BREMEN. Kurz vor Beginn der Sommerferien erinnern Schulbehörden in mehreren Bundesländern Eltern daran, dass die Schulpflicht auch unmittelbar vor und nach den Ferien uneingeschränkt gilt. Hintergrund sind immer wieder Fälle, in denen Familien ihre Kinder wegen günstigerer Flugpreise, voller Autobahnen oder organisatorischer Schwierigkeiten früher aus dem Unterricht nehmen oder erst verspätet zurückkehren lassen. Die Behörden reagieren zunehmend konsequent und leiten Bußgeldverfahren ein. Der Appell richtet sich deshalb nicht nur an Reisende – sondern an alle Eltern schulpflichtiger Kinder.

Mit dem Beginn der Sommerferien flammt die Diskussion jedes Jahr aufs Neue auf. Während die Ferienzeiten der Länder gestaffelt sind, steigen in den ersten Ferientagen regelmäßig die Preise für Flüge und Urlaubsunterkünfte. Gleichzeitig sorgen volle Autobahnen und überlastete Bahnhöfe für zusätzlichen Druck bei der Reiseplanung. Manche Familien ziehen deshalb in Erwägung, bereits vor dem letzten Schultag aufzubrechen oder erst einige Tage nach Unterrichtsbeginn zurückzukehren. Die Schulgesetze der Länder setzen dem jedoch enge Grenzen.
Aktuell haben die Bildungsbehörden in Bremen und Niedersachsen ihre Warnungen noch einmal bekräftigt. Die Bremer Bildungsbehörde erklärte unter der Überschrift „Keine Ausnahmen bei Ferienverlängerung – Schulpflicht im Fokus“, unentschuldigtes Fehlen stelle einen Verstoß gegen die Schulpflicht dar und könne ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach sich ziehen. Auch das niedersächsische Kultusministerium verweist darauf, dass die Schulpflicht verfassungsrechtlich verankert sei. Wer seine Kinder ohne Genehmigung dem Unterricht fernbleiben lasse, begehe eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden könne.
„Die Einhaltung der Schulpflicht ist keine Formsache, sondern Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und gleiche Bildungschancen“
„Uns ist bewusst, dass Familien bei der Urlaubsplanung manchmal vor besonderen Herausforderungen stehen – etwa, wenn Ferienzeiten in verschiedenen Bundesländern kaum zusammenpassen oder Angehörige im Ausland leben“, erklärte Bremens Bildungssenator Mark Rackles (SPD). „Die Einhaltung der Schulpflicht ist aber keine Formsache, sondern Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und gleiche Bildungschancen.“
An der grundsätzlichen Rechtslage ändert das nach Angaben der Behörden nichts. Ein vorzeitiger Ferienbeginn oder eine Verlängerung der Ferien werde grundsätzlich nicht genehmigt. Beurlaubungen seien nur in besonders begründeten Ausnahmefällen nach einer Einzelfallprüfung möglich. Dafür müssten Eltern geeignete Nachweise vorlegen.
Als mögliche Ausnahmegründe nennen die Behörden etwa Erkrankungen oder wichtige familiäre Ereignisse wie Hochzeiten oder Beerdigungen. Dagegen gelten günstigere Flugpreise, der Wunsch nach längeren Ferien, die Vermeidung von Staus oder hohe Reisekosten ausdrücklich nicht als ausreichende Begründung. Auch Flugverspätungen oder Autopannen rechtfertigen nach Angaben der Bremer Schulbehörde in aller Regel keine nachträgliche Verlängerung der Ferien.
Dass Verstöße tatsächlich verfolgt werden, zeigt ein Fall aus Bremen. Dort verlängerte eine Mutter die Ferien ihrer Kinder um zwei Wochen. Nach ihren Angaben hatte sie die Rückreise kurzfristig organisieren wollen, jedoch keine rechtzeitigen und bezahlbaren Flüge mehr gefunden. Die Schulbehörde wertete dies als Folge privater Reiseplanung und leitete ein Bußgeldverfahren ein. Nach einem Einspruch bestätigte ein Gericht die Entscheidung der Behörde.
Wie hoch Bußgelder ausfallen können, regeln die Schulgesetze der Länder. In Niedersachsen und Bremen sind Geldbußen von bis zu 1.000 Euro möglich. Die konkrete Höhe richtet sich jeweils nach den Umständen des Einzelfalls.
Nach Angaben der Bremer Bildungsbehörde nimmt die Zahl der Verfahren wegen Verstößen gegen die Schulpflicht zu. Wurden im Schuljahr 2021/22 noch 64 Verfahren registriert, waren es im laufenden Schuljahr 2025/26 bereits 201. Dabei handelt es sich nach Behördenangaben noch um einen vorläufigen Stand, weil Verstöße bis zu sechs Monate nachträglich verfolgt werden können. Niedersachsen führt nach Angaben des Kultusministeriums hingegen keine landesweite Statistik über entsprechende Ordnungswidrigkeiten.
„In Ausnahmefällen erhalten wir auch direkt vom Zoll am Flughafen die Anzeigen, wenn dort Familien mit schulpflichtigen Kindern auffallen“
Um Verstöße aufzudecken, setzt Bremen auch auf Kontrollen. In Abstimmung mit dem Innenressort sollen in den Wochen vor und nach den Ferien stichprobenartige Kontrollen insbesondere an Bahnhöfen und am Flughafen stattfinden. Familien, die eine genehmigte Beurlaubung erhalten haben, müssen diese bei Reisen mitführen.
Die Bundespolizei in Niedersachsen betont dagegen, die Kontrolle der Schulpflicht gehöre grundsätzlich nicht zu ihren Aufgaben. Ergibt sich bei einer Kontrolle jedoch ein Anfangsverdacht für eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat, können die entsprechenden Daten an die zuständigen Behörden übermittelt werden.
Auch kommunale Schulträger kontrollieren Reisende in der Regel nicht selbst. Die Region Hannover teilte mit, sie führe „erst recht nicht punktuell an speziellen Tagen“ Kontrollen durch. Kenntnis von unerlaubten Ferienverlängerungen erhalte sie meist erst, wenn Schulen entsprechende Verstöße meldeten. „In Ausnahmefällen erhalten wir auch direkt vom Zoll am Flughafen die Anzeigen, wenn dort Familien mit schulpflichtigen Kindern auffallen“, erläuterte eine Sprecherin.
Für Familien bedeutet das: Die Versuchung, wegen günstigerer Reisepreise oder einer entspannteren Anreise einige Tage früher in den Urlaub zu starten, mag groß sein. Rechtlich bleibt der Spielraum jedoch eng. Die Schulpflicht endet erst mit dem letzten Unterrichtstag – und beginnt unmittelbar nach den Ferien wieder. Wer davon ohne Genehmigung abweicht, muss damit rechnen, dass die Reise nicht nur teurer wird als geplant, sondern im Nachhinein auch ein Bußgeld nach sich zieht. News4teachers / mit Material der dpa
Todesfall vorgetäuscht – um früher in die Ferien fliegen zu können










Die Bußgelder sollten mindestens bei 5000 EUR liegen.
Warum?
Warum wohl? Weil die derzeitigen Geldstrafen viel zu niedrig sind.
Jeder verbeamtete Lehrer sollte bei Krankheit zum Amtsarzt und sich die Krankheit bescheinigen lassen.
Glauben Sie, wir bräuchten kein Attest ? Warum sollten das nicht auch weiterhin nicht verbeamtete Mediziner bescheinigen können ?
Amtsarzt mit diagnostischer Expertise – vermutlich so häufig wie Einhörner.
Nicht für die ersten drei Tage. Im übrigen heißen die Dinger Arbeits- bzw. Dienstunfähigkeitsbescheinigungen und müssen laut Dienstanweisung auch weiterhin in ausgedruckter Form an die Dienststelle übermittelt werden, da der Abgleich mit den Daten der gesetzlichen Krankenkassen ja erst am Monatsende erfolgt.
Die meisten Beamten haben mit der gesetzlichen Krankenkasse nichts zu tun.
Ja, das glaube ich. Das Landesbeamtengesetzes sagt: auf Verlangen des Dienstherrn. Und das gibt es erfahrungsgemäß nicht.
Und um GAAAANZ sicher zu gehen, dass es hier keine Gefälligkeitsatteste gibt, sollte das durchaus ein Amtsarzt ausstellen. Wo kämen wir denn da hin?
Nach Beamten jetzt also weiter zum Ärztinnen bashing… die schwören auch einen Eid, vonwegen Gefälligkeitsattest .
Mag ihre persönliche Erfahrung sein. Hier müssen immer spätestens am dritten Tag entsprechende Belege auf dem Tisch der Vorgesetzten liegen.
Gern wird auch telefonisch während eines Klinikaufenthaltes nachgefragt, wann die Dienstfähigkeit wieder hergestellt sein wird.
Kann man machen. Eine Frage noch: Wer bezahlt die Amtsärzte?
(Spoiler: Den Lehrkräften selbst das aufzudrücken dürfte eher unzulässig sein, schon allein weil die Maßnahme unverhältnismäßig wäre, also .. die Steuerzahler.)
Vielleicht machen die Beamten dann weniger krank.
Die Polizeikontrollen an den Flughäfen zahlt der Steuerzahler auch. Das ist auch nur aus Sicht der Lehrer verhältnismäßig.
Beamten bashing , die gefühlt siebenhundereinundvierzigste – geht’s Ihnen jetzt wenigstens etwas besser ?
