Start Nachrichten Alltag in (Ost-)Deutschland: Welche rassistischen Erfahrungen internationale Studierende machen müssen

Alltag in (Ost-)Deutschland: Welche rassistischen Erfahrungen internationale Studierende machen müssen

186
Anzeige

ERFURT. Tausende junge Menschen aus dem Ausland studieren in Thüringen. Vom gesellschaftlichen und politischen Klima sind sie oft überrascht – nicht zum Positiven.

Deutschland hat Schrammen (Symbolbild). Illustration: Shtterstock

Ausländische Studierende erleben Thüringen oft als wenig weltoffen. Sie tun sich deshalb häufig schwer damit, nach dem Ende ihres Studiums im Freistaat zu bleiben. Das geht aus Forschungsergebnissen der Uni Jena hervor.

«Internationale Studierende zu gewinnen reicht nicht aus – entscheidend ist, ob Thüringen für sie ein Ort ist, an dem sie sich sicher fühlen, passende berufliche Perspektiven haben und politisch sowie wirtschaftlich mitgestalten können», sagte Laura Dellagiacoma, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zentrums für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration der Universität Jena (KomRex). Sie war an einem Forschungsprojekt beteiligt, bei dem internationale Studierende sowie nicht deutsche Absolventen der Universität befragt worden sind.

PhoneLocker, verschließbare Smartphone-Tasche

Die politische und gesellschaftliche Situation in Thüringen sei für die Betroffenen kein abstraktes Thema, sagte Dellagiacoma. Dass sie etwa rassistische Erfahrungen im Alltag machten, habe «konkrete Auswirkungen auf Sicherheitsgefühl, Zugehörigkeit und Bleibeperspektiven».

Studierende äußern Sorgen wegen AfD-Zustimmungswerten

Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden im Zeitraum von Januar bis Mai 2025 insgesamt 37 Studierende und Absolventen auf Deutsch oder Englisch befragt. Auf die Forschungsergebnisse wird auch in einem Aufsatz verwiesen, der als Teil der aktuellen «Thüringer Zustände» erscheint. Dabei handelt es sich um einen seit 2020 jährlich veröffentlichten Sammelband, der von den Demokratieberatern von Mobit, den Opferberatern von ezra, dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft sowie dem KomRex gemeinsam herausgegeben wird.

In diesem Aufsatz heißt es etwa, die hohen Zustimmungswerte für die AfD würden von vielen internationalen Studierenden als besorgniserregend empfunden. «Mehrere Befragte berichteten von einer Zunahme sowohl subtiler rassistischer Handlungen – etwa Mikroaggressionen wie übergriffige Blicke oder unfreundliches Verhalten – als auch manifester rassistischer Vorfälle», sagte Dellagiacoma.

Beleidigt, weil sie nicht Deutsch gesprochen haben

Vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln hätten sich solche Situationen ereignet. Aber auch außerhalb von Bussen und Bahnen kommt es laut den Schilderungen der Studierenden zu solchen Übergriffen. «So wurde geschildert, dass eine Gruppe beim Spazieren im Zentrum Jenas von Jugendlichen angeschrien und rassistisch beleidigt wurde, weil sie sich nicht auf Deutsch unterhielt.»

Mehrere der Befragten, die schon längere Zeit in Thüringen leben, berichteten demnach, dass mehr Menschen im Freistaat ihren Rassismus heute offener zeigten als noch vor einiger Zeit. Rassismus habe an gesellschaftlicher Akzeptanz gewonnen. Angesichts dieser Lage spielten immer mehr internationale Studierende oder Absolventen mit dem Gedanken, Thüringen und Deutschland zu verlassen.

Fachinteresse bringt ausländische Studierende nach Thüringen

Dellagiacoma sagte im Gespräch, aus den Interviews werde auch deutlich, dass viele Studierende wegen sehr konkreter fachlicher Interessen nach Thüringen kämen, etwa wegen sehr spezifischer Master-Programme oder weil bestimmte Forschungsinstitute im Freistaat angesiedelt seien.

«Viele haben vor ihrer Ankunft nur begrenzte Vorkenntnisse über die politische Lage in Thüringen», sagte Dellagiacoma. «Deshalb würde ich vorsichtig damit sein, zu sagen, dass internationale Studierende wegen der politischen Lage grundsätzlich nicht mehr nach Thüringen kommen werden.»

Ob die jungen Menschen dann aber in Thüringen blieben, hänge davon ab, welche Erfahrungen sie während des Studiums machten und ob sie im Land eine passende Arbeitsstelle fänden. «Genau diese beiden Aspekte sind in unseren Interviews stark mit dem politischen und gesellschaftlichen Kontext verbunden.»

Angriff in Ilmenau

In der diesjährigen Ausgabe der «Thüringer Zustände» findet sich auch ein Aufsatz, der sich mit dem Angriff auf mehrere internationale Studierende der Technischen Universität Ilmenau im April 2025 befasst. Diese waren damals aus einem Auto heraus mit Hartgummimunition beschossen worden. In dem Aufsatz heißt es, auch dieser Angriff sei nicht völlig überraschend gekommen. Viele nicht deutsche Studierende seien mit Alltagsrassismus konfrontiert.

An den Thüringer Hochschulen studieren tausende Menschen aus dem Ausland. Nach Angaben des Landesamtes für Statistik gab es im Wintersemester 2024/25 alleine an der Universität Jena etwa 2.400 ausländische Studierende, an der Technischen Universität Ilmenau waren es fast 2.000. News4teachers / mit Material der dpa

Studie zeigt verbreiteten Rassismus – Neues Gesetz soll besser vor Diskriminierung schützen (auch durch Schulen)

Anzeige

Info bei neuen Kommentaren
Benachrichtige mich bei
186 Kommentare
Utopia
1 Monat zuvor

Ich erlebe Rassismus seit klein auf, obwohl ich in Deutschland geboren und aufgewachsen bin. Und ich lebe in „Westdeutschland“. Und ich bin Studienrätin und erlebe immer noch Rassismus und Diskriminierung. Mich wundert dieser Bericht nicht.

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Utopia

Mich verwundert er auch nicht, obwohl ich noch nie rassistische Diskriminierungen direkt erfahren habe.

Das ganze widerliche Naziimperium mit seinem Über- und Untermenschentumideal wirkt weiterhin nach, was leider auch am rapiden Anstieg politischer Verbrechen von Rechtsaußen erkennbar ist.

Opossum
1 Monat zuvor
Antwortet  Utopia

Das ist schade zu hören. Darf ich fragen, welche rassistische Vorfälle hatten Sie. Ich finde, dass manchmal „Mikroaggressionen wie übergriffige Blicke oder unfreundliches Verhalten“ subjektiv so empfunden werden.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Opossum

Und Ihre subjektive Wahrnehmung trumpft die Betroffener, weil…?

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Opossum

Rassismus ist wirklich zu und zu schade.

Darf ich fragen, welche rassistischen Verbrechen (angesichts all der Mordopfer fällt es mir schwer, von „Vorfällen“ zu tippen) Sie erkennen und auch als solche benennen ?

unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Utopia

Können Sie das mal konkreter machen?

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  unfassbar

Wozu denn ? Können Sie konkreter leider regelmäßig in Tageszeitungen nachlesen,

Rainer Zufall
1 Monat zuvor

Das müssen die jungen Leute doch bitte verstehen, wenn die sich wohlfühlen, bleiben und – im Himmels Willen! – arbeiten würden, dann würden sich die Menschen ja nicht beschweren, dass „die Fakschen“ bleiben und dann stumpf die Rechtsextremen wählen.

WARUM sollte also die rechtsextreme AfD ein Interesse an gut qualifizierten Menschen (in diesem Fall aus dem Ausland) haben?

Susanne M.
1 Monat zuvor

„Mehrere Befragte berichteten von einer Zunahme sowohl subtiler rassistischer Handlungen – etwa Mikroaggressionen wie übergriffige Blicke oder unfreundliches Verhalten“
Woher wissen die Befragten, dass das unfreundliche Verhalten nicht einfach typisch ist für die Region, in der sie studieren?
Ich könnte selbst mehrere deutsche Städte aufzählen, in denen die Leute entweder nett oder eben ziemlich grantig waren.
Und wie gehen bitte “ übergriffige Blicke“ ?

Ich nehme Rassismus sehr ernst. Nur darf nicht alles Rassismus sein, weil man sonst den wirklichen Rassismus gar nicht mehr erkennt.

Susanne M.
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Danke, @Redaktion, ja, das kann ich mir gut vorstellen. Dennoch ist mir der Begriff immer noch zu weit gefasst. Nicht jedes Klischee und nicht jedes dumme Verhalten – das Leute sehr neugierig sind, beispielsweise, hat rassistische Motive.
Zum Beispiel: viele Absagen auf eine Wohnungsbewerbung.
Lehrer sind. auch unbeliebt, habe ich mir sagen lassen; den halben Tag zu Hause und sie beschweren sich ständig über Ruhestörung ( Achtung Klischee)

Opossum
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Es ist die Erfahrungen der Betroffenen zu respektieren, aber wenn es um Mikroaggressionen geht, hängt es stark, meiner Meinung nach, von der Wahrnehmung und den persönlichen Erfahrungen ab oder hat gewisse Erklärungen.

Ich selber bekam sehr viele Absagen bei der Wohnungssuche, aber nachdem ich gelesen habe, wie stark Mieter in Deutschland geschützt sind und dass sogar bei der Nichtzahlung der Miete es Jahre bis zum Auszug dauern kann, habe ich mehr Verständnis, dass private Vermieter vorsichtiger sind.

Ich habe mal über einen Vorfall von zwei Akteuren persönlich gehört: der eine behauptete, er sei aus rassistischen Gründen benachteiligt worden, der andere erzählte, dass jemand ohne Grund nach der objektiven Absage zu laut reagiert hätte. War es dann auch Mikroaggression oder nichts Besosnderes?

Ich wurde selber damit konfrontiert, dass einige behaupteten, belarussische Männer wären alle Alkoholiker und Frauen hätten eine niedrige Moral – Antislawischer Rassismus soll es sein. Ich halte es aber für Arroganz, weil es immer nur einzelne Personen in der großen „Population“ sind. Die Mehrheit sind normale gute Menschen.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Opossum

„Es ist die Erfahrungen der Betroffenen zu respektieren, aber wenn es um Mikroaggressionen geht, hängt es stark, meiner Meinung nach, von der Wahrnehmung und den persönlichen Erfahrungen ab oder hat gewisse Erklärungen.“
Zum Glück respektieren Sie die Erfahrungsberichte Betroffener und stellen Ihre persönlichen Gedankenspiele hintenan – sehr anständig von Ihnen

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Susanne M.

Sind Sie noch derart angestarrt worden, dass Sie sich unwohl fühlten?

Opossum
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Ja. In der Uni gab es eine große Gruppe von Studenten aus Nigeria. Ich wurde mal von einem bekannten nigerianischen Studenten zum Ballet eingeladen. Scheinbar war es eine kulturelle Aktion für viele von diesen Studenten. Und nach dem wir mit meinem Bekannten uns fotografiert, kamen die (mir) unbekannten Studenten einer nach dem anderen, um sich mit mir auch fotografieren zu lassen. Am Ende fühlte ich mich, wie eine Giraffe im Zoo, sehr unangenehm. Sie fragten mich nicht mal, als ob es ganz normal wäre.
Ich denke aber, es war nicht rassistisch, nur der Unterschied der Kulturen und der Wahrnehmung.

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Opossum

Unangenehmes Anstarren bleibt übergriffig, ob rassistisch , chauvinistisch oder sonstwie motiviert.

Andreas
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Wo fängt unangenehmes anstarren an, wo hört es auf. Ich mag in jeden Fall, dass mir Gesprächspartner in die Augen schauen und nicht auf den Boden. Manche finden das schon übergriffig. Total subjektiv.

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Andreas

Es beginnt, wenn sich die angestarrte Person unwohl oder sogar bedroht fühlt.

Derartige Blickattacken mit einer normalen Gesprächssituation vergleichen zu wollen, verweist auf Unkenntnis oder Ignoranz.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

„Anna Weidlich: Was als „Starren“ wahrgenommen wird, ist kein objektives Verhalten, sondern eine Zuschreibung aus der Perspektive des Gegenübers.
Dasselbe Blickverhalten kann je nach kulturellem Kontext völlig unterschiedlich interpretiert werden.“
Quelle: Der German Stare: Blickkontakt im interkulturellen Kontext

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ist immer wieder beeindruckend, wenn unbeteiligte Personen glauben, einem die eigenen Empfindungen erklären zu können.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Und warum glauben Sie dann, mir meine Empfindungen erklären zu können. Ich empfinde offenen, freundlichen Blickkontakt als angenehmer als ein Starren auf den Boden oder ängstliches Vermeiden von Blickkontakt, um ja nicht als Rassist wahrgenommen zu werden. Ich interessiere mich halt für Menschen und begegne Ihnen offen und mit Respekt, deshalb schaue ich die Menschen auch an. Ich hatte diesbezüglich auch noch nie Probleme. Falls ich bemerke, jemand fühlt sich in meiner Gegenwart unwohl, frage ich nach dem Grund. Bemerke ich, dass Fremde meinem Blick (ich starre niemanden an) ausweichen, schaue ich woanders hin. Man muss nicht aus allem ein Drama machen.

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Wo sollte ich das getan haben? Bitte keine weiteren abstrusen Unterstellungen.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Sie sind also „man“? Sorry, wusste ich nicht! 🙂

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ihr erster Satz richtete sich an mich. Zukünftig reagiere ich darauf also besser nicht mehr.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Stimmt, aber der letzte Satz beinhaltet ein man“, hätte ich Sie damit direkt gemeint, hätte ich geschrieben: “ Sie müssen nicht aus allem ein Drama machen.“
Aber ich bin kein Germanist, im Gegensatz zu Ihnen. Vielleicht sehe ich das falsch. Nobody is perfect.

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Bin auch kein Germanist, da ich eine Frau bin. Damit ist dieser Austausch für mich beendet.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

🙂 Also doch Drama wegen zweier Buchstaben?
Ich z. B. muss mir nicht immer wieder bestätigen bzw. mir bestätigen lassen, dass ich eine Frau bin.
Sorry, musste jetzt sein!

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Nein, es gibt kein Drama , lediglich Unlust.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Hat auch keiner angenommen, dass Sie lustig sein könnten.

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Den Kaspar spielen Sie hier ja schon.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Ich spiele den doch nicht, ich kann mich eben nicht verstellen.

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Bin auch nicht zum Spaß hier.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Nein? Offenbar fühlen Sie sich getrieben, hier mitzuwirken…..warum? Verfolgen Sie hehre Ziele? Werden Sie für das Mitwirken bezahlt?
Wenn in meiner Freizeit mir etwas keinen Spaß bereitet, dann lasse ich das.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

@Unverzagte
Überblicken sie eigentlich selbst noch Ihre hehren moralischen Ansprüche an sich und andere? Warum wollen Sie mir vorschreiben, dass ich schreiben soll. „… ich bin keine Germanistin, …“?
An anderer Stelle schrieben Sie doch selbst:

Unverzagte
 1 Tag zuvor

 Antwortet  potschemutschka
Ist immer wieder beeindruckend, wenn unbeteiligte Personen glauben, einem die eigenen Empfindungen erklären zu können.

Ich verwendete das generische Maskulinum laut „Duden“ nicht-spezifisch, meinte damit sowohl mich, als auch eine Gruppe von Menschen, die Germanistik studiert haben bzw. nicht studiert haben (wie ich). – Sie gehören für mich in diese Gruppe (2. Teil meines Satzes). Laut des, von Ihnen, als Germanistin, auf Orthographie reduzierten 🙂 „Duden“ ist das vollkommen korrekt.
https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/generische-verwendungsweise-maskuliner-formen
Und ob ich mich, obwohl weiblich, als „kein Germanist“, Lehrer, Radfahrer oder sonst etwas bezeichne, ist doch wohl meine persönliche Entscheidung bzw. siehe Ihren zitierten Kommentar – meine eigene Empfindung!

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Wie geht „objektives Verhalten“?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Rragen Sie das bitte die Urheberin des Zitats, eine KI Ihres Vertrauens oder den Duden. 🙂

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sie vertreten hier doch diesen link oder verstehen Sie ihn auch nur teilweise?

Der Duden beschränkt sich übrigens auf Orthographie.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Okay, da hatte ich wohl zu viel vorausgesetzt. 🙂 Mir war so, als ob Sie mal erwähnten Linguistin zu sein. Da trügt mich wohl meine Erinnerung, sorry.
Wörterbuch der deutschen Sprache ✒️ Duden Online
„Das Online-Wörterbuch bietet Ihnen umfassende Informationen zu Rechtschreibung, Grammatik und Bedeutung eines Wortes. Außerdem zeigt es den richtigen Gebrauch sowie die Aussprache und Herkunft eines Wortes und verzeichnet dessen Synonyme.“

Übrigens wird der Begriff „objektives Verhalten“ in beiden Links von mir, von unterschiedlichen Personen verwendet. Den Unterschied zwischen objektiv und subjektiv kennen Sie aber, oder?

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Inwiefern soll das jetzt anstelle einer Klärung von „objektivem Verhalten“ weiterführend sein?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Entschuldigung! Der Irrtum, Sie als Linguistin „verdächtigt“ zu haben, ließ mir keine Ruhe. Ich habe nachgesehen, Sie sind nicht Linguistin, sondern Germanistin (nach eigener Aussage):

unverzagte
 7 Monate zuvor

 Antwortet  Walter Hasenbrot
Als Germanistin und insbesondere als Frau ist mir diese vereinzelt noch gebräuchliche Unsitte des “ sollen – alle – mitgemeint- sein “ ein schier unlösbares Rätsel.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ist eine Germanistin die Frau des Germanicus? Oder doch eher eine Nichte der Germania, der Wacht am Rhein?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Isch wees doch och nisch!

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Wissen ist Macht, nicht Wissen macht aber auch nichts.

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sprachwissenschaften gehören neben Literaturwissenschaften zum Fachbereich der Germanistik.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Gilt das auch für Amtsdeutsch?

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Amtsdeutsch ist auch Thema von sprachwissenschaftlichen Analysen.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Übrigens – der Satz des Zitates, auf welchen Sie sich beziehen, erklärt sich selbst, wenn man aufmerksam und sinnerfassend lesen kann:
„Was als „Starren“ wahrgenommen wird, ist kein objektives Verhalten, sondern eine Zuschreibung aus der Perspektive des Gegenübers.
Und um es ganz einfach zu machen: setzen Sie für den von mir unterstrichenen Satzteil einfach folgendes ein: „… sondern eine subjektive Zuschreibung aus der Perspektive des Gegenübers.“

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Eine selbstgenügsame, sehr primitive „Erklärung“, die den Subjekt/Objektdualismus unbeachtet lässt, schade.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Na das diskutieren Sie dann besser mit dem , der/ die das so sagte. 🙂 Für mich war diese Aussage jedenfalls verständlich, aber man kann so manches verschieden interpretieren. Hängt u. a. davon ab, welches Leseverständnis und welche Lebenserfahrung man so hat und welche persönlichen Kontakte zu anderen Kulturen man so hat.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Verstehe ich Sie richtig – die Wechsel-Beziehungen zwischen Menschen sind für Sie Subjekt-Objekt-Beziehungen? Sind andere Menschen für sie Objekte?
Objekt – Wikipedia

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Nein, lesen Sie dazu besser Adorno und Kant.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Sie empfehlen mir Adorno und Kant zu lesen? LOL! Sie selbst scheitern doch schon an einfachen Begriffen wie „objektives Verhalten“ und „neutrale Kultur“, weil Sie einfache Artikel nicht vollständig lesen können oder wollen. Sie wissen nicht, was das Standardwerk der deutschen Sprache der „Duden“ alles beinhaltet und meinen Kommata (Zeichensetzung) wären nebensächlich. Sie schmeißen mit Begriffen (Subjekt/Objekt-Dualismus, Leidenshistorie von Kleinwüchsigen …)) um sich, können aber auf Nachfragen wieder nur mit „gebildet klingenden Begriffen und Namen antworten, in der Hoffnung, ich gebe auf, um nicht als ungebildeter als Sie da zu stehen? Sie irren sich! Mit gebildet klingenden Andeutungen und Phrasen gebe ich mich nicht zufrieden. Ich strebe immer danach, die Menschen zu verstehen und dazu zu lernen.

Also bitte, erklären Sie mir, einer Unwissenden, nach Wissen strebenden Person, was Sie mit Ihrer Aussage, ich würde den Subjekt/Objektdualismus unbeachtet lassen.

Unverzagte
28 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Nein.

potschemutschka
28 Tage zuvor
Antwortet  Unverzagte

Dachte ich mir! 🙂 Sie hauen einen raus, weil es so gebildet klingt und die anderen denken könnten, Sie hätten Kant und Adorno gelesen und verstanden. LOL! Wenn Sie das verstanden hätten, wäre es doch kein Problem, mir Unwissenden, kurz zu erklären, was Sie mit „Subjekt-Objekt-Dualismus“ in Bezug auf meinen Kommentar bzw. das Zitat aus dem Link, meinten oder was Sie sich dabei dachten. Aber, wie ich schon vermutete, Sie dachten sich dabei nichts.
Aber immerhin klingt es sehr gebildet (oder elaboriert?), wenn man solche Begriffe raushauen kann. Nur blöd, wenn eine potschemutschka nachfragt. Sorry, not sorry! 🙂
Mir hat mein D-Lehrer schon vor über 50 Jahren beigebracht, man soll nicht mit Fremdwörtern/ Begriffen um sich schmeißen, die man selbst nicht genau versteht. Das könnte peinlich für einen werden!

Unverzagte
28 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Danke für die Bestätigung.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ein klassischer Potschemuschka!

Sie nehmen einen Begriff, weil es bereits ein WELTBEKANNTES PHÄNOMEN ist, das ALLEN UNANGENEHM ist und versuchen es damit zu rechtfertigen.

Und wieder mal – versehentlich 😉 – die Aussage des Artikels, weil niemand so bescheuert würde, zu rechtfertigen veruschen würde, Mitmenschen unangenehmes Verhalten zu rechtfertigen, anstatt darüber aufzuklären
„Respekt wird häufig durch Zurückhaltung gezeigt: durch kürzeren Blickkontakt, leichtes Wegschauen, eine gesenkte Kopfhaltung oder eine insgesamt indirektere Körpersprache.
In vielen Kulturen bedeutet Respekt nicht, jemanden direkt anzusehen, sondern gerade nicht in den persönlichen Raum einzudringen.“
Naja, Sie mal wieder als Ausnahme angenommen.

Buddeln Sie jetzt wieder Ihre Nachhilfeschüler*innen aus, wie Sie beim letzten Volksfest darüber sprachen, wie toll Anstarren doch eigentlich ist? 😀

Aber schön, dass Sie auch Unangenehmes anzusprechen bereit sind! Was halten Sie von Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine und den Beschuss ukrainischer Zivilist*innen durch die russische Armee?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

BNGO! Danke, Rainer! Diese Totschlag-Argumente fehlten mir noch. 🙂
Ich werde eine neue Bingo-Karte für Ihre „Argumente“ erstellen müssen. Mal sehen, wie lange es bis zum nächsten BINGO! dauert. 🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

„Respekt wird häufig durch Zurückhaltung gezeigt: durch kürzeren Blickkontakt, leichtes Wegschauen, eine gesenkte Kopfhaltung oder eine insgesamt indirektere Körpersprache.
In vielen Kulturen bedeutet Respekt nicht, jemanden direkt anzusehen, sondern gerade nicht in den persönlichen Raum einzudringen.“
Das ist nicht von mir, sondern von IHNEN bzw. Ihrer verlinkten Quelle – keine Antwort dazu? 😀

Eine Quelle anzuführen, die Ihrer Meinung ausdrücklich widerspricht, ist mehr ein Fehler Ihrerseits. Ich habe ehrlichgesagt nichts angeführt, außer dass Ihre Meinung, geschweige Werte keinen Pfennig wert sind, wenn Sie nichtmal das Töten von Zivilist*innen zu verurteilen instande sind.
Erbärmlich für eine Lehrkraft – zum Glück verbreiten Sie Ihre „Haltung“ nicht mehr an Schulen.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Dass, was Sie da zitieren, sollten vor allem die deutschen Frauen beherzigen. Wie können die es wagen, Männer anzuschauen. Die sollen gefälligst den Kopf senken, den Blick abwenden und Zurückhaltung zeigen, bis ein Mann ihnen etwas anderes erlaubt. 🙂
Merken Sie was?
Ihr Zitat bezieht sich übrigens nicht auf Deutschland. Macht man Urlaub, oder ist auf Dienstreise in einem Land, wo diese Kultur so gelebt wird, sollte man das auf jeden Fall beachten. Dafür gibt es Hinweise in Reiseführern, vom Auswärtigen Amt und Firmen schulen ihre Mitarbeiter entsprechend. Auch Diplomaten werden dafür geschult.
Aber, ich als Frau werde hier nicht mit gesenktem Kopf herumlaufen, allerdings starre ich auch nie Menschen übergriffig an! Aber ich interessiere mich für Menschen und meine Umgebung und schaue hin, was und wer mir so begegnet.
Ich verstehe, dass es für Menschen aus anderen Kulturen ungewohnt und evtl. auch unangenehm sein kann. Hätten Sie aber die Links aber vollständig gelesen, wüssten Sie, dass die meisten nach einer gewissen Zeit kein größeres Problem mehr mit dem „German stare“ haben, Sie verstehen es dann als „kulturelle Besonderheit der Deutschen“. Und mit übergriffigem Anstarren (das ist etwas ganz anderes), haben nicht nur Menschen anderer Kulturen ein Problem, sondern auch Deutsche (besonders Frauen). Man sollte das schon unterscheiden, finde ich!

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ist es allen unangenehm? Lesen Sie doch die beiden Links bitte vollständig. Auch in anderen europäischen Kulturen ist Blickkontakt nicht so problematisch. Warum wird das eigentlich nur den Deutschen zugeschrieben?
Hier noch mehr für Sie, da Sie so gern lesen!
Blickkontakt: Bedeutung, Wirkung & kulturelle Unterschiede

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Wieso ist das abseits vom Thema? Es geht doch um empfundenen Rassismus. Da sollte man auch diesen Punkt, die kulturellen Besonderheiten, mit betrachten.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Dann bringen Sie doch Quellen ein, die Ihren Behauptungen nicht widersprechen ^^

potschemutschka
28 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Häääh? Welche Behauptungen?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

„Ist es allen unangenehm?“
International genügend Menschen, dass der Begriff „German stare“ geprägt wurde und sich der von IHNEN verlinkte Artikel dem widmete sowie den Betroffenen im Artikel mindestens.

„Hier noch mehr für Sie, da Sie so gern lesen!“
Haben Sie dieses Mal Ihre eigene Quelle gelesen oder wird sich da wieder gegen ihre Gleichgültigkeit ausgesprochen? 😉

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Andreas

Für diese Besonderheit der Deutschen gibt es sogar einen speziellen Begriff:
Der German Stare: Blickkontakt im interkulturellen Kontext

https://www.fr.de/panorama/erkennen-in-anderen-laendern-unhoeflich-am-german-stare-lassen-sich-deutsche-im-alltag-zr-94247979.html

Jetzt könnte man sich auch fragen, was ist an dieser Besonderheit (kulturelle Gewohnheit) rassistisch?

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sie könnten sich vor allem fragen, ob dieses Starren tatsächlich derart verallgemeinert werden kann.

Übrigens starre ich nicht trotz hiesiger Sozialisation nebst deutschem Pass.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Haben Sie die Links vollständig gelesen? Verallgemeinern kann man das sicher nicht, nicht alle Menschen, auch Deutsche, sind gleich. Aber es ist schon bemerkenswert, dass „den Deutschen“ diese Eigenschaft zugeschrieben wird. Finden Sie nicht?

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Nach der undenkbaren Erfindung eines „objektiven Verhaltens“, verlor ich mein Interesse.

Nein, diese pauschalen Zuordnungen nationaler Eigenschaften haben mich schon immer befremdet.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Hier noch zwei Zitate aus dem 2. Link (damit Sie nicht alles lesen müssen 🙂 ):
Der „German Stare“ legt offen, wie stark Wahrnehmung und Verhalten kulturell geprägt sein können. In individualistisch geprägten Gesellschaften wie Deutschland gilt „direkter Blickkontakt in vielen Situationen als Zeichen von Aufmerksamkeit, Ehrlichkeit und Präsenz“, sagt Hiller. Ein Ausweichen des Blicks werde hierzulande hingegen eher mit Unsicherheit oder Desinteresse assoziiert.“
„Menschen haben kulturell geprägte Erwartungen daran, wie lange man einander anschaut. Werden diese Erwartungen verletzt, kann das Irritation auslösen“, erklärt die Professorin. Der „German Stare“ sage also weniger über Deutschland aus als über die Irritation derjenigen, die ihn so wahrnehmen. „Nicht der Blick ist das Problem“, sagt Hiller, „sondern die unterschiedliche Erwartung daran.“
https://www.fr.de/panorama/erkennen-in-anderen-laendern-unhoeflich-am-german-stare-lassen-sich-deutsche-im-alltag-zr-94247979.html

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

„Haben Sie die Links vollständig gelesen?“
Haben SIE es? 😀

„Respekt wird häufig durch Zurückhaltung gezeigt: durch kürzeren Blickkontakt, leichtes Wegschauen, eine gesenkte Kopfhaltung oder eine insgesamt indirektere Körpersprache.
In vielen Kulturen bedeutet Respekt nicht, jemanden direkt anzusehen, sondern gerade nicht in den persönlichen Raum einzudringen.“

Susanne M.
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Ich kenne das vom Dorf, also im tiefen Schwarzwald..Da wird man als Fremder erst Mal gründlich angestarrt. Es ist eben kein Rassismus, es ist ein “ Der/ die ist aber net von hier“ ….

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Susanne M.

Nicht jede dumpfe Neugier muss rassistisch motiviert sein, allerdings stellt sich hier die Frage, wie die Abgrenzung zu ziehen wäre.
Eben weil die nicht von hier sind, werden Sie insbesondere von Rassist*innen angestarrt.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte
Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Was soll bitte eine „neutrale Kultur“ sein?

Oder verweisen Sie jetzt auf den Einkaufsmanager, der hinter Ihrem link steht?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Der Link sollte eigentlich interessierte Leser zum eigenständigen (Nach)Denken dienen. Ich habe ihn nur als „interessant“ gewertet.
Laut Online_Duden bedeutet interessant:
Interesse (1) erweckend, erregend; geistig anziehend, fesselnd“

Ich war zwar Sonderschullehrer, bin aber jetzt im Ruhestand, also nicht mehr zuständig, anderen beim Denken zu helfen. Ich rege nur ab und zu Menschen zum Nachdenken an. Die Ergebnisse des Denkprozesses können durchaus unterschiedlich ausfallen, dessen bin ich mir bewusst. 🙂

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

„Denkanregungen“ aus dem Wertekatalog eines Einkaufmanagers…

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

„Ich war zwar Sonderschullehrer, bin aber jetzt im Ruhestand, also nicht mehr zuständig, anderen beim Denken zu helfen.“

Das Beste, was Sie zustande gebracht haben!
Jetzt können bessere Lehrkräfte den Kindern Anstand und Respekt lernen, anstatt das Internet nach Müll zu durchsuchen, um den eigenen Rassismus zu belegen veruchen

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Menschen, die global agieren (Handel, Industrie, Politiker, Reiseagenturen, …) sollten über kulturelle Besonderheiten verschiedener Länder Bescheid wissen. Diese Seite, die ich verlinkte, informiert darüber, was es zu beachten gibt, will man international erfolgreich sein. Wo ist also Ihr Problem damit? Oder sind Sie der Meinung, diese Besonderheiten, die dort aufgeführt werden stimmen nicht, oder sind irrelevant für verschiedene Berufe?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Klappt doch schon beim innerdeutschen Handel nur so semi.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Aber vielleicht auch interessant, wenn man eine Urlaubsreise plant, um Land und Leute kennenzulernen. Nicht umsonst gibt es in guten Reiseführern die Seite mit „do and don´“t. Sollte man sich immer genau durchlesen! Macht man allerdings nur neumodischen „All-Inclusive-Urlaub“, ohne die Hotelanlage zu verlassen, braucht man das natürlich nicht lesen. 🙂

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ob aufgeführte Besonderheiten stimmig sind, entzieht sich meinem Urteilsvermögen.

So gesehen wäre eher interessant, wer wie zu diesen Aussagen gekommen ist und warum z.B. Afrika irrelevant zu sein scheint für globalen Handel .

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Warum wird Afrika nicht erwähnt? Weil es bisher nicht zu den führenden Export-/Import-Bereichen DEs gehört? Fragen Sie mich aber jetzt bitte nicht, warum. Ich bin kein Außenhandels_Experte.
Aktuelle Daten zum deutschen Außenhandel – Statistisches Bundesamt

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Wenn Sie richtig lesen, was im Link steht – ergibt sich, dass dort „neutrale Kultur“ als Gegensatz zu „affektive Kultur“ verwendet wird. Das zu interpretieren bleibt Ihnen überlassen 🙂
Tipp: Besuchen Sie mal den „Karneval der Kulturen“ in Berlin oder verschiedene Veranstaltungen nicht-deutscher Communities in Ihrer Region. Da lernt man viel über verschiedene Kulturen, kann ich nur empfehlen. 🙂

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sie wissen doch inzwischen, es kann nur eine richtig Lesende geben…Nett, dass Sie mir als Hamburgerin einen Berliner Kulturkarneval empfehlen – ich lebe dankbar darin. .

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Hmmm, Sie lasen meinen Kommentar nicht vollständig! Ich schrieb: „…oder verschiedene Veranstaltungen nicht-deutscher Communities in Ihrer Region…“ – gerade Hamburg ist mir als multi-kulturelle Stadt mit vielen kulturellen Angeboten verschiedener ethnischer Gruppen bekannt! Sie müssen also nicht nach Berlin, einfach mal ein paar Schritte vor die Haustür, raus aus der Komfortzone, wagen! Sie werden staunen, was man da für interessante Menschen, mit verschiedenem kulturellen Hintergrund, kennenlernen kann. Kann ich, aus persönlicher Erfahrung, nur empfehlen! Manche Begriffe, die Ihnen in meinen Links unverständlich waren, würden Sie dann vielleicht sogar verstehen.

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ach so.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Das hat nichts mit Elefanten zu tun, ist daher irrelefant!

Wenn Sie wissen, dass es Unbehagen auslöst, stellt sich die Frage, ob man Rücksicht und Respekt zeigt oder respekt- und rücksichtslos reagiert.
Wenn koservative Muslems sich rechtfertigen, Lehrerinnen nicht die Hand zu reichen, obwohl sie es besser wissen, ist es frauenfeindlich und respektlos.
Wenn Potsdhemuschka es rechtfertigt, PoC anzustarren, obwohl sie weiß, dass es inzwischen sogar einen internationalen Begriff (!) für dieses, vielen unangenehme Verhalten gibt, ist es respektlos und rassistisch

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sie erzählen mir etwas von respektvollem Umgang und kriegen es, trotz mehrfacher Hinweise, nicht auf die Reihe, Menschen islamischer Religion korrekt als Muslime zu bezeichnen? Statt Ihrer falschen Bezeichnung als „Moslems“ bisher, nennen Sie diese Menschen jetzt schon „Muslems“, als nächstes kommt dann „Muselmanen“ von Ihnen, oder wie?
„Muslim“ oder „Moslem“? – Respekt drückt sich auch in der Benennung aus

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Danke für den Hinweis. Ganz im Ernst, das „u“ habe ich abgespeichert, aber ich werde mich bemühen, es richtig zu machen.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Das Sie es rechtfertigen und weiter praktizieren, obwohl Sie wissen, wie unangenehm es anderen Mitmenschen ist.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Was praktiziere ich???

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ihre „kulturelle Gewohnheiten“ (augenroll)

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Meine „kulturellen Gewohnheiten“ sind sehr multikulturell, dank meines multikulturellen Familien-, Freundes- und Bekanntenkreises.
Ich habe mir mal, extra wegen Ihnen, die Mühe gemacht, die Ethnien und Religionen, sowie die Muttersprachen meines engeren Kreises zu zählen (nur die, mit denen ich öfter als 3-4 mal im Jahr Kontakt habe):

  • Herkunftsländer – 9
  • Religionen – 4 verschiedene und Atheisten
  • Muttersprachen – 7

Und Sie so?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ich versuche nicht, im Internet rassistisches Verhalten als kulturelle Gewohnheit kleinzureden 😉

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Opossum

Ein Verwandter mt chinesischer Ehefrau wird in China, außerhalb der Touri-Hotspots auch ständig neugierig „angestarrt“. Obwohl man den Chinesen nachsagen, sehr höflich und distanziert zu sein. Aber liegt sicher nur an seiner Größe von 2m. 🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ist es nicht seltsam, dass „chinese stare“ kein weltweit bekannter Begriff ist?
Lesen Sie doch vielleicht nochmal den VON IHNEN verlinkten Artikel 😉

„Respekt wird häufig durch Zurückhaltung gezeigt: durch kürzeren Blickkontakt, leichtes Wegschauen, eine gesenkte Kopfhaltung oder eine insgesamt indirektere Körpersprache.
In vielen Kulturen bedeutet Respekt nicht, jemanden direkt anzusehen, sondern gerade nicht in den persönlichen Raum einzudringen.“

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Soll ich mich also in Zukunft wie ein Chinese verhalten? :)Oi, oi,oi – die chinesische Erziehung und Bildung ist doch aber so gar nicht vorbildhaft, las ich kürzlich hier bei n4t. Ja was denn nun?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Keine Antwort auf den von Ihnen selbst eingebrachten Artikel, keine Reflexion, dass dieses Phänomen so vielen Menschen unangemehm ist, dass es einen internationalen Begriff dafür gibt.

„Ja was denn nun?“
Sie verteidigen autoritäre Regime wie China, Sie rechtfertigen rassistisches Verhalten, INDEM Sie bewusst dagegen halten und keine Rücksicht zeigen möchten und schweigen zu den Verbrechen Russlands an der ukrainischen Bevölkerung.
Sie haben als Lehrkraft nichts an Haltung zu bieten, doch es ist ein Glück für alle Kinder und Jugendlichen, von Ihren Groll von vor einem halben Jahrhundert und Ihren „Werten“ verschont zu werden. 😉

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Warum soll ich auf einen Artikel antworten? Ich kann, wenn ich will, meine Meinung zu einem Artikel äußern. Ich kann aber auch einen Artikel nur verlinken, damit sich interessierte Leser eine eigene Meinung dazu bilden können. Menschen, die immer nur eine Meinung vorgegeben haben wollen, der sie dann nur zustimmen/ oder diese ablehnen müssen … Sorry, mit solchen Menschen konnte ich noch nie etwas anfangen. Das liegt wohl an meiner Kindheit und Jugend. Da bevorzugte ich auch schon eigenes Denken, nach dem Motto: „Die Gedanken sind frei, …“
Komisch, dass es auch heute noch einige Menschen gibt, die „betreutes Denken“ von anderen erwarten. 🙂

P.S.. Wo und wann habe ich autoritäre Regime verteidigt? Bitte belegen Sie diese Unterstellung!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

„Ich kann aber auch einen Artikel nur verlinken“
Dann nehmen Sie doch Artikel, die zu Ihren Aussagen passen 😉

„P.S.. Wo und wann habe ich autoritäre Regime verteidigt? Bitte belegen Sie diese Unterstellung!“
Oho, Fettdruck sogar.
Wäre fast lustig, wenn Sie nicht so stolz darauf wären, über Jahre kein einziges Wort über das Töten von Zivilist*innen durch Russlands Armee verloren zu haben.
(Bekommen Sie dann Ärger?)

potschemutschka
28 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

@Redaktion
Mobben Sie mich? Warum werden so viele meiner Antworten auf Rainer Zufalls Behauptungen/ Unterstellungen/ … nicht veröffentlicht? Vor einiger zeit rieten Sie mir, ich könne mich ja gegen Falschdarstellungen und Unterstellungen hier wehren. Wie soll das gehen, wenn Sie das verhindern! Sie arbeiten hier mit unlauteren Mitteln. Den Müll von R. Z. lassen sie unkommentiert durchgehen und mir verbieten Sie den Mund, wenn ich mich dessen erwehre! Verstehen Sie das unter journalistischem Berufsethos? Wenn Ihnen meine Kommentare nicht passen, dann sollten Sie bei Rainer Zufall anfangen, dass er aufhört mich provozieren zu wollen. Dann brauche ich mich auch nicht dagegen zu wehren und es gäbe hier im Thread weniger abseitige Kommentare, die andere Leser nur verwirren. Oder ist das etwa die Aufgabe von Rainer Zufall und Unverzagte hier für Ablenkung zu sorgen, wenn die Diskussion anders verläuft als von der Redaktion gewünscht? Fragen über Fragen!

Unverzagte
27 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Vermutlich bleibt hier von fast allen der eine oder andere Kommentar unberücksichtigt. Enttäuschung darüber ist verständlich, einen Anspruch darauf kann es nicht geben.

Sie legitimierten Provokation kürzlich mit einem Zitat als Denkanregung. Diese scheint aber gültig zu sein, wenn sie von Ihnen ausgeht.

Ebenso werfen Sie anderen thematische Ablenkung vor, während Sie oft abschweifen.

Selbstgerechte Umgangsformen erschweren den Diskurs erheblich.

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Wie soll die Körpergröße eines weißen Mannes vergleichbar sein mit dem historischen Hintergrund von tradierten Rassismuserfahrungen ?
Glauben Sie, dass das Anstarren im Ausdruck dieselbe Wirkung auf den angestarrten Menschen hat?
Ihre Anekdote mag erheitern, passend erscheint sie mir nicht in diesem Kontext.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Hmmm, Sie meinen Körpergröße sei irrelevant? Was ist mit kleinwüchsigen Menschen, egal ob weiß oder PoC?
Und ja, ich provoziere schon wieder!
John Le Carre: „Provozieren heißt, die Leute denken zu lassen.“

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ist die Leidenshistorie von Kleinwüchsigen auch nur quantitativ vergleichbar mit Rassismus?

Nachdenken anstelle dumpfer Provokation, danke.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Ihren ersten Satz verstehe ich nicht! Sorry. Was wollen Sie mir genau sagen?

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Soviel zum „betreuten Denken“, welches Sie leider ablehnen.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Hmmm, das“ betreute Denken“ bezog sich darauf, dass Rainer von mir eine Antwort auf einen, nicht von mir geschriebenen, Artikel wollte Bitte noch einmal nachlesen!
Mein Kommentar an Sie, bezog sich auf den von Ihnen geschriebenen Satz, der mir unverständlich ist. Möglichkeit eins, ich bin zu doof, das zu verstehen. Möglichkeit zwei, Sie haben sich unverständlich ausgedrückt.
Aber belassen wir es, ich bin wohl zu doof, Sie zu verstehen. Ich habe kein Problem damit. Man kann und muss nicht alles verstehen. Man sollte es zwar versuchen (= nachfragen), aber manchmal klappt es halt nicht. 🙂

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

„Menschenliebe ist das Wesen der Sittlichkeit, Menschenkenntnis das Wesen der Weisheit.“ (Konfuzius)
Erklärung:
Konfuzius unterscheidet hier zwei wichtige Fähigkeiten.

Menschenliebe bedeutet Mitgefühl, Respekt und Wohlwollen gegenüber anderen Menschen. Ohne diese Haltung fehlt die moralische Grundlage.

Menschenkenntnis hingegen bedeutet, das Verhalten, die Motive und die Natur anderer Menschen zu verstehen. Diese Fähigkeit hilft, kluge Entscheidungen zu treffen.

Zusammen bilden sie Moral und Weisheit.
(Quelle: 100 Konfuzius Zitate mit Erklärung ☀️ konfuzius.org)

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Es gibt sicherlich wesentlich weniger Betroffene von Kleinwüchsigkeit als unter Rassismus Leidende.
Zweites ist zu verurteilendes Verhalten von Menschen, während erstes unveränderlich ist.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

@Unverzagte
Bitte diese Aussage noch einmal überdenken und neu formulieren – auch unter Rassismus Leidende können ihr Aussehen nicht verändern, so wie Kleinwüchsige auch nicht. Und da es nur wenige von Kleinwüchsigkeit Betroffene gibt, sollen die sich mit Diskriminierung abfinden, weil unveränderlich?
Unter „Rassismus Leidende“ haben, nach Ihrer Formulierung, „zu verurteilendes Verhalten“?
Egal wie ich Ihre Aussage drehe, irgendwie ist das für mich entweder kein korrektes wirres Deutsch oder die Aussage diskriminiert alle – Kleinwüchsige und von Rassismus Betroffene. Ich gehe davon aus, dass Sie es nicht so meinten.

Sorry, bin sonst nicht so pingelig. Aber bei einer Germanistin, die so moralisiert und korrekten Sprachgebrauch immer wieder für sich einfordert (Gendern), erwarte ich, dass sie ihre eigenen Ansprüche an andere, dann auch selbst erfüllt!

Unverzagte
28 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sie zeigen Talent zum Missverständnis und ich frage mich einmal mehr, ob Sie das bewusst einsetzen.

Dementsprechend empfinde ich diesen Diskurs mit Ihnen zunehmend als zäh und unfruchtbar – Ihren Erwartungen kann und mag ich nicht gerecht werden.

potschemutschka
28 Tage zuvor
Antwortet  Unverzagte

Falsch, ich versuche immer Missverständnisse zu vermeiden, deshalb frage ich nach, wenn ich etwas nicht verstehe oder etwas missverständlich finde. Wenn ich vermute, jemand hat sich versehentlich falsch ausgedrückt, gehe ich damit einer voreiligen Falsch-Beurteilung aus dem Weg. Wenn der/die/das, bei dem/der ich nachfrage, allerdings nicht erklärt, was konkret gemeint war, …. tscha dann interpretiere ich es so, wie es gemeint sein könnte …. kann dann natürlich auch mal nicht im Interesse des Betroffenen sein. Ist dann eben Pech! 🙂

Susanne M.
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Doch. Weil ich eine Frau bin.

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Susanne M.

Chauvinismus und Rassismus sind zu unterscheiden.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Und wie trennt man beides voneinander, wenn mindestens ein Beteiligter/ eine Beteiligte Nicht-Deutscher-Herkunft, verschiedener Religion/ Muttersprache … ist? Was zählt als „schlimmer, Rassismus oder Chauvinismus? Gibt es auch rassistischen Chauvinismus bzw. chauvinistischen Rassismus? – Ich gebe zu, ich provoziere hier ganz bewusst!
Aber dieses ständige Rumgeeiere, schadet mMn. mehr als es nutzt. Sollte nicht das Ziel unserer Gesellschaft sein, jeden Menschen mit Respekt zu behandeln? Durch derartige Diskussionen (wer ist mehr betroffen) spaltet man immer noch mehr!
Überall und bei jedem sollte der Grundsatz herrschen: „Was du nicht willst, das man dir tu`, das füg auch keinem andern zu!“
Und das beginnt im Kleinstkindalter. Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme sind keine Einbahnstraße!

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Differenzierung mag für Sie ein schädliches Rumgeeiere sein. Die Unterscheidung ist nicht dasselbe wie ein Vergleich, den allein Sie hier ziehen in einem vermeintlichen Wettkampf um größere Betroffenheit.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Zu Ihrer Erinnerung! Folgender Austausch hier im thread:

Unverzagte
 1 Tag zuvor

 Antwortet  Susanne M.
Sind Sie noch derart angestarrt worden, dass Sie sich unwohl fühlten?

Susanne M.
 20 Stunden zuvor

 Antwortet  Unverzagte
Doch. Weil ich eine Frau bin

.Unverzagte
 2 Stunden zuvor

 Antwortet  Susanne M.
Chauvinismus und Rassismus sind zu unterscheiden.

Sie realativieren! Ich jedenfalls verstehe Ihre Aussagen so, dass Sie Susanne M.klar machen wollen, dass deren Empfindungen nicht „ebenso unangenehm“ sein können. Sehen Sie, darin unterscheide ich mich von Ihnen – jeder Mensch, unabhängig von Alter, Geschlecht, Ethnie, Muttersprache, Religion, Körpergröße, Hautfarbe … hat, mMn., das Recht von anderen Menschen, auch( unabhängig von allen bereits aufgezählten Merkmalen), mit Respekt behandelt zu werden. Bei Ihnen fällt mir immer wieder unangenehm auf, dass Sie verschiedene Maßstäbe anlegen!
Mag sein, dass das nur mein ganz persönliches Empfinden ist. Sehen Sie es mir bitte nach, denn Sie sind ja immer so verständnisvoll und tolerant, oder? 🙂

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Zum allerletzten Mal:
Eine Differenz ist nicht identisch mit Relation. Letztere inklusive Wertung konstruieren Sie in Ihrem Kopf.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Welche „Differenz“ und nicht „Relation“ beinhaltete denn Ihr Post an Susanne M.? Was wollten Sie ihr damit sagen? Warum war es Ihnen so wichtig zu betonen, dass es Chauvinismus und nicht Rassismus war, was Susanne erlebte? Bitte erklären Sie es mir, denn ich würde mein Missverständnis gern ausräumen können.

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Chauvinismus und Rassismus sind zu unterscheiden oder werfen Sie beides in einen Topf?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Welchen Unterschied macht es für die davon Betroffenen? Fühlt man sich bei Chauvinismus weniger schlecht, als bei Rassismus? Weil …?

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Interessante Argumentation, wozu brauchen wir da noch Gerichte, wenn der Grund für eine Verurteilung beliebig austauschbar ist ?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Es geht nicht um Verurteilung durch Gerichte, sondern um Beurteilung aus Sicht der Betroffenen!

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Geht es also um Ihr persönliches Ansinnen Leid aufwiegen zu wollen?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Nanana! Sie müssen jetzt den „German Stare“ als Teil der Kultur anführen?

Ich meine, wie verlogen kamen Sie daher, „plötzlich“ bei einer Susanne einen Unterschied zu machen? (Gähn)

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Susanne M.

Ein guter Punkt. Ob Potschemuschka Ihnen nun erklärt, dies wäre ein unveränderbarer Teil deutscher Kultur, und dass Sie das hinzunehmen haben?

Oder wünschen Sie sich, dass Sie respektiert werden?

Susanne M.
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ich könnte akzeptieren, dass es nichts Persönliches ist. Ich würde es trotzdem aufdringlich finden.
Käme ich gar nicht damit klar, müsste ich mir überlegen, ob Deutschland dann das richtige Land für mich ist. Ich kann als Einwanderin keine ganze Kultur ändern.
Also müsste ich mich mit dem “ German Starre“ arrangieren.
Oder ich gehe den Weg des Konfliktes. Ich werde Aktivistin, suche Mitstreiter und versuche, das Thema zur Diskussion zu stellen oder auch erstmal bewusst zu machen. Wer starrt, merkt oft selbst nicht, wie er glotzt.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Susanne M.

„Ich könnte akzeptieren, dass es nichts Persönliches ist. Ich würde es trotzdem aufdringlich finden.“
Volle Zustimmung aber wir leben im Jahr 2026. Wie lange wollen Sie Leuten noch „Lernzeit“ einräumen, ggf. Nachdem Sie und viele andere Ihr Unbehagen öffentlich machten?

„Also müsste ich mich mit dem “ German Starre“ arrangieren.“
Warum?

„Oder ich gehe den Weg des Konfliktes. Ich werde Aktivistin“
Oder Sie sagen Nein und unterstützen die Forderungen von Politiker*innen, Verbänden und Aktivist*innen, wenn (!) Sie deren Meinungen teilen…

(Kukturelle) Gewohnheiten/ Reflexe können das Verhalten erklären, rechtfertigen aber es nicht, legitimieren es nicht und befreit die Menschen nicht davon, sich für Respekt und Rücksichtnahme zu entscheiden – auch wenn manche blödsinnigerweise das Gegenteil behaupten

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Dumpfes Zurückstarren ist manchmal effektiv.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Fragen Sie mal die Rassist*innen, die sich plötzlich „nicht mehr zu Hause“ fühlen, wenn sie Menschen anderer Hautfarbe und Sprache in der Bahn als „bedrohlich“ empfinden…
Schon 10% Anteil von Migrant*innen recht manchen bereits, rechtsextreme Demokratie- und Menschenfeinde an die Macht zu wählen

Andreas
1 Monat zuvor

Jede Herabwürdigung einer Person ist zu viel, egal wo. Jena, Ilemnau, Aachen. Es spielt keine Rolle. Es vermischen sich hier viele Entscheidungen der Studierenden, die mit dem Studium fertig werden. Da es in Thüringen leider weniger Industrie gibt, geht es eben zu den DAX-Konzernen in den Westen. Jena ist sehr multikulturell, gerade im Akademikerbereich. Ilmenau weiß genau, was es an seinen international Studierenden hat und die Region auch, es hängen da doch einige Jobs der Einheimischen an der TU. Ich möchte auch nicht die Forschung kleinreden, aber 37 (!) Befragte ist eine immens kleine Stichprobe. Ich lade jeden ein, sich eine eigene Meinung zu den Studien- und Lebensbedingungen in Thüringen vor Ort zu bilden. Fakt ist aber auch und das erlebe ich jeden Tag, der Umgangston hat sich verschlechtert. Wie oft werden wir Lehrkräftte im BVJ belappt? Jeden Tag. Und ernsthaft, hier wird wieder ein Thema aufgemacht und suggeriert, der Osten ist eine NoGo-Area. Klischee!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Andreas

„Es vermischen sich hier viele Entscheidungen der Studierenden, die mit dem Studium fertig werden.“
Die entscheiden, von Rassist*innen angegangen zu werden?

„Jede Herabwürdigung einer Person ist zu viel.“
Nur manchen sind 37 Beispiele zu wenig, wenn diese „nur“ PoC und keine „angelappte“ Lehrkraft sind…

„Ich lade jeden ein, sich eine eigene Meinung zu den Studien- und Lebensbedingungen in Thüringen vor Ort zu bilden.“
Ich bekam jüngst einen Einblick durch Betroffene. Durchaus lesenswert: https://www.news4teachers.de/2026/06/alltag-in-ost-deutschland-welche-rassistischen-erfahrungen-internationale-studierende-machen-muessen/#comment-814223
Aber ich las schonmal heraus, dass bei Ihnen einen Scheiß auf Rassismus gegen Minderheiten gibt, da lieber über dass eigene Leid des „Belappens“ ergibt… Wie soll Ihr sehr, sehr kleines Herz da noch Anteilnahme oder Bewusstsein für Rechtstaatlichkeit zeigen? (augenroll)

Nick
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Kennen Sie Ihr Wissen über den Osten Deutschlands nur aus Lesen oder auch aus eigenem Erleben?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Nick

… nur vom „Hörensagen“!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Warum schreiben Sie das in Anführungszeichen?

Auch für Sie: Haben Sie noch etwas dazu zu sagen, dass Andreas meint, jeder Fall wäre einer zu viel, aber 37 wären zu wenig?
Oder dass er sich völlig unspezifisch über das Angehen von Lehrkräften beschwert, während er Rassismus kleinredet – obwohl die weder im Widerspruch noch in Konkurrenz stehen?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Kürzlich riet ich Ihnen schon einmal, sich über die Verwendung von Anführungszeichen zu informieren. „Duden“ oder ein D-Lehrer kann Ihnen da sicher weiterhelfen. Im Abi oder Studium waren Sie da wohl gerade krank?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sie haben also kein Zitat gefunden, auf das Sie verweisen können?
Wer hätte es gedacht… Achja, ich. Ich fragte, warum Sie so unsinnig zitieren.

Aber nicht, dass Sie sich damit blamieren, immer weiter zu konkretisieren, was Sie nicht abliefern können…

Sei’s drum. Haben Sie nochmal Ihre eigene Quelle gelesen, welche Ihrem rassistischen Schwachsinn komplett widersprach? 😉
„Respekt wird häufig durch Zurückhaltung gezeigt: durch kürzeren Blickkontakt, leichtes Wegschauen, eine gesenkte Kopfhaltung oder eine insgesamt indirektere Körpersprache.
In vielen Kulturen bedeutet Respekt nicht, jemanden direkt anzusehen, sondern gerade nicht in den persönlichen Raum einzudringen.“
Sagt ja einiges über Ihr Abi oder Studium aus, wenn Sie meinen, so eine Quelle FÜR rassistische Mikroaggressionen anführen zu können 😀

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sie wünschten sich an anderer Stelle ein Zitat von mir 🙂 beschweren sich aber hier, dass ich „unsinnig zitiere? An wessen Verstand liegt es wohl, wenn jemand etwas als unsinnig empfindet, obwohl er/sie/es nicht vollständig und sinnerfassend lesen kann?

Der Verstand ist wie eine Fahrkarte: Sie hat nur dann einen Sinn, wenn sie benutzt wird.(Ernst R. hauschka)

Unverzagte
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

EinE !

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Unverzagte

Highlandress

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Den Film kenne ich nicht. Was wollen Sie mir sagen?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Stimmt! 🙂 bis auf das „sinnfrei“ – oder sind alle Zitate , die man in Zitatensammlungen finden kann „sinnfrei“?
Und manchmal erschließt sich der Sinn durch Beachtung des Kontextes und/oder durch Nachdenken. Manchmal auch, wenn man etwas Humor besitzt und Ironie versteht.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

🙂 Schönes Zitat. Kommt in meine Sammlung!

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Besser sinnfrei als sinnentleert.
Wenn etwas sinnlos ist, ist es dann auch frei von Unsinn?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

So einfach ist das nicht. Potschemuschka muss Zutate von Menschen suchen, die tot sind, dass die nicht ihrer völlig falschen Verwendung und ihren Werten widersprechen können

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sean Connery ist tot, also passt es doch…. 😉

potschemutschka
29 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ich bin kein Kannibale! Ich suche keine Zutaten von toten Menschen! 🙂

dickebank
29 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Und ich dachte, dass sei die Ost-Varinte von „das Parfüm“, zu der Sie rain zufällig inspiriert werden sollten

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Wer likte, dass Sie den Film Highländer nicht kennen?? 🙁

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Entweder jemand, der den Film auch nicht kennt, oder jemand, der auch wissen wollte, was die Redaktion damit sagen wollte. Ich habe keine Ahnung.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sie likten sich also zweimal?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Braveheart

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ich hätte gerne einen Austausch, anstelle Ihre Flut von Müll, die sie offensichtlich nicht gelesen haben, weshalb die Aussagen Ihrer eigenen Quellen nicht zu den Ihren passen.

… vielleicht auch meine Schuld. Sie meinten, Zitierung schon im Abitur gelernt zu haben, ich fragte aber nie nach der Note 😛

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Was genau passt denn da nicht, Ihrer Meinung nach?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Dass Sie Quellen anführen, die Ihrer eigenen Aussage widersprechen?

„Respekt wird häufig durch Zurückhaltung gezeigt: durch kürzeren Blickkontakt, leichtes Wegschauen, eine gesenkte Kopfhaltung oder eine insgesamt indirektere Körpersprache.
In vielen Kulturen bedeutet Respekt nicht, jemanden direkt anzusehen, sondern gerade nicht in den persönlichen Raum einzudringen.“
Fast so, als würden nur Sie versuchen, rassistisches Verhalten als kulturelle Eigenheit kleinzureden.
Aber bestimmt haben Sie schon immer ganz viele PoC-Freund*innen beim letzten Volksfest getroffen, die den German stare lieben und kein Problem mit Rassismus wie ohen im Artikel beschrieben haben 😉

Was sagen die eigentlich dazu, dass Russland Zivilist*innen in der Ukraine gezielt beschießt und umbringt?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

„Der Verstand ist wie eine Fahrkarte: Sie hat nur dann einen Sinn, wenn sie benutzt wird.(Ernst R. hauschka)“
Während Potschemuschka einen Begriff googelt und das Forum mit Müll flutet – die Schwarzfahrerin des Verstehens..

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Und ich dachte, eine Fahrkarte sei ein Schuss, der weit am Ziel vorbei geht.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ich habe das „Deutschland-Ticket“ , bin also nicht nur in meiner Blase unterwegs. 🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Nick

Nicht aus eigenen Erfahrungen.
Wenn ich von eigenen Erfahrungen ausgehen würde, fände ich das Ost-West-Unterscheiden bescheuert.

Jedes Bundesland hat eine eigene, prägende Geschichte, aber schon als Schüler fand ich die DDR-Nostalgie-Shows irritierend, als würde es um „Teams“ gehen :/

Haben Sie noch etwas dazu zu sagen, dass Andreas meint, jeder Fall wäre einer zu viel, aber 37 wären zu wenig?
Oder dass er sich völlig unspezifisch über das Angehen von Lehrkräften beschwert, während er Rassismus kleinredet – obwohl die weder im Widerspruch noch in Konkurrenz stehen?

Nick
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Andreas schildert Erlebnisse bzw. Erfahrungen aus seinem eigenen persönlichen Erleben.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Nick

Wo hat er persönlich erfahren, dass 37 andere Fälle zu wenige sind, seine Fälle aber ernstgenommen werden sollen, nur weil es ihn selbst be…

Jetzt verstehe ich, was Sie meinen – Like 😉

Andreas
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sie interpretieren fleißig. Gönn ich Ihnen. Mir Rassismus und Herzlosigkeit anzudichten finde ich ein stückweit infam. Hören Sie mit solchen Unterstellungen bitte auf. Damit auch Sie es verstehen: Rassismus ist nicht ausschließlich das Problem einer Ostdeutschen Stadt/der Ostdeutschen (der Artikel suggeriert dieses nämlich, bzw. geht er ausschließlich als „Nachricht“ darauf ein.). Im Artikel steht etwas über internatioanel Studierende, nicht über PoC (falls ich falsch liege: sorry). Es kommen doch tausende Studierende jährlich für ein Vollzeitstudium oder Erasmus etc. nach Ostdeutschland. Soll es denen allen so katastrophal schlecht gehen? Da ich ebenfalls PoC, schwul und in der ostdeutschen Provinz unterrichte und auch in Ostdeutschland studiert habe, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass mir der alltägliche Rassismus von den „Arabern“ entgegenschlägt. War so und ist bis heute so (von den in den Osten Deutschlands migrierte Altnazikader und deren Kiddis mal abgesehen). Damit rede ich nicht die Erfahrungen der Interviewten klein. Das ist aufzuarbeiten und zu analysieren.

