BERLIN. Der Lehrkräftemangel in der heutigen Dimension ist kein kurzfristiger Engpass, sondern das Ergebnis einer Entwicklung, die seit rund zehn bis fünfzehn Jahren anhält – und seit etwa 2015 in eine strukturelle Schieflage übergegangen ist. Eine Auswertung aktueller Daten des Statistischen Bundesamtes durch die GEW Hessen zeigt, wie stark sich der Mangel inzwischen in der Qualifikation des Personals niederschlägt. Ein neues „Krisenbuch Schule“ der Rosa-Luxemburg macht das Problem aus Sicht der Beschäftigten im Schuldienst anschaulich – sie sind zermürbt.

„Ich sitze vor meinem Laptop im Lehrerzimmer eines Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen und frage mich einmal mehr, wie lange wir – und damit meine ich vor allem uns als Gesellschaft – das noch durchhalten. Seit fünf Jahren bin ich jetzt im Schuldienst, unterrichte unter anderem in internationalen Förderklassen und begleite Jugendliche, die kurz davor sind, ihren ersten Schulabschluss zu schaffen. Ich liebe meinen Beruf, doch jeden Tag stoße ich auf dieselben Mauern: zu wenig qualifiziertes Personal, eine Flut an Bürokratie und Lehrpläne, die mit der Lebensrealität unserer Jugendlichen nichts zu tun haben.“
Persönliche Frustration einer Lehrkraft – und ein strukturelles Problem, das seit fast einem Jahrzehnt das Bildungswesen in Deutschland prägt: die Personalnot. Das und die folgenden Statements entstammen einer aktuellen Publikation der Linken-nahen Rosa-Luxemburg-Stiftung mit dem Titel „Krisenbuch Schule – ein System am Limit“. Eine Auswertung aktueller Daten des Statistischen Bundesamtes durch die GEW Hessen zeigt, wie der Lehrkräftemangel zunehmend auch in der Qualifikation des eingesetzten Personals sichtbar wird.
Wie groß ist der Lehrermangel? Als Maßstab dient nicht allein die Zahl unbesetzter Stellen, sondern auch der Anteil der Lehrkräfte ohne anerkannte Lehramtsprüfung beziehungsweise ohne DDR-Lehrerqualifikation – also sogenannter Seiteneinsteiger. „Diese Kategorie bildet jährlich den Mangel an ausgebildeten Lehrkräften im jeweiligen Bundesland ab“, heißt es in der Mitteilung der GEW Hessen. Bundesweit liegt dieser Anteil über alle Schulformen hinweg bei 12,0 Prozent. In Hessen beträgt er 13,9 Prozent und ist damit der höchste Wert unter den westdeutschen Bundesländern. Noch höhere Anteile finden sich in ostdeutschen Bundesländern, etwa in Brandenburg mit 25,9 Prozent oder in Berlin mit 19,7 Prozent.
„Die Lehrpläne sind teilweise überholt, prall gefüllt mit Inhalten, die wir nie vollständig vermitteln können“
Der Mangel zeigt sich also nicht nur in unbesetzten Stellen, sondern zunehmend darin, wer überhaupt vor der Klasse steht. Was ist mit den von Bildungsministern immer wieder versprochenen multiprofessionellen Teams? Sind nach wie vor Mangelware. „Wir brauchen dringend mehr Kolleginnen mit spezifischer Expertise – Psychologinnen, Sozialpädagoginnen, Sprachförderkräfte –, doch in unserer Institution sind multiprofessionelle Teams eher die Ausnahme“, schreibt eine Lehrkraft aus Nordrhein-Westfalen. Stattdessen verschiebe sich der Arbeitsalltag immer weiter weg vom Unterricht. „Jede Minute für unnötige Dokumentation, die dann nur im Archiv landet, frisst Zeit, die eigentlich in Beziehungsarbeit fließen müsste.“
Auch die Vorgaben geraten unter diesen Bedingungen in den Blick. „Die Lehrpläne sind teilweise überholt, prall gefüllt mit Inhalten, die wir nie vollständig vermitteln können.“ Raum für Projekte oder individuelle Förderung bleibe kaum. Stattdessen dominierten Verwaltungsaufgaben: „Oftmals bleibt keine Zeit für gut geplanten Unterricht, da man z. B. mit der Formulierung und Begründung von Bußgeldverfahren wegen Schulabstinenz beschäftigt ist.“
Die Erfahrungen aus anderen Schulformen bestätigen dieses Bild. Eine Lehrerin an einer Haupt- und Realschule beschreibt ihren Berufsalltag als permanentes Spannungsfeld: „Ich fühle mich oft gefangen, machtlos und hilflos, all den Aufgaben gewachsen zu sein.“ Die Zusammensetzung der Klassen stelle hohe Anforderungen, die personell kaum aufgefangen werden könnten. „Das Ziel, alle mitnehmen zu können, ist kaum erreichbar, und ich frage mich manchmal, kann es das überhaupt?“
Der Unterricht ist mit den vorhandenen Ressourcen nicht zu bewältigen. „Denn wie soll ein Lehrer mit einer Klasse von 25 und mehr Kindern und selbst mit nur 16 Kindern alleine all diesen Herausforderungen gerecht werden? Es ist unmöglich!“ Differenzierung auf mehreren Niveaus sei Standard, zusätzliche Unterstützung aber bleibe aus. „In der Regel kämpfe ich allein im Klassenraum.“
Die Schilderung macht die Gleichzeitigkeit der Anforderungen sichtbar: Während einzelne Kinder bereits weit fortgeschritten sind, benötigen andere grundlegende Unterstützung. „Kind 3 ist müde, weil zu Hause wieder viel Geschrei war, und Kind 4 und 5 verstehen aufgrund ihrer Sprache oder ihrer Lernschwäche immer noch nicht, wie sie die Aufgaben bearbeiten können.“ Innerhalb weniger Minuten müssten mehrere unterschiedliche Bedürfnisse gleichzeitig aufgefangen werden – ohne zusätzliche personelle Ressourcen.
