Privatschulen fühlen sich massiv benachteiligt

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Der Verband Deutscher Privatschulen (VDP) hat die politischen Rahmenbedingungen für freie Schulen in Deutschland massiv kritisiert. Im Vergleich zu staatlichen Schulen erhielten die Privatschulen etwa weniger Förderung für die Digitale Bildung der Lehrkräfte und die Ausstattung der Schulen, sagte Baden-Württembergs VDP-Landeschef Michael Büchler am Donnerstag in Stuttgart. Vor allem im Südwesten seien die Privatschulen benachteiligt. «Dass wir einen Versorgungsausgleich für jede beurlaubte Lehrkraft in Höhe von 12 000 Euro pro Jahr bezahlen sollen, ist reine Schikane», sagte Büchler.

Eine Gleichbehandlung fordert der Verband auch bei der Finanzierung von Ganztagsschulen, der Schulsozialarbeit sowie der anstehenden Gesetzesinitiative zur Inklusion. «Nur wenn all das berücksichtigt wird, kann die Wettbewerbsfähigkeit der freien Schulen gewährleistet werden», sagte Büchler.

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Deutschlandweit gab es im Schuljahr 2012/13 insgesamt 5651 Privatschulen, davon 3 500 allgemeinbildende. Damit sind rund 10,2 Prozent aller allgemeinbildenden Schulen in Deutschland in privater Hand. Im Bundesdurchschnitt erhalten Schulen in freier Trägerschaft 70 Prozent des Regelsatzes, den die öffentliche Hand für Schüler staatlicher Schulen bereitstellt. Die baden-württembergische Landesregierung hatte eine Erhöhung ihrer Zuschüsse im vergangenen Jahr auf 80 Prozent beschlossen. dpa

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