Susanne M.
1 Monat zuvor
Antwortet  Andreas

Rassismus und “ Colorism“ gibt es selbstverständlich auch unter Leuten ausländischer Herkunft. Damit hatte ich als DaZ Lehrerin oft zu tun.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Susanne M.

„Colorism“?
Meinen Sie damit Rassismus? Es ist ja eine pseudowissenschaft rechtsexremer Strömungen.

Oder meinen Sie, die Betroffenen im Artikel wurden wegen ihrer zur hellen Hautfarbe angegangen? XD

Susanne M.
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Es ist ein spezifischer Rassismus, der in schwarzen Ethnien, aber auch sehr stark in Asien vorkommt: Hellere Hauttöne wird bevorzugt und als wertvoller erachtet. Teilweise ist Colorism ein Erbe des Kolonialismus, so galten “ hellere“ Schwarze als geeigneter, beispielsweise Vorarbeiter zu werden, aber in Indien ist diese Art Rassismus älter als die englische Besetzung und speist sich vermutlich aus dem Kastenwesen.
Diese Diskriminierung betrifft alle Bereiche des Lebens, Arbeitsmarkt, Heiratsmarkt, Ausbildung.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Susanne M.

Ja, und dieser „Colorismus“ der Inder wirkt bis heute nach. Eine sehr gute Bekannte indischer Abstammung hat als Kind sehr darunter gelitten, dass eine indischstämmige Verwandte ihr immer sagte, sie solle sich gründlicher waschen, sie wäre zu „schwarz“ und würde deshalb nie einen Mann bekommen!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

„Ja, und dieser „Colorismus“ der Inder wirkt bis heute nach.“
Jaja, wir alle kennen die schriften amerikanischer und europäischer Sklavenhalter*innen: Was würden die Inder tun? (augenroll)

Einfach peinlich, wie Sie jeden Strohalm ergreifen, um bloß keine Rücksicht nehmen und Respekt zeigen zu müssen -__-

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Susanne M.

„Es ist ein spezifischer Rassismus, der in schwarzen Ethnien, aber auch sehr stark in Asien vorkommt“
Und Sie hauen das bei einem Artikel über Deutschland raus, weil?

Oder meinen Sie, Rassismus wurde aus Indien importiert? 😀
Was für ein trauriger Versuch, den kolonisationslegitimierenden Sinn und Ursprung des Rassismus abzuwälzen versuchen?

Was als Nächstes? Das andere Nationen vor Jahrhunderten auch Sklav*innen nahmen?
Dieser ganze Müll wurde schon vor Jahren widerlegt. Wenn Sie weltweit nach Beispielen für Rassismus suchen, um den hiesigen zu relativieren (!) verschonen Sie mich bitte künftig damit 🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Andreas

„Im Artikel steht etwas über internatioanel Studierende, nicht über PoC (falls ich falsch liege: sorry).“
Auch noch weiße-Franzosen-feindlich, hm? Traurig, wenn das stimmen sollte…

„Hören Sie mit solchen Unterstellungen bitte auf.“
Dass Sie schrieben, jeder Fall wäre einer zu viel, aber 37 Fälle wären zu wenig? Das übernahm ich von Ihnen.

Dass Sie sich über das Angehen von Lehrkräften unspezifisch als „Belappen“ aufregen, nachdem Sie Berichte über Rassimus gegen Studierende als „wenig“ zu relativieren versuchten, ist auch von Ihnen übernommen.

Wenn Sie meinen, ich habe Sie hier missverstanden: „Es vermischen sich hier viele Entscheidungen der Studierenden, die mit dem Studium fertig werden.“,
würde ich mich sehr über eine Ausführung freuen, auf welche „Entscheidungen“ Sie sich da beziehen.

„Rassismus ist nicht ausschließlich das Problem einer Ostdeutschen Stadt/der Ostdeutschen“
Volle Zustimmung! Gruß aus Pforzheim 🙁

„Da ich ebenfalls PoC, schwul und in der ostdeutschen Provinz unterrichte und auch in Ostdeutschland studiert habe, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass mir der alltägliche Rassismus von den „Arabern“ entgegenschlägt.“
1. Das tut mir aufrichtig leid. Ich wünsche Ihnen Stärke!
2. Es überrascht mich, dass Sie von „Arabern“ rassistisch angegangen werden, aber es freut mich, dass Sie (hoffentlich) nicht aufgrund Ihrer Orientierung von diesen angegangen werden und Rechtsextreme Sie nicht auf dem Schirm haben.
Am Ende ist es aber kein Argument gegen die Erfahrungen, sondern eher dafür, wie weit verbreitet die Probleme sind – „Araber“ machen da ja nur einen kleinen Teil der Bevölkerung aus.
3. Wenn Sie „Araber“ in Anführungszeichen schreiben, bereitet mir das ehrlichgesagt Unbehagen – im Artikel geht es ja um Rassismus – aber in Ihrem speziellen Fall wollten ich dies nur meinerseits klarstellen, Ihnen nicht ankreiden
4. „von den in den Osten Deutschlands migrierte Altnazikader und deren Kiddis mal abgesehen“
Warum sehen Sie von denen ab?

Andreas
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

zu 4. Weil ich den Nazis das schon ohnehin zuschreibe, rassistisch zu sein.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

„Auch noch weiße-Franzosen-feindlich, hm?“
Achtung anekdotische Evidenz: Vor einigen Jahren hatte ich Kontakt zu einer jungen Französin, die einen VHS-Kurs leitete (kein Französisch-Kurs). Sie sprach perfekt D, obwohl erst wenige Jahre in DE. Sie erzählte einmal, dass sie sich ihren typisch-französischen Akzent sehr hart abtrainiert hatte, um nicht immer als „die Französin“ eingruppiert zu werden. Aber das waren sicher nur Chauvinisten und keine Rassisten, also halb so schlimm. 🙂 .
Gibt es auch weibliche Chauvinisten, oder nennt man die dann Nationalisten, oder wie?
@unverzagte Wie würden Sie das nennen?
Bei mir landen diese Menschen in der Schublade: Ar… lö…er.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Feministin, da weiblich:)

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Apropos Französin und deutsche kulturelle Besonderheiten (Wahrnehmung der Deutschen in einer anderen Kultur):
Aurélie (Die Deutschen Tröten Sehr Subtil)
🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

„Achtung anekdotische Evidenz“
Danke, dann muss ich ja nicht weiterlesen, was Sie sich zusammenerfinden

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sie können lesen?

Jobcenter-Besucher
27 Tage zuvor

Heute besuchte ich mit jungen Migranten eine Jobmesse des Jobcenters. Es gab viele Angebote für die jungen Menschen, (z. T. ohne Schulabschluss und aus verschiedenen Ländern). Interessant fand ich einen Stand von „International Motivation Training“.
International Motivation Training – Seminare & Coachings für Menschen
Dort lagen Flyer in mindestens 8verschiedenen Sprachen. Dort wird folgendes Seminar angeboten (Zitat vom Flyer):

„Wie funktioniert die deutsche Kultur? Was sind die Do´s and Dont´s im deutschen Alltag und auf dem deutschen Arbeitsmarkt? Welche Potentiale bringen Sie mit und wo können Sie realistische Perspektiven damit entwickeln? Wie funktioniert der deutsche Arbeitsmarkt?
Es geht in diesem Kurs um das Erkennen vieler Unterschiede und das Meistern von neuen Gegebenheiten. Sie lernen, sich in Ihr neues Umfeld schnell einzubringen und anzupassen, ohne Ihre eigene Kultur und Identität aufzugeben …“

Das Seminar dauert 18 Tage und wird in verschiedenen Herkunftssprachen angeboten und durchgeführt, so dass die Teilnehmer entscheidende Details verstehen. Zusätzlich werden 18 Tage Deutsch-Konservation und Bewerbungstraining angeboten.
Ich fand das sehr interessant und versorgte meine Schützlinge mit Flyern in ihrer Muttersprache, ich hoffe dass sie das Angebot annehmen (können). Leider fand ich nichts zu den Kosten für diese Seminare und ob ggf. das Jobcenter unterstützt, bei der Finanzierung.

Ich arbeite schon länger mit jungen Migranten, aber diese Kurse kannte ich bisher nicht. Vielleicht hilft dieser Link interessierten Kollegen.

Jobcenter-Besucher
26 Tage zuvor

Sorry, soll natürlich nicht „Konservation“, sondern „Konversation“ heißen. Die Hitze ist schuld! 🙂