„Vielleicht machen die Beamten dann weniger krank.“
Wie gesagt, grundsätzlich zulässig und ich hätte weder persönlich ein Problem damit noch sähe ich eine Möglichkeit für die Beamten, rechtlich dagegen vorzugehen.
Sie setzen allerdings – so verstehe ich Sie jedenfalls – voraus, dass eine solche Maßnahme in einem geringeren Krankenstand resultieren und die zusätzlichen Kosten für die ohnehin nicht in der nötigen Anzahl verfügbaren Antsärzte sich dadurch rechnen würden. Das bezweifle ich aufgrund der Beobachtungen in meinem Umfeld sehr:
Die kommen eher – teils gegen ausdrücklichen ärztlichen Rat – nach kaum überstandener schwerer Erkrankung viel zu früh wieder („Präsentismus“), weil sie ihre Schüler vor dem Abitur nicht im Stich lassen möchten, wollen weiter unterrichten, obwohl ihnen – buchstäblich! – schwarz vor Augen ist, oder machen mit gebrochenem Bein Distanzunterricht, ebenfalls um ihre Schüler nicht im Stich zu lassen – das sind nur ein paar Fälle, für die ich aus persönlichem Erleben bürgen kann.
„Das ist auch nur aus Sicht der Lehrer verhältnismäßig.“
Nur als dezenter Hinweis:
a) Es ist nicht die Entscheidung der Lehrkräfte, ob solche Kontrollen stattfinden (und ich würde das gar nicht entscheiden wollen).
b) Ich finde es beeindruckend, dass Sie sich zutrauen, für eine ganze Berufsgruppe sprechen zu können, der Sie möglicherweise nicht einmal selbst angehören. Woher wissen Sie eigentlich, dass Sie Recht haben?
Ich schäme mich dafür. Ich will nicht, dass meine Schüler nur zu mir kommen, weil die Polizei sie zwingt.
Die Atteste der Kinder zahlen auch die Eltern. Sehe hier keinen Unterschied.
„Die Atteste der Kinder zahlen auch die Eltern.“
Jetzt bin ich ehrlich verblüfft – ich dachte eigentlich immer, die meisten Eltern (und damit auch deren Kinder) seien gesetzlich krankenversichert und die ärztliche Bescheinigung, die bei längerer Erkrankung des Kindes an der Schule vorgelegt werden muss (wegen der Schulpflicht) würde hier von der Krankenkasse übernommen. Ist das in Ihrem Bundesland nicht so?
„Sehe hier keinen Unterschied.“
Das wäre ja auch nicht Ihre Aufgabe, sondern die der Verwaltungsgerichte, das gegebenenfalls zu prüfen, sollte ein Beamter dagegen klagen. Hier nur so viel: Eine ärztliche Bescheinigung müssen Beamte (zumindest in meinem Bundesland) bei mehr als ein paar Tagen ebenfalls vorlegen – es muss aber (genau wie bei Angestellten auch) keine AMTSÄRZTLICHE Bescheinigung sein.
Wenn Sie jetzt als Dienstherr anordnen, dass ausgerechnet die Beamten, die in einem besonderen Treueverhältnis zum Staat bzw. ihrem Dienstherrn stehen, ab dem ersten Tag der Erkrankung eine amtsärztliche Bescheinigung vorlegen müssen, dann unterstellen Sie als Dienstherr Ihren eigenen Beamten, dass diese mit geringerer Wahrscheinlichkeit ihre Pflichten erfüllen als Angestellte (AUTSCH!!!).
Wenn das wahr wäre, wäre diese Maßnahme notwendig und verhältnismäßig – und die Verbeamtung natürlich völlig sinnlos, da ihre Ziele offenkundig nicht erreicht wurden.
Die Frage ist aber nun: Ist das wahr, oder lässt sich das wirklich hinreichend wahrscheinlich machen – und beides bezweifle ich doch stark, weshalb ich eine solche Maßnahme befremdlich fände (zumal es dem Dienstherrn ja immer möglich ist, seinen Beamten im Verdachtsfall zum Amtsarzt zu schicken – diese Möglichkeit hat er, und das. völlig zu Recht).
Und nein, es geht hier übrigens NICHT um Anekdoten oder Einzelfälle – so ärgerlich die sind, auch aus meiner Sicht: Sie beweisen nur, dass es diese Einzelfälle gibt. Hier geht es stattdessen um die Frage, ob es gerechtfertigt ist, ausnahmslos ALLE Beamten unter Generalverdacht zu stellen.
Nein, Atteste müssen tatsächlich bezahlt werden. Kosten zwischen 8 und 15 Euro.
Danke für den Hinweis!
Vielleicht sollte die Exekutive auch überprüfen, ob am den Schulen auch wirklich Znterricjt gemacht wird. Und die Filmezeiger und Quizzspieler mit einem Bußgeld nicht unter 5000€ belegen.
Ordnung muss sein!
Auch wenn es Ihnen nicht passt, am Ende des Schuljahres finden immer viele Dinge statt, die das soziale Miteinander fördern. Das ist der einzige Zeitpunkt, an dem wir völlig frei von Notendruck sind.
Alle Experten fordern doch genau sowas und dann beschweren sich (vermutlich) Eltern, dass das alles Brimborium und FühliFühli ist? Genau mein Humor.
Das soziale Miteinander zu fördern ist wichtig, darüber müssen wir gar nicht diskutieren. Die Frage ist nur, warum dafür ausgerechnet die letzten Schultage herhalten müssen und gleichzeitig auf der Anwesenheitspflicht bestanden wird.
Wenn ein pädagogisch sinnvolles Projekt stattfindet, ist das völlig in Ordnung. Aber wenn stattdessen überwiegend Filme geschaut oder Spiele gespielt werden, dann dürfen Eltern schon fragen, ob dafür wirklich Anwesenheit bis zum letzten Schultag erforderlich ist.
Bei Schülerinnen und Schülern wird auf Pflichterfüllung gepocht, gleichzeitig scheint die Qualität des Unterrichts am Schuljahresende oft keine vergleichbare Rolle mehr zu spielen. Das hat nichts mit „Fühli-Fühli“ zu tun, sondern mit der Frage, ob Regeln und Erwartungen für alle gleichermaßen gelten.
„Aber wenn stattdessen überwiegend Filme geschaut oder Spiele gespielt werden, dann dürfen Eltern schon fragen, ob dafür wirklich Anwesenheit bis zum letzten Schultag erforderlich ist.“
Das interpretiere ich mal so: Sie möchten früher in die Ferien, weil die letzten paar Tage vor den Ferien aus Ihrer Sicht nichts Sinnvolles mehr läuft – korrigieren Sie mich gerne, wenn ich da falsch liegen sollte.
Spielen wir dieses Szenario doch durch: Die Schulpflicht wird in der letzten halben Schulwoche/für die letzten sieben Tage des Schuljahres aufgehoben. Was wird ,(meines Erachtens) passieren?
1. ALLE Kinder bleiben in den letzten Tagen zu Hause, um früher in die Ferien fliegen zu können.
3. Da das ausnahmslos ALLE Eltern so handhaben, werden die Flüge wundersamerweise gar nicht billiger (Angebot/Nachfrage).
4. Herzlichen Glückwunsch! Sie haben mit Ihrer Maßnahme zwei Dinge bewirkt:
a) Die Ferien sind de facto eine halbe Schulwoche/sieben Kalendertage länger geworden.
b) In der letzten Schulwoche, bevor die Schulpflicht ausgesetzt wird, ist „normaler“ Unterricht de facto nicht mehr möglich, weil die Kiddies nur noch auf den „Ferienbeginn“ schielen (der jetzt „Aussetzung der Schulpflicht direkt vor Ferienbeginn“ heißt). Mit anderen Worten: Sie hätten lediglich dafür gesorgt, dass das ganze Problem weiter nach vorne verschoben wird.
Und übrigens: Danke für die Verlängerung der Ferien – im Namen aller Lehrkräfte!
(Spoiler: Das ist IRONIE!)
„Das soziale Miteinander zu fördern ist wichtig, darüber müssen wir gar nicht diskutieren. Die Frage ist nur, warum dafür ausgerechnet die letzten Schultage herhalten müssen und gleichzeitig auf der Anwesenheitspflicht bestanden wird.“
Vielleicht, weil man für das soziale Miteinander nunmal alle Schüler benötigt? Warum sollte die letzten Schultage denn nicht auf Anwesenheitspflicht bestanden werden? Schule ist Schule, selbst wenn es dann nicht mehr um Noten geht. Davon abgesehen machen Lehrer und die Schulsozialarbeit übers Jahr verteilt viele Aktionen, die sich am Ende etwas ballen, da kein Notendruck mehr herrscht und Zeit da ist, mal andere Dinge zu tun. Die letzten Tage sind ein absoluter Gewinn für die Schülerinnen und Schüler und ein Klassengefüge allgemein. Weshalb sollte man dies seinem eigenen Kind vorenthalten wollen?
Weil das die einzige Zeit ohne Notendruck ist. Und ohne Anwesenheitspflicht geht das leider nicht, sonst meinen einige Eltern, dass das unwichtiges Beiwerk ist.
Das mit dem Filme schauen kenne ich so gar nicht mehr, da die Schüler nicht mehr in der Lage sind, eine ganz Stunde zu gucken. Und ja, die Regeln sollten für beide Seiten gelten. Wenn Sie also solche Kollegen an der Schule haben, steht Ihnen der Beschwerdeweg über die Schulleitung jederzeit offen.
