Schulen als Testzentren: Warum Gebauer trotz fehlender PCR-Kapazitäten daran festhält, Kinder in der Klasse zu testen

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DÜSSELDORF. Wegen knapper Kapazitäten und steigender Corona-Fallzahlen gelten in Nordrhein-Westfalen seit dem heutigen Mittwoch kurzfristig Änderungen für Grundschüler bei den PCR-Tests. Die Umstellung verschärft das Risiko, dass sich Kinder und Lehrkräfte in der Schule infizieren. Warum Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) trotzdem daran festhält, Schüler in den Klassenräumen zu testen, lässt sich mit einem Argumentationspapier von zweifelhaftem wissenschaftlichem Wert erklären. Darin wird die Bedeutung von Schulen als Testzentren unterstrichen.

Im 19. Jahrhundert wurden Kanarienvögel im Bergbau eingesetzt – hörten sie in ihren Käfigen auf zu singen, war das ein Zeichen für einen zu geringen Sauerstoffgehalt in der Luft. Foto: Shutterstock

Das Schulministerium Nordrhein-Westfalen spricht in seiner Rundmail an die Schulen, die gestern Abend spät verschickt wurde, von einer „Strategie 2.0“. Bislang galt: Schüler an den Grund- und Förderschulen wurden mit einem „Lolli-Test“, einem Speicheltest, regelmäßig in ihrer Lerngruppe auf das Corona-Virus getestet. Ein gemeinsamer Proben-„Pool“ wurd zunächst per PCR-Test ausgewertet; im Fall eines positiven Ergebnisses wurden Einzelproben, die gleichzeitig eingesammelt worden waren, ausgewertet.

Die „Strategie 2.0“ sieht nun so aus: Bei Grundschülern mit positivem Pool-Ergebnis bei den Lolli-Tests wird nur noch mit Schnelltests nachgetestet. Die Abgabe von einzelnen PCR-Rückstellproben an die Labore entfällt – laut Schulministerium wegen starker Labor-Belastung und der vom Bund-Länder-Gipfel beschlossenen Priorisierung von PCR-Testungen auf bestimmte Gruppen.

„Schülerinnen und Schüler eines positiv getesteten Pools werden am nächsten Tag zu Unterrichtsbeginn in den Schulen mit Antigenschnelltests getestet. Hierzu verfügen die Schulen bereits jetzt in ausreichendem Umfang über die notwendigen Testkapazitäten. Alternativ ist es auch möglich, eine offizielle Testeinrichtung im Rahmen eines Bürgertests zu nutzen und diesen Test der Schule vorzulegen“, so heißt es in dem Schreiben. „Schülerinnen und Schüler eines positiv getesteten Pools dürfen nur dann am Präsenzunterricht teilnehmen, wenn sie ein negatives Schnelltestergebnis zu Unterrichtsbeginn vorweisen können.“

„Bei einem positiven Pool kommen jetzt einfach alle am nächsten Tag in die Schule“

Das Verfahren weist zwei Probleme auf. „Bei einem positiven Pool kommen jetzt einfach alle am nächsten Tag in die Schule und werden mit Schnelltests getestet. Also munteres Maskerunter obwohl klar ist, dass irgendwer positiv ist“, so schreibt eine Lehrerin im Leserforum von News4teachers.

Zweites Problem: Schülerinnen und Schüler mit einem negativen Schnelltestergebnis nehmen am Unterricht teil – obwohl Schnelltests gar nicht zuverlässig eine Infektion anzeigen. Das Paul-Ehrlich-Institut, das Schnelltests im Auftrag des Bundesgesundheitsministerium geprüft hat, kommt für eine Marke, die in NRW zum Einsatz kommt, auf eine Sensitivität von lediglich 50 Prozent. Lediglich Infektionen mit sehr hohen Viruskonzentrationen werden zuverlässig erkannt.

Wenn also das Testverfahren Ansteckungen in Schulen mit recht hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht verhindert, womöglich sogar das Risiko für Schüler und Lehrer erhöht – wäre es da nicht sinnvoller, gleich darauf zu verzichten? An dieser Stelle lohnt es sich, an ein Zitat von NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) vom 23. November zu erinnern: „Durch die strikten Testungen wirken unsere Schulen in der Pandemie wie ein Hygienefilter für Kinder und Jugendliche. Durch die strengen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen und das engmaschige, strikte Testsystem tragen die Schulen dazu bei, das Infektionsgeschehen zu kontrollieren und die Verbreitung des Coronavirus zu bremsen.“

Schulen sind in den Augen von Gebauer also nicht nur „keine Treiber der Pandemie“ – wie von den Kultusministern monatelang behauptet wurde –, sondern sogar „Bremsscheiben“ gegen die Ausbreitung des Coronavirus, wie sie kurz zuvor erklärt hatte.

Wie kommt die FDP-Politikerin darauf? Im November hatte die „Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit GmbH“ (IZA), die von der Deutsche Post Stiftung unter dem Vorsitz des ehemaligen Post-Chefs Klaus Zumwinkel unterhalten wird, einen „Standpunkt“ veröffentlicht – ein Papier, das die Kultusminister offensichtlich argumentativ munitionieren sollte.

„Die obligatorischen Schnelltests in Schulen stellen ein wichtiges Mittel dar, Ausbrüche frühzeitig zu erkennen und zu isolieren“

Behauptet wird darin auf der Grundlage von Daten, die kurz nach den Sommerferien erhoben worden waren: „Schulen tragen nicht zu den im Moment steigenden Corona-Fallzahlen bei. Das Wiederöffnen der Schulen nach den deutschen Sommerferien trug vermutlich sogar dazu bei, dass die Inzidenzzahlen niedriger geblieben sind, als sie bei geschlossenen Schulen gewesen wären. Die obligatorischen Schnelltests in Schulen stellen ein wichtiges Mittel dar, Ausbrüche frühzeitig zu erkennen und zu isolieren, was zur Eindämmung der Pandemie beitragen kann.“

Was die Arbeitsmarktforscher (sic!) in Unkenntnis der Bedingungen in Schulen übersehen: In der kalten Jahreszeit sind die Möglichkeiten zum Lüften der Klassenzimmer eingeschränkt, was das Infektionsgeschehen begünstigt; zudem waren im Sommer die Inzidenzen ohnehin viel niedriger als etwa derzeit. Virologen wie der Charité-Forscher Prof. Christian Drosten hatten deshalb eine große Welle erst für den Herbst vorhergesagt.

Trotzdem kommt das IZA – das regelmäßig vom Bundeswirtschaftsministerium sowie vom Bundesarbeitsministerium beauftragt wird – zu folgender Schlussfolgerung: „Das Muster, das wir in den Daten beobachten, steht im Einklang mit einer frühzeitigen Erkennung und Quarantäne erkannter Fälle, die zu einer Eindämmung auch außerhalb der Schulen führt. Die Kombination aus verpflichtendem Schulbesuch und obligatorischen Schnelltests ermöglicht einen ungefilterten und unverzerrten Blick auf die Verbreitung des Virus über alle Gesellschaftsschichten hinweg.“

Auch Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) griff die Argumentation auf. Die Schulen seien durch das regelmäßige Testen ein wichtiger Faktor der Früherkennung. „Insofern helfen sie auch, die Pandemie zu bekämpfen“, sagte sie vor wenigen Wochen.

Im 19. Jahrhundert wurden Kanarienvögel im Bergbau eingesetzt – hörten sie in ihren Käfigen auf zu singen, war das ein Zeichen für einen zu geringen Sauerstoffgehalt in der Luft. News4teachers / mit Material der dpa

Hier geht es zum Papier „IZA Standpunkte: Der eindämmende Effekt von Schulen auf die Verbreitung von SARS-CoV-2“

Studie bestätigt Kultusminister in ihrem Kurs – scheinbar. Wie Statistiker eine schiefe Diskussion um Infektionen in Schulen befeuern

 

 

 

 

 

 

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Andreas.Müller
3 Monate zuvor

An weiterführenden Schulen wird die ganze Zeit schon „nur“ mittels Schnelltests getestet und das im Klassenverbund gemeinsam in einem Raum. Das Argument, dass ältere SchülerInnen geimpft werden können, zieht nicht mehr, seit klar ist, dass sich Omikron unabhängig davon verbreitet – praktisch alle infizierten SchülerInnen der letzten Wochen an meiner Schule waren mindestens doppelt geimpft. Positive Fälle haben wir mittlerweile bei jedem Test in jeder Klasse.

Die Idee, Tests einfach gleich abzuschaffen, finde ich gar nicht so verkehrt. Die SchülerInnen stecken sich gerade so oder so alle an. Beeinflussen kann man lediglich die Geschwindigkeit. Was dagegen spräche, wäre die Gefahr der Überlastung des Gesundheitssystems. Kann ich nicht beurteilen.

Marie
3 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Es ist aber ein Unterschied, ob ich beim regulären Schnelltest Infizierte finde oder ob ich verlange, dass Kinder mit definitiv positivem Pool noch mal geballt im Klassenraum zusammenkommen und dann, mit dem Wissen um mindesten 1 positives Kind, einen Schnelltest machen! Für mich ist das ganz klar bewusstes Inkaufnehmen einer Erkrankung und damit vorsätzliche Körperverletzung.

Andre Hog
3 Monate zuvor
Antwortet  Marie

Ja, und v.a. Was passiert, wenn die Schnelltests — unzuverlässig, wie die nun mal sind keine positiven Ergebnisse zeigen?

Dann bleiben alle im Unterricht, da ja alle ein negatives Testergebnis haben??!!

Na das wird das gemeinsame Arbeiten ja förmlich beflügeln.

Frau Es
3 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

Genau das ist in meiner Klasse heute passiert. Pool positiv, alle Selbsttests negativ. Keiner in der Schulleitung oder im Schulamt wusste, wie es weitergehen soll. Das Ende vom Lied – 6 Stunden Unterricht mit mindestens einem positiven Kind im Klassenraum. Superspreader-Event per dienstlicher Anordnung! Es reicht!

Elly
3 Monate zuvor
Antwortet  Frau Es

Welcher Mitarbeiter eines offiziellen Testzentrums würde DAS mitmachen. Was für eine Verächtlichkeit gegenüber den Schulbeteiligten!!! Ich finde es widerlich, was gerade läuft

Marie
3 Monate zuvor
Antwortet  Frau Es

Bei uns ebenso. Allerdings waren nicht alle Kinder da, so dass der Hauch einer Hoffnung besteht, dass eines der abwesenden Kinder das positive war. Also stehen wir morgen früh wieder da und testen mit den unsicheren Schnelltests.

therrie
3 Monate zuvor
Antwortet  Frau Es

Absolter Wahnsinn!
Dieses Kind (oder auch mehrere) gehen jetzt übrigens auch in die OGS, den Sportverein, zu Großeltern, … oder eben nirgendwo mehr hin, da alle Eltern massiv verunsichert sind.

f(x)=b^x
3 Monate zuvor
Antwortet  Marie

Genau aus diesem Grund haben wir unsere Sohn heute nicht in die Schule geschickt. Positive Pool am Montag, Absage von Einzel-PCR Tests am Dienstag -> Ungewissheit welches Kind positiv ist und ob es heute zur Schule gegangen ist um gemeinsam Selbsttests zu machen?! Ohne Maske.

Andreas.Müller
3 Monate zuvor
Antwortet  Marie

Ich verstehe, was Sie meinen. Allerdings relativiert sich das angesichts der derzeitigen Situation, dass seit Weihnachten an meiner Schule praktisch bei jeder Selbsttestung positive Fälle dabei waren.
Schwieriger finde ich dagegen den weiter unten geschilderten Fall, dass die Infektion dann nicht durch einen Selbsttest „herausgefischt“ wird, sondern in der Klasse verbleibt.

Ansonsten nehmen gerade alle Menschen eine Infektion bewusst in Kauf, sofern sie sich unter Menschen begeben. Und nur die allerwenigsten können sich völlig abschotten. Ist an diesem Punkt der Pandemie einfach ein Lebensrisiko.

Silke Fraune
3 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Die Kinder und die Eltern sind aber verpflichtet, den Schulbesuch zu erbringen. Das ist ein Unterschied. Ich entscheide im Supermarkt oder sonst im Alltag, wie gut ich mich schütze, ob ich zu Stosszeiten einkaufe, oder wenn es leer ist, ob ich eine OP- oder FFP2-Maske trage und vor allem, ob ich mein Kind mitnehme oder es eben nicht der Infektion aussetze. Ein riesen Unterschied

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Die Impfung mag zwar nicht vor einer Infektion schützen, die FFP2-Maske zu hoher Wahrscheinlichkeit aber schon. Von daher kann man das Infektionsrisiko durch eigenes Handeln durchaus steuern.

Und man muss sich auch nicht permanent abschotten. Es reicht sich in der Peak-Phase im eigenen Umfeld möglichst stark abzuschotten. Dabei kann das Aussetzen der Präsenzpflicht helfen, um die Kinder temporär aus der Schule zu nehmen.

Im März wird der Omikron-Impfstoff verfügbar sein. Bis dahin werden wir bei weitem keine 100% Durchseuchung sehen.

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor

Ergänzung hier: Neue Ergebnisse des Max-Planck Instituts zeigen, dass FFP2-Masken sogar noch effektiver bei Omikron sind als bei Delta. Und es gilt weiterhin: auch wenn der Gegenüber die Maske nicht richtig trägt, hat die FP2 eine sehr hohe Schutzwirkung.

Aber das ist auch ein persönliches Problem, wer die Dinger nicht richtig trägt hat halt selber schuld…genauo wie die, die sich nicht impfen lassen.

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Ihre Beobachtung, dass alle infizierten Schüler mindestens doppelt geimpft waren, erscheint mir eher unwahrscheinlich, denn laut RKI-Angaben reduzieren Impfkampagnen die Fallzahlen der Covid-Infektionen und die schwere der Covid-Verläufe. Die Impfquote bei 12 bis 18-jährigen Schülern liegt aber bei 30 -50 %. Warum werden denn in ihrer Klasse ausgerechnet die nicht geimpften Schüler von Covid-19-Infektionen ausgenommen ?
Die Schüler stecken sich im Moment nicht so oder so an, wie sie behaupten, da von Seiten der Lehrer die in ihren Möglichkeiten vorhandenen Maßnahmen zur ungehinderten Ausbreitung des Virus einschließlich der Tests durchgeführt werden.
Die Ideen Tests vollkommen abzuschaffen kommt sonst nur von Corona-Leugnern !
Wo ordnen sie sich bitte selbst ein ?

Andreas.Müller
3 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Ich unterrichte nur Oberstufenschüler. Praktisch alle haben sich spätestens im Herbst impfen lassen.

Und nein, ich bin kein Corona-Leugner, aber in der Lage anzuerkennen, dass sich durch Omikron die Rahmenbedingungen geändert haben. Und ich bin in der Lage anzuerkennen, dass Schulschließungen keine Lösung mehr sein können, weil sie im besten Fall das Problem nur hinauszögern.

Die SchülerInnen stecken sich jetzt – genauso wie alle anderen Menschen – nach und nach an. Ob in der Schule oder privat, spielt dabei schon keine Rolle mehr.

Man kann hier den Eindruck gewinnen, dass die Schulschließungen teilweise auch der Lehrerschaft, die zu wenig Sozialkontakt hatte, nicht gutgetan hat.

Darfdaswahrsein
3 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

@Andreas.Müller
Sie schreiben es : Oberstufenschüler, geimpft!
Aber was ist mit den vielen jüngeren SuS? Mit Grundschülern und Kitakindern?
Da sind sehr wenige geimpft und die Durchführung der leider wenig sensitivenTests ist auch oft mangelhaft.
Diese Kinder lässt man ins offene Messer laufen!

Andreas.Müller
3 Monate zuvor
Antwortet  Darfdaswahrsein

Die Test-Durchführung ist bei unmotivierten Oberstufenschülern ebenfalls häufig mangelhaft und die Tests sind auch nicht besser.

Die Impfung spielt bei der Ausbreitung von Infektionen keine entscheidende Rolle mehr. Mit Omikron steckt man sich trotzdem an. Die Impfung ist relevant, wenn es darum geht, vor schweren Verläufen zu schützen. Dass die bei gerade jüngeren Kindern die absolute Ausnahme sind, ist mittlerweile gesichert. Und mal abgesehen von KITA-Kindern: Wer seine Kinder durch Omikron gesundheitlich gefährdet sieht, sollte sie impfen lassen.

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Es befinden sich hier vorwiegend Kinder der 5. und 6. Klassen sowie die der Grundschulen auf Grund der Pooltestungen in Quarantäne, bis diese wieder frei getestet werden, weil die Impfquote in diesen Altersklassen sehr niedrig ist.
Niemand muss sich hier in den Schulen zwangsweise anstecken, so die Voraussetzungen von Seiten der Arbeitgeber geschaffen worden sind.
Sind diese Voraussetzungen denn geschaffen worden ?
Ich denke an die fehlenden Kontingente an FFP-2 Masken, fehlende trennende Plexiglastrennscheiben und die fehlenden Raumluftfilteranlagen.

Und ja, meine Kollegen und ich hatten eine Covid-19-Infektion mit zum Teil invalidisierenden oder auch schwereren Verläufen, weil wir eben auch in Teilen zu den Risikogruppen gehören und uns berufsbedingt ansteckten.
Und die sozialen Kontakte waren bei den Erwachsenen deutlich weniger als bei den Kindern eingeschränkt.

Kalila
3 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Ich kann das, was gesagt wurde, bestätigen: Auch bei uns stecken sich viele, viele doppelt geimpfte Schüler an, die Mehrzahl der Infektionen sind bei uns bei Geimpften. Mittlerweile hatten wir auch schon Boosterdurchbrüche, sowohl bei Oberstufenschülern als auch im Kollegium.

Rike
3 Monate zuvor
Antwortet  Kalila

Bei uns auch. Ebenso geboosterte KuK. Nicht immer “ nur so bisschen krank”. Übrigens oft mit negativem Schnelltest. Die Dinger sind einfach Schrott. Die Leute wiegen sich in falscher Annahme, dass sie nicht infiziert seien.
Übrigens habe ich erfahren, wie viele Mitmenschen in meiner Umgebung die Quarantäne nicht einhalten- erschreckend. Irgendwo müssen die Zahlen ja herkommen.

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  Rike

Viele testen sich auch über Schnelltests, bevor sie sich treffen.

Bei Geimpften schlagen die Tests aber sehr schlecht an. So manch soziale Gruppe hat sich dann trotz Tests komplett angesteckt.

Schnelltests = wirklich falsche Sicherheit!

Wie eben auch in den Schulen. Das einzige was einigermassen schützt sind FFP2 Masken. Von unseren Schülern tragen 95% OP Masken. Und das meist nasenfrei.

