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Skurriler Streit um Schülerticket – jeder Meter zählt

IBBENBÜREN. Die Familie eines Grundschülers will dessen Fahrkarte erstattet bekommen. Jetzt geht es um die Frage: Durch welche Tür geht das Kind?

Schwierige Frage: Ist der Schulweg 2000 oder nur 1983 Meter lang? Foto: schierer(:photo) / Flickr (CC BY-NC 2.0)

Schwierige Frage: Ist der Schulweg 2000 oder nur 1983 Meter lang? Foto: schierer(:photo) / Flickr (CC BY-NC 2.0)

Buchstäblich um jeden Meter Schulweg wird in einem schrägen Rechtsstreit zwischen der nordrhein-westfälischen Stadt Ibbenbüren und einer Familie gekämpft. Die Eltern des Grundschulkindes wollen 390 Euro für ein Schülerticket erstattet bekommen.

Die Stadt sagt: Der Weg von Haustür zum Schultor müsse zwei Kilometer lang sein, sei hier aber nur einen Kilometer und 983 Meter lang. Die Eltern sagen: Die Stadt hat die falsche Tür genommen. Der Ausgang zur Straße sei aus Energiespargründen versperrt. Die Familie benutze die Seitentür zum Carport. Der Weg sei also schon zehn Meter länger. Und er ende nicht an der Grundstücksgrenze der Schule, sondern an einer Absperrung innerhalb des Schulgeländes. Das seien nochmal 15 bis 20 Meter mehr. Der Prozess läuft am 28. August beim Verwaltungsgericht Münster, wie ein Justizsprecher mitteilte. dpa

(10.8.2012)

 

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