkranken.
    Und wenn Impfung weniger bedrohlich ist, würde ich mich, trotz der Bedenken, lieber impfen. … ist halt eine Entscheidung…. Ich persönlich würde es nicht dem Zufall und meinem Zaudern überlassen, sondern eine Entscheidung mit fachlichem und wissenschaftlichem Rat schnellstmöglich treffen.
    Richtig oder Falsch gibt es ja nicht – das weiß man dann leider, erst, wenn es zu spät ist, dann aber mit Sicherheit.
    Von daher geht es um die Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten. Meiner Ansicht nach (bin aber kein Arzt) ist es weitaus unwahrscheinlicher durch eine Impfung geschädigt zu werden, als durch eine CoVID19-Infektion.

  19. Und schon passiert: 1 Fall, 2/3 meiner Schüler zuhause und ich soll in Präsenz unterrichten und diejenigen in Quarantäne digital versorgen….und das ist nur ein Kurs.

  20. @ kanndochnichtwahrsein
    danke für Ihre Antwort. Ich bin zwar aus Bayern, aber falls was aus dem Entwurf wird, möchte ich ihn in allen Bundesländern als individuell anpassbares „Muster“ zur Verfügung stellen. Meine Hoffnung ist, dass ich zunächst Personen finde, die bereit sind, sich mein „Machwerk“ mal anzuschauen und ein paar Anmerkungen dazu zu machen bzw. gerne auch Korrekturen daran vorzunehmen („Korrekturen vornehmen“ deshalb, da ich in meiner Schulzeit das Naturell der Lehrkräfte sehr gut kennengelernt habe )

  21. Was hier mehrheitlich und im Artikel selbst wieder untergeht, ist, dass Lauterbach und Drosten über ungeimpfte Personen sprechen. Jedes schulpflichtige Kind hat nicht nur aller Wahrscheinlichkeit einen leichten Verlauf, sondern weiterhin die Möglichkeit, sich impfen zu lassen.

    Ich sag es Ihnen gerne erneut: Corona wird nicht wieder verschwinden und jeder wird sich irgendwann damit infizieren. Das kann mit Omikron sein oder mit einer der unzähligen Nachfolgevarianten in den kommenden Wochen und Monaten. Nur so erreichen wir überhaupt ein Ende der Pandemie.

    • Nur, muss man nun wirklich riskieren, dass man den Zahlen-Peak hochtreibt? – Ich bin gespannt, wie viele SuS mit Impfnachweisen kommen.

    • Ich sag es auch gern erneut: freigegeben war die Impfung u12 kurz vor Weihnachten. Das heißt noch lange nicht, dass jeder, der wollte, direkt einen Termin bekam. Unsere Kinderärzte hier in der Umgebung vergeben derzeit Ersttermine für Februar! Zudem haben sicherlich viele Kinder Eltern, die sich selbst nicht impfen lassen. Warum sollten sie dies dann bei ihrem Kind tun? Hier immer von den geimpften Kindern zu schwurbeln, ist reine Augenwischerei!

    • Himmel,Arsch und Zwirn,bis die den vollen Impfschutz haben,ist es längst zu spät,will das nicht in ihren Kopf?Es ist nicht so Pieks,zack,Schitz.Man man man.

  22. Das ist echt ein Witz dass die schwächsten in der Gesellschaft, nämlich die die auf den Schutz und die Fürsorge ihrer Eltern vertrauen und angewiesen sind, eben alle unter 18 meist noch Schüler, Politiker vorgesetzt bekommen in dem Fall die KUMIS, die sich überhaupt nicht wirklich um die Gesundheit unserer Jugendlichen/Kinder bemühen. Dabei wäre es so einfach. Der Wechselunterricht ist eine gute Sache um sicher zu stellen dass Schulen offen bleiben und die Klassen kleiner werden. Hat schon einmal gewirkt . Aber diese Trotzköpfe von Kumis müssen noch sehr viel lernen bevor sie in die große Politik gehen können. Hat man damals bei Frau Eisenmann ja gesehen.

  23. Weitere Pleiten sind zu erwarten, weil der rosa Elefant Schule Porzellan zerdeppert.
    Alleine in unserem Viertel werden 4 Gaststätten aufgeben, weil Omikron die Gäste wegbleiben lässt.
    Sie hätten überlebt, hätte man Omikron gebremst. Distanzunterricht ist das effektivste Mittel der Einbremsung.

    • Ich bin der Meinung,Omikron lässt sich nicht bremsen und die Gaststätten wurden vermutlich schon platt gemacht, bevor Omikron so richtig im Lande war. Das kommt von den Kontaktbeschränkungen, von 2G und jetzt 2G+.

      • Als die Zahlen niedrig waren, kamen die Gäste auch mit 2G. Die Risikobewussten bleiben jetzt weg und Querdenker füllen die Kassen nicht.

    • Dieser Artikel ist sehr deutlich.
      Aber es wird nichts passieren.
      Die Vernünftigen waren zu leise, während die anderen weiter frei drehen dürfen. Den Pöblern macht man Gesprächsangebote, man will sie verstehen, während die anderen ignoriert werden.

  24. @Everdina
    Soll man Ihnen da ernsthaft noch antworten?
    Wenn Sie immer noch nicht verstehen, was Impfung heißt, was sie bewirkt, bzw was sie verhindert, dann ist Ihnen echt nicht zu helfen.
    Erst recht nicht, wenn Sie, wie Sie schreiben, aus dem Gesundheitswesen kommen.
    ….bekomme schon wieder Kopfschmerzen vom Kopfschütteln…

  25. @TD
    Ich empfehle Ihnen noch dazu Bäumeumarmen, Waldduschen, Yoga, Pendeln und vieles mehr.
    Dazu eine gehörige Portion Glück, daß Sie angstfrei, glücklich und immunstark genug sind.
    Im Übrigen, eine gesunde Portion Angst ( Könnte man auch Vorsicht nennen) schützt auch vor Schäden durch Übermut, Sorglosigkeit, Blindheit, Fehleinschätzung.

