MÜNCHEN. Ein Jugendlicher wird bei einem Polizeieinsatz in München schwer verletzt. Er hatte mit einer täuschend echten Softair-Waffe hantiert. Die Ermittlungen laufen.

Ein 14-Jähriger ist bei einem Polizeieinsatz in München-Schwabing durch einen Schuss in den Oberkörper schwer verletzt worden. Der Schüler aus dem Landkreis Miesbach hatte am Dienstagabend auf offener Straße mit einer Pistole hantiert. Als Zivilbeamte ihn aufforderten, die Waffe fallen zu lassen, habe er sich mit der mutmaßlichen Waffe in der Hand zu den Polizisten umgedreht, berichtete Polizeisprecher Thomas Schelshorn. Daraufhin habe ein Beamter geschossen.
Wie sich später herausstellte, handelte es sich um eine Softair-Waffe, die einer echten Beretta Pistole 92, Kaliber 9 Millimeter täuschend ähnlich sah.
Die Beamten hätten nach dem Schuss sofort Erste Hilfe geleistet und den Rettungsdienst angefordert. Der Jugendliche sei ins Krankenhaus gebracht und operiert worden. Der Jugendliche sei stabil.
LKA prüft Schusswaffeneinsatz
Das Bayerische Landeskriminalamt prüfe wie stets bei Waffeneinsatz durch Polizeibeamte die Rechtmäßigkeit des Waffeneinsatzes durch die Polizei. Zudem habe die Staatsanwaltschaft Vorermittlungen eingeleitet, auch das ein übliches Vorgehen in solchen Fällen. Es werde nicht gegen den Kollegen ermittelt, der geschossen hatte – dieser habe Zeugenstatus, betonte Schelshorn.
Der Kollege, der geschossen hatte wie auch direkt an dem Einsatz beteiligte Kollegen würden betreut – ein Schusswaffeneinsatz sei eine belastende Situation. Gegen den Jugendlichen, der bereits polizeilich bekannt war, werde wegen Bedrohung der Beamten ermittelt.
Der Jugendliche mit türkischer Staatsangehörigkeit, der zunächst von Beamten und Zeugen deutlich älter geschätzt wurde, war laut Schelshorn mit seinen Eltern 2023 nach Deutschland gekommen und hatte Asylantrag gestellt. Der Antrag sei aber abgelehnt und die Abschiebung angedroht worden. Am Vortag war die Rede von einem etwa 20 Jahre alten Mann gewesen.
Notruf wegen Mann mit pistolenähnlichem Gegenstand
Zeugen hatten am Dienstagnachmittag in Schwabing eine Person mit einem pistolenähnlichen Gegenstand beobachtet. Ein entsprechender Notruf ging gegen 17.15 Uhr bei der Polizei ein, wie Schelshorn berichtete. Die Polizei startete mit mehreren Streifen zum Ort des Geschehens. „Wir haben das sehr ernst genommen und sind mit starken Kräften in die Fahndung eingestiegen.“
Zivilbeamte machten den 14-Jährigen schließlich in der Belgradstraße ausfindig. Sie hätten von hinten beobachtet, wie er eine Bewegung machte, als würde er die Waffe durchladen. Sie hätten ihn angesprochen und aufgefordert, die Waffe fallenzulassen. Doch der Jugendliche habe sich mit erhobener Waffe in der Hand umgedreht. Daraufhin habe einer der Beamten einen Schuss abgegeben.
Die Softair-Waffe sei von einer scharfen Schusswaffe nicht zu unterscheiden gewesen, sagte Schelshorn. Lediglich eine schmale rote, kaum sichtbare Umrandung an der Mündung hätte unter Umständen ein Hinweis – wenngleich kein sicherer Beweis – sein können, dass es sich um eine Softair-Waffe handelte.
Das Gelände um den Schauplatz des Geschehens an der Ecke Clemensstraße/Belgradstraße war am Abend stundenlang weiträumig abgesperrt, auch die Tram konnte nicht fahren. Es gab erhebliche Verkehrsbehinderungen. Bei dem Vorfall waren zeitweise rund 80 Polizeibeamte im Einsatz. News4teachers / mit Material der dpa
Schüler hantiert mit Schreckschuss-Pistole auf dem Schulhof – Mitschüler verletzt










Einfach wow!
„Sie hätten ihn angesprochen und aufgefordert, die Waffe fallenzulassen. Doch der Jugendliche habe sich mit erhobener Waffe in der Hand umgedreht.“
Was haben die von dem spielenden Jungen erwartet? Wenn er mit dem Rücken zu Ihnen stand, hätten Sie ihn von hinten überwältigen oder sich vorher Deckung suchen können, um sich nicht „bedroht“ zu fühlen. Idioten!
Aber der Junge sah ja älter aus, die völlig legale Softair hatte die gesetzlich vorgeschriebene rote Mündung und er sah bedrohlich (nicht Weiß) aus – selber schuld (augenroll)
Ob die Waffe legal ist oder nicht wird nebensächlich wenn man damit in der Öffentlichkeit rumfuchtelt, sodass sich andere bedroht fühlen.
Was hätte die Polizei denn tun sollen, wenn sie mit einer täuschend-echt aussehenden Waffe bedroht werden?
„Ob die Waffe legal ist oder nicht wird nebensächlich wenn man damit in der Öffentlichkeit rumfuchtelt, sodass sich andere bedroht fühlen.“
Drücke Ihnen die Daumen, dass Ihr Kind nicht wegen eines Spielzeuges abgeschossen wird.
„Was hätte die Polizei denn tun sollen, wenn sie mit einer täuschend-echt aussehenden Waffe bedroht werden?“
Eh, ne. Der rote Aufsatz war dran, wenn die Polizei sich da überfordert sieht, hätte sie seit Jahren auf Änderung drängen können.
Sie verwechseln „bedroht werden“ damit, sich von einem unbewaffneten Kind bedroht fühlen.
Was die hätten besser machen können? Bin kein Polizeiausbilder, hoffe aber doch, dass anbrüllen und schießen nicht Plan A ist (oder dass sie darauf vorbereitet sind, dass Personen sich bei Ansprache umdrehen)
Eh, ne. Der rote Aufsatz war dran
Haben Sie ein Bild dieser Waffe gesehen? Wenn der „rote Aufsatz“ so aussah wie hier, erkennen Sie das unter Stress, aus der Distanz und bei ungünstigen Lichtverhältnissen nicht wirklich:
https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/spielzeugwaffen-ein-trend-der-den-behoerden-sorgen-macht-art-484327
„Haben Sie ein Bild dieser Waffe gesehen? Wenn der „rote Aufsatz“ so aussah wie hier, erkennen Sie das unter Stress, aus der Distanz und bei ungünstigen Lichtverhältnissen nicht wirklich“
Es steht im Artikel so. Klingt aber nach nem bescheidenen Aufsatz, wenn ein Junge dafür erschossen wird, meinen Sie nicht?
Erstens wurde der Junge nicht erschossen. Zweitens scheint er rein optisch kein „Kind“ mehr zu sein, wenn Zeugen ihn ursprünglich auf etwa 20 Jahre geschätzt haben.
„Zweitens scheint er rein optisch kein „Kind“ mehr zu sein, wenn Zeugen ihn ursprünglich auf etwa 20 Jahre geschätzt haben.“
Jup. So funktionierts, da darf sich niemand beschweren, wenn auf einen Vierzehnjährigen (!) geschossen wird
Er wurde nicht erschossen, bleiben Sie endlich bei der Wahrheit.
Schreibt einer, der regelmäßig wie das damalige HB Männchen den Teppich verlässt…
Den Unterschied zwischen ge- und erschossen sollte Ihnen bekannt sein.
Im vorigen Post hat unser guter zufälliger Rainer aber von „erschossen“ gesprochen. Und verschonen Sie mich bitte mit Ihren substanzlosen Unterstellungen.
Wie wäre es mit nur einem Kommentar, in dem Sie sich ausnahmsweise mal nicht als Erleuchteter unter Blinden darstellen ?
Wie wäre es Ihrerseits mit Kommentaren, die klar und verständlich formuliert sind und nicht die Wahrheit verdrehen?
Tipp: Bevor Sie jemanden etwas „unterschieben“, noch einmal nachlesen oder Kl…. halten. Falschbehauptungen werfen kein gutes Licht auf den Urheber.
Kann natürlich mal passieren, nobody is perfect, aber dann gebietet es der Anstand, sich zumindest zu entschuldigen, wenn man auf den Fehler hingewiesen wird und nicht „weiter am Spieß zu drehen“.
„Wie wäre es Ihrerseits mit Kommentaren, die klar und verständlich formuliert sind und nicht die Wahrheit verdrehen?“
Gehen Sie mit gutem Beispiel voran 😉
Wie stehen Sie dazu, dass die russische Armee gezielt die ukrainische Zivilbevölkerung beschießt und tötet?
(Wenn Ihnen das bereits am Arsch vorbei geht, warum in diesem Fall Wert auf Ihre „Meinung“ geben?)
Reagiert man so, wenn der andere Recht hat und man es merkt? Sehr entlarvend.
Wenn ich „auf ihn geschossen“ schreibe, würde das aber die Möglichkeit implizieren, dass er nicht getroffen, behandelt und operiert wurde…
Was würden Sie schreiben?
Sie haben auch „erschossen“ geschrieben, und das ist eindeutig und falsch. Auch „niedergeschossen“ entspricht nicht „erschossen“. Und jetzt lassen Sie mich in Ruhe mit diesen lächerlichen Rechtfertigungsversuchen.
Was würden Sie stattdessen schreiben?
Es gibt im Forum keine Möglichkeit, Geschriebenes zu ändern.
Zur Wahrheit gehört, die Absicht der Beamten ist mir nicht bekannt, daher versuche ich künftig „auf den Jugendlichen geschossen“ zu schreiben, doch mir wurde im Forum lang und deutlich erklärt, dass die Situation stressig war und nicht tödliche Schüsse die Ausnahme seien (, aber ich war ja auch nie auf einem Schießstand der Polizei)
Ich habe bereits versucht, meine Sprache ihrer Kritik anzupassen:
https://www.news4teachers.de/2026/08/polizeibeamter-schiesst-schueler-nieder-der-mit-softair-pistole-hantiert-haben-soll/#comment-831671
Sparen Sie sich Ihre zahlreichen Rechtfertigungsversuche, die machen Sie auch nicht glaubwürdiger.
Dann kann ich mich doch rechtfertigen oder zumindest erklären.
Wenn es Sie aber stört, wie ich es beschreibe, helfen Sie mir doch und nennen ein besser passendes Wort – dann können Sie ja sehen, ob ich mich glaubwürdig verhalte
Ich hätte da einen Tipp für potentielle Amokläufer – malt einfach einen roten Aufsatz an eure scharfe Waffe, schön sichtbar!
Das ist das, was ich jetzt aus den rain zufälligen Kommentaren als Lerneffekt mitnehmen würde …
Sie müssen schon Ausreden erfinden, der einen unbewaffneten Jungen mit einem Amokläufer gleichsetzt, um einen Punkt zu haben? Sagt ja eigentlich schon genug…
Aber… vielleicht wollen wir dann lieber über die Kenntlichmachung bzw. das Verbot von Spielzeugwaffen sprechen, welche die Polizei nicht als solche erkennen kann?
Ich habe da glatt eine Idee: Spielzeugwaffen nur noch in der Farbe „pink“ verkaufen! Aber wer hindert Amokläufer daran, ihre Waffen pink anzumalen? Aber bei richtigen Kerlen könnte das präventiv wirken, die nehmen keine Waffen in Mädchenfarben 🙂
Sorry, hatte gerade ein Gläschen Wein. Prost!
„Aber wer hindert Amokläufer daran, ihre Waffen pink anzumalen?“
Wir sprechen nicht über Amokläufer, sondern über einen unbewaffneten Jungen.
Wenn Sie sich des Vergleichs bedienen müssen, dass irgendjemand anderes irgendetwas Verbotenes tun kann, haben Sie nichts.
Darum verbieten wir ja keine Autos, Küchenmesser, Gartenwerkzeuge, nur weil irgendwer sich irgendein Szenario ausdenken kann.
Zum Wohl
Typus Amokläufer: Männlich, Mittelschicht, Einzelgänger – DER SPIEGEL
Wenn Sie einen unbewaffneten Jungen mit Amokläufern in einen Topf werfeb müssen, haben Sie möglicherweise einen schwachen Punkt – meines Wissens werden solche Taten nicht mit Anscheinwaffen verübt.
Zum Punkt „Anscheinwaffen“: Wenn DAS das Textbuchvorgehen der Polizeischule war, wo ein unbewaffneter Junge mit einer Anscheinwaffe (garantiert kannte der die Definition…) mit dem Rücken zur Polizei steht und niedergeschossen wird, weil er sich umdreht, nachdem man ihm zuruft, dann ist der Juneg nicht „selber schuld“, sondern entweder die gesetzliche Grundlage für Anscheinwaffen und/ oder die Polizeiausbildung verbesserungsbedürftig – es geht um die Leben von Jugendlichen!
„Wenn Sie einen unbewaffneten Jungen mit Amokläufern in einen Topf werfeb müssen, haben Sie möglicherweise einen schwachen Punkt – meines Wissens werden solche Taten nicht mit Anscheinwaffen verübt.“
Also lautet Ihr Vorschlag an die Polizei:
erst einmal abwarten …. eingreifen erst erlaubt, wenn die ersten Schüsse fallen, denn erst dann steht zweifelsfrei fest, dass es kein Spielzeug (oder nur eine Anscheinwaffe) ist und dass es sich nicht nur um einen spielenden Jungen handelt?
Ab welchem Alter darf man eigentlich nicht mehr „spielen“? Das müsste dann auch noch genau festgelegt werden und die Polizisten müssten dann natürlich erst noch, vor dem Eingreifen und vor der Aufforderung „Polizei, umdrehen, Waffe fallen lassen!“ den Ausweis kontrollieren. 14jährige haben in der Regel noch keinen Ausweis und woher weiß der Polizist bei einem 18jährigen dann, wie alt der ist, wenn er behauptet erst 14 zu sein?
Auf Ihre klugen Antworten auf meine Fragen bin ich echt gespannt! 🙂
Vorschlag: Gehen Sie aufs nächstgelegene Polizei-Revier und diskutieren Sie mit den Polizisten vor Ort (vorzugsweise in einem gesellschaftlichen Brennpunkt).
„Also lautet Ihr Vorschlag an die Polizei“
Ich habe keinen Vorschlag an die Polizei, bin kein Polizeiausbilder. Finde es nur erschütternd, wenn DAS, das optimale Szenario sein soll, wenn jegliche Kontrolle verloren geht, weil ein Vierzehnjähriger sich (im Reflex) umdreht, weil jemand ihm etwas zuruft.
Nur weil Sie Tipps an Amokläufer schreiben, brauchen Sie den Blödsinn nicht von mir annehmen 😉
„Ab welchem Alter darf man eigentlich nicht mehr „spielen“?“
Dass auf einen Jugendlichen beim spielen geschossen und er getroffen wurde, ist Ihnen ernsthaft egal, oder?
Ist manchmal echt erschütternd, wie sehr Ihnen Menschenleben am Arsch vorbeigehen, aber das feiern Sie ja schon seit Jahren (augenroll)
Schweden unter Schock: 18-Jähriger greift Schüler mit Schwert an, 17-Jährige stirbt – News4teachers
Da dieser Schüler den rechtsextremen Norwegen-Attentäter als „Vorbild“ hatte und in den Berichten nichts anderes steht, gehe ich davon aus, dass es sich beim Täter um einen „Weißen“ handelt.
@Rainer Zufall – der wollte sicher auch „nur spielen“ und die Polizei hat sicher zu früh und unverhältnismäßig eingegriffen, oder?
P.S.: Den Namen des norwegischen Extremisten nenne ich bewusst nicht. Ich halte es da mit Jacinda Ardern, die nach dem Christchurch Attentat meinte, solchen Menschen sollte man keine öffentliche Bühne bieten, indem man ihre Namen immer wieder erwähnt!
Neuseeland: Christchurch-Attentäter verdient “Stille auf Lebenszeit” – Jacinda Ardern begrüßt Urteil
„@Rainer Zufall – der wollte sicher auch „nur spielen“ und die Polizei hat sicher zu früh und unverhältnismäßig eingegriffen, oder?“
Sie bedienene sich wieder eines Amoklaufs und keines Vergleichs mit einer Spielzeugwaffe.
Amokläufer verwenden keine Softairs, geschmacklos, wie Sie versuchen den Jungen im Artikeln mit Mördern gleichzumachen – aber fürs Morden der russischen Armee an der Ukrainischen Zivilbevölkerung kein Wort übrig… 🙁
„Sie bedienene sich wieder eines Amoklaufs….“
Sorry, ich vermute mal, die Polizisten verfügten nicht über Ihre hellseherischen Fähigkeiten, um zu wissen, dass der Jugendliche mit der (echt aussehenden) Waffe nicht doch evtl. Amok laufen wollte. 🙂
Amok – Wikipedia
Sie brauchen nicht in die Zukunft schauen, sondern in den Artikel.
Alle anderen im Forum frage ich, ob DAS der Ausgang solcher Situationen sein sollen, wo Jugendliche eine Softair haben.
Ihnen mute ich diese Frage nicht zu, ich weiß, wie Sie über tote Zivilist*innen denken.
@Rainer Zufall
Also gern noch einmal:
Jerunda
10 Tage zuvor
Antwortet Rainer Zufall
Ach so, ich verstehe. sie erwarten von mir (und anderen ?) leere Worthülsen a la Rainer Zufall:
“ Ich verurteile Putins Angriffskrieg auf die Ukraine und das gezielte Töten der ukrainischen Zivilbevölkerung durch Russlands Armee.“
(Ihre Aussage hier im Forum!)
Frage: Wie vielen konkreten Menschen in der Ukraine und wie vielen ukrainischen Flüchtlingen hier in DE helfen sie mit diesem Lippenbekenntnis? Das klingt ja so schön empathisch und auch so schön billig, es kostet weder Zeit, noch Geld und man muss dafür nicht einmal sein Kämmerchen verlassen. Das lässt sich ganz problemlos aussprechen oder hier ins Forum schreiben.Ganz großes Kino!
Aber damit Sie vielleicht endlich mal Ruhe geben:
Auch ich verurteile Putins Angriffskrieg auf die Ukraine und das gezielte Töten der ukrainischen Zivilbevölkerung durch Russlands Armee.
Sind Sie jetzt zufrieden? (das ging so gar noch schneller als bei Ihnen, dank copy and paste )
Ich bin damit nicht zufrieden! Deshalb helfe ich helfe schon seit Beginn dieses Krieges konkreten/ echten Menschen in meiner Umgebung und unterstütze mit Zeit, Kraft und auch Spenden.
Mit „schönen Worten“ kann man Menschen nicht helfen, nur sein eigenes Gewissen beruhigen und sich sooo toll als Menschenfreund fühlen. Naja, wer´s braucht.
„Sind Sie jetzt zufrieden?“
Bin erleichtert. Etwas verwundert, warum Sie jahrelang auswichen, während sie die DDR verklärten, aber es freut mich aufrichtig, dass Sie einen anständigen Kern haben 🙂
Was kommen Sie mir jetzt schon wieder mit der DDR? Genauer: Was hat meine Herkunft mit dem Thema hier zu tun?
Und was hat eigentlich der Ukraine-Krieg mit dem Thema hier zu tun, dass Sie es für nötig erachten, das Leid der Menschen dort und der viele ukrainischen Flüchtlinge hier und anderswo ständig (allein in diesem Forum ca. 10 Mal!) zu missbrauchen, um mich und andere zu provozieren, zu diffamieren?
Sie sind ein Dummschwätzer!
Oder wie potschemutschka es mal, vor längerer Zeit, treffend formulierte.
Sie sind ein Ultracrepidarian! Und ich ergänze: ein böswilliger!!
So – jetzt ist’s langsam mal gut. Auf beiden Seiten. Wir beenden das jetzt hier.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Danke! Darauf warte ich nämlich schon lange!
Warum legen Sie dann selbst dauernd nach?
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Die Polizisten hier als Idioten zu bezeichnen finde ich falsch. Sie haben hier ihren Job gemacht, sich selbst verteidigt und die Gesellschaft geschützt. Niemand kann von einem Polizisten erwarten, dass er sich erst anschießen lässt um zu prüfen, ob die Waffe echt ist.
Im Übrigen werden viele Straftaten mit Waffen nicht mit solch einer scharfen Waffe verübt, die man sich darunter vorstellt, sondern eben meist mit vollkommen legal zu beschaffenden Waffen, wie z.B. Messern, Gaswaffen usw.
Wir haben uns als Jugendliche selbst im Wald mit Softairwaffen und Schutzbrillen beschossen und viel Spaß gehabt. Jedem von uns war damals klar, dass eine fremde Person, solch eine Waffe als echt ansehen könnte und jedem von uns war auch klar, dass man bei einem Kontakt mit der Polizei aufpassen müsste, um nicht erschossen zu werden! Wir reden hier nicht von einem 4 jährigen Kind mit einer Spielzeugpistole.
Von daher halte ich ihren Kommentar eher als idiotisch!
„Sie haben hier ihren Job gemacht, sich selbst verteidigt und die Gesellschaft geschützt.“
Nachdem sie auf einen unbewaffneten Jungen geschossen haben, der mit dem Rücken zu ihnen stand? Wovor da manche wohl „Angst“ hatten bzw. vor wem sich da manche jetzt noch „geschützt“ fühlen…
„Wir haben uns als Jugendliche selbst im Wald mit Softairwaffen und Schutzbrillen beschossen und viel Spaß gehabt.“
Stimmt schon, der Junge hätte Weiß sein sollen – sein Fehler.
Warten wir die Auswertung der Videoaufnahmen ab, wie „bedrohlich“ sich der Junge und seine Begleiterin umgedreht haben, nachdem jemand ihnen zurief…
Ich bleibe dabei: Was war der Plan der Polizist*innen, dass sie das Undrehen der beiden überraschte?
„Im Übrigen werden viele Straftaten mit Waffen nicht mit solch einer scharfen Waffe verübt, die man sich darunter vorstellt, sondern eben meist mit vollkommen legal zu beschaffenden Waffen, wie z.B. Messern, Gaswaffen usw.“
Und nicht mit völlig legalen Spielzeugwaffen, die als solche gekennzeichnet sind.
Wenn Sie fordern, dass Spielzeug nicht mehr realistisch aussehen soll, weil es die Polizei bei PoC überfordert, können wir gerne darüber reden.
Spielzeugwaffen?
Softair/Airsoft ab wie viel Jahren ist es erlaubt?
Wieso besaß ein 14jähriger so eine Waffe und konnte damit ohne Aufsicht rumlaufen? Was ist mit den Eltern?
Spannende Frage, ernsthaft.
Die wurden beim Erwerb warscheinlich nicht darüber informiert, dass eine Softair GENAU so wie eine scharfe Feuerwaffe behandelt wird
Also sind die Verkäufer schuld? Ich dachte immer: “ Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.“ Da könnte sich ja jeder bei irgendwelchen Regelbrüchen darauf berufen, nichts gewusst zu haben. Toll!
„Also sind die Verkäufer schuld?“
Nein, Sie schweifen ab.
Müssen wir nicht, und das muss ich auch garnicht fordern, da ich dabei bleibe, dass Jugendliche in dem Alter sich der Gefahr durchaus bewusst sind oder bewusst sein können. Sie hingegen schweifen in jede nur erdenkliche Richtung ab bis hin zu Fremdenfeindlichkeit, wo zumindest ich mir die Frage stelle, welche schlimmen Erfahrungen Sie mit der Polizei schon einmal gemacht haben müssen?
„[…] da ich dabei bleibe, dass Jugendliche in dem Alter sich der Gefahr durchaus bewusst sind oder bewusst sein können.“
Starke Annahme, dass Vierzehnjährige sich der Todesgefahr bewusst sind.
„wo zumindest ich mir die Frage stelle, welche schlimmen Erfahrungen Sie mit der Polizei schon einmal gemacht haben müssen?“
Wenn diese Beamt*innen schlimme Erfahrungen gemacht haben, brauchen sie pychologische Betreuung, keine Frage, aber das darf keine Grundlage dafür sein, das Schießen auf Unbewaffnete zu rechtfertigen.
Aber mit vierzehn Jahren, hatte der Junge wohl noch nicht genug „schlimme Erfahrungen“, um Ihre Anteilnahme zu verdienen, geschah dem schon recht so (augenroll)
Zu gerne würde ich mal sehen, wie Sie in so einer Situation reagiert hätten als Polizist. „Spielender Junge“, ich glaube, jetzt geht es los! Und bei Ihnen sind ja sowieso alles Idioten, die nicht so denken und handeln wie Sie selbst.
Ich hoffe, Sie wollen nur provozieren, denn so kann man beim besten Willen nicht argumentieren.
Kann ich Ihnen sagen. Wenn mich jemand anruft, drehe ich mich als angesprochener um. Hoffentlich habe ich nichts in der Hand, was als Waffe verstanden werden kann, sonst knallt man mich ab :/
Kleiner Scherz, ich bin Weiß – mir passiert nichts
Probieren Sie es lieber nicht aus – das interessiert in so einer Situation niemanden, welche Farbe Sie haben.
HAHAHA! 😀
Praktizierter Rassismus in den Reihen der Polizei ist längst bekannt.
Bzw. struktureller Rassismus.
Ich unterstelle den Beamten nicht, wegen der Hautfarbe geschossen zu haben, aber möglicherweise hätte ein Weißer Jugendlicher für Anrufer*in und Polizei nicht „deutlich älter“ und bedrohlich ausgesehen…
Der Vorfall wird jetzt von Ihnen dem Rassismus zugeordnet, interessant ….. Unglaublich, zu was Sie sich hier aufschwingen.
Wenn von hinten jemand schreit „Polizei, die Waffe fallen lassen.“ und Sie drehen sich dann erst mal um um nachzusehen, nun ja.
Wenn sich jemand aus Überraschung, im Reflex umdreht, ist das also ein Todesurteil in Deutschland – nice.