Besonders deutlich wird die strukturelle Überforderung am Beispiel der Inklusion. „Wie kann man ein Konzept starten, das grundsätzlich mehr als wichtig und gut ist, ohne ausreichend Personal dafür vorzusehen?“ Die wenigen zur Verfügung stehenden Stunden würden der Realität nicht gerecht. „Wertvolle Stunden, die als Tropfen auf den heißen Stein oft verpuffen.“
„Datenerhebungen, Anträge, Verteilpläne, Digitalisierungsrichtlinien, Sicherheitskonzepte. Immer komplexer, immer technokratischer“
Die Perspektive der Schulleitung zeigt, wie sich diese Situation auf die gesamte Organisation von Schule auswirkt. Eine ehemalige Leiterin einer Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen, einer Brennpunktschule, beschreibt ihren Arbeitsalltag als kaum planbar. „Man plant ihn mit klarem Kopf, gutem Willen und einem vollen Kalender – doch kaum hat die erste Stunde begonnen, bricht die Realität herein.“ Personalausfälle, Konflikte, organisatorische Anforderungen – alles müsse gleichzeitig bewältigt werden.
Dabei verschärfen sich soziale Ungleichheiten. „Gerade an diesen Schulen gibt es zu wenige Lehrer*innen.“ Unterricht werde unter diesen Bedingungen teilweise zur „Verwahrung“. Gleichzeitig nehme der administrative Druck zu. „Datenerhebungen, Anträge, Verteilpläne, Digitalisierungsrichtlinien, Sicherheitskonzepte. Immer komplexer, immer technokratischer – und immer weniger Zeit bleibt für das, was wir eigentlich tun wollen: Bildung gestalten.“
Die Belastung erreicht dabei nicht nur Lehrkräfte, sondern das gesamte System. In manchen Schulen sei das soziale Klima so angespannt, dass zusätzliche Maßnahmen notwendig seien. „Der Widerstand ist so groß, dass Security-Kräfte eingestellt werden müssen.“ Die Ursachen sieht die Schulleiterin nicht bei den Schülern allein, sondern – eben – in den strukturellen Bedingungen.
Auch im Grundschulbereich führt der Personalmangel zu direkten Einschnitten in den Unterricht. Eine Lehrerin aus Berlin berichtet: „Du musst heute zwei Klassen gleichzeitig unterrichten. Am besten gehst du mit denen in die Turnhalle.“ Unterricht werde in solchen Situationen zur Aufsicht. „Wenn diese Stunde dann rum ist, dann mache ich drei Kreuze, dass sich keiner verletzt hat.“ Inhaltliches Lernen trete in den Hintergrund.
Förderangebote brechen weg, obwohl der Bedarf steigt. Eine Beratungslehrerin beschreibt die Konsequenzen so: „Resultat: Getestet, für förderbedürftig befunden, aber leider, leider können wir GAR NICHTS anbieten, vorschlagen, helfen.“ Diagnostik führe nicht mehr automatisch zu Unterstützung, weil die entsprechenden Ressourcen fehlten.
Gleichzeitig steigt die Belastung der Lehrkräfte selbst. Eine Lehrerin aus Thüringen beschreibt ihren Arbeitsalltag mit konkreten Zahlen: „Allein für die Unterrichtsvorbereitung wende ich wöchentlich etwa 28 Stunden auf – damit ergibt sich eine Arbeitszeit von mindestens 56 Stunden, ohne administrative Aufgaben, Elterngespräche oder Dokumentationspflichten einzurechnen.“ Die Grenzen der Belastbarkeit seien längst erreicht. „Viele Lehrkräfte sind psychisch und physisch erschöpft.“
Auch die materielle Ausstattung wird zum Thema. Lehrkräfte finanzierten Unterrichtsmaterialien teilweise selbst, Gebäude seien sanierungsbedürftig. Gleichzeitig nehme der Krankenstand zu, und immer mehr Kolleginnen und Kollegen verließen den Beruf. Der Personalmangel verstärke sich damit selbst.
