Kultusminister besucht Schule, um Schüler vor Cannabis zu warnen

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FRANKFURT/MAIN. Seit der Teillegalisierung dürfen Volljährige Cannabis konsumieren – auch wenn sie noch zur Schule gehen. Hessens Kultusminister und Ärztekammerpräsident kritisieren das und stellen nun ein Projekt vor.

Corpus Delicti. (Symbolbild) Foto: Shutterstock

Das Kultusministerium und die Landesärztekammer sprechen am Dienstag (10.30 Uhr) mit Schülern über Cannabis. Kultusminister Armin Schwarz (CDU) und Ärztekammerpräsident Edgar Pinkowski besuchen dazu die Frankfurter Wöhlerschule. Auch eine Psychiaterin und ein Vertreter des Schulamts sind dabei. Sie stellen ein Präventionsprojekt vor, das den Titel «Kiffen bis der Arzt kommt?» trägt.

Seit der Teillegalisierung dürfen volljährige Schülerinnen und Schüler bis zu 25 Gramm Cannabis in ihren Taschen und Rucksäcken in die Schule mitbringen, ohne dass ihnen Strafen drohen. Der Konsum jedoch bleibt in Schulen und im Umkreis von 100 Metern verboten. Sowohl der hessische Minister als auch der hessische Ärztepräsident sehen die im Bund beschlossene Teillegalisierung sehr kritisch und warnen vor negativen Folgen gerade für Heranwachsende. News4teachers / mit Material der dpa

Cannabis-Freigabe: „Die Legalisierung wird die Probleme an den Schulen noch verschärfen“

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RainerZufall
1 Monat zuvor

Da wird offenbar sehr wenig auf Hessens Drogenprävention gegeben…
Aber der Besuch der Kultusministerium ist wahrscheinlich dreimal so viel Wert wie Freizeitangebote und gesellschaftliche Teilhabe 😉