Und warum sollte man nicht? Der Junge dachte garantiert nicht, dass er gefährlich ist. Vielleicht sollte bei jedem Verkauf von Softairs angegeben werden, dass die Polizei auf einen schießen kann, wenn man sie in der Hand hält
Da unterstellen Sie dem „armen“ Jungen aber doch sehr viel Dummheit. Und ich bin aber der Meinung, dass der Junge, polizeibekannt, sehr wohl sich absichtlich in Szene setzen wollte, in dem Alter „spielt“ man nicht mehr.
Da Sie soviel Wert auf Belege legen, können Sie Ihre Meinung ja sicher entsprechend untermauern.
„Da unterstellen Sie dem „armen“ Jungen aber doch sehr viel Dummheit.“
Einem Vierzehnjährigen? Neeee 😉
„Und ich bin aber der Meinung, dass der Junge, polizeibekannt, sehr wohl sich absichtlich in Szene setzen wollte, in dem Alter „spielt“ man nicht mehr.“
Wer unterstellt dem Jungen jetzt Dummheit?
Im Artikel steht nichts davon, dass er auf andere zielte oder mit der Softair schoss. Die mussten sich des bedrohlichen Wortes „hantieren“ bedienen, ich würde es als rumspielen bezeichnen
Wird nicht permanent vor falscher Polizei gewarnt, Stichwort Trickbetrug – letztlich von der Polizei selber?
Und das soll jetzt hier als Beispiel passen? Gehen Sie mal in sich …..
Zweierlei Maßstab mag Ihre Sache sein.
Ich denke, das Problem könnte eher gewesen sein, dass der Vierzehnjährige (!) sich selbst nicht als Waffenbesitzer wahrnahm, weil es eine Softair war, damit rumspielte, posierte o.ä. („hantierte“) und deshalb anders auf den Ruf reagierte als jemand, der eine echte Waffe mit sich führt und ggf. wissen kann, dass die Polizei ihn meint.
Nicht wenige Amokläufer der jüngeren Geschichte waren „weiß “ – Columbine, Norwegen, Christchurch, Erfurt …
Sie führen Amokläufe an, keine Vorfälle, wo auf Unbewaffnete fälschlicherweise geschossen wurde – seltsam, nicht wahr?
Am Münchner Westfriedhof gibt es ein Grabmal für bayerische Polizisten, die im Laufe der Jahre im Dienst getötet wurden, über den Daumen gepeilt sind es etwa 100. Mein Dank und meine volle Solidarität gilt diesen Männern, die ihr Leben für die Mitbürger gegeben haben, und zwar auch dann, wenn in einer Stresssituation wirklich einmal falsch reagiert worden sein sollte. Ihre besserwisserischen Sofa-Kommentare wirken vor diesem Hintergrund – seltsam.
Gibts auch ein Grabmal für die Menschen, die unschuldig von der Polizei erschossen wurden ?
Hier ein paar Beispiele für tödlichen Schusswaffengebrauch der Polizei:
Polizeiliche Todesschüsse ab 1976
Inwiefern die getöteten Menschen unschuldig waren und die Polizisten unverhältnismäßig handelten, überlasse ich Ihnen zu beurteilen.
Nicht meine Baustelle: Für derartige Beurteilungen gibt es andere.
Mich hätte es schon interessiert, wie groß die Zahl der unschuldig von der Polizei erschossenen Menschen in DE ist. Muss ja mindestens so groß sein, wie die, der im Dienst getöteten Polizisten? Oder was sollte Ihre Äußerung?
Interesse und Beurteilungen sind bitte zu unterscheiden.
Erwähnung sollen also nur bei mindestens gleicher Opferanzahl zu würdigen sein ?
Ist hoffentlich nicht Ihr Ernst .
„Mich hätte es schon interessiert, wie groß die Zahl der unschuldig von der Polizei erschossenen Menschen in DE ist.“
Bezweifel ich stark, es interessiert Sie doch schon bei Russland nicht
Habe Ihre Antwort oben gelesen, ziehe meine Kritik zurück, werfe Ihnen mit Ihrem Beitrag nur noch vom Fall abschweifende Irreführung vor
Wieder mal einen Link reingeworfen, ohne ihn zu lesen, hm?
Die Beamt*innen haben sicherlich gerne ihr Leben dafür gelassen, dass Sie heute deren Opfer dafür hernehmen, dass Schießen auf Minderjährige zu rechtfertigen.
Geschmacklos!
Hoffentlich erhöht sich die Zahl, der im Dienst getöteten Polizisten, nicht noch durch solche Fehler.
Fehlerhafte Schusswesten: Spranger kritisiert Hersteller Rheinmetall
Der Stresspegel der Polizisten dürfte jedoch steigen, wenn sie nicht sicher sein können, ob die Schutzweste hält, was sie verspricht.
Mann bin ich froh, dass meine Enkel nicht mehr davon reden, Polizist werden zu wollen!
Sie schreiben über die Sicherheit von Beamt*innen zu einem Fall, wo die Polizei auf einen Jugendlichen schoss der eine Softair trug.
Ich denke, die Westen halten einer Softair stand.
Vielleicht also lieber darauf konzentrieren, dass keine Unschuldigen niedergeschossen werden? (Auch wenn Ihnen der Gedanke wahrscheinlich schwerfällt)
Auch in 14 Jähriger Junge sollte wissen, dass man mit so einem „Spielzeug“ nicht auf der Straße spielt. Wenn der Junge polizeilich bekannt war, kann man auch davon ausgehen, das er sich der „Bedeutung der Waffe“ im klaren ist und nicht so unbescholten ist, wie sie es als spielenden Kind gerne sehen würden.
Wenn dann der Aufruf der Polizei kommt, hätte er einfach das Ding fallen lassen können.
Wie würden sie den reagieren, wenn ein Kind mit so einer Waffe spielerisch vor ihnen rumturnt. Sie wäre dann sicherlich ganz „cool“, würden aufgrund des roten Rings an der Waffe ihrer pädagogischen Fähigkeiten einsetzen und alles wäre gut. (Nur zu blöd, dass das der rote Rand lt. Text unter Umständen ein Indiz sein kann, und der Jugendliche das Durchladen simuliert hat).
„Auch in 14 Jähriger Junge sollte wissen, dass man mit so einem „Spielzeug“ nicht auf der Straße spielt.“
…, sonst wird er von der Polizei erschossen und muss sterben!
Danke für den Erziehungstipp: Gebe ich zu Karneval/ Halloween an meine Neffen und Schüler*innen weiter, dass ihnen bei den falschen – frei erhältlichen – Assesouirs der Tod durch die Polizei droht (augenroll)
Also Ihr ständiges Augenrollen muss doch irgendwie eine kleine Wahrnehmungsstörung ausgelöst haben. Ihre überzogenen und so gar nicht zutreffenden Einlassungen sind allmählich peinlich.
Aha … kann schon sein?
Die selbstgerechte Gleichgültigkeit gegenüber einem Jungen, auf den geschossen wurde, finde ich schon verstörend.
Wollen Sie noch irgendein Argument anführen oder war es das?
Verstörend finde ich, wie sie diesen „Jungen“ verteidigen und die Polizei verteufeln. Da hat sich doch dei Wahrnehmnung gefährlich verschoben. denken wir man die Sache zu Ende: die Polizei soll nicht auf potenzielle Gefährder schießen (die Polizei wurde von Passanten gerufen), sie muss warten, bis wirklich etwas Schlimmes passiert, ansonsten hat sie keine Rechtfertigung, präventiv einzugreifen. Das klingt genauso wie damals der Aufruf, einen Einbrecher erstmal mit einem Schlüsselbund zu bewerfen, um sich zu wehren, nur das wäre gerechtfertigt FALLS der Eindringling ja nur mit einer täuschend echten Waffe fuchtelt. Das wird einen Rieseneffekt haben und ein Freibrief sein, für alle gestörten Menschen hier, die ihr Leben mit Einbruch, Tötung, Mord bestreiten.
Ich würde mir so sehr wünschen, dass Sie mal in eine entsprechende Situation kommen.
Ist schon verstörend, wenn nicht jede*r Ihre Sicht der Dinge teilt…
Deswegen anderen Wahrnhemungsstörungen zu unterstellen, verweist lediglich auf ein gehöriges Maß an Überheblichkeit.
Verwechseln Sie bitte nicht Überheblichkeit mit gesundem Menschenverstand. Die Überheblichkeit überlasse ich gerne Ihnen.
Wie gehabt scheinen allein Sie entscheiden zu können, was gesund oder überheblich sei, während immer nur andere keine Ahnung haben und arrogant wirken.
Nicht „andere“, sondern nur ganz Bestimmte, vereinzelt.
Interessant. Wer vertritt zu diesem Thema eine andere Meinung als Sie, dem Sie die Ahnung nicht absprechen?
Das gilt dann für die Unterstellung der „selbstgerechten Gleichgültigkeit“ wohl auch, oder.
„verteufeln“?
Ja, meine Kritik, dass ein Jugendlicher mit einer Softair mit dem Rücken zur Polizei nicht abgeschossen werden soll, wenn er sich nach Zuruf im Reflex umdreht, ist ne ware Hexenjagd (augenroll)
„Verteidigen“ finde ich auch ziemlich spannend gewählt. Ich will nicht, dass Jugendliche mit einer Softair niedergeschossen werden – ist aber eine Extrempotision (augenroll)
„Ich würde mir so sehr wünschen, dass Sie mal in eine entsprechende Situation kommen.“
Psycho, much?
Vielleicht sollten Sie ihren Schutzbefohlenen mit ihrer pädagogischen Umsicht doch lieber beibringen, auch im Karnevall nicht mit derartigen Spielzeug rum zu laufen.
Sie meinen, denen sagen, dass sie deswegen von der Polizei erschossen werden?
Sollten wir alle lieber unseren Schüler*innnen sagen – auf der Verpackung steht das nicht 🙁
Nein, ihnen einfach sagen, dass sie nicht damit rumlaufen sollen.
Weil auch das Tragen eines solchen Spilezeugs etwas auslösen kann.
Sie sind doch so ein Menschenversteher.
Haben sie sich auch schon mal in die Lage der Personen versetzt, die sich von einer „solchen Waffe“ bedroht fühlen. Oder lautet jetzt hier ihr Kommentar dann nur, keine Angst, der will ja nur spielen.
Und wenn Sie ihren Schutzbefohlenen, dass tragen im Karnevall nachsehen, sollten Sie ihnen erklären, dass sie dann sollten nicht den starken coolen Mann geben, wenn sie von der Polizei angesprochen werden, sondern das Ding einfach fallen lassen.
„Nein, ihnen einfach sagen, dass sie nicht damit rumlaufen sollen.“
Denn sonst wird die Polizei auf sie schießen, ja.
„Ist nicht verboten, aber die Polizei schießt dann auf euch…“ ist halt etwas schwer zu vermitteln… Lieber doch ein Verbot?
„ass sie dann sollten nicht den starken coolen Mann geben, wenn sie von der Polizei angesprochen werden, sondern das Ding einfach fallen lassen.“
Sich umdrehen, markiert den starken Mann??
Aber der Junge sah ja älter aus, die völlig legale Softair hatte die gesetzlich vorgeschriebene rote Mündung und er sah bedrohlich (nicht Weiß) aus – selber schuld (augenroll)
Ein Jugendlicher, der polizeibekannt ist, also offenbar schon durch andere Straftaten aufgefallen ist, hantiert auf offener Straße mit einer Waffe, die selbst Polizisten nicht sicher als ungefährlich erkennen können.
Ist er selbst nicht auf die Idee gekommen, dass das in der Öffentlichkeit keine gute Idee ist und sich andere Menschen bedroht fühlen könnten? Oder wollte er einen auf gefährlicher „Gangster“ machen, damit alle vor ihm „Respekt“ haben? Und gab es keine Eltern, die ihm beigebracht hätten, wie dumm sowas ist?
Dann wird er von bewaffneten Polizisten angesprochen und soll die Waffe fallen lassen. Das hat der Jugendliche aber nicht nötig, sondern dreht sich mit erhobener „Waffe“ um. Mal ganz ehrlich, wie dumm kann man sich anstellen?
Im Nachhinein ist man immer schlauer. Aber was hätten Sie hier geschrieben, wenn es eine echte Waffe gewesen wäre, die Polizei nicht gehandelt hätte und andere Menschen getötet worden wären?
„Ein Jugendlicher, der polizeibekannt ist, also offenbar schon durch andere Straftaten aufgefallen ist, hantiert auf offener Straße mit einer Waffe, die selbst Polizisten nicht sicher als ungefährlich erkennen können.“
Ernsthaft?
…. WENN die Polizei den Jungen erkannte, was nirgends behauptet wird, HÄTTE sie gewusst, dass es eine Softair ist, bevor sie die vorgeschriebene rote Mündung sehen konnten.
„Ist er selbst nicht auf die Idee gekommen, dass das in der Öffentlichkeit keine gute Idee ist und sich andere Menschen bedroht fühlen könnten?“
Er dachte offensichtlich nicht, in Deutschland dafür von der Polizei niedergeschossen zu werden…
Kauft einfach ein Spielzeug und „hantiert“ damit rum. „Hantiert“! Dieses Monster!
Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass die rote Mündung vorgschrieben ist bei Softairwaffen? Gibt es dafür eine Quelle? Softairwaffen haben ja den Sinn, dass sie eine Kugel abschießen, von einer „roten Kappe“ wie Sie immer schreiben kann also gar keine Rede sein. Im Text oben wird auch nur eine rote Umrandung erwähnt, ich wage zu bezweifeln, dass diese von den Polizisten gesehen und wissentlich missachtet wurde, auch wenn Sie dies mit Ihren Kommentaren die ganze Zeit andeuten.
„Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass die rote Mündung vorgschrieben ist bei Softairwaffen?“
Ich kenne es von anderen Spielzeugwaffen so und im Text ist die Softair so beschrieben.
Haben Sie eine Quelle, dass es anders ist
Umso erstaunlicher, dass es nicht zu mehr solchen Vorfällen kommt und ausgerechnet dieser Junge gemeldet und angeschossen wurde…
„…. WENN die Polizei den Jungen erkannte, was nirgends behauptet wird, HÄTTE sie gewusst, dass es eine Softair ist, bevor sie die vorgeschriebene rote Mündung sehen konnten.“
Wie kommen Sie denn auf diese Behauptung?
Der Junge gilt als „polizeibekannt“, dass heißt nicht automatisch, dass alle den kennen.
Dass die Person, welche die Polizei rief, auch den Jungen kannte, halte ich für unwahrscheinlich
Sehe ich tatsächlich auch so. Nur wäre mein Gedankengang, ob man dies halt erst im Nachhinein feststellte/nachschaute, dass dieser Junge „polizeibekannt“ war.
In einem Bericht schreibt man das dann (natürlich) genau so … Er war ja polizeibekannt – nur evtl. in diesem Moment halt nicht. Sondern generell.
Sehe ich nicht als unrealistisch an.
Also weder die Person, die die Polizei rief, noch die Polizei selbst wird wahrscheinlich großartig die „Akten“ von dem Jungen in dem Moment haben … Aber im Nachhinein wird man definitiv sich die Infos holen und eben dies im Bericht auch erfassen.
Aber wie kommt man denn darauf, dass man wissen würde, dass es – so oder so – nur eine Softair wäre?
Das ergibt für mich keinen Sinn.
„Nur wäre mein Gedankengang, ob man dies halt erst im Nachhinein feststellte/nachschaute, dass dieser Junge „polizeibekannt“ war“
Das war meine Aussage, entschuldigung, wenn ich mich da missverständlich ausdrückte.
Meine Kritik ist jedoch, dass dies mit dem Ablauf des Vorfalls nichts zu tun hat, allerdings viel mit der Kommunikation danach. Ein Jugendlicher wurde angeschossen, aber der sah voll erwachsen aus und polizeibekannt (nicht wegen Waffenbesitz) war er auch…
„Meine Kritik ist jedoch, dass dies mit dem Ablauf des Vorfalls nichts zu tun hat, allerdings viel mit der Kommunikation danach“
Hier stimme ich Ihnen zu. Sehe ich auch so.
Auch die Überschrift hier „Polizeibeamter schießt Schüler nieder, der mit Softair-Pistole hantiert haben soll“ passt meines Erachtens nach schon nicht zum zweiten Satz des Artikels „Er hatte mit einer täuschend echten Softair-Waffe hantiert.“
Also falls man hier die Überschrift redaktionell selbst bewusst gewählt hat: Okay. Wäre eine Erklärung. Warum auch immer.
Andernfalls macht das so gar kein Sinn.
Entweder er hantierte halt mit der Softair oder nicht.
Und je nachdem ist solche Überschrift schon „einordnend“. So oder so.
„Gegen den Jugendlichen, der bereits polizeilich bekannt war, werde wegen Bedrohung der Beamten ermittelt.“
Finde ich auch schwierig. Entweder es ist relevant, dann fehlt ggf. die Nennung und Begründung. Oder es ist nicht relevant, dann kann (und sollte) man das auch (erstmal) weglassen.
Da haben Sie absolut Recht, dass hier ansonsten berechtigt erwähnt werden hätte können/sollen, dass es in dem Moment jedoch keinem bekannt war.
Ansonsten richtet man hier die Situation auf ein falsches Merk.
Das ist definitiv zu kritisieren.
Gerade mit dem Zusatzabsatz:
„Der Jugendliche mit türkischer Staatsangehörigkeit, der zunächst von Beamten und Zeugen deutlich älter geschätzt wurde, war laut Schelshorn mit seinen Eltern 2023 nach Deutschland gekommen und hatte Asylantrag gestellt. Der Antrag sei aber abgelehnt und die Abschiebung angedroht worden. Am Vortag war die Rede von einem etwa 20 Jahre alten Mann gewesen.“
Die Staatsangehörigkeit, das „türkisch“ und die „Ablehnung des Asylantrags“ spielen hier in der Situation selbst absolut keine Rolle. Das wusste man ja (wahrscheinlich) nicht in dieser Situation.
So oder so sollte das keine Rolle spielen für den Bezug der Situation. Warum auch?
Finde ich auch sehr sehr kritisch.
Ich persönlich sehe hier zumindest kein öffentliches Interesse.
Also ja, absolut berechtigte Kritik Ihrerseits.
Ändert nichts an der Situation und dessen Bewertung selbst für mich.
Aber die Kritik der Berichterstattung diesbezüglich teile ich hier definitiv.
„Finde ich auch schwierig. Entweder es ist relevant, dann fehlt ggf. die Nennung und Begründung. Oder es ist nicht relevant, dann kann (und sollte) man das auch (erstmal) weglassen.“
Passiert halt, wenn die Presse die Aussagen der Polizei eins-zu-eins übernimmt und sich die andere Partei erstmal Gehör verschaffen muss.
Den Mist haben wir ja jedes Jahr mit der Kriminalstatistik, wo dann Aktivität und Einschätzungen der Polizei einseitig kommuniziert werden, aber keine Gegendarstellungen, Urteile etc.
„…. WENN die Polizei den Jungen erkannte, was nirgends behauptet wird, HÄTTE sie gewusst, dass es eine Softair ist, bevor sie die vorgeschriebene rote Mündung sehen konnten.“
Oder sie wären direkt von einer besonderen Gefährlichkeit durch den Jugendlichen ausgegangen.
„Oder sie wären direkt von einer besonderen Gefährlichkeit durch den Jugendlichen ausgegangen.“
Das würde die Aussage, dass der Jugendliche „deutlich älter“ für sein Alter aussah, aber in einem anderen Licht erscheinen lassen.
Krasser Vorwurf, den Sie da anstoßen…
Ich würde sagen, den Vorfall hätte man schon lange vor den Schüssen verhindern können, direkt nach der ersten Straftat, die der Jugendliche begangen hatte, so wie es in jedem anderen Land geregelt wird, wo man als Nichtpassinhaber Straftaten begeht.
???
„Wenn er mit dem Rücken zu Ihnen stand, hätten Sie ihn von hinten überwältigen oder sich vorher Deckung suchen können, um sich nicht „bedroht“ zu fühlen. Idioten!“
Ehrlich gesagt frage ich gerade, ob man in der Polizeischule lernt, sich von hinten an bewaffnete Personen heranzuschleichen: Aus Sicht der Polizisten war dieser Mensch a) bewaffnet – die Anscheinswaffe war in der dynamischen Einsatzsituation offenbar nicht als solche zu erkennen – und b) kein „Junge“ mehr – er sah deutlich älter aus. Das ist die Grundlage, auf der in dieser Situation Entscheidungen getroffen werden mussten, und zwar sehr schnell und deshalb genau so, wie es die Ausbildung – zu Recht – nun mal vorsah. Das ist praktisch ein Automatismus, der nicht aufzuhalten war.
Außerdem würde ich gerne einen Ausbilder an der Polizeischule fragen, wie er Rekruten nennen würde, die versuchen, sich von hinten an eine bewaffnete Person anzuschleichen, um sie ohne Schusswaffengebrauch überwältigen zu können – vielleicht „Idioten“?
„Was haben die von dem spielenden Jungen erwartet?“
Das ist völlig irrelevant, sobald der „spielende Junge“ nicht von einer bewaffneten Person zu unterscheiden ist, die auf offener Straße mit einer Schusswaffe hantiert. Es mag Sie zwar überraschen, aber Polizeibeamte sorgen zwar gegebenenfalls unter Einsatz ihres Lebens für unsere Sicherheit – aber sie sind keinesfalls verpflichtet, es ohne zwingenden Grund aufs Spiel zu setzen.
Aus meiner Perspektive hatte die Eigensicherung hier klar Vorrang – ob irgendein Gericht das anders sieht, bleibt abzuwarten: Für mich wäre das schwer vorstellbar, aber ich kenne zugegebenbermaßen nicht sämtliche Details und ich bin auch kein Richter mit der entsprechenden juristischen Ausbildung.
„Ehrlich gesagt frage ich gerade, ob man in der Polizeischule lernt, sich von hinten an bewaffnete Personen heranzuschleichen“
Das frage ich mich auch.
Ist es wirklich das gelernte Vorgehen, eine Person mit einer mutmaßlichen Waffe anzurufen, und wenn sie sich im Reflex umdreht, niederzuschießen?
Schon heftig, da kommt eine Person nicht mehr heil aus dem Polizeikontakt heraus, ist ja schon fast eine Todesfalle für Kinder, wenn Spielzeugwaffen legal verkauft werden 🙁
Es ist eine Anscheinwaffe halt …
Über dessen „Verbot“ können wir gerne sprechen – da bin ich sogar ggf. bei Ihnen [falls Sie für ein Verbot wären]. Natürlich. Solche „Waffenstruktur“ hat nichts in der Hand von Kindern und Jugendlichen zu suchen. Als Erwachsener sollte man sich dessen auch bewusst sein … Ich gehe nicht mit einer Softair, RAM-Pistole oder sonst was in die Öffentlichkeit und „zeige/spiele mit der Waffe“.
Das hat ja auch seine Gründe … Egal, ob „man“ das darf oder nicht.
Bspw. kannst du eine RAM-Pistole [erlaubt in Deutschland] eben nicht unterscheiden.
Und eine Anscheinwaffe kannst du im affekt auch kaum bis nicht unterscheiden.
Wer schon mal eine solche oder ähnliche Situation „life“ erlebt hat, der würde das meiner Erfahrung nach auch nicht in Frage stellen. Das geht einfach so schnell.
Wenn man dann auch noch (vermeintlich) laut und deutlich vorgewarnt hat und mit „Polizei! Waffe fallen lassen!“ … Dann sollte man hoffentlich auch schnell genug „schalten“ können, dass man hier – auch als Jugendlicher – gerade in einer Situation ist, welche lebensgefährlich eben sein kann.
Aber andersrum halt eben auch … Als Polizist ist man hierbei ebenfalls in einer maximal stressigen Situation, welche tatsächlich das eigene und anderer Leben bedroht. Zumindest mit den (vermeintlich) vorliegenden Informationen die man hatte.
Also nein … Da rennt absolut keiner hin wie eine Assassine in irgend welchen Filmen oder Spielen … Und „überwältigt“ jemanden aus dem Nichts.
Und ja … Man muss im Notfalls eben eine Entscheidung treffen. Überlegt man … Kann es das auch schon gewesen sein. Dann entscheidet im Notfall eben das Gegenüber …
„Schon heftig, da kommt eine Person nicht mehr heil aus dem Polizeikontakt heraus, ist ja schon fast eine Todesfalle für Kinder, wenn Spielzeugwaffen legal verkauft werden “
Jap, so sehe ich das tatsächlich auch.
Daher … Absolutes Verbot solcher Anscheinwaffen auch bei Jugendlichen bitte …
RAM-Pistolen und Schreckschuss usw. bei Erwachsenen … Naja, muss man halt überlegen. Wenn jemand damit halt in die Öffentlichkeit geht und diese „ersichtlich“ tragbar hat … Dann braucht man sich hier ebenfalls nicht wundern.
Und ob Sie tatsächlich die Kennung bemerken würden? Das mag ich ehrlicherweise beweifeln. Sorry, aber dazu sind so viele Faktoren wie Licht, Stresstoleranz, Entscheidungsrahmen (dreht sofort um), usw. mit dabei … Ich bezweifel es einfach.
Gibt ja zumindest Bilder der Waffe.
https://m.youtube.com/watch?v=f0wiBLRuwlc
https://www.tz.de/muenchen/polizist-schiesst-auf-14-jaehrigen-mit-soft-air-pistole-in-muenchen-94450902.html
Also sorry … Hätten Sie nicht erkannt innerhalb dieses „Szenarios“. Glaube ich einfach nicht.
Also … Verbot solcher „Teile“ (zumindest unter einem bestimmten Alter – und bestenfalls „Eignung“).
Und der kleine Waffenschein ist keine „Eignung“ sorry … Den Lappen bekommt ja normalerweise jeder der paar Euro zahlt + ein sauberes Führungszeugnis + Erwachsenenalter hat … Aber sogar das ist besser als „Ab 18“ [RAM] oder Anscheinswaffen ab 14 …
Und das öffentliche Mitführen von Anscheinswaffen [genauso wie andere Bereiche …] ist sowieso ja bereits verboten.
Also ist zwar der Erwerb erlaubt, jedoch das Mitführen (logischerweise/sinnvollerweise) nicht. Nur juckt das halt manche nicht …
Und dann steht man ggf. „Vor solchen Situationen“.
„Solche „Waffenstruktur“ hat nichts in der Hand von Kindern und Jugendlichen zu suchen.“
Besonders, wenn Jugendliche dafür erschossen werden
Jap, so ist es.
Und diese „Zwangssituation“ ermöglicht man halt dadurch.
Also anders auch, aber jedoch „doppelt verboten“ dann. Grenzt es ggf. etwas ein oder macht es zumindest etwas bewusster.
„Jap, so ist es.“
Danke für die Zustimmung.
Wieviele Jugendliche wurden denn schon in einer solchen Situation erschossen? Und wieviele Jugendliche sind so dumm, una laufen mit echt aussehenden Waffen durch die Gegend, um ihr Ego aufzupolieren, wenn die Leute Angst vor ihnen haben? Sie machen aus dem Fall eine Situation, die permanent vorkommt.
Stimmt. Niemand besitzt Softairs
Laut Münchner
Hier wird mit dem Wissen im Nachhinein argumentiert, dass es eine Softair war. Nach bisheriger Darstellung sahen die Beamten eine täuschend echte Pistole, eine Bewegung wie beim Durchladen und anschließend eine Person, die sich trotz Aufforderung mit erhobener Waffe zu ihnen umdrehte. Einen möglicherweise Bewaffneten „einfach von hinten zu überwältigen“ ist keine realistische sichere Alternative; auch Deckung löst die Situation nicht automatisch, wenn eine mögliche Gefahr für Beamte oder Umstehende besteht.
Auch die Unterstellung, er sei wegen seines „nicht weißen“ Aussehens als gefährlich eingestuft worden, ist durch nichts belegt. Die konkrete Gefahreneinschätzung ergab sich aus der vermeintlichen Schusswaffe und dem geschilderten Verhalten. Eine rote Mündung ist bei Softairs in Deutschland nicht generell vorgeschrieben, und täuschend echte Softairs dürfen als Anscheinswaffen grundsätzlich nicht offen in der Öffentlichkeit geführt werden.
Familie und Kurdisches Zentrum widersprechen der Polizeidarstellung und behaupten, die Waffe habe bereits am Boden gelegen. Ob der Schuss verhältnismäßig und rechtmäßig war, muss und wird selbstverständlich unabhängig geklärt werden. Eine gewisse Zurückhaltung wäre angebracht.
Die beteiligten Beamten pauschal als „Idioten“ zu bezeichnen, ist übrigens nicht nur völlig unsachlich, sondern schlicht beleidigend.
„Hier wird mit dem Wissen im Nachhinein argumentiert, dass es eine Softair war.“
Ja, weil sie als solche zu erkennen war. Wenn die rote Mündung entfernt wäre, würde ich ein anderes Lied singen, aber der Junge hat nichts falsch gemacht, außer sich auf Ansprache umzudrehen und „falsch“ ausgesehen zu haben.
„Auch die Unterstellung, er sei wegen seines „nicht weißen“ Aussehens als gefährlich eingestuft worden, ist durch nichts belegt.“
Ne, der sah aber schon irgendwie alt und bedrohlich durch sein „Hantieren“ aus (also kein Zielen). Garantiert lesen wir noch von solchen Fällen bei Weißen Jugendlichen, die einen auf Gangster machen (augenroll)
„Die beteiligten Beamten pauschal als „Idioten“ zu bezeichnen, ist übrigens nicht nur völlig unsachlich, sondern schlicht beleidigend.“
Nope! Ich sehe keinen Sinn des Vorgehens und bezweifel ernsthaft, dass an der Polizeischule beigebracht wird, Leute anzurufen und dann niederzuschießen, wenn sie sich umdrehen
„Ja, weil sie als solche zu erkennen war.“
Woher nehmen Sie diese Gewissheit? Sie waren nicht vor Ort. Im Artikel steht ausdrücklich, dass die rote Umrandung kaum sichtbar war und allenfalls ein Hinweis, aber kein sicherer Beweis für eine Softair gewesen wäre. Sie ersetzen also eine ungeklärte Wahrnehmungssituation durch Ihre nachträgliche Gewissheit.
„Der Junge hat nichts falsch gemacht.“
Auch das ist eine erstaunlich definitive Aussage. Nach bisherigem Kenntnisstand lief er mit einer täuschend echt aussehenden Softair in der Öffentlichkeit herum (möglicherweise einer Anscheinswaffe) und soll auf die Aufforderung, sie fallen zu lassen, nicht entsprechend reagiert haben. Ob und welche Rechtsverstöße vorlagen, ist zu klären. „Nichts falsch gemacht“ gibt der bisherige Sachstand jedenfalls nicht her.
„Der sah aber schon irgendwie alt und bedrohlich durch sein „Hantiere“‘ aus (also kein Zielen).“
Sie wissen weder, wie die Beamten ihn tatsächlich wahrgenommen haben, noch können Sie aus der Ferne beurteilen, wie alt er in dieser Situation wirkte. Vor allem aber: Soll die Polizei bei einer vermeintlich echten Schusswaffe tatsächlich erst dann von einer konkreten Gefahr ausgehen, wenn jemand sichtbar zielt?
Und auch hier verkürzen Sie den berichteten Ablauf wieder erheblich. Nach bisheriger Polizeidarstellung wurde nicht einfach „jemand angerufen und beim Umdrehen niedergeschossen“. Die Person sollte die vermeintliche Waffe fallen lassen und soll sich anschließend mit erhobener Waffe in der Hand umgedreht haben. Ob diese Darstellung stimmt, muss untersucht werden. Aber man kann den entscheidenden Teil nicht einfach weglassen und dann das Polizeiverhalten anhand der verkürzten Version bewerten.
Die Frage wäre deshalb tatsächlich: Welches Risiko sollen Polizeibeamte Ihrer Ansicht nach bei einer vermeintlichen Schusswaffe hinnehmen? Müssen sie warten, bis die Person die Waffe auf sie richtet? Bis sie erkennbar zielt? Bis ein Schuss fällt? Mehrere Schüsse?
Das ist überspitzt formuliert, aber genau darin liegt das praktische Problem. In einer solchen Situation müssen Beamte eine Entscheidung treffen, bevor zweifelsfrei feststeht, ob die Waffe echt ist und ob die Person tatsächlich schießen wird.
Das bedeutet weiterhin nicht, dass der konkrete Schuss rechtmäßig oder unvermeidbar war. Genau das wird untersucht. Es bedeutet nur, dass Ihre Darstellung „Spielzeug war erkennbar – Junge dreht sich um – Polizei schießt“ den bislang berichteten Sachverhalt erheblich vereinfacht.
Und für die Behauptung, seine Hautfarbe sei ursächlich für den Schuss gewesen, haben Sie auch in Ihrer Antwort weiterhin keinen Beleg geliefert. Sie geben sich hier möglicherweise einfach nur ihren Vorurteilen hin.
Kann man eigentlich die ethnische Herkunft zweifelfrei erkennen, wenn man den Rücken der Person sieht?
Da ist die Reaktionszeit, wie ich schon schrieb, sehr kurz: in Bruchteilen von Sekunden muss der Polizist erkennen, dass es „nur“ ein Spielzeug ist und auch noch die Herkunft des Verdächtigen einordnen, sobald sich die Person umdreht? Na ja ein Super-Rainer schafft das sicher. 🙂
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„Kann man eigentlich die ethnische Herkunft zweifelfrei erkennen, wenn man den Rücken der Person sieht?“
Kann man zweifelfrei erkennen, dass jemand älter für sein Alter aussieht? Ob die Begleiterin des Jungen auch alt und bedrohlich für ihr Alter aussah…
„„Ja, weil sie als solche zu erkennen war.“
Woher nehmen Sie diese Gewissheit? “
Es steht so im Artikel:
„Lediglich eine schmale rote, kaum sichtbare Umrandung an der Mündung hätte unter Umständen ein Hinweis – wenngleich kein sicherer Beweis – sein können, dass es sich um eine Softair-Waffe handelte.“
Und jetzt sind alle wütend, dass dies nicht ausreichte, um das Schießen auf einen Jungen verhinder… Hm? Sah türkisch und alt für sein Alter aus? Selber schuld! (augenroll)
Sie zitieren gerade die Passage, die Ihre Behauptung nicht trägt.
„Unter Umständen ein Hinweis – wenngleich kein sicherer Beweis“ bedeutet nicht „als Softair zu erkennen“. Im selben Satz steht sogar, dass die rote Umrandung kaum sichtbar war. Genau deshalb habe ich nach Ihrer Gewissheit gefragt.
Der von Steißtrommler verlinkte Artikel illustriert das Problem übrigens recht gut: Dort wird ausdrücklich beschrieben, dass täuschend echte Softairwaffen selbst für Fachleute auf den ersten Blick schwer von echten Waffen zu unterscheiden sein können und dass Entfernung, Lichtverhältnisse und Stress die Erkennung zusätzlich erschweren. Das Foto dort zeigt ebenfalls, wie begrenzt der Informationswert einer roten Markierung je nach Blickwinkel sein kann. Natürlich ist das nicht die konkrete Waffe dieses Falls.
Und erneut unterstellen Sie den Beamten ein rassistisches Motiv, ohne dafür irgendeinen Beleg zu nennen. Dass der Jugendliche türkischer Staatsangehöriger war und älter eingeschätzt wurde, belegt nicht, dass deswegen geschossen wurde. Aus „keine Belege dafür“ wird auch durch wiederholten Sarkasmus kein Beleg. Die einzige pauschale Abwertung von Menschen, die sich in dieser Diskussion tatsächlich belegen lässt, ist bislang Ihre gegenüber den beteiligten Polizisten.
Vor allem beantworten Sie den eigentlichen Punkt weiterhin nicht: Nach bisheriger Polizeidarstellung wurde er aufgefordert, die vermeintliche Waffe fallen zu lassen, und soll sich anschließend mit erhobener Waffe in der Hand umgedreht haben. Sie reduzieren das wieder auf „Schießen auf einen Jungen“ beziehungsweise zuvor auf „er hat sich nur umgedreht“.
Ob diese Polizeidarstellung stimmt und ob der Schuss verhältnismäßig war, muss untersucht werden. Ich habe ausdrücklich nichts anderes behauptet. Sie dagegen scheinen das Ergebnis bereits zu kennen, einschließlich eines rassistischen Motivs der Beamten.
„Im selben Satz steht sogar, dass die rote Umrandung kaum sichtbar war. Genau deshalb habe ich nach Ihrer Gewissheit gefragt.“
Gute Recherche, ich zitierte dies mit. Das und der Antwort sowie dem Gefasel von Potschemuschka möchte ich erwidern: Wenn die Umrandung zu klein ist, als dass man sie in einer erkennen kann, weshalb Todesgefahr durch die Polizei ausgeht, sollte man sich dessen vielleicht annehmen, als dem Jungen die „verdiente“ Schuld zuzuschieben, meinen Sie nicht?
Zunächst behaupteten Sie, die Softair sei als solche zu erkennen gewesen. Nachdem darauf hingewiesen wurde, dass die rote Umrandung laut Artikel „kaum sichtbar“ war und nur „unter Umständen ein Hinweis, wenngleich kein sicherer Beweis“ sein konnte, lautet Ihr Argument nun sinngemäß: Dann müsse eben die Kennzeichnung verbessert werden.
Darüber kann man selbstverständlich diskutieren. Nur stützt das Ihre ursprüngliche Behauptung nicht. Im Gegenteil: Wenn die Kennzeichnung in einer solchen Einsatzsituation nicht zuverlässig erkennbar ist, war die Wahrnehmungslage für die Beamten gerade nicht so eindeutig, wie Sie sie darstellen.
Auffällig ist außerdem, dass Sie mehrere meiner eigentlichen Einwände weiterhin nicht beantworten: Ihre pauschale Beschimpfung der beteiligten Polizisten als „Idioten“, den wiederholt behaupteten rassistischen Zusammenhang ohne konkreten Beleg sowie die Bedeutung der bisherigen Polizeidarstellung, wonach der Jugendliche aufgefordert wurde, die vermeintliche Waffe fallen zu lassen und sich anschließend mit erhobener Waffe in der Hand umgedreht haben soll.
Stattdessen unterstellen Sie mir nun, ich würde dem Jungen eine „verdiente Schuld“ zuschieben. Das habe ich an keiner Stelle behauptet. Im Gegenteil: Ich habe mehrfach ausdrücklich geschrieben, dass sowohl die Polizeidarstellung als auch die Verhältnismäßigkeit des Schusses unabhängig untersucht werden müssen.
Genau diese Differenzierung fehlt mir weiterhin in Ihren Antworten. Sie widerlegen meine Argumente nicht, sondern antworten wiederholt auf eine deutlich radikalere Position, die ich gar nicht vertreten habe.
„Nachdem darauf hingewiesen wurde, dass die rote Umrandung laut Artikel „kaum sichtbar“ war und nur „unter Umständen ein Hinweis, wenngleich kein sicherer Beweis“ sein konnte, lautet Ihr Argument nun sinngemäß: Dann müsse eben die Kennzeichnung verbessert werden.“
Scheint kein besonders guter visueller Hinweis, meinen Sie nicht?
„Wenn die Kennzeichnung in einer solchen Einsatzsituation nicht zuverlässig erkennbar ist, war die Wahrnehmungslage für die Beamten gerade nicht so eindeutig, wie Sie sie darstellen.“
Spannend, was „stellte ich da“?
„Stattdessen unterstellen Sie mir nun, ich würde dem Jungen eine „verdiente Schuld“ zuschieben.“
Sie schreiben mir und nicht jenen, die das wortwörtlich so schreiben. Sie können gerne Kommentaren mit „richtig so!“ antworten 😉
Sie beantworten meine Punkte erneut nicht.
Zur Kennzeichnung: Meine Frage war nicht, ob eine bessere Kennzeichnung sinnvoll wäre. Das kann sie selbstverständlich sein. Meine Frage bezog sich auf Ihre ursprüngliche Behauptung: „Ja, weil sie als solche zu erkennen war.“ Genau das haben Sie dargestellt. Nun schreiben Sie selbst sinngemäß, die vorhandene Markierung sei offenbar kein besonders guter visueller Hinweis. Das ist ein anderer Punkt und eher ein Argument dafür, dass die Waffe in der konkreten Situation eben nicht zuverlässig als Softair erkennbar gewesen sein muss. „Sie sagten: erkennbar. Jetzt sagen Sie: schlechter visueller Hinweis. Beantworten Sie den Widerspruch.“
Zu „Spannend, was stellte ich da?“: Eben dies: Sie haben aus der roten Markierung geschlossen, dass die Beamten die Waffe als Softair hätten erkennen können, und daraus Ihre Kritik am Schuss abgeleitet. Darum ging es.
Und „Sie schreiben mir und nicht jenen …“ beantwortet ebenfalls nichts. Andere Kommentatoren mögen dem Jugendlichen tatsächlich pauschal die Schuld geben; dann kann man deren Aussagen genauso kritisieren. Ich habe das aber nicht getan. Sie haben mir trotzdem eine „verdiente Schuld“-Position zugeschrieben und beantworten auf dieser Grundlage eine Aussage, die von mir nicht stammt. Sie haben mir eine Position unterstellt. Was andere schreiben, rechtfertigt diese Unterstellung nicht.
Und auch auf Ihre pauschale Bezeichnung der beteiligten Polizisten als „Idioten“ gehen Sie weiterhin mit keinem Wort ein. Das passt leider zum bisherigen Muster: Sobald ein konkreter Einwand kommt, wechseln Sie den Punkt, statt ihn zu beantworten.
„Sie haben aus der roten Markierung geschlossen, dass die Beamten die Waffe als Softair hätten erkennen können, und daraus Ihre Kritik am Schuss abgeleitet. Darum ging es.“
Offensichtlich erkannten Sie die Markierung nicht und der Jugendliche stand die längste Zeit mit dem Rücken zu den Beamten – siehe Artikel.
Sind Sie sicher, dass ich das sagen wollte?
„Andere Kommentatoren mögen dem Jugendlichen tatsächlich pauschal die Schuld geben; dann kann man deren Aussagen genauso kritisieren“
Tun Sie aber nicht.
„Sie haben mir trotzdem eine „verdiente Schuld“-Position zugeschrieben und beantworten auf dieser Grundlage eine Aussage, die von mir nicht stammt.“
Wenn Sie mir Ihre volle Zeit und Kritik widmen und den anderen Aussagen kein Wort, ist es wirklich so weit hergeholt anzunehmen, dass Sie die Meinung teilen und lediglich anders argumentieren?
„Und auch auf Ihre pauschale Bezeichnung der beteiligten Polizisten als „Idioten“ gehen Sie weiterhin mit keinem Wort ein.“
Dem ersten Kommentar ausgenommen, wo ich beschreibe, dass ich nicht glauben möchte, dass DIES das an der Polizeischule gelehrte optimale Vorgehen sowie das vom Gesetzgeber angenommene Szenario für den Erwerb und Besitz von Softairs ist.
Zur Softair: Sie schrieben wörtlich: „Ja, weil sie als solche zu erkennen war.“ Wenn Sie damit nicht sagen wollten, dass die Beamten die Waffe als Softair hätten erkennen können, dann erklären Sie bitte, was dieser Satz stattdessen bedeuten sollte. Dass der Jugendliche zuvor mit dem Rücken zu ihnen stand, beantwortet diese Frage übrigens nicht. Entscheidend ist die Wahrnehmung in dem Moment, in dem er sich nach bisheriger Polizeidarstellung mit der vermeintlichen Waffe in der Hand umdrehte.
Interessant ist außerdem Ihre neue Formulierung: „Offensichtlich erkannten sie die Markierung nicht.“ Genau das ist doch mein Punkt. Eine kaum sichtbare Markierung, die laut Artikel nur „unter Umständen“ ein Hinweis und ausdrücklich „kein sicherer Beweis“ war, erlaubt eben nicht die Gewissheit, mit der Sie zuvor behauptet haben, die Waffe sei als Softair zu erkennen gewesen.
Zu den anderen Kommentaren: Nein, daraus, dass ich Ihnen widerspreche und nicht jedem anderen Kommentator, können Sie nicht ernsthaft ableiten, ich würde deren Ansichten teilen. Nach dieser Logik müsste jeder hier jede Aussage ausdrücklich zurückweisen, andernfalls würde Schweigen als Zustimmung gelten. Ich habe Ihnen zudem mehrfach ausdrücklich gesagt, dass ich weder von einer „verdienten“ Verletzung noch von einer bereits erwiesenen Rechtmäßigkeit des Schusses ausgehe. Eine von mir ausdrücklich verneinte Position können Sie mir nicht anschließend aufgrund meines Schweigens gegenüber Dritten wieder zuschreiben.
Und zu „Idioten“: Sie erklären jetzt erneut, warum Sie das Vorgehen für falsch halten. Das beantwortet aber nicht meinen Einwand gegen die pauschale Beschimpfung der beteiligten Beamten. Man kann ein Einsatzkonzept für falsch, unverhältnismäßig oder schlecht ausgebildet halten und genau das begründen. Daraus folgt noch immer nicht, dass die handelnden Personen deshalb „Idioten“ sind.
Das zieht sich inzwischen leider durch unsere Diskussion: Bei konkreten Einwänden wechseln Sie entweder die Fragestellung oder schreiben mir eine Position zu, die ich nicht vertreten habe. Dabei wäre es wesentlich einfacher, bei dem zu bleiben, was tatsächlich geschrieben wurde.
„Ja, weil sie als solche zu erkennen war“
Wenn ich den Artikel richtig gelesen habe, stand der Jugendliche mit dem Rücken zu den Polizisten, die Waffe war also nicht zu sehen, Es sei denn er hielt sie hinter seinem Rücken (?). Es machte den Anschein, dass er sie durchlud und drehte sich dann mit der, möglicherweise durchgeladenen, Waffe um.
Preisfrage: Wie viel Reaktionszeit hat ein Polizist, bis zum möglichen Schuss des Täters, um in der Bewegung (umdrehen des Schützen) den kleinen roten Aufsatz sicher zu erkennen?
Klingt nach einem massiven Makel der gesetzlichen Vorschrift, wenn die Polizei einen dafür erschießt…
Welche gesetzliche Vorschrift meinen Sie da genau?
Polizeischüsse: Wann ist der Waffengebrauch erlaubt?
§ 82 POG RP — Allgemeine Bestimmungen für den Schusswaffengebrauch | Jurafuchs Gesetze
Da Sie ja offensichtlich genauere Informationen zum Tathergang haben, wissen Sie sicher ganz genau, welche gesetzliche Vorschrift in dem Fall galt, bzw. welche makelhaft war.
Die Markierung von Spielzeugwaffen, wie zuvor schon beschrieben. Jaja, jetzt missverstehen Sie das auch wieder oder flüchten sich in Phantasien, um über sich über Täter auslassen zu können, um den Jungen nicht als Opfer von Schusswaffengebrauch annehmen zu müssen. (gähn)
Toll gewählter Name übrigens. Habe den Film wohl übersehen, wo Miss Marple sagt: „selber schuld“ und keinerlei Menschlichkeit am Leid eines Minderjährigen zu zeigen im Stande ist.
Sie kennen nur einen Film (es gibt mW. 4)? LOL!
Warum wundert mich das nicht. Sie sollten mal die Bücher (Mehrzahl!) lesen.
Allerdings haben Sie insofern Recht – dort geht es nicht um minderjährige Täter – um Menschlichkeit und menschliche Abgründe, Motive, psychologische Hintergründe (Lebensgeschichten) … dagegen schon. 🙂
Miss Marple Bücher in der richtigen Reihenfolge – BücherTreff.de
„Sie kennen nur einen Film (es gibt mW. 4)?“
Das habe ich nirgendwo geschrieben… :/
„um Menschlichkeit und menschliche Abgründe, Motive, psychologische Hintergründe“
… eine Softair zu haben (augenroll)
*Mörder Ahoi! ist der Beste*
Oder es ist ein massiver Makel in der öffentlichkeit mit Waffen zu hantieren.
Spielzeug. Sie schreiben immer „Waffe“, klingt dann beim Lesen auch vernünftiger, aber der Junge hatte keine Waffe. Macht Sie dass kein bisschen nachdenklich?
„Oder es ist ein massiver Makel in der öffentlichkeit mit Waffen zu hantieren.“
Jap, das ist es.
Aber Rainer wird hier auch nur wieder schreiben „war ja keine Waffe … War ein Spielzeug.“
Weil Rainer einfach absolut keine Realitätswahrnehmung hat.
Merkt man doch an einigen Punkten immer wieder …
Sorry, da wird dann sofort einfach auf „ach, Migrant – Polizist – sooo also“ emotionalisiert gegangen. Und schon ist der Fall klar.
In einer ganz einfachen „Gedankenwelt“ läuft solche Kausalität halt so …
Ist doch mit „den Messerstechern“ nicht anders … Nur eben die andere idiotische Perspektive.
Auch hier gilt das Hufeisenprinzip mal wieder …
Logik und Verstand helfen hier wahrscheinlich auch nicht weiter. Ideologie und Weltbild steht leider oft drüber.
Aber vielleicht würde es ja Rainer besser gehen, wenn man jetzt einfach so mal „zwei Weiße“ anschießen würde … Ich weiß es ja auch nicht …
„„Oder es ist ein massiver Makel in der öffentlichkeit mit Waffen zu hantieren.“
Jap, das ist es.“
Ein tötlicher! Die Polizei wird auf Dich schießen! Sollten wir vielleicht auf die Softairs drucken, wenn die Schüsse unvermeidbar sind bzw. davon abhängen, Reflexe wie sich umzudrehen zu unterdrücken…
„Weil Rainer einfach absolut keine Realitätswahrnehmung hat.“
Vergessen Sie nicht die Leute, welche den Softairbesitzern mit Amokläufern in einen Topf werfen, anstatt mit den vielen, vielen Softairbesitzern, auf die nicht geschossen wurde 😉
„Ist doch mit „den Messerstechern“ nicht anders …“
ANSCHEIN-Messer, bitte 😛
„Logik und Verstand helfen hier wahrscheinlich auch nicht weiter. Ideologie und Weltbild steht leider oft drüber.“
Stimmt wohl. Wer „selber schuld“ schreibt, nachdem ein unbewaffneter Vierzehnjähriger von der Polizei niedergeschossen wurde, dem ist nur Herzensbildung zu wünschen.
Dass ich mir eine bessere Gesetzgebung bzw. eine bessere Polizeiausbildung wünsche, dass keine Unschuldigen niedergeschossen werden, finde ich persönlich als „Ideologie“ vertetbar 😉
„Ein tötlicher! Die Polizei wird auf Dich schießen! Sollten wir vielleicht auf die Softairs drucken, wenn die Schüsse unvermeidbar sind bzw. davon abhängen, Reflexe wie sich umzudrehen zu unterdrücken…“
Dann käme man evtl. mit „aber der konnte das ja nicht lesen“ oder wie?
Man wird doch wohl verstehen, dass das gefährlich sein kann (und ist), wenn man mit einer Waffe oder einer Sache, die (nahezu) 1:1 wie eine tödliche Fernschusswaffe aussieht, in der Öffentlichkeit rumrennt und ggf. auf Körperhöhe diese hält?
Wie gesagt … Verbot in diesem Alter. Generell.
Da bin ich definitiv dafür.
Die geistige Reife haben halt viele einfach nicht.
Ansonsten sollte das „logisches Denkvermögen“ sein. Jetzt kann man sich fragen, ab welchem Alter man dies „hat“ und „ob“ man dies überhaupt hat. Je nachdem sollte man auch die Zugänglichkeit diesbezüglich bestenfalls regulieren.
Wer mit einer „Waffe“/Waffe in der Öffentlichkeit rumrennt, der besitzt sie offensichtlich nicht.
„Vergessen Sie nicht die Leute, welche den Softairbesitzern mit Amokläufern in einen Topf werfen, anstatt mit den vielen, vielen Softairbesitzern, auf die nicht geschossen wurde “
Würde ich jetzt nicht machen, die in einen Topf zu werfen.
Allerdings in beiden „Bereichen“ nicht.
Warum? Weil diejenigen Softairbesitzer, auf die nicht geschossen wurde wohl die Softairs daheim lagern und haben … So wie es gesetzlich eben vorgesehen ist.
Der hier angeschossene Junge offensichtlich nicht …
Für Amokläufer sehe ich hier „die Zielebene“ nicht. Es war eine potentielle Gefahr [musste man so einordnen … Jeder der das nicht macht, der lebt eben in einer Traumwelt].
Allerdings denke ich persönlich nicht, dass der Junge jemanden verletzen wollte. Das „Motiv“ ist ja noch nicht bekannt soweit?
Also „cool sein“? „Rumspielen“? Jemanden „Angst einflößen“? Was auch immer?
Es zeigt nur wieder mal, dass sowas tödlich enden kann … Hat man ja auch kaum andere Erfahrungwerte, wo das tatsächlich „immer wieder problematisch ist“ [USA]. Auch dort gibt und gab es Fälle, wo Kleinkinder „abgeschossen wurden“, weil sie eben geistig nicht so weit sind … Logischerweise.
„ANSCHEIN-Messer, bitte “
Sinnzusammenhang nicht entdeckt. Daher auch keine Ahnung, was ich darauf schreiben soll?
Sind häufig eher „Anschein-Aussagen“ mit den „die Messerstecher“.
„Stimmt wohl. Wer „selber schuld“ schreibt, nachdem ein unbewaffneter Vierzehnjähriger von der Polizei niedergeschossen wurde, dem ist nur Herzensbildung zu wünschen.“
Auch hier wieder ein systemisches Teilproblem auf individueller Ebene angegangen. Ja, das kommt zu kurz. Dem stimme ich zu. Ohne geistige Eignungsprüfung ist ein „selbst schuld“ nicht sonderlich weit gedacht. Stellt dementsprechend auch nur den Umgang mit einer Ebene [Individuellen] dar.
Wo ich nicht zustimme ist die Aussage zu „unbewaffnet“. Das kann man in solchen Situationen weder wissen, noch sollte man das so zuordnen. Er war in der Situation potentiell bewaffnet. Punkt.
Und so muss man das halt auch handhaben dann.
Dass solche Situationen begünstigt werden im Gesetzesrahmen [realistische Softair ab 14 Jahren] ist weiterhin absolut zu kritisieren.
Wobei die Polizei fairerweise meines Wissens nach für ein Verbot diesbezüglich sowieso schon ist.
Mitunter genau wegen solcher potentiellen Situationen.
„Dass ich mir eine bessere Gesetzgebung bzw. eine bessere Polizeiausbildung wünsche“
Dem stimme ich zu. Wünsche ich mir auch.
„dass keine Unschuldigen niedergeschossen werden“
Sorry, hier bin ich einfach weniger „emotionalisiert“ als Sie.
Wer eine potentielle Waffe bei sich trägt und öffentlich „rumhantiert“, der ist diesbezüglich zumindest mal nicht „unschuldig“.
Das ist klar verboten.
Wer schon mal (eine) ähnliche Situation(en) „life“ miterleben „musste“, der checkt auch, wie schnell sowas gehen kann.
Ich hatte das als Jugendlicher, wo jemand in meiner Sichtweite eine (potentielle) Pistole auf jemanden [3 Menschen] richtete … Ich weiß bis heute nicht „wie echt“ das war. Und v. A. wie „echt“ die Waffe war. Das kann einfach so verdammt schnell eskalieren …
„finde ich persönlich als „Ideologie“ vertetbar “
Sehe ich halt eben als „Fehleinschätzung“. Sie „müssen“ „unemptionalisiert“ diese Situation halt bedenken. Und das als „echte Waffe“ einordnen. Ganz egal, welches Geschlecht, welches Alter, welche Migrationsgeschichte oder sonst was:
Jemand [sieht erwachsen aus] geht in der Öffentlichkeit mit einer (potentiell echten) Waffe rum. Dies wird genau so gemeldet. Man schreit ihn/sie mit „Halt Polizei! WAFFE niederlegen!“ an. Er/sie dreht sich mit (potentiell echter) Waffe (ggf. auf Körperrichtung und -höhe) um.
Sorry … Wie soll man hier denn handeln?
Wer es „braucht“ kann dabei natürlich „emotionalisiert“ auch denken, dass schnell gehandelt werden muss, da jemand mit potentieller Waffe einige Opfer bringen kann. In der Umdrehsituation mindestens zwei (erstmal) …
Und alles Andere ist „Wissen danach“. Das ist immer einfach(er) dann. Aber dieses Wissen und „die Zeit“ hatte man eben nicht.
Wie gesagt … Solche Situationen „weiß“ man ja nicht … Ich kann über 20 Jahre später nicht einschätzen, ob der damals „eine echte Schusswaffe hatte oder nicht“.
Gedanklich: „Als Polizist“ hätte ich ihn [jetzige Einschätzung] damals in der damaligen Situation allerdings notfalls angeschossen … Klar. Wie denn sonst.
„Dann käme man evtl. mit „aber der konnte das ja nicht lesen“ oder wie?“
Was lesen? Da ist nichts. Mehr als Ihr Jurist*innen-Forum nennen Sie auch nicht und erwarten das offenbar von Jugendlichen im Würgegriff ihrer Körperchemie…
„Sinnzusammenhang nicht entdeckt. Daher auch keine Ahnung, was ich darauf schreiben soll?
Sind häufig eher „Anschein-Aussagen“ mit den „die Messerstecher“.“
Ich finde Ihren Vergleich falsch gewählt, da Sie ein Spielzeug/ eine Anscheinwaffe mit einer potenziellen Waffe gleichsetzen.
„Sie „müssen“ „unemptionalisiert“ diese Situation halt bedenken.“
Achso: Ich will in keiner Gesellschaft leben, wo Kinder und Jugendlichen mit Softairs versehentlich erschossen werden – so?
„Ganz egal, welches Geschlecht, welches Alter, welche Migrationsgeschichte oder sonst was“
Wissenschaftliche Forschung zu strukturellem Rassismus in der Polizei ignorieren? Werden Sie hier etwa emotional? 😉
„Sorry … Wie soll man hier denn handeln?“
Ist entweder eine Frage an die Polizeischule (Warnschuss? Wie machen es unbewaffnete Beamt*innen bspw. in England? Eben FACHWISSEN der Polizeischule) oder der Gesetzgebung (Softairs etc. verbieten bzw. optische Anpassungen vorschreiben, dass Passant*innen und die Polizei diese als Spielzeug erkennen.)
„Und alles Andere ist „Wissen danach“.“
Durchaus. Meine Schüler*innen müssen lernen, dass sie in Deutschland von der Polizei erschossen werden können, wenn sie eine Softair haben.
„Was lesen? Da ist nichts. Mehr als Ihr Jurist*innen-Forum nennen Sie auch nicht und erwarten das offenbar von Jugendlichen im Würgegriff ihrer Körperchemie…“
Glauben Sie wirklich, dass solcher Hinweis etwas ernsthaft bringen würde?
Die Infos kann man sich holen.
Bei Zigaretten usw. juckt es auch keinen sonderlich. Dort sind sogar auch zusätzlich Bilder drauf.
Bei Alkohol ist es inzwischen doch ein No-Brainer … Trotzdem ist der Alkoholkonsum da und nicht gerade gering.
Aber ja, kann man natürlich beschriften. Warum nicht. Schaden würde es nicht. Sehe es nur nicht als „sinnvoll“.
„Ich finde Ihren Vergleich falsch gewählt, da Sie ein Spielzeug/ eine Anscheinwaffe mit einer potenziellen Waffe gleichsetzen.“
Können Sie gerne falsch gewählt sehen/empfinden/einordnen.
Selbstverständlich setze ich in solcher Situation eine potentiell echte Waffe mit einer echten Waffe gleich. Sorry, alles andere wäre auch absolut realitätsfern und absurd.
Weder ich, noch Sie, noch die Polizei, noch konkret die beiden Polizisten sind Hellseher …
Demnach MUSS man dies leider in solchen Situationen eben „gleichsetzen“.
Ich verstehe nicht so richtig, wie man dies nicht machen kann … Ehrlicherweise.
Sogar wenn man „den roten Marker“ sehen würde [nicht sonderlich schwer den nachzustellen], heißt das bei „auf Körperhöhe zu mir/jemanden/einem“, dass es potentiell mal tödlich sein kann – auch bei/von Jugendlichen – und selbstverständlich muss man dann handeln. Notfalls kann man sonst nicht mehr handeln.
Sie würden da ganz gediegen nur in den Lauf schauen und sagen: Haha, nur ein Spie… Und das wars im Notfall…lzeug …im besten Fall. Oder wie?
Keine Ahnung … Verstehe ich ehrlicherweise wirklich nicht.
„Achso: Ich will in keiner Gesellschaft leben, wo Kinder und Jugendlichen mit Softairs versehentlich erschossen werden – so?“
Deshalb auch ein Verbot bitte für realitätsnahe Softairs/Waffen.
Das ist keine „löst alle Situationen“, sondern lediglich auch ein Kompromiss: Kein Kind/Jugendlicher hat eine realitätsnahe Waffe zu tragen.
Ich würde das sogar ausweiten auf „auch keine Erwachsenen“ – jedoch ist hier der Kompromiss dann bei „geistige Reife [genau dieses Risiko] sollte hoffentlich dann da sein“. Dies hätte ich persönlich gerne als „geistige Eignung“ im Bereich von kurzen Gespräch und zusätzlicher Unterschrift des Wissens über solche Gefahr.
Ansonsten wäre dies als Folgewirkung ggf. ein Freifahrtschein für geförderte und geduldete Kriminalität.
Auch in solcher Gesellschaft will ich nicht leben.
„Wissenschaftliche Forschung zu strukturellem Rassismus in der Polizei ignorieren? Werden Sie hier etwa emotional? “
Nope. Das bleibt weiterhin zu kritisieren.
Hat jedoch genau so wenig (oder viel) in dieser konkreten Situation seinen Anwendungsbereich wie das Berichten von „migrantischen Hintergrund + Ablehnverfahren“.
Da geht man nämlich leider von beiden Seiten dem medialen Tricks doch etwas auf die Leim.
Das meinte ich mitunter durch das Hufeisen … Manchmal ist man sich doch gleicher, als man denkt.
Sollte man durch und in beide Richtungen bestenfalls natürlich merken und meiden.
Jedoch gäbe es dann wohl auch das Hufeisen nicht … Und die Diskussion hier. Und ggf. sogar die Formulierungen, da keine Anwendung.
Und huch … Schon holt die Realität einen ein: Gibt es aber. Von und durch „beide Seiten“.
Finde es nur stets erstaunlich, wie man das „selbst“ nicht so wirklich checkt … Sie haben doch „die eine Perspektive“ verstanden? Jetzt nur noch „die andere sehen“ und schon … Funktioniert das. Schaffen Sie den Schritt? Bereit dazu?
Beides ist „falsch“. Beide „Seiten“ verstehen jeweil „ihren Punkt“. Toll … Kann man mal den Transfer hinlegen?
In solcher Gesellschaft würde nämlich ich gerne leben … Wo man das mal endlich auch rafft.
„Ist entweder eine Frage an die Polizeischule (Warnschuss? “
Frage an die Polizeischule: Ja
Warnschuss: Nein. Wie denn in der konkreten Situation?
„Wie machen es unbewaffnete Beamt*innen bspw. in England?“
Sie holen die AFOs hinzu. Diese sind bewaffnet.
Und die Kritik an AFOs und „Waffen ziehen/Waffeneinsatz“ gibt es dort soweit ich weiß ebenfalls.
Dazu kann die unbewaffnete Mannschaft primär „Absichern“. Das kostet ggf. Zeit und begünstigt schlechtestenfalls eine Eskalation während dieser (äußerst kostbaren) Zeit.
Ansonsten haben sie mitunter noch ARVs, welche ebenfalls bewaffnet sind. Ebenfalls für solche Fälle auch soweit ich weiß da sind?
Und viele der „unbewaffneten“ BeamtInnen haben Taser. Neben Pfefferspray usw.
[Wofür ich persönlich tatsächlich auch bin/wäre.]
Warum „funktioniert“ das dort, hier aber ggf. zumindest schwieriger?
– Der illegale und legale Waffenbestand ist ein anderer … Erkundigt man sich mal, wie viele Waffen in Deutschland im Umlauf sind … Puh. Werden so manche schlucken müssen.
-> Gerade auch „Grau/Schwarz-Bereiche“ wie 3D-Druck und „Basteleien“
-> Auch Waffen beachten von „semilegalen“ Bereichen … Also bspw. bestimmte Armbrüste
– Die Sozialisierung und das Prinzip des policing by consent ist in Deutschland halt nicht gegeben …
– Bei uns gibt es keine ARVs als Struktur.
Und ja … Klar kann man hier diskutieren, ob und wie sinnvoll das auch für Deutschland wäre. Und ob man das so machen sollte/könnte.
„oder der Gesetzgebung (Softairs etc. verbieten bzw. optische Anpassungen vorschreiben, dass Passant*innen und die Polizei diese als Spielzeug erkennen.)“
Sollte man meiner Meinung nach auch machen.
Aber all das sind ja systemische Sachen. Die absolut kritisierbar sind. Bin ich dabei.
Aber konkret jetzt in der Situation des Polizisten?
Es gibt eben diese Rahmen. Es gab eben diese konkrete Situation.
Darum ging es mir bei der Frage.
Hier wäre es dann wieder die individuelle Ebene. Die konkrete Situation dazu.
Und das sieht halt eben anders aus dann …
„Durchaus. Meine Schüler*innen müssen lernen, dass sie in Deutschland von der Polizei erschossen werden können, wenn sie eine Softair haben.“
Ja, falls Sie das noch nicht vermittelt haben … Gerne machen.
Ich bespreche sowas durchaus auch.
Scheint es ja auch bei manchen zu brauchen …
Als Ergänzung: Nicht nur die Polizei hat Waffen. Das kann generell schnell mal eskalieren und gefährlich werden.
Auch das sollte man bedenken und können Sie gerne dann dazu nehmen.
„Don’t do stupid things“. Darunter fällt definitiv „mit echt wirkenden Waffen in der Öffentlichkeit rumrennen“.
Anscheinend verstehen Sie das ja doch etwas … Hoffentlich. Zumindest diesbezüglich.
„Glauben Sie wirklich, dass solcher Hinweis etwas ernsthaft bringen würde?
Die Infos kann man sich holen.“
Der Jugendliche wusste wahrscheinlich nicht, dass er in Todesgefahr schwebt.
“ Bei Zigaretten usw. juckt es auch keinen sonderlich. Dort sind sogar auch zusätzlich Bilder drauf.“
Ja, da wird es draufgedruckt, selbst wenn man am Ende den Warnhinweis nicht liest. Sachen gibts.
Vielleicht könnten Sie sich wenigstens einmal bemühen, etwas über den Tellerrand zu schauen. Sie machen gerade mit den Polizisten nichts anders, als ein Teil der Bevölkerung, wenn die Bild Zeitung mal wieder über Lehrer herzieht. Stammtischgelaber, nichts anderes ist das.
„Vielleicht könnten Sie sich wenigstens einmal bemühen, etwas über den Tellerrand zu schauen.“
Mehr als „selber schuld“? Ich probiere es 😉
„Sie machen gerade mit den Polizisten nichts anders, als ein Teil der Bevölkerung, wenn die Bild Zeitung mal wieder über Lehrer herzieht.“
Ich würde auch Lehrkräte kritisieren, wenn die eine unschuldige Person niederschießen, aber was meinen Sie ist das Äquivalent bei Lehrkräften dazu?
Können Sie mir bitte den Stammtisch nennen, wo bessere Polizeiausbildung gefordert wird, dass die versehentlich keine Unschuldigen erschießen (dürfte zum Vorteil aller gereichen) und/ oder dass die Gesetzgebung Anscheinwaffen verbietet oder so reguliert, dass niemand dafür am Ende sterben muss? Der klingt ehrlichgesagt nicht schlecht 🙂
Finde ich immer interessant, wenn Blinde (besonders im Kontext „Schusswaffen“) nicht nur von Farbe sprechen, sondern auch gleich ein künstlerisches Gesamturteil abgeben.
„Person mit Schusswaffe von hinten überwältigen“ ist DERART 1980er-Steven-Seagull-Actionfilmklischee, dass man ernsthaft am Realitätsbezug zweifeln muss.
Was kommt als nächstesan absurden Vorschlägen, „ins Bein/Arm schiessen“?
Ich empfehle den Besuch eines Schiessstandes (wo erlaubt auf Bewegziel), dann wissen Sie mehr. Selbst Profis schaffen das nicht zuverlässig.
Richtig ist:
Seit „Solingen“ wirkt es zumindest in den überregionalen Berichten so (ob es wirklich so ist, ist nochmal eine andere Frage), dass die Polizei bei Bedrohung mit lebensgefährlichen Waffen (i.d.R. Messer, Klingenwaffen, selten Schusswaffen) öfter zu schiessen SCHEINT.
Kann ich nur sagen: Richtig so, wenn es so ist. Auch Polizisten müssen nicht sinnlos ihr Leben wegwerfen, weil jemand „FAFO“ spielen will.
„Ich empfehle den Besuch eines Schiessstandes […].“
Gutes Beispiel, da haben die Polizist*innen wohl Deeskalation gelernt, dass sie nichtmal ein Kind mit einer Spielzeugwaffe mit dem Rücken zu ihnen stellen können, ohne es niederzuschießen.
„Richtig so, wenn es so ist.“
Stattdessen realistische Waffenspielzeuge verbieten lassen? Neee, die (Weißen) Kinder haben so viel Spaß damit, da muss die Polizei auch mal ein paar niederschießen dürfen – wie es angeblich an der Polizeischule gelehrt wird (augenroll)
Selbst unsere Fünftklässler sind in der Lage zu verstehen, dass man bspw. keine Messer, echte Waffen oder ansatzweise realistische Nachbildungen in die Schule mitbringt. Schon Fünftklässler verstehen, dass Anwohner verunsichert werden, dass die Polizei gerufen wird, dass das einfach keine clevere Idee ist.
Gehen Sie doch mal mit einem erhobenen Küchen- oder Schlachtermesser in einem Hauptbahnhof Ihrer Wahl spazieren. Oder nehmen Sie gleich eine Axt. Und wenn die alarmierte Polizei Sie darauf hinweist, die Waffe fallen zu lassen, gehen Sie stattdessen grinsend auf die Beamten zu. Mal sehen was passiert…
Also sollten Küchenmesser und Äxte bestimmt verboten werden.
„Selbst unsere Fünftklässler sind in der Lage zu verstehen, dass man bspw. keine Messer, echte Waffen oder ansatzweise realistische Nachbildungen in die Schule mitbringt.“
… sonst werden sie erschossen!
„Gehen Sie doch mal mit einem erhobenen Küchen- oder Schlachtermesser in einem Hauptbahnhof Ihrer Wahl spazieren.“
Werden Sie nicht stutzig, wenn Sie Objekte auswählen müssen, die tatsächlich als Waffen eingesetzt werden können, um Ihren „Punkt“ zu bekräftigen? 😉
Da haben Sie natürlich einen Punkt … Gehen Sie doch mal mit einer 1:1 echt aussehenden Attrappe als Fleißerbeil in einem Hauptbahnhof spazieren.
Sie dürfen auch gerne ein stumpfes Messer diesbezüglich nehmen. Wenn Sie jemand anspricht, dann fuchteln Sie damit rum und sind hektisch … Ggf. rennen Sie einfach auf jemanden los …
Das Ergebnis ist wahrscheinlich gleich.
Oder nehmen Sie mal eine RAM Pistole mit … Sie würden schnell merken, dass es nicht „an der Hautfarbe“ liegt …
Achtung wichtig: Da ich inzwischen wirklich Ihre Wahrnehmung und ihren Realitätsbezug in Frage stelle und stellen MUSS … Machen Sie das BLOẞ NICHT. Ich will wirklich nicht lesen, dass jemand [vermeintlich Sie] in den nächsten Tagen wegen „Waffe am Hauptbahnhof“ nieder gesteckt wird … Glaube da könnte ich nicht mehr ruhig schlafen …].
Hoffe Sie checken es trotzdem … Machen Sie keinen Scheiß.
„Da haben Sie natürlich einen Punkt … Gehen Sie doch mal mit einer 1:1 echt aussehenden Attrappe als Fleißerbeil in einem Hauptbahnhof spazieren.“
Nicht ich, ein Vierzehnjähriger mit seiner Begleiterin.
Es gab ja Videoüberwachung, möglicherweise rannten die Passanten alle vor dem Jungen davon?
„…möglicherweise rannten die Passanten alle vor dem Jungen davon….“
Haben Sie eigentlich den Artikel oben gelesen? Dort steht:
„Zeugen hatten am Dienstagnachmittag in Schwabing eine Person mit einem pistolenähnlichen Gegenstand beobachtet. Ein entsprechender Notruf ging gegen 17.15 Uhr bei der Polizei ein, „
Also, ich als Laie, gehe davon aus, dass man nur den Notruf wählt, wenn man eine Gefahr vermutet und sich und andere bedroht fühlt. Aber Sie, anstelle der Polizei, hätten sicherlich schon aus Ihrem Kämmerchen heraus erkannt, dass es sich nur um einen Jungen mit einem Spielzeug handelt und wären erst gar nicht hingegangen. Wie können sich diese dummen Menschen durch einen spielenden Jungen bedroht fühlen und die Polizei mit einem Notruf belästigen. 🙂
„Dort steht:
„Zeugen hatten am Dienstagnachmittag in Schwabing eine Person mit einem pistolenähnlichen Gegenstand beobachtet. Ein entsprechender Notruf ging gegen 17.15 Uhr bei der Polizei ein“
EIN Notruf ging ein, ja. Der Junge sah aber auch älter aus. (Andere Menschen fühlten sich ggf. nicht in Gefahr?)
Ob der Junge und seine Begleitung völlig alleine waren und sich wunderten, warum alle Passant*innen vor ihnen verschwinden?
Das Video wirds zeigen
Schauen Sie vllt. zu viele Actionfilme diesbezüglich?
Hier bestand eine akute Gefahrensituation. – ggf. sogar ein potentieller „gegenwärtiger“ Angriff.
Da rennt keiner zu einer Sicherheitskamera und schaut sich erst Bildmaterialien an, ob jemand in einer akuten Gefahrensituation diese ausweitet und es zu einer Amoktat bspw. kommen könnte.
Man hat keinen „Pauseknopf/Freeze“. Die Situation war gegenwärtig! Und diese ist dann immer bei (täuschend echten) Waffen eine unmittelbare, lebensgefährliche Bedrohung für Passanten, die Einsatzkräfte und demjenigen mit der (täuschend echten) Waffe selbst.
Die Polizei hat hier schlichtweg weder Möglichkeiten, noch realistische Chancen erst eine Kameraaufnahme anzuschauen.
Eine komplette „Besetzung“ gibt es halt auch nicht. Das wäre alles Zeit, wo potentiell eben ein Attentat oder sonst was passieren könnte. Eine 1:1 Live-Überwachung bedeutet nicht flächendeckende „Augen“ zuvor. Also kostet das Minuten, bis man ggf. Zugriffsrechte usw. hier überhaupt bekäme.
Dann bräuchte man zusätzlich nochmal für die Auswertung und Erkennung ggf. recht lange bis hin zu „nicht möglich, daher als echte Waffe einzustufen“.
Haben Sie schonmal bspw. eine RAM-Pistole in der Hand gehabt? Die sieht 1:1 gleich aus … Oder „Attrappen“, welche „privat nachfrisiert wurden“? Die sind tödlich. Das ist kein „Spiel“.
Auch einige Softairs sind auf Videoüberwachungen kaum bis gar nicht „identifizierbar“. Als „gesicherte sichere Softair“ sowieso nicht. Gerade, weil man eben den Ring nachstellen kann. Gerade weil es hier „Systemlücken“ des Umbaus gibt.
Das sind doch alles Faktoren, welche man mit bedenken muss.
Mensch Rainer … Leider läuft „die Realität“ eben nicht so einfach, dass man sogar bei „hat eine winzige rote Stelle als Kennung“ dies als „Spielzeug“ einsortieren/einordnen sollte …
Zudem gibt es halt keine „Laborbedingungen“ oftmals … Die Polizei entscheidet hier „ex ante“ [echte Waffe]. Sie hingegen kennen halt die Fakten [das war ein „Spielzeug“] und behandeln das „ex post“.
Das kann man jedoch so nicht machen …
Machen Sie das auch in anderen Bereichen so? Dann wären Sie ja mehrfacher Lottomillionär und hätten 10+ Immobilien. Und wären zwecks Bitcoins usw. schon Milliardär.
Das würde man nämlich „tatsächliches Hellsehen“ dann faktisch nennen können …
Sie verwechseln hier evtl. das was juristisch gesehen mitunter das LKA macht … Im Nachhinein Videomaterial einziehen, ansehen und bewerten. Da spricht man teilweise jedoch von tagelangen Prozessen …
Die gibt es in einer Akutgefahrensituation nicht.
„Schauen Sie vllt. zu viele Actionfilme diesbezüglich?“
Nein.
„Da rennt keiner zu einer Sicherheitskamera und schaut sich erst Bildmaterialien an, ob jemand in einer akuten Gefahrensituation diese ausweitet und es zu einer Amoktat bspw. kommen könnte.“
Ne, aber die Kamera kann zeigen, was der Junge und seine Begleiterin vor dem Anrufen durch die Polizei taten, die Polizei mit „hantieren“ meinte oder ob es andere Passant*innen gab, welche die Situation anders einschätzten.
„Sie verwechseln hier evtl. das was juristisch gesehen mitunter das LKA macht …“
Ne, ich glaube, ich habe mich hier Ihnen gegenüber missverständlich ausgedrückt.
Ja, das will ich allerdings auch mal sowas von hoffen, dass dies [Aufarbeitung] gemacht wird.
Muss man ja auch.
Ich persönlich bin auch für Body-Cams.
Dann hätte man auch in diesem Fall das recht fix … Zumindest potentiell nachvollziehbarer.
Zustimmung, allerdings teile ich Ihre Zuversicht bei Bodycams nur bedingt und da beziehe ich mich nichtmal auf die Fälle, wo sich über das Einschalten abgesprochen wird… 🙁
https://www.rundschau-online.de/welt/kritik-an-polizeieinsatz-ausgeschaltete-bodycams-bei-toedlichem-einsatz-werfen-fragen-auf-1011598
Klar ist das keine vollumfänglich Lösung. Aber ist zumindest doch schon mal eine Maßnahme. Und wenn „ständig“ solche Fälle dann daherkommen, dann wäre das eine Systematik. Und die kann man sich dann „ansehen“ zumindest.