„Ich habe oft das Gefühl, den Kindern nicht gerecht zu werden“
Am Gymnasium zeigt sich eine andere Facette des Problems. Eine Lehrerin beschreibt die Verschiebung ihrer Tätigkeit: „Ich bin mit der Idee an die Schule gekommen, Kindern etwas beizubringen. Mittlerweile besteht 1/3 aus Unterrichtsvorbereitung, oft bis spät in die Nacht, 2/3 für alle Organisationen.“ Die eigentliche pädagogische Arbeit werde von organisatorischen Aufgaben überlagert. Die ständige Erreichbarkeit verstärke diesen Eindruck. Digitale Systeme, die eigentlich entlasten sollten, führten teilweise zu zusätzlichen Belastungen. Gleichzeitig fehle es an grundlegender Infrastruktur. Der Schulalltag werde so von Widersprüchen geprägt.
Auch junge Lehrkräfte erleben diesen Einstieg als Bruch zwischen Anspruch und Realität. „Der Lehrkräftemangel ist überall spürbar – und wir, die da sind, sollen das irgendwie ausgleichen“, schreibt eine Berufseinsteigerin. Die Vielzahl der Aufgaben wachse kontinuierlich. „Ich habe oft das Gefühl, den Kindern nicht gerecht zu werden.“
Eine Berliner Grundschullehrerin beschreibt die Situation so: „Es ist an der Tagesordnung, dass wir Lehrkräfte zwei Klassen gleichzeitig (in unterschiedlichen Räumen!) zu beschulen haben, Förderstunden fallen fast ausnahmslos aus.“ Gleichzeitig seien auch Jugendämter und Unterstützungsangebote überlastet. „Beratungstermine […] können oft erst nach Monaten stattfinden.“
Die Folgen reichen über die Schule hinaus. Wenn Unterstützungssysteme nicht greifen, verschiebt sich die Verantwortung weiter in die Schulen hinein. Lehrkräfte übernehmen Aufgaben, für die sie weder ausgebildet noch zeitlich ausgestattet sind. Der Lehrkräftemangel verstärkt damit bestehende strukturelle Defizite.
Die Berichte aus dem „Krisenbuch Schule“ zeigen, wie sich der Mangel konkret auswirkt: in Unterrichtsausfall, in gekürzter Förderung, in wachsender Belastung und in einem Alltag, der zunehmend von Improvisation geprägt ist. So konkretisiert sich ein Bild, in dem der Lehrkräftemangel nicht mehr nur eine Frage der Personalplanung ist, sondern die Funktionsfähigkeit des Systems insgesamt betrifft. „Wir brauchen sofort mehr qualifiziertes Personal, echte multiprofessionelle Teams, moderne Lehrpläne und vor allem Bürokratieabbau“, schreibt die Lehrkraft aus Nordrhein-Westfalen. „Gebt uns den Freiraum, zum Beispiel um mehr Beziehungsarbeit zu leisten!“ News4teachers
Hier lässt sich das „Krisenbuch Schule“ herunterladen.
Lehrermangel weitet sich aus – Schulministerium ordnet Lehrkräfte verstärkt ab









Wo gibt es Lehrermangel? In RLP läuft nach Aussagen unseres Schulrats alles super. Immer mehr Lehramtsstudenten, die man als PES Kräfte einstellen kann… Verbeamten muss man trotz 1er Schnitt nicht mehr und A13 ist für uns Grundschullehrer auch noch in weiter Ferne.
Die Realität sehen wir leider täglich im Klassenraum. Ich bin nach mehr als 27 Jahren Dienst im Überlebensmodus angekommen. Ich denke jetzt immer zuerst an mich.
„Ich fühle mich oft gefangen, machtlos und hilflos.“ – Wie sich der Lehrermangel in der schulischen Praxis auswirkt – Betroffene berichten
Natürlich. Was soll man auch anderes erwarten in einem System, das sich seit Jahren zielstrebig in den pädagogischen Absurdistand manövriert. Lehrkräfte mit fachlichem Anspruch werden zu Kompetenzakrobaten umfunktioniert, die im seichten Wasser der Reformpädagogik herumdümpeln sollen, während man ihnen gleichzeitig jede Form von Autorität aus Gründen des pädagogischen Wohlfühlmarketings entzieht. Hauptsache, die Eltern fühlen sich als Premiumkunden und die Schüler als emotional umsorgte VIPs. Fachlichkeit? Wird als nostalgische Marotte betrachtet.