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Rike

Sie müssen die Schellteste auch richtig anwenden, was bedeutet, dass sie das Teststächen zuerst in den Rachen schieben müssen und anschließend noch mindestens in ein Nasenloch einführen müssen, um ausreichend Material aus allen virusträchtigen Bereichen zu erhalten.

Marie
3 Monate zuvor
Antwortet  Rike

@AvL: laut Beipackzettel müssen die Teststäbchen nur 5mal in jedem Nasenloch gedreht werden…

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Rike

Marie
Die mir bekannten niedergelassenen Kollegen verwenden die Teststäbchen in der von mir beschriebenen Weise, um möglichst alle primären Viruseintrittspforten zu erfassen und valide Ergebnisse zu erzielen, damit die Infizierten erkennbarer werden.

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  Rike

Die Tests werden an den Teststationen durchgeführt im Beispiel oben. Keine Selbsttests.

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor
Antwortet  Rike

Das ist im Übrigen der Hauptgrund, weshalb sich Omikron neben höherer Infektiosität stärker verbreitet: die Leute haben keinen Bock mehr auf Maßnahmen und ignorieren komplett alles, auch und insbesondere weil sie von allen Seiten befeuert werden mit Kommentaren wie „ist eh alles egal, wir werden uns alle anstecken“. Natürlich ist das Wasser auf die Mühlen der Leute, die das eh alles Quatsch finden und kriegen Zulauf. Dazu kommen immer mehr Leute, die sich bereits infiziert hatten mit Omikron. Denen ist das noch mehr egal, fühlen sich fortan unbesiegbar, weil sie es ja schon hatten. Und je mehr das werden, desto weniger werden die restlichen geschützt.

Ist schon fast wie in einem schlechten Zombiefilm :-).

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Kalila

Bei uns landen hier zur Zeit in den umliegenden Krankenhäusern gerade die vielen nicht Geimpften auf den Intensivstationen, und diese bieten uns gerade die sehr pflegeintensiven schweren Verlaufsformen, die man bei bereits zweifach Geimpften nicht mehr sieht, ganz davon abgesehen, dass dreifach Geimpfte bisher bei uns nicht vertreten sind.
Gleichzeitig ziehen die Corona-Leugner regelmäßig an Sonntag Nachmittagen durch die Straßen und demonstrieren in den Innenstädten.

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  Kalila

Don`t feed the troll.

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  AvL

bezog sich auf Kalila

Mrs.Braitwhistle
3 Monate zuvor

Frau Gebauers Schulmail spricht das „ungute Gefühl“ an, bei positivem Pool nun nur mit Schnelltests einzeln nachzutesten. Das finde ich nicht neu – das Gefühl war immer ungut, besonders montags nach tagelanger Testpause in Erwartung der Ergebnisse erst nachts drauf. Aber nun – wie heute morgen – mit einem nachweislich positiven Pool keinen einzigen Schnelltest der Klasse positiv anschlagen zu sehen und dann hilflos alle gemeinsam wieder ins Klassenzimmer zu schicken, das ist nicht mehr nur ein Gefühl … das ist das Wissen darum, vorsätzlich durchseucht zu werden!!! Und dann noch der klangvolle Name für dieses Vorgehen: „Strategie 2.0“!

Mutter aus NRW
3 Monate zuvor

Dann überlegen wir doch mal was an der Situation im Sommer und der Situation jetzt anders oder auch gleich ist….
Präsenzpflicht für alle? Check
Jahreszeit/ Wetter/Temperatur? Völlig anders und sehr Virusfreundlich.
Virus Variante? Eine ganz andere, die jetzt vielleicht nicht so tödlich, dafür aber sehr viel ansteckender ist.
Tests an Schulen? Naja, die im Sommer waren definitiv zuverlässiger.
Impfungen? Ja, die über 12 jährigen haben schon länger die Möglichkeit, die unter 12 aber erst seit kurzem und das Verhalten der Stiko war vielleicht nicht unbedingt impf förderlich. Aber die Impfquote ist höher. Check
Wirksamkeit der Impfung? Schützt vor einem schweren Verlauf. Vor Long Covid oder Langzeitfolgen einer Infektion ist es noch völlig unklar. Vor Ansteckung oder Weitergabe schützt die Impfung nicht mehr. Das war im Sommer auch noch anders.
Sonstige Schutzmaßnahmen an Schulen? Lüften und Masken tragen. Sonst nix, immer noch keine Luftfilter, immernoch nicht überall funktionierende Waschbecken, immer noch keine Möglichkeiten Abstände einzuhalten…
Infektionsgeschehen in der Bevölkerung? Ja, wie soll ich das jetzt sagen. Im Sommer sehr gering und aktuell völlig außer Kontrolle trifft es wohl am besten.

Zusammengefasst lässt sich feststellen: Die Voraussetzungen und Bedingungen vom Sommer lassen sich absolut auch auf den Winter übertragen? NICHT!!!

Aber vielleicht bin ich auch wirklich einfach nur zu blöd das zu verstehen. Ich bin ja auch keine super schlaue Bildungsministerin. Ich hab ja noch nicht mal Abi.
Allerdings weiß ich das meine 10 jährige Tochter letzte Nacht einen Alptraum hatte: Ihr Schnelltest in der Schule war positiv.
Aber wie gut das nur Distanzunterricht negative Folgen für die Psyche der Kinder hat und Präsenzunterricht so absolut sicher, gesund und überhaupt oberstes Gebot ist.

Andre Hog
3 Monate zuvor

Hier eine kurze Stellungnahme von Doc Caro:

https://fb.watch/aMU2Q3h_hy/

mm
3 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

Vor allem der Kommentar von Jenny Bannert in Form eines persönlichen Schreibens an Frau Gebauer offenbart diesen ganzen Irrsinn ziemlich treffend.

Mutti-NRW
3 Monate zuvor

Bekommen die Eltern denn zumindest rechtzeitig vor Schulbeginn Nachricht über positiven Pool?

Weil wenn nicht, dann morgens vor der Schule noch eben zum Bäcker, in den vollen Bus oder sonstige Kontakte…

Und wie sieht es gesetzlich aus?
Fakt bei positivem Pool: mindestens ein Kind infiziert. Präsenzpflicht aber da, alle SuS kommen.
Wenn ich mein Kind mit Läusen, Noro oder sonstwas ansteckendem in die Schule schicke, dann verstoße ich gegen das Infektiosschutzgesetz, wenn ich richtig informiert bin.
Verstößt NRW dann nicht auch dagegen?

Jan aus H
3 Monate zuvor

„Die obligatorischen Schnelltests in Schulen stellen ein wichtiges Mittel dar, Ausbrüche frühzeitig zu erkennen und zu isolieren, was zur Eindämmung der Pandemie beitragen kann.“

Naja… auch wenn Frau G dieses Papier damals genutzt hat, um ihren Standpunkt zu begründen, so taugt es jetzt dafür in keiner Weise.

Da steht nämlich was drin von „Ausbrüche erkennen“ und „isolieren“ sowie „Eindämmung“. All das tut aber niemand… es werden massenhaft Ausbrüche erkannt, aber es wird weder isoliert noch eingedämmt.

Wenn man konsequent ist, gibt es nur einen Schluss: Frau G hat mit ihrer „Teststrategie“ vor gar nicht so langer Zeit den Präsenzzwang begründet, weil die Schulen ja angeblich sicher sind. Jetzt hebt sie die Testungen weitgehend auf… logischerweise fällt damit auch die letzte schwache Rechtfertigung für den Präsenzzwang.

Warum hebt sie nicht einfach Präsenzpflicht und Testpflicht auf? In der aktuellen Form erhöht das Testen (alle Maske runter trotz positivem Pool) das Infektionsrisiko sogar noch deutlich. Dann können sich alle, die das wollen, schnelldurchseuchen, Risiko auf LongCovid einbegriffen. Alle anderen können ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit wahrnehmen.

Nina
3 Monate zuvor

An den weiterführenden Schulen wird seit langem nur mit Selbsttests überprüft, ob jemand positiv ist. Fakto gab es am Mo bei uns 50 positive Fälle, Schüler sowie Lehrkräfte. Warum ist es an den Grundschulen jetzt ein Problem? Und wir wissen alle seit langem, dass der Inpfstatus keinerlei Rolle mehr spielt und die Tests nicht zuverlässig anschlagen. Die Tests bringen gar nichts und vermüllen nur die Umwelt. Die Durchseuchung durch die Schulen ist doch schon lange beschlossene Sache!

Marie
3 Monate zuvor
Antwortet  Nina

An den Grundschulen besteht das Problem darin, dass es eine Pooltestung gab, bei der schon definitiv klar ist, dass es mindestens 1 positives Kind gibt. Alle Kinder werden in die Schule zu einem zweifelhaften Schnelltest beordert. Kann man sich gleich noch mal richtig weiter anstecken. Noch schlimmer (bei uns heute so passiert): die Schnelltests aller Kinder sind negativ. Dann hockt das infizierte Kind noch einen Tag im vollen Klassenraum.

Andreas.Müller
3 Monate zuvor
Antwortet  Marie

Dieses zugegebenermaßen belastende Problem kann man „lösen“, indem man einfach gleich nur noch Selbsttests macht. Dann weiß man es nicht so genau – wie an den weiterführenden Schulen.

