BERLIN. Nach einem Messerangriff im Berliner Stadtteil Wilmersdorf hat die Polizei am Dienstag zwei Schulen vorübergehend abgesichert. Ein 18-Jähriger wurde bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen schwer verletzt und musste notoperiert werden. Nach Angaben der Polizei schwebt er inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr.

Der Vorfall ereignete sich in der Prinzregentenstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen begann der Streit auf dem Schulhof einer dortigen Schule und verlagerte sich anschließend auf den Gehweg vor dem Gebäude. Dabei wurde der 18-Jährige durch mehrere Messerstiche schwer verletzt. Eine weitere Person erlitt Verletzungen und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.
Die mutmaßlichen Täter flüchteten zunächst vom Tatort. Später stellte sich nach Angaben der Polizei ein Verdächtiger auf einer Polizeiwache. Er wurde festgenommen. Zu möglichen weiteren Tatverdächtigen machte die Polizei zunächst keine Angaben.
Wegen des Vorfalls sicherte die Polizei zeitweise zwei Schulen in der Umgebung ab. Rund 60 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Sperrmaßnahmen wurden später wieder aufgehoben. Nach Angaben der Polizei bestand zu keinem Zeitpunkt eine weitergehende Gefahr für Schülerinnen und Schüler.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Zu den Hintergründen der Auseinandersetzung und zum genauen Tatablauf liegen bislang keine weiteren Informationen vor. News4teachers / mit Material der dpa








