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Grüne kritisieren Losverfahren für zweite Fremdsprache an Gymnasien in Sachsen

DRESDEN. Die Grünen haben das Losverfahren für die zweite Fremdsprache an sächsischen Gymnasien kritisiert. «Insgesamt brauchen wir an allen weiterführenden Schulen mehr Lehrkräfte für die Fremdsprachen», erklärte die Landtagsabgeordnete Petra Zais am Montag in Dresden.

Das Kultusministerium müsse sein Werben um Lehrernachwuchs ebenso intensivieren wie die Bemühungen um die kurzfristige Absicherung des Unterrichts, etwa durch verstärkte Zusammenarbeit mit außerschulischen Bildungseinrichtungen.

Zais hatte mit Anfragen im Landtag die aktuelle Lage erkundet. Demnach wurde im laufenden Schuljahr an fast jedem fünften Gymnasium der Zugang zur zweiten Fremdsprache ausgelost. Das trifft dann zu, wenn es mehr Interessenten als Plätze gibt.
Insgesamt waren 29 Schulen mit 87 Klassen betroffen, 190 Schülerinnen und Schüler wurden umgelenkt. Vor allem bei Latein und Französisch überstieg die Nachfrage mancherorts das Angebot. Zais glaubt, dass Schüler ohne Losglück nur schwer für die ihnen zugeteilte Sprache zu motivieren sind. dpa

Ein Kommentar

  1. „Insgesamt waren 29 Schulen mit 87 Klassen betroffen, 190 Schülerinnen und Schüler wurden umgelenkt.“

    das sind im Schnitt etwa 6-7 pro Schule oder etwss über 2 pro Klasse. Beim Wahlpflichtbereich in Klasse 8 (NRW) gibt es immer mal erzwungene Umwahlen, ganz zu schweigen von den Kurswahlen in der Oberstufe. Blöd für den einzelnen Schüler, insgesamt nichts außergewöhnliches.

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