    • Die medialen negativ Nachrichten, halten Sie in Angst und Stress.
      Die Maßnahmen, die Sie täglich durchführen, um gesund zu bleiben, machen Sie auf Dauer krank.
      Da hier kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist, wäre es nicht schlecht, sich daran zu erinnern, wie man vor Corona gelebt hat.
      Damals gab es auch tödliche Krankheiten, nur wurden Ihnen diese nicht jeden Tag in den Medien präsentiert.
      Jetzt lassen Sie sich alle paar Monaten impfen und trotzdem, wird sich nichts ändern.
      Also ist die Idee, sich wieder selbst, um seine Gesundheit zu kümmern und bewusst positive Sendungen und Themen auszusuchen, nicht schlecht.
      Immerhin schwächen diese Maßnahmen und die jetzige Situation das Immunsystem.
      Ich wusste nicht, dass das natürliche Immunsystem auch eine Verschwörungstheorie ist.
      Bin mal gespannt, in welche Schublade Sie mich stecken.
      Es ist mir egal, Sie dürfen sich eine aussuchen

      • Wenn jemand Muskeln aufbauen will, ist es mit Sicherheit nicht falsch, eine positive Einstellung dazu zu haben, zu joggen und täglich einen Proteinshake zu trinken.
        Nur, ein Muskelberg wird man so nicht!
        Dazu muss ich in ein Studio gehen und mit Gewichten trainieren um die Muskeln zu reizen, damit diese wachsen.
        Ähnlich ist es mit dem Immunsystem. Um eine Immunität gegen eine bestimmte Erkrankung aufzubauen, muss ich das Immunsystem reizen, damit es Antikörper bildet.
        Das kann ich tun, indem ich mich mit dem Virus anstecke oder indem ich mich impfen lasse.
        Da ich das Virus ohne trainiertes Immunsystem nicht in meinem Körper haben möchte, lasse ich mich impfen.

  26. Nicht das falsche Forum!!!
    Liebe Foristen. Ich habe bewusst eine provokante Äußerung geschrieben, einfach um hier einmal frischen Wind hereinzubringen.
    Eine Diskussion, in der man sich nur gegenseitig in seiner/ihrer Meinung bestätigt macht keinen Sinn.
    Was allerdings MEINE Meinung ist: Auf Valneva zu warten.
    Novavax ist KEIN Totimpfstoff, enthält Bruchstücke von Spikeproteinen, keine inaktivierten Viren. Spikes sind das Problem. Auch Nanolipide. Nachzulesen in medizinischen Veröffenlichungen aus den letzten 10 Jahren. „Journal of Virology“ z. B. Erforschung und Test mit mRNA Impfstoffen, Tier- und Menschenversuche der letzen Jahre und deren Fehlschläge.

    So genug dazu. Jeder kann sich selbst dort informieren, wo er relevante und wissenschaftlich neutrale Daten bekommt. Nicht auf TELEGRAM, sorry, aber nicht jeder Andersdenkende ist auch ein Querdenker!!!

    • @Everdiena

      „Ich habe bewusst eine provokante Äußerung geschrieben, einfach um hier einmal frischen Wind hereinzubringen.“

      Ah, ok … Also dann:

      „Der Mann selbst sagte Reporterinnen und Reportern, dass er die elf Dosen zwischen Februar und Dezember in verschiedenen Impfzentren erhalten habe. Er sagte: „Der Impfstoff ist ein Elixier des Lebens.“ Er sei in dieser Zeit nicht mehr erkältet gewesen und auch andere Schmerzen seien gelindert.“
      https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/indien-laesst-offenbar-freiwillig-corona-impfen-36494206

      Bringt wohl mehr Frische als ein Spearmint-Kaugummi … oder von mir aus auch als Tee … oder mehr als „Positive Gedanken, viel frische Luft.“ – auch das wurde in diesem Thread ja heute schon als Maßnahme gepriesen …
      😉

  27. Liebe Lehrer,
    ich verstehe diese ganze Diskussion nicht mehr.
    Eltern müssen arbeiten. Ihre Kinder müssen etwas zu essen bekommen, benötigen ein Dach über ihrem Kopf und Kleidung.
    Genau deswegen gehen die meisten Menschen zur Arbeit.
    Dafür müssen die Kinder betreut werden.
    Wenn Eltern arbeiten gehen, können sie ihre Kinder nicht selber unterrichten.
    Nach 10 Stunden Arbeit, sind sie psychisch und physisch dazu nicht mehr in der Lage!
    So funktioniert unsere Gesellschaft.
    Jeder muss seinen Teil dazu beitragen.
    Das Menschen krank werden und andere anstecken können und das Krankheiten tödlich sein können, dass weiß doch jeder denkende Mensch.
    Das war auch schon vor Corona so.
    Jeder Berufsstand birgt Gefahren.
    Beim Gärtner und Landwirt sind es die Pflanzenschutzmittel, beim medizinischen Personal die Menschen und die Medikamente, und so trägt der Erzieher und Lehrer eben auch ein Risiko. Dies war schon immer so!
    Wenn alle ihre Arbeit einstellen oder im Homeoffice erledigen, werden wir alle verhungern, erfrieren, verdursten oder bei Krankheit nicht mehr versorgt werden.
    Das kann nicht Ziel unserer Gesellschaft sein.

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