Offensichtlich sind die letzten Schultage dafür am besten geeignet – die „ersten“ kann man dafür halt schlecht nehmen.
Ich bin da btw. neutral – von mir aus kann auch Unterricht bis vorm Sommerferiengong sein…
Hier reden halt wie immer nicht Betroffene mit.
Als ob Eltern nicht betroffen wären von der Zeittotschlagerei der Lehrer.
Wenn Luggi zur Elternschaft gehört, ist es schon auch irgendwie Betroffener. Das ist völlig ok.
Rechtschreibtraining wäre auch nicht schlecht!
Ach was hier alles nicht schlecht wäre.
„Vielleicht sollte die Exekutive auch überprüfen, ob am den Schulen auch wirklich Znterricjt gemacht wird. Und die Filmezeiger und Quizzspieler mit einem Bußgeld nicht unter 5000€ belegen.“
Ohne jetzt ausgerechnet für „Filmezeiger und Quizspieler“ eine Lanze brechen zu wollen: Ihnen ist schon klar, dass die Schülerinnen und Schüler am Ende des Schuljahres fertig und alle sind und nur noch eines wollen und brauchen, nämlich F-E-R-I-E-N? Wenn Sie da bis zum Ende voll durchziehen – klar, kann man machen, von mir aus, aber viel werden Sie da nicht in die Köpfe reinkriegen, und die letzten drei, vier Tage vor Ferienbeginn schreit meine gesamt pädagogische Erfahrung mich dann permanent an: „Schalt einfach mal einen Gang zurück!“
Muss ja nicht gerade ein Film sein (Ich HASSE Filme im Unterricht). Der Neugierde halber: Wäre es für Sie okay, einer fünften Klasse aus einem Buch vorzulesen, damit das auch die Kinder mal erlebt haben, deren Eltern das sonst nicht tun, oder soll diese Lehrkraft Ihrer Meinung nach auch das Bußgeld zahlen?
Schon meine Oma wusste:
“ Es ist schon immer so gewesen.
Am letzten Tag wird vorgelesen“
Es ist jedes Jahr dieselbe Diskussion. Leider verstehen, auch bei unserem Klientel in der Betreuung, viele Eltern nicht, was so schlimm daran ist, das Kind ein paar Tage vorher aus der Schule zu nehmen, da angeblich nur noch Filme geschaut und Spiele gespielt werden (was oft nicht der Wahrheit entspricht).
Ich finde das paradox, denn zum einen sollten sechs Wochen Ferien wirklich genug sein, zum anderen gibt es eine Schulpflicht – in den letzten Tagen vor den Ferien findet oft sehr viel soziales Lernen statt. Einige Lehrkräfte nutzen die Zeit, um eventuelle Lücken zu schließen, selbst wenn dies nicht mehr benotet wird. Das „nichts mehr gemacht wird“, ist einfach nicht richtig.
Viele Lehrer sind gleichzeitig Eltern – was wäre wohl los, wenn die sich auch ein paar Tage vor den Ferien schon diese Auszeit gönnen?
Ist man zu tolerant mit den Schwänzern vor den Ferien, führt das langfristig dazu, dass man sein Kind wohl immer früher aus der Schule nimmt. Warum nach Notenschluss noch hingehen? Ergo: Saftige Bußgelder sind angemessen.
„… da angeblich nur noch Filme geschaut und Spiele gespielt werden (was oft nicht der Wahrheit entspricht).“
Oft aber eben doch. Ist es wirklich so absurd, mal an andere Lösungen als Repression zu denken? Wie hier: https://www.stadtlandmama.de/content/flexible-schulferien-familien
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Hm. Die Voraussetzungen dafür haben es laut Artikel in sich: Ein Fünftel mehr Lehrer, im selben Zuge Aufwertung des Lehrerberufs wegen Lehrermangels usw. und im Endeffekt natürlich eine komplette Umstellung der Lern- und Unterrichtskultur.
Vielleicht wäre es schön und über andere Lösungen nachzudenken ist natürlich nie absurd. Aber im Endeffekt scheitert es erfahrungsgemäß an der Ökonomie. So viel Geld ist Bildung der Politik nicht wert. Und das wiederum ist nur ein Spiegel dessen, was Bildung der Gesellschaft wert ist. Leider zu wenig.
Ich kann das mit diesem „Bedürfnisse berücksichtigen“ (siehe verlinkten Artikel) bald nicht mehr hören/lesen. Immer soll von jedem Individuum jedwedes Bedürfnis berücksichtigt und befriedigt werden. Bloß keine Regeln und Anpassung mehr. Das macht unterm Strich circa 83.000.000 Bedürfnisse alleine in Deutschland, denen sich Gesellschaft und System unterordnen sollen. Sorry, aber so funktioniert das nicht. Regeln entstehen am Ende aus Konflikt und Konsens, sie sind unser gemeinsamer Nenner. Natürlich kann man über neue Lösungen nachdenken – aber die sind derzeit nicht vorhanden. Und wer sich nicht an gängige Regeln hält, wird bestraft. So einfach. Aber statt sich an Regeln zu halten oder halten zu wollen, posaune ich lieber mein gerade aktuelles Bedürfnis heraus und verlange andere Lösungen. Toll.
Vielleicht hab ich als Fußgänger keine Lust bei einer roten Ampel zu warten. Mein individuelles Bedürfnis wäre es, die Straße JETZT zu überqueren. Braucht es da also Fußgängerbrücken an jeder Ampel? Oder muss ich halt mal warten… Ich bin für letzteres.
Wo gibt es die Regel, dass der Sinn von Regeln nicht hinterfragt werden darf?
Nebenbei gefragt: Sie stehen vor jeder roten Fußgänger-Ampel, auch nachts, wenn kein Auto kommt? Wir nicht.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Hinterfragen darf man. Derzeit setzen sich Eltern aber darüber hinweg – ohne zu hinterfragen.
Wenn kein Auto kommt, laufe ich auch mal bei rot rüber. Aber werde ich dabei erwischt, wird ein Bußgeld fällig. Qed.
Da sind die meisten Ampeln aus.
Bei uns nicht. Herzliche Grüße Die Redaktion
Sie zeigen hier aber ganz klar das Bedürfnis, mehr als kompetenter, einsatzbereiter Sozialarbeiter gesehen zu werden und weiter das Bedürfnis, dass Ihre Sicht auf Jugendliche, insbes. die einseitig schuldzuweisende auf Jugendliche mit Migrationshintergrund anerkannt wird.
Man könnte auch bei Ihnen sagen: heul weiter…..oder denk um.
Bitte belegen Sie mir, dass ich in meinen Posts explizit von Jugendlichen mit Migrationshintergrund spreche. Das tu ich nie, zumal es nicht stimmt. Wir betreuen natürlich auch Familien ohne Migrationshintergrund. Was Sie als Schuldzuweisung bezeichnen, heißt bei mir hin zur Eigenverantwortung mit entsprechenden Sanktionen. Große Teile unseres Klientels verstehen nur diese Art von Sprache. Gäbe es nicht hier und da für das Übertreten von Grenzen und Nichtbefolgen von Regeln unserer Gesellschaft entsprechende Strafen, würden sehr viele dieser Familien gar nicht aus ihren Komfortzonen treten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie dies begrüßen.
https://www.news4teachers.de/2026/06/nationaler-bildungsbericht-viele-reformen-wenig-fortschritt-das-bildungssystem-ist-blockiert/#comment-814293
………wenn Sie meinen,
obiger Kommentar zeigt anderes.
Strafbarem Handeln gilt es soweit irgend möglich ohne Dauervorurteile und vorgefassten Urteilen vorzubeugen.
Wenn absolut nötig, dann bitte nachvollziehbar und ohne mimimi.
In unseren BS-Klassen lerne ich auch Ihr Klientel kennen; Ihre Rundumverurteilungen lehne ich gerade deswegen ab,…..sonst müssten wir intensiver über Ursache und Wirkung sprechen- passt nicht hierher.
Korrekt, da erwähne ich tatsächlich Jugendliche mit Migrationshintergrund. Zitat:
Sicherlich würden viele leistungsstarke Kinder mit Migrationshintergrund auch davon profitieren, wenn man mehr abverlangen würde – UND sie können eine Vorbildfunktion für andere einnehmen.
Liest sich für mich nicht nach einer von Ihnen vorgeworfenen Schuldzuweisung, sondern spricht von einer Vorbildfunktion und davon, mehr zu verlangen. Was Sie verstehen und was ich geschrieben habe, sind zwei paar Schuhe.
Wenn Sie meinen……
Was Sie schreiben ist für mich eindeutig jobfrusty und der Versuch alles, was Probleme schafft und sehr fordert eben zu verneinen.
Belassen wirs dabei; sind ja alle lesefähig hier.
Ich dachte, es wären mehr
(Ewiggestrige) unterwegs – schön
„Ist es wirklich so absurd, mal an andere Lösungen als Repression zu denken?“
Grundsätzlich nicht. Die Lösungen sollten allerdings den harten Realitäten des Schulalltags standhalten und nicht ihrerseits völlig absurd sein – ja, das ist nur eine Meinungsäußerung: Argumente ist dieser „LÖSUNGSVERSUCH“, der AUSSCHLIESSLICH die Bedürfnisse der Familien abbildet, ohne Rücksicht auf praktische Umsetzbarkeit, nicht wert – huch, habe ich da etwas doch argumentiert? Entschuldigung!
