Söder fordert Eltern via „Bild“ auf, gendernde Lehrkräfte dem Kultusministerium zu melden – GEW: „Massiv abstoßend“

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MÜNCHEN. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat via „Bild“-Zeitung Eltern dazu aufgefordert, sich über Lehrkräfte, die „gendern“ bei der Schulleitung oder beim Kultusministerium zu beschweren. Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), zeigt sich entsetzt: „Denunziantentum fördern, geht gar nicht und geht an den echten Problemen an Schulen komplett vorbei“, sagt sie. Auch die GEW protestiert.

„Die sind rund um die Uhr im Einsatz und regeln die Probleme“: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) macht Druck auf Lehrkräfte. Foto: Shutterstock / photocosmos1

Die bayerische Landesregierung hat zum 1. April für Schulen, Hochschulen und Behörden ein sogenanntes „Gender-Verbot“ erlassen. Das Gendern mit Sonderzeichen ist für Staatsbedienstete dann ausdrücklich untersagt. Im „Talk“ der „Bild“-Zeitung erklärte Söder nun, an wen sich Eltern künftig mit entsprechenden Beschwerden richten sollen, sollten Lehrkräfte das Verbot missachten.

Es gebe „unterschiedliche Möglichkeiten“, sagte Söder wörtlich auf die Frage, wo sich Eltern beschweren könnten, wenn sie „einen Brief bekommen aus einer Schule und dann doch ein Lehrer gendert“. Der Ministerpräsident führte aus: „In der Schule, beim Schulleiter, beim Klassenleiter selbst oder auch beim Schulforum. Und wenn gar nichts geht, dann einfach eine E-Mail ans Kultusministerium schreiben, die sind rund um die Uhr im Einsatz und regeln die Probleme.“

„Wenn wir jetzt auch noch anfangen, dass Eltern bestimmte Lehrkräfte wegen Formulierungen in Elternbriefen beim Kultusministerium melden – wo kommen wir denn da hin?“

„Jetzt reicht es dann langsam!“, meint Fleischmann. Für sie stimmen in der ministerpräsidialen Bildungspolitik mindestens die Prioritäten nicht, wie sie im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk klarstellt: „Wir haben einen eklatanten Mangel an Lehrkräften, der gesellschaftliche Zusammenhalt bröckelt immer mehr. Das sind die wichtigen Themen. Nicht, ob in einem Elternbrief ‚Schüler*innen‘ oder ‚Schülerinnen und Schüler‘ steht.“

Apropos Zusammenhalt: Fleischmann hatte kürzlich angesichts zunehmender Gewalt an Schulen einmal mehr klargestellt, dass Kinder „am Modell lernen“, sich dementsprechend eine Verrohung von Sprache und gesellschaftlicher wie politischer Diskurskultur negativ auf Schulen auswirkt. „Jetzt erleben Kinder und Jugendliche also das Modell Denunziantentum, das Eltern nach Söders Vorstellungen anwenden sollen. Einen solchen ‚Lernerfolg‘ kann niemand wollen“, so heißt es auf der Homepage des BLLV.

Fleischmann: „Wenn wir jetzt auch noch anfangen, dass Eltern bestimmte Lehrkräfte wegen Formulierungen in Elternbriefen beim Kultusministerium melden – wo kommen wir denn da hin? Ganz sicher nicht zu einer Kultur des Miteinander und gegenseitigen Vertrauens, das die Bildungsforschung immer wieder als unerlässlich für gelingende Bildung identifiziert.“ An den Schulen vor Ort herrsche ohnehin nur noch Kopfschütteln über das, was da von oben diktiert wird, speziell bei jüngeren Kolleginnen und Kollegen, berichtet die BLLV-Präsidentin: „Die sagen zu mir: Jetzt sollen wir aufhören, so zu reden und zu schreiben, wie viele jüngere Menschen es gerade tun. Per Dienstanweisung. Das hat mit der Realität an den Schulen nichts zu tun.“

„Studierende finden das Gendern oft wichtig in einer offenen Gesellschaft und fordern auch am Arbeitsplatz persönliche Freiheiten ein“

Auch die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Martina Borgendale, zeigt sich verärgert. Abgesehen davon, dass der Ministerpräsident „hier mit Kanonen auf Spatzen schießt, finden wir diesen Aufruf zur Denunziation total daneben“, sagt sie dem Bayerischen Rundfunk. Dies sei auch „extrem unklug“, wenn man neue Lehrkräfte und Lehramtsstudierende gewinnen müsse. „Studierende finden das Gendern oft wichtig in einer offenen Gesellschaft und fordern auch am Arbeitsplatz persönliche Freiheiten ein.“ Wenn der Ministerpräsident nun dazu aufrufe, nicht konforme Lehrkräfte anzuschwärzen, „wirkt das massiv abstoßend“.

Borgendale verweist darauf, dass sich im Unterricht durch das Verbot nichts ändere. „Dort musste schon zuvor den Regeln der deutschen Rechtschreibung gefolgt werden.“ Insofern wirke „Söders Jagd“ auf Gendersternchen in Elternbriefen vor allem populistisch und bemühe ein Randthema, das die AfD stark thematisiere.

Die AfD hatte vor einigen Jahren mit sogenannten „Meldeportalen“ versucht, Lehrkräfte unter Druck zu setzen. Eltern und Schüler*innen konnten dort anonym parteikritische Lehrerinnen und Lehrer bezichtigen, gegen das Neutralitätsgebot verstoßen zu haben (News4teachers berichtete). Nach einem Verwaltungsgerichtsurteil, in dem der fehlende Datenschutz moniert wurde, stellten die AfD-Fraktionen ihre Aufrufe zur Denunziation ein. News4teachers / mit Material der dpa

BLLV-Präsidentin Fleischmann: Coole Lehrkräfte sind diejenigen, die gendern

 

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ed840
1 Monat zuvor

Es gibt in Bayern auch noch andere Interessenvertretungen von Lehrkräften, die sich ebenfalls dazu geäußert haben. Ob man deren Äußerungen für erwähnenswert hält oder nicht, ist vermutlich individuell verschieden.

PaPo
1 Monat zuvor

OK, hier gehe ich mit:
Das hat wirklich AfD-Meldeportal-vibes.

Mika
1 Monat zuvor

‚Das Kultusministerium regelt die Probleme, und zwar rund um die Uhr…‘
Das ist ja echt ein Schenkelklopfer! Wie weit hat das bayrische KM denn schon das Problem Lehrermangel geregelt? Oder Investitionsstau? Oder digitale Ausstattung der Lehrkräfte? Arbeitsbedingungen derselben?
Also wenn’s in dem Tempo weitergeht, dann dürfte die erste Reaktion auf eine Beschwerde wegen gendernder Lehrkräfte so etwa 2065 bearbeitet werden!

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Beim Abmahnen werden sie sich bestimmt Mühe geben… da wird es eine Taskforce „soederism“ geben, die das dann zeitnah regelt.

Auf jedem Dorfplatz werden wieder Pranger errichtet,an denen die Leerkräfte,die es wagen, zu Sternchen, Doppelpunkten oder anderes ausgestellt werden und die Mut- und Wurbürger dürfen dann mit hinfälligem Obst und Gemüse werfen … während der SöderMarcus Bäume umarmt und der medialen Öffentlichkeit erklärt, dass er auf keinen Fall gegen einen sauren Sauerländer antreten will, um die Herrschaft in dieser geschwächten Demokratie anzutreten.

Wenn man in der „Lexikothek zum Dummschwatz“ den Begriff „Populist“ eingibt, dann ploppt ein Bild vom derzeitigen bayr. MiNi-Präsi auf.

Treffender kann ma es nicht beschreiben.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

„Taskforce“soederism““!
Allerbester Kommentar!
Wäre das ‚Gesödere‘ nicht so unterirdisch schäbig, hätte ich mich schlapp gelacht.
Also: mal wieder in die Tischkante beißen…

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Liebe Mary-Ellen, vielen Dank … „ism’s“ sind in der heutigen Zeit immer gut und treffen den Nerv der Zeit.

Dir frohe Ostern!

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

In diesem Sinne wünsche ich auch dir frohe „Osterism“ (plus Hasen-Emoji, ganz oldschool)! =(:3)
😉

MB aus NRW
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Hey, jetzt muss man aber auch mal Prioritäten setzen: 50 Kinder in einer Klasse, vielleicht bald gar kein Lehrer mehr in der Klasse, Unterrichtsausfall, immer marodere Schulen…ist doch alles nicht so wichtig!
Aber die Kinder werden nicht mehr mit schlimmer Genderpraxis quasi misshandelt!
Söder rettet Deutschland! Hurra!

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  MB aus NRW

Ein Held!!!!!

Caro
1 Monat zuvor

Juckt mich, ehrlich gesagt, null!
Die Eltern beschweren sich über mich wegen aller möglichen Peanuts – da käme es mir darauf wirklich nicht an.

kazoo
1 Monat zuvor
Antwortet  Caro

Geht mir genauso!
Es ist mir inzwischen völlig egal, weswegen und bei wem sich die Eltern über mich beschweren.
Irgendeiner Seite macht man´s nie recht.

Hans Maiaer
1 Monat zuvor
Antwortet  Caro

In diesem Fall könnte die Beschwerde aber bedeuten, dass gendernden Lehrkräften ans Geld gegangen wird, als Sanktion.

JoS
1 Monat zuvor
Antwortet  Hans Maiaer

„Einfache“ Lösung: Das Bundesland wechseln.

DerDip
1 Monat zuvor

Denunziantentum.

Vor kurzem hat es noch Menschen getroffen, die sich nicht an „Social distancing“ gehalten haben. Jetzt trifft es Menschen, die „gendern“.

Angela
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Denunziantentum hat schon viel früher begonnen , mit den Meldeportalen wie Berliner-Register oder Meldestelle Antifeminisms von amadeu-antonio-stiftung.
Dieser Vorschlag – Lehrer zu melden – ist das nächste spaltende Blödsinn.

Marie Brand
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Genauso ist es, DerDip.
Ich finde denunzieren prinzipiell falsch. Ich mag gendern nicht, würde aber niemanden melden, der es tut.
Genauso wie ich niemanden gemeldet habe, der sich nicht an die Kontaktbeschränkung gehalten hat. Wo soll das alles noch hinführen?

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  Marie Brand

So sehe ich das auch. Wer freiheitliche Demokratie wirklich lebt, schützt auch die Freiheit der Gegenseite.

Ale
1 Monat zuvor

Katastrophal, das hat doch mal die AFD angefangen „mein Lehrer hetzt“ oder so. Und jetzt wird das ganze von der CSU übernommen?! Ich dachte es ging darum, dass es keine Pflicht gibt. Und jetzt sind wir bei den Verboten um eine relativ kleine gesellschaftliche Schicht damit zufrieden zu stellen. Ging beim Thema „Impfung“ und „Corona“ schon schief, dieses auf die andere Seite zu gehen. Mit dem Ergebnis, dass diese Gruppe zum Teil noch extremer geworden ist. Sorry, wo gehen wir denn hin? Oder soll ich lieber fragen, wo laufen Sie denn?

Hans Maiaer
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

So geht halt demokratische Erziehung, Ironie aus.

Harald
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Keine Pflicht = Freiwillig.
Davon ist man aber bei dem Thema Lichtjahre entfernt.

JoS
1 Monat zuvor

Wo sind jetzt die Leute, die punktuelle und vor allem unverbindliche Gebote zur Nutzung gendergerechter Sprache für genauso schlimm halten wie dieses strafbewehrte Verbot, verbunden mit der Aufforderung zu Denunziation durch den MP persönlich?
Und mal ernsthaft: Hat der bayerische MP nicht eigentlich Wichtigeres zu tun, als sich um so einen Quatsch zu kümmern?

Realo
1 Monat zuvor
Antwortet  JoS

Hier 🙂

JoS
1 Monat zuvor
Antwortet  Realo

Danke für Ihr Outing, ich werde das in Zukunft im Hinterkopf behalten.

uesdW
1 Monat zuvor
Antwortet  JoS

Herr Söder gibt der Bild ein Interview. Ist eine Presse, die er bedienen muss, wie alle Nachrichtenportale auch.
Herr Söder wird gefragt, was Eltern tun können, wenn sich Lehkkräfte nicht an das Genderverbot halten. (Provokanter Journalismus)

Wie bitte solle er denn anders antworten. Wir haben das jetzt so erlassen, aber wenn sich vor Ort keiner daran hält, ist das auch egal.

Nein, er zeigt hier den Weg auf, der gegangen werden sollte. Eine andere Möglichkeit hat er nicht, dass ist der normale Dienstweg und hat mit Denunzantentum nichts zu tun, sondern gilt für alle Abweichungen von Vorgaben im Schulalltag.

Margit
1 Monat zuvor
Antwortet  uesdW

Quark, er hätte den Lehrkräften sein Vertrauen aussprechen können und darauf hinweisen, dass ja Rechtschreibfehler normalerweise auch nicht ans KM gemeldet werden.

uesdW
1 Monat zuvor
Antwortet  Margit

Für Rechtschreibfehler gibt es ja noch keinen Erlass, dass man es zu unterlassen hat. Spass bei Seite.

Ja, er hätte sicherlich sagen können, dass er hier vollstes Vertrauen in die Umsetzung hat. Aber wer sich hier im Forum durchliest, bestimmte Ausagen anhört, fällt einem das mit dem Vertrauen schwer.

Aber es fühlen sich hier ja doch einige auf dem Schlips getreten, weil anders lassen sich manche Aussagen hier nicht anders einordnen.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Margit

Komischer Vergleich. Rechtschreibfehler macht man wohl nicht, um ein gesellschaftliches oder politisches Statement zu setzen.

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Nö, ist unkomisch verglichen:
„Man“ schreibt z. B. generell klein, um damit eine Haltung auszudrücken.

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Beleg Interessierte überzeugen sich hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinschreibung

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

„jeder mensch hat anspruch auf die in dieser erklärung verkündeten rechte und freiheit ohne irgendeine unterscheidung , wie etwas nach rasse, farbe, geschlecht, sprache, religion, politischer ,sonstiger überzeugung, nach nationaler oder sozialer herkunft, nach eigentum, geburt oder sonstigen umständen (…)“

GriasDi
1 Monat zuvor

So isser der Söder.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  GriasDi

Wie, der ist „so“?
Ich denke, der ist alleweil anders – je wie´s beliebt, heute so morgen so.

Ein Söder ist das zeitliche Interwall zwischen zwei fundamental unterschiedlichenen Willensbekundungen des bayrischen MinPrä. Sie kann deshalb auch als Halbwerrtzeit seiner politischen Überzeugungen betrachtet werden.
Die Frage, wer Söder ist, ist also wenig hilfreich. Vielmehr sollte die Frage erlaubt sein, wie viele Söders es denn innerhalb kurzer Zeiträume bzw. einer Legislatur gibt.

Mary-Ellen
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

…welche lauten könnte: „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele….und wie oft?“ (frei nach dem Buchtitel von R.D. Precht).

447
1 Monat zuvor

Die Attitüde des „Anzeigenhauptmeisters“ werden zur Gesellschaftsstruktur…melden, melden, melden, gerne auch „unterhalb der Strafbarkeitsschwelle“.

Große Pikachugesichter all around:
„Ja was denn, das melden und ‚Hinweisgeber sein‘, das war doch UNSER Ding! Jetzt machen das die anderen auch! Oh nooooeeeeez!“

Selbstzerlegung einer zunehmend demokratieunfähigen Gesellschaft in Echtzeit.

A.M.
1 Monat zuvor

Gäbe es ein Archiv für Schul-Unrecht könnte Söder unter der Rubrik „Petzen“ einen Eintrag bekommen. Im Archiv für Corona-Unrecht hat er ja schon einige bekommen, unter anderen für Kinderimpfungen.

Es ist alles so peinlich!

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  A.M.

„Archiv für Corona-Unrecht“ – meinen Sie den Online-Pranger „Ich habe mitgemacht“ der Querhetzer-Bewegung? Und das führen Sie hier als Beleg für Fehlverhalten auf? Ihr Ernst?

Marion, Erzieherin
1 Monat zuvor

Damit geht er eindeutig zu weit.

Hysterican
1 Monat zuvor

Hübsch, wie die Deppen sich in ihren Positionen zu überbieten und intellektuell zu unterbieten versuchen.

Würde gerne mal mit Söder in die Schweiz fahren … und käme dann ohne ihn wieder, denn in der Schweiz kann man schließlich mit Franken bezahlen…

Ich hatte es bereits heute morgen bzgl der „Fleischmann“ (der Name lässt sich leider nicht verbraucher- und gendergerecht umformulieren) kommentiert:

Wenn solche Leute was zu sagen haben, dann sind wir voll am Arsch.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Hysterican

Diese staatsdelegitimierende Hetze muss ich gleich mal … melden 😀

Natürlich nicht – aber ich bin eher im Team „Wählerbeschimpfung“: Söder hat keine Machete und keine Pick-Ups mit vollgedröhnten AK47-Jungs…die WÄHLER bestellen Söder.

Immer wieder, Periode für Wahlperiode.
Die Linken jammern über Söder, weil er ab und zu konservative Feigenblattpolitik macht.
Die Rechten jammern über Söder, weil er ab und zu den Mainstream noch links überholen will, auch mit Feigenblatt-Themen.
Und wieder wählen sie ihn.
Und nochmal…
Und wieder…

DerDip
1 Monat zuvor
Antwortet  447

So sehe ich das auch. Er ist halt ein echter Populist. Er hat ein Gefühl für Mehrheiten und hält sich so lange an der Macht. Das ist dann auch verbunden mit Meinungswechseln, sobald die Stimmung in der Bevölkerung sich dreht.

Marie Brand
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Richtig. Mal Team Vorsicht, mal Team alles wieder auf, Team hier Team da. Je nach Stimmung im Wählerkreis und es funktioniert hervorragend

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Das kommt bekanntermaßen davon, dass in bayrischen Wahlkabinen die Stifte immer an sehr kurzen Schnüren angebunden sind und die CSU ganz oben auf dem Wahlzettel angedruckt ist:)

unverzagte
1 Monat zuvor

Aufrichtiges Beileid für alle Betroffenen: Was für eine armselige Aufforderung, die sämtliche Schulprobleme nebensächlich wähnt und zudem Unwählbare per Denunzierungsmethode direkt bestätigt.

lanayah
1 Monat zuvor

Das übertrifft noch Schröders Aussage seinerzeit in Niedersachsen, dass Lehrer (er meinte damals sicher Lehrer*innen) alles faule Säcke seien. Bei Schröder war die Aussage einfach herabwürdigend und ätzend, was Söder hier vorschlägt, ist einfach ekelhaft.
Es entsteht der Eindruck, dass die Wahrnehmung aller Geschlechter in der Sprache bei Machos massive Ängste hervorruft.
Tatsächlich höre ich auch im privaten Umfeld nur von Männern, dass dieses Gendern doch überflüssig sei. Damit kann ich übrigens leben, also, dass Menschen nicht gendern wollen. Auch ich mache es aus Bequemlichkeit nicht immer. Aber es zu verbieten und zur Denunziation aufzufordern…… . Da fragt man sich, wo leben wir eigentlich, bzw. Wo lebt Bayern? Zumindest zunächst. Das wird hoffentlich in anderen Bundesländern nicht kopiert. Ich frage mich, ob man da konkurrenzfähig mit einer anderen Partei sein möchte, die auch für Denunziation offen ist und Frauen am liebsten an Heim und Herd schicken möchte.

JoS
1 Monat zuvor
Antwortet  lanayah

Ich bezweifle, dass Söder überhaupt eine dezidiert eigene Meinung zu dem Genderthema (oder überhaupt einem Thema) hat. Er fischt halt am rechten Rand und denkt, dass ihm das Zustimmung bringt.

laromir
1 Monat zuvor
Antwortet  JoS

Ich nehme an, dass Hessen auch gleich nach zieht. Im Abi wurde es ja jetzt eindeutig verboten und muss als Fehler angestrichen werden. Da fehlt also nicht mehr viel. Alles so traurig und absurd, wie war das mit der Prämie für Lehrkräfte, wenn sie nach Bayern kommen? Will man das (also vorausgesetzt, man wollte vorher tatsächlich nach Bayern) so? Sich Anzeigen und Beschwerden von Eltern aussetzen, weil man gendert? Jeden Tag gibt es mehr Gründe, diesen Wahnsinn zu verlassen und eine der irrelevanten Nummern zu werden, die aus dem System aussteigen.

JoS
1 Monat zuvor
Antwortet  laromir

Ich hoffe doch, dass Hessen ein wenig mehr Augenmaß walten lassen wird und nicht zur Denunziation aufruft. Meine früheren Kolleg*innen in Hessen bemitleide ich allerdings schon ein bisschen.

laromir
1 Monat zuvor
Antwortet  JoS

Nachdem gefühlt ein Tag vor den Ferien erlassen wurde, dass Gendern als Rechtschreibfehler gilt, glaube ich das nicht mehr. Und auch nicht, nachdem die erste Ansage zum Thema Bildung, das Genderverbot an Schulen war und nicht etwas das miese Niveau bei PISA oder mangelndes WLAN etc. Augenmaß sieht anders aus. Tatsächliche Probleme der Bildung angehen auch, übel dass auch die SPD mitziehen… langsam wundert mich gar nichts mehr. Aber immer schön Fortbildungen für sprachsensiblen Unterricht verschicken und damit völlig unsensibel und auf der rechten Schiene umgehen. Warum kann man nicht einfach jeden so machen lassen, wie er/sie/es möchte? Im Gegensatz zu vielen anderen Dingen, die in Schule so laufen, schadet nicht-/gendern niemandem und bringt auch nicht den Untergang des Abendlandes. Es nervt einfach nur, sorry so eine bull-shit-Diskussion von Söder, Rhein und Co.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  laromir

Hessen ist halt ein Rhein-Fall – eben anders als NRW, das Wüst regiert wird..

mama51
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Hahahahaha! You made my day! 🙂

JoS
1 Monat zuvor
Antwortet  lanayah

Da habe ich wohl zu früh abgeschickt. Man denke an seine Volte zum Thema Atomkraft oder sein Winden während Corona, wo er sich wie ein Fähnchen im Wind immer nach der aktuellen Mehrheitsmeinung gedreht hat.

pfk
1 Monat zuvor
Antwortet  lanayah

Seit Ludwig II. war da irgendwie ein Riss in dero Identität..

Riesenzwerg
1 Monat zuvor

Na, das Verbot gilt ab dem 1 April.

Es gibt noch Hoffnung.

Metalman
1 Monat zuvor

Ist unklug formuliert, traut er seinen Untergebenen nicht? In unserer servilen Gesellschaft werden sich die meisten wohl kaum widersetzen, Beamte schon gar nicht, zumal sie ihre Treuepflicht nicht verletzen wollen.

Andererseits hat München wohl angekündigt, am Gendern festhalten zu wollen, wird interessant, wie das ausgeht.

Söder sagt in diesem Podcast, ich habe ihn mir gerade angehört, auch er „wolle es nicht übetreiben“, redet von „Miteinander“, „leben und leben lassen“ und die Bayern wären „keine Sprachpolizei“.

Nun muss man ein Verbot auch durchsetzen, die vorgebene Regel mit Toleranz umzusetzen wird schwierig.

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  Metalman

1. Der Erlass gilt nur für Landesbeamte. Die Städte können in ihrem Zuständigkeitsbereich selbst über das Gendern entscheiden.

2. Auch früher schon wurde das Gebot sich an die Rechtschreibung zu halten, nicht mit harten Strafen durchgesetzt. Mir ist kein Disziplinarverfahren wegen Rechtschreibfehler bekannt.

Warum glauben Sie, dass man nun weniger tolerant sein sollte?

Metalman
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Ich finde das widersprüchlich formuliert von Söder. Er hätte ja auch darauf verzichten können, dass man sich ganz oben, beim Ministerium melden kann.

Er hätte auch sagen können, wenn jemand noch Gendern empfohlen bekommt, oder in seiner Arbeit gendern soll, kann er sich auf das Verbot beziehen und alles weitere sieht man dann. Bzw. der Verweis aud die nächsthöhere Instanz, in der Schule Klassenlehrer bzw. Schulleiter hätte ausgereicht. Oder er hätte sagen können, „dann reden im Zweifelsfall wir mit ihm/ihr“ und dann wird sich die Sache regeln. So hat es etwas von einer Drohung, die er dann abschwächt mit den Zitaten, die ich oben genannt habe.

Das passt nicht zusammen.

-mm-
1 Monat zuvor

Noch so ein Hobbyloser im Club der Hobbylosen.

Teacher Andi
1 Monat zuvor

Seit wann verlässt man sch auf Aussagen der Bild Zeitung? Dürfte ja auch nicht BLLV Niveau sein. Jeder weiß, dass die Bild Äußerungen aus dem Zusammenhang reißt, um schlagzeilen zu generieren und Leser zu ködern. Der Link zu dieser Quelle wäre schon mal interessant, dann könnte man vielleicht lesen, was Herr Söder wirklich gesagt hat. Meines Wissens hat er geäußert, dass er in Schulen keinen Genderzwang möchte, und das ist ganz was anderes, wenn in diesem Zusammenhang die Eltern das Recht haben, diesen Zwang, den möglicherwiese manche Lehrer asuüben wollen, zu unterbinden.
Ist schon sehr anschaulich, wie sehr sich die Leute in bestimmte Richtungen treiben lassen. Jetzt schon mit „Bild“ Artikeln.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich habe es gelesen und es ist anders gemeint als es hier in der Überschrift rüberkommt.

gela-d-aix
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Die Zitate sind korrekt, aber zu schreiben Söder „fordere“ die Eltern „auf“ ist nicht korrekt: er hat auf die Frage des Redakteurs, was Eltern tun könnten, wenn sie sich beschweren wollten, geantwortet und dann die diversen „Möglichkeiten“ genannt.
Ich gehe mit der bayrischen Regelung bzw. Söders Einstellung ganz gewiss nicht d’accord, aber ich bin auch gegen falsche bzw. unterstellende Aussagen / Formulierungen – zumal in der Überschrift, wobei die genannten Gewerkschaftsvertreterinnen dies noch reißerischer formuliert haben, wenn sie davon sprechen, dass Söder zum Denunziantentum aufrufe. (Ich dachte, das Reißerische sei ein Privileg der BILD…)

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Und wieder aus dem Kontext gerissen. Und sehr wohll hat Herr Söder zunächst andere Stellen für die Beschwerde aufgezählt. So langsam habe ich das Gefühl, bei diesem Thema wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Es wird doch wohl keiner ernsthaft der Meinung sein, dass sich Eltern in diesen Fällen ans Ministerium wenden werden, und wenn, dann wird das Ministerium den berühmten Papierkorb nutzen.

Dejott
1 Monat zuvor

Auf dem Niveau des AFD-Meldeportals.

Der Zauberlehrling
1 Monat zuvor

„E-Mail ans Kultusministerium schreiben, die sind rund um die Uhr im Einsatz und regeln die Probleme.“

Da haut es mich aus den Socken und ich komme aus dem Lachflash nicht mehr heraus.

„Die sind rund um die Uhr im Einsatz, um neue Probleme zu schaffen.“ Das wäre die korrekte Formulierung.

https://www.kununu.com/de/kultusministerium-bayern/kommentare : 2,4 eher mies

Bei google ist es eine 1,2. Bei einem Restaurant wäre der Kontrolldienst schon lange als Dauergast vor Ort.

Begeisterung für eine Behörde sieht ganz anders aus.

Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant – wie schon Hoffmann von Fallersleben zu formulieren wusste.

Ablenken von Problemen – mehr nicht.

Einer
1 Monat zuvor

Gehört das zu Söders Aktion „Wie werbe ich Lehrer aus anderen Bundesländern ab“?

Also wenn ich nun wechseln wollen würde, wüsste ich nun ein Bundesland mehr, in das ich auf gar keinen Fall gehen würde.
Alle östlichen Bundesländer scheiden wegen der dortigen politischen Lage völlig aus. Gegen den Süden spricht nun noch ein Grund mehr, neben die sprechen komisch – halten sich für die schlausten – meinen die ganze Republik muss sich nach ihren Wünschen richten.

Unter so einem Landesfürsten würde ich nicht arbeiten wollen.

Alx
1 Monat zuvor

Die gesetzliche Regelung ist ja nur nötig geworden, da eine (laute) Minderheit Gendersprech gegen den Mehrheitswollen mit der Brechstange durchsetzen wollte.
Jetzt ist die Regelung da und rechtlich bindend.
Wenn ein Lehrer sich nicht an gesetzliche Regelungen hält, ist die Meldung im Übrigen keine Denunziation, sondern einfach nur eine Meldung.
Beschwerden richtet man nun einmal an genau die Stellen, die Herr Söder (wie ich annehme, auf Nachfrage) genannt hat.

Egvina
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Im Artikel steht, dass Söder auf die Frage wo sich Eltern beschweren können, antwortete.

Marion, Erzieherin
1 Monat zuvor
Antwortet  Egvina

Stimmt. Da ha’m ’se auch wieder recht. Wenn er Schulen und staatlichen Behörden das Gendern untersagt und dann danach gefragt wird, wo Eltern sich bei Nichteinhaltung dieses Gebotes von schulischer Seite hinwenden können – was soll er da sonst sagen? Er nennt die Stellen, die für die Durchsetzung zuständig sind.
Ich muß gestehen, daß ich da nicht so genau gelesen habe.
Bei mir kam an, daß Söder das mal wieder einfach so, ohne Not, rausgehauen hat.
Wenn er gezielt danach gefragt wurde, sieht das schon wieder ein wenig anders aus.

ed840
1 Monat zuvor

Deshalb macht es m.M. durchaus Sinn nicht nur Überschriften zu lesen, sondern auch ganze Texte. Wenn man sich ausgewogener informieren möchte, könnte man ggf. auch weitere Quellen nutzen, wo neben den Äußerungen von BLLV und GEW u.a. auch die Stellungnahmen anderer Verbände zu diesem Thema zu finden wären.

Marion, Erzieherin
1 Monat zuvor
Antwortet  ed840

Naja, mehr als die Überschrift habe ich schon gelesen – war halt ein wenig unkonzentriert, so daß mir der Satz, daß Söder auf eine gezielte Frage geantwortet hat, durchgerutscht ist.
Wenn ich einen Artikel kommentiere, lese ich den vorher schon. Das nächste mal dann halt wieder aufmerksamer. 😉

DerechteNorden
1 Monat zuvor

Die Antwort hätte lauten müssen, dass Eltern zuerst das Gespräch mit der Lehrkraft suchen sollten. Wenn das nichts bringt, mit der Schulleitung. Überhaupt …
Was ist eigentlich mit euch los?
Wieso befürworten hier Erwachsene, gleich mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, wenn es um solche Kinkerlitzchen geht?

„Ach ja, was hätte der arme Maggus auch sonst sagen sollen?“

Marion, Erzieherin
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Das hat er doch empfohlen.
Die Leute sollen sich an „die Schule, den Schulleiter, den Klassenleiter, das Schulforum“….
wenden. Erst wenn sich da gar nichts bewegt, sollten sie sich, „mit einer Mail ans Kultusministerium“ wenden, was ich persönlich für völlig überzogen halte.
Aber das ist doch normalerwrise das übliche Vorgehen: Man wendet sich zunächst an die Zuständigen direkt vor Ort, also den Lehrer direkt oder an drn Elternbeirat zum Vermitteln oder die Schulleitung. Erst wenn man da nicht zu einer Lösung kommt, wendet man sich an eine höhere Instanz. Nichts anderes hat er gesagt.
Ich zweifle allerdings sehr an seiner Aussage, das Kultusministerium „würde rund um die Uhr arbeiten um Probleme zu lösen.“

DerechteNorden
1 Monat zuvor

Aber das ist doch normalerwrise das übliche Vorgehen: Man wendet sich zunächst an die Zuständigen direkt vor Ort, also den Lehrer direkt oder an drn Elternbeirat zum Vermitteln oder die Schulleitung.“

Die Reihenfolge ist dabei wichtig! ZUERST muss das Gespräch mit der jeweiligen Lehrkraft erfolgen.
Was meinen Sie, wie oft Eltern sich zuerst wegen irgendwelcher Kinkerlitzchen gleich an die Schulleitung wenden, ohne zuvor mit Ersterer gesprochen zu haben? Oder die sofort irgendwelche Beschwerden bei der übergeordneten Stelle einreichen, ohne mit irgendwem an der Schule gesprochen zu haben?
Und nun ermuntert der arme Maggus die Eltern sogar noch dazu.

Marion, Erzieherin
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Das Gespräch muß zuerst mit der jeweiligen Lehrkraft erfolgen. Ja, sicher. Aber wenn es nicht um die Lehrkraft sondern um die Schulleitung geht, weil die in Elternbriefen gendert, dann sprech ich doch die Schulleitung darauf an.
Verstehen sie mich bitte nicht falsch – ich persönlich würde wahrscheinlich gar nichts machen, außer die Augen genervt verdrehen, weil ich schon wieder gegen meinen Willen angegendert werde.
Aber bei dem Interview wurde Markus Söder doch direkt danach gefragt, an wen Eltern sich bei Beschwerden wenden sollen.
Er zählt auf: die Schule, die Schulleitung, die Klassenleitung
und nennt vorher als Beispiel, „wenn Eltern doch einen Brief bekommen aus einer Schule und dann doch ein Lehrer gendert…“
Der Brief kann vom Klassenleiter kommen, dann spreche ich zuerst mit dem. Kommt der Brief von der Schulleitung, wende ich mich an die. Ich verstehe Söder so, daß versucht werden sollte Beschwerden grundsätzlich zunächst vor Ort zu klären. Erst wenn man da gar nicht weiterkommt, wende man sich ans Kultusministerium.
Ich finde generell, daß bei dieser ganzen leidigen Debatte jede Seite versucht, durch Skandalisierung maximale Aufmerksameit und maximale Diskreditierung des Gegenübers zu erreichen. Ob nun Genderbefürworter oder Gendergegner.
Lese ich die Schlagzeile „Söder fordert via Bild-Zeitung Eltern auf, Lehrer die nicht gendern dem Kultusministerium zu melden“, dann stelle ich mir einen anderen Sachverhalt vor, als den, der dann im Artikel tatsächlich geschildert wird.
Beim ersten Überfliegen des Artikels und beeinflußt von der Schlagzeile dachte ich zunächst: „Jetzt übertreibt er aber maßlos“ und stellte mir einen Söder vor, der die Leute aufwiegelt, jeden Verstoß gegen das Genderverbot unverzüglich dem Kultusministerium zu melden.
Erst nach dem zweiten, nun wirklich aufmerksamen Lesen kam ich zu einem anderen Schluss: Er wurde gezielt gefragt und hat die Frage beantwortet, indem er zuerst auf die Ansprechpartner vor Ort verweist und erst danach ans Kultusministerium. Das ist für mich schon nochmal etwas anderes, als das was in der etwas reißerischen Schlagzeile behauptet wird.
Und so läuft das heute ganz allgemein in den Medien. Auch die sog. konservativen oder rechten titeln mit sensationslüsternen Schlagzeilen, die die Gegenseite zunächst möglichst schlecht dastehen lassen. Liest man dann die dazugehörigen Artikel, bleibt von der simplen Botschaft, die der Titel transportiert hat, oft nur noch ein kleines Körnlein Wahrheit übrig.
Es geht kaum noch um die Sache selbst, sondern darum die anderen blöd dastehen zu lassen.
In vielen konservativen bis sehr rechten Medien gilt die Regierung nur noch als links-rot-grün versiffter Versagerhaufen, der nichts Besseres zu tun hat, als von morgens bis abends die Bevölkerung zu gängeln und zu bevormunden und der sonst nichts auf die Reihe kriegt – eine Sicht, die ich, bei aller begründeten Kritik, nicht teile.
In den eher etwas weiter links stehenden Medien wird jeder, der Kritik am Gendern übt und nicht begeistert die Regenbogenfahne hisst, als hoffnungslos reaktionär, rückständig und AfD-Positionen-Legitimierer gebrandmarkt.
Beides führt am Ende des Tages zu nichts weiter als noch mehr Spaltung, noch mehr Unmut und noch weniger Bereitschaft, sich, anstatt mit der Person des Gegenübers, ernsthaft mit deren Positionen auseinanderzusetzen. Bei mir führt dieses penetrante Einordnen in Rechts/Links-Schubladen, in moralisch gute Meinung und moralisch verwerfliche Meinung nur dazu, daß ich meine Sicht noch vehementer vertrete.
Gott sei Dank habe ich aber doch auch immer wieder diese „lichten Momente“, wo sich der Blick weitet und ich feststelle, auch die anderen sind nur Menschen mit eben ihren eigenen Überzeugungen und wenn wir alle die gleichen hätten, wäre diese Welt vielleicht einfacher, aber dafür sterbenslangweilig.

potschemutschka
1 Monat zuvor

Danke für diese ausführliche Darstellung der Probleme unserer Zeit, die zur weiteren Spaltung der Gesellschaft beitragen (zu einem Teil vielleicht unbeabsichtigt).

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Richtig! Aber politischer/ideologischer Streit sollte nicht zur Spaltung der Gesellschaft führen, sondern zur Lösung von konflikten und Problemen beitragen. Dazu gehört, dass man auch der „Gegenseite“ richtig zuhört und zumindest versucht, die Aussagen/Argumente der anderen zu „verstehen“, auch wenn man anderer Meinung ist. Es gibt nicht nur schwarz und weiß!

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Welche wissenschaftlichen Fakten gibt es zu den Vor- und Nachteilen der Verwendung der verschiedenen Sonderzeichen und Formen beim Gendern? Wurde wissenschaftlich untersucht, wie das Sprachverständnis bei den verschiedenen Personengruppen mit verschiedenen kognitiven, sprachlichen und anderen Beeinträchtigungen (von mir schon mehrfach aufgeführt) durch diese Sprachformen beeinflusst wird (positiv oder negativ)? Wie wird wissenschaftlich bewertet (die Gründe/Meinungen analysiert), dass nach wie vor die Mehrheit der Menschen in DE das Gendern mit Sonderzeichen ablehnt?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Danke für den link, werde ich mir in Ruhe durchlesen.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Hier eine detaillierte Darstellung des Forschungsstands, die nicht die üblichen Probleme und Fehler in der Darstellung desselben reproduziert:
https://youtu.be/yvMGFeQ1gsI?si=8maMif_uJMG3Q14j. Zzgl. der hier skizzierten Probleme der einschlägigen Firschung: https://www.news4teachers.de/2023/07/neue-empfehlung-rat-fuer-deutsche-rechtschreibung-beraet-ueber-das-gendern/#comment-532261.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Danke! Sehr interessant!

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

You’re welcome! 🙂

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

@Redaktion
Ich habe die verlinkte Studie gelesen. Mein Fazit: Nichts genaues weiß man nicht!
Die Untersuchung umschreibt sehr viel mit … „scheint so zu sein, dass …“
Interessant, aber nicht neu für mich und von den meisten Menschen in DE befürwortet, war folgendes: „Am stärksten scheinen Frauen gedanklich immer einbezogen zu werden, wenn beide Geschlechter genannt werden,…“ (also die Doppelnennung)
Dagegen steht: „…das generische Maskulinum SCHEINT …“ – Männer zu bevorzugen, weil bei der Frage nach Schriftstellern/Musikern/Politikern mehr Männer genannt werden. Meine Meinung dazu: liegt vielleicht daran, dass es in diesen Berufen mehr Männer gibt, aber das liegt nicht an der Sprache, sondern daran, dass Frauen nicht die gleichen Rechte hatten und viele Berufe noch nicht so lange für Frauen zugänglich sind. Das könnte also in 10 Jahren (auch ohne * anders aussehen).
Interessant war auch in der Untersuchung, dass sich Vorstellungen der Kinder über weibliche und männliche Berufe eher danach richten, ob sie Menschen (männlich/weiblich) kennen, die diese Berufe ausüben. Analog zu Musikern/Schriftstellern/Politikern stellen sich die Kinder das vor, was sie schon kennengelernt haben Ist also nicht das generische Maskulinum an den „Vorstellungen der Menschen“ schuld, sondern die erlebte Wirklichkeit? Ändert man tatsächlich die Realität nur durch Sprache?
Und zu dem Punkt: Wie wirkt sich das Gendern mit Sonderzeichen auf das Lese- und Hörverständnis bei Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen aus? – steht nichts in dieser Untersuchung.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

„… kann positive Effekte haben …“ – ja kann! Nachgewiesen ist es bisher nur für Doppelnennungen und darüber gibt es kaum „Streit“, das wird allgemein akzeptiert und die meisten Menschen würden Doppelnennungen kaum als „Gendern“ bezeichnen. In den „Genderdebatten“ geht es fast ausschlielich um die „gekünstelten Sonderformen“.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion
Gibt es Doppelnennungen tatsächlich erst seit ca. 20 Jahren? Seit wann gibt es eigentlich den Begriff „Gendern“ in den allgemeinen Medien (nicht in der Sprachwissenschaft)?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion
Vor 20 Jahren hatten wir das Jahr 2004, was sah da anders aus, wenn es Doppelnennungen seit den 70er Jahren gibt? War das der Zeitpunkt, als der Begriff „Gendern“ in den Medien verstärkt aufgegriffen wurde und wurde ab diesem Zeitpunkt die Doppelnennung auch Gendern genannt?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion
Okay, anders gefragt: Seit wann gibt es den Begriff „Gendern“ in der öffentlichen Debatte (nicht in der Sprachwissenschaft)?Also seit wann werden „Klara Musterfrau“ und „Otto Normalbürger“ mit diesem Begriff konfrontiert? Schon seit den 70er Jahren? Nach meinen Erinnerungen nicht. Deshalb kann man mMn. Doppelnennungen und „Gendern“ in Umfragen zum Thema nicht gleichsetzen, da die meisten Menschen Doppelnennungen nicht als „Gendern“ verstehen, sondern als Höflichkeitsform zur Anerkennung von Frauen.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Ja, allerdings hat die Autorin bei quarks.de, wie bei der Kommunikation wissenschaftlicher Studienergebnisse bedauerlicherweise oftmals bei Multiplikatoren im Presse- wie auch im Wissenschaftsbetrieb selbst der Fall, diese Ergebnisse offenbar ungeprüft bona fide präsentiert, d.h. also bspw. die Behauptungen in den jeweiligen Abstracts u./o. den Ergebnissteilen der entsprechenden Studien, den Pressemitteilungen der jeweiligen Institutionen o.ä. entnommen, ohne die Trifftigkeit der jeweiligen Behauptungen (d.h. die Studiendesigns, Methoden und Techniken, Validität der Operationalisierungen, relationalen Messwerte u.ä.) kritisch zu würdigen. Und das spezifische Forschungsfeld leidet leider an einer Reihe endemischer Probleme, die ein Gros der Ergebnisse fragwürdig erscheinen lassen (die beiden meinerseits gebotenen Links skizzieren einige dieser Probleme).

Der Punkt „Kinder trauen sich mehr Berufe zu“ ist z.B. fragwürdig, wenn man sieht, auf was für Studien sich dies wohl tatsächlich bezieht, s. https://www.news4teachers.de/2024/03/schluss-mit-dem-sternchen-an-bayerischen-schulen-wird-gendern-verboten-lehrerverband-begruesst-ueberraschend-die-regelung/#comment-583107.

Der Punkt „Frauen werden sichtbarer“ verweist auf Studien wie die von Stahlberg & Sczesny (2001) oder Gygax et al. (2008), also Assoziationsstudien, die diese Behauptung (so) nnicht stützen. Die bei quarks.de explizit genannte Studie von Kollmayer et al. (2018) repliziert fundamentalste Probleme dieser Studien (z.B. mangelnde Kontrolle von Störvariablen, die einen eigenständigen Einfluss auf die Ergebnisse haben können etc.).

Der Punkt „Menschen denken offener über Geschlechterrollen“ verweist auf eine fragwürdige Korrelationsstudie.

Etc.

Das erinnert mich ein wenig an die Forshcung zur vermeintl. aggressionsinduzierenden Wirkung fiktionaler medialer Gewaltdarstellungen. Da litt (und leidet) die Forschung auch unter ähnlichen endemischen Problemen und es hat Jahrzehnte(!) gedauert, bis das auch mal einer breiteren Menge selbst an Wissenschaftlern im eindeutigen Forschungsbereich bewusst wurde. Da gab es dann entsprechende Abwehrschlachten, hunderte von Studien, die die immer gleichen Probleme repruoduziertne obwohl sie immer und immer wider darauf hingewiesen wurden etc.

Teacher Andi
1 Monat zuvor

Sie sehen das vollkommen richtig, man möchte das hier aber nicht wahrhaben. Es werden gerne Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen und evtl. verdreht, damit man auf die „feindliche“ Seite eindreschen kann. Ich finde auch, dass man damit noch mehr zur Spaltung beiträgt.

Marion, Erzieherin
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Ok. Ich bekenne mich schuldig.
Ob der grotesken Verharmlosung oder der grenzenlosen Naivität, können sie sich aussuchen.
Ich geh dann mal schaukeln und ihr öden Realisten, Durchblicker und Oberchecker könnt derweil meinen Sternenstaub fressen. 🙂

Marion, Erzieherin
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Ach so, bevor ich’s vergesse:
Herzliche Grüße
Das letzte Einhorn

Palim
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Das ist schon tragisch, wenn die Lehrer:innen sich nun den vielen Anfragen hinsichtlich des Sprachverbotes ausgeliefert sehen und leider diese Arbeitszeit von der Vorbereitung des Unterrichts abzwacken müssen, der sich z.B. mit sprachlichem Ausdruck auseinandersetzen könnte.

Horstino
1 Monat zuvor
Antwortet  Palim

Sprachverbot.. Wenn ich jetzt in der Grundschule anfange nach dem Prinzip Dri Chinisi mit dim Kintribis zu sprechen, nur weil ich das jetzt für richtig halte und mich moralisch auf einer höheren Ebene sehe, brauche ich mich über ein Verbot auch nicht zu wundern.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Herr Söder hat nie aufgefordert, so wie es in der Überschrift vermittelt wird, das Gendern zu melden, sondern hat die Frage beantwortet, wo man dies melden könnte und da die Möglichkeiten aufgezählt.
Wenn man das möchte, kann man aus allen Äußerungen unliebsamen Personen einen Strick drehen, indem man die Aussagen einfach aus dem Zusammenhang nimmt oder sinnentstellend abkürzt. Wohingegen man bei „beliebten“ Personen gerne noch positiv ausschmückt. Dieser Stil liegt mir überhaupt nicht.

Palim
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Die gesetzliche Regelung ist völlig unnötig, da es gar keine Verpflichtung zum Gendern gab und niemand bisher zu irgendwas gezwungen wurde.

Nun zeigt sich aber, dass Söder samt CSU ein Verbot in die Welt setzt
und dazu noch eine Haltung schürt, Lehrkräfte zu melden, wenn jemandem diese nicht passen.

Da kann man ja nur hoffen, dass die Mail-Adresse des KuMi allseits bekannt ist und der Aufforderung fröhlich nachgegangen wird, alles und jeden zu melden, wenn doch das KuMi 24/7 keine anderen Aufgaben hat.

Alx
1 Monat zuvor
Antwortet  Palim

Lieber Palim, ein präemptives gesetzliches Verbot gibt es selten. Zum Beispiel kam niemand auf die Idee Einweg-Vapes verbieten zu wollen, bevor einweg Einweg-Vapes verkauft wurden.

Ich musste schon unter Androhung von schlechteren Noten unsinnigerweise in wissenschaftlichen Arbeiten SuS statt Schüler schreiben, meine Prakikanten berichten ähnliches, jetzt aber mit Sonderzeichen.

Ich freue mich sehr darüber, dass dagegen jetzt endlich mal jemand vorgeht .

Lisa
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Ist das generische und das tatsächliche Maskulinum wirklich so verwechselbar? Das Problem hatte ich nie, und ich habe wissenschaftliche Arbeiten sowohl gelesen als auch verfasst.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Das es Bias aller Art gibt, ist ja bekannt… dass einen Gendersternchen o.ä. Bias kategorisch aisschließt, ein frommer Wunsch. Assoziationsstudien bringen hier nicht viel.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

„Es kann ja durchaus sein […].“

War aber hier offensichtlich nicht der Fall, wenn pauschal „SuS statt Schüler“ verlangt wird, also auch außerhalb der seltenen Situationen, wo hier Ambiguitäten entstehen und eine gewisse Präzisierung angemessen scheinen könnte.

Und ich habe einiges an wissenschaftl. Arbeiten gelesen (ein paar Tausend um genauer zu sein)
, kann mich aber an keinen Fall erinnern, wo das notwendig gewesen wäre – meist reicht ein „Schüler“ (im generischen Maskulinum), Präzisierung erfolgt dann meist (z.B. in Tabellen, Graphen, der Beschreibung geschlechtsspezifischer Effekte u.ä.) mittels „Jungen“ „männlich“, „m“, „Mädchen“, „weiblich“, „w“ u.ä. – ebenso in wissenschaftl. Arbeiten außerhalb des Schulkosmos („Probanden“, „Versuchsteilnehmer“ etc.).

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Behauptet auch der OT und der sollte es als Verfasser seiner eigenen wissenschaftl. Arbeit und Betroffener der entsprechenden Regel auch wissen.

Auf das Präzisionsargument meinerseits gehen Sie zudem nicht ein (s.u. abermals, dieses Mal mit Bsp.).

Und:
„dass mittlerweile in der Regel aus Gründen der Präzision gegendert wird“
q.e.d. oder: Auf die Korpusstudie, die auch noch das Agens der Verfasser eruiert, bin ich gespannt. 🙂

Und:
„[…] aber auch in Fachbereichen wie der Medizin. Aus guten Gründen übrigen: […].“
Wie ergibt sich aus Notwendigkeit geschlechterspezifischer Medizin eine Notwendigkeit des Genderns bzw. eine höhere Präzision, im Gegensatz zu z.B. „Jungen“ „männlich“, „m“, „Mädchen“, „weiblich“, „w“ u.ä.? Wenn etwas für Männer und Frauen gleich zutrofft, ksnn msn von „Patienten“, „Probanden“ und Co. schreiben, wenn es geschlechtsspezifische Unterschiede gibt, dann eine der genannten Formen o.ä. – wo ist hier der Mehrwert des Genderns?
Bsp.: ‚Alle Patienten reagieren auf XYZ mit […]. Ausschließlich Frauen […].‘ Was ist hier der Mehrwert, „Patienten“ mit „Patienten und Patientinnen“, „Patient*innen“ o.ä. zu tauschen?

Arno
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Hat die Redaktion auch „ein paar Tausend“ wissenschaftliche Arbeiten gelesen?

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Arno

Sorry, bleibt bei ein paar Jahren im Wissenschaftsbetrieb und seitdem wöchentlicher Rezeption von ’ner Hand voll Arbeiten nicht aus… habe dafür seit Ewigkeiten keinen Roman mehr o.ä. gelesen. Schade eigtl.

Klara
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Ich finde gendern auch anstrengend, aber gleichzeitig extrem wichtig und tue es deshalb trotzdem.
Vgl. Sarah Bosetti: https://www.youtube.com/watch?v=EqPSvWxe8Kw
Deshalb plädiere ich als Alternative für´s nervige Sternchen etc. die selbstverständliche Nutzung des generischen Femininums. Ab sofort! für mindestens die nächsten 2000 Jahre! Oder bis zur Anerkennung der Gleichwertigkeit beider / aller Geschlechter in allen Bereichen.

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Klara

Nicht nur Generationen von Frauen, Diverse aller Altersstufen aus vergangenen Jahrtausenden, auch aktuell lebende Feministinnen stehen hinter Ihrem Plädoyer sowie dem der wunderbaren Sarah Bosetti.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

Ach… Sie haben einen heißen Draht in die vergangenen Jahrtausende?! Medium oder Nekromanti? Passend, gerade lief auf meiner Anlage „Necromancer“ von Judas Priest (s. https://youtu.be/gNZaTNQmh_U?si=Dlqfrq7lTnA9QE2-).

Und S. Bosetti ist für mich komplett ungoutierbar.

Klara
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Aber PaPo… Sie können doch lesen! Auch sinnentnehmend… denke ich.

Ihre Bemerkung über Sarah Bosetti überrascht mich keineswegs:

  1. …dass Sie die Frau – wohl eher das, was sie sagt – für „komplett ungoutierbar“ halten.
  2. …dass Sie die Frau einfach nur „nicht mögen“ – vielleicht gepaart mit der Furcht, man könnte Sie für schnöde und ungebildet halten.

Haben Sie das wirklich nötig?
Mit besten Grüßen
Klara

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Klara

Was genau soll ich „nötig“ haben? Hä?
Tatsächlich kann ich S. Bosetti nicht nur inhaltlich, sondern auch bzgl. ihrer Attitüde regelmäßig nicht goutieren, verkörpert sie m.E. ja das komplette Klischee einer oftmals überlegenheitsdfünkelnden, aber nicht sonderlich reflektierten und nicht sonderlich informierten radikalfeministischen, dogmatischen Ideologin der 3. Welle des Feminismus, die als solche die Textbausteine aus der enschlägigen X-Filterblase z.T. wortwörtlich und unkritisch-affirmativ reproduziert (das tern TV-Interview mit ihr und u.a. Heinz Rudolf Kunze ist da exemplarischer).
Als Satirikerin hat sie ein paar Treffer, ungenommen, aber ich gucke mir sie nicht mehr an. Und ich glaube nicht, dass man aus einer Aversion Fr. Bosetti ggü. ein „für schnöde und ungebildet halten“ ableiten kann, wie auch? Fr. Bosetti ist in keiner Weise irgendeine intellektuelle Instanz o.ä. So ein Fehlschluss fiele also eher auf denjenigen zurück, der ihn macht. Ich weusste nicht, dass es jetzt ein ‚Muss‘ ist, die F. goutieren zu können. Fällt wohl, wie das Wort bereits ausdrückt, eher in die Kategorie Geschmack.

Und zum konkreten Video:
Wenn Sie dann bzgl. des Feminismus fordert, „dann entzieht ihm doch seine Notwendigkeit“, so mag ich entgegnen: Das hat man hierzulande schon, auch wenn es natürlich noch Sexisten (und Chauvinisten etc.) gibt. Aber Erstere z.B. auch auf Seiten der Feministen, denn das ist keine homogene ‚Bewegung‘ mehr, sondern derart heterogen, dass sich ‚der‘ Feminismus durch Untragbarkeit abgeschafft hat, s. https://www.news4teachers.de/2024/02/jugendkriminalitaet-warum-nimmt-gewalt-auch-unter-maedchen-zu-drei-schuelerinnen-vor-gericht/#comment-577187. Ich halte dem ein generelles Plädoyer für Aufklärung, unsere Grundrechte und Co. entgegen – die Gefahr, einem -ismus zu protegieren und der Patronage eines unverträglicheren Iteration des Feminismus der 3. Welle verdächtigt zu werden, wäre mir zu groß.

Wenn eine S. Bosetti dann vom Feminismus behauptet „Er hat recht“, dann fragt man sich, wer (d.h. welcher Feminismus) und womit? Was sie dann aufzählt und was nicht tolerabel ist, ist kein genuines Verdienst des Feminismus, z.B. dass man andere nicht ohne Erlabunis betatscht, Menschen nicht auf ihre Körper reduziert (soviel zum Zustimmungsfähigen…). Und dann kommen die Märchen und Mythen, dass Frauen (hierzulande) nicht „gleich gut wie Männer“ bezahlt würden (vulgo Filterblasensprech). Nein, nichts für mich. Danke.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Klara

„Oder bis zur Anerkennung der Gleichwertigkeit beider / aller Geschlechter in allen Bereichen.“
Aber wen wollen Sie davon noch überzeugen bzw. glauben Sie wirklich, dass Sie mit der „selbstverständliche[n] Nutzung des generischen Femininums“ jmd. überzeugen, der dies nicht anerkennt (und wie, glauben Sie, soll diese Selbstverständlichkeit überhaupt entstehen). Das ist utopisch.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Klara

Haben sie an der Uni Leipzig 2013 zumindest für ein Grundsatzpapier eingeführt, gab einen Riesenaufschrei. Erinnert sich noch wer an den (angeblichen) Herr Professorin im Spiegel?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Dann müssten korrekter Weise auch zusätzlich die non-binären explizit benannt werden, um ganz präzise wissenschaftlich zu sein., Wenn das generische Maskulinum nicht wissenschaftlich präzise genug ist, dann sind „Schüler und Schülerinnen“ es auch nicht!

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

@potschemuschka schrieb von „explizit benannt“, nicht von generisch mittels Sonderzeichen inkludiert (denn dann reichte auch das generische Maskulinum).

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

🙂

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Der Stern hat eine semantische Funktion, er bezieht sich (explizit) auf alle Menschen, die sich nicht klar als männlich oder weiblich identifiizieren.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Das generische Maskulinum hat eine semantische Funktion, es bezieht sich (explizit) auf alle Menschen.

Klara
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

So war es sehr lange unangefochten.
Was spricht dagegen, dass sich fortan das generische Femininum (explizit) auf alle Menschen beziehen wird?

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Klara

Das spricht dagegen: https://www.news4teachers.de/2024/03/schluss-mit-dem-sternchen-an-bayerischen-schulen-wird-gendern-verboten-lehrerverband-begruesst-ueberraschend-die-regelung/#comment-583070. Kurz: Deskriptive Linguistik. D.h. nicht, dass ausgeschlossen wäre, dass es eirgendwann mal einen Sprachwandel in diese Richtung geben könnte, danach sieht aber aktuell nichts aus… und mit der ‚Brechstange‘ einer absoluten Minderheit, die aus Trotz u./o. Unverständnis dem generischen Maskulinum ggü. jetzt ‚revikutionär‘ immer ein vermeintl. generisches Femininum nutzen will, wird man gesamtgesellschaftliche Semantik nicht aus den Angeln heben, sondern wohl eher auf Unverständnis bis Widerstand stoßen.

Lisa
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

No- binär ist gefühlt, das dürfte medizinisch keine Rolle spielen.

Alx
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Da liegen Sie falsch.
Ob ich am Anfang meiner Arbeit darauf hinweise, dass das generische Maskulinum beide Geschlechter mit einbezieht (so wie es rechtschriftlich geregelt ist) oder eingangs definiere, dass ich stattdessen SuS (eine frei erfundene Abkürzung) schreibe ändert rein gar nichts am wissenschaftlichen Gehalt der Arbeit.

In beiden Fällen sind alle gleichermaßen gemeint.

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Das ist aber nicht präzise. Wenn Sie von Schülern sprechen, ist nicht klar, ob Sie nur von männlichen Schülern oder auch von Schülerinnen sprechen.

Und inter- und transsexuelle Menschen werden gar nicht berücksichtigt.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Doch. Ist klar und alle werden inkludiert. Willkommen beim generischen Maskulinum.

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich Ihnen das schon einmal erklärt habe:

Wenn Sie zum Beispiel von einer Gruppe Busfahrer sprechen, ist überhaupt nicht klar, ob es sich lediglich um Männer oder auch um Frauen handelt.

Wenn Sie das präzise benennen wollen müssen Sie gendern. Zum Beispiel : „Dort steht eine Gruppe von Busfahrern und Busfahrerinnen.“
Anders als bei der Formulierung: Dort steht eine Gruppe von Busfahrern“, ist auf jeden Fall klar, dass Frauen Teil der Gruppe sind.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Sie wissen, (a) das es nicht um simple Doppelnennungen geht, (b) diese Form von „Präzision“ keinen autotelischen Mehrwert hat (und niemand dagegen argumentiert, sie zu nutzen, wo sich ein Mehrwert ergibt) und (c) dass auch mit „Busfahrer*innen“ und Co. „nicht klar, ob es sich lediglich um Männer oder auch um Frauen handelt“ oder Nonbinäre etc., weil Orientierungspunkt „gender“ und nicht „sex“ ist – stünden M. Söder, O. Scholz und C. Lindner beisammen, müssten Sie auch von den drei „Politiker:innen“ sprechen (don’t assume their gender), auch wenn die sich sicherlich als „cis“ definieren… wo ist da der Mehrwert?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich Ihnen das schon einmal erklärt habe.

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Wenn man von „Lehrern und Lehrerinnen“ spricht, dann sind alle non-binären Personen nicht genannt. Denn bei „Lehrer“ handelt es sich in diesem Fall nicht um das generische Maskulinum.

Man muss eben von Fall zu Fall überlegen, was die präzise und angemessene Formulierung ist.

Ich bin mir sicher, dass (nicht nur) ich Ihnen das auch schon mal erklärt habe.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Ich finde es interessant, dass Sie meinen, ich würde hier etwas nicht verstehen und Sie müssten mir etwas erklären:

Nochmal, es geht nicht um Doppelnennungen – das bei „Lehrern und Lehrerinnen“ das „Lehrern“ kein generisches Maskulinum ist, iist jedem hier klar und Gegenteiliges hat auch niemand behauptet, wie Sie hier insinuieren (lassen Sie doch bitte einmal die dauermden Strohmänner sein).

Und nochmal, ist die Rede nur von „Lehrern“ im generischen Maskulinum, so sind alle Leherer egal welcher Geschlechtsidentität inkludiert. Sie schweifen dauermd vom Thema ab, Ihre Aussage war: „Wenn Sie von Schülern sprechen, ist nicht klar, ob Sie nur von männlichen Schülern oder auch von Schülerinnen sprechen.“ Sie nutzen diese Aussage gg. das generische Maskulinum und für Genderstetnchen und Co., was nicht sinnvoll ist. Und mithin, das generische Maskulinum ust der Standardfall, asressieren Sie eine gemischtgeschkechtkiche Gruppe derart, ist alken klar, das alle adressiert sind.

Und auch nochmal:
Ihr Präzisionsargument wurde ja auch zerkegtm Antworten Sie doch einfach auf die Fragen, statt den Oberkehrer zu mimen.

Klara
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Sicher???

Klara
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Ich möchte als Frau aber nicht (mehr länger) nur „inkludiert“ werden!!!

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Klara

Sondern? Die Alternative ist ja die explizite Benennung. Warum sollte man dem nachkommen? Die Etikette schreibt das nicht unbedingt per se vor. Die Forschung demonstriert auch keine (hinreichenden) positiven Effekte. Was bedient man also damit, außer idiosynkratischen Gefühligkeiten oder gar Irrglauben (z.B. zur vermeintl. Exklusion durch das generische Maskulinum)? Warum sollte man derartige Gefühligkeiten, Egozentrik und Co. mit Extrawürsten bedienen? Ich jedenfalls behandle duesbzgl. jeden Menschen gleich.

Klara
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Sie halten es für „Egozentrik„, wenn Frauen endlich sprachlich vorkommen wollen???
Mit dieser und auch Ihrer weiteren Wortwahl von „Gefühligkeiten„, „Extrawürsten“ zeigt Ihre überhebliche, herablassende und frauenfeindliche Attitüde. Männern, die sich durch Feminismus warum auch immer bedroht fühlen, fehlt es oft an Selbstbewusstsein, das verschiedentlich kompensiert wird. Risikoverhalten, Alkohol u/o andere Drogen, Gewalt insbesondere gegen Frauen in Wort und Tat …und vielleicht auch durch Klugscheißerei.
Und? Passt der Schuh, falls Sie ihn sich anziehen?

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Klara

Wenn Sie meinen.

Das Gros der Menschen in diesem Land hat offenbar kein Problem mit dem generischen Maskulinum und versteht es auch als das, was es ist – generisch, d.h. maximal inklusiv. Eine absolute Minderheit will aber bitte auf Buchstaben-/Lautebene konkret adressiert werden… welche Motivation liegt denn ehrlicherweise dahinter?
Da sind diejenigen, die irrigerweise (denn die Forschung stützt dies nicht) meinen, dies bewirke ‚Sichtbarkeit‘, habe entsorechenden Symbolcharacter o.ä. und rücke damit evtl. (z.T. allerdings auch lediglich imaginierte) Missstände derart in den Fokus, dass hier ‚Awarness‘ diesen Musständen ggü. evoziert werde und alle plötzlich an deren Bewältigung mitarbeiteten. Naiv ist das.
Und da sind diejenigen, die sich schwurbelnderweise von dieser phösen, ‚patriarchalen‘ Sprache diskriminiert u.â. fühlen – ja, die Sorache ist in dem Fall das unterdrückendste Überhaupt (concept creep und so).
Und auch sind da diejenigen, die einfach konkret adressiert werden wollen, weil sie konkret adressiert werden wollen – das sind dann diejenigen, die in der vollen Versammlung aufspringen und empört keifen, ob nur die Männer gemeint seien, wenn die Rednerin virne mit ‚Liebe Kollegen‘ beginnt. Das bedürfnis ist aber in etwa so, aks wenn ich verkange, gem. meines akadrmischen Grades mit ‚Doktor“ angesprochen zu werden, was ein Gros wohl als ex-/egozentrische ‚Extrawurst’werten würde (wobei mir das Bedürnis noch legitimer etscheint, weil von der Etikette gedeckt).
Und letztlich sind da diejenigen, die das gsnze mitmachen, weil sie besondere Rücksicht auf alle möglichen Befindlichkeiten nehmen

Was daran eine „überhebliche, herablassende und frauenfeindliche Attitüde“ sein soll, erschließt sich raional nicht. Ich bin, wie hier über Jahre hinweg immer wieder artikuliert und demonstriert, ein virbehaktliser Proponent der Gkeichberechtigung. Und nein, der Schuh passt nicht, wieso auch? Warum sollte ich mich von Feminismus bedroht fühlen? Due erste und zweite Welle waren gute Angekegenheiten, der Feminismus in dieser Tradition ist, dort wo er nich notwendig ist, eine gute Angelegenheit. Wohl aber sehe ich ein Problem in Dogmatismus, Ideologie und kumtiviertem Unverständnis. Ich finde es zudem eher befremdlich, dass Sie hier mangels Gegenargumenten meinen, psychologisieren zu müssen.

Klara
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Wenn Sie aufgebracht (hier) auf Kommentare antworten, unterlaufen Ihnen sehr viele Rechtschreibfehler, was das Lesen erschwert.
Vielleicht erstmal durchatmen und -denken und erst dann die Adressatin aufs Rad flechten. …oder belehren.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Klara

Aufgebracht? *lol*
Nein, der Unterschied ist, ob ich mit meinen Stummelfummeln am Handy tippe (Tippfehler… und immer die gleichen, „k“ statt „l“ z.B., weil die Buchstaben direkt nebeneinander liegen) oder am PC und wie viel Zeit (nochmal drüberlesen oder nicht) ich meinem Ggü. widmen will )früher konnte man seine Beiträge nich ein paar Minuten editieren). Wovon sollte ich hier auch „aufgebracht“ (statt amüsiert) sein?! Und mit Verlaub, ich bezweifel, dass meine Tippfehler oben Ihnen das Lesen erschwert haben. 🙂 Geht es Ihnen vielmehr darum, inhaltlich nicht auf meinen Beitrag antworten zu wollen / können und mir gleichzeitg den Vorwirf des nicht durchdachten Kommentars zu machen? Ich glaube ja daran.

Klara
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Ich hatte Ihnen bereits inhaltlich geantwortet, wurde dann „angegangen“ und bin jetzt ´raus.
Diese Diskussion hat für mich denselben Unterhaltungswert, wie in der Geschichte „Mit einer Taube Schach spielen“ geschildert:
„Sie (die Taube) stolziert herum, kackt auf´s Brett und tut am Ende totzdem, als sei sie der Gewinner.“
Ach nee… die Gewinnerin. 😉
Alles Gute für Sie!

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Klara

Ich glaube, wenn man das Ggü. einfach komplett enthemmt und haltlos als „frauenfeindlich“ etc. bezeichnet, darf man sich nicht beschweren, inhaltlich(!) „angegangen“ zu werden.
Was „Mit einer Taube Schach spielen“ bedeutet, haben Sie dabei übrigens offenbar nicht verstanden, dabei geht es nämlich darum, vom eigtl. Thema abzulenken und mittels roter Heringe und Co. Nebenschauplätze etc. aufzumachen (das Defäkieren in der Redewendung), hier: u.a. Ihr „frauenfeindlich“-Vorwurf und Ihre Psychologisierungen Ihres Ggü – mithin, die Redewendung umfasst auch , dass die Taube die Spielfiguren / das Schachbrett umwirft (also die entsprechende Eskalation, auch hier wieder das Skizzierte). Rupfen Sie akso wrstmal die eigenen Federn, stolze „Gewinnerin“.
Aber: Alles Gute auch für Sie! 🙂

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Klara

Un Ergänzung meines Beitrages gerade, nur für das Protokoll: Nein, Sie haben mir nicht inhaltlch geantwortet, kann jeder hier nachlesen. 🙂

Indra Rupp
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Jaein, sorry für die Korrektur:
Eine intersexuelle Person mit undefinierbaren Geschlechtsmerkmalen, die sich als weiblich definiert, fühlt sich bei „Schülerin“ angesprochen, genau wie eine Transfrau. Eine genderfluide Person fühlt sich abwechselnd bei „Schülerin“ bzw bei „Schüler“ angesprochen oder grundsätzlich bei beidem.
Das * gilt also nur für Nichtbinär.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Was sollen denn undefinierbare Geschlechtsmerkmale seon? *lol*

Aber wichtiger:
Warum sollte überhaupt „gender“ und nicht „sex“ Orientierungspunkt für das Ansprechen sein?

Indra Rupp
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Besser beschrieben :Nicht zuzuordnen, aber Sie wissen eh was ich meine.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Nö.

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Dann informierne Sie sich mal.

Es ist wenig erträglich, wenn Sie sich hier ständig als Besserwisser aufspielen, aber offenbar elementares Faktenwissen vermissen lassen.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Nö. Informieren Sie sich, was Intersexualität ist und überlegen dann nochmal konzentriert, was mein „Nö“ bedeuten könnte. 🙂

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Tipp: Es hat mit dem (meinetwegen unintendierten) despektierlichen Ton von „undefinierbaren Geschlechtsmerkmalen“ und „[n]cht zuzuordnen[den]“ Geschlechtsmerkmalen zu tun. Ist so beides falsch. Kann man sich aber auch denken, wenn man weiß, was Intersexualität bedeutet. Soviel zu Ihrem projektiven „offenbar elementares Faktenwissen vermissen lassen.“ Merken Sie nicht, dass Sie in absolut jeder ‚Diskussion‘ mit mir falsch liegen?

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Ganz ehrlich, Sie scheinen an einer Art Gigantomanie zu leiden. Anders lässt sich diese Aussage nicht einordnen.

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Gigantomanie: Bei der narzisstischen Persönlichkeitsstörung finden sich ein tiefgreifendes Muster von Großartigkeit (in Fantasie oder Verhalten), ein durchgehendes Bedürfnis nach Bewunderung und ein Mangel an Einfühlungsvermögen in andere. Personen mit dieser Störung legen ein übertriebenes Selbstwertgefühl an den Tag.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

Westentaschenpsychologie ist was feines.
Und wwlche Störung liegt dem Sexismus zugrunde?

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

Und wenn man keine Argumente hat, kommt ein ad hominem… wie immer. 🙂

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Wer im Glashaus sitzt …

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Sie wissen offenbar nicht, wie ein ad hominem-Fehlschluss ‚funkioniert‘ (oder was ein tu quoque ist) – ich bin mir aber ziemlich sicher, Ihnen und Co. dies bereits mehrmals erklärt zu haben. Gerne wieder.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Erklären Sie gern immer wieder, wenn es Ihnen dabei hilft, sich besser zu fühlen.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ist es nicht eine der wichtigsten Aufgaben eines Lehrers, den Schülern Zusammenhänge so oft zu erklären, bis es (fast) alle verstanden haben?

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Wer alle anderen Menschen als Schüler betrachtet, sollte sich nicht wundern, wenn er ständig bei anderen Menschen aneckt.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Jeder Mensch sollte bereit sein, ein Leben lang dazu zu lernen und Lehrende sind eben rund um die Uhr immer mit Schule und Erklären beschäftigt, deshalbkönnen sie nicht so einfach abschalten. 🙂

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sie weigern sich ja auch Dinge anzunehmen, die Sie falsch finden. Komisch, aber wahr.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Wenn mich die sachlichen Argumente überzeugen, bin ich, in der Regel, auch mal bereit, meine Meinung zu ändern.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Wie lustig! Selbiges sage ich über mich.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Dann haben wir wohl beide nicht die „richtigen“ Argumente 🙂

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ich stelle mir ernsthaft die Frage, wie so ein Argument in dieser Angelegenheit aussehen müsste, um Sie und Co. zur Meinungsänderung zu bewegen. Meine Bedingungen der Meinungsänderung habe ich ja bereits abgesteckt, s. https://www.news4teachers.de/2024/03/schluss-mit-dem-sternchen-an-bayerischen-schulen-wird-gendern-verboten-lehrerverband-begruesst-ueberraschend-die-regelung/#comment-583621, auch wäre mir bereits hinreichend, wenn das Gendern empririsch verifiziert substanziell positive Effekte zeitigen würde, die über die ‚Milderung‘ negativer Gefühle infolge eines Unverständnisses des generischen Maskulinums ggü. einschlägig wären (will heißen: Es wird nicht hinreichend sein,d darauf hinzuweisen, dass sich Menschen durch das generische Maskulinum oder die nichtexplizite Nennung exkludiert fühlen… diesbzgl. gibts kein Verrücken der Fronten).

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Warum muss ich eigentlich meine Meinung ändern? Gibt es einen Zwang dazu? Ich erwarte von Ihnen jedenfalls nicht, dass Sie Ihre Meinung ändern.

Ich möchte hier außerdem darauf verweisen, dass in der Vergangenheit „empirisch verifizierte“ Daten vorgelegt wurden, die „bestätigten“, dass Frauen nicht in der Lage wären, (verallgemeinernd gesagt) bestimmte Dinge zu tun. …

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Also sind Sie in keinem Fall bereit, Ihre Meinung zu ändern, egal welche sachlichen Argumente vorgelegt werden.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Es gibt Phänomene, da bestehen auf gleicher Daten-/Faktenbasis unterschiedliche Meinungen, weil Präferenzen, Abwägungen und Co. divergieren… und das ist vollkommen i.O. so (Meinungspluralismus und so), schützt aber nicht vor Nachfragen, Austausch und evtl. (wenn nicht rein gustatorisch, denn dort ergibt es keinen Sinn) Kritik.
Es gibt aber auch ‚Meinungen‘, die auf tstsächkichen Falsch- u./o. Fehldarstelungen basieren (z.B. im Themenfeld ‚Grnder Oay Gap‘), und die können (und sollten) natürlich korrigiert werden. Auch nicht unbedingt, um das entsprechende Ggü. zu überzeugen (was regelmäßig ein hoffnungsloses Unterfangen ist), sondern, wie Sie ja auch schreiben, „damit sich bislang mit dem Thema nicht vertraute Leserinnen und Leser ein Urteil bilden können“ – auf Basis inhaltlich korrekter Daten/Fakten und tatsächlicher Argumente. Hier sind wir hoffentlich d’accord.

Robert
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Bitte den „Sinn dieses Forums“, nämlich „Argumente austauschen“, besser kontrollieren!
Nach meiner Beobachtung werden hier viel zu viele persönliche Angriffe und Diffamierungen vorgenommen.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Hier geht es nicht um „falsch finden“, sondern darum, dass sich einige logischen Argumenten und objektiven Daten/Fakten verweigern und ausgehend von Ihrem „doof finden“ (Ihre Worte) die Gegenseite beleidigen, pathologisieren/psychologisieren, insinuieren etc. Das ist ein Unterschied.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Was ist daran denn beleidigend, wenn ich feststelle, dass Sie etwas doof finden oder ich von mir sage, ich finde etwas doof?
Wenn Sie das als beleidigend empfinden, dann kann ich Ihnen nicht helfen.
Umgekehrt sollten Sie sich überlegen, ob es wirklich für Sie spricht, wenn Sie bestimmten Forist*innen gegenüber Folgendes schreiben: „Merken Sie nicht, dass Sie in absolut jeder ‚Diskussion‘ mit mir falsch liegen?“

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

„Was ist daran denn beleidigend, wenn ich feststelle, dass Sie etwas doof finden oder ich von mir sage, ich finde etwas doof?“
Das war nicht meine Aussage, nichtmal ansatzweise. Ich schrieb, dass hier ‚,Foristen‘ ein persönliches „doof [F]inden“, was sich wahlweise auf andere Meinungen u./o. objektive Daten/Fakten bezieht, als Ausgangspunkt für persönliche Angriffe gg. den Übermittler dieser Meinungen/Daten/Fakten nutzen.

So z.B. in Ihrem selbst genannten Bsp.:
Der ‚Forist‘ wird mir ggü. regelmäßig ausfallend, wenn er mit Daten/Fakten konfrontiert wird (ich durfte mich bspw. mit einem „Flacherdler oder Klimaleugner“ gleichsetzen lassen, weil ich es wagte, auf endemische Probleme der Forschung zum vermeintl. Nutzen des Genderns hinzuweisen und damit feren Aissagekraft ingrage zu stellen), verdreht Aussagen bzw. konstruiert Strohmänner (s. dieser Thread), packt dann aber mittlerweile an seine Beitrage Ergänzungen mir ggü. wie: „wie Sie ständig zeigen, dass Sie keine Ahnung vom Thema haben“ u.ä. – wenn ich dann darauf reagiere(!) und sachlich korrekt schreibe (eine inhaltliche Dekonstruktion meiner Beiträge erfolgt ja micht – darum geht es ja gerade), dass er in jeder ‚Diskussion‘ mit mir falsch liegt, bin ich der Buhmann (statt das sein Verrhalten kritisiert wird)? Nein, das ist Gaslighting.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Nö, ich muss weder in der Schule noch daheim den Erklärbären spielen. Und schon garnicht bin ich rund um die Uhr mit Schule und Erklären beschäftigt. Unterricht then ist mein Job, aber nicht mein alleiniger Lebensinhalt.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

@Mika
Richtig so und gut für Ihre mentale Gesundheit! Aber ich kenne viele Kollegen, die nicht „abschalten“ können oder wollen. 🙂

Klara
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Wenn aber aus dem/der Lehrenden ein/e Belehrende/r wird, ist er nervig.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

1. Wir haben ja verstanden, was uns wichtig ist.
2. Wir sind keine Schüler*innen mehr.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Die wenigsten Foristen dürften SchülerInnen von PaPo sein. Die adressatengerechte Ansprache war PaPo bisher ja ausgesprochen wichtig, von daher könnte der Erklärbar so langsam mal zuhause bleiben.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Glücklicherweise!
Die sind i.d.R. einsichtiger. 🙂

„Die adressatengerechte Ansprache war PaPo bisher ja ausgesprochen wichtig“ – Aha?

Wenn ‚Foristen‘ hier nichts erklärt bekommen wollen und lieber auf ihren Falsch- und Fehlbehauptungen beharren, selbst wenn Ihnen demonstriert wurde, dass es Falsch- und Fehlbehauptungen sind, dann sind diese ‚Foristen‘ in einem pluralistischen ‚Forum‘ offenbar fehl am Platz. Und wenn diese ‚Foristen‘ dann ungeachtet dessen die Korrekturen Ihrer Falsch- und Fehlbehauptungen entweder ignorieren und diese Behauptungen weiterhin verbreiten u./o. diejenigen, die sie korrigieren, deshalb persönlich ttackieren, dann müssen Sie sich nicht wundern, wenn man ihnen ggü. weiterhin den „Erklärbär[en]“ mimt. Wir sind hier in einem Forum, das insb. Lehrer frequentieren, also Menschen mit einem Hochschulabschluss. Man darf erwarten, dass diese Menschen sich wie mündige, reflexive, prinzipiziell zu logischem Denken befähigte erwachsene Menschen verhalten und Korrekturen ersteinmal annehmen, sachlich miteinander kommunizieren und nciht mit roten herringen um sich schmeissen, wenn ihnen eine Antwort warum auch immer nicht passt.

Kurz:
We nichts erklärt bekommen möchte, sollte sich nciht so verhalten, als ob ihm ggü. massiver Erklärungsbedarf herrscht.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Ganz ehrlich: wenn Sie in der Schule so aufträten wie hier, gehörten Sie zu den Lehrern, die ich einfach hätte labern lassen. Vermutlich hätte ich meine Freude daran gehabt, Sie zu Fremdwortschwallergüssen zu provozieren und darauf zu wetten, wie viele für mich und meine Freunde unbekannte Worte Sie in einen Satz packen können. Ist wie beim Wetten darauf, wie viele Kerne in einer Apfelsine sind.
Im Ernst, PaPo, Sie kommen total arrogant und belehrend rüber. Wenn Sie mal ein kleines bisschen Empathie entwickeln würden und Foristen, die (aus welchen Gründen auch immer) nicht Ihrer Meinung sind, nicht als Belehrobjekte benutzen würden, würden einige vielleicht sogar von Ihrem zweifellos vorhandenen Wissen profitieren wollen und können.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Spricht nicht für Sie.
Ich finde es übrigens ermüdend, dass hier die immer selben Vorwürfe artikuliert werden, ich diese dekonstruiere und bei der nächsten Gelegenheit derselbe Unsinn kommt. Nochmal: Wie es in den Wald hineinruft… Ich belehre hier niemanden aufgrund anderer Meinungen(!), die soll jeder haben, sondern frage allenfalls nach Gründen/Ursachen von Meinungen, Quellen/Belegen von meinungsbildenden Daten/Fakten, Argumentationsgrundlagen u.ä. und ggf.
korrigiere ich (dann) Falsch-/Fehldarstellungen u.ä. und insb auch Nichtargumente, also insb. rote Heringe. DAS ist vielen aber bereits zu viel (kognitive Dissonanz und so) und es erfolgen die roten Heringe (insb. Strohmänner und ad hominem-Attacken), auf die ich dann entsprechen reagiere. Ich finde es ermüdend, dass hier immer der Ausgangspunkt solcher Eskalationsspiralen (auf die ich ehrlich gar keine Kust habe – was soll z.B. Ihr „Vermutlich“-Szenario?) komplett ignoriert wird.

Wenn alle einfach beim Thema bleiben würden, wäre allen, die wirklich diskutieren wollen, gehilfen.

Marion, Erzieherin
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Vielleicht wäre es hilfreich, wenn sie versuchen würden, sich etwas allgemeinverständlicher auszudrücken.
Ich schätze Ihre Beiträge, habe aber schon manchmal gewisse Verständnisprobleme.

PaPo
1 Monat zuvor

Liebe Marion, aber Sie sehen doch, dass ich in diesem Thread hier z.B. größtenteils kurze, leicht versändliche Sätze schreibe, kleinschrittig argumentiere, kein Fachvokabular u.ä. nutze etc. – das ist egal, hier haben sich im ‚Forum‘ gewisse Fronten aufgetan und sobald ein ‚Feind‘ das Haupt erhebt, wird scharf geschossen, egal was er von sich gibt. Es kommt nicht mehr auf die Botschaft an, man hat den Botschafter zum ‚Feind‘ erkoren, unabhängig von der Botschaft 8wenngleich die Botschaft ursprgl. das gewesen sein mag, was diese ‚Feindfschaft‘ heraufbeschwor).

Klara
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Geht mir genauso. Ich höre mir gern Gegenargumente an, möchte aber nicht belehrt und schon gar nicht diskreditiert werden, wenn ich die Belehrung nicht annehmen möchte / kann.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Erklärbär

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Nein. Um mich geht es nicht, sondern darum, dass unsere Mitleser entsprechendes Fehlverhalten korrekt einordnen können. Diskursfähigkeit ist kein Selbstzweck und logische Fehlschlüsse unterminieren den Diskurs. Warum nicht mal inhaltlich bei der Sache bleiben, wie wäre es? Hmmm? Darf ich das von Akademikern nicht erwarten?

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Solche Fehlschlüsse, die Sie uns unterstellen? Dass ich nicht hohl kichere.
Wenn Sie sich selbst als Vorzeigekademiker sehen, dann bin ich gerne keine Akademikerin.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Es geht nicht um mein Befinden.
Es geht auch nicht um Ihres.
Es geht darum, Diskursfähigkeit zu wahren und Dritten zu demonstrieren, was keine Argumente sind, sondern logische Fehlschlüsse, und diese auch konkret zu benennen, um diesen Dritten ein Instrumentatium an die Hand zu geben, sich solcher Methoden und Techniken der Hermetisierung und Hegemonisierung von Diskursen (entgegen logischer, faktenbasierter Argumente) zu erwehren. Hat mit Demokratiewahrung zu tun (denn Demkratie kann ohne informierten, sachorientieren Diskurs nicht funktionieren), daran sollten Sie als Lehrerin eigtl. ein Interesse haben.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Genau, Demokratie funktioniert besonders gut, wenn andere einen nicht verstehen, weil man sie mit Fremdwörtern zu „erschlagen“ versucht.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

q.e.d – vielen Dank! Exakt sowas kritilsiere ich hier: Was soll denn wieder diese halt- und kontextlose Unterstellung, ich „versucht[e]“ hier etwas? Was hat Ihre Antwort sachlich- inhaltlich mit meiner Erläuterung zu tun? Genau das ist wieder(!) ein roter Hering. Bleiben Sie bitte beim Thema.

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Ich habe vergessen: Ad-hominem-Fehlschlüsse sind völlig in Ordnung, wenn Sie die begehen.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Begehe ja keine, also meinerseits alkes i.O. 🙂

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Der/die unverzagte antwortete nicht Ihnen, aber Sie beziehen die Definition von Gigantomanie sofort auf sich. Warum ziehen Sie sich denn die Jacke an, wenn Sie glauben, dass sie nicht die Ihre ist?

Fr.M.
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

Warum dichtet man hier Meinungsgegnern nur so gern Geisteskrankheiten an? Sachlicher Widerspruch, sofern verfügbar, würde doch genügen und fiele auf einen selbst nicht noch negativ zurück.
Es müsste doch eigentlich klar sein, dass dieser Umgang mit anderen zu keinem Fairnesspreis taugt und nicht gerade für Sympathie gegenüber eigenen Meinungsäußerungen beiträgt.

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Fr.M.

Dichtet man das gern ? Ich nicht.
Geisteskrankeiten entspringen übrigens allein Ihrer fairen Wertung. Fällt vermutlich positiv auf Sie zurück.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

Wer suggerierte mir hier Narzissmus an?

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

„Merken Sie nicht, dass Sie in absolut jeder ‚Diskussion‘ mit mir falsch liegen?“

Prima, dass sie es endlich selbst merken. Schauen Sie mal, an wen sich Ihr Kommentar richtet. (An den Richtigen!)

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Das war ja fast witzig von Ihnen. Hätte ich nicht gedacht.

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Dann ist derjenige oder diejenige oder x eben ein/e TrottelInchen.
In den meisten Fällen ist das sowas von eindeutig und oft nur sehr mutwillig und bewusst eben anders interpretiert.
Ein/e TrottelInchen braucht auch meine (wissenschaftlichen) Fachbeiträge/Arbeiten nicht zu lesen und v. A. nicht zu (be)werten.
Der Klassiker „Wir essen jetzt, Oma“ und „Wir essen jetzt Oma“ findet in der Realität auch keine Anwendung. Ist ein super Beispiel für die Anwendung von Komma. Allerdings wird im Kontext der Bezug immer eindeutig sein.
Außer, wenn es im Zusammenhang mit Kannibalismus steht. Dann kommt es drauf an, ob Oma eben eine Kannibalin ist oder nicht. Dann erschließt sich der Zusammenhang eben im Kontext wieder, ob Oma mit isst oder gegessen wird.

Gerade im Schulkontext (BuV) ist es schon seeehr eindeutig. Ansonsten wird es eben eindeutig geschrieben, dass es anders ist. Ansonsten hätte es bei uns im Seminar einen so gewaltigen Einlauf gegeben, dass man das nur einmal so wage hält. Trotzdem kürze ich es SuS ab. Einfach, weil es recht schnell geht und man trotzdem weiß, wer gemeint ist. Ich kürze es allerdings auch für „nur Jungs“ bei/im Sportunterricht ab.
Auch im Seminar hatte ich das im Sportunterricht mit „SuS“ so gehandhabt. Keiner fragte jemals, wo da „die Mädchen“ sind …

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

Das ist ja toll, wie Sie Andersdenkende als Trottel bezeichnen.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

Ob Oma Kannibalin ist, ist der Oma für „Wir essen jetzt Oma“ egal. Da spielen eher die Essensgelüste des Sprechenden eine Rolle.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Alx hat explizit von der Schreibweise SuS gesprochen, nicht von „Schülerinnen und Schülern“ was ja bekanntlicherweise nicht in die Kategorie fällt. Die Schreibweise SuS befremdet aber schon, könnte auch als diskriminierend betrachtet werden, da man Personen hier in Abkürzungen presst. Schon mal darüber nachgedacht?

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Ihr anregender Impuls verdeutlicht, warum geschlechtersensible Sprache abzulehnen ist:

Diskriminierende Sternchen als Symbol für Massen gepresster Diverser.
Nichtbeachtung tut garantiert weniger weh. Zudem hat unsichtbar sein auch Vorteile oder hab ich falsch nachgedacht ?

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

Vorsicht. Ironie und Sarkasmus sind in kurzen Kommentartexten oft nur schwer erkennbar.

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Ihre Warnung vor Kurzsichtigen ist umsichtig, gleichwohl gehören Sichtbeschränkte nur begrenzt zu meinen Adressat*innen.
Auch längere Texte überlasse ich hier gern anderen.

Bücherleser
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

@unverzagte
Diese Aussage ist diskriminierend! Wo bleibt Ihre Toleranz gegenüber sehbeeinträchtigten Menschen. Gehören Sie etwa zu den toleranzbeschränkten Menschen? „Beschränkt2 sich Ihre „Toleranz“ und Ihr „Verständnis“ etwa nur auf die Geschlechter-Idendität?

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Bücherleser

In der DDR mag man Ihnen beigebracht haben, wohin Sie Ihre Kommentare auszurichten haben. Soviel zu Ihrem Verständnis von Diskriminierung.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

Was hat das jetzt mit der DDR zu tun? Fällt Ihnen nichts besseres zu meinen Fragen ein? Waren die wirklich so unberechtigt? Vielleicht sollten Sie einige Ihrer Kommentare in verschiedenen threads hier noch einmal lesen und darüber nachdenken, warum ich Ihr „Toleranzverständnis“ kritisiere. Ich weiß Sie lesen nicht gern „viel“, aber vielleicht machen Sie mal eine Aussage bei Ihren eigenen Kommentaren, die sind meistens auch nicht sehr lang, dafür gespickt mit „Anwürfen“ an verschiedene Kommentatoren!

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Mir ist nichts Besseres eingefallen, also war es das Beste. Ihnen gute Besserung.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

q. e. d.

Bücherleser
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

@unverzagte
Falls dieser Kommentar von Ihnen „lustig“ gemeint sein sollte: Mir wurde schon als Kind beigebracht, dass man über Menschen mit Beeinträchtigungen keine Witze macht.
Und was sagt es über Sie aus, dass Sie längere Texte anderen überlassen? Gehören Sie etwa zur Generation „Überschrift reicht“?

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Bücherleser

Nicht lustig ? Dann ist es wohl ernst gemeint. Meiner Oma mütterlicherseits verdanke ich die Vermittlung, dass die Würze in der Kürze liegt.

Bücherleser
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

… auch wenn man damit andere herabsetzt? Wow! Ich finde es immer wieder interessant, wie sprachsensibel Menschen, die mehr Gendersensibilität fordern, in anderen Bereichen sind! Doppelmoral?
Und falls Sie jetzt meinen, ich würde so“ sensibel“ reagieren, weil ich „kurzsichtig“ bin, dann muss ich Sie enttäuschen. Seit einigen Jahren trage ich zwar eine Brille, aber wegen „Altersweitsichtigkeit“ 🙂

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Bücherleser

@unverzagte
„In der Kürze liegt die Würze!“ – warum dann Lehrer*Innen schreiben, wenn das generische Wort „Lehrer“ ausreicht?

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ihnen reicht es. Meine Oma hätte zwischen Text und Menschen unterscheiden können.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

? Diese Aussage verstehe ich nicht. Bitte erläutern.

Martin
1 Monat zuvor
Antwortet  unverzagte

Kürze allein ist noch lange keine Würze. Ihre Oma meinte da wohl etwas anderes.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Bücherleser

Es wäre ganz reizend, Potschemutschka, wenn Sie sich auf einen Nick beschränken würden. Kommt komisch rüber, wenn man mit mehreren Nicks zu einem Thema diskutiert. Oder haben Sie es nötig, hier Mehrheiten vortäuschen zu müssen?

potschemutschka/Bücherleser
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Sorry, eigentlich benutze ich „Bücherleser“ für Zitate. Aber manchmal bin ich zu schnell und vergesse das „umstellen“. Aber da ja die Redaktion vor längerer Zeit so nett war, mich hier zu „outen“ (bin ich eigentlich die einzige mit 2 nicks?), wissen doch eh die meisten, wer und wieviele ich bin! 🙂

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Warum dann damals Ihr Hinweis auf meine 2 nicks? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es keine weiteren Foristen hier gibt, die mehr als einen haben. Wieder nur so ein „Gefühl“ von mir.

potschemutschka/Bücherleser
1 Monat zuvor

@Mika
Liebe Mika,
Vielleicht sollte ich noch erklären, wie es zu dem 2. nick gekommen ist: Ich habe es damals zu oft gewagt, etwas über meine DDR-Erfahrungen zu schreiben und Vergleiche anzustellen. Damit hatten einige Foristen hier Probleme und irgendwann hatte ich den Eindruck, das diese Menschen vor lauter „Schnappatmung“, wenn sie meinen 1. nick (potschemutschka) lasen, gar nicht mehr auf den Inhalt meiner Kommentare achten konnten. Es setzte nämlich sehr schnell ein Beißreflex bei manchen ein: „Diktatur! War alles schlecht“ Drill“ Stasi“ usw. Besonders nett fand ich folgenden Kommentar: „Wann sterben die Ossis endlich aus!“
Da ja die von mir zitierten Menschen dafür, dass ich Ossi bin, nichts können und meist selbst keine Ossis sind, wollte ich einfach nur die Aufmerksamkeit mancher Leser hier mehr auf den Inhalt der Zitate fokussieren als auf meine Herkunft, deshalb entstand „Bücherleser“.
Es hat also nichts mit „Mehrheiten vortäuschen wollen“ zu tun. Oft benutze ich auch beide nicks gleichzeitig.
Mit freundlichen Grüßen
potschemutschka/Bücherleser

Mika
1 Monat zuvor

Ich verstehe Ihre Motivation, sich einen anderen Nick zuzulegen. Dann bleiben Sie doch aber bei dem zweiten Nick, um eben nicht den Eindruck mehrerer „Personen“ Ihrer Meinung zu erwecken. Fände ich im Interesse einer ausgewogenen Diskussion einfach ehrlicher.
Auch von mir ernst gemeinte,
freundliche Grüße zurück
Mika

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Ich glaube, ich entscheide mich für den ersten, „potschemutschka“, passt am besten zu mir 🙂

Palim
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Die Schreibweise SuS gibt es schon sehr lange und ich denke, solche Vorgaben entstanden im Zusammenhang mit Vorgaben zu Seitenanzahl: Wenn der Entwurf max. 6 Textseiten haben darf gibt es für alle die Vorgabe, Schüler:innen mit „SuS abzukürzen und Lehrkräfte mit „LuL“.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Palim

Ich werde sie nicht verwenden und eigentlich widerspricht sie doch wohl völlig dem Ansinnen der Gendersprachverfechter, auch wenn die gute unverzagte das anders sieht.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Palim

„Die gesetzliche Regelung ist völlig unnötig, da es gar keine Verpflichtung zum Gendern gab und niemand bisher zu irgendwas gezwungen wurde.“

… *lü-lü-lü*, *lü-lü-lü*, *lü-lü-lü*
Da ist er wieder, der Lülücopter!
Eine Unwahrheit wird nicht Wahrheit, wenn man Sie immer wieder wiederholt: Entsprechende Fälle, die Problematik des Dunkelfelds und die spezifischen (mal direkteren, mal indirekteren) Druckmechanismenu.ä. ad ignorantiam (resp. auch i.S.e. invincible ignorance) zu negieren (als allenfalls vermeintl. lang zurückliegende „Einzelfälle“ oder gar nicht existentes Phänomen), verklärt die Ralität… und sorgt auch mit dafür, fass ein M. Söder hier fruchtbaren Boden beackert.
Mithin ignoriert die Behauptung, eine gesetzliche Regelung sei „unnötig“, dass hier eine Regelungslücke mit Missbrauchspotenzial bestand und dass das Recht auch das Mittel der Präemption kennt. Ob die Regelung jetzt gut umgesetzt ist oder es bessere Alternativen gibt, ist eine andere Frage.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Haben Sie schon erhalten, in quasi jeder Diskussion zum Thema und von unterschiedlichsten Seiten, Sie referieren die Belege ja z.T. selbst, relativieren/ignorieren diese dann allerdings willkürlich (womit der Ruf nach Belegen zum/zur unerfüllbaren Sealioning resp. invincible ignorance wird).
Zusätzliche Rechtfertigung erhalten Maßnahmen (auch ganz ohne konkrete Fälle, sondern bereits infolge Ihrer Denkbarkeit, antizipatorisch) argumentativ zusätzlich (und btw auch hinreichend) i.S.e. Präemption.
Aber am Ende genügt Ihnen kein Beleg und kein Argument, egal welcher Art… oder eine Rechtfertigung wird salopp als nicht hinreichend erklärt, was ja auch i.O. ist, weil polit. Maßnahmen ja durchaus einem gewissen Beurteilungsspielraum unterliegen u.ä., die Positionen sind dann einfach festgefahren, man muss sich allerdings dann die Frage gefallen lassen, was erfüllt sein muss, damit die Gegenseite einlenkt und ob diese Maßstäbe auch konsequent in ähnliche Situationen angewendet werden

Kurz: Wir drehen uns im Kreis.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Nein, ich habe in den letzten Tagen den FAZ-Artikel ledigluch dauernd referiert, weil Sie selbst ihn ausgängl. angeführt hatten und Ihnen das eigtl. die Möglichkeit nimmt, zu behaupten, Sie kannten keine entsprechenden Fälle – eigentlich…
Im Laufe der letzten Jahre wurden Ihnen zudem immer wieder entsprechende Fälle persönlich Betroffener geschildert, Quellen geboten u.ä. und generell gilt hier GIYF, denn diese Fälle zu negieren oder rabulistisch zu relativieren ist… kurios, wie auch jetzt:

Sie bemühen Sie hier dauernd ein moving the goalposts und Strohmänner: A, B, C und Co., FAZ u.ä. schildern, dass Dozenten und ganze Fakultäten(!) entsprechende Vorschriften machen, mal ganz direkt, mal unmissverständlich indirekt, und Sie wollen davon ablenken, indem Sie feststellen, dass die FAZ „keinen einzigen Fall einer Gendervorschrift durch eine Hochschule“, also einer gesamten(!) Hochschule, festgestellt habe. Und? Trotzdem gibt es die Gebote durch Dozenten, Fakultäten etc. Man behauptet doch auch nicht, es gäbe keinen rekevanten Fall von Rechtsextremismus bei der KSK, weil nicht das gesamte Militär rechtsextrem ist – so ein Unsinn.

„wodurch Vorgaben einzelner Dozent*innen aus der Vergangenheit doch recht wenig bedrohlich wirken, weil sie rechtlich überhaupt keine Verbindlichkeit hatten“
Und das ist so eine unsägliche Relativierung: Der Dozent benotet einen. Der Dozent kann den Studenten abwerten, wenn er nicht gendert. Und er kann das, weil hier eine Reglementierungslücke herrscht (die Feststellung wackliger Rechtsgrundlagen ist eher ein Argument für eindeutige Reglementierungen). Und Abwertungen sind hinreichend „bedrohlich“… Ihre Argumentation geht an dieser Problematik leider vollends vorbei.

„Von Schulen, die ja derzeit ebenfalls mit Genderverboten überzogen werden, spielen Gendervorgaben in der Praxis überhaupt keine Rolle.“
Die Außenkommunikation und die interne mit der Schülerschaft seitens der Schule als Institution erfolgt im Rahmen bestimmter Aufg., Pflichten und Funktionen. Da muss es kein Gendergebot geben, dass Gendern problematisch sein kann, da kann es problematisch sein, wenn hier von sich aus proaktiv gegendert wird.
Und auch hier ignorieren/negieren Sie das Missbrauchspotenzial, dass Lehrer das Gendern einfordern könnten. Unzerschiedliche Institutionen haben in dieser Angelegenheit unterschiedliche Bewertung zu erfahren. Und nochmal, ich bin letztbzgl. für ein Gendergebotsverbot, nicht ein Genderverbot.

„‚Gegenseite‘ mpliziert, dass es hier zwei Fronten gäbe. Die gibt es aber gar nicht.“
Ich beobachte hier, dass regelmäßig eine Dichotomisierung versucht wird und manche nur eine Entweder-Oder-Position zulassen. Richtig ist, hier gibt es auch ein Meinungsspektrum und auch diametrale Pole und; nsg Endpole des Spektrums (absolut dafür vs. absolut dagegen). Richtig ist hier auch, dass zumindest wir uns nicht diametral gegenüberstehen, da ich die Problematik durchaus differenziert betrachte (und nicht absolut dafür bin), ich nehme Sie alkerdings als unumstößlich dagegen wahr.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Dann hat #MeTwo auch nie stattgefunden…

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Quantität ist Ihnen also der entscheidende Faktor und bedeutet für Sie Evidenz? Fragwürdig. Aber diesbzgl. ist meine Frage aus dem anderen Thread noch unbeantwortet: Über wie viele Schilderungen reden wir hier, dass Ihre magische Grenze zu „gewisse[r] Evidenz“ überschritten ist und wie begründen Sie diese Grenze?

Und: Was glauben Sie, wieviele betroffene Studenten alleine bei den 15 „Einzelfällen“, von denen die FAZ schreibt, und die z.T. ganze Fakultäten umfassten, zusammenkommen? 15 werden es schon sein, wenn die Dozenten ihre Veranstaltungen für mind. eine emEinzelperson gehalten haben und an den jeweiligen Fakultäten mind. ein Student (*lol*) immatrikuliert war.

Wie gesagt, wir drehen uns.

Klara
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

#MeTwo??
Ich glaube, es waren mehr als zwei Frauen, die sich unter dem Hashtag
#MeToo gegen SEXISMUS auflehnten.

Klara
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Danke!

Klara
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Warum muss „die Gegenseite einlenken“? Dürfen nicht verschiedene Meinungen nebeneinander (be)stehen?
Sobald es sich sich um die Behauptung / Verbreitung falscher Tatsachen handelt, gebe ich Ihnen Recht, auf diese sollten ggf. auch mehrfach hingewiesen werden (dürfen). …vielleicht aber nicht unbedingt in Form einer Belehrung.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Klara

Die Frage war, „was erfüllt sein muss, damit die Gegenseite einlenkt und ob diese Maßstäbe auch konsequent in ähnliche Situationen angewendet werden“ – der Teil mach dem „und“ ist wichtig. Ich sehe das wie Sie, bei Meinungen muss man nicht einlenken, in einer pluralistischen Gesellschaft sollte hinreichend Raum für alle möglichen (auch divergierende) Meinungen sein; hier im Thread schrieb ich z.B. vor 4 Stunden was dazu, s. https://www.news4teachers.de/2024/03/soeder-fordert-eltern-via-bild-auf-gendernde-lehrkraefte-dem-kultusministerium-zu-melden-gew-massiv-abstossend/#comment-586493. So kritisiere ich auch nicht per se, dass die Redaktion und ich in der konkreten Angelegenheit unterschiedliche Maßstäbe zur Reliabilität eines Belegs anführen.

Palim
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Erklären Sie doch bitte, wo es zu Missbrauch durch eine Regelungslücke in Bezug auf gendergerechte Sprache kommen könnte.

„Eine Unwahrheit wird nicht Wahrheit, wenn man Sie immer wieder wiederholt“
Ja, gut.
Dann wüsste ich gerne von Ihnen, wo es denn ein Verbot nicht gendergerechter Sprache gibt. Können Sie das belegen?
Oder können sie belegen, an welcher Stelle jemand zum Gendern qua Gesetz gezwungen wurde oder Verfolgung oder Benachteiligung erfahren hat?

Von welcher Gefahr müssen denn Schüler:innen abgehalten werden, dass ein Verbot des Genderns rechtfertigt?

Söder backert keinen fruchtbaren Boden,
er nimmt die furchtbare Saat der Rechtsextremist:innen, streut sie aus und erwartet Beifall und Zustimmung.

Was kommt als nächstes?

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Palim

Sealioning?
Sealioning!

Weil ich mich nicht dauernd im Kreis drehen und belegen möchte, dass Wasser nass ist, die Kurzform:

Missbrauch = Punktabzug

Bsp. für den Missbrauch = (an Stelle unzähliger) die Schilderung von @Alx, der FAZ-Bericht etc. etc. etc

„an welcher Stelle jemand zum Gendern qua Gesetz gezwungen wurde oder Verfolgung […] erfahren hat“ = moving the goalposts

„Benachteiligung“ = s o.

„Gefahr“ für Schüler = s Benachteiligung, ansonsten (als Rezipienten) ideologische Einflussnahme

„Söder backert keinen fruchtbaren Boden“ = das Gros der Bevölkerung ist dem Gendern nicht postitiv gesonnen, ungeachtet dessen, wer die Erde vorher durchgepflügt hat

Palim
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Sie sind also nicht gewillt oder in der Lage, auf meine Frage zu antworten.

Es ist schon merkwürdig, dass Sie auf irgendetwas verweisen.
Wo soll man das finden?

Ihr Beitrag weiter oben ggf.? Da kann ich nur raten.

Sie schreiben: „A, B, C und Co., FAZ u.ä. schildern“
Könnten Sie dann doch bitte mal A, B, C, Co und FaZ verlinken?

Das wären dann ja schon 5 überprüfbare Nachweise, dass es Verbote nicht-gendergerechter Sprache gegeben hätte und dass die Beachtung dieses Verbotes zu Missbrauch geführt hätte.

Und diese Verbote nicht-gendergerechter Sprache und dieser Missbrauch hätten sich dann auch in Schulen vollzogen, da Sie ja davon ausgehen, dass man Schüler:innen vor der Gefahr, die vom Gendern ausgeht, schützen müsse.
Es müsste also entsprechende Erlasse geben, die Sie bitte angeben können, gerne mit Link ohne Bezahlschranke.

Es mag sein, dass Sie sich der Technik des Taubenschachs bedienen, ich sehe leider bisher viele unsinnige Behauptungen, die Sie nicht belegen wollen.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Palim

Ich habe Ihre sealioning-Fragen angemessen und vollumfänglich beantwortet.

Tipp (zur Ergänzung):
strg+F und nach „Alx“, PaPo“ und Co. suchen, alternativ: https://www.news4teachers.de/2024/03/schwarz-rot-plant-genderverbot-an-schulen-erfolgreiches-agendasetting-der-afd/ – hier dann auch getne die Beiträge von z.B. Metalman.

„Es müsste also entsprechende Erlasse geben“
non sequitur-Fehlschluss. Sie haben die Aussage nicht richtig verstanden.

Und im Gegenteil:
Taubenschach haben Sie mit Ihrem Sealioning betrieben, darum meinerseits auch nur die Antwort in Kurzform.

Ich bin dieses sich ahnungslos Stellen müde…

Palim
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Sie sind ja irgendwie schon komisch, @PaPo.

Ich frage Sie nach Ihren Belegen, bekomme keine,
aber die Antwort, sie hätten „vollumfänglich“ geantwortet.

Wo denn?
Ich habe jetzt die 122 Kommentare des anderen Beitrags durchgescrollt und kann da Ihrerseits leider keine Verlinkungen auf A, B, C, Co oder FaZ finden.

Ohne Belege komme ich zu dem Schluss, dass Ihre Behauptungen nicht zu belegen sind.
Dann war es wohl nicht so wichtig.

Bleibt festzustellen,
dass es nur vorgegebene Behauptungen sind, die dazu führen, ein Gender-Verbot zu befürworten.

Palim
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

„„Söder backert keinen fruchtbaren Boden“ = das Gros der Bevölkerung ist dem Gendern nicht postitiv gesonnen, ungeachtet dessen, wer die Erde vorher durchgepflügt hat“

Das Gros der Bevölkerung muss auch gar nicht gendern wollen oder müssen,
es geht ja darum, dass es die Möglichkeit gibt, Gendern zu dürfen, weil man diese Ausdrucksform für angemessen und angebracht hält.

Und diese Möglichkeit bestand zuvor und wird nun beschnitten – durch das Verbot der CSU.

Das entspricht genau Ihrem Ansatz, diejenigen, die nicht gendern, wären der Bestrafung ausgesetzt. Wo denn?

Das Verbot ist unsinnig,
es gibt vor, eine amtliche Grammatik bestimmen zu können.
Es ist die Umsetzung, eine bestimmte Sprachnorm vorzugeben und durchzusetzen und damit auch das Denken zu beeinflussen.
Damit schränkt es die Freiheit in der Ausdrucksform ein.

Metalman
1 Monat zuvor
Antwortet  Palim

Na ja, das Verbot bezieht sich ja auf die amtliche Grammatik und gibt eben nicht vor, diese bestimmen oder verändern zu können.

Grammatisch nicht korrekt oder zumindest ungelenk ist dann das Gendern mit Sonderzeichen. Und das wurde von einer „progressiven“ Minderheit z.T. vorgegeben um den Diskurs in ihrem Sinne zu beeinflussen.Denn diese Form der Sprache soll ja inkludierend und fortschrittlich sein, die klassische generische Form überholt und exkludierend. Dabei ist auch Druck gemacht worden, wäre es immer um frei wählbäre Variationen oder einen spielerischen Umgang mit Sprache gegangen, wäre das Thema nicht so hochgekocht. Dazu kommt die bekannte Eigendynamik.

Dabei unterstelle ich gar nicht jedem Gendernden, dass er missionarisch unterwegs ist, oder intolerant. Einige aber doch.Mir ist das selber relativ häufig untergekommen, obwohl ich noch nicht einmal ein glühender Gender-Gegner bin. Ich selber benutze gelegentlich Wörter wie PraktikantInnen, wenn es praktikabel erscheint. Die konsequente Umsetzung ist aber nicht praktikabel.

Nun dürfen die nicht mehr gendern, die das vielleicht auch mit Umsicht und Fingerspitzengefühl gemacht haben. „Schuld“ daran sind die, die ihr Konzept mit der Brechstange durchsetzen wollten. Zu sagen, so was hätte es nie gegeben hat etwas von Scheuklappenmentalität.

Und auch muss man nicht nachhaltig traumatisert von dem Thema sein um es einfach nervtötend und wenig zielführend zu finden. so wie die große Mehrheit.

Palim
1 Monat zuvor
Antwortet  Metalman

Schuld am Sprachverbot ist die CSU, die es umsetzt.

Aber die AFD und andere Rechtsextreme Feiern es sicherlich.
Bestimmt suchen sie nun nach der nächsten Möglichkeit, ihre Agenda in Gesetze zu bringen.

das Verbot bezieht sich ja auf die amtliche Grammatik“
Könnten Sie mir da bitte eine ISBN nennen?
Oder zumindest einen Link?

Palim
1 Monat zuvor
Antwortet  Palim

Dazu sollte sich dann auch jede:r beschweren, der von Lehrer:innen zu Unrecht gemaßregelt wird, weil Lehrer:innen ein Sternchen zuviel anstreichen, weil jemanden im Schulumfeld nachteilig und unfair behandeln oder öffentlich ermahnt oder herabgesetzt wird, wenn mündlich gegendert wird oder die Benotung deshalb verschlechtert wird.

Diese Mail muss von jeder kommen, die dabei ist.

Warum schlucken wir solche Ungerechtigkeiten und gucken weg und ducken uns, wenn es im Umfeld passiert?
Stellt euch zu den Gedemütigten, wendet euch nicht ab, lasst sie nicht allein!

Natürlich ist der Aufruf zum Denunzieren ekelhaft, aber wenn Söder sich Beschwerden für sein Kultusministerium wünscht, dann beschwert euch doch: über Lehrkräftemangel, jede ausgefallene Stunde, versagte Schulplätze, versagte Integration, fehlenden Ganztag, fehlende Digitalisierung… Offenbar hat das KuMi noch viel Luft und wird sich der bisher im nicht bekannten Probleme gerne annehmen.
Oder möchte Söder gleich selbst informiert werden?

Alx
1 Monat zuvor
Antwortet  Palim

„Diese Mail muss von jeder kommen, die dabei ist.“

Da Sie offensichtlich konsequent gendern:

Wieso schließen Sie die Männer und Transmenschen von Ihrer Forderung aus?

unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Tut sie das ? Subsummieren (mitmeinen) müssen nur Antigenderer ?

Palim
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Schreiben Sie doch eine Mail ans KM in BY, dass Sie sich nicht berücksichtigt fühlen, weil mir ein Rechtschreibfehler unterlaufen ist.

Alx
1 Monat zuvor
Antwortet  Palim

Das ist nach Ihrer Logik aber kein Rechtschreibfehler sondern Exklusion.

Oder ist Ihnen tatsächlich das Meisterstück unterlaufen, Männer und Transmenschen einfach mitzudenken ohne diese explizit sprachlich sichtbar zu machen?

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Da feixt aber jemand, was? Allerdings behindert Ihre Schadenfreude offensichtlich Ihre Aufnahmefähigkeit. Palim schreibt explizit, dass der Rechtschreibfehler unterlaufen ist, d.h. hier wird ein Fehler eingeräumt.

Generell finde ich es bemerkenswert, dass auf Seiten der Gendergegner*innen sehr oft das Mittel des Lächerlichmachens verwendet wird. Das sagt sehr viel über diese Leute aus

Palim
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Dann müsste das ja nun nach dem Exklusions-Verbot geahndet werden, von dem hier so gerne berichtet wird, dass aber niemand belegen möchte. … Ich warte weiterhin auf die angepriesenen Bestätigungen, die ja jeder kennen soll, aber niemand anführen kann.
Melden Sie die Textzeile bis dahin doch gerne an entsprechender Stelle und lassen sie prüfen.

Es ist gut, dass Sie für Sprache so sensibilisiert sind, dass Sie die Unterschiede einer nicht generischen von einer generischen Form unterscheiden können und die Benachteiligung der Exklusion verstanden haben. Zudem gefällt mir, dass Sie sich für die Sache einsetzen und helfen, das Gendern voranzubringen. Da können wir alle noch viel dazu lernen.

Aus Sorge vor Fehlern nicht zu gendern, wäre so, als würde man aus Sorge vor Rechtschreibfehlern nicht mehr schreiben.

Sprache wandelt sich, Gendern ändert sich und sucht verschiedene Formen. Wenn sich etwas bewährt, wird es sich durchsetzen und dann auch in den deskriptiven Werken zur Sprache und zur Rechtschreibung aufgenommen werden.

Klara
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Dieses „Meisterstück“ praktizieren Männer seit Jahrtausenden!
Und keiner hat gratuliert… Ohhhhh

Uwe
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Die gesetzliche Regelung ist ja nur nötig geworden, da eine (laute) Minderheit Gendersprech gegen den Mehrheitswollen mit der Brechstange durchsetzen wollte.“ Das eben ist die Lüge. Einfach mal lesen und selber drauf kommen. Erfordert logisches Denken und da sind sie natürlich gefordert aber mit etwas mühe kommen sie vielleicht drauf.

Alx
1 Monat zuvor
Antwortet  Uwe

Sprachregelungen in Firmen und Medienanstalten und des ÖRR gegen den Willen des Großteils der Bevölkerung? Klingelt da irgendwas?

Uwe
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Nein weil es eben keine gibt. Es ist den Menschen freigestellt zu gendern oder eben nicht zu gendern. Was auch damit zu tun hat: Die die gendern sind (links)liberal und stehn nicht so auf Verbote. Verbote bringt nur rechte so richtig in Wallung.

Alx
1 Monat zuvor
Antwortet  Uwe

Horch, horch. Wie ist es denn z.B. bei Audi?

Sie verquicken hier auch noch Gendern mit politischer Ausrichtung. Warum?

Und ist das Gendern dann eine Art Gesinnungstest?

Uwe
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Menschen werden nirgendwo gezwungen zu gendern. Auf Ge und Verbote in Sachen Sprache stehen halt nur extreme Rechte.

Und ist das Gendern dann eine Art Gesinnungstest?“ Für ihre paranoiden Wahbvorstellungen kann ich ja nix, da müssen sie schon eine/n/* Therapeut*in bemühen.

Palim
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Wie ist es denn bei Audi?

Uwe
1 Monat zuvor
Antwortet  Palim

Das ist glaube ich das Hauptproblem bei extremen Rechten: Die Unfähigkeit sinnentnehmend zu lesen. Bei Audi wollte ein Dullie wie du das Gendern verbieten und das bestätigt doch das was ich sage: verbote sind das was die faschos so richtieg in positive Wallung brimngt.

https://www.humanresourcesmanager.de/arbeitsrecht/klage-endgueltig-abgewiesen-audi-darf-weiter-gendern/

(Der Text enthält Fremdwörter, vielleicht die 5 Schritte Lesemethode anwenden um ihn zu verstehen)

Palim
1 Monat zuvor
Antwortet  Uwe

Danke für den Link.

Das Landgericht Ingolstadt hatte argumentiert, es gebe kein Recht für Gegner von Gendersprache, „in Ruhe gelassen zu werden“.“

Das ist gut.

In den Beschwerden, die man nun ans KuMi in BY richten kann, dass sich gerne der wesentlichen Probleme in der Schule annimmt, kann man dann ja weiterhin gendern.
Dann sind die Mitarbeiter:innen nicht so sehr vom aktuellen Sprachgebrauch abgeschnitten, wenn sie immer mal lesen, wie es auch gehen könnte, auch wenn sie ihre Antwort womöglich anders formulieren müssen, weil die CSU die Rechtsextremen hofiert mit ihrem Sprachverbot.

Klara
1 Monat zuvor
Antwortet  Uwe

„Die die gendern sind (links)liberal…“ oder einfach nur Frauen! … die des „Mitgemeintseins“ müde sind!

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Klara

Ach… Autoritäre sind da aber wohl auch einige dabei. ^^
Und ich als linksliberaler (i.e.S.) gender ja ausdrücklich nicht, wie übrigens die Mehrheit derselben auch nicht.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Und was Sie auch nicht verstehen (und was ein generelles Problem derjenigen ist, die sich den Außenrändern des polit. Spektrums zu sehr nähern), ist die Sache mit dem polit. Pluralismus auch innerhalb eines spezifischen Soektrums: Nicht alles, was polit. rechts von Ihrer Position ist, ist polit. rechts; rechts von Ihnen ist im linken Spektrum nämlich noch seeehr viel Platz (Ihnen ist ja selbst Der Spiegel nicht links… was soll man dazu eigtl. noch sagen?).

Man kann gg. das Gendern und dogmatischen Wokeism (im Gegensatz zu Wokeness) sein, die Behauptung, dass Frauen hierzulande bei gleichen Bedingungen statistisch nicht das Gleiche wie Männer verdienen würden als Mär entlarven, Religion kritisieren (ja, auch den Islam) – was eigtl. eine recht linkspolit. Sache ist – , die Voldermortisierung von Sprache ablehnen und gewisse Emanationen der Identitätspolitik als das kritisieren, was sie sind (sexistisch, rassistisch, gerontophob etc.), d.h. also insg. eine Position konträr zu Ihrer eigenen einnehmen, und trotzdem links sein, denn nichts davon ust genuin rechts. Und dass Sie das nicht verstehen, demonstriert Ihre polit. Illiteralität. Welche genuin rechten Thesen vertrete ich denn? Ich kann mich nicht erinnern, hier auch nur eine, nichtmal eine milde, konservative o.ä. Position vertreten zu haben (s. mein anderer Beitrag).

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich schrieb ja schonmal:

Beobachtbar ist, dass immer mehr ‚Diskutanten‘ im öffentlichen Diskurs, auch bei N4T und hier insb. auch Sie selbst als „Die Redaktion“, denselben (und hier zumindest in der Kommentarsektion) hermetisieren wollen und ihre sozio-kulturellen und -politischen resp. weltanschaulichen Positionen in einer Art und Weise artikulieren, die geprägt sind von…

… (a) absoluten Deutungshoheitsansprüchen (und wer nicht mitzieht, der ist in diesem Fall hier räääächts);

… (b) Dogmatismus (ganz ehrlich… außerhalb bestimmter Filterblasen bspw. kommt eigtl. niemand auf den Gedanken, nicht genuin rechte Positionen zu ebensolchen zu verklären und erliegt auch nicht dieser „ausgeprägten Links-Rechts-Schwäche“, die Sie selbst hier konstant demonstrieren);

… (c) Freund-Feind-Denken (s.o.);

… bisweilen (d) Verschwörungsglauben (die Sache mit dem vermeintl. Patriarchat; Ihre Paranoia, in jedem Gegenargument, jeder Gegenposition gleich eine rechte Unterwanderung zu befürchten etc.);

… und (d) Antipluralismus.

Und Sie protegieren solche Personen hier auch (hat ja seinen Grund,w arum der offenbare Linksextremismus eines @Uwe z.B. Ihrerseits kopmplett unkommentiert bleibt).

Eigtl. fehlt nur noch Fanatismus (i.S.e. ‚der Zweck heiligt die Mittel‘-Überzeugung), um das extremistische Mindset zu komplettieren. Wobei der Fanatismus hierbei ja in Form z.T. komplett enthemmter roter Heringe regelmäßig gegeben ist, ich glaube, Sie haben überhaupt keine Vorstellung davon, wie schockierend es für Ihre Leser wohl sein muss, wenn Sie sich von den Artikeln mal in die Kommentarspalte verirren und dann lesen, welchen Ton Sie hier anschlagen uns auf welchem Niveau Sie Ihre ‚Gäste‘ angehen (na… kommt jetzt ein tu quoque) – wie gesagt, probieren Sie doch mal, Ihre Artikel auf dem Niveau zu verfassen, dürfte interessant werden.

Und natürlich kommt da von Ihnen nichts inhaltliches, kein Beleg für Ihre Anschuldigungen o.ä., wenn denn überhaupt mal einen Beitrag von mir (oder sonst wem, der Sie kritisiert… ich erinnere mich da an Beiträge, die man vor der Freischaltung lesen konnte oder die gar kurzffristig veröffentlicht waren, dann aber wieder gelöscht wurden; und btw, in einer von Ihnen nicht zu Ihren Gunsten moderierten Diskussion würden Sie dort rein inhaltlich-argumentativ kein Land sehen) veröffentlicht wird. Sie haben sich und Ihr unmittelbares Redaktionspeer doch bereits komplett ggü. jeder sachlichen Kritik an Ihnen und Selbstreflexion hermetisiert, imuninisiert und die kognitive Dissonanz ist so schwerwiegend, dass ich auch mit einer Wand schreiben könnte. Kurz: Ihre Unehrlichkeit ist, wenn ich ein ’nettes‘ Wort finden müsste, erschreckend (von Ihrem Ton ganz zu schweigen) – was ist seit letztem Jahr aus dem Bildungsmagazin geworden, das ich all die Jahre wert schätzen konnte? Ich tippe nach wie vor auf personelle Umstellungen, durfte man jetzt bei einigen Plattformen schon beobachten. Und dann schwurbeln Sie ‚unter vier Augen‘ wieder, ich hätte Sie (mit Beiträgen wie diesem hier) beleidigt. Splitter im Auge des einen, Balken im eigenen und so…

Also, wie steht es mit dem Deal?
Sie weisen mir nach, was Sie hier behaupten, und ich ’nerve‘ Sie und alle anderen hier nicht mehr? 🙂

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Ach… wissen Sie was, ich habe besseres zu tun.
Ich gönne Ihnen eine Zeit lang Ihre Hermetisierungsbestrebungen und nehme mich mal wieder eine Weile raus, erspare ich Ihnen die Arbeit und die phöse kognitive Dissonanz, Forderungen nach Redlich- und Ehrlichkeit ggü. Ihnen und nach einem angemessenen Umgang miteinander (was Sie ja auch imemr fordern, sich aber selbst nicht dran halten) und diese Schlimme Sache namens ‚Diskurs‘ – dann kann ich bei Helldivers II noch was leveln und Dragon’s Dogma 2 endlich anfangen. Außerdem ist ja heute schönes Wetter angesagt, die Frühlingszeit beginnt. Bis in ein paar Wochen vielleicht (vielleicht antworte ich @Rainer Zufall nachher noch flott im anderen Thread, das war es dann aber).

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Welche Brechstange?

Die Leute haben einfach gegendert. Es sollte doch jeder ertragen können, dass andere anders formulieren als man selbst.

Aber das hat angeblich Konservative so provoziert, dass Sie nun Sprachverbote durchsetzen wollen.

1984 lässt grüßen.

Alx
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Wie ich schon in einer anderen Diskussion anmerkte, haben Sie und ich scheinbar unterschiedliche Versionen des Buches gelesen.
Als ich es gelesen habe, wurde darin der Bevölkerung vorgeschrieben, welche neue Formulierungen sie nutzen müssen und welche alten aktuell verboten sind.
Der Protagonist arbeitete in einer Stelle, wo er die Nachrichten sprachlich aufarbeiten musste um den Willen der Bevölkerung zu lenken.
Ich kann Ihnen empfehlen, es im hermeneutische Sinne mehrmals zu lesen. Es ist superplusgut.

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Im Neusprech aus1984 geht es um die Eliminierung von Ausdrucksmöglichkeiten.

Das Gendern hat aber zusätzliche Ausdrucksmöglichkeiten geschaffen.

Söder schränkt mit seinem Sprachverbot aber die Ausdrucksmöglichkeiten ein. Und er schreibt auch vor, welche Formulierungen an die Stelle treten sollen. Das ist im Sinne von 1984.

Vielleicht sollte sie das Buch ruhig noch einmal lesen. Ich habe es in meiner Jugend etliche Male gelesen.

Alx
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Gendern schafft eben keine neue Ausdrucksmöglichkeit. Welche neue Ausdrucksmöglichkeit sehen Sie denn gegeben?

Wie halten Sie es mit Leetspeak?
4uch 31n3 4u5druck5mö6l1chk317.

Fehler oder nicht?

Indra Rupp
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Auch eine Ausdrucksmöglichkeit

Ich kann’s lesen 🙂

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  Alx

Selbstverständlich schafft gendern neue Ausdrucksmöglichkeiten.

Das Gendern mit Sonderzeichen spricht inter- und transsexuelle Menschen ausdrücklich mit an. Das tut das generische Maskulinum nicht, es spricht ja nicht einmal Frauen ausdrücklich mit an und macht nicht einmal klar, ob überhaupt Frauen in der angesprochenen Gruppe sind.

Andere Formen wie die von Böhmermann: „Guten Abend mein Damen und Herren und alle daneben und dazwischen“ , ist einfach zu sperrig, um regelmäßig verwendet zu werden. Gendern mit Sonderzeichen erweitert also die Ausdrucksmöglichkeiten.

Auch Ihr letztes Beispiel ist nicht einfach fehlerhafte Sprache, sondern ein Spiel mit Sprache. Wer Sprache nur unter den Kategorien richtig/falsch betrachtet, hat ein offensichtlich defizitäres Verständnis von Sprache.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

„Das Gendern mit Sonderzeichen spricht inter- und transsexuelle Menschen ausdrücklich mit an. Das tut das generische Maskulinum nicht […].“

Falsch. Beides inkludiert generisch, nicht ausdrücklich.

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Der Stern inkludiert ausdrücklich, der er für alle steht, die sich nicht als klar männlich oder weiblich identifizieren.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Eigtl. gleich doppelt falsch, denn ultimate goal von Transexuellen ist ja die eindeutige Zuordnung als männlich oder weiblich – egal ob man diese Zuordnung mitgeht oder nicht, mit z.B. „Schüler*innen“ sind Schüler (männlich) und Schülerinnen (weiblich) ja bereits ausdrücklich direkt (d.h. auf Buchstaben- resp. Lautebene) abgebildet… nur alle anderen sind ein Sternchen (Buchstabenebene) oder Glottisschlag (Lautebene) und nur wieder abstrakt mitgemeint (oder es kommen nur noch Fauen vor, wenn bei der Aussprache mal wieder jmd. den Glottisschlag ‚verschluckt’…).
Ojemine… ist ja exakt wie beim generischen Maskulinum!

Es geht nicht um das „ausdrücklich[e] mit [A]n[sprechen]“, allenfalls um einen symbolischen Mehrwert, d.h. ein Herausstellen, Aufmerkskeitschaffen – diesbzgl. sollten sich die Proponenten mal ehrlich machen (es sei denn, sie verstehen die dt. Sprache tatsächlich nicht).
Sinn und Zweck und insb. Erfolg dieses Exponierens (das auch nach hinten losgehen kann und offenbar mittlerweile auch ist, z.T. nicht von Egozentrik differenzierbar ist u.ä.) müssen aber hinterfragt werden… und das ist der Knackpunkt, wo sich dogmatische Ideologie und intersubjektivierbares, sachlogisches Argument goneinsnder trennen.

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  PaPo

Keineswegs wollen alle, die mit dem Sternchen angesprochen werden als männlich oder weiblich zugeordnet werden. Googeln Sie mal den Begriff „non- binär“.

Es ist schon toll, wie Sie ständig zeigen, dass Sie keine Ahnung vom Thema haben, aber die Aussagen anderer immer wieder irrigerweise als falsch bezeichnen.

Soll ich Ihnen meinen Rotstift leihen? Sie hätten sicher viel Freude daran.

PaPo
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Sie antworten auf eine Aussage, die ich nicht getätigt habe. Lesen Sie bitte nochmal, was ich wirklich schrieb und versuchen Sie einmal zu rekonstruieren, welche Antwort hier auf welchen Kommentar erfolgte; Tipps:

(a) Dafür können Sie auf den blauen (weil einen Link darstellenden) Benutzernamen nach „Antwortet“ klicken.
(b) Beide meine Antworten beziehen sich ausdrücklich auf Ihre meinerseits zitierte Behauptung: „Das Gendern mit Sonderzeichen spricht inter- und transsexuelle Menschen ausdrücklich mit an. Das tut das generische Maskulinum nicht […].“ Meine zweite Antwort (als Reaktion auf meine eigene erste Antwort) bezieht sich sogar ausdrücklich nur auf Ihre Behauptung speziell zu Transsexellen Personen. Und in beiden Antworten habe ich dargelegt, wie falsch Sie liegen.

Von daher nehme ich Ihren Rotstift getne an und zeichne das ‚f‘ für ‚falsch‘ neben Ihrem Zitat gerne fett nochmal nach.
Sie lehnen sich ganz schön weit aus dem Fenster, mit Ihrer Behauptung, ich würde „ständig zeigen, dass Sie keine Ahnung vom Thema“ hätte – das Gegenteil ist der Fall. Sie demonstrieren Ihre Ahnungslosigkeit, werden darauf hingewiesen, und reagieren dann entsprechend aggressiv, aber komplett unrefkektiert. Toll. Machen Sie nächstes Mal einfach Ihre Hausaufgaben.

Und P.S. auch Ihre zweite Aussage ist bzgl. der ‚Ausdrücklichkeit‘ der Ansprache von Non-Binären nicht korrekt, es ist wieder nur eine generische Ansprache (die zwar ausd4ückl. alle inkludiert, sich damit aber nicht vom generischen Maskulinum absetzt; s. die anderese diesbzgl. Diskussion hier im Thread).

Haben Sie noch was inhaltliches zu erwidern?

uesdW
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Das hatte Faßbender vor 40 Jahren mit „Guten Abend allerseits“ schon drauf.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  uesdW

Jan Böhmermann regelt das so: „Meine Damen und Herren und alle dazwischen und außerhalb …“ – auch eine Möglichkeit, wenn auch im schriftlichen etwas zu lang, aber bei münlichen Begrüßungen auf jeden Fall besser als dieser künstliche Glotti-Stop 🙂

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka