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„Betroffen und wütend“: Ministerpräsidentin besucht nach Nazi-Schmierereien Montessori-Schule

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FRIEDRICHSTHAL. Die Montessori Gemeinschaftsschule Saar in Friedrichsthal ist erneut Ziel rechtsextremer Schmierereien und Sachbeschädigungen geworden. Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) besuchte die Schule am Dienstag, um sich vor Ort über die Situation zu informieren und mit der stellvertretenden Schulleiterin Verena Lorig über Sicherheitsmaßnahmen und Möglichkeiten der Prävention zu sprechen.

Macht Druck: Ministerpräsidentin Anke Rehlinger. Foto: MWAEV

Nach Angaben der Staatskanzlei sprach Rehlinger der Schulgemeinschaft ihre Solidarität aus. „Innerhalb kurzer Zeit ist die Montessori-Schule in Friedrichsthal erneut Ziel rechtsextremer Schmierereien geworden. Das macht mich betroffen und wütend“, erklärte sie. Wer Hakenkreuze und nationalsozialistische Symbole an eine Schule schmiere, begehe nicht nur Sachbeschädigung, sondern versuche gezielt, Kinder und Lehrkräfte einzuschüchtern und Menschen aufgrund ihres Glaubens oder ihrer Herkunft zu bedrohen. „Das nehmen wir nicht hin. Wer unsere Demokratie angreift und Hass verbreitet, muss wissen: Der Rechtsstaat schaut nicht weg. Solche Taten werden konsequent verfolgt.“

Die stellvertretende Schulleiterin Verena Lorig betonte, die Angriffe änderten nichts an der Haltung der Schule. „Unsere Schule steht für Respekt, Vielfalt und ein friedliches Miteinander. Die wiederholten Angriffe treffen unsere Schulgemeinschaft, sie ändern aber nichts an unserer Haltung. Im Gegenteil: Wir werden weiterhin daran arbeiten, unseren Schülerinnen und Schülern demokratische Werte und Zivilcourage vorzuleben.“

Nach Angaben der Staatskanzlei ist die Montessori Gemeinschaftsschule Saar seit März bereits zum fünften Mal Ziel rechtsextremer Schmierereien geworden. Zuletzt wurden außerdem mehrere Fensterscheiben der Schule sowie eine Bushaltestelle beschädigt. Die Vorfälle werden von den Ermittlungsbehörden untersucht. News4teachers 

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