So hat man eben nichts. Nicht mal das.
Sie legen hier einen Schwerpunkt auf Kontrolle und Aufklärung,
ich würde gerne die Wiederholung solcher Fälle vermieden sehen.
Wie kommt es eigentlich, dass viele Menschen beim Anblick von täuschend echt aussehenden Waffen ängstlich werden und den Notruf wählen?
„Eine besorgniserregende Entwicklung“: Polizei und Justiz wollen Zustrom von Schusswaffen nach Berlin minimieren
Rainer, mit Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung sollten Sie unbedingt in die Öffentlichkeit/ in die Medien gehen und den Menschen diese unbegründeten Ängste nehmen. Als Influencer („Der Kinderflüsterer“) wären Ihnen da sicher viele „Likes“ sicher! 🙂
Wie kommt es eigentlich, dass überhaupt noch Waffen, unabhängig ob echt oder als „nur Spielzeug“ hergestellt werden, wo doch alle wissen, dass
Gewalt keine Lösung ist ?
die meisten keine Kriege wollen ?
das Geld wesentlich sinnvoller eingesetzt werden k ö n n t e ?
Lesen Sie mal “ Das Märchen von der Vernunft“ von Erich Kästner, da finden Sie die Antwort. (Kostet Sie auch nicht viel Zeit. Es ist ein sehr kurzes, aber lehrreiches „Märchen“.)
Uff, wollen Sie ernsthaft Ehrich Kästner anführen, der sich gegen mörderische Staaten aussprach?
Aber er ist ja tot und kann Ihnen nicht mehr wiedersprechen, für Ihre Gleichgültigkeit herangezogen zu werden…
Zu ersteren: Sie lassen sich gut verkaufen und bringen viel Geld. Auch für „Staaten“ …
„die meisten keine Kriege wollen ?“
Weil die meisten nicht „alle“ sind. Und sogar zwischen „wollen“ und „machen“ nochmal ein Unterschied in der Realität liegt.
Viele wollen auch keine Gefühle verletzen – funktioniert nur in der Realität oftmals auch nicht so gut.
„das Geld wesentlich sinnvoller eingesetzt werden k ö n n t e ?“
Für wen? Ist ja ein Kreislauf … Manche investieren mehr, manche „profitieren“ mehr.
Überlegt man sich alleine „Silvester“ … Dann braucht man sich doch diesbezüglich auch nicht mehr wundern, oder? Die Geister der nächsten tausende von Jahren habe „wir“ wohl schon vertrieben … Können „wir“ das vllt. auch irgendwann mal lassen?
Nope? Schade aber auch.
Wie kommt es eigentlich, dass Menschen, die nichtmal in der Lage sind, das gezielte Töten von Zivilist*innen durch Russlands Armee zu verurteilen, auf die Idee kommen, irgendwer würde einen Quark auf ihr moralisches Urteilsvermögen geben?
Sie sind ein hoffnungsloser Fall, machen Sie doch bitte ihr eigenes Forum mit den 2-3 Followern, die Sie haben, auf.
Tatsächlich wäre ein Verbot des öffentlichen Führens von (laienhaft gesagt) Anscheinswaffen (ist eigentlich was anderes, aber egal) ein zumindest kleiner Baustein dazu, solche Fälle zu verringern.
Da haben Sie ja ganz aus Versehen mal einen tatsächlich guten Vorschlag gemacht.
Und wie kommen Sie (mal wieder) auf Hautfarben?!
Ob ein potentieller (Amok-/amokartiger) Schütze weiße, lila oder blau-rot-karierte Farbe aufträgt ist sowas von egal…
Ihr Vorschlag hätte (für Sie) allerdings auch einen Nachteil:
Wie soll das Klientel, für das Sie offensichtlich maximale Symapthie hegen (=möglichst disruptive Täter) denn dann noch normalen Menschen mal so richtig Angst machen?
„Und wie kommen Sie (mal wieder) auf Hautfarben?!“
Weil solche Vorfälle glücklicherweise nicht bei Weißen Kinder vorkommen. Wünsche mir das Gleiche für PoC, die „älter aussehen“
Auch wenn das jetzt von mir sehr unempathisch rüber kommt … Fände ich das tatsächlich sehr interessant, wie oft „solche Situationen“ bei „Weißen Kinder[n]“ vorkommen?
Haben Sie dazu denn irgendwelche Quellen?
Also ein statistisches Erfassen solcher lebensbedrohlich eingeschätzten Situationen?
Würde mich wirklich interessieren.
Wie oft kommt die Situation bei XY [Weiß, Schwarz, Migrantisch, wie auch immer „Sie“ das einteilen …] vor?
Und wie wird jeweils drauf reagiert?
Normalerweise lernt man das ja hoffentlich schon in einem „bestimmten“ Alter, dass man nicht mit Waffen [oder Sachen die 1:1 so aussehen] einfach so draußen rumspazieren sollte …
Was mich auch interessiert: Wie ist das in den jeweiligen „Herzugländer“? Also der Umgang mit Waffen „draußen“.
Gibt es da irgendeinen Zusammenhang vielleicht? Also keine Kausalität natürlich. Aber eine Überschneidung?
Haben Sie diesbezüglich vllt. Quellen?
„Fände ich das tatsächlich sehr interessant, wie oft „solche Situationen“ bei „Weißen Kinder[n]“ vorkommen?
Haben Sie dazu denn irgendwelche Quellen?“
Das Problem bei Strukturellen Problemen ist, dass sie gerne als „interessant“ überflogen und dann oft systembedingt vergesen/ verdrängt werden 🙁
https://www.amnesty.de/aktuell/deutschland-polizeigewalt-rassismus-lorenz-nelson
https://mediendienst-integration.de/rassismus-und-antisemitismus/rassismus-in-deutschland/rassismus-in-der-polizei-und-racial-profiling/
https://www.dw.com/de/rassismus-bei-der-deutschen-polizei-ein-strukturelles-problem/a-70172182
Ich möchte hier betonen, es geht mir um STRUKTURELLEN Rassismus. Ich unterstelle den Beamten KEINE Absicht, sondern gehe von einer Wahrnehmung aus, die bei einem… „jünger aussehenden“ Vierzehnjährigen vielleicht anders verlaufen wäre.
Bei Racial Profiling gehe ich ja mit. Das ist so.
Genauso bei Problematiken und Aufarbeitungen von Rassimusproblemen (auch) bei der Polizei.
Ja. Das sind Probleme, welche man ansprechen muss.
Alles andere ist jedoch eindeutig „Vermutung“, „Gefühl“ oder sogar „(falsche) Unterstellung“. Und dagegen bin ich persönlich vehement.
Dazu haben wir – insb. ohne Faktenlage und Vergleichswerte einfach kein sinnvolles „was wäre wenn“ Szenario. Das kann man nicht so behandeln. Und sollte man auch nicht meiner Ansicht nach.
Wir haben ohne Vergleichsdaten noch nicht mal [ein Grund auf] eine ernsthafte Vermutung.
Was wäre denn auch der Rückschluss? Bei Weißen soll die Polizei gleich schießen und bei migrantisch aussehenden Menschen nicht? Echt jetzt?
Sie gehen ja als Prämisse davon aus … Dass das andersrum der Fall wäre.
Ich persönlich gehe davon aus, dass hier tatsächlich die Gefahrenlage im Vordergrund war und es komplett egal gewesen wäre, wer da vor jemanden steht.
Zu 100% kann ich das jedoch nicht wissen und mein Verdacht als „richtig“ einstufen. Was ich persönlich (für mich) aber durchaus machen kann, ist die Situation an und für sich zu analysieren und einzuordnen. Und da wäre es absolut egal, „wer“ vor einem gestanden wäre.
Wenn ein Polizist aus Angst vor „aber der ist migrantisch“ [wie wirkt das als PR] oder sonst was hier versagen würde im Notfall, dann würde dies ein massivstes weiteres Problem [das wir als Gesellschaft sowieso schon haben] weiter anspitzen.
Das „woher“ sollte hier absolut keine Rolle spielen.
Es sollte auch kein Polizist im Kopf nach einem Schuss als Notfallaktion haben müssen „bitte sei kein/e … [Migrant, Schwarzer, Jude, „Deutscher“, Schwangere, usw.]“.
Dann hat man nämlich wirklich ein massivstes Problem.
Und spätestens dann würde mich auch nicht mehr wundern, warum die „legale“ Waffenlobby hochgeht …braucht man nur sich mit J. S. und co. etwas beschäftigen … Die Zahlen sprechen ja Bände.
Also bei der wissenschaftlichen Erkenntnis und der Statistik gehen Sie mit, die Übertragung auf konkrete Fälle verbitten Sie sich aber…
Ich äußerte meine Zweifel, bezüglich des „älter aussehens“ und dem „hantieren“, auch der Notruf selbst wäre bei einem Weißen Jungen möglicherweise nicht abgesetzt worden, aber wenn Sie da einen Beweis, ein Geständnis o.ä. erwarten… :/
„Also bei der wissenschaftlichen Erkenntnis und der Statistik gehen Sie mit“
Jap.
„die Übertragung auf konkrete Fälle verbitten Sie sich aber…“
Jap, zumindest, wenn es Schein-Fälle sind.
Oder „nicht sichere“ Fälle.
Sie wären hier in der Beweislast tatsächlich … Und mehr als „einer Behauptung“ und „nach Gefühl“ können Sie nicht anführen.
Ich mache einfach mal den Transfer und hoffe Sie verstehen die Methodik und das Problem … Und das hoffe ich wirklich.
„Ich äußerte meine Zweifel, bezüglich des „älter aussehens“ und dem „hantieren““
Darf man.
Solchen Zweifel äußern viele bei „Messer Arabern“ auch.
„auch der Notruf selbst wäre bei einem Weißen Jungen möglicherweise nicht abgesetzt worden“
Möglicherweise.
Die „Messer-Araber“ überfallen gerne mal von hinten. Und das gezielt auf ältere Menschen und nachts.
„aber wenn Sie da einen Beweis, ein Geständnis o.ä. erwarten… :/“
Ja, dss tue ich. So ist erstmal unser Rechtsstaat. Das darf und kann man kritisieren. Ich persönlich bin (auch) für Body-Cams. Aber wir haben eben keine Beweislastumkehr – zum Glück.
Ansonsten wäre:
Aber die „Messer-Araber“ sind doch alle gleich. Schon komisch, dass die Messerattacken zunehmen. Aber das würden die natürlich abstreiten. Und damit kommen die ja auch meistens durch.
Sie sehen das Hufeisen? Sie sehen die Methodik? Sie sehen das Problem dahinter?
Tun Sie das doch bitte nicht … Wie ich bereits sagte … Die „eine Seite“ checken Sie doch auch? Warum machen Sie genau die gleiche Methodik? Warum „schaffen Sie den Transfer“ nicht?
Dann hätten Sie nämlich wirklich die Übertragung [den Transfer] …
Woran „scheitert“ es denn?
Gerne können wir das besprechen … Dann werden Sie schnell feststellen, dass Sie die gleichen populistischen Methoden anwenden, nur „von und auf der anderen Seite“. Wem nützt das denn? Warum? Warum fallen Sie denn darauf hinein?
Und das meinte ich mit „emotionalisieren“ und „Ideologie“.
Davon muss man sich bei konkreten Fällen bestenfalls halt trennen …
Schauen Sie rein den Fall an. Ohne Vorurteile. Usw.
Und Sie kommen „unemotionalisiert“ und „Ideologiefrei“ definitiv auf ein anderes Ergebnis. Bin ich mir eigentlich sehr sicher sogar.
Warum? Weil Sie das „andersrum“ auch „verstehen“.
Aber die Frage ist mehr, ob Sie das auch „können“ … Oder ob da irgendwo doch zu sehr Ideologie und Hass (?) eingefahren ist.
Konkreter: Wollen Sie einen Staat, wo Beweislastumkehr (für alle!!!) gilt?
Falls ja … Dann haben wir ein ernsthaftes Problem. Die AfD würde sich freuen.
Falls nein … Dann reflektieren Sie sich bitte mal und wenden das „auf alle“ auch an …
„Jap, zumindest, wenn es Schein-Fälle sind.“
Na, wie praktisch. Die „Schein-Experten“ aus „dem Elfenbeinturm“ lassen grüßen.
Wenn Sie meinen, struktureller Rassismus könne von Individuen gestanden oder denen nachgewiesen werden, fürchte ich, haben Sie das Thema an dieser Stelle missverstanden
Alles andere wäre jedoch Vorverurteilung und Beweislast-Umkehr.
Das ist Ihnen klar? Sie geben dann sowohl „das Rechtssystem“ komplett auf, als auch Regelungen usw.
Zudem heizen Sie dies dann zusätzlich noch an, da dies dann „zielgerichteter einsetzbar“ wäre.
Dazu müsste es „generell Anwendung“ finden. Und die Problematik dahinter muss ich Ihnen hoffentlich nicht erklären.
Das ginge nämlich für „die Minderheiten“ usw. wohl ziemlich nach hinten auch los ggf.
Dessen müssen Sie sich einfach bewusst sein, was die Konsequenz aus Ihrer Betrachtung wäre.
Mehr „will“ ich Ihnen ja hier gar nicht „vermitteln“.
Machen Sie sich gerne Gedanken dazu. Aber bestenfalls in alle Richtungen und Möglichkeiten solcher „Gedanken“ als Konsequenzen bei einer tatsächlichen Umsetzung.
Diese wird es jedoch nicht geben. Einfach weil sowas massivst nach hinten los gehen kann und die Konsequenz gewaltig wäre. Wäre nämlich „moderne Hexenjagd“. Und das dann noch „gestützt“ als Konsequenzwirkung.
Wollen Sie da wirklich hin?
Wie gesagt … Wird so – zum Glück – hoffentlich nicht kommen.
Solche „Forderungen“ kämen auch nur von 1-2 Parteien aktuell (künftig). Welche? Das überlegen Sie am besten selbst.
„Alles andere wäre jedoch Vorverurteilung und Beweislast-Umkehr.“
Oder Forschung zu strukturellem Rassismus und Bias, die nicht vor Gericht geklärt werden, sondern in Ausbildung und Monitoring – also Prävention – gehören.
Vielleicht wollen Sie sich ja noch ins Thema einlesen, aber ich garantiere Ihnen wenig Gerichtsurteile zu Strukturellem Rassismus
Sie verkennen halt den Wirkzusammenhang.
Dass Sie den Inhalt einiger Themen nicht sonderlich verstehen wundert mich nicht.
Bei strukturellen Rassismus bin ich mir noch nicht so sicher, ob Sie das wirklich in der Anwendung verstehen.
Sie kennen die Definition. Jap.
Aber Wirkzusammenhänge? Scheint mir halt nicht so.
Dann würden Sie nämlich auch verstehen, warum es äußerst schwierig ist, dass es keine Gerichtsurteile zu strukturellen Rassismus gibt. Es gibt Gerichtsurteile zu konkreten Fällen. Und das ist tatsächlich (wohl?) auch weitestgehend gut so.
Lesen Sie sich vielleicht „über die Definition hinaus“ etwas auch ein? Würde hier zumindest ggf. helfen – hoffe ich.
Und klar lese ich mich auch zu solchen Themen ein … Könnte natürlich mehr sein. Jap. Gerne Quellen und Literatur.
„strukturellem Rassismus und Bias, die nicht vor Gericht geklärt werden, sondern in Ausbildung und Monitoring – also Prävention – gehören.“
Hier bin ich allerdings bei Ihnen, dass darüber mehr in Ausbildungen diesbezüglich geschehen sollte. Sowohl im Bildungsbereich, als auch im Ausbildungsbereich. Generell.
Ändert jedoch nichts an diesem konkreten Fall mit genau dieser Situation.
Schön Ihre Bewertung eines solchen Einsatzes zu lesen. Wie oft waren Sie schon in einer dereartigen Situation und mussten in Sekundenbruchteilen bewerten, ob Sie zu ihrer Familie nach Hause kommen oder nicht?
Dummes Geschwätz von der Couch, dass können Sie!
Dürfen Ihrer Ansicht nach lediglich persönlich selbst erfahrene Situationen bewertet werden ?
Wenn man bewertet, dann doch zumindest so, dass man Belege für seine Behauptungen hat. „Der Junge wollte nur spielen, die Hautfarbe provozierte den Schuss, der Polizist hätte sehen müssen, dass dies keine echte Waffe war“ sind alles Äußerungen, die auf eine Hetzjagd gegen die Polizei hindeutet, denn die lügt ja, es war ja ganz anders …….
Verständlich ausgedrückt, was ich meine?
Natürlich werden die Eltern ihren missratenen Sohn (er war ja schon polizeibekannt) mit Krallen verteidigen (ich höre schon die Rassismusvorwürfe), aber sie waren nun mal nicht dabei. Hoffentlich gibt es Zeugen, die das Ganze aufklären können. Deshalb: Polizei nur mit Kamera bei solchen Einsätzen, denn im Zweifelsfall ist sie immer der Buhmann.
Zum Glück gibt es (noch) eine Meinungsfreiheit. Bewertungen basierend auf Bauchgefühlen gehören auch dazu.
Unabhängig vom hiesigen Fall bleibt leider zu wünschen übrig, dass Polizei sich frei begründet rassistischen Vorwürfe frei sprechen kann.
Ihren letzten Satz verstehe ich nicht. Können Sie den bitte noch einmal ohne Tippfehler/ Grammatikfehler (?) formulieren. Mir erschließt sich, trotz mehrmaligen Lesens, nicht, was Sie sagen wollen.
Unabhängig vom hiesigen Fall bleibt leider zu wünschen übrig, dass die Polizei sich von rassistischen Vorwürfe frei sprechen kann.
So verständlicher ?
Ja, danke! So ist der Satz verständlich, bis auf das Wort „leider“, welches mMn. nicht an diese Stelle passt. (Ich bin aber kein Germanist, ist nur mein „Gefühl“).
Finden Sie das denn nicht bedauernswert ?
Was genau soll ich bedauernswert finden? Das die Eltern des Jungen anscheinend versagt haben oder der Junge die falschen Freunde/ Ideale hatte? Das der Junge für sein Alter unreif war oder sich selbst massiv überschätzte oder cool sein wollte? Das die Polizisten wegen dieses unreifen und/oder unerzogenen Jungen in Stress gerieten und der Polizist, der geschossen hat, wahrscheinlich ein Leben lang diese Situation immer und immer wieder durchdenkt, ob er richtig gehandelt hat? Bedauernswert finde ich, dass Polizisten hier, ohne Beleg, des Rassismus verdächtigt werden. Es wäre aber nicht bedauernswert, wenn sich dieser Vorwurf nicht erhärtet. ….. Sollte sich dieser Vorwurf dagegen erhärten (was ich persönlich nicht glaube, aber ich war nicht dabei – in dubio pro reo) , dann wäre das nicht bedauernswert, sondern furchtbar und sollte Konsequenzen haben. Also, was genau meinen Sie?
Wenn Sie sich allerdings auf Ihre Aussage beziehen, mit dem Wort „leider“ – Ich hätte, an Ihrer Stelle, den Satz wie folgt geschrieben:
„Unabhängig vom hiesigen Fall bleibt ***** zu wünschen übrig, dass die Polizei sich von rassistischen Vorwürfe frei sprechen kann.“
– also ohne das Wörtchen „leider“. Mit dem Wörtchen „leider“ klingt es für mich, als würden Sie es besser finden, wenn sich der Rassismus-Verdacht bestätigt. (mein persönliches Sprachempfinden)
Andere Möglichkeit:
„Unabhängig vom hiesigen Fall bleibt leider nur zu wünschen übrig, dass die Polizei sich von rassistischen Vorwürfe frei sprechen kann“. Klingt für mich eindeutiger.
Wobei mir die erste Variante, ohne „leider“ besser gefällt (mein persönliches „Gefühl“)
Aber was ich daran dann „bedauernswert“ finden soll, verstehe ich nicht. Sorry!
Ja, es gibt oft mehrere Lesarten. Mit diesem Wort wollte ich jetzt aber kein Fass aufmachen. Die gute Nachricht ist, dass gar nicht alles immer und von jedem verstanden werden muss.
OmG! Das ist wieder eine klasse Argumentation.
HA! Die kann sich doch nichtmal Mitgefühl abringen, wenn Russlands Armee gezielt die Ukrainische Zivilbevölkerung umbringt, und Sie erwarten, dass sie bei einem Unfall Bedauern empfinden kann? :/
Kaufe nochn „n“ für das Ende der Vorwürfe .
Weil der betroffene zufällig ein Türke war? Ist das nicht sehr an den Haaren herbeigezogen?`Im anderen Fall, wenn der Betroffene kein Migrant gewesen wäre, dann wäre die Reaktion der Polizei in Ordnung, da ja kein Rassismus vorliegen kann? Oder wollen Sie gar, wie der zufällige Rainer, dem Polizisten unterstellen, dass er dann nicht geschossen hätte bei gleicher Situationslage? Das ist schon grenzwertig!
„….(ich höre schon die Rassismusvorwürfe)…“ schrieben Sie in Ihrem Beitrag –
…ist nun Ihrer Ansicht nach an den Haaren herbeigezogen, ok.
Nix verstanden …… An den Haaren herbeigezogen ist Ihre Behauptung, dass die Nationalität das Handeln der Polizei massiv beeinflusst, nicht die Tat selbst. Das ist nicht bewiesen, aber die Rassismusvorwürfe werden geschickt gesetzt, um es so aussehen zu lassen. Nicht immer, aber immer öfter.
Wo soll da ein Widerspruch sein?
Und noch einmal: Sie brachten den Aspekt Rassismus hier ins Forum.
DAS STIMMT so NICHT!
Die „Hautfarbe“ (Aspekt Rassismus) wurde schon im ersten Kommentar dieses Forums erwähnt und nicht durch Teacher Andi!
„Rainer Zufall
4 Tage zuvor
Einfach wow!
„Sie hätten ihn angesprochen und aufgefordert, die Waffe fallenzulassen. Doch der Jugendliche habe sich mit erhobener Waffe in der Hand umgedreht.“
Was haben die von dem spielenden Jungen erwartet? Wenn er mit dem Rücken zu Ihnen stand, hätten Sie ihn von hinten überwältigen oder sich vorher Deckung suchen können, um sich nicht „bedroht“ zu fühlen. Idioten!
Aber der Junge sah ja älter aus, die völlig legale Softair hatte die gesetzlich vorgeschriebene rote Mündung und er sah bedrohlich (nicht Weiß) aus – selber schuld (augenroll)“
Also bitte keine Behauptungen aufstellen, die definitiv nicht stimmen!
Wie ist eigentlich Ihre Meinung zu der Aussage Idioten in Bezug auf Polizisten?
Wie löblich, dass Sie Ihre Energien hier als Forumpolizei für die & wahrhaftige Reihenfolge von Behauptungen einsetzen : Nicht auszudenken, wenn SOWAS (!) so stehen geblieben wäre…
Sehe ich auch so. Ich finde es ziemlich mies, anderen etwas einfach so „anzudichten“. Mein Gerechtigkeitssinn hat mir schon öfter Ärger eingebracht, kann es aber nicht abstellen. Sorry!
Könnte sein, dass es relativ unerheblich ist, wer in welcher Reihenfolge einen Aspekt eingebracht hat – vorausgesetzt es soll keine Ablenkung vom Thema initiieren.
„unverzagte
1 Tag zuvor
Antwortet Teacher Andi
Und noch einmal: Sie brachten den Aspekt Rassismus hier ins Forum.“
Merken Sie hoffentlich allerdings selbst?
„Mein Gerechtigkeitssinn hat mir schon öfter Ärger eingebracht“
HAHAHA!
SIe haben keinen – egal, wie viele neue Accounts Sie um sich schmeißen und geistlos tote Personen zitieren, die Ihre Moral fundamental abstoßen würde 😀
Sie verwechseln Ihre Ordnungshörigkeit mit Gerechtigkeit – darum sind Sie außerstande, moralisch Stellung zu beziehen, geschweige Haltung zu zeigen.
Merken Sie eigentlich, wie arrogant Sie sind? In die Enge getrieben kommen dann solche Auslassungen …
q.e.d.
Eine kleine Entschuldigung an Teacher Andi Ihrerseits, für diesen Ihnen unterlaufenen „Lapsus“, wäre mE angebracht gewesen.
Aber Anstand, Fairness, Fehler eingestehen können, sich entschuldigen … sind sehr selten gewordene Tugenden in unserer Ellenbogen-Gesellschaft.
Schade!
„Eine kleine Entschuldigung an Teacher Andi“
Eine kleine Entschuldigung von Ihnen an tausende tote Ukrainer*innen? 🙂
Vielleicht finden wir sonst eine andere Person, die besser geeignet ist als Sie, hier Vorschläge zu machen 😉
Erstaunlich, dass hier 3 Foristen (bishe)r, es auch nicht so genau mit der Wahrheit halten und es eher unwichtig finden, wenn man falsche Behauptungen (ob absichtlich oder unabsichtlich?) widerlegt. 🙂
Okay, einen der Likes rechne ich einem bestimmten Typen zu. Aber die anderen beiden? Hmmm?
Haben es Mehrfachaccounts mit der Wahrheit? 😉
Ein Polizist ist Ihrer Ansicht nach also per se befreit von idiotischen Handlungen ?
Nein, das waren Rainer Zufall und Sie.
„Im anderen Fall, wenn der Betroffene kein Migrant gewesen wäre, dann wäre die Reaktion der Polizei in Ordnung, da ja kein Rassismus vorliegen kann?“
Nein, der andere Fall wäre, dass die Polizei Weiße als weniger bedrohlich empfindet, deeskalierender vorgeht und deren Alter besser einschätzen kann
Dafür haben Sie bestimmt handfeste Belege und Erfahrungswerte.
Dass die Hautfarbe auch bei der Polizei zu unterschiedlichen Aktionen führt, sollte inzwischen doch zumindest unter Lehrkräften bekannt sein.
So werden Poc weit häufiger kontrolliert als andere.
Ja, allerdings in dem Kontext trotzdem eine sehr gewagte These.
Und als Behauptung sowieso nicht haltbar.