W.
3 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

@ Andreas.Müller
„einfach gleich nur noch Selbsttests macht. Dann weiß man es nicht so genau – wie an den weiterführenden Schulen.“

„Dann weiß man es nicht so genau …“ halten Sie für eine angemessene Lösung???
Dann vielleicht auf dem Schulweg/Heimweg auch so:
Als Radfahrer beim Abbiegen unter den Zwillingsreifen eines abbiegenden LKWs gekommen?
Jetzt ist alles unterhalb der Rippenbögen irgendwie so seltsam?
Liebe Sus, DA kommt ein genialer Lifehack von eurem Oberstufenlehrer @Andreas.Müller:
Einfach nicht hingucken!
„Dann weiß man es nicht so genau“
TOLL. ( Ironie )
Das werden Sie NICHT leicht übertreffen können. ( keine Ironie )

Andreas.Müller
3 Monate zuvor
Antwortet  W.

Ich hatte geschrieben: „Dieses zugegebenermaßen belastende Problem kann man „lösen“, indem man einfach gleich nur noch Selbsttests macht. Dann weiß man es nicht so genau – wie an den weiterführenden Schulen.“

Sie zitieren mich verfälschend. Praxistipp vom Oberstufenlehrer: Anführungszeichen („lösen“) markieren uneigentlich Gemeintes. Natürlich löst das das Problem nicht. Darin steckt trotzdem Wahrheit: Um Infizierte zu wissen, ist sicher belastender, als wenn man es nicht weiß – wie an allen weiterführenden Schulen.

Vor allem aber: In dieser Omikron-Welle gibt es keine vollbefriedigend sichere Lösung.

Ach ja, ein weiterer „Oberstufenlehrer-Tipp“: Persönlich zu werden, wirkt in Diskussionen ausgesprochen souverän.

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  W.

Ich empfinde nicht aussagekräftige Schnelltests als unglaublich belastend, wenn ich mit diesen 90 Minuten im Innenraum verweilen muss.

Wenn Sie sich damit selbst meinen, formulieren Sie das bitte auch so. Viele sehen das nämlich nicht so.

Andreas.Müller
3 Monate zuvor
Antwortet  W.

@Klugscheisser

„Wenn Sie sich damit selbst meinen, formulieren Sie das bitte auch so. Viele sehen das nämlich nicht so.“
Womit soll ich wen meinen…?

Ich habe die Vermutung geäußert, dass es sicher belastender ist, aufgrund eines bereits positiven PCR-Tests um definitiv Infizierte in der Klasse zu wissen, als wenn man es aufgrund ggf. fehlerhafter Schnelltests nur vermutet.

Empfinden Sie das anders?

W.
3 Monate zuvor
Antwortet  W.

@Andreas.Müller 26. Januar 2022 um 17:30
Erstens:
Antwort auf meinen Post weiter oben:
„Sie zitieren mich verfälschend. Praxistipp vom Oberstufenlehrer: Anführungszeichen („lösen“) markieren uneigentlich Gemeintes. Natürlich löst das das Problem nicht. Darin steckt trotzdem Wahrheit: Um Infizierte zu wissen, ist sicher belastender, als wenn man es nicht weiß – wie an allen weiterführenden Schulen.“

„Ihre“ „Wahrheit“ zeigt, dass ich mit meiner Einschätzung Ihres Beitrags durchaus richtig lag.

Zweitens:
@Andreas.Müller 26. Januar 2022 um 17:50
„@Klugscheisser

Womit soll ich wen meinen…?

Ich habe die Vermutung geäußert, dass es sicher belastender ist,

Empfinden Sie das anders?“

Also, ich sehe das so wie @Klugscheisser in dem Post, auf den Sie antworten.
Und spätestens nach Ihrem Beitrag ( 26. Januar 2022 um 17:50 ) kann man vermuten Sie versuchen sich im „Spielchen spielen“.
Und ich frage nicht „Empfinden Sie das anders?“ 😉
Bestimmt ist das wieder „falsch“ und das ist nur die „Flexibilität“, die Sie weiter unten anmerken ( Andreas.Müller 26. Januar 2022 um 15:46 ).
„Ok“.

Andreas.Müller
3 Monate zuvor
Antwortet  W.

Hä? Ich habe geäußert, dass x belastender als y ist. Damit habe ich NICHT gesagt, das y nicht belastend sei, sondern eine Relation hergestellt (mit der ich Verständnis für die Situation von GrundschullehrerInnen ausdrücken wollte, btw…).

x: Wissen um einen nicht identifizierbaren, aber nachweislichen Infizierten im Raum.
y: Vermutung, dass sich ein Infizierter im Raum befinden könnte.

Ich gehe tatsächlich davon aus, dass es belastender ist, von einer konkreten Gefährung zu wissen, als eine Gefährdung nicht ausschließen zu können.
Aber hey, nicht auszuschließen, dass das andere anders empfinden, deshalb meine Nachfrage an Klugscheisser.

Damit bin ich jetzt echt raus.

Dr.Caro-Fan
3 Monate zuvor

@Dr. Caro Post – da bin ich absolut ihrer Meinung, was sie am Ende sagt: die PCR Pool Tests kann man direkt lassen.

Ich teste meine Grundschulkinder ab sofort bei der offiziellen Teststelle mit dem Schnelltest – jeden Tag.

Tina+2
3 Monate zuvor
Antwortet  Dr.Caro-Fan

Dummerweise zieht man an den Teststellen allerdings auch die Maske runter mitten in den Aerosolen von unzähligen Menschen, die vor einem dran waren. Etliche davon waren vermutlich grade deshalb dort weil die Nase etwas getrieft hat…

Pit2020
3 Monate zuvor

„Wie kommt die FDP-Politikerin darauf? Im November hatte die „Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit GmbH“ (IZA), die von der Deutsche Post Stiftung unter dem Vorsitz des ehemaligen Post-Chefs Klaus Zumwinkel unterhalten wird, einen „Standpunkt“ veröffentlicht – ein Papier, das die Kultusminister offensichtlich argumentativ munitionieren sollte.“

„(IZA), die von der Deutsche Post Stiftung unter dem Vorsitz des ehemaligen Post-Chefs Klaus Zumwinkel“

Moooooment …?

Klaus Zumwinkel … EHRENMANN ! 😉 🙂
TOP-Typ … Passt super ins TEAM „Strategie 2.0“.
https://www.dw.com/de/zumwinkel-gesteht-steuerhinterziehung/a-3968179

„das IZA – das regelmäßig vom Bundeswirtschaftsministerium sowie vom Bundesarbeitsministerium beauftragt wird“
Wie bitte?
Regelmäßig? – LOGISCH …

Und für alle Fälle:
„Auch Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) griff die Argumentation auf.“

Soviel Ehrlichkeit und Kompetenz zahlt sich bestimmt aus:
https://www.pinterest.de/pin/746190231984884204/

SusiS
3 Monate zuvor

Heute mein Chaostag: 2 Pooltests positiv – mit Schnelltest wurden in der einen Klasse (4. Kl.) zwei Kinder identifiziert – in der anderen Klasse (1. Kl) alle negativ…. Tja, jedenfalls mit Antigenschnelltest „negativ“. Konnte ich ja auch erwarten.
Bei der Testung in Klasse 1 habe ich mehrere Kinder angesprochen, das Stäbchen etwas tiefer in die Nase zu stecken (bei den meisten Kindern sehe ich noch das Ende der Wattierung). Das führte aber zu Nießen oder Weinen…. Nundenn, das müssen sie halt selber tun und wenn sie sich nicht trauen und allenfalls 0,5 cm in der Nase lupfen?! Nicht mein Job, ihnen das Ding in die Nase zu stopfen.
Aber ein Sch… Gefühl!!! … mit dem Wissen, dass mindestens ein Kind positiv ist, Testung wertlos ist, weil nicht vernünftig angewandt und dann drei Zeitstunden in einem Raum mit Kindern, deren Maske entweder uralt ist, irgendwo hängt, aber nicht dort, wo sie soll und ein lustiglautes gemeinsames Frühstück.
Und übrigens, die zwei Kids aus Klasse vier: eines saß laut weinend im Sekretariat und wurde gleich abgeholt. Die Eltern des anderen Kindes konnten ersteinmal nicht kommen, um es abzuholen. Es saß ca 1Stunde auf dem Flur, weil es draußen so kalt war…. Und zu guterletzt: in der Pause breitete sich der Name des positiv getesteten Kindes wie ein Lauffeuer aus. Und all das soll besser sein als Präsenzpflicht?

Marie
3 Monate zuvor
Antwortet  SusiS

Liebe Susi,
wenn Sie die aktuelle Schulmail genau lesen, werden Sie sicher schnell sehen, dass Sie den ganzen „Spaß“ morgen wiederholen „dürfen“: „Schülerinnen und Schüler eines positiv getesteten Pools werden so lange schultäglich mit Antigenschnelltests getestet und darüber hinaus nach dem bisherigen Rhythmus mit Lolli-Tests getestet, bis das nächste negative Pooltestergebnis vorliegt. Hierzu verfügen die Schulen bereits jetzt in ausreichendem Umfang über die notwendigen Testkapazitäten. Alternativ ist es auch möglich, eine offizielle Testeinrichtung im Rahmen eines Bürgertests zu nutzen und diesen der Schule vorzulegen. Sofern ein aus anderen Gründen durchgeführter PCR-Tests mit negativem Ergebnis vorliegt, ist dieser ebenfalls ausreichend.“

Andreas.Müller
3 Monate zuvor
Antwortet  SusiS

An Ihrer Schule lässt man positiv getestete Kinder alleine auf dem Flur sitzen, bis sie abgeholt werden? Oder im Sekretariat…? Echt jetzt?
Wenn unsere Oberstufenschüler (!) positiv sind, werden sie (in einem großen Raum bei offenen Fenstern) von Lehrkräften beaufsichtigt und im Zweifelsfall emotional „aufgefangen“. Ist kein Traumjob, aber sorry, das sind Schutzbefohlene.