Na ja, thinking outside the box täte dem Schulsystem ja generell öfter mal gut. Und auch dafür gibt’s Vorbilder, zB hier: https://www.deutschlandfunk.de/niederlande-schulferien-nach-eigenem-plan-100.html
Die böse Vorferienbefreiung ist halt nur deswegen so konnotiert, weil das System anders wieder an seine Grenzen stößt, wie von Ich_bin_neu_hier weiter oben korrekt wiedergegeben.
Das heißt zwar nicht, dass jede Schule das einzeln lösen sollte, aber Flexibilität wäre auch auf den höheren Ebenen (nicht nur beim Thema Ferien) mal eine willkommene Abwechslung… Denn so weltfremd ist die Idee des „es passiert ja eh nichts mehr“ ja nicht, auch wenn viele Lehrer:innen (mich eingeschlossen) das weit von sich weisen würden.
Unten gibt eine Lehrerin zu, sie meldet ihr Kind auch krank, wenn sie meint, es braucht jetzt mal eine Pause.
Ja, 6 Wochen Ferien sind mehr als genug.
Umso ärgerlicher, wenn der Stundenplan in den Wochen vor den langen Ferien aussieht wie ein Schweizer Käse. Ist es die Sommergrippe, die die Lehrkräfte dahinrafft? Ist es die vorgezogene Pause, die alle brauchen?
Viele Lehrer gönnen sich schon ein paar Wochen vor den Ferien eine Auszeit.
Ja- weil wir’s können.
Aber Strafen für alle anderen fordern.
Kein Wunder, dass Lehrer niemand mag.
„Umso ärgerlicher, wenn der Stundenplan in den Wochen vor den langen Ferien aussieht wie ein Schweizer Käse. Ist es die Sommergrippe, die die Lehrkräfte dahinrafft? Ist es die vorgezogene Pause, die alle brauchen?“
Leider kann ich zu Ihrer Schule nichts sagen – und möchte hier ausdrücklich klarstellen, dass sich das, was ich sage, aus meiner eigenen Beobachtung ergibt. Bei uns entsteht der „Schweizer Käse“ (mit wenig Löchern, aber vielen Vertretungsstunden) dadurch, dass ganz viele Dinge laufen wie zum Beispiel – aber nicht nur – Sport-Turniere, für die Lehrkräfte ausgeplant werden müssen, aber eben AUSSCHLIESSLICH in dem Sinne, dass sie dann andere schulische Dinge machen als sonst (häufig mehr, als sie normalerweise zu unterrichten hätten) und dann logischerweise nicht gleichzeitig für den Unterricht zur Verfügung stehen. Wir vertreten das dann (außer in der Oberstufe).
„Viele Lehrer gönnen sich schon ein paar Wochen vor den Ferien eine Auszeit.“
Wir haben DEFINITIV keinen erhöhten Krankenstand vor den Ferien – eher weniger: Das Ende ist ja in Sicht, und in den Ferien können wir nach Herzenslust krank sein, so lange wie wir wollen… ohne Auswirkungen auf die Schüler.
Die mir bekannten Lehrkräfte sind vor den Ferien (in BW) zum Beispiel in Prüfungsverpflichtungen, teils auch an anderen Schulen. Wieder andere sind mit ihrer eigenen Klasse auf Klassenfahrt. Der ein oder andere ist tatsächlich krank oder das eigene Kind muss aufgrund von Krankheit zuhause betreut werden. Ihre Polemik gegenüber den Lehrerinnen und Lehrern finde ich unangebracht.
Das kann auch daran liegen, dass einige Kollegen mit anderen Zusatzaufgaben betraut sind, z.B. Externenprüfungen oder irgendwelche Orga Dinge, die vom Schulverwaltungsamt oder der Bez.-Reg. bis gestern erledigt werden müssen.
Das Pochen auf Einhaltung der Schulpflicht finde ich grundsätzlich richtig.
Allerdings ist die Schule selbst Teil des Problems, denn unmittelbar vor den Ferien machen viele Lehrer keinen „normalen“ Unterricht mehr. Da finden Ausflüge statt, da werden Filme geschaut, da werden Spiele gespielt… Es werden keine Leistungskontrollen mehr durchgeführt, es gibt keine Noten mehr. So sagen sich Eltern, da schade es nicht, wenn das Kind 1-2 Tage früher verreist.
Hintergrund für die Lehrer ist wiederum, dass es den inoffiziellen „Notenstopp“ gibt, damit man Zeit hat, die Zeugnisse zu schreiben. Das ist je nach Schule 2-4 Wochen vorher. Und man musste die Lehrbücher abgeben, hat also keine mehr, mit denen man arbeiten könnte, müsste nun alles selbst erstellen und kopieren (soll man aber nicht, weil insgesamt so teuer).
Andererseits habe ich bei allen möglichen „Gelegenheiten“ falsche Krankmeldungen seitens der Eltern. Weil das Kind nicht an den Bundesjugendspielen teilnehmen will oder am Wandertag zum Kletterpark oder oder oder… Wo bleibt da das Eingreifen des Staates zur Durchsetzung der Schulpflicht? Die Schule? Wenn es eine Krankmeldung gibt, müssen wir das im Normalfall akzeptieren.
Der Staat, die Bildungspolitiker, haben es den Eltern leicht gemacht, indem sie selbst Entschuldigungen schreiben dürfen bei Krankheit. Ein ärztliches Attest ist im Normalfall keine Pflicht. Diese Krankschreibungen zu überprüfen, ist an strenge Auflagen geknüpft. Würde der Staat das wieder umkehren (Krankmeldung immer nur mit ärztlicher Bescheinigung), wäre das schon mal eine Hürde mehr (ja, das wiederum kaum bei Möglichkeit einer telefonischen Krankmeldung beim „Arzt des Vertrauens“).
Und was machen wir mit Kollegen, die sich vor oder nach langen Wochenenden falsch krankmelden? Oder Krankheit vorschieben, um etwas anderes zu erledigen? Soll es ja auch geben.
Also das Absurde ist wieder: Der Staat schafft Bedingungen (Krankmeldung durch Eltern, telefonische Krankmeldung, Karenztage etc.), die zu Zuständen führen, die er dann mit anderen Mitteln zu „bekämpfen“ versucht. Ändere doch die Bedingungen!
Also der Super-Kontrollstaat als Lösung!? Herzliche Grüße Die Redaktion
Aber es wird doch kontrolliert, nämlich an den Flughäfen. Also wollen Sie diese Kontrolle nicht?
Das muss man sich halt überlegen. Vertrauen oder Kontrolle? Wenn man vertraut und es wird ausgenutzt, was immer passiert, darf man sich dann darüber beklagen?
Wir hatten eine Sekretärin, die Geld unterschlagen hat. Das konnte nur passieren, weil die Kontrolle der Quittungen auf Vertrauensbasis erfolgte („Unterschreib mal hier!“). Mehr und genauere Kontrolle, was da unterschrieben werden sollte, hätte es verhindert. Super-Kontrollstaat?
In der Coronazeit hieß es auch, der Staat solle helfen ohne viel Bürokratie und Kontrolle. Unkonventionell nennt man das dann.
Wie viel wurde da betrogen?!? Wie viele ergaunerten sich zu Unrecht Finanzhilfen?!? Wie viele mussten zurückzahlen. Ohne Kontrolle hätte wohl niemand zurückzahlen müssen. Kontrollstaat???
Klarnamenpflicht?
Hat im demokratischen Rechtsstaat nichts mit Kontrolle, aber viel mit Verantworlichkeit zu tun – gibt ja auch Autokennzeichen.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Aber Kfz-Kennzeichen sind doch „aller Laster Anfang“. Wie können Sie nur so etwas propagieren?
Dennoch kann ich als normaler Mensch nicht mal eben die Autonummer dem Halter zuordnen. So ähnlich sollte es auch im Netz sein, reicht doch, wenn der Admin den Klarnamen kennt..
Ja – es braucht dafür aber einen Verantwortlichen, der juristisch greifbar ist.
Sie können allerdings auch als normaler Bürger den Halter eines Kennzeichens beim Straßenverkehrsamt erfragen, wenn sie ein berechtigtes Interesse nachweisen können – das ist keine geheime Info.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Chipping?
Shipping als Alternative zum Fliegen?
Ne, Fußfessel in der letzten Schulwoche für alle Schüler.
Wie, Sie wollen die nicht mal auf’s Schiff lassen?
„Ne, Fußfessel in der letzten Schulwoche für alle Schüler.“
Und da dachte ich immer, Lehrer wollten ihre Schüler vir allem loswerden…
Stimmt auch wieder.
Ne, Bildungspflicht als Lösung diesbezüglich.
Kann man mal drüber nachdenken. Das tatsächlich eine der „Pro-Seiten“ [für Schule, Eltern, ggf. Kinder].
In diesem Land sind nun mal alle so konditioniert, dass das Wichtigste die Noten sind. Sobald diese feststehen, wird natürlich die Sinnfrage der Teilnahme an der restlichen Zeit gestellt. Wir haben ja immerhin die falsche Zielsetzung: möglichst gutes Zeugnis. Wenn das Ziel wäre, möglich viel zu lernen oder zu verstehen, sähe das vielleicht anders aus.
Im Übrigen halte ich es für durchaus sinnhaft, dass Eltern krank melden können. Wenn ich als Mutter sehe, dass mein Kind mal einen Tag Pause braucht oder der Wandertag eher stresst als gut tut, würde ich tatsächlich auch wohl abwägend krank melden. Das ist mein gutes Recht und ich kenne mein Kind besser, als die LuL Schlimm genug, dass ich verpflichtet bin, mein Kind in eine Schulumgebung zu schicken, das es nachweislich krank macht, da sollten wenigstens Krankmeldungen möglich bleiben.