Wenn sich jemand mit einer echt(aussehend)en Waffe ggf. auf Körperhöhe und -richtung umdreht, dann ist das denke ich [persönlich Meinung und zudem hoffentlich gesunder menschenverstand] doch nochmal etwas „spezialler“?
Hier vermischt man einfach dann Gegebenheiten und Sachen.
Man stellt mutmaßlich irgendwelche Kausalitäten, die gar keine Anwendung hier haben.
Das ist doch das Verrückte daran?
„Ja, allerdings in dem Kontext trotzdem eine sehr gewagte These.
Und als Behauptung sowieso nicht haltbar.“
Ok, warum sah der Jugendliche Ihrer Meinung nach „älter“ aus?
Was tat er mit der Waffe, dass „Hantieren“ berichtet wurde, nicht zielen, schießen o.ä.?
Nur weil Sie diese These nicht teilen, ist diese nicht automatisch „gewagt“ oder „nicht haltbar“ 😉
„Ok, warum sah der Jugendliche Ihrer Meinung nach „älter“ aus?“
Weil das laut den vorliegenden Infos [Anwohner, Polizei] (wohl) so gesagt wurde.
Ich hatte und habe auch 14 Jährige in der Schule, welche sowohl größer, als auch muskulöser usw. sind als ich. Dazu sehen manche auch erwachsener aus als gleichaltrige.
Was soll man da denn großartig erklären? Waren Sie noch nie draußen?
Schon mal Menschen von der Ferne gesehen in Kleidung und ggf. gehend/abends/von hinten?
Die Frage finde ich etwas seltsam. Ob das eine Rolle großartig hierbei spielt? Keine Ahnung. Kann man so oder so sehen. Ich finde „das Alter“ und „sieht älter aus“ hier gar nicht so wichtig. Habe das ja – wie Sie – auch dementsprechend in der Berichterstattung auch kritisiert.
Ist für mich zumindest auch ein „Scheingrund“. Jap.
„Was tat er mit der Waffe, dass „Hantieren“ berichtet wurde, nicht zielen, schießen o.ä.?“
Würde mich auch interessieren. Die Infos liegen halt nicht vor. Mir zumindest nicht.
Kann dazu auch weder ausschließen, noch bestätigen, dass das „hantieren“ nicht „auf Personen zielen“ war. Das geht halt nicht. Dazu liegen keine Infos erstmal vor meines Wissens.
Ansonsten ist „hantieren“ mal recht offen. Er ging mit der (potentiellen) Waffe offensichtlich erkenntlich [als Gefahr] rum. Das ist mal Fakt. Ansonsten hätte man keinen Notruf abgesetzt. Wie denn auch.
„Nur weil Sie diese These nicht teilen, ist diese nicht automatisch „gewagt“ oder „nicht haltbar“ “
Finde ich schon. Müssen Sie ja nicht teilen die Einschätzung von mir.
Haltbar ist sie als Behauptung nicht. Wie denn auch bitte?
Als Vermutung gewagt, aber nicht auszuschließen.
Sie haben einfach die Infolage gar nicht, dass das als Behauptung auch nur ansatzweise wirklich haltbar wäre. Die gibt es nicht.
Ansonsten bräuchte es keine Gerichte und nichts … Dann könnte man Sie doch einfach als Hellseher laden.
So einfach ist „das“ eben nicht.
Wie gesagt … Als Vermutung/These. Okay. Sollen Sie haben. Da liegen ja viele auch falsch mit sowas. Als Behauptung? Weiterhin aktuell nicht haltbar. Das könnte sich ändern theoretisch. Bis dahin: Nope.
„Weil das laut den vorliegenden Infos [Anwohner, Polizei] (wohl) so gesagt wurde.
Ich hatte und habe auch 14 Jährige in der Schule, welche sowohl größer, als auch muskulöser usw. sind als ich.“
Die Awohner beschrieben den jungen nicht als „muskulös“.
Die Frage ist also, WARUM sie den „älter“ einschätzten, das OB stellte niemand infrage.
Dafür, dass Sie beim wissenschaftlich erhobenen Strukturellen Rassismus von einer „gewagten These“ sprechen, werden Sie jetzt ganz schön viele Spaghetti über Muskeln und Kleidung an die Wand ^^
„Kann dazu auch weder ausschließen, noch bestätigen, dass das „hantieren“ nicht „auf Personen zielen“ war.“
Außer, dass die Polizei dies dann erwähnt hätte, statt sich eines unspezifischen „hantieren“ zu bedienen (augenroll)
„Finde ich schon.“
Danke für das Bauchgefühl als Basis zur Beurteilung.
Für strukturellen Rassismus?
Wenn Sie dazu gar nichts wissen, lesen Sie sich gerne dazu ein.
Aber ich mache Ihnen hier nicht den Bla, sorry
Warum denn nicht?
Erklären Sie das doch. Quellenbezug usw.
Versuchen Sie das doch mal … Wo sehen Sie hier „Schaden“?
Verstehe ich nicht … Durch sowas lernt man.
Weil Sie meinen, Struktureller Rassismus wäre nachweisbar und würde/ sollte vor Gericht geklärt werden.
„„Der Junge wollte nur spielen, die Hautfarbe provozierte den Schuss“
Da Sie so auf Belege stehen, wollen Sie sich nicht lieber darauf beziehen, dass die Pistole ein Spielzeug war und wir solche Fälle – zum Glück – nicht auch über Weiße Jugendliche lesen, wobei eine ungleiche Wahrnehmung/ Behandlung durch die Polizei wissenschaftlich erhoben ist? 😉
Die Pistole war kein Spielzeug, beim besten Willen nicht, sondern eine täuschend echte Kopie einer Waffe. Mit 14 „spielt“ man auch nciht mehr mit einer Waffe, da ist man wohl schon weiter.
Und wissenschaftlich erwiesen ist, dass man häufiger mit Polizeieinsätzen konfrontiert wird, wenn man sich nicht an Regeln hält. Eine verkrampfte Hinbiegung von Fakten ist nicht besonders zielführend in Diskussionen.
„Mit 14 „spielt“ man auch nciht mehr mit einer Waffe, da ist man wohl schon weiter.“
Darum sind Softairs also ab 14 Jahren (augenroll)
„Und wissenschaftlich erwiesen ist, dass man häufiger mit Polizeieinsätzen konfrontiert wird, wenn man sich nicht an Regeln hält.“
Sorry, aber jahrzehntelange Forschung zu strukturellem Rassismus ging an Ihnen vorbei
„„Und wissenschaftlich erwiesen ist, dass man häufiger mit Polizeieinsätzen konfrontiert wird, wenn man sich nicht an Regeln hält.“
Sorry, aber jahrzehntelange Forschung zu strukturellem Rassismus ging an Ihnen vorbei“
Beides gegeben.
Sorry, hier gibt es eben kein „entweder / oder“. Es ist ein „beides“.
Es gibt sowohl strukturellen Rassismus.
Als auch den häufigeren Polizeieinsatz bei Menschen, welche sich nicht an Regeln halten.
Beides ist wahr. Beides kann man anbringen. Beides findet „parallel statt“. Kann man auch so „akzeptieren“ (bis man Neueres erforscht hätte bzw. neuere Kenntnisse vorliegen würden).
Da beides jedoch No-Brainer sind und aktuell Sozialgesellschaftlich gegeben sind … Wird es das wohl nicht.
Müsste sich „die Gesellschaft“ ja ändern. Und das dauert.
Daher: Beides richtig. Beides möglich. Beides faktisch aktuell so.
Jetzt könnte man noch auf den Überschneidungswert/-bereich genauer schauen … Aber da fehlen uns in dem konkreten Fall die Daten.
Generell sollte man sowas machen. …
„Beides gegeben.“
Leider, leider nicht so sehr, wie man annehmen möchte…
Teacher Andi nicht.
Sie halten es auch für eine „gewagte These“, dass es in diesem Fall Einfluss gehabt haben könnte. 🙁
Weil es nicht bewiesen ist.
Weil Struktureller Rassismus in Einzelfällen nicht bewiesen wird, ja
Jap, halte ich.
Schauen Sie … Angenommen und das jetzt wirklich rein hypothetisch:
Wir gehen davon aus, dass der Polizist sogar ein Rassist war. Also über strukturellen Rassismus sogar hinaus.
Denken Sie dann ernsthaft, dass er sich in einer diesbezüglichen Situation „gegenüber Weiße“ erschießen lassen hätte? Ich weiß ja nicht, finde ich einfach als These gewagt.
Also reduzieren wir dass: Er wollte jemand „nicht Weißes“ umbringen. Dann wäre die Logik, dass er nur einmal(?) Geschossen hatte und anschließend sofort erste Hilfe leistete nur möglich, wenn er „Angst“ gehabt hätte, dass das jemand sieht und „die Chance“ [tödlicher Treffer, Mehrfachschuss] vertan war? Sehe ich auch eher als unwahrscheinlich an …
Oder er sah, dass die „Waffe“ eine Kennzeichnung hatte und wusste [geistige Erhellung, Gotteseinblick?], dass dies „ungefährlich“ war – schoss trotzdem? Und nutzte das aus als Behauptung, dass die Anscheinwaffe man nicht erkennen konnte, dass es sich nicht um eine echte Waffe handelte? Finde ich weiterhin ebenfalls als sehr gewagte These.
Zeigen Sie mir doch ein Szenario auf „mit Gedankengang“, wo das sich logisch tatsächlich aufgeht:
– Polizist ist in solcher Situation
– Er schießt NUR aufgrund (strukturellen) Rassismus
Wo denn? Bitte … Ein Szenario, wo das wirklich „sinnlogisch“ wäre. Erfinden Sie dies gerne. „Müssen“ Sie ja sehr wahrscheinlich auch … Also konkretisieren Sie bitte Ihre Behauptung. Dann kann man das logisch durchgehen und sezieren. Hält dies Stand … Dann fände ich es „weniger gewagt“.
Bis dahin bleibt es bei der uns gegebenen Infos als „Faktenlage“.
Mich würde „Ihre Vorstellung“ dazu einfach interessieren. Wie kommt man denn auch nur ansatzweise in diesem konkreten Fall auf solche Behauptung?
„Wir gehen davon aus, dass der Polizist sogar ein Rassist war.“
Dann haben Sie nicht verstanden, was Struktureller Rassismus ist.
Wenn Sie daraus einen komplett anderen Fall machen wollen, in dem es sich um eine rassistische Tat handeln könnte, ja dann ließe sich dies vor Gericht klären.
Hat aber jetzt nichts mehr mit dem aktuellen Fall zu tun.
Wollen Sie sich nicht ein wenig dazu einlesen oder zumindest ein Youtubevideo dazu schaun?
Kein Spielzeug !!!!!!!!!!!!!! Wie kann man so penetrant die inhaltliche Relevanz eines Kommentars ignorieren!
Ich schrieb es aus Perspektive des Jugendlichen und seiner Eltern.
Oder was genau würde ein Junge mit einer Softair Ihres Erachtens tun?
Nach einer Untersuchung durch andere Behörden, die immer nach einer Schussabgabe stattfindet, mache ich mir ein endgültiges Bild.
Regen Sie sich dann über den zu milden Rechtstaat auf?
ach, Sie wissen schon, wie entschieden wird?
Das ist für die Forderung nach härteren Strafen, jüngere Strafbarkeit und Ausländerfeindlichkeit unerheblich 😉
????? Wird immer wirrer.
Inwiefern?
Härtere Strafen schrecken nicht ab – wissenschaftlich erwiesen
Jüngere Strafbarkeit bringt den Opfern nichts und schrecken nicht ab, WEIL die Kinder so jung sind – wissenschaftlich erwiesen
Härteres Vorgehen gegen Flüchtlinge und Migrant*innen stärkt das gesichert rechtsextreme Orginal – wissenschaftlich erwiesen – und ändert nichts an deren Rufen nach mehr Härte (siehe beliebige Zeitung)
Zum Ergebnis der Untersuchung: Ich gehe davon aus, dass die Polizei nichts Falsches im Sinne von Verbotenes tat, der Waffeneinsatz wird als gerechtfertigt bestätigt.
Ändert dies etwas an meiner Fassungslosigkeit? Dem Umstand, dass auf einen Jugendlichen letztlich wegen einer legal erworbenen Softair geschossen wurde? Das andere „richtig so“ schreiben? Mitnichten 🙁
Danke 🙂
Tatsächlich kann ich mich rühmen, noch kein Kind wegen einem Spielzeug niedergeschossen oder so einen schlimmen Unfall zu rechtfertigen versucht zu haben, anstatt das Spielzeug verbieten zu wollen („Kann ich nur sagen: Richtig so, wenn es so ist.“).
Stellen Sie sich vor, das wird auf alle hier zutreffen, wir sind ja auch nicht bei der Polizei. Ihre Argumentation ist so hanebüchen, ich denke, sie wollen nur provouzieren und erfreuen sich an den entrüsteten Reaktionen.
Ein Drama, wenn man bedenkt, dass wir uns hier den ganzen Tag darüber aufregen, wenn in der Gesellschaft Leute auf Lehrer so abgehen, nur weil die Bild mal wieder Hetze betrieben hat und der Lehrer ja grundsätzlich böse sein muss.
Das Gleiche passiert hier von Rainer Zufall auf Polizisten bezogen.
Schon schlimm. Am Ende sagt niemand mehr „richtig so“, nachdem ein unbewaffneter Jugendlicher versehentlich niedergeschossen wurde.
Schlimmer noch, dann wird kritisiert und gefordert, sowas in Zukunft zu vermeiden – Nannystaat! 🙁
„Versehentlich“? Also Sie haben den Bezug hier zur Realität komplett verloren.
Ich denke, dass die Polizei nicht geschossen hätte, wenn sie um die Softair gewusst hätten, ja – auch wenn das ihrem Realitätssinn nicht entsprechen mag
So war es aber nun mal nicht. Wie kann man so verbohrt sein?
Ich glaube, wir haben verschiedene Meinungen davon, was „versehentlich“ bedeutet, die am Ende aber nicht relevant sind. Gehen Sie da mit?
Dachte die haben geschossen, weil er „nicht Weiß“ war?
Oder jetzt doch „die echt aussehende Waffe“?
Bin langsam auch etwas verwirrt … Wie denn jetzt?
Weil Sie praktischerweise „vergessen“ haben, was Sie weiter oben über strukturellen Rassismus zu wissen glaubten.
Woher zitieren Sie „echt aussehende Waffe“? Es ist eine Softair. Klingt für Sie garantiert einfacher, wenn Sie „Waffe“ schreiben, es ist aber eine Softair, vielmehr ein Spielzeug
Dass Sie sich mit Waffen und Waffenrecht nicht sonderlich auskennen, haben Sie ja bereits erwiesen. Wundert wahrscheinlich auch niemanden aktives hier im Forum. Das zeigen Sie ja auch in anderen Themen.
Sie vermischen hier strukturellen Rassismus mit der konkreten Situation.
Natürlich könnte – rein theoretisch – der Polizist sogar aktiver Rassist sein. Könnte … Und sogar das würde tatsächlich bei dieser konkreten Situation nichts ändern, außer es käme raus, dass er „schonmal bei gleicher Situation“ anders gehandelt hätte. Oder dass er „diese Situation“ bewusst ausnutzte. Oder „tatsächlich wusste, dass es keine Gefahrenlage wäre“ [dann wäre er allerdings der Hellseher].
Sogar wenn man ihm das Label „Rassist“ geben WÜRDE. Sogar dann wäre diese konkrete Situation nicht besonders geeignet um strukturellen Rassismus hier anzuwenden. Dann wäre es direkter Rassismus.
Bei strukturellen Rassismus bräuchte man ja wirklich 1:1 die gleiche Situation. Mit dem gleichen Polizisten. Und ändert „nur“ das Label „nicht Weiß“ in „Weiß“.
Ansonsten nehmen Sie hier einfach gedanklich den falschen Weg meiner Meinung nach.
Aber klar … Darüber kann man ja diskutieren.
Warum konkret sehen Sie das als strukturellen Rassismus? Warum sind Sie demnach überzeugt, dass er sich von „Weißen“ dann lieber potentiell erschießen lassen hätte? Wie kommt man darauf?
„Dass Sie sich mit Waffen und Waffenrecht nicht sonderlich auskennen, haben Sie ja bereits erwiesen. Wundert wahrscheinlich auch niemanden aktives hier im Forum“
Weil ohne Beleg postuliert wurde, die Softair wäre in einem Waffengeschäft erworben worden?
„Sie vermischen hier strukturellen Rassismus mit der konkreten Situation.“
Sie sind ganz nah dran! 😀
„Natürlich könnte – rein theoretisch – der Polizist sogar aktiver Rassist sein.“
Nevermind -__-
„Stellen Sie sich vor, das wird auf alle hier zutreffen“
Jeder hat mal eine Durststrecke
„Ihre Argumentation ist so hanebüchen“
So sehr, wie die Meinung, man müsse selbst so etwas erlebt haben, um sich eine Meinung bilden zu dürfen? 🙂
Ziemlich wirr, ehrlich ……
Was soll ich Ihnen denn antworten, wenn Sie mir, aber bspw. nicht Hans Malz schreiben?
„Wie oft waren Sie schon in einer dereartigen Situation und mussten in Sekundenbruchteilen bewerten, ob Sie zu ihrer Familie nach Hause kommen oder nicht?
Dummes Geschwätz von der Couch, dass können Sie!“
Aber wer keine Zeit hat, hat recht, und kein anderes Szenario darf möglich gewesen sein, hm?
Was haben die von dem spielenden Jungen erwartet?
Dass er sie, der Aufforderung folgend, FALLEN lässt.
Und wenn jemand mit einer vermutlich scharfen, echten Waffe hantiert, überwältigt man ihn nicht mal so eben von hinten. Deckung gegen eine Schusswaffe zu finden ist auch nicht so einfach, wie es bei James Bond aussieht.
Im Nachhinein ist man immer schlauer.
Dass die Softair-Waffe völlig legal war, ist im Übrigen Ihre Interpretation, oder? Davon lese ich in diesem und anderen Berichten nichts!
Es gibt da durchaus auch andere Möglichkeiten:
Softairwaffen gelten als Spielzeuge, wenn sie unter 0,5 J Geschossenergie zur Verfügung stellen. Aber wenn sie echten Waffen täuschend ähnlich sehen, handelt es sich um Anscheinswaffen, deren Führung in der Öffentlichkeit verboten ist.
Eben um solche wie den berichteten Fall zu verhindern.
„Was haben die von dem spielenden Jungen erwartet?
Dass er sie, der Aufforderung folgend, FALLEN lässt.“
Jemand hinter Ihnen schreit: „Stop! Fallenlassen!“ o.ä.
Ich mache mir hier nicht die Mühe die offensichtlichen Fragen zu stellen und münde direkt in: Würde ein 14-Jähriger das auf die Kette bekommen? (Wenn nicht, wird er erschossen)
„Würde ein 14-Jähriger das auf die Kette bekommen?“
Gute Frage! Ab 14 ist man in DE strafmündig, ab 16 darf man wählen, mit 18 Jahren heiraten … Okay, bei der Strafmündigkeit gibt es noch die individuelle Einschätzung der Reife …
Wenn aber, dieser Jugendliche nicht reif genug für die Strafmündigkeit ab 14 war – wieso hatte er dann eine Softair-Waffe? Wer hat ihm die gekauft/ gegeben (auch bei altersgemäßer Reife hätte er mit 14 nur unter Aufsicht diese Waffe haben dürfen, las ich) ? Müsste man diese Person dann nicht zur Verantwortung ziehen, anstatt den Polizisten Vorwürfe zu machen?
Was Ihre „Frage“ zu den Eltern betrifft, haben die etwas legal für ihr Kind erworben – vielleicht sollte das Produkt selbst verboten werden, wenn jemand von der Polizei niedergeschossen wird, wenn man „älter aussieht“ und mit dem Rücken zu ihnen steht?
„Gute Frage! Ab 14 ist man in DE strafmündig, ab 16 darf man wählen, mit 18 Jahren heiraten … “
Aber nicht zum Abschuss durch die Polizei freigegeben. Wir sind ja nicht in Russland, dessen Soldaten Zivilistinnen niedermetzelt.
Was ist Ihre Meinung dazu?
Es ist verboten die Softair öffentlich zu tragen …
Hier wird es doch ebenfalls gut erklärt:
https://www.juraforum.de/lexikon/softairwaffe
Ebenfalls die Problematiken damit …
„Gegenüber der Polizei kann es ebenfalls zu tragischen Missverständnissen und gefährlichen Situationen kommen. Im Ergebnis erwecken die Softairwaffen beim Betrachter den Anschein einer echten Waffe und das Drohpotential eines solchen Gegenstandes kann sehr erheblich sein.
Auch Psychologen sehen eine Gefahr, die von den Softairwaffen ausgeht und warnen davor, diese den Kindern zu schenken, beispielsweise zum Geburtstag oder zu Weihnachten.“
„Das Führen (also das Tragen außerhalb des eigenen befriedeten Besitztums) solcher Anscheinswaffen ist grundsätzlich verboten und stellt eine Ordnungswidrigkeitsofortigen polizeilichen Sicherstellung der Waffe kommen, da Einsatzkräfte aus der Entfernung nicht beurteilen können, ob es sich um eine echte oder unechte Schusswaffe handelt. Auch eine Strafbarkeit wegen Bedrohung (§ 241 StGB) oder wegen des Vortäuschens einer Straftat (§ 145d StGB) kommt unter Umständen in Betracht – etwa, wenn durch das Tragen einer täuschend echten Waffe Panik ausgelöst oder der Eindruck einer konkreten Gefahrenlage erweckt wird. Es ist daher rechtlich geboten, Softairwaffen ausschließlich auf zugelassenem Privatgelände zu nutzen und sie beim Transport stets in einem verschlossenen Behältnis mitzuführen (§ 12 Abs. 3 Nr. 2 WaffG).“
Also ja … Es wird dann im Ernstfall halt wie eine echte Waffe gehandhabt. Weil man meistens das schlichtweg nicht weiß, dass das ein Spielzeug überhaupt ist … Also MUSS man dies eben auch wie eine echte tödliche Waffe behandeln.
Was checken Sie denn daran nicht?
Und wenn jemand: „Polizei!“ „Waffe niederlegen!“ Oder dergleichen brüllt … Dann sollte man das in solchen Situationen halt durchaus ernst nehmen.
Gerade und insbesondere, wenn man „eine (Softair)Pistole“ gerade in der Hand hält …
Es stellen sich dann eben Fragen:
– Geistige Reife?
– Warum in der Öffentlichkeit [Verbot]
– Warum nicht reagiert? [Kann natürlich aus Panik/Angst/was auch immer gewesen sein]
Aber hier liefen ja dann mindestens drei Sachen zuvor schon „schief“:
– Warum hatte der überhaupt eine solche Softair, wenn er geistig offensichtlich nicht so weit ist?
– Warum rannte man in der Öffentlichkeit [trotz Verbot] damit rum?
– Warum reagiert man nicht auf „Polizei“ „Waffe niederlegen“ [oder Dergleichen]?
-> Geht man von Ihrem „Stop“ mal aus [und/oder nimmt an oder unterstellt der Polizei, dass sie dies so sagten und sich nicht zur Erkennung freigaben und wirklich nur „Stop“ sagten/schrien…]
–> Warum dreht man sich dann mit der Waffe in der Hand auf ggf. Köperrichtung und -höhe um?
—> Schon alleine das zeigt doch ein geistiges Maß an … Sollte man nicht machen … Auf? Wie wirkt das denn auf andere? Ja wohl offensichtlich lebensbedrohlich (erstmal) … Will man da ggf. einen Schock erzwingen? Oder Herzinfarkt? Hyperventilation? Provozieren, dass ggf. jemand anderes [keine Polizei] ggf. eine „echte Waffe“ zückt [Kann man leider auch nicht per se ausschließen …]?
Wer eine Waffe oder „etwas ähnlich einer Waffe“ mit sich führt in der Öffentlichkeit … Steht immer unter Gefahr. Genauso, wie alle anderen. Das muss man doch verstehen.
Und wenn man das nicht checkt, dann hat eine Waffe oder „Schauwaffe“ oder „Schreckschuss“ oder sonst was einfach absolut nichts bei einem zu suchen.
Bei einem Verbot unter 18 bin ich grundsätzlich (bei Ihnen?)!
Sollte man meiner Meinung und Ansicht nach machen. Auf jeden Fall.
„Es ist verboten die Softair öffentlich zu tragen …
Hier wird es doch ebenfalls gut erklärt:
https://www.juraforum.de/lexikon/softairwaffe“
Hätte der Vierzehnjährige doch bloß vorher ins Juraforum geschaut – wie alle anderen Softairbesitzer*innen.
„Steht immer unter Gefahr. Genauso, wie alle anderen. Das muss man doch verstehen.“
Ich spreche Vierzehnjährigen ab, sich dieser Todesgefahr bewusst zu sein.
„“„Gegenüber der Polizei kann es ebenfalls zu tragischen Missverständnissen und gefährlichen Situationen kommen. Im Ergebnis erwecken die Softairwaffen beim Betrachter den Anschein einer echten Waffe und das Drohpotential eines solchen Gegenstandes kann sehr erheblich sein.“
Sie können der Seite schreiben, die Formulierung von „erheblich“ auf „potenziell tötlich“ zu ändern.“ – dann steht die „Gefahr“ zumindest irgendwo mal konkret ausgeschrieben, dass Jugendliche es verstehen
-__-
„Hätte der Vierzehnjährige doch bloß vorher ins Juraforum geschaut – wie alle anderen Softairbesitzer*innen.“
Ja. Und sich dann auch dran gehalten.
Oder „logischer Menschenverstand“ als „geistige Reife“.
Ansonsten bleibt das Ergebnis gleich: Verbot solcher Waffen für Minderjährige.
Aber auch dann würden Sie halt schreiben „aber die Beschaffung ging ja irgendwie“ … Vermute ich?
Und dann? Wer ein Gesetz bricht, der schafft es auch normalerweise zwei Gesetze zu brechen …
Also ist das zumindest eine „potentielle Verengung des Zugangs“.
Jedoch zeigt auch bei „echten Waffen“ diese ihre Grenzen. Bei „Softairs“ wohl noch mehr, weil auch einige Erwachsene halt Idioten sind (und es ggf. ihren Kindern erlauben/kaufen/zugänglich machen würden … Ist ja nur ein Spielzeug …).