AusderPraxis
3 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

@Andreas.Müller
Würden wir gerne, aber dann sind ganze Klassen ohne Aufsicht!
Leider sind Erwachsene an der Grundschule eine aussterbende Rasse. An Oberstufen scheint man ja noch genug Lehrer zu haben…..

Und wenn man die Klassentür auflässt, hat man die infizierten Kinder wenigstens im Blick, kann auch mal herausgehen um sie zu betreuen, während man versucht, die Eltern telefonisch zu erreichen.
Die Eltern der negativ getesteten Kinder werden sich bedanken, wenn man ihre Kinder zusammen mit den infizierten Kindern in der Klasse sitzen lassen würde!

Ist Sch**ße?
Sehe ich auch so!!!
Ich würde es sogar als Katastrophe bezeichnen, aber auf mich hört ja niemand!
Also stehe ich im Türrahmen, beruhige das infizierte Kind und unterrichte gleichzeitig die Klasse. Super, nicht wahr?

Dem Hausmeister darf man die Betreuung nicht übertragen und das Sekretariat ist nur montags bis donnerstags ab 9.30 Uhr besetzt.

AusderPraxis
3 Monate zuvor
Antwortet  AusderPraxis

Ach so, wir haben auch noch eine Teilzeit-Sozialarbeiterin. Die kommt aber auch erst um 9.30 Uhr!

Reichtlangsam
3 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Wow, wieviele Lehrkräfte sind denn bei Ihnen übrig? Bei uns fallen Randstunden aus und es gibt viele Doppelaufsichten. Da ist keiner übrig für die Betreuung von positiven SchülerInnen…

Andreas.Müller
3 Monate zuvor
Antwortet  Reichtlangsam

Dass bei uns da mehr Flexibilität herrscht, liegt daran, dass wir auch nachmittags unterrichten. Ich mache diese Aufsicht einmal wöchentlich in meiner Freizeit.

Sind ganz offensichtlich unhaltbare Zustände an Grundschulen. DIESE Probleme (und die enorm gesteigerte Arbeitsbelastung) sind es meiner Ansicht nach übrigens, die man kritisieren sollte, statt die Energie zu vergeuden, indem man sich an der unvermeidbaren Infektionsgefahr abarbeitet.

Ich muss da mal was loswerden
3 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

„Unvermeidbare Infektionsgefahr“ halte ich für Propaganda und hat auch noch nie so ein Virologe oder Epidemiologe über Omikron gesagt. Sehr hohe Infektionsgefahr trifft es eher.

Andre Hog
3 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Jaja, reality sucks…und das ist nichts, was wir uns an der pädagogischen Front ausgedacht haben, sondern was sich aus den Rahmenbedingngen unserer alltäglichen Arbeit ergibt….nichts, was ich gut finden würde….aber was ich de facto nicht ändern kann.

Btw:
Auffällig an der weiter oben stattfindenden Debatte zwischen Andreas M u.a. ist doch, dass wir hier im Forum die gegebene Realität ernsthafter und verantwortungsvoller diskutieren und ernsthaft um sinnvolle und schülergerechte Lösungen ringen als die eigentlich Verantwortlichen KuMis das offenbar nicht mal im Ansatz tun.

Das ist – glaube ich – politisch intendiert.
Die Ars***** in den KuMis veranlassen praxisrelevante, existenzielle Entscheidungen so indifferent, dass wir uns daran abarbeiten und darüber entzweien, obwohl wir diejenigen sind, die sich ernsthaft, verantwortlich, zukunftsorientiert und zumeist konstruktiv Gedanken zu dieser Scheiße machen.

Der Plan der KMK oder auch der einzelnen KuMis geht auf. Wir separieren uns voneinander und machen uns damit schwach.
Eine Faust ist stärker als die jeweils einzelnen Finger in Summe.
Lasst uns eine Faust sein und den politisch Verantwortlichen damit ordentlich in die Fresse hauen.

Darfdaswahrsein
3 Monate zuvor

Wir brauchen uns nichts vormachen…
Die KM agieren panisch und planlos, nur damit nicht aufliegt was alles schief gelaufen ist.
Monatelang das Kredo „Schulen sind sicher“.
Tests werden heruntergefahren, andere Maßnahmen nicht nötig, es gibt ja das ausgezeichnete Hygienekonzept.
Dann, mit Omikron, extrem steigende Infektionen unter SuS, immer mehr SuS in Quarantäne. Labore überlastet, PCR fast nicht möglich.
Was also tun?
Na ganz klar, PCR nicht mehr nötig, Quarantäne abschaffen..
Damit können alle brav und sicher zur Schule. Merkt ja kaum einer, wenn wer positiv ist, da oft nur schwache Symptome. Also auf geht’s zum fröhlichen Viruswichteln.
Schule ist sicher!
Sollten dann doch Familie und Angehörige infiziert sein… da haben sie einfach nicht richtig gelüftet und nicht genug Hände gewaschen. Kann ja kein Kumi was dafür!

Lehrer mit Seele
3 Monate zuvor

Bei uns in Niedersachsen wird morgens zu Hause getestet. Natürlich sind Fälle dabei, wo nur unterschrieben oder Hund, Katze, Maus getestet wird.

Ist ätzend, aber mir immer noch lieber, als wenn das Kind erst positiv in der Schule sitzt. Von dem gleichzeitig abgesetzten Masken, die ja sozusagen eine Ansteckung provozieren, will ich gar nicht reden.

Aber die Ansteckungen in den Schulen soll ja aktuell sogar gefördert werden.

Einen Vorteil dabei gibt es. Die Kinder werden früher durchsucht als die Erwachsenen und haben damit eine gute Schande, dass ihnen die Impfgegner nicht das Krankenhausbett streitig machen.

Lehrer mit Seele
3 Monate zuvor

– Schande
+ Chance

PkIk27
3 Monate zuvor
Klugscheisser
3 Monate zuvor

https://web.de/magazine/news/coronavirus/covid-19-studie-england-kinder-uebertraeger-coronavirus-unterschaetzt-35364412

Auszüge:
Prävalenz von 2,08 Prozent

Die Forscher schreiben: „Der Rückgang an Infektionen während des Lockdowns war nicht gleichmäßig.“ In London seien die Infektionszahlen beispielsweise sogar gestiegen. Unterschiede habe es auch bei verschiedenen ethnischen Gruppen und Berufsgruppen gegeben.

In Bezug auf die Verteilung nach Altersgruppen zeigen die Daten der englischen Forscher: Die meisten Infektionen kamen bei Kindern im Schulalter vor. In der Gruppe der 13- bis 17-Jährigen betrug die Prävalenz in der zweiten Hälfte der Beprobungsrunde 2,08 Prozent.

Das bedeutet, dass auf 10.000 Kinder 208 Infizierte kommen. Bei den 5- bis 12-Jährigen betrug dieser Wert 1,7 Prozent. Der nationale Durchschnitt lag im selben Zeitraum bei 0,91 Prozent.

——
„Die Gruppe der Kinder ist deutlich infiziert“, sagt Gesundheitsökonomin Prof. Dr. Clarissa Kurscheid im Gespräch mit unserer Redaktion. Kinder infizierten dabei andere Kinder, seien also ansteckender als angenommen.

„Weil Kinder seltener Symptome entwickeln und milde Verläufe haben, dürfte die Dunkelziffer recht hoch sein. Denn durch das Ausbleiben der Symptome werden sie auch seltener getestet“, so Kurscheid weiter. Experten erklären die milderen Verläufe mit mehr Antikörpern im kindlichen Blut und weniger Rezeptoren für das Coronavirus.

——-
Konsequent durchdachter Unterricht

Sollte man aber nicht aus den englischen Studienergebnissen Konsequenzen ziehen? „Wir sollten abwarten, was über die Weihnachtszeit passiert“, rät Kurscheid. Wenn der Lockdown diszipliniert durchgeführt wird, rechnet die Expertin im Januar mit niedrigeren Zahlen. „Wenn dem nicht so ist, dann sage auch ich: Bitte lasst die Schulen zu.“

Generell sollte man sich aber die Bedingungen, unter denen Schulen öffnen, noch einmal anschauen. „Wir brauchen konsequent durchdachten Unterricht – zum Beispiel in hybrider oder digitaler Form“, fordert Kurscheid. Auch getrennte Schulwege, unterschiedliche Zeiten für den Unterrichtsbeginn und Schutzmaßnahmen wie Lüften gehörten dazu.

Riesenzwerg
3 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

@Klugscheisser

Fazit der KuMis nach 10-tägiger Beobachtung – Präsenzpflicht um jeden Preis, testen, keine Quarantäne, lüften, Masken und fertig.

Die Zahlen steigen….. Wir lassen jeden Schutz weg!

(Sind se schneller durch – hat auch was für sich. Man fragt sich nur für wen.)

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

2% der infizierten Schüler werden nach aktuellem Stand langfristige Probleme zurückbehalten. Ich habe da schon mehrere gesprochen, die unter Nachwirkungen leiden. Ich bin sicher, dass sie in keiner Statistik in D auftauchen… Migräneanfälle (vorher nie gehabt), Brainfog (vorher nie gehabt), extreme Konzentrationsstörungen, die abrupt auftauchen und wieder verschwinden, etc.
Man weiss nichts, und man spielt mit den zukünftigen Leben Jugendlicher, die sich teils radikal durch Cov19 ändern. Ich bin auch sicher, dass viele schon die zweite oder dritte Infektion durchmachen, unsymptomatisch oder symptomatisch. Längst nicht alle Fälle sind erfasst.
Einige Untersuchungen lassen erahnen, dass weitere Infektionen noch mehr Schäden anrichten als die vorherigen. Wenn also die erste Infektion die Leistungsfähigkeit von Nieren, Lunge und Herz zu 2% beeinträchtigt, wie sieht es bei erneuter Infektion aus?