„Wenn ich als Mutter sehe, dass mein Kind mal einen Tag Pause braucht oder der Wandertag eher stresst als gut tut, würde ich tatsächlich auch wohl abwägend krank melden. Das ist mein gutes Recht…“
Nein, so ein Recht haben Sie nicht. Und Sie bestätigen gerade am eigenen Beispiel falsche Krankmeldungen.
Die Wirtschaft diskutiert immer wieder die Abschaffung der sogenannten Karenztage wegen falscher Krankmeldungen (Blaumachen). Finden Sie das auch „gutes Recht“ des Arbeitnehmers, weil er mal einen Tag Pause braucht oder der kommende Arbeitstag mehr stresst als gut wäre?
Wie gesagt, so ein Recht haben Sie nicht und zerstören damit die Solidargemeinschaft, die jene finanziert, die krank sind, und für sie mitarbeitet, weil es einen ja auch mal selbst treffen kann. Dass man sich nur eine Pause gönnt, bringen Sie da gerade Ihrem Kind bei.
Was meinen Sie wohl, was ich mit „wohl abwägend“ gemeint habe. Wenn ich sehe, dass es meinem Kind nicht gut geht und dazu zählt für mich auch mentale Gesundheit, dann mache ich das ohne schlechtes Gewissen. Das hat nichts mit blau machen zu tun. Es geht auch nicht darum, dass mein Kind rumjammert oder was fingiert, sondern wenn ich über Tage sehe, dass es immer mehr am Stock geht, dann schlage ich an Tagen, wo nicht viel ansteht, einen Ruhetag vor. Wie gesagt, die Eltern kennen ihre Kinder besser, als LuL und es gibt welche, die über ihre Kraft agieren. Da muss man ihnen auch mal helfen, damit sie lernen auf ihren Körper zu hören.
Das kann man auch nicht mit einem Arbeitsplatz vergleichen. SuS bekommen schließlich keinen Lohn.
Sie sind so jemand, der das Vertrauen der Schule gegenüber Krankmeldungen schamlos ausnutzt.
Sie können dann auch nichts dagegen sagen, wenn Eltern ihre Kinder 2 Tage vor den Ferien krankmelden, um schon abzureisen. Das Kind ist dann wohl abwägend schon ferienreif.
Das ist Quatsch. Sowas würde ich nie tun und hab ich noch nie gemacht.
Sie haben mich offenbar auch nicht verstanden.
Nein, aber Lücken in den Fächern. Am Anfang, in Grundschule und Klasse 5/6, sind es ein oder zwei Tage, die das Kind dann für seine Pause nutzt. Das wird sich, dank Support der Eltern, über die Jahre hinweg steigern. Wir haben Jugendliche in unserer Betreuung, die in den Klassen 9 und 10 die 30-Tage-Marke an Fehltagen sprengen, weil man „sich eben nicht wohl gefühlt hat“. Das entspricht sechs Schulwochen, in denen man morgens den Hintern nicht mehr hochbekommen hat. Das schlägt sich wiederum in den Noten wieder und wird von Schulen oft mit einer Attestpflicht belegt. Wir sprechen hier nicht von längeren Krankheiten, sondern von systematischem Schwänzen – hier mal ein Tag, da mal ein Tag…
Ist die Büchse der Pandorra geöffnet, kriegen sie diese erfahrungsgemäß schlecht wieder zu.
Sorry, aber bei uns war es eher ein Tag im Schuljahr. Da wird die Lücke nicht all zu groß.
Wir nehmen die Schule schon sehr ernst.
Wenn ein Kind mal eine Pause braucht… Okay, so what, haben wir bei unseren auch gemacht und sie mal einen Tag zuhause gelassen. Es darf eben nur nicht einreißen und bei immer mehr Jugendlichen tut es das leider. Dann wird aus dem Tag Pause auf Dauer ruckzuck die Schulabstinenz.
Meine Eltern haben mich auch mal für einen Tag zu Hause gelassen, bevor ich voll kaputt wurde. Das hat mir absolut nicht geschadet, im Gegenteil – ich konnte ausschlafen, in Ruhe das Stoff zu Hause üben und mit frischen Kräften wieder in die Schule gehen. Keine Nachhilfe wurde danach gebraucht.
Wenn Erwachsene Arbeitnehmer sich selber einschätzen können und eventuell sich beim Arzt als erschöpft melden, bevor sie voll ausgebrannt sind, wird es von den Kindern verlangt, immer in die Schule zu gehen. Kinder werden auch müde und brauchen Pausen, besonders wenn die Lücke zwischen Ferien zu lang ist. Vielleicht brauchen sie Pausen sogar mehr als Erwachsene. Besonders in lauten (und heißen?) Klassen in Deutschland.
In meiner Heimat musste ich am ersten Krankheitstag beim Arzt persönlich erscheinen – man hätte ja lügen können. Zum einen, ist es extrem schwer für einen Erkrankten, zum anderen – wurde man dann immer für minimal 3 Tage krank geschrieben, weil sonst ja keiner in die Krankheit geglaubt hätte. Ständiges Missvertrauen schädigt die Motivation, besser zu arbeiten.
Und von diesen Prachtexemplaren gibt’s viele.
„Wenn ich sehe, dass es meinem Kind nicht gut geht und dazu zählt für mich auch mentale Gesundheit“
Dazu gibt es eine Berufsgruppe … Wie nennt man sie noch gleich .. ahh, Ärzte. Ein Arzt oder eine Ärztin kann das ja dann machen. Es sieht, dass es dem Kind schlecht geht und bestätigt diese Kenntnis oder auch nur Einschätzung mit seiner Unterschrift und Stempel.
Ansonsten hat man eben die Punkte, welche hier berechtigt angesprochen werden.
Oder man macht es eben „gesetzlich gefestigt“.
Oder man macht eine Bildungspflicht – dann ist das systemisch und gesetzlich auch gegeben.
„Das kann man auch nicht mit einem Arbeitsplatz vergleichen. SuS bekommen schließlich keinen Lohn.“
Schwaches Argument allerdings bei:
– Schulpflicht
– Sozialstaat
– Kindergeld[anspruch … Den will man ja auch …]
– Taschengeldparagraph [Recht des Kindes]
Also indirekt bekommen sie [Kinder] schon „Lohn“. Klar – ist minimal. Aber könnte man philosphisch durchaus so betrachten.
Klar, ich gehe damit zum Arzt (augenroll). Der wird sich bedanken. Bei uns verweigern Ärzte mittlerweile Atteste für die Schule. Die sind so überlaufen, dass das nicht mehr in den Tag passt. Die Schule meiner Tochter wollte vor ein paar Jahren auch Atteste ab Tag 3. Das ist mittlerweile auch abgeschafft, weil alle Ärzte hier revoltieren.
Ich gehe selbstverständlich dort hin, wenn ich Hilfe brauche, aber nicht für sowas.
„Bei uns verweigern Ärzte mittlerweile Atteste für die Schule. “
Dürfen sie auch.
„Die sind so überlaufen, dass das nicht mehr in den Tag passt. “
Mangelbereich halt. Wie Schule auch.
„Die Schule meiner Tochter wollte vor ein paar Jahren auch Atteste ab Tag 3. Das ist mittlerweile auch abgeschafft, weil alle Ärzte hier revoltieren.“
Wurde ja auch ca. zu Coronazeiten angeglichen.
Zuvor ging es. Durch die Angleichung und den „Zuspruch“ machen viele Ärzte und Ärztinnen halt keine Atteste mehr.
„Ich gehe selbstverständlich dort hin, wenn ich Hilfe brauche, aber nicht für sowas.“
Verstehe ich.
Ändert allerdings halt nichts an obigen Konsequenzen die angesprochen wurden.
Verstehen Sie mich nicht falsch … Es wurde so systemisch gemacht. Daher „alles okay“. Wundern braucht man sich dann allerdings halt auch nicht.
Die Kritik verstehe ich von Schulseite aus.
Die Gegenkritik von Eltern verstehe ich auch.
Auch hier würde eine Bildungspflicht dies massiv erleichtern.
Man meldet dann Kind für den Tagesbesuch jeweils an. Und Schule weiß Bescheid. Passt.
Oder es bleibt halt daheim und macht … Was es macht. Auch gut.
Ich persönlich bin da nicht „Contra um jeden Preis“ – so dürfen Sie das nicht verstehen.
Persönlich bin ich aktuell für eine Bildungspflicht … Sollen doch die Eltern und Kinder entscheiden. Okay. Solange die Bildung dann nachgewiesen wird.
Geht ja mehr um das „Systemische“ [eben auch ggf. mit Konsequenzen].
Also, statt das müde Kind ausschlafen zu lassen, sollen Eltern es am Tag zum sowieso ausgebuchten Arzt ziehen, damit dieser die Müdigkeit feststellt (wie?) und 1 Tag frei erlaubt?
Manche sind sehr oft müde.
Klar, kann man alles machen.
Nur wundern über „immense Fehlzeiten“ sollte man sich doch dann auch nicht?
Niemand (normalerweise) wird was sagen, wenn ein Kind, welches immer zur Schule geht einen Tag fehlt wegen „fühlt sich sehr schlecht heute“.
Wenn das jedoch alle paar Wochen/jede Woche ist … Dann halt schon.
Sollte man den Ursprung auf dem Grund gehen auch.
Findet man ihn nicht? Ärztlich begleitet? Kann man Absprachen treffen usw.