Aber „ab wann“ würde denn tatsächlich auch „das berechtigt sein“? Nachdem man selbst angeschossen oder andere erschossen wurden? Hm. Ich weiß ja nicht …
„Ich spreche Vierzehnjährigen ab, sich dieser Todesgefahr bewusst zu sein.“
Das sehe ich wie Sie. Das spreche ich dem Durchschnitt der 14 Jährigen ebenfalls ab. Und „alle drunter“ sowieso.
Daher eben auch ein Verbot dessen.
Man kann ja gerne über Paintballhallen gehen. Hier hätte man dann „einen Rahmen“.
Es ändert jedoch nichts daran, dass die Polizei und auch alle anderen … Mit diesem Faktor halt „leben“ müssen. Er ist da.
Die Konsequenz? Warten, bis ein Minderjähriger jemanden im Ernstfall erschießt? Oder wie wäre der Plan denn?
Jeder Erwachsene der bspw. eine RAM-Pistole daheim hat, muss sich bewusst sein, dass im Ernstfall bei Zücken dieser Waffe [Einbruch bspw.] das Gegenüber eine echte Waffe zieht und es dann ggf. für einen auch die letzte Handlung gewesen sein wird.
Jeder andere ist geistig nicht „bereit“ ein „solches Ding“ zu haben/zu tragen.
Ganz einfache Sache für mich.
Und das sollte man meiner Meinung nach sehr wohl durch Reifeprüfungen zumindest etwas entgegnen.
Jede/r die/der so ein „Ding“ hat, muss nachweisen, dass ihm/ihr dieses Risiko vollkommen bewusst ist. Mit Unterschrift.
So sollte es meiner Ansicht nach sein.
Ist es allerdings leider nicht …
„Sie können der Seite schreiben, die Formulierung von „erheblich“ auf „potenziell tötlich“ zu ändern.“ – dann steht die „Gefahr“ zumindest irgendwo mal konkret ausgeschrieben, dass Jugendliche es verstehen
-__-“
Das können Sie ebenfalls machen.
Sehe ich auch so. Sollte man auch so nennen finde ich.
Ob jetzt Jugendliche das dort nachlesen … Sind wir wieder bei einem anderen Problembereich natürlich.
Das bezweifel ich genauso, wie Sie (wahrscheinlich).
Und sogar wenn … Das „verstehen“ tun ja viele Erwachsene (offensichtlich) schon nicht … Daher auch das als Problematik. Klar.
Dilemma.
Also ich hätte es in dem Alter auch nicht verstanden. Bin ich ehrlich.
So „bewusst“ bewusst dauert durchaus …
Ändert nur leider nichts daran, dass es hier im Leben oder Tod geht im Ernstfall. So oder so. Die Situation suchen sich Polizisten auch nicht aus … Ich behaupte mal, dass kein vernünftiger Mensch sich diese/solche Situation so „aussucht“.
Und schaut man sich in Polizeiforen um, dann wird man das (hoffentlich auch heute noch) feststellen.
„Ja. Und sich dann auch dran gehalten.
Oder „logischer Menschenverstand“ als „geistige Reife“.“
Von Vierzehnjährigen – sonst werden sie erschossen!
Im Ernstfall … Ja.
Auch ein 14 Jähriger kann auf „den Knopf“ drücken … Und dann war’s das.
Das können „sogar viel Jüngere“.
Klingt wahrscheinlich jetzt sehr unempathisch und hart für Sie …
Aber auch ein Kleinkind oder Jugendlicher, welcher von einem Hochhaus runter springt, wird die Folgen dessen tragen. Egal ob „geistig Reif“ oder nicht. Egal ob „bewusst“ oder „nicht bewusst“. Die Folgen sind durch diese Handlung dann eben da. Das zu lernen ist ein Bereich des Lebens.
Und leider muss man wohl auch lernen, was so gefährlich ist und was nicht. Sowohl „Naturgemäß“ [Darwin Awards], als auch Sozialisiert/Gesellschaftsbedingt [renne nicht mit Waffen oder Sachen rum, die wie Waffen aussehen – dazu sei dir bewusst, wie du ggf. reagierst, wenn du „ähnlich Aussehendes/Unbekanntes“ bei Verdacht und Kontakt in der Hand hast …].
Stimme Ihnen daher auch hier zu … Ja, auch von 14 Jährigen muss und sollte man solche Sachen erwarten meiner Ansicht nach. (Leider?)
„Im Ernstfall … Ja.“
Also wenn sie die Softair in der Hand haben und die Polizei diese sieht – oder wo sehen Sie da eine Möglichkeit zur Deeskalation seitens der Unterdrückung des Reflexes, sich umzudrehen?
Ja. Leider ist genau das das Dilemma.
Stellt sich die Frage nach der Legalität von Softairs, um das Dilemma aufzulösen, meinen Sie nicht?
Was ist an:
„Die Softair-Waffe sei von einer scharfen Schusswaffe nicht zu unterscheiden gewesen, sagte Schelshorn. Lediglich eine schmale rote, kaum sichtbare Umrandung an der Mündung hätte unter Umständen ein Hinweis – wenngleich kein sicherer Beweis – sein können, dass es sich um eine Softair-Waffe handelte.“
nicht zu verstehen, Rainer?
Wieder überfordert?
„Wieder überfordert?“
Wo schrieben wir uns zuvor? 😉
Wenn die bewaffnete Polizei mich auffordert eine Waffe niederzulegen, dann lege ich die nieder. Eigentlich ganz einfach. Unverständlich wieso man dem nicht Folge leisten möchte
„Wenn die bewaffnete Polizei mich auffordert eine Waffe niederzulegen“
Woher wissen Sie, dass es die Polizei ist, sie mit Ihnen redet und dass sie bewaffnet sind?
Bloß nicht umdrehen und schauen, sonst werden sie erschossen
Auch wenn es nicht die Polizei wäre, die ruft „Polizei, Waffe fallen lassen.“ gebe es keinen Grund, die Softair nicht fallen zu lassen. Offensichtlich hat dann jemand ein Problem mit der Anscheinwaffe, ob Polizei oder nicht, spielt hier keine Rolle, ich muss mich mit der Anscheinwaffe nicht auf jemanden zudrehen.
Oh doch, gerade wenn ein Vierzehnjähriger mit einer Softair spielt/ hantiert, sie nicht als Waffe, sondern als Spielzeug o.ä. betrachtet, ist das ein anderes Mindset als das einer Person, die eine echte Waffe mit sich führt – die wissen, dass sie gemeint sein können. Einem unbewaffneten Vierzehnjährigen, der sich ggf. nicht wirklich angesprochen fühlt, das Umderehen im Reflex als potenzielles Todesurteil unterzujubeln, finde ich schon hart.
Vielleicht lieber Gesetzgebung/ Polizeiausbildung anpassen, bevor jemand Unbewaffnetes stirbt?
Spielzeug, Sie reden immer wieder von Spielzeug …… Ich freue mich schon drauf, wenn immer mehr Leute hier mit „Spielzeugen“ durch die Gegend rennen, um ihr Ego aufzupuschen. Das wird lustig.
Fast so, als wäre der Erwerb völlig legal…
Besser erschießen
Der Erwerb mag legal sein, aber nicht das Hantieren in der Öffentlichkeit, wann verstehen Sie das endlich?
Und nochmal: es wurde neimand erschossen.
„Der Erwerb mag legal sein, aber nicht das Hantieren in der Öffentlichkeit“
Wofür wird die Softair genau verkauft? Nicht, dass jemand „bedrohlich“ aussehende Jugendliche im Hinterhof sieht…
Niedergeschossen! Ich schreibe fortan „niedergeschossen“, besser?
„Wenn die bewaffnete Polizei mich auffordert eine Waffe niederzulegen, dann lege ich die nieder.“
Volle Zustimmung. Das Problem war hier vermutlich, dass der Junge die Situation so schnell gar nicht einschätzen konnte – in diesem Szenario hatte er dazu keine Zeit – und dass die Waffe aus seiner Sicht nicht gefährlich war. Möglicherweise ist er sich nicht bewusst gewesen, wie sein Verhalten wirken würde, als er die denkbar schlechteste mögliche Reaktion gezeigt hat:
„Doch der Jugendliche habe sich mit erhobener Waffe in der Hand umgedreht.“
GAME OVER.
Klingt sehr überzeugend, solange man das Wort „Waffe“ anstelle „Spielzeug“ schreibt, und einer – nicht existierenden – Bedrohungslage aus Sicht der Beamt*innen folgt, nicht der eines spielenden Jungen und seiner Begleitung.
Es gibt ja Videoaufnahmen, da wird das Gericht ja das bedrohliche „Hantieren“ mit eigenen Augen sehen (augenroll)
Die Überschrift klingt wie wenn die Polizei die größere Schuld hat. Besser so: Schüler hantiert mit Softair-Pistole und wird von der Polizei niedergeschossen.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum hier überhaupt das Wort „Schüler“ benutzt wird. Hier hätte es auch das Wort Jugendlicher stattdessen getan. Wenn ich das richtig lese, hatte die ganze Sache mit Bildung, Schule und Schülern eigentlich garnichts zu tun, außer, dass man in dem Alter in der Regel Schüler ist.
Nun ja, es tut mir Leid, dass der Junge verletzt wurde, doch das ist eher ein Fall von “ selber schuld“ Wenn die Polizei einen auffordert, etwas zu tun, sollte man das tun. Ich hoffe, dass der Jugendliche etwas daraus gelernt hat und nicht etwa nur “ Fame“ draus macht: Ich bin so cool und habe mir ein Feuergefecht mit den B* geliefert..?
„Nun ja, es tut mir Leid, dass der Junge verletzt wurde, doch das ist eher ein Fall von “ selber schuld“
Nice! Kinder müssen schon lernen, sich nicht umzudrehen, wenn jemand ruft, sonst dürfen sie sich nicht wundern, wegen eines stinknormalen Spielzeuges niedergeschossen zu werden
Interessant, welche Spielzeuge bei Ihnen so als stinknormal durchgehen.
Sind Sie in der Bronx aufgewachsen? Oder in Chicago?
Im Oberbergischen nahe Köln. Hatte viele Spielzeugpistolen mit Knallmunition – ich war aber auch Weiß 😉
Warum müssen Jungs eigentlich Spielzeugwaffen haben? Weil Jungs nun mal so sind? Meine beiden Söhne bekamen von uns keine derartigen Spielsachen, auch nicht von Verwandten ( hatten wir so kommuniziert). Die einzige „Waffe“ war ein kleines Taschenmesser zum Schnitzen, bekamen sie nur unter Aufsicht. Bei unserem Enkelsohn läuft es ebenso.
Okay, weil Jungs eben Jungs sind – dann basteln die sich auch mal eine Pistole oder einen Säbel aus Lego oder einem Stück Holz …. aber damit verbreiteten sie nie Angst und Schrecken … 🙂
„Warum müssen Jungs eigentlich Spielzeugwaffen haben?“
Sie fordern also ein Verbot von Spielzeugwaffen etc?
Wenn Jugendliche in dem Alter solche Anscheinwaffen haben müssen, dann ist in der Erziehung erheblich was schief gelaufen.
… und sie werden erschossen
Es wurde keiner erschossen. Es ist ziemlich sinnlos, vergessen Sie es und bleiben Sie in Ihrem Luftschloss.
Er wurde doch gar nicht erschossen!
… und sie werden niedergeschossen. Zufrieden?
Fordern Sie ein Verbot?
Was ist eigentlich ihr fetisch immer wieder ihre Hautfarbe zu erwähnen?
Haben Sie solche Fälle von Weißen Jugendlichen?
Ist wirklich unangenehm, aber übersehen zu wollen, dass es strukturellen Rassismus gibt, hilft niemanden außer der eigenen Komfortzone.
Zudem, die Wortwahl: „hantiert“ (also nicht gezielt), oder „polizeibekannt“ (als hätte das in der Situation einen Unterschied gemacht). Und dann ist da „deutlich älter geschätzt“ – im Vergleich zu welcher Norm? Manche rasten jetzt schon aus, ich würde der Polizei unterstellen, WEGEN der Hautfarbe geschossen zu haben. Das tue ich in keinster Weise, aber vielleicht sollte sie sensibilisiert werden, nicht versehentlich Vierzehnjährige über den Haufen zu schießen?
Oder soll es uns genügen, dass die „Normalen“ in Sicherheit sind?
Woher wollen sie das wissen? Nirgends wird in Deutschland nach hautfarben aufgeschlüsselt wer erschossen wird.
Sie unterstellen wieder einmal anderen Menschen Dinge. So wie sie es imemr in diesem Forum tun. Sie scheinen sich für einen besonders „guten“ Menschen zu halten der in allen Bereichen immer die einzige richtige Meinung hat und alles weiß.
Das ist gefährlich.
Und selbstverständlich unterstellen sie das der Polizei. Das kann jede(r) hier lesen. Das fällen ein Urteil bevor sie (alle) Fakten haben. Sie lesen einen Sachverhalt und beißen sofort kopflos los, wie ein bissiger Hund.
„Woher wollen sie das wissen? Nirgends wird in Deutschland nach hautfarben aufgeschlüsselt wer erschossen wird.“
Genau. Niemand wäre so schwachsinnig, Rassismus mit dem strukturellem Rassismus zu verwechseln, über den ich schrieb
Politisch motivierte Kriminalität und Hasskriminalität werden aufgeschlüsselt und in Zahlen erfasst .
Rassistische Tendenzen in der Polizei sind hinreichend bekannt, da braucht es keine Unterstellungen.
„Rassistische Tendenzen in der Polizei sind hinreichend bekannt, da braucht es keine Unterstellungen.“
Das ist ja richtig. Genauso wie alle Pfarr… Öhm warte mal … Da bin ich jetzt etwas auf das Pauschalisieren gekommen. Mein Fehler.
Ja, strukturellen Rassismus gibt es.
Findet hier jedoch keine ersichtliche Anwendung. Wie denn auch? Jemand dreht sich mit einer potentiell echten Waffe um. Punkt. Das ist die Situation.
Alles andere ist lediglich „Gefühl“ oder „Stereotypen“ oder „Vorverurteilung“.
Das ist die andere Seite der „Messer-Araber“. Sorry das so direkt sagen zu müssen. Aber mehr ist das auch schon nicht.
„Das ist ja richtig. Genauso wie alle Pfarr… Öhm warte mal …“
Und darum haben Sie in diesem Fall eine andere Meinung als zur Kirche, weil…. ?
Wenn man sagen würde: Ein Pfarrer hat ein Kind sexuell missbraucht. [Einfach nur die Behauptung]
Und man hat absolut keine Beweise.
Dann würden Sie grundlegend den Pfarrer wegsperren?
Das wäre nämlich der Transfer.
Und nein, dafür wäre ich nicht.
Das sah man doch, dass das „ein Stilmittel“ war? Wie eindeutig soll ich das denn noch machen?
Und ja, ich habe so meine Kritik an der Kirche und auch an Glauben.
Ich würde aber weder bei Pfarrern pauschalisieren, noch bei sonst wem diesbezüglich.
Ich habe kein Problem mit „Gläubigen“, so lange es im Rahmen ist [keine anderen werden beschädigt/belästigt usw. dadurch]. Und das habe ich bei „Alkoholikern“ und „Angetrunkenen“ ebenfalls so.
Ich habe hier insbesondere systemische „Probleme“ und Kritik.
Thematisch ist das ja sehr interessant alles und musste ich mich auch mit beschäftigen. Das „geht klar“.
Und wenn jemand dadurch „Kraft schöpft“ … Bekommt der auch meinen „Segen“. Kein Stress.
Jedoch kann ich doch nicht einfach so Pauschalurteile und Vorverurteilungen machen …
Wie wäre denn die Konsequenz? Wir wenden dann das auf alle an? Dann haben wir wirklich alle Stereotypen und Vorurteile da? Was soll denn das. Das müssen Sie doch checken …
Wenn man jetzt sagen würde: Jeder Weiße ist rassistisch [aufgrund strukturellen Rassismus und Vorurteilen, sowie Stereotypen usw.] … Wie wäre denn dann die Konsequenz? Alle Schwarzen raus? Zum Schutz?
Das doch absurd … Und genau das wäre doch mitunter genau der Transfer und die Folge „Ihrer These und Behauptungen“ … Wirklich … Was soll denn das?
Verstehe das auch nicht, wie Sie das jetzt so einfach „verdrehen“? Bewusst oder nicht?
Ich meine …ich schrieb:
– Strukturellen Rassismus gibt es
– Struktureller Rassismus ist ein Problemfeld
– Polizei hat hier Fälle aufzuarbeiten. Als Institution. Insbesondere auch der Tendenzen macher Leute dort
Ebenso die Kirche …
Wo sehen Sie ein „anders“ denn bitteschön?
Was ich nicht mache:
– Alle Araber sind Messerstecher
– Alle Polizisten sind Rassisten
– Alle Lehrer sind faule Säcke
– Alle Alleinerziehenden sind Rabeneltern
– Alle Pfarrer sind Kinderfi…
Ne, das mache ich nicht.
Und auch hier weigere ich mich dies zu tun in dem Fall.
Warum machen Sie das denn?
Und mit Ihrer Begründung wären eben auch alle … Ja. Das die Konsequenz daraus, wenn man diese Logik weiterführt. Sorry, da widerstrebe ich mich.
Was ich „interessant“ eben finde ist, dass Sie „das Gleiche“ methodisch hier machen, wie die Rechtsextremen (und auch andere). Nur bei einem selbst ist das „schon richtig“ – man ist ja auf der „guten Seite“.
Leider denken eben beide Seiten so.
Dementsprechend sind für die einen [manche] halt alle Polizisten Rassisten.
Für die anderen [manche] alle „Ausländer“ halt Messerstecher und Kriminelle.
Warum gelingt der Transfer einfach nicht … Auf „beiden Seiten“ nicht … Das so absurd.
Egal wie logisch es ist … Ideologie steht da meistens drüber. „Empfinden“ und „Gefühl“. Und „man hörte aber, die wären ganz schlimm“. Oder „Stolz“ oder „die richtige Seite“.
Soziogesellschaftlich und psychologisch jedoch absolut interessant. Paradoxe Verhaltensweisen sind wirklich extremst spannend …
„Wenn man sagen würde: Ein Pfarrer […]“
Nene, ich meinte Ihre konkrete Kritik an der gesamten Kirche, die Sie zum Thema Religionsunterricht oder Religionsfreiheit schrieben 😉
Tatsächlich könnte man auf einen ganz einfachen Gedanken kommen:
Wenn jemand (egal was für eine Person und egal woher) im gesamten bewussten Erleben NIE gelernt hat, dass Verhaltensweisen möglicherweise Konsequenzen haben – dann steigt natürlich auch das Risiko, sich in einer tatsächlich gefährlichen Situation entgegen „offizieller“ Anweisungen so zu verhalten, wie man das gerade subjektiv in dem Moment für richtig hält.
Und das kann in (seltenen) Extremsituationen (Unfallgefahr z.B.) eben zu massiven Gefahrenlagen führen. In dem Fall für die Person selbst.
„Tatsächlich könnte man auf einen ganz einfachen Gedanken kommen:“
Wenn ich etwas in einem Spielzeuggeschäft kaufen kann, sollte ich dafür nicht erschossen werden.
So weit ich weiß, verkauft kein Spielzeug-Laden Softair-Waffen!
Und Jugendliche (14jährige?) benötigen für den Kauf und Umgang damit die Genehmigung und Aufsicht von Erwachsenen.
Wo kauft man diese – völlig legal?
Ironischerweise für Sie z.B. in einem Geschäft für Waffen.
Danke für die Antwort.
Sollte es die nicht in anderen Geschäften geben, könnten die Waffenhändler ihren minderjährigen Kunden ja eine Aufklärung zum Waffenbesitz mitgeben und die Warnung, dass sie möglicherweise von der Polizei erschossen werden.
(Tatsächlich bleibe ich bei der Meinung, dass man dafür nicht erschossen werden sollte)
Der Waffenhändler Woolworth bei uns verkauft Softairs ab 3,50€.
Hoffentlich werden die Kids nicht erschossen, sah keinen Warnhinweis auf der Packung 🙁
In welchem Geschäft kann man Ihres Wissens Softairs kaufen?
War heute in Pforzheim in Woolworth, die haben Softairs für 3,50€ :/
Aber sicher keine Anscheinwaffen. Ihre Argumente nerven nur noch.
Warum? Pistole ist Pistole.
Die hier kostet auch unter 3,50 Euro.
https://www.steinekiste.de/epages/78011744.mobile/de_DE/?ObjectPath=/Shops/78011744/Products/%2213562%20DkSilver%22
Warum wird man wegen Spielzeugwaffen erschossen?
Berechtigte Frage …
Teacher Andi schrieb, Softairs würden im Waffengeschäft verkauft, nachdem ich annahm, es gebe diese in Spielzeugläden.
Ich weise Andi darauf hin, dass er sich irrt und Sie stürzen sich auf den nächsten Strohalm.
Wirkt überhaupt nicht verzweifelt oder so
Wo habe ich behauptet, dass Softairs nur im Waffengeschäft verkauft würden? Sie verdrehen die Aussagen immer ganz nach Ihrem Gusto, langsam grenzwertig und nicht mehr akzeptabel. Es geht um Anscheinwaffen.
Lego-Pistole, die sieht ja verdammt echt aus …..
Oh Mann. Sie scheinen durchaus ein schwieriger Kollege zu sein.
Wohl eher ein Kollege mit Humor. (Ich vermute Bla vergaß die Ironie zu kennzeichnen)
Ne, die ist so ersichtlich, dass der Gag bei einer Kennzeichnung verfällt …
Wollte zudem schauen, ob Teacher Andi sich darauf einlässt. Haha. Geklappt.
Keine Ahnung, wie man das ernst nehmen kann mit der Lego-Pistole. Also so weit sind wir hier schon im Diskurs … Top.
„Sie scheinen durchaus ein schwieriger Kollege zu sein.“
Damit hat er allerdings trotzdem Recht. Kann schon passieren, dass ich schwierig auf einige wirken mag. Das hat jedoch andere Gründe.
PS: Sogar Rainer hat den Sarkasmus/die Ironie dabei gefunden … Also war wirklich nicht sooo schwer dies zu erkennen …
Zumindest muss ich innerlich lachen. Hat doch auch schon was.
„Wollte zudem schauen, ob Teacher Andi sich darauf einlässt. Haha. Geklappt.“
Ist klar. Nachdem das geklappt hat, noch was zum Thema zu sagen oder löst sich das nach dem Gag in peinliche Stille auf, nachdem Sie Teacher Andi ein Strohmännchen bauten?
Was möchten Sie mit ihrem P.S. bezwecken ? Mitteilen, dass Sie sich für schlauer als ein Kollege halten ?
Sorry, ich dachte, der Kommentar kommt von Rainer Zufall. Habe dann gleich überreagiert, da ich diese Art von Argumentation durchaus von ihm kenne.
Nachdem Sie sich sich beruhigen konnten, möchten Sie noch etwas Inhaltliches schreiben?
Softairs gibt es auch in Spielzeugabteilungen zu kaufen.
Nehmen Sie an, die Polizei hatte genügend Zeit, zwischen diesen und einer Anscheinwaffe, aber keiner echten Waffe unterscheiden zu können?
Woher nehmen Sie Ihre Sicherheit?
Gibt es ein Verbot für Spielzeughändler, ab wann die Softair ZU echt aussieht?
Natürlich soll niemand erschossen werden.
Wenigstens darauf können wir uns hoffentlich einigen.
Äxte, Messer und Schlachterbeile gibt es in jedem Kaufhaus/Baumarkt/Amazon…
… was passiert, wenn jemand damit *gegen* die Anweisung der Polizei auf selbige zu geht bzw. bedrohliche Bewegungen macht?
„Natürlich soll niemand erschossen werden.
Wenigstens darauf können wir uns hoffentlich einigen.“
Absolut! Ich unterstelle niemanden etwas anderes, allerdings geht mir die „selber schuld“-Mentalitätvauf den Keks.
„Äxte, Messer und Schlachterbeile gibt es in jedem Kaufhaus/Baumarkt/Amazon…“
Sie müssen sich ECHTEN Gefahrenpotenzials bedienen, die Softair hatte keines
Warum stand der Junge überhaupt in der Schussbahn? Hätte er wo anders gestanden, wäre ja nichts passiert.
Sternstunde der Meinungsfreiheit oder einfach nur die ungenierte Menschenverachtung gegenüber eines fast versehentlich getöteten Jungen? You make the call!
Drücke die Daumen, dass Sie keiner Lehrtätigkeit nachkommen oder zumindest jeden Tag sich auf die Zunge beißen, Ihre Ekelhaftigkeit nicht an Menschen weiterzugeben, die noch etwas aus sich machen können.
Daumendrück! 😉
Aber Zieldarstellung muss doch auch geübt werden. Und immer nur Pappkameraden …
Echt aussehende Softair Waffen, werden Sie wohl kaum in einem Spielzeugwarengeschäft finden. Alos unseres führt sowas nicht.
In welcher Welt leben Sie eigentlich?
„In welcher Welt leben Sie eigentlich?“
In einer, wo ich persönlich nie eine Softair hatte und sie zu anderen Spielzeugwaffen zählTe, bis EINER im Forum so freundlich war mir zu schreiben, dass es die wohl nur in Waffengeschäften gibt
Ja, ziemlich naiv und verbohrt ….
Es gibt die auch im Woolworth zu kaufen – in der Speilzeugabteilung.
Die armen Kinder 🙁
Anscheinwaffen? Das glauben Sie doch selbst nicht.
Softairs. Erinnern Sie sich noch an den Artikel?
War schwarz, hatte den (zu kleinen?) roten Ring an der Mündung etc.
Dafür, dass vorher noch darauf beharrt wurde, wie wenig Zeit und wie viel Stress die Beamten hatten, wird denen aber nun sehr großzügig die Zeit eingeräumt, die Softair aus dem Spielzeugladen von einer Softair aus dem Waffenladen unterscheiden zu können – Sachen gibts…
Haben Sie denn einen Artikel oder eine andere Quelle dazu, dass der Junge die Softair aus einem Waffengeschäft hatte, um am Ende einen Punkt zu machen?
https://www.produktwarnung.eu/2019/07/15/rueckruf-verletzungsgefahr-woolworth-ruft-spielzeugwaffen-zurueck/14438/amp
Diese/Solche?