Alles Dinge, die nicht auf dem Radar sind. Vielleicht auch aus dem Grund, dass das Ergebnis ernüchternd ausfallen könnte.

Die Normalität vor 2019 nicht nicht mehr existent. Wir müssen und mit der neuen Normalität auseinandersetzen und das beste draus machen.

Dazu gehört aber nicht die gezielte Durchseuchung einer ganzen Generation.

Monika
3 Monate zuvor

Infektionspflicht für Kinder in Deutschland, Freitesten für positive bereits nach 5 Tagen wenn keine Symptome vorliegen! Kinder bekommen die Pflicht andere Kinder anzustecken und sich anzustecken, da kommt keiner mehr Heil raus!
Staatlich verordnete Ansteckungspflicht!
Wenn meine Kinder sich angesteckt haben werde ich nach diesen 5 Tagen all das machen worauf wir verzichtet haben sollten wir Gesundheitlich in der Lage dazu sein. Schwimmbad Restaurant oder Kino alles dann erlaubt mit positivem Kind ohne Maske, ohne dieses Rachegefühl halte ich die Ansteckungspflicht nicht mehr aus!

Riesenzwerg
3 Monate zuvor
Antwortet  Monika

Sie trauen sich halt nicht, eine Impfpflicht durchzusetzen.

Auf diese Weise sind alle gleichberechtigt – und eine gewisse Chancengleichheit besteht dabei auch, denn wir lassen niemanden zurück, schon gar nicht die Lern- und Impfbefürworter! – sich hier und heute oder morgen im sichersten Raum der Welt anzustecken.

Was für eine Schande KuMis! Tretet zurück! Hier und heute!

Maren
3 Monate zuvor
Antwortet  Monika

Und dann schön unschuldige andere mit reinziehen.Das trifft die Falschen!

Toleranz
3 Monate zuvor

Jetzt bin ich gerade mal ziemlich froh, dass bei uns sowieso nur die (unzuverlässigen) Selbsttests zum Einsatz kommen.
Ich mag mir nicht vorstellen, was in der Elternschaft los wäre, wenn wir Pooltests hätten und trotz positivem Pool in der Klasse kein infiziertes Kind identifizieren könnten!
So weiß jeder, dass die Selbsttests nur die absolute Spitze des Eisbergs erkennen können.
Gerade an Grundschulen, wo die meisten Kinder aufgrund der fehlenden Empfehlung noch ungeimpft sind und passende Masken nur von einem Bruchteil der Kinder getragen werden, gäbe das große Unruhe unter den Eltern.
Also hat Frau Prien doch alles richtig gemacht, oder? (Achtung Ironie!)

Was mich aber besonders „anpisst“ ist, dass Deutschland es nicht schafft, genügend PCR -Kapazitäten zur Verfügung zu stellen!
Ich kann mich als LK positiv testen, muss mich dann aber mit weiteren Antigen-Selbstltests positiv testen (Sensitivität nachlassend!), bevor ich einen PCR Test bekomme!
Bis dahin kann ich schon viele SuS angesteckt haben! Ich soll/ muss ja meine Dienstpflicht erfüllen, solange irgendein Selbsttest negativ war.
Gilt für SuS natürlich genauso! Es müssen mindestens 2 Selbsttests positiv sein! Und die alten Selbsttests, die wir zur Bestätigung nehmen müssen, sind laut Liste verdamme schlecht!

Schattenläufer
3 Monate zuvor

Mal ein ganz neues Gedankenspiel.

Sollte man Lehrerleistungen getrennt bewerten. Wie in der Wirtschaft!
Mit Zulagen für Erschwernisse.

Bei der jetzigen Belastung wäre das echt toll.

Basis: Unterrichten und Verwaltung im vollen Umfang = ein volles Lehrergehalt

+ Mehrarbeitszulage von 25% des Grundgehalt für Mehrarbeit bei der die Versorgung von SuS in Quarantäne

+ Mehrarbeitszulage von 10 % des Grundgehalts für die Mitbetreuung von Klassen ohne Lehrer.

+ Erschwerniszulage 1 wegen FFP2 Maske am Arbeitsplatz. +15% des Grundgehalts

+Erschwerniszulage 2 für das Überschreiten der, von der Berufsgenossenschaft fest gelegten, maximalen Tragezeit der FFP2 Maske. Nochmal + 10% des Grundgehalts.

+Erschwerniszulage 3 für Arbeiten bei Temperaturen unter 15°C und Durchzug. Nochmal 20% des Grundgehalts.

+ Schmerzensgeld 1 für unberechtigte Beschimpfungen durch Eltern die verständlicherweise Angst um ihre Kinder haben sowie von Eltern die keine Angst um ihre Kinder haben. 10% des Grundgehalts

+Schmerzensgeld 2 für vorsätzliche Verunglimpfung durch den Dienstherren selbst (bekannt als Prügelknaben-Ausgleich) 10% des Grundgehalts.

+ 3 x pro Woche 25 Tests zu je 15 € pro Test. Macht 1125 € pro Woche extra. Also 4500€ pro Monat.

Wenn ich mich nicht verrechnet habe, wäre das ein doppelte Grundgehalt zuzüglich 4500€ für das Testen.

Verstehen sie mich nicht falsch, ich bin nicht übermäßig scharf aufs Geld. Mehr wie täglich Schnitzel geht nicht.
Momentan würde aber jeder Cent, der es mir ermöglicht auch nur einen Tag früher den wohltuenden Einflussbereich der KMK zu verlassen, gut tun.

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Perfekt, dann würde ich sofort in Teilzeit gehen. Gehalt bleibt dann ja gleich. 😉

Dil Uhlenspiegel
3 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Bin dabei, auch beim Schnitzel. Oder vegan, alles Wurst.

dauerlüfterin
3 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Wo denken Sie hin! Dann wird die Belastung kleingerechnet und die verschiedenen Anteile faktorisiert. Dann sind wir wieder bei 100% Gehalt bei durch die Decke gehender Belastung. Das ist eine der leichteren Übungen des übergeordneten Bereichs.

Auweia!?
3 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Super: Hygienemaßnahmen, die wir durchführen, werden als Zuschlag bezahlt! Unbezahlbar…

Rotstiftprofi
3 Monate zuvor

Absolut lesenswert: https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/test-chaos-positive-schueler-ueberlastung-pcr-100.html
Die Berichterstattung gerade in der „Aktuellen Stunde“ im WDR ist auch deutlich in den Aussagen. Oh, und ich sehe gerade, Frau Gebauer darf sich live im Interview äußern… ach herrje…

Rotstiftprofi
3 Monate zuvor
Antwortet  Rotstiftprofi

Eigentlich wollte ich was Anderes verlinken, nämlich dies: https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/kommentar-testchaos-gebauer-als-schulministerin-ungeeignet-100.html
Noch viel lesenswerter!!!!

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  Rotstiftprofi

Trotzdem wird ausgelassen, dass die Kinder Omikron in ihre Familien bringen, und damit im Grunde doch die Wirtschaft wieder gefährdet ist. Allein die Krankenständer der Eltern müssten pandemiebedingt in die Höhe gebollert sein.

Omikron erwischt immer die ganze Familie. Mal sehen welche Mutationen uns noch erwarten.

Hoffnung
3 Monate zuvor

Das Testen an den Schulen muss aufhören! Furchtbar, was man in Deutschland mit den jungen Menschen veranstaltet.
Andere europäische Länder schaffen alle Maßnahmen ab. Hier wird über eine Impfpflicht diskutiert mit einem Impfstoff, der nichts gegen Omikron ausrichten kann.

Jan aus H
3 Monate zuvor
Antwortet  Hoffnung

Und was ist der Unterschied zwischen DE und den meisten anderen Ländern? Richtig… wir haben PRÄSENZPFLICHT.

Sie plädieren also gegen die Impfpflicht, treten aber für die Infektionspflicht ein? Wo ist da der Sinn?

Auch die Infektion mit Omikron wird vermutlich nicht gegen Omega, oder was auch immer noch kommt, helfen.

„der nichts gegen Omikron ausrichten kann.“

Das stimmt nicht. Er verhindert zwar keine Infektion, aber er senkt die Chance, dann man auf der ITS landet.

Elly
3 Monate zuvor

Danke, n4t! Ich bin dankbar, dass die schlimme Situation hier immer wieder in aller Deutlichkeit dargestellt wird! Ich bin dankbar um die Kommentare und um die Möglichkeit, selbst kommentieren zu können. Traurig bin ich, genervt und wütend, wie häßlich abwertend man mit den Schulbeteiligten umgeht, Augenhöhe sieht anders aus. Ich bin überzeugt davon, dass SEHR viele Schüler aus dieser häßlichen Präsenzzwang-Zeit ein Trauma mitnehmen werden. Mein Fazit zur derzeitigen Situation: Wenn man den Eltern nun noch immer keine Aufhebung der Präsenzpflicht gewährt, müssen sich die Eltern eben SELBST NEHMEN, WAS IHNEN ZUSTEHT. (Es werden ohnehin nur sehr wenige sein. Pro Schule vielleicht ein, zwei oder auch drei Elternteile, mehr nicht.)

