Die meisten Lehrer wünschen sich Informatik als Pflichtfach in der Schule

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BERLIN. In vielen Schulen ist Informatik bislang nur ein Wahlfach. Nach Ansicht vieler Lehrer (73 Prozent) sollte es Pflichtfach werden. Das geht aus einer repräsentativen Aris-Befragung von Lehrkräften hervor. Besonders häufig hegen Pädagogen aus den MINT-Fächern, also Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, diesen Wunsch. Hier sind 82 Prozent der Meinung, dass sich Schüler verpflichtend mit den Grundlagen der IT auseinandersetzen sollten. Im Auftrag des Branchenverbands Bitkom wurden 502 Lehrer der Sekundarstufe 1 befragt. dpa

 

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2 KOMMENTARE

  1. An unserer Schule ist das Hauptproblem, dass es keine Informatiklehrer gibt. Ist das anderswo anders?
    Gut wäre es auch zu klären, ob hier Informatik oder “informationstechnische Grundbildung” (also Bedienen von Computerprogrammen) gemeint ist. Unsere Schüler bringen das auch immer durcheinander, wählen Informatik und sind dann irritiert, dass sie nicht Excel lernen …

  2. Schüler verwechseln Informatik grundsätzlich mit Computerspielen und Chatten. Sie sind dann enttäuscht, wenn man im Informatikunterricht denken muss, bzw. auch mal was in Richtung Mathematik braucht. Schüler können ja mittlerweile kaum mehr was am Computer (außer spielen und chatten), das war vor ca. 10 Jahren noch anders.

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