Von „Kind fährt früher in den Urlaub“.
Persönlich? Ja mei … Hab ich halt weniger in der Klasse sitzen. Auch in Ordnung. Für mich leichter.
Wenn das Kind „gebildet“ genug ist … Ist das kein Weltuntergang bildungstechnisch.
Wenn das Kind „massive Lücken hat“ … Dann ist das letztendlich leider auch irgendwo Elternmitwirken in dem Fall.
Wundern braucht man sich halt dann auch nicht, wenn man etwas nacharbeiten muss/soll … Oder man versteht halt ggf. was nicht.
Das Problem gibt es so oder so – ist dann eben „gezielter“/“sicherer“.
Wenn man auf der einen Seite eben kritisiert, dass „nur Filme geschaut werden vor Ferien“ – auf der anderen Seite jedoch den „Wert der Bildung“ auch diesbezüglich richtet und lenkt. Wen wundert es?
Ist dann eben ein selbst gemachtes Problem [ggf. durch beide Seiten gemacht/gestützt].
Die Kids machen schon mit die letzten Tage … Muss man halt auch machen. Auch ohne Noten. Das geht. Außer sie sind halt komplett platt. Aber dann geht so oder so nichts bis wenig. Ob dann „noch weiter Input“ immer die bessere Wahl ist … Sei dahingestellt. Finde ich nicht.
Wenn ich als Mutter sehe, dass mein Kind eine Pause braucht, wird mal das Handy weggelegt oder der Alltag um die Schule herum entzerrt. Ich wüsste auch nicht, dass man ein „Recht“ darauf hat, sein Kind krank zu melden, wenn es nicht krank ist. Wenn das Kind grundsätzlich überfordert ist und deshalb oft krank wird, muss man sich auch mal überlegen, ob es den Anforderungen der jeweiligen Schulart gewachsen ist und wenn nicht, wo die Gründe liegen könnten und was man tun könnte. Mit Pseudo-Krankmeldungen (der Stoff muss ja dennoch nachgeholt werden) wird höchstens das Symptom bekämpft, aber nicht die möglicherweise zugrundeliegende Ursache.
Mein Kind ist neurodivergent und ruht daher eh nachmittags die ganze Zeit, um sich von der Reizüberflutung in der Schule zu erholen. Es geht hier um den seltenen Fall, dass ich erkenne, dass die Batterie leer ist. Wer dafür kein Verständnis hat, dem kann ich auch nicht helfen.
Sie versuchen sich jetzt herauszureden. Plötzlich taucht ein Grund auf, für den wir vielleicht sogar Verständnis gehabt hätten, um nachträglich zu legitimieren, was Sie so aber nicht begründet haben, nämlich dass man das gute Recht habe, sein Kind krankzumelden, obwohl es gar nicht krank ist, wenn es neurodivergent ist. Nun werfen Sie uns vor, dass wir nicht wussten, dass Ihr Kind neurodivergent ist. Woher sollten wir das wissen?
Liest man allerdings neurodivergent nach, ist es auch keine Krankheit und es gibt da sehr verschiedene Varianten. Welche bei Ihrem Kind zutrifft, sagen Sie uns aber nicht, um uns dann bei weiterem Widerspruch wieder vorwerfen zu können, wie unsensibel oder ignorant wir seien?
Gehen wir eben weg von Ihrem Kind, sind Sie denn generell der Meinung, Eltern hätten immer das Recht, ihr Kind krankzumelden, auch wenn es gar nicht krank ist, weil es halt mal eine Pause braucht? Darum ging es!
Geht’s noch? Sie sollten auf Ihren Blutdruck achten. Herzliche Grüße Die Redaktion
Jetzt mal ganz ruhig. Ich habe mich nicht herausgetedet, sondern Zusatzinformationen für das Verständnis nachträglich angegeben. Ich verurteile niemanden, der zuvor anderer Meinung war, noch nicht mal diejenigen, die danach kein Verständnis haben. Ist ein freies Land.
„Gehen wir eben weg von Ihrem Kind, sind Sie denn generell der Meinung, Eltern hätten immer das Recht, ihr Kind krankzumelden, auch wenn es gar nicht krank ist, weil es halt mal eine Pause braucht? Darum ging es!“
Ja, ich finde, wenn Eltern erkennen, dass es ihrem Kind nicht gut geht – ob nun psychisch oder physisch – liegt das in meiner Verantwortung als Elternteil, das zu entscheiden. Wie definieren Sie denn krank?
Ich hintergehe damit nicht die Schule oder sonst irgendwen, das ist meine Fürsorgepflicht.
Leider haben wir das aber in ziemlich großer Anzahl nicht mit Kindern mit diesem Krankheitsbild zu tun, sondern mit gedankenlosen Eltern. Die jammern dann nachher, wenn die Kinder (sind ja lernfähig) die Strategie entwickeln, die Eltern zu bequatschen. Aber wer hätte das auch ahnen können? Also bitte ganz vorsichtig.
Der Großteil der Krankmeldungen direkt vor den Ferien hat übrigens kommerzielle Grüde. Im privaten Bereich wird mir das von Eltern auch bestätigt.
Natürlich gibt es auch gedankenlose Eltern. Aber deshalb sollte man nicht allen Eltern absprechen, ihr Kind nach eigenem Ermessen, auch mal krank melden zu können.
Krankmeldungen aus kommerziellen Gründe verurteile ich ebenfalls und bin sogar davon ausgegangen, dass das ohne Attest gar nicht so einfach ginge.
Wenn der Klassenlehrer über das Krankheitsbild informiert ist, gibt es in der Regel überhaupt kein Problem. Jeder Klassenlehrer kann ein Kind (natürich nicht am letzten Schultag) jederzeit für einen Tag beurlauben (ich glaub sogar 3, müsste das aber nachgucken).
Die Fehlzeiten werden während der Zeugniskonferenzen diskutiert und die anderen Kollegen darauf hingewiesen. Das ist aber nicht das, was im Artikel angeprangert wird.
Mein ursprünglicher Kommentar bezog sich ja auch auf einen vorherigen Kommentar, in dem gefordert wurde, dass Eltern nicht das Recht haben sollten, ihre Kinder krank zu melden – so ganz grundsätzlich nur mit Attest. So hatte ich es zumindest verstanden.
Meine Aussagen beziehen sich also gar nicht auf die Zeit vor den Ferien.
Ok, aber im Artikel geht es doch genau darum.
Bei allem anderen gilt:
Jeder Klassenlehrer kann ein Kind (natürich nicht am letzten Schultag) jederzeit für einen Tag beurlauben (ich glaub sogar 3, müsste das aber nachgucken).
Bis zu drei Tagen.
Wozu sollte ich diesen Weg über den Klassenlehrer gehen. Das liegt in meiner Verantwortung. Ich dachte, LuL hätten so viel um die Ohren – bedeutet das nicht mehr Papierkram. Ganz davon abgesehen habe ich von dieser Option noch nie gehört.
Was bedeutet überhaupt, das Kind ist krank? Nur hohes Fieber oder Erbrechen? Oder starkes Schnupfen zählt auch? Und was, wenn es keine Symptome außer Abgeschlagenheit gibt? Ist das Kind dann gesund, oder darf doch zu Hause bleiben? Weil als Arbeitnehmer würde ich keine Krankschreibung vom Arzt nur wegen Abgeschlagenheit bekommen, aber das Kind würde ich bestimmt von der Schule entschuldigen.
„Sie versuchen sich jetzt herauszureden. Plötzlich taucht ein Grund auf, für den wir vielleicht sogar Verständnis gehabt hätten“
Nene, so nicht.
Alese20 hatte das schon in anderen Kommentaren/Themen eingebracht, dass sie (?) ein neurodivergentes Kind hat.
„um nachträglich zu legitimieren, was Sie so aber nicht begründet haben, nämlich dass man das gute Recht habe, sein Kind krankzumelden, obwohl es gar nicht krank ist, wenn es neurodivergent ist.“
Die Begründung fehlte hier.
Ist halt dann so eine Sache – klar. Lese ich dann anders als Sie bspw., weil ich das mit dem Kind noch wusste.
Wäre ja auch eine Sache der Absprache mit der Schule.
Ebenfalls der Kenntnis.
Wenn dann das Kind mal ein Tag fehlt, dafür keinen Wutanfall [Overload + Meltdown] in der Schule bekommt … Ja. Sinnvoll.
Ist halt eine andere Sache, als wenn „jemand kein Bock hat“. Oder „man müde ist“. Oder „man in den Urlaub will“.
„Nun werfen Sie uns vor, dass wir nicht wussten, dass Ihr Kind neurodivergent ist. Woher sollten wir das wissen?“
Empfinden Sie das als Vorwurf?
Habe ich persönlich isoliert betrachtet.
Es war eine Info. Dazu eine generelle Aussage [kann aber als Vorwurf wirken].
„Liest man allerdings neurodivergent nach, ist es auch keine Krankheit und es gibt da sehr verschiedene Varianten. “
Ja, weil Neurodivergenz sich so definieren will, dass es eben etwas „ganz Normales“ ist. Was es ja auch ist.
Das ist der Sinn von „Divergenz“ -> Divers -> Verschieden
Neuro -> Gehirn/Gedanke
Zeigt eben auf, dass Menschen unterschiedlich denken.
„Welche bei Ihrem Kind zutrifft, sagen Sie uns aber nicht, um uns dann bei weiterem Widerspruch wieder vorwerfen zu können, wie unsensibel oder ignorant wir seien?“
Welche? Warum „muss“ sie (?) das denn sagen?