Und genau deshalb haben zynische Oldschool-Lehrkräfte irgendwann die Bildungsinitiative Schland 2025 (@447) erfunden – nicht als Reformvorschlag, sondern als bitterböse Satire. Ein Spiegel, der zeigen soll, wie absurd das alles längst geworden ist: noch mehr Projekte, noch mehr Kompetenzen, noch mehr pädagogische Visionen, die niemand umsetzen kann, weil die, die einst lehren wollten, längst verstanden haben, dass man in diesem System nur noch als fachlicher Flachwassersurfer überlebt. Also gehen sie. Leise, konsequent, in Scharen. Der Lehrermangel verschärft sich – und das System wundert sich über die Folgen seiner eigenen Entscheidungen.
Viele von uns haben die Exitstrategie längst parat: Ich bin dann mal weg. Macht doch euren Kram alleine.
Und am Ende bleibt genau das, womit alles begann:
„Ich fühle mich oft gefangen, machtlos und hilflos.“
Korrektur: Bildungsinitiative Schland 2035!!
Fünfunddreißig – bis dahin reformieren (verschlimmbessern) wir noch fleißig.
Vielen Dank. Ich liebe Ihre Kommentare. Immer auf den Punkt gebracht.
Und sprachlich meist wunderbar formuliert.
Das ganze passt gut zur “Papierlogik”:
Ich habe mal nachgezählt:
Dokumentiert und faktengecheckt unterrichte ich alleine heute 20 große und kleine “Kompetähhhhnzen”. Und individuelle Beratung ist auch dabei, wow! Das ist alles genau geplant und vor allem eingetragen.
Da kann man ordentlich die Klassen- und Kursbücher füllen, so viel steht fest.
Schreibt man noch Titel und Aufgaben dazu…da knattert das Kompetenzmotorrad mit high speed, ach was, bullet speed, gleich durch bis ‘Schland 2035!
Die Bildung ist so derart gesichert, dass sie wiederum fast schon entsichert ist.
Da nix davon gelogen ist und alles auch von mir gemacht wird darf sich jeder Vorgesetzte an präzise skizzierten, voluminösen Bildungsbergen erfreuen, die wachsen bis in den Himmel.
Schüler- und Eigenaktivität ist ja auch so wichtig!
Dass ich in echt mit ‘nem luxuriösen Apfeltablett (ja, doppeltes t) das Haus verlasse und meine dickste Vorbereitungslast die (bei mir auf Bento-Maße angewachsene) Brotdose ist…geschenkt.
Einzig problematisch wird der Depotcheck, immer eine Herausforderung, die Kleinen individualberaten auch gerne bei mir am Pult herum (was auch nett ist) – das muss ich wohl in die Phase isolierter Schreibkompetenz in der OS verlegen, da kann ich in Ruhe gucken.
Am Wochenende muss ich jedenfalls wieder die Bio-Möhren vom Edeka holen, die sind so krass lecker – das hat mich für Billigmöhren “versaut”, richtig saftig sind die.
Insgesamt kommt man also kompetenzgecheckt gut durch die Woche. Na ja, gut, tatsächlich wissen tun die SuS davon jetzt auch nicht sehr viel mehr…aber was solls? Es geht doch um Kompetääähhhhnzen, da lasse ich es täglich richtig krachen. Da kann mir keiner was.
sich aber seit 5 Jahren stark beschleunigt hat. Erstmals kündigen viele Lehrer oder werden abgeworben. Problem, es kommen zu wenig junge Leute nach. Gen Z hat Alternativen und fordert flexibles Arbeiten. Wir haben schon Bewerber, die direkt in TZ gehen oder von daheim arbeiten möchten. Mit TZ gibt es aber viel weniger Kohle. Das generelle Problem ist, es gibt immer mehr Berufe mit 4 Tage Woche, großem Homeoffice, 35 Stunden pro Woche und geilen Extras: Prämie, Urlaubsgeld, Zulage , Boni usw. bei meiner Frau sind das nochmal 7000 netto oben drauf. Ja, wie soll der Lehrberuf dagegen ankommen?
Schule hat sich nicht verändert. Erste Schulen bieten die Optionen auf 4 Tage Woche und schöne Stundenpläne und die Nachmittage sind digital. 1 Selbstlerntag, 1 Homeofficetag digital und 3 Tage Theorie vor Ort!
Bessere Bezahlung für uns Lehrkräfte, 35 Stunden Woche und bessere ATZ Möglichkeiten, zb. wie bei Vw
Meine Frau arbeitet in einem Autounternehmen und da hat sie alles!! 😀
Ihre Ehefrau hat‘s richtig gut, mensch. Vielleicht können wir uns was abgucken.
Na ich hoffe, wir bekommen bald etwas Hybridunterricht als Zusatzmodul rein.
4 Tage Woche will ich auch und meine Kolleginnen auch
Ja! Dann: Nix wie hin ins Autohaus! Die warten bestimmt nur auf Sie!
Nicht im Autohaus, wobei die auch effizient und gewinnorientiert arbeiten können.