Oder eben eine Anscheinwaffe?
Bspw. RAM-Pistole
https://www.kotte-zeller.de/$WS/kotte-zeller-shop/websale8_shop-kotte-zeller-shop/produkte/medien/bilder/normal/51119_7.jpg
Oder bspw. Softair
https://www.kotte-zeller.de/$WS/kotte-zeller-shop/websale8_shop-kotte-zeller-shop/produkte/medien/bilder/normal/498494.jpg
Oder fehlt Ihnen hierbei der rote Punkt?
Das ist tatsächlich relativ egal. In Deutschland ist „der rote Punkt“ waffenrechtlich soweit ich das im Kopf habe nicht sonderlich relevant.
Es geht lediglich darum, ob es wie eine echte Waffe aussieht/wirkt.
Sie können selbstverständlich eine „Anscheinwaffe“ ohne roter Markierung sich legal kaufen. Beispielsweise eine RAM-Pistole.
Klar die Legalitätsbereich müssen beachtet werden. Werden sie ja auch bei diesbezüglichen Geschäften.
Ich habe wirklich keine Ahnung … Wie Sie so auf Ihre „Vermutungen“ kommen …
Normalerweise unterscheidet man soweit ich das weiß mitunter auch in der „Größe“ .. also „Maß“ [50% kleiner/größer sind eher Spielzeugwaffen] … Aber auch das ist wegen „Umrüstungen“ (aktuell) ebenfalls ein massiven Problem.
Es gibt doch auch das Bild der Anscheinwaffe „mit roter Markierung“.
Also die (potentielle) „Tatwaffe“:
https://www.tz.de/assets/images/43/772/43772824-thomas-schelshorn-zeigt-die-waffe-des-14-jaehrigen-schussopfers-und-eine-echte-beretta-1TvT7fDNwKfe.jpg
Und sorry … Aber das erkennen Sie nicht und ich auch nicht als „Spielzeug“. Das kann mir keiner weiß machen …
Und nein, eine RAM-Pistole erkennen Sie ebenfalls nicht … Daher ist es ja eine Anscheinwaffe. Ansonsten wäre sie ja rein „funktionale“ gesehen schon Quatsch. Ist wie bei „Schreckschuss“ ja auch … Natürlich sind diese optisch gleich aussehend.
Sie merken noch nicht mal einen sonderlichen Gewichtsunterschied behaupte ich mal.
Keine Ahnung, warum Sie hier immer von „Spielzeug“ sprechen, das so klingt nach irgendwelche Wasserpistolen oder Woolworth Spielzeugen.
Das Bild ist doch öffentlich zugänglich … Schauen Sie es sich an.
Darüber sprechen wir hier … Nicht von Legowaffen oder sonst was.
Sondern ganz konkret von der Anscheinwaffe auf dem Bild.
„Diese/Solche?“
Schaumgummi-Stöpsel, noch nicht mal eine Softair rausgesucht?
Sorry, die restliche „Argumentation“ erspare ich mir 😉
Doch, die Softair ist dabei. Habe ich sogar dazu geschrieben.
– Spielzeugwaffe [mit WarnhinweiseN]
– Softair
– RAM-Pistole
– Anscheinwaffe des „Falles des Artikels“
Vergleichen Sie …
Ersparen Sie sich die „Argumentation“, weil Sie das gar nicht erst gelesen haben? Dann schade. Es wird – wie meist bei mir – ja recht ausführlich erklärt.
Oder, weil Sie wissen, dass das so logisch ist und daher „keine Argumentation“ anführen wollen, da die schnell inkonsistent wäre?
Oder warum denn?
Ist ja faktisch mal falsch, dass ich „keine Softair“ raus gesucht habe … Die ist nämlich mit Bild da und mit „Oder bspwm Softair“.
Zu Woolworth und ihren Produkten selbst kann ich wenig sagen … Ich habe halt kurz gegoogled, was die so im Sortiment wohl haben. Daher fragte ich Sie, ob es „diese/solche“ ist.
Ich gehe nicht zu Woolworth. Wüsste auch nicht, wo der nächste hier überhaupt wäre.
Oder was „stößt“ Ihnen dabei auf? Ist doch eine nachvollziehbare und berechtigte Frage …
Ne, der erste Link den Sie schickten enthält nichts dergleichen, sorry.
Nach diesem schlechten Start sah ich wenig Anlass, weiter zu schauen, was Sie halbherzig verlinkt haben.
„Oder was „stößt“ Ihnen dabei auf? Ist doch eine nachvollziehbare und berechtigte Frage …“
Das ich die Aussage, Softairs würden in Waffengeschäften verkauft, nicht in Spielzeugläden, korrigierte und Sie sich nun auf den nächsten Strohhalm stürzen.
Tragischer Fall. Unter anderem wegen solcher Situationen ist das Führen einer Anscheinswaffe in der Öffentlichkeit verboten. Warum läuft man damit herumfuchtelnd über die Straße? Das ist einfach nur dumm.
Danke für Ihren Beitrag!
Ich kam mit diesem Verbot nicht in Kontakt und wusste ehrlichgesagt nicht darum – der Kram wird ja zu Karneval etc. verkauft.
Meine Frage wäre, dann aber, ob nicht lieber der Verkauf massiv beschränkt werden sollte, bevor noch mehr Unglücke geschehen 🙁
Der Verkauf ist massiv eingeschränkt. Das Tragen und Nutzen dieser Anscheinwaffen in der Öffentlichkeit ist zudem strickt untersagt.
Sie ziehen hier immer Vergleiche zu Spielzeugpistolen, die es zu Karneval zu kaufen gibt. Selbst so eine Spielzeugwaffe sollte nach Aufforderung durch die Polizei abgelegt werden.
Glauben Sie allen Ernstes, dass sich Polizisten nicht als solches zu erkennen geben, wenn sie jemanden ansprechen? Und wenn dann der eindeutigen Aufforderung nicht Folge geleistet wird und Polizisten eine Gefahrsituation für sich sehen, dann kann so etwas doof enden.
Aber vermutlich haben die Polizisten ja auch eine Kamera getragen und da wird man diese Situation sicherlich rasch aufklären können….
„Der Verkauf ist massiv eingeschränkt.“
Sie haben einen roten Aufsatz auf der Münding. Die Polizei selbst zeigte Bilder, wie ähnlich die sich sehen. Da geht mehr
Und auch das ist falsch. Sie haben eben nicht alle einen roten Aufsatz auf der Mündung. Das „auf der Mündung“ würde schon garnicht gehen, weil es der Funktion einer Softair widersprechen würde. Sie verwechseln eine Softairwaffe mit ihrer 10€ Spielzeugpistole mit Platzpatronen.
Das ist möglich, wobei die Waffe im Artikel meines Wissens nicht in ihrer Funktion eingeschränkt war – eine Markierung ist aber möglich.
In jedem Fall, sehen Sie den Verkauf auch als „massiv eingeschränkt“, wenn selbst eine (unzureichende) Markierung der Mündung fehlt?
Die Softairs im Woolworth haben einen roten Aufsatz an der Mündung. 3,50€ das Stück 🙁
„Woolworth informiert über den Rückruf der Spielzeugwaffen „Black Series Machine Gun“ und „Black Series Gun“. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde festgestellt, dass die kinetische Energie der Spielzeugwaffen zu hoch ist und somit durch die hohe Schusskraft ein Verletzungsrisiko besteht.
Davon abgesehen sind Waffen oder Waffennachbildungen nicht unbedingt ein geeignetes Spielzeug für Kinder.“
Das war auf der Homepage von Woolworth zu lesen……
Es geht um die Grundsatzfrage, warum man überhaupt solche Waffen herstellt und sie dann auch noch Kindern und Jugendlichen in die Hand drückt.
„Davon abgesehen sind Waffen oder Waffennachbildungen nicht unbedingt ein geeignetes Spielzeug für Kinder.“
… sonst wird ihr Kind von der Polizei niedergeschossen.
(Die Spielzeugwaffen, die Sie beschreiben, verschießen gelbe Schaumstoffstöpsel und sehen daher nicht zum Verwechseln ähnlich. Wenn die Polizei aber nur wenig Reaktionszeit hat…)
„Es geht um die Grundsatzfrage, warum man überhaupt solche Waffen herstellt und sie dann auch noch Kindern und Jugendlichen in die Hand drückt.„
Weil es erlaubt ist. Dem „Richtig so!“-Kommentaren kann ich leider nicht entnehmen, dass sich daran etwas ändern soll 🙁
Wir werden halt immer mehr zum Nanny-Staat.
Eltern kaufen Kindern und Jugendlichen echtaussehende „Waffen“, die sie ja z.B. gerne im eigenen Garten benutzen könnten. Aber dann bleibt es doch bitte nicht beim Schenken, sondern man bringt den Kindern bei, wie sie damit umzugehen haben, in welchem Rahmen das in Ordnung ist – und wo nicht.
So schleppt man eine Anscheinswaffe eben nicht mit zur Schule, trägt sie nicht offen in öffentlichen Verkehrsmitteln, fuchtelt damit nicht auf offener Straße rum.
Für mich ist es unfassbar, wie wenig Verantwortung Eltern teilweise für ihre eigenen Kinder übernehmen.
„Wir werden halt immer mehr zum Nanny-Staat.“
Auf einen Jungen wurde geschossen!
„So schleppt man eine Anscheinswaffe eben nicht mit zur Schule, trägt sie nicht offen in öffentlichen Verkehrsmitteln, fuchtelt damit nicht auf offener Straße rum.“
Warum? Ernsthaft, warum dürfen Softairs so realistisch aussehen, dass man von der Polizei niedergeschossen wird?
Glückwunsch zu Ihrem weißen Penis, aber der Junge fühlte sich definitiv nicht in Watte gepackt!
Sie wollen es offenbar auch nicht verstehen:
Wir können nicht alles, was bei falschen Verhalten gefährlich sein könnte, verbieten. Für mich bräuchte es gar keine Softair-Waffen geben, schon gar keine täuschend echt aussehenden. Aber so lange man sowas kaufen kann, und es seinem Kind gibt, sollte man ihm auch den verantwortungsbewussten Umgang damit beibringen. Oder man kümmert sich eben nicht und fordert, dass der Staat sich gefälligst kümmert.
Was hat das mit „weiß“ oder nicht weiß zu tun? Sie konstruieren hier ein Opfer-Narrativ aufgrund von Rassismus, aber darum geht es hier doch gar nicht.
„Wir können nicht alles, was bei falschen Verhalten gefährlich sein könnte, verbieten.“
Aber täuschend echte Softair-Waffen, für die KINDER ERSCHOSSEN WERDEN können, dürfen einfach so verkauft werden.
„Aber so lange man sowas kaufen kann, und es seinem Kind gibt, sollte man ihm auch den verantwortungsbewussten Umgang damit beibringen.“
Sofern das Kind nicht beim Verlassen des Geschäfts seinen Einkauf auspackt (völlig unrealistisch – ich weiß) und sich nun in Todesgefahr befindet.
Den Waffenschein, also den verantwortungsbewussten Umgang, erwerben Menschen normalerweise VOR dem Kauf.
„Was hat das mit „weiß“ oder nicht weiß zu tun? Sie konstruieren hier ein Opfer-Narrativ aufgrund von Rassismus, aber darum geht es hier doch gar nicht.“
Stimmt, ich habe den Eindruck, struktureller Rassismus könnte etwas damit zu tun haben – die Formulierung der Erklärung macht mich kirre.
„…aber der Junge fühlte sich definitiv nicht in Watte gepackt!“
Ach? Sie kennen den Jungen und können definitiv dessen Gefühle und Lebensumstände beurteilen? Dann bitte melden sie sich umgehend bei den zuständigen Behörden und helfen die genauen Umstände, wie es zu diesem Vorfall kommen konnte, aufzuklären!
„Sie kennen den Jungen und können definitiv dessen Gefühle und Lebensumstände beurteilen?“
Ja… wie mag sich wohl jemand fühlen, der versehentlich angeschossen wurde…
Ich glaube, Ihre Gleichgültigkeit erreicht langsam ihre Grenze, meinen Sie nicht?
Es sind eher Ihre wirren Auslassungen, die langsam eine Grenze erreichen.
Da haben wir beide wohl verschiedene Weltanschauungen, will sagen, verschiedene Vorstellung von langsam und Grenze.
Welche meinen Sie?
Dass sie sich in keinsterweise dazu herablässt, auch nur einen Funken Mitgefühl aufzubringen, wenn Russland Unschuldige beschießt, tötet und abschlachtet, aber meint, Ihre „Haltung“ in dieses Thema einzubringen, wo die Polizei einen Jugendlichen niederschießt?
„Glückwunsch zu Ihrem weißen Penis“
Das klingt etwas rassistisch. Wollen Sie damit sagen, dass „andersfarbige“ primäre Geschlechtsteile keinen „Glückwunsch“ bekommen sollten?
Rainer … Man man man. Das hätte ich jetzt nicht vermutet.
[Sorry, die Vorlage kann ich mir nicht verkneifen … Bisschen Ihrem Stil oftmals angepasst]
Schade, wie wenig Sie daraus gemacht haben.
Aber nochmal so, als würden alle das erste Mal von strukturellem Rassismus lesen:
„Eltern kaufen Kindern und Jugendlichen echtaussehende „Waffen“, die sie ja z.B. gerne im eigenen Garten benutzen könnten. Aber dann bleibt es doch bitte nicht beim Schenken, sondern man bringt den Kindern bei, wie sie damit umzugehen haben, in welchem Rahmen das in Ordnung ist – und wo nicht.“
Das, „man muss sich nur an die Regeln halten“-Mantra funktioniert sehr gut für eine „Weiße Mehrheitsgesellschaft, welche nicht als „bedrohlich“ wahrgenommen wird und sich dementsprechend sicher fühlt – das wünsche ich ALLEN.
Zudem: Wenn jemand mit einer „Anscheinwaffe“ im Garten (denn man muss dafür einen Garten besitzen) oder im Hinterhof „hantiert“, ändert sich nicht wirklich etwas an der Situation.
Oder wird die Polizei nicht gerufen, wenn jemand mit einer vermeintlich echten Waffe auf Privatgelände gesehen wird?
Aber hier wird die eigene Lebenswelt einem Jungen übergestülpt, der dieser nicht entsprach und niedergeschossen wurde – wie es auf der Pakung steht
„Das, „man muss sich nur an die Regeln halten“-Mantra funktioniert sehr gut für eine „Weiße Mehrheitsgesellschaft, welche nicht als „bedrohlich“ wahrgenommen wird und sich dementsprechend sicher fühlt – das wünsche ich ALLEN.“
Also zu „allen Wünschen“ – ja.
Bei der konkreten Situation sehe ich jedoch weiterhin es so, dass der Polizist („hoffentlich“) auch bei Weißen hier geschossen hätte. Klingt hart – aber so ist die Konsequenz daraus. Sorry.
Haben Sie denn konkrete Fälle, wo dies nicht so passierte?
Bestenfalls sogar „mit genau diesem Polizisten“?
Man muss doch checken, dass es hier übergeordnete Faktoren gibt. Also die potentielle tödliche Gefahrenlage.
Bei anderen Themenbereichen und Situationen würde ich Ihnen ja recht geben … Beispielsweise bei „Überprüfungen“. Oder „Aufhalten im Straßenverkehr“.
Da findet es Anwendung.
Aber bei potentieller Lebensgefahr? Sorry … Ne. Echt nicht. Hier gehe ich persönlich davon aus, dass der Polizist [konkret dieser auch] auch bei Weißen geschossen hätte. Warum? Weil alles andere absolut absurd ist, dass man sich „aber von Weißen“ hier in einer solchen Situation erschießen lassen würde.
Darum geht es.
„Zudem: Wenn jemand mit einer „Anscheinwaffe“ im Garten (denn man muss dafür einen Garten besitzen) oder im Hinterhof „hantiert“, ändert sich nicht wirklich etwas an der Situation.“
Im rechtlichen Bereich schon.
Im „Alltag“ sieht das durchaus anders aus. Und auch hier stimme ich zu, dass ich dies als Problem sehe.
Grundlegend weiß ja auch nicht jeder „wessen Garten“ das überhaupt ist.
Stimmt (bedingt) daher.
Ist zu kritisieren. Jap.
„Oder wird die Polizei nicht gerufen, wenn jemand mit einer vermeintlich echten Waffe auf Privatgelände gesehen wird?“
Kann passieren. Wirkt natürlich schon etwas anders, ob jemand „öffentlich“ damit rumrennt oder „privat“. Klar. Aber ein Anruf kann passieren.
Und hier wird es sogar noch komplizierter dann …
Das ist ein Problem. Auch das stimmt.
Und auch sowas kann ggf. tödlich enden.
„Aber hier wird die eigene Lebenswelt einem Jungen übergestülpt, der dieser nicht entsprach und niedergeschossen wurde – wie es auf der Pakung steht“
Ist jetzt die Frage in welcher Lebenswelt man „öffentlich mit einer Anscheinwaffe rum rennt“ …
Ich bin weiterhin der Meinung: Keine Anscheinwaffe, keine Waffe und keine „waffenähnliche Sache“ eben an Kinder/Jugendliche.
Also ein Verbot.
Gar nicht mal, weil das „die Lösung“ ist und „keiner mehr dies machen könnte/wird“, sondern eben, um das potentiell einzudämmen, mehr Bewusstsein hoffentlich zu schaffen, mehr Menschen zum Nach- und Mitdenken zu bewegen und damit solche Situationen nicht mit „aber ist doch legal die Waffe zu erwerben in dem Alter“ diskutiert werden (können).
Alleine als Zeichen wäre das evtl. schon gut.
Ansonsten: Ja, das kann passieren. Ist (leider) die Konsequenz, wenn man potentiell lebensgefährliche Situationen „erschafft“.
„Bei der konkreten Situation sehe ich jedoch weiterhin es so, dass der Polizist („hoffentlich“) auch bei Weißen hier geschossen hätte. Klingt hart – aber so ist die Konsequenz daraus. Sorry.“
Das SIE sich dies Wünschen, bedeutet nicht, dass bei einem Weißen Jugendlichen die Polizei vielleicht erst gar nicht gerufen würde, weil der Anrufer ggf. annimmt, dass der Weiße am Herumspielen/ Posieren whatever ist, dass er wie ein Vierzehnjähriger „alt aussieht“, sich also nicht automatisch bedroht fühlen und keinen Notruf absetzen könnte.
Das Gleiche für die Polizei, die sich ja von einem „älter“ Aussehenden bedroht fühlte, beim Blick auf einen jungen Teenager aber anders reagieren würde (wäre interessant zu wissen, was die Polizeischule zur Deeskalation lehrt).
„Haben Sie denn konkrete Fälle, wo dies nicht so passierte?“
Bei Strukturellen Rasssimus?? Wie stellen Sie sich das vor?
„Ist jetzt die Frage in welcher Lebenswelt man „öffentlich mit einer Anscheinwaffe rum rennt“ …“
Schauen Sie 5min Tiktok und vergleichen Sie dies mit Warnhinweisen auf der Verpackung, beim Verkauf oder in Schulen.
„Kann passieren. Wirkt natürlich schon etwas anders, ob jemand „öffentlich“ damit rumrennt oder „privat“. Klar. Aber ein Anruf kann passieren.
Und hier wird es sogar noch komplizierter dann …
Das ist ein Problem. Auch das stimmt.
Und auch sowas kann ggf. tödlich enden.“
Ich würde soweit gehen, dass es keinen sichtbaren Unterschied macht. Bei der privaten Nutzung denken aber viele an sich selbst, ihre persönlichen Erfahrungen mit der Polizei, an den eigenen Garten und eine heile Welt, die garantiert nichts mit diesem Jugendlichen zu schaffen haben kann.
Daher: Herzlichen Glückwunsch zum …. Privileg 😉
@Rainer Zufall
In diesem Forum zeigen sie eine unerträgliche Haltung gegenüber Polizisten. Sie bezeichnen diese als Idioten, unterstellen ihnen, ohne es belegen zu können, rassistische Vorurteile, sprechen ihnen die Professionalität im Umgang mit gefährlichen Situationen ab .. Beamtenbeleidigung, gibt es das? Strafe und Folgen nach StGB
Sie haben Glück, dass Sie dies ganz „mutig“ in einem anonymen Forum tun.
Ich habe gerade Kopfkino und sehe Sie in Ihrem Kämmerchen sitzen, bekleidet mit einem „ACA*_Shirt“, die Fäustchen ballen und mit den Augen rollen, während Sie die Polizisten verunglimpfen.
Sind Sie wirklich Lehrer? Erzählen Sie diesen ganzen Sch…, den Sie bisher hier so von sich gaben, auch Ihren Schülern? Sagen Sie denen, dass man auf Polizisten nicht hören muss, dass diese rassistisch sind und einfach so auf Kinder schießen … Dann sind Sie als Lehrer untragbar!
Ich hoffe auch wirklich inständig, dass kein Polizist das hier durch Zufall ließt und denkt, alle Lehrer würden so denken. Ich habe als Lehrer und auch in meinem Ehrenamt die Zusammenarbeit mit Polizisten bisher immer als professionell und sehr hervorragend empfunden. Auch privat gab es immer nur nette Kontakte, auch wenn ich mal selbst einen Fehler gemacht habe.
„Sie bezeichnen diese als Idioten, unterstellen ihnen, ohne es belegen zu können, rassistische Vorurteile“
Nein, Sie legen meine Aussage falsch aus, informieren Sie sich bitte zu Strukturellem Rassismus, der hat nichts mit den Absichten der Beamten zu tun.
„sprechen ihnen die Professionalität im Umgang mit gefährlichen Situationen ab“
Nope, ich stelle sie infrage, ob DAS der optimale Ablauf ist, der an der Polizeischule gelehrt wird, wo man beigebracht bekommt, auf Vierzehnjährige zu schießen, wenn die sich umdrehen, nachdem man ihnen etwas zurief.
„Sie haben Glück, dass Sie dies ganz „mutig“ in einem anonymen Forum tun.“
Erstatten Sie Anzeige. Die Redaktion hat meine Emailadresse 🙂
„Ich habe gerade Kopfkino“
Das glaube ich Ihnen. Ich mag die Polizei, mein Schwager ist Polizist und früher wollte ich sogar Polizist werden – aber das sprengt möglicherweise den Schwarz-Weiß-Film in Ihrem Kopfkino.
„Sind Sie wirklich Lehrer? Erzählen Sie diesen ganzen Sch…, den Sie bisher hier so von sich gaben, auch Ihren Schülern?“
Ja, habe Ferien. Nein, warum sollte ich meine persönliche Meinung zu einem Fall meinen Schüler*innen sagen. Wenn es die interessiert, sage ich denen das Gleiche wie Ihnen: Warten wir ab. Es gibt Videoaufnahme und der Junge war in Begleitung.
„Sagen Sie denen, dass man auf Polizisten nicht hören muss“
Nein. Aber sollte ich denen sagen, dass sie erschossen werden, wenn sie sich im Reflex umdrehen?
„Dann sind Sie als Lehrer untragbar!“
Hätte das nicht mehr Gewicht, wenn Sie sich zu moralischen Aussagen durchringen könnten? Was soll ich von so einem Urteil halten, wenn manche es nicht mal auf die Kette bekommen, Russlands gezieltes Töten der ukrainischen Zivilbevölkerung zu verurteilen? Aber ne, das war ja eine ganz andere Foristin 😉
Danke, das musste mal gesagt werden. Aber ich wette, auch darauf hat er wieder eine hanebüchene Antwort. Man sollte sich nicht an ihm abarbeiten, nervt nur und nützt nichts.
Nene, erstatten Sie Anzeige. Daumendrück 😉
Wenn Sie beleidigend werden und Rufschädigung durch erfundene Behauptungen betreiben, werden Sie damit rechnen müssen.
Wenn Sie das meinen, erstatten Sie Anzeige (gähn)
Während meiner Studienzeit kam es an einer bekannten Uni in einer süddeutschen Großstadt zu einem SEK-Einsatz, weil ein Kommilitone hübsch sichtbar seine Softair – für die meldende Person nicht als solche erkennbar und auch erst im Nachhinein als Softair durch die Beamten erkannt – in seiner Tasche liegen hatte. War wohl nicht das erste mal, dass der Bengel das gemacht hatte und auch nicht das letzte mal. Meines Wissens nach müsste der Knabe inzwischen seine Strafe abgesessen haben. ABER auch er hat mit seinem Leben „gespielt“. Ihm war vollkommen bewusst, was diese „Waffe“ auslösen konnte und ausgelöst hat. Wäre er erschossen oder, wie der Junge im Beitrag, nur angeschossen, was immer noch heißt, dass er lebt, würde meine Meinung ebenfalls nicht abweichen.
Wer mit solchen Gegenständen „spielt“ oder versucht einen auf „cool“ zumachen, muss mit den Konsequenzen leben, auch wenn diese den Tod bedeuten. Da braucht dann keiner im Nachgang jaulen, dass unsere Sicherheitsbehörden „überreagiert“ haben, denn das haben sie nicht. Wer nicht hören kann, muss fühlen, wenn es wirklich nicht anders geht, sind eben knall harte Strafen da die beste Wahl. Noch etwas aus dem Gesetz dazu: §42Waffengesetz: Das Führen dieser Waffen ist in der Öffentlichkeit verboten. (So hat der angeschossene schon mal seinen ersten Fehler begangen, die Konsequenzen folgten. Zu dem glaube ich kaum, dass er auf dem Weg zu einem Film- oder Theaterset war (nur mit behördlicher Genehmigung!!!)).
https://www.bussgeldkatalog.net/waffengesetz/anscheinswaffen/
Krass! Haben Sie eine Quelle dazu? Die (lokalen) Medien werden ja darüber berichtet haben
Sie sollten sich mal um einen klaren Blick bemühen …..
Dass man im Internet einfach alles schreiben kann, weshalb ich um eine Quelle bitte?
Einfach mal selbst googeln : “ Polizei Einsätze wegen Softair Waffen“ – aktuell werden Artikel zu obigem Fall gehäuft angezeigt, deshalb einfach mal weiter scrollen, da finden Sie einige Beispiele. 🙂
„Einfach mal selbst googeln“
Biene schrieb über einen konkreten Fall. Sie weichen ab.