Bildungsministerin Ernst will verstärkt multiprofessionelle Teams an (Brennpunkt-)Schulen einsetzen

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Die Zahl der Lehrkräfte soll in Brandenburg noch deutlicher aufgestockt werden als bisher bekannt: Bis 2024 gebe es nach dem Entwurf des Doppelhaushalts ein Plus von 752 Lehrer-Stellen im Vergleich zu diesem Jahr, teilte das Bildungsministerium am Donnerstag mit. Im kommenden Jahr soll es davon bereits 422 neue Stellen geben.

Mehr Schüler – mehr Lehrkräfte: Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD). Foto: Axel Schön / Bildungsminsterium Brandenburg

Damit solle wie im Koalitionsvertrag vereinbart angesichts steigender Schülerzahlen die Schüler-Lehrer-Relation von 14,4:1 gesichert werden. Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) wollte die Eckdaten ihres Haushalts am Nachmittag im Bildungsausschuss des Landtags vorstellen. Mit rund 2,8 Milliarden Euro jährlich hat der Bildungshaushalt den größten Etat.

Das Finanzministerium hatte am Dienstag bei der Vorstellung des Haushaltsentwurfs von einem Plus von 564 Lehrer-Stellen gesprochen. Dabei habe man sich auf das reine Plus nach den Haushaltsverhandlungen bezogen, sagte ein Ministeriumssprecher. In der mittelfristigen Finanzplanung seien aber schon vor den Verhandlungen zusätzliche Stellen vorgesehen gewesen. Nach den Zahlen des Bildungsministeriums wird die Zahl der Lehrkräfte von derzeit 18.622 auf 19.374 im Jahr 2024 anwachsen.

Zur Förderung von Schülerinnen und Schülern in sozialen Brennpunkten sollen zusätzlich sogenannte multiprofessionelle Teams zum Einsatz kommen. Dabei sollen unter anderem Lehrer, Sozialarbeiter, Erzieher Verwaltungsfachkräfte oder Heilpädagogen zusammenarbeiten. Dafür sollen perspektivisch die 160 Stellen erhalten bleiben, die für das Programm «Aufholen nach Corona» genutzt werden. Hinzu kämen 25 weitere Stellen und 65 Lehrkräfte, so dass es insgesamt 250 Vollzeitstellen für die Teams gebe, teilte das Ministerium mit. Im Koalitionsvertrag waren dafür 400 Fachkräfte vorgesehen.

Festgelegt wurde im Entwurf für den Doppelhaushalt auch die vollständige Beitragsfreiheit in den Kitas zum 1. August 2024. Nachdem das letzte Kita-Jahr bereits beitragsfrei ist, soll kommendes Jahr das zweite und 2024 das erste Kita-Jahr beitragsfrei werden. Dafür sind im Haushalt für 2023 knapp 14,9 Millionen Euro und im Folgejahr noch einmal 48,7 Millionen Euro vorgesehen. News4teachers / mit Material der dpa

Ernst vergibt weitere Stipendien für künftige Landlehrer – 600 Euro monatlich

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Riesenzwerg
1 Monat zuvor

Na, wo nimmt se die nur her?