Meine Frau ist bei den Autobauern der Republik beschäftigt und das sind die geilsten Arbeitsbedingungen mit 35 Stunden Woche, Prämien, super frühe Rente und hohen Gehältern mit Homeoffice über viele Tage 😀 😀
Warum wechseln Sie dann nicht in die Autobranche? Die Bedingungen klingen doch super.
Ihre Frau baut im Homeoffice Autos?
Wie viele Mitarbeiter dort können wirklich im Homeoffice arbeiten und haben nur eine reine 35 Stunden-Woche?
so 70% manche sogar 4 Tage, manche 3 Tage, die Masse 2 Tage
alle haben die 35 Stunden Woche, also 100%
Behaupten kann man im Forum ja vieles. …
ne, ist so. lies doch nach oder Stockholm Syndrom?
Falsches Forum.
Bis auf die üblichen “Verdächtigen” schreiben hier Lehrkräfte, die den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen lieben.
Ihre Forderungen sprechen Leute an, die Lehrkraft aus falschen Beweggründen geworden sind.
stimmt. nicht. Du willst halt keine Verbesserungen und auch Veränderungen. Leider :/ schade
Sie und Ihre Kumpanen wollen m.E. gar nicht sehen, dass wir durchaus gerne Verbesserungen haben möchten. Die unsere Vorstellungen davon sehen aber eben nicht so aus, wie Sie sich das vorstellen:
Kleinere Klassen wären schon mal ein Anfang, oder konsequente Doppelsteckung, damit man eben mehr Zeit für die einzelnen Kinder hat. Das steht dem, was Sie sich wünschen (möglichst wenig Zeit mit Kindern) eben diametral entgegen.
Natürlich könnte man alle möglichen Konferenzen und Besprechungen digital machen. Aber das ist stressig, wenn man vorher für Unterricht in der Schule ist und schnell nach Hause hetzten muss. Stattdessen sollte man diese Zeiten kosequent als Arbeitszeit anrechnen. Nur dann wird man überlegen, wie lang sich solche Veranstaltungen ziehen müssen, man wird effizienter arbeiten (müssen) und daraus keine Selbstdarstellungsrunden machen.
Gerne können Sie einen Homeoffice-Tag fordern. Aber ohne deutliche Reduktion der Deputate bringt das nur noch mehr Stress. Und wofür eigentlich? Statt immer mehr Papierkram auf Lehrer abzuwälzen, wäre es schön, all diesen Kram auch wieder zu reduzieren. Statt einem Tag zu Hause, an dem ich irgendwelche Berichte und Konzepte schreiben muss, hätte ich lieber mehr Zeit vor Ort für meinen hauptsächlichen Beruf, das Unterrichten.
So scheinen die Prioritäten von Ihnen eben völlig andere zu sein als von den meisten Nutzern hier.
na so sehe ich das auch nicht. Digitale Konferenzen sind ein riesiger Mehrwert. Jede Firma macht das heutzutage auch.
1 Homeofficetag täte allen gut
Also, wir machen alle möglichen Konferenzen online und das ist so entlastend! Niemand muss sich mehr für eine Schulpflegschaft abends in die Schule begeben, wir haben eine nahezu 100% Teilnahme von Eltern, die bequem von zuhause teilnehmen können. Die Kolleginnen fahren nicht mehr für die paar Minuten der Schulkonferenz in die Schule. Lehrerkonferenzen finden entspannter von zuhause statt. Die Disziplin ist hoch, niemand quatscht dazwischen oder hält kleine aber störende Seitengespräche. Und wem das zu stressig ist, nach Hause zu „hetzen“ kann ja auch von der Schule aus teilnehmen ….zwingt ja niemand, unbedingt nach Hause zu fahren…..
Das mag bei Ihnen klappen und ist dann doch auch gut so. Für mich wäre es einfach nicht so entscheidend, ob Besprechungen und Konferenzen in Präsenz oder vom heimischen Arbeitszimmer aus laufen.
Wichtiger fände ich, dass solche Zeiten klar als Arbeitszeiten gerechnet werden. Wir hatten nämlich schon Zeiten, da lief neun Wochen lang jede Woche zumindest an einem Tag etwas anderes, die allgemeine Lehrkräftekonferenz, Jahrgangsdienstbesprechungen, Fachkonferenzen, pädagogische Gespräche usw.
Wenn man das konsequent als Arbeitszeit rechnet, dann “brennt” eine zweistünde LKK mal eben 200 Lehrerstunden weg – oder wird entsprechend gekürzt. Und dann würde man eben gut überlegen, wie viele solcher Veranstaltungen gemacht werden und wer wo anwesend sein muss.
Und jetzt denken Sie mal daran, je kleiner ein Kollegium ist, desto mehr Aufgaben Lasten auf den Schultern einzelner….