Lehrer mit Seele
3 Monate zuvor

Die Bundesländer behandeln das ja sehr unterschiedlich. Die einen mit den Schnelltest, die selbst bei Ungeimpften nicht mal 50% erkennen, von Geimpften gar nicht zu reden bis hin zu „wir holen eine infizierte Gruppe in einen Klassenraum, nehmen alle gleichzeitig die Masken ab und gucken mal, wer positiv ist und wer sich dabei gleich noch ansteckt“.

Das Ergebnis scheint mir gleich. Der Ansteckung ist Tür und Tor geöffnet. Ja so Mancher wird jetzt tief Luft holen und mich darauf hinweisen, dass wir uns eh alle anstecken werden. Das ist mit bewusst. Was ich hingegen nicht verstehe, ist zum Einen wie man uns nach wie vor vormacht, dass diese Form.des Testens einen ausreichenden Schutz darstellen soll, weiter die schlechte Logistik mit der nach wie vor Kinderimpfungen betrieben werden, dann die Eltern, die ja immer noch überlegen, ob sie ihre Kinder impfen lassen, und schlussendlich natürlich die handlungsunfähige Politik.

Jetzt mal ehrlich.. Es gibt Menschen, die sich nicht impfen lassen können. Aber die sind bei den Ungeimpften in der Minderheit und für die wird man Lösungen finden. Aber warum ist es so schwer freiwillig Ungeimpften den Zugang zu allen vulnerablen Systemen zu verweigern?
Wieso regt sich in diesem Land niemand darüber auf, dass quasi eine Impfflicht für Kinder zwischen 3-19 (Kita bis Ende Berufsschule) gegen Masern herrscht, aber wenn es an die Erwachsenen geht, dürfen die Gegner wie die kleinen Dagegen-Mäuse von Ulli Stein ganze Straßen blockieren und Anwohner tyrannisieren.

Wieso darf der Staat berechtigterweise unsere Kinder insbesondere im Säuglingsalter vor Masern schützen, indem er in Kitas und Schulen eine Impfflicht anordnet, aber nicht alle Kinder u5 schützen, indem man für alle impfbaren Bürger eine Corona Impfpflicht anordnet? Und damit meine ich Kinder ab 5 Jahren. Wieso sind Off-Label-Impfungen erlaubt, aber Eltern finden keinen Arzt oder Anlaufstelle, wo sie für ihre Kinder Impfungen vermittelt bekommen?
Wieso müssen Pädagogen und Eltern es hinnehmen, dass diese Personen Kitas und Schulen betreten und das Infektionsgeschehen weiter antreiben.
Und wieso ist es unserem Staat so viel Geld wert die Impfgegner von einer Impfung überzeugen zu wollen, aber er bastelt gleichzeitig Finanzierungskonzepte für Luftfilteranlagen, bei denen klar ist, dass hinterher ein Großteil der Klassenräume nicht über diese Anlagen verfügt.

Und schlussendlich: wenn ich mit einfachem Zeitungslesen und logischem Menschenverstand auf diese Fragen komme und anscheinend die Zahlen besser kenne als jeder Kumi, stelle ich mir die Frage wieso unsere werten Kunis eigentlich teure Referenten und Berater bezahlen, wenn sie ihnen doch nicht zuhören.

mm
3 Monate zuvor
Antwortet  Lehrer mit Seele

Ich persönlich bin mir gar nicht so sicher, ob wir gesamtgesellschaftlich so viel besser dastehen würden, wenn wirklich auch die letzten Dumpfnasen dazu gebracht werden, sich impfen zu lassen. Dann müsste die Impfung zuverlässig vor Infektion schützen, und das tut sie doch keineswegs. Ich habe vielmehr Gefühl, dass man mit dieser impfunwilligen Minderheit nur davon ablenken möchte, dass man in Sachen Pandemiebekämpfung mit dem Latein am Ende ist. Auf der anderen Seite versteh ich aber auch diese Widerspenstigkeit beim Impfen nicht. Wenn ich mir das Klientel der Demonstranten so anschaue, dann sind dort sicherlich einige darunter, die sich täglich mit Antibiotika- Schweinwurst und Hähnchen vom Discounter versorgen und darin überhaupt kein Problem in ihrer Gesundheitsgefährdung haben. Bekannte von uns sind Impfgegner, haben sich aber in der Vergangenheit für diverse Fernreisen die volle Ladung an Impfungen verpassen lassen- übrigens ohne großes Nachfragen, von welchem Hersteller die jetzt stammen. Die meisten Impfgegner agieren aus reiner Bockigkeit und nur die wenigsten fürchten wirklich ernsthaft um ihre Gesundheit. Letztere könnte man vielleicht durch Aufklärung, Transparenz und durch ein sichereres Auftreten bei der Impfempfehlung durch der Stiko gewinnen, aber die Bockigen, die wird man nicht zwingen können, auch nicht mit Impfpflicht. Wahrscheinlich würde davon nur der Schwarzmarkt falscher Impfzerifikate aufblühen.

Grundschullehrerin
3 Monate zuvor
Antwortet  Lehrer mit Seele

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu, danke!

Rüdiger Vehrenkamp
3 Monate zuvor

Die anlasslose Testerei hat 2021 vielleicht noch Sinn gemacht, da man frühzeitig die Menschen isolieren musste, die sich angesteckt hatten. Jetzt, ein Jahr nach dem Start der Impfungen und mit Omikron, wird sich ohnehin jeder anstecken und ist durch die Impfung vor schweren Verläufen geschützt – mal unabhängig davon, dass Kinder eh nie so gefährdet waren wie ältere Menschen.

Mit anderen Worten: Die Frage ist nicht, OB sich die Menschen infizieren, sondern nur WANN. Wenn ein Kind positiv ist, kommt es in Quarantäne und ist nach einer Woche in der Regel wieder da. Meist hatte es keine oder nur leichte Symptome (und die Familie ist hoffentlich geimpft). Dann ist das nächste Kind positiv, geht für sich in Quarantäne, kommt eine Woche später wieder und so weiter und so weiter… Und so trifft es einen nach dem anderen wie bei einem Domino-Spiel. Meine (geimpften) Kinder bereite ich bewusst darauf vor, dass auch ihr Test bald positiv ausfallen wird. Was bringen uns die Tests also noch? Jedes positiv getestete Kind ist ein Genesener mehr und jede Genesung bietet den besten Schutz (gerne gepaart mit der Impfung).

Wenn Ihr Kind also infiziert ist und völlig symptomfrei durch seine Quarantäne geht, wo sehen Sie bitte das Problem? Es wird nicht mehr lange dauern, bis wir in Deutschland die 1000er-Inzidenz knacken, gleichzeitig ist auf den Intensivstationen laut DIVI-Register weit weniger los als in der letzten Welle. Stand heute sind 9% der Intensivbetten deutschlandweit mit Covid-19-Patienten belegt (in absoluten Zahlen: 2363), so wenige, wie seit Wochen nicht mehr. Wäre es nicht mal angebracht, etwas Hoffnung zu sehen und endlich das Ende dieses latenten Panikmodus einzuläuten?

AvL
3 Monate zuvor

Es sind 11 % der Intensivpatienten an Covid-19 schwer erkrankt, und außerdem erkranken zur Zeit sehr viele Kollegen in den benachbarten Krankenhäusern an Covid-19 oder diese fehlen, weil sie ihre in Quarantäne befindenden Kinder zu Hause betreuen müssen, siehe Dashboard-DIVI Intensivregister.
Das Testen erfolgt nicht anlasslos, sondern zur Vorkehrung, damit sich die neue Variante nicht weiter unkontrolliert ausbreitet.

AvL
3 Monate zuvor

Wir werden die weitere Entwicklung der Erkrankungszahlen der sehr schweren Krankheitsverläufe im Dasboard-DIVI-Intensivregister beobachten, und das sind aber leider nur die intensivpflichtigen Beatmungspatienten, die sich einer invasiven (Intubation)oder einer nicht invasiven Beatmung (Masken-CPAP und/oder High-Flow Sauerstofftherapie) unterziehen müssen.
Alle anderen Patientengruppen mit einer solitären Myokarditis, kognitiven Funktionsstören etc. werden eben nicht erfasst ! Auf diesen Umstand hat bereits Herr Christian Karagiannidis verwiesen.
Es sind leider immer noch über 3 Millionen Mitbürger, die man den Risikogruppen über 50 Jahre zuordnen muss, noch nicht geimpft. Bei einem weiteren exponentiellen Anstieg der Infektionszahlen werden entsprechend auch wieder mehr schwere Verläufe und Todesfälle in den Statistiken zur Abbildung kommen.

f(x)=b^x
3 Monate zuvor

War ja klar!

Montag: + Pool in der Grundschule
Dienstag: Absage von Einzel-PCR Tests
Mittwoch: Selbsttests in die Klasse und Pooltest

Kein Treffer bei den Selbsttests…
Pool wieder +

!!!!

Momo
3 Monate zuvor
Antwortet  f(x)=b^x

Dann fliegt ja jetzt auf, was jeder schon wusste. Selbsttests sind nicht sicher!!!

