
Gerade Programme wie «Demokratie leben!» seien geschaffen worden, um Demokratiefeindlichkeit zu bekämpfen und zivilgesellschaftliches Engagement zu stärken. «Wer hier kürzt, umbaut und Unsicherheit produziert, schwächt letztlich die Demokratie – und nicht ihre Gegner.»
Einschnitte im Bundesprogramm angekündigt
Hintergrund ist ein von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) im Bundestag angekündigter Umbau des Programms mit einer Vielzahl einzelner Projekte. Demnach sollen die Förderungen von rund 200 Projekten zum Jahresende auslaufen und die Förderrichtlinien überarbeitet werden.
Wenn zahlreiche Projekte plötzlich vor dem Aus stünden, sei das ein fahrlässiger Umgang mit einer der tragenden Säulen der Demokratie, kritisierte Midyatli. «Zahlreiche zivilgesellschaftliche Träger, die tagtäglich gegen Extremismus, Antisemitismus und Rassismus arbeiten, wissen heute nicht mehr, ob sie morgen noch existieren.» Die Oppositionsführerin rief Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) auf, sich schützend vor die betroffenen Projekte zu stellen.
Die SPD-Fraktion bringt das Thema nach Midyatlis Angaben mit einem Antrag zur Stärkung der Demokratieförderung in den Landtag. News4teachers / mit Material der dpa
Kahlschlag beim Programm “Demokratie leben”: Verlieren Schulen ihre Partner?









Die Initiativen können doch auch selbst Gelder akquirieren. Wenn sie wichtig genug sind, ist das kein größeres Problem.
Wtf
Na das war mal ne schnelle Reaktion….
Naja, ist ja nicht so, als wären Programme gestrichen worden, an die sich selbst Frau Priens Kolleginnen wandten, während ihre Kollehen johlen, “linke” Programme gestrichen zu haben.
Aber hey, Ziel erreicht: Programme zur Denokratie sind jetzt zur Meinungsfrage herabgestuft und darüber entscheiden natürlich alle außer den Betroffenen