Klar … Auch hier von Vorteil. Aber doch recht persönlich und ggf. will sie (?) ja die Rechtfertigungsrolle nicht unbedingt einnehmen?
Neurodivergenz gibt es schon … Wunder .. wohl immer.
Ein Forschungsfokus ist jedoch erst wieder seit 2015 darauf.
Dazwischen „hat man Wissen“ wohl sogar diesbezüglich „verloren“.
Ist also ein eher „frischer“ Themenbereich. Zumindest in einigen „Varianten“.
„Gehen wir eben weg von Ihrem Kind, sind Sie denn generell der Meinung, Eltern hätten immer das Recht, ihr Kind krankzumelden, auch wenn es gar nicht krank ist, weil es halt mal eine Pause braucht? Darum ging es!“
Das ist richtig. Warum kann man das nicht „nur so“ schreiben?
Immer die ganzen Unterstellungen im Forum.
Leider fange ich damit auch schon an … Weiß nicht, ob wir hier als „Gemeinschaft“ so einen tollen Weg damit gehen – auch hier im Forum.
Wie bekämpft man dann das nächste Symptom, welches sich bilden kann/wird?
Klar … Genau so.
Das durchaus ein Teufelskreis dann und führt ggf. im Extremfall dann zur Schulangst.
Sieht man auch ab und an „kommen“. Beraten kann man …
Am Schluss wird sich gewundert, warum das Kind immer mehr „gestresst“ ist und von „Einzeltagen“ auf „viele Einzeltage/Folgetage“ bis hin zur „nicht mehr beschulbar“ gelangt.
Ja, kann man durchaus in manchen Fällen dann „mit beobachten“.
Dann hilft im Prinzip halt nur Ursachenbekämpfung oder man steckt hier fest. Das sogar (dann teilweise) schulübergreifend. [Sieht man auch häufiger, wenn man mal sich mit Schulangst auseinandersetzt …]
Aber was will man halt machen, außer zu beraten und erklären.
Manche nehmen es an … Dann klappt das häufig auch (wieder).
Manche nicht … Dann meistens halt nicht.
Sie glauben wirklich, dass eine Ruhetag im Jahr zur Schulangst führt? Das ist ein spannender Gedanke – nicht falsch verstehen. Ich bin da ganz offen, da mein Kind heute wirklich darunter leidet. Schon vor der Schulangst wurde uns in einer Beratungsstelle sogar empfohlen, es ggf. eine Woche Zuhause zu behalten. Haben wir aber nie gemacht.
Bisher hieß es von KJP, dass die Angst aufgrund der Reizüberflutung in der Schule kommt (wegen Neurodivergenz) und mein Kind noch keinen Weg gefunden hat, damit klar zu kommen.
„Am Schluss wird sich gewundert, warum das Kind immer mehr „gestresst“ ist und von „Einzeltagen“ auf „viele Einzeltage/Folgetage“ bis hin zur „nicht mehr beschulbar“ gelangt.
Ja, kann man durchaus in manchen Fällen dann „mit beobachten“.“
Verstanden?
Es kann ein Prozess sein.
-> EinzeltageN
-> Dann zu VIELE EinzeltagE (mit Folgetagen)
-> Dann ggf. „aktuell nicht beschulbar“
Ich sagte auf keinen Fall, dass „ein Tag“ zur Schulangst führt.
Ich sagte auch nicht, dass das „bei 100 Tagen“ so wäre oder sein muss.
Quatsch.
Ich sagte, dass das in manchen Fällen durchaus zu beobachten ist. [Also, dass man dadurch „Routine“ bekommt. Ausfluchtverhalten.]
Beispielsweise „Angst vor Mitschüler“ – „Vermeidung“ – „Bildung von Schulangst“. Und dann kann das durchaus halt eben auch „an anderen Schulen“ übertragen werden das Verhalten.
Oder eine Art „Routine“ halt bilden.
Daher:
„Sie glauben wirklich, dass eine Ruhetag im Jahr zur Schulangst führt“
Nein.
„Das ist ein spannender Gedanke – nicht falsch verstehen.“
Danke, bin ja auch selber (mehrfach) neurodivergent.
Aber das war nicht mein Gedanke … Das war Ihre Interpretation.
Verstehe ich auch nicht falsch. Alles in Ordnung. Ecke öfter an. Offensichtlich. Lernt man damit umzugehen.
„Ich bin da ganz offen, da mein Kind heute wirklich darunter leidet. “
Ja, kann man doch mit der Schule absprechen …
Habe mitunter
4-7 ADHSler
1-3 A-S-Sler
1-2 Dyspraxie/Mutismus/PWS Kinder
Vielzahl an Dysk. und Lega/LRS in der Klasse
…
[Angaben als Beispiele, keine Lust auf Doxxing]
in meiner Klasse.
Auch ich treffe Absprachen dementsprechend mit Eltern und kann das ja einschätzen.
Ein Kind hat bspw. „starkes High-Functional-Masking“ wo mir ansonsten nicht mehr bekannt ist. Aber das sah/merkte man halt, dass das Kind … Maskiert.
Elternkontakt und man klärt das halt. Ist ja was anderes.
Ist dann ggf. schon der KJP auch mit dabei.
„Schon vor der Schulangst wurde uns in einer Beratungsstelle sogar empfohlen, es ggf. eine Woche Zuhause zu behalten.“
Kommt halt auf das Kind und die „Prägung“ an.
Dazu auch auf die Beratungsstelle.
Gut gemeint ist auch nicht immer gut gemacht zudem.
Habe und hatte halt einige Kinder mit Schulangst. Gar nicht so selten solche Anfragen an Privatschulen.
Ich selbst habe/hatte Prüfungsangst und dadurch stellenweise Schulangst.
Für mich war das Schulsystem auch ein Albtraum und verstärkte damals starke Depressionen und kam da mit so gut 10-15 Copings/Ticks dann irgendwie schon unterbewusst „durch“.
„Bisher hieß es von KJP, dass die Angst aufgrund der Reizüberflutung in der Schule kommt (wegen Neurodivergenz) und mein Kind noch keinen Weg gefunden hat, damit klar zu kommen.“
Ja, ist aber doch was anderes als „früherer Urlaub“ oder „müde“ [ohne Ursuche zu wissen] oder sonst was.
Ist ja dann spezifisch.
Ich musste und lerne weiterhin auch mit Copings gezielt auszukommen.
Meine Klasse weiß auch, dass ich „sowas“ habe. Die wissen auch, dass ich bspw. überwiegend auch einen Stift in der Hand habe, damit ich Copen kann. Oder das ich Husten anfange, wenn ich „Overloade“.
Nur kann ich eben damit besser umgehen als „Kinder“.
Habe (und musste) mich halt damit auseinandersetzen.
Von Zählmethoden, Atemtechniken bis hin zu Resilienz.
Ich weiß aber auch, wie schnell sowas ggf. „umschlagen“ kann.
Und wie schnell man sich ggf. „an Routinen/am Einfachen“ dann „treiben lässt“.
Und davor warne ich halt.
Ist bei „einem Tag“ kein Problem. Nur wenn der „eine Tag“ halt immer wieder „ein neuer Tag“ ist … Dann wird man ggf. „Umschlagen“. Und dann wird früher oder später eine Wiedereingliederung versucht bestenfalls.
D. H. Stundenweise Teilhabe.
Dann Einzeltageweise – bestimmte Fächer.
Dann Folgetage/mehrere Tage
Und dann kommt man bestenfalls „wieder rein“.
Ist ja nicht böse gemeint von mir.
Ich warne halt eben, dass sowas „zu beobachten“ ist. Und manche halt auch nicht auf Beratungen hören (wollen).
Jeder Fall – ist ein Fall. Ich kenne das Kind nicht. Daher kann das keiner „so pauschal“ sagen. Das geht nicht.
Gibts „solche Fälle“? Ja. Und das mein ich.
Hoffe ist jetzt klarer.
Ja, vielen Dank.
Ich finde, wir haben genug Schulpflichtüberwachung und richtig angewendet, kann es durchaus seine Wirkung haben…..
Es braucht keine Attestpflicht vor den Ferien, wenn Eltern ihr erkranktes Kind entweder persönlich oder von einem Festnetztelefon aus entschuldigen.
Bußgelder kann die Schule bei unentschuldigtem Fehlen beantragen und das sollte sie auch tun. Das kann auch sehr heilsam sein….ist ganz schön teuer vor und nach den Ferien (ca. 400 € je Erziehungsberechtigtem). Auch unterjährig bei vielen Fehlzeiten kann sich sowas hübsch summieren.
Es braucht also keinen Überwachungsstaat (grundgütiger)…..
Und Kollegen, die sich krankmelden? Ja, das werden wir wohl hinnehmen müssen…..wir werden wohl niemanden unterstellen wollen, dass er aus purer Unlust fehlt……
Aber, wie Alese20, schrieb, um mal eine Pause zu haben. Brauche ich aktuell gerade auch: wegen der Zeugnisse und wegen der Hitze. Na dann…
Die Zeugnisse schreibt und die Vertretung für Sie macht dann die Kollegin Rottenmeier. Die macht das gerne.
Das ist nicht die Aufgabe von Fräulein Rottenmeier….der Chef geht auch nicht ans Band…..verstehen Sie, oder?
Manche machen das. Also, dass der Chef die Aufgabenbereiche der Angestellten selbst durchging.
Macht auch durchaus Sinn.
Aber Sie machen die Vertretungsplanung? Oder halt der Vertretungsplaner.