Von den 40 Schulwochen haben wir schon mal 11 Konferenzen (TZ Kräfte haben bis zu 4 Freikarten), dazu dann 2 Elternberatungstage, dann kommen noch Fakos dazu (TZ Kräfte haben eine Fako, VZ Kröfte haben zwei davon), die sich 3 mal im Jahr zusammensetzen, dann noch zwei pädagogische Nachmittage und zwei pädagogische Tage….das macht 20 bis 23 Nachmittage…..nur gefüllt mit solchen Inhalten….
Für einzelne Kolleginnen kommen dann noch ganz andere verpflichtende Veranstaltungen dazu (Regionalkonferenzen in Deutsch und Mathe….keine Entlastung vorgesehen!!, Ansprechpartner für individuelle Förderung…..1 Entlastungsstunde), Steuergruppenarbeit, Lehrerrat, die eine Winzigkeit an Entlastung bekommen….
Und dann kommen noch die ganzen anderen kleineren und größeren Aufgaben oben drauf…..
Da kann man nichts kürzen, höchstens es in der Sache an sich etwas angenehmer gestalten….
„Von den 40 Schulwochen haben wir schon mal 11 Konferenzen“ Ein Träumchen. Unsere SL hat gerade für das nächste Schuljahr 30 (!) Konferenztage festgelegt.
Come in and find out.
Warum kaserniert Ihre SL das Kollegium nicht und gibt zweimal an konferenzfreien Tagen die Woche Ausgang bis zum Wecken?
Was genau machen Sie in 30 Konferenzen?
Laut Schulamt: Schulentwicklung. Heißt übersetzt: viel labern und irgendwelche Konzepte zusammenschustern.
Die sind alle überfordert und es ist zu viel, warum auch noch 41 Stunden laut Papier?
Oft werden es 60-70 und dann die 5 Tage in Präsenz. Wie viel arbeiten denn heute noch an 5 Tagen in Präsenz? Es werden zunehmend weniger. Und haben wir nicht die digitalen Möglichkeiten?
Ich fordere:
4-Tage Woche
30 % Homeschooling
Gehälter für LK um 17 % rauf
DB und GK digital
Tankrabatt
Ich fordere Schule mit möglichst wenig Unterricht und Präsenzzeiten statt Deputatsstunden, Überstundenerfassung und mehr Orientierung an der Wirtschaft, Stichwort Scrum und 21st Century skills. Außerdem Abschaffung der Präsenzpflicht an Schulen
Viele Schule arbeiten bereits agil und nutzen scrumboards oder Ähnliches und nutzen digitale Tools, um Schulentwicklung zu betreiben….
Nein, ich möchte keine Präsenzzeit mit Stechuhr. Ich möchte mir gerne die Freiheit behalten nach meiner Unterrichtsverpflichtung zu entscheiden, wann und wo ich meine unterrichtsnahen Tätigkeiten nachgehe…..im Zweifelsfall zuhause…..
Ich bin der Meinung, dass man auch mit Deputat eine Arbeitszeiterfassung hinbekommt….
ja, und unfair. Die Arbeitsbedingungen sind so weit von anderen auseinandergedriftet.
Warum arbeiten die Einen 35 Stunden, die Anderen mehr als 40+?
Warum genießen sie Homeoffice (mein Hasilein) und Lehrer fahren bei den hohen Benzinpreisen 5-6 Tage zur Schule. Das ist Zeit, Stress und Geld?
Warum gehen sie ab 58 in den passiven Arbeitsvertrag und 3 Jahre später in den vollen Ruhestand mit hoher Betriebsrente und Lehrer arbeiten bis 67 bzw. ich habe letzte Woche von euch gehört, auch bis 67,5?
Klar, es kann nichts 100 % fair sein, einige studieren, andere machen eine Ausbildung.
Aber mittlerweile ist das auch egal, es gibt viele Berufe in der Ausbildung, da hast du Homeoffice, mehr Geld und 35 Stunden Woche. Am Lehramt sich 0 geändert, dann darf man sich nicht über Lehrermangel wundern.
Wenn wir nicht bald die 4 Tage Woche und Homeoffice möglich machen oder Schichtzulagen bzw Präsenzpauschalen zahlen, wird es mau. Das sage ich euch, Freunde 🙁
Eure Peti aus OWL sonniges Lipperland von NRW
🙂
vollste Zustimmung, wir wissen das alles und es macht uns Sorgen im Lehrerzimmer :-/
Wenn wir nicht bald die Bedingungen anpassen, kriegen wir keine Refis mehr.
Aber wir haben doch die Digitalisierung, KI und Hybridunterricht erfolgreich getestet?
Wir machen das schon, also zumindest manchmal. Aber die Stundenzahl muss runter klar, 60 zu 35 ist eine Ansage 🙁
Auf den finanziellen Aspekt bin ich noch nicht eingegangen. Der ist mit den Jahren für Lehrer auch viel schlechter geworden, wir erleben Nullrunden und einen starken Reallohnverlust. Das teure Benzin machen 5 Tage zur Schule fahren auch nicht besser.