Eigentlich
3 Monate zuvor

Ich fände es wichtig, wenn die KUMis an den Schulen das Impfen unterstützen würden.
Wenn Test gestrichen werden, sollten sie dafür sorgen, dass an den Schulen Impfangebote stattfinden könnten.
Zum Beispiel über mobile Impfteams. Über die Schulleitung könnte das Interessen an Impfungen U12 abgefragt und angeboten werden.
Anstatt immer nur zu kommunizieren, was es alles nicht mehr geben wird.
Teilweise stehen Eltern bei Kinderärzten seit Wochen auf einer Warteliste für die Impfung und über die Impfzentren gibt es gar keine Termine.
Hier könnten die die KUMis mal wirklich etwas sinnvolles zur Sicherheit an Schulen beitragen.
Es wäre zu schön.

dauerlüfterin
3 Monate zuvor
Antwortet  Eigentlich

Die haben es ja nicht einmal hinbekommen, Booster für ihr Personal zu organisieren. Da hatten schon Dax-Konzerne ihre teilweise Homeoffice-Belegschaft geboostert, da verschickte das Schulamt bei uns Hinweise auf die Impfstellen des Kreises, bei denen sich nur dort Ansässige testen konnten. Die Gesundheit von LuL und SuS ist denen anscheinend sch…egal.

S.
3 Monate zuvor

Was ich im Hiblick auf unsere Demokratie sehr beängstigend finde, ist, wie private Wirtschaftsinstitute die KuMis und die Bundesbildungsministerin vor wichtigen Sitzungen mit Argumentationsmaterial versorgen. Und die KuMis und neuerdings auch die Bundesbildungsministerin (die ja nun mit einer FDP-Frau aus den Frankfurter Hochfinanzkreisen besetzt ist) nehmen diese Argumentationshilfen dankbar und unreflektiert an. Hier zeigt sich eines der Wirkinstrumente von Lobbyist*innen.

Der Artikel des „Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit GmbH“ bzw. des „Institute of Labor Economics“ (IZA) ist ja nicht der erste Artikel dieses Instituts, der den KuMis Argumentationshilfe gegeben hat. Bereits im Winter 2021 hatten Wirtschaftwissenschaftler (unter ihnen auch ein Student) eine „Expertise“ abgegeben und „nachgewiesen“, dass Schulen durch ihre angeblich sehr gut umgesetzten Hygienekonzepte das Infektionsgeschehen zurückdrängen würden. Auch hier wurden Daten aus den Sommermonaten interpretiert. Und Hubig (SPD) nahm diese wirtschaftwissenschaftliche, als epidemiologische Expertise getarnte „Studie“ in ihrer Funktion als KMK-Präsidentin damals dankbar an und machte die Schulen erst dicht, als nichts anderes mehr ging, weil so viele Menschen schwer erkrankten und verstarben. Die damals erfolgten „Schulschließungen“ mit Notbetreuung hätten sicherlich vermieden werden können, wenn echte Schutzmaßnahmen etabliert worden wären. So ist das, wenn man Wirtschaftswissenschaftler mit Virolog*innen und Epidemiolog*innen verwechselt.

Ich finde es nach wie vor erschreckend, immer wieder feststellen zu müssen, in einem Land zu leben, dessen Bildungsminister*innen anstelle dem Rat von medizinischen Expert*innen (RKI-S3-Leitlinie) zu folgen, sich lieber von Wirtschaftswissenschaftlern beraten lassen.

S.
3 Monate zuvor
Antwortet  S.

Ich meinte „Winter 2020“. Das Verharmlosen der KuMis (um weiter untätig sein zu können und nichts reformieren zu müssen) geht schon so lange, dass ich mit meiner Chronologie durcheinander geraten bin.

Echt
3 Monate zuvor
Antwortet  S.

Danke für Ihren Beitrag. Es geht nur noch um die Gewichtung der Interessen. Die Wirtschaftslobbyisten sind finanziell bestens ausgestattet und entsprechend gut vernetzt bei wichtigen politischen Entscheidungsträgern. Zuwiderlaufende Erkenntnisse „einfacher“ Wissenschaftler finden kein Gehör, sie werden gar nicht erst in die Chefetagen vorgelassen. So reibt man sich beispielsweise die Augen bei der Wandlung Lauterbachs vom Paulus zum Saulus ( s. gestriges heute journal). Da haben die psychologisch und pädagogisch getarnten Wirtschaftslobbyisten auch schon ganze Arbeit geleistet. Lauterbach mahnt und warnt nach wie vor und hat auf die Durchseuchung der Schüler keine verständliche Antwort. Wie sollen seine Mahnungen und Maßnahmen da noch ernst genommen werden. Er verstrickt sich in Widersprüchen. Diese Demokratie gibt den Bürgern alle Jahre mal wieder das Gefühl von Teilhabe, indem man ein paar Kreuzchen setzen darf. Wirklich Einfluss nehmen wir schon lange nicht mehr.

Leseratte
3 Monate zuvor

+++ 07:38 Testlabor: Schnelltests ersetzen keine PCR-Tests +++
Nach den Änderungen bei der Corona-Teststrategie für Grundschüler in Nordrhein-Westfalen zeigt der Leiter eines Bonner Testlabors Verständnis für den Schritt, äußert aber auch Kritik. „Wir können schon verstehen, dass die Mitarbeiter von Laboren so entlastet werden sollen“, sagt Philipp Westhofen, Leiter des Bonner Labors CBT. „Ich weiß aber nicht, wie sinnvoll das ist. Meiner Meinung nach können die Schnelltests keine PCR-Tests ersetzen. Letztlich rauscht das Coronavirus damit einmal durch die Klasse.“ Die neuen Testregelungen gelten an den Grundschulen seit Mittwoch. Neu ist im Kern, dass bei Schülern nach einem positiven Pool-Ergebnis der Klasse bei den Lolli-PCR-Tests nur noch mit einzelnen Schnelltests nachgetestet wird. Bisher hatten Schüler zusätzlich noch einzelne PCR-Rückstellproben abgegeben, die bei einem positiven Pool-Ergebnis rasch in einem zweiten Schritt in den Laboren überprüft worden waren, um infizierte Kinder zu erkennen. Das entfällt nun – laut Schulministerium wegen der sprunghaft angestiegenen Infektionszahlen und etwa der damit einhergehenden starken Labor-Belastungen.

https://www.n-tv.de/panorama/09-33-Indien-meldet-erneut-rund-286-000-Neuinfektionen–article21626512.html

Rosa
3 Monate zuvor
Leseratte
3 Monate zuvor

Passt jetzt zwar nicht zum obigen Artikel, zeigt aber mal wieder, dass es offensichtlich auch für die Familienministerin viel Wichtigeres gibt als die Situation der Familien in der Corona-Krise einschließlich der üblen Lage in den Schulen.

„Kein Scherz: Die grüne Familienministerin Anne Spiegel möchte Stiefväter und -mütter künftig „Bonusväter“ oder „Bonusmütter“ nennen. Nicht der einzige Fall haarsträubender Wortakrobatik der neuen Ministerin. Aber auch manche SPD-Kollegen sind Experten kreativer Kommunikation.“
https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus236510059/Anne-Spiegel-Gruene-und-die-Bonusvaeter-Schoenfaerbereien-der-Familienministerin.html

K.M.
3 Monate zuvor

Ich bin so wütend. Wie kann das sein, dass Erstklässler auf einmal einen Nasen (!) Antigenschnelltest machen sollen? Das finden die richtig furchtbar. Außerdem können sie das nicht oder leiden. Das machen die einmal mit. Aber wie bitte, dann jeden Tag bis sie das / die pos Kinder ermittelt haben?? Und die Eltern sollen warten und die pos Kinder wieder abholen. Wie soll man da arbeiten gehen? Ich bin morgens mit Schulkind und Kindergartenkind, noch im Schlafanzug zur Teststation, damit mein Sohn zumindest einen Lollitest machen kann. Jeden Tag geht das nicht. Das ist purer Stress für alle. Und häufig auch wieder auf Schultern der Mütter… Ich bin so wütend. Wie können diese Entscheidungen getroffen werden??

Bauer
3 Monate zuvor

Warum diskutieren wir noch?

Isso
3 Monate zuvor

Weil die Tests nun weniger sicher sind, dürfen die Kinder nun nicht mehr gemeinsam an Gruppentischen zu Mittagessen. Der Caterer bringt ab nächste Woche nur noch belegte Brötchen. Die darf dann jedes Kind an seinem Schultisch essen. Während des Mittagessens und auch während des Frühstücks müssen alle Fenster und Türen geöffnet sein. Es ist Februar. Kinder sind in dieser Gesellschaft nichts mehr wert, sie haben nicht die gleichen Rechte wie erwachsene Menschen. Sie sind es nicht wert maximal geschützt zu werden. Ist aber nicht neu. Die Wahrheit schreit einem seit Jahren jede Schultoilette und jedes zweite Cateringmenü entgegen.

Marie
3 Monate zuvor

Die Stadt Bonn hat übrigens mit dem zuständigen Labor vereinbart, dass KiTas weiterhin PCR-Einzeltests bekommen. Das Labor habe versichert, entsprechende Kapazitäten frei zu haben.

Marie
3 Monate zuvor

In der aktuellen Testverordnung des Landes findet sich dieser Satz: „Abweichend hiervon können sich Schülerinnen und Schüler, sofern an der Schule keine PCR-Einzeltestung angeboten wird, einem Coronaschnelltest oder einem im Rahmen der Schultestung beaufsichtigten Selbsttests unterziehen.“ https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/220125_coronatestquarantaenevo_ab_26.01.2022_lesefassung_mit_markierungen.pdf
WIE BITTE ?? Wenn DIE SCHULE keine Einzeltestung ANBIETET?? Sollen die Schulen jetzt auf eigene Faust Labore suchen und bezahlen?