Pause … Können echt viele gebrauchen denke ich.
Und doch, manchen mag ich schon unterstellen, dass sie gerne mal den Urlaub etwas erweitern. Gibt es halt leider.
Wenn das abgesprochen und abgedeckt ist … Was solls.
Ansonsten ist das halt schon … Schwierig.
Ja, ich habe zwei Matheklassen und „stehe also am Band“, aber ich stehe wie meine Kolleginnen nur als Vertretung zur Verfügung, wenn meine Mathestunden aus Gründen entfallen und ich sozusagen frei bin für Vertretung.
Ansonsten habe ich andere Aufgaben. Mein Tag ist duechgetaktet, da kann ich nicht mal rasch…..und so…..
Ist despektierlich, aber meine Aufgabe als SL ist es nicht, irgendwo in die Vertretung zu springen…..
Und dann melden Sie sich krank? Und reden nicht mit Ihrer SL? Tja
Wussten Sie, dass solch pflicht- und buchstabengetreue LDO-Exemplare hier rumfleuchen?
Was wird der Olymp sich freuen -> got them ohne Mühe, brav undifferenziert.
Mir sind die, die tagtäglich mit Fingerspitzengefühl, Zweifeln, mal Wut, mal Freude bei mir zur Tür reinkommen und loslegen, lieber.
Mir sind diese Exemplare auch lieber….
Ist buchstabengetreues Verhalten jetzt das Schlechtreden der Einhaltung von Regeln? Wir haben bei uns beim Sozialverhalten die Kategorie Einhalten von Regeln. Ich dachte immer, es sei positiv anzukreuzen, dass sich jemand (grundsätzlich) an Regeln hält. Sie meinen nun, das sei doch eher schlecht?
Welche Regeln muss man bei Ihnen beachten und welche nicht und wozu gibt es letztere dann und wer ist der Maßstab dafür, welche Regel eingehalten werden muss und welche nicht? Sie? Warum ausgerechnet Sie?
Vom Status her könnte ich, liegt mir aber fern.
Haben Sie keine ESL und die zugehörige ESeLsweide,Lehrerkonferenzen und Abteilungsbeschlüsse ?
Es wundert mich doch sehr, wenn mir nach überfälliger Dienstzeit jemand/hier Sie weiß machen will, dass das gesamte Schulregelwerk unfehlbar sota, Gesetze regelmäßig überarbeitet, noch zureichend sind.
„Wir haben bei uns beim Sozialverhalten die Kategorie Einhalten von Regeln.“ Wir auch – über die vom KlLeiter verfasste Bemerkung liest die gesamte Abteilung drüber – allein, dass nicht immer Einigkeit besteht, sagt viel.
Ihre Wchule ist eben nicht meine Schule und das passt so.
Richtig angewendet? Das ist wohl der Punkt. Richtig angewendet soll wohl so sein, was Sie richtig finden? Wir haben bei uns auch verschiedene Instrumente. Sie werden eher nicht angewendet. Aber die Anrufe, die sollen Blaumachen verhindern? Das habe ich noch nicht feststellen können. Gewisse Eltern sind da ganz ungeniert. Die sagen mir auch bei penetrant fehlenden Hausaufgaben ihres Kindes ungeniert ins Gesicht, ab jetzt würden sie jeden Tag kontrollieren und dann passiert nichts.
Warum sind die einen Kontrollen, die es ja gibt und die Sie richtig anwenden wollen, für Sie kein grundgütiger Überwachungsstaat und die anderen Kontrollen (generelle Attestpflicht) sind ein grundgütiger Überwachungsstaat? Arbeitnehmer brauchen in vielen Berufen auch immer ein ärztliches Attest. Das KANN der Arbeitgeber immer vom ersten Tag an verlangen. Überwachungsstaat?
Und wer geht denn heutzutage noch zur Schule, um sein Kind persönlich krankzumelden. Sind Sie aus Oberbayern? Allgäu? Heile Welt auf dem Lande?
NRW-Brennpunktschule…..
Und ja, da kommen tatsächlich Eltern vorbei (vor und nach den Ferien), um das Kind krankzumelden.
Tun sie es nicht, haken wir nach und verlangen ein Attest, was der Kinderarzt mit ganz viel Glück ausstellt. Bei uns in der Stadt gibt es die Vereinbarung der Schulaufsicht mit den niedergelassenen Kinderärzten, dass nur im Ausnahmefall ein Attest ausgestellt werden muss…..
Dass gegen Schuljahresende teilweise nur noch Betreuung statt Unterricht stattfindet, halte ich für ein Problem – und zwar ein klassisches Henne-Ei-Problem. Die für funktionierenden Unterricht notwendige Motivation aufrechtzuerhalten – leider reicht intrinsische oft nicht – ist extrem schwierig, wenn Schülern nach dem sogenannten „Notenschluss“, der oft viel zu früh ist, alles egal ist, wenn Kollegen nur noch Filme schauen, wenn in Klassenräumen über 30 Grad herrschen, wenn die Wochen durch Exkursionen und Sonderveranstaltungen regelrecht zerstückelt sind und wenn man nebenbei nach dem Zeugnisnoten-Konferenzen-Elterngespräche-Endspurt auch als Lehrkraft komplett erledigt ist.
Insofern kann ich das Argument von Eltern verstehen, die sagen, da fände ja ohnehin kein Unterricht mehr statt. Ich sehe nur das Problem, dass sich das ausweiten könnte. Wenn die letzte Unterrichtswoche auch offiziell für die Tonne ist, ist die vorletzte Unterrichtswoche die letzte Unterrichtswoche und die Gefahr steigt, dass dann in dieser Woche auch nichts mehr passiert. Und so weiter.
Volle Zustimmung. Und diese Tendenz ist ja bereits da. Die vorletzte Woche ist auch schon eine letzte Woche vor der letzten Woche. Also einen Gang runterschalten. (?)
Oder einfach mal eine Pause einlegen, wie Alese20 oben vorgeschlagen hat. Sie sagt ja, das sei unser gutes Recht, egal, ob man wirklich krank ist oder nicht.
Oder einfach die Bildungspflicht … Soll doch kommen, wer wirklich möchte.
Dann gäbe es da auch keine große Diskussion.
Schule ist ein Angebot – Bildung nicht. Und gut.
Erhöht ebenfalls wieder massivst den Stellenwert und das Image. Das ist ziemlich sicher.
Wir haben gar keine Noten bis zu den Abschlussklassen.
Findet bei uns demnach kein Unterricht statt?
Mal als Denksport …
OMG, Sie wollen also den Kindern die beste Zeit in der Schule, nämlich die vor den Ferien, in denen so viel Schönes gemacht wird, wegnehmen und kranke Kinder sich aus dem Bett quälen lassen, damit ein Arzt sie sich beschaue?
Passt aber schon zum neuen Ton im Land von Mehrarbeit und Kriegstüchtigkeit.
Der Einwurf mit dem extrem frühen Abgeben der Bücher ist für viele Schulen absolut nicht korrekt: Ich war viele Jahre lang im Team der Lernmittelverwaltung, und unsere Bücherabgaben liefen ausschließlich in der letzten halben (!) Schulwoche, d. h. faktisch Montag oder Dienstag, wenn es mittwochs Zeugnisse gab. An diesen Tagen sind auch oft Ausflüge, so dass man den Plan so erstellen musste, dass die Klasse für die Abgabe am Präsenztag eingeplant wurde. Wochen vorher Bücher abgeben – das halte ich für ein Gerücht…
Wenigstens reagieren die Behörden „konsequent“, wenn es schon sonst keiner tut.
Ehrlich gesagt bin ich um jedes Kind froh, dass in diesen heißen Schlusstagen nicht in der Schule sein muss. Ohne Bücher (weil ausgeliehen und zurückgegeben), bei fast 40 Grad und dem ganzen Tralala bleibt nicht viel außer Schatten, Schwimmbad, Eis, Film, Quiz usw.
Für mich als Lehrer- der parallel den Orgamove machen muss- schlimmer als 8h Unterricht. Von wegen Easygoing- wie Herr Luigi und andere meinen.
Aus diesem Grund sollten wir Schulen auch nicht so tun, als hinge Leib und Leben davon ab, dafür zu sorgen, dass ja keiner früher usw., um unsere Daseinsberechtigung oder Macht zu beweisen.
Auf dass alle den Sommer möglichst genießen können!
Fragt mal Eltern – gerade von GS Kindern – , wie die die 6 Wochen Ferien plus die 3 Wochen davor genießen.
Als ob Easygoing Anspruch ubd Anrecht wäre, bevor „man sich ne Pause gönnt“
Das Deutschland Polizei an die Flughäfen schickt, ist im europaweiten Vergleich allerdings einmalig. In anderen Staaten fällt die Verfolgung von verfrühten Ferienfliegern nicht in deren Zuständigkeitsbereich.
Ich finde es ein wenig übertrieben und auch ungerecht, denn wenn beispielsweise das raffinierte Elternpaar aus dem Ländle vom Flughafen Straßburg fliegt, passiert – genau nichts, die Franzosen haben dafür keine Zeit.( umgekehrt allerdings schon, die deutsche Polizei kontrolliert an deutschen Flughäfen auch Kinder aus Ländern, die gar keine Schulpflicht haben) oder wenn die Eltern das Auto wählen, kriegt man sie auch nicht dran.
Es ist ein Dilemma.. Vielleicht ist der Schweizer Weg mit seinen “ Jokertagen“ für Schüler eine Idee