Also die jungen Leute möchten flexibel arbeiten, wir müssen die Stundenplanmodelle aufbrechen. Es muss nicht alles in Präsenz stattfinden! Es wird Lehrer geben, die 5 Tage arbeiten möchten, können sie machen. Aber es gibt eine Masse, die gerne auf 4 Tage optimiert und auch einen Homeofficetag digital nutzen möchte in Zukunft!
flexibel und digital!
“Der ist mit den Jahren für Lehrer auch viel schlechter geworden, wir erleben Nullrunden und einen starken Reallohnverlust.”
Die nächste Inflationswelle rollt ja schon an, dank des Iran-Krieges und des stark gestiegenen Ölpreises, der sich in den nächsten Monaten auf Transportkosten, Dünger, Nahrungsmittel, Heizen, quasi auf fast alles auswirken wird, nicht nur auf den Benzinpreis.
Verdi: “Bester Abschluss aller Zeiten!” In Wirklichkeit wieder ein Schlag ins Gesicht der Landesbeschäftigten!!!
Liebe Petra,
Ich verstehe es noch immer nicht:
Wenn der Göttergatte mit gleicher Ausbildung den tollen Arbeitsplatz bekommen hat, warum können Sie den Absprung dorthin nicht auch erreichen?
Sie haben doch die Erfahrungen, das Know-How und Beziehungen zu dem Arbeitgeber zu Hause sitzen…
Es ist Hammer! Und wenn man schon kein bisschen humanitäres Gespür für junge Menschen mitbringt, so müsste doch wenigstens das Argument, dass ein rohstoffarmes Industrieland auf top ausgebildete Fachkräfte angewiesen ist, die entsprechenden Entscheider erreichen. Mitnichten! Stattdessen wird Mangel verwaltet, gemessen, gewogen.
Es gibt leider keine Partei, die sich Bildungsoffensive als Priorität ins Parteiprogramm geschrieben hat.
Die Entscheider können sich ganz leicht “globalisieren” und müssen daher die Folgen nicht tragen.
Ich bin seit 25 Jahren Grundschullehrerin, und die Bedingungen werden leider immer schlechter. Die Situation, zwei Klassen gleichzeitig zu betreuen, ist wegen des Lehrermangels zur Selbstverständlichkeit geworden. Quer- und Seiteneinsteiger entspannen das Ganze nur bedingt. Wir beschäftigen zur Zeit einen Gymnasiallehrer, der nach drei Tagen gesagt hat:”So schwierig habe ich mir das nicht vorgestellt.” Nach fünf Tagen hat er sich dann krank schreiben lassen.
Gleichzeitig werden die Lehramtsstudierenden ausgebremst durch einen hohen NC, durch krasse Aufnahmeprüfungen z.B. in Sport und Musik etc. Das ist so schade.
In Kunst und Musik muss Mensch ja auch alles vorher können und man hat nur 10 Jahre Zeit um reich und berühmt zu werden. Bsp Ballerinas oder amy whinehouse. Deswegen gehen dort auch sehr viele ohne Abitur o.ä. ran. Einer der wenigen Orte, und auch in der Politik manchmal, wo grundsätzlich Können und Potenzial entscheidend sind und das Wollen. Nicht die Herkunft.
Anderes Risiko als Beamtentum, eine ganz, aber ganz andere Wette mit dem Kapitalismus ist das mit Sport und Kunst.
Deswegen ist es so nicht gut, aber der Einsatz den Sporties und Musiker:innen und andere Künstler::innen bringen ist eine völlig anders gelagerte intrinsische Motivation, ( wenn’s nicht gerade Michael Jackson oder die angegrapschten zur Leistung „manipulierten“ Turnmädchen sind, wo ja nie wer was Schlimmes sieht, gesehen hat, gewusst hat..) die man im Schulkontext doch ungefähr genauso oft vor Augen wie Schneeleoparden in freier Wildbahn. Is halt Mist, wenn der Durchschnitt immer nen besseren Schnitt machen will als er selbst säbeln kann. Und wenige die es geschafft haben, erzählen von dem einen tollen Musiklehrer, Sportlehrer, oder auch Deutschlehrer. Ganz im Gegenteiligsten.
Aber richtig ist es deswegen noch lange nicht.
Das alles hat wirklich gar nichts mit meinem Kommentar und dem Lehrermangel zu tun.
Wozu führt der Lehrkräftemangel? Zumindest dazu, dass wir auf alle unentgeldlichen Mehrarbeitsstunde zurückgreifen müssen, die wir “erwirtschaften” können – wir haben nichts und dürfen nichst ausfallen lassen.
Eigentlich haben wir keinen Lehrer, sondern einen Vollzeitmangel. Das liegt an den vielen Lehrerinnen und den überhöhten Ansprüchen und überzähligen Aufgaben des Jobs.
