
Eine absichtlich verstopfte Toilette hat Räume einer Mittelschule in München unter Wasser gesetzt und einen Schaden in sechsstelliger Höhe verursacht. Das Klo sei mit einer Mülltüte verstopft und die Spülung so verkeilt worden, dass sie dauerhaft lief, teilte die Polizei mit.
Eine Lehrkraft der Mittelschule entdeckte demnach erst am nächsten Morgen, dass das Wasser bereits knöcheltief stand. Alle Unterrichtsräume im Erdgeschoss und im ersten Stock der Schule sind laut Polizei seit dem Vorfall Ende Januar nicht nutzbar, Lüftungsmaschinen trocknen den Boden.
Ein Jugendlicher aus der Mittelstufe gab demnach zu, die Toilette verstopft zu haben. Die Spülung habe er aber nicht verkeilt. Die Polizei ermittelt zu weiteren Verdächtigen und einem Motiv. News4teachers / mit Material der dpa
Waschbecken verstopft, Hahn geöffnet: Schüler setzen Schule unter Wasser









Ich kopiere mal ganz dreist einen Kommentar von Realist zum oben verlinkten Artikel:
Ganz unpädagogisch, sollte man die Täter fassen:
Aber es wird genug Beschwichtiger, Täter-Versteher und Weltverbesserer geben, welche die Schuld nicht bei den Tätern, sondern im “Umfeld” suchen (“Wo war denn da die Aufsicht?”)
Und genau daran krankt es. Immer sind die anderen schuld.
Richtig. Verständnis ist hier völlig fehl am Platz. Jedes Grundschulkind versteht vorher, dass es einen Schaden anrichtet, etwas kaputtmacht. Und dann muss man dafür einstehen. Aus, Ende, Amen.