Es wird höchst interessant, wenn alle nach der Kinderphase in Vollzeit gehen wollen
für viele ist es nicht mehr machbar….25 Stunden Unterricht, dann noch Orga oben drauf. Das ist dann schon die 41 Stunden Woche.
Wann sollste da noch korrigieren? Hoffen wir mal auf KI und auf Homeoffice
Ich glaube, die Belastung wird sehr unterschiedlich erlebt. Ich unterrichte 26 Stunden pro Woche und pendle an jedem Arbeitstag 3–4 Stunden, insgesamt ca. 150 km am Tag. Dazu kommt ein Kind im Kitaalter, meine Frau pendelt ebenfalls, und unsere Familien leben mehr als 650 km entfernt. Mein Tag beginnt meist gegen 5 Uhr.
Trotzdem empfinde ich meine Belastung persönlich noch als moderat. Das soll nicht heißen, dass es anderen nicht zu viel sein kann. Für mich zeigt es eher, dass die Frage nicht nur an der reinen Stundenzahl hängt, sondern stark an Rahmenbedingungen, Organisation, Fach, Korrekturlast, persönlicher Belastbarkeit und Lebensphase.
Die Pendelei liegt aber an ihrer Wohnortwahl. Wenn beide Partner pendeln müssen, ist das eher ungünstig.
Tja, Wohnortwahl ist wohl sehr positiv ausgedrückt. Es ist eher ein Ort wo man überhaupt eine Wohnung findet die man bezahlen kann.
Streichung der pendlerpauschale dient also nicht unbedingt zur Senkung der Mietkosten in Ballungsräumen. Tja, einen Tod muss man halt sterben. Aber dafür muss man nicht zwangsläufig Lehrer werden.
Für mich ist das, wie gesagt, derzeit in Ordnung; deshalb stellt sich die Frage nach einem Berufswechsel für mich nicht. Wenn Sie in meiner Situation anders entscheiden würden, kann ich das nachvollziehen. Genau deshalb war ja mein ursprünglicher Punkt: Belastung hängt nicht nur an der Stundenzahl, sondern wird individuell sehr unterschiedlich erlebt.
Ehrlich gesagt machen mir unsere gesellschaftlichen Herausforderungen deutlich mehr Sorgen als mein beruflicher Alltag.
Es geht nur sekundär um die Belastung, die wird von jedem anders empfunden. Primär geht es um die Arbeitsbedingungen, die bei Lehrkräften absolut nicht mehr zeitgemäß sind. Und damit meine ich in allererster Linie die nicht umgesetzte AZE, die nicht den Vorschriften entsprechenden Bedingungen für das “mobile Arbeiten” sowie die Arbeitsplatzsituation in den Schulen. Angefangen bei der Frsge, ob ein Lehrerzimmer ein Sozial-/Pausenraum oder ein Großraumbüro ist. Ferner ist die Anwendung der gesetzlichen Bestimmungen zur TZ wenig AN-freundlich und eine Begrenzung von angeordneter Mehrarbeit (Vertretungen) geregelt.
Belastung ist auch individuell. Ich war zum Glück dieses Schuljahr noch keinen Tag krank. Ich unterrichte überwiegend Deutsch als starkes Korrekturfach und wurde über das Jahr verteilt in 19 Klassen eingesetzt. Trotzdem bewege ich mich im Rahmen meiner vorgeschriebenen Arbeitszeit. Das geht nur, wenn man ganz stark priorisiert. Also Unterricht und Korrekturen! Ich sitze viele Dinge, die für mich keine hohe Priorität haben, einfach aus. Und tatsächlich erledigt sich das meiste von selbst, weil es dann doch nicht so wichtig war oder jemand anderes es macht.
Wann endet Ihr Tag denn und wie viel Stunden pro Tag schlafen Sie?
da hilft definitv Hybridunterricht und 4 Tage Woche!
Bestimmt, halt ich aber für unrealistisch
Feste Zeiten habe ich keine, aber das gilt wohl für jede Lehrkraft. Ich komme im Schnitt auf 8 Stunden Schlaf +-
Wenn DAS für Sie der Maßstab ist – plus/minus acht Stunden Schlaf haben sogar kluge Sklavenhalter gewährt.
Interessante Interpretation. Ich hatte lediglich die Frage nach der Schlafdauer beantwortet.
Wieso sollte man denn in Vollzeit gehen wollen? Die Vollzeit Kollegen denken über frühen Ausstieg, Sabbatjahre und Altersermäßigung nach. Oder machen nur noch Dienst nach Vorschrift, weil sie am Limit sind. Eine Erhöhung der Stunden überlegt man sich fünfmal, man bekommt ja mit, dass man auch mit vollem Deputat noch zusätzlich Kurse bekommen kann, weil es an manchen Stellen ständig brennt. Und wie soll man